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Aktueller Online-Flyer vom 17. Oktober 2019

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Immer wieder mittwochs (nächste Ausgabe am 16.10.2019)
Köln (NRhZ, 02.10.2019) Die Fotogalerie in NRhZ-Ausgabe 721 kommt anlässlich des "Tags der Deutschen Einheit" aus Hamburg. Sie mahnt, dem Sterben für Deutschland ein Ende setzen, d.h. im Klartext dem Sterben für das internationale Kapital. Schwerpunktmäßig befasst sich die NRhZ-Ausgabe mit der kriegsunkritischen Klimabewegung. Peter Koenig stellt anlässlich der UNO-Sondersitzung zum Klimawandel dem "Klima" die Hauptaufgabe der UNO gegenüber: den Frieden. William F. Engdahl geht der Spur des Geldes nach, die mit der Klimabewegung verbunden ist. Claudia von Werlhof hat mit Unterstützung einer Diskussionsgruppe der "Planetaren Bewegung für Mutter Erde" einen Zweiten Offenen Brief an Greta Thunberg verfasst: Greta und die große Ver(w)irrung. Irene Eckert gibt es zu Denken, wie Gretas kindlich-trotziger Schrei vor der UNO den Eliten der westlichen Welt gelegen kommt, sie Greta regelrecht den Hof machen. Und Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann sehen in der Klima-Kampagne eine monströse Massenmanipulation. Soweit zum Schwerpunktthema. Um Palästina/Israel geht es bei Tanya Ury und Evelyn Hecht-Galinski. Tanya Ury hat ein Schreiben an Berlins Innensenator Andreas Geisel wegen dessen Israels Rassismus stützenden Aussagen zu BDS verfasst. Der Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski hat seinen Anlass im jüdischen Neujahrsfest. Wolfgang Bittner nimmt in einem Auszug aus dem Buch "Der neue West-Ost-Konflikt" die Interventions- und Sanktionspolitik der USA unter die Lupe. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait fordert von der EU, sich von der verheerenden Interventionspolitik der USA zu lösen. Brigitte Queck protestiert gegen die Inhaftierung von Nikolai Malinow in Bulgarien, des Rusofili-Vorsitzenden, der Freundschaft mit Russland statt der Unterwerfung unter die NATO propagiert. Weiterhin hat Brigitte Queck einen Artikel aus dem Russischen übersetzt, der US-Waffenlieferungen nach Syrien und Jemen aufdeckt. Eva und Markus Heizmann vom Bündnis gegen den imperialistischen Krieg berichten von einer Venezuela-Veranstaltung in Zürich. Ulrich Gellermann sieht, wie so getan wird, als hätten "die Russen" den Zweiten Weltkrieg begonnen. Harald Schauff betrachtet die angeblichen Gefahren eines globalen Grundeinkommens: "Risiko der Chance". Peter Betscher hat anlässlich eines kulturellen Highlights in Darmstadt die Gesangspädagogin Johanna Arndt interviewt. Im Terminkalender spiegeln sich Ereignisse wie 70 Jahre Volksrepublik China, DDR-Gründung vor 70 Jahren und Operation 9/11 vor 18 Jahren. Ein Angebot von Beiträgen zu 9/11 – neu jetzt auch von Daniele Ganser – gibt es in der Playlist des Arbeiterfotografie-YouTube-Kanals. Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 16.10.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Barry M. Lituchy aus New York: Jasenovac und der Holocaust in Jugoslawien /1940er Jahre, Freidenker-Veranstaltung i. R.d. Frankfurter Buchmesse (Freitag, 18.10.2019, 19.30 Uhr, Offenbach-Bieber, Wiener Hof, Langener Str. 23). Buchvernissage: Haus Gartenhof in Zürich. mit Ruedi Brassel, Ruedi Epple und Peter Weishaupt und Eva Ragaz / Enkelin und Laura Huonker / Regisseurin (Freitag, 1.11.2019, 19 Uhr, Zürich, Anmeldung friedensrat.ch), DDR, der Zukunft zugewandt. Veranstaltung der DKP zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 (Samstag, 9.11.2019, 12-19.30 Uhr, Strausberg bei Berlin, STIC, Garzauer Chaussee 1a), Ullrich Mies, Hermann Ploppa, Annette Groth u.a.: Der "Tiefe Staat" oder: wer regiert den Westen? (Sa., 16.11.2019, 10.30-17h, Stuttgart, freidenker.de), Stephan Mögle-Stadel (Dag Hammarskjöld-Biograph): Heimatland Erde (Di., 10.12.2019, Wuppertal, cafe pegah), Patrick Baab: Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (Freitag, 13.12.2019, 18.30 Uhr, Köln, Philosophischer Salon, Anmeldung ...) Georg Meggle: Wer ist Antisemit? Eine Begriffsbestimmung (Mittwoch, 12. Februar 2020, 18-20 Uhr, Humboldt-Universität/Berlin) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – Norman Junge: Malermanöver (Düsseldorf, Stattgalerie, Berger Allee 1, bis 3.11.2019), Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram (bis 12. Januar 2020, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe), Christel Plöther (Fotografie): Bethlehem - Viehmarkt (Köln, Vringstreff, Im Ferkulum 42, bis 11.11.2019), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – lisa fitz life: Flüsterwitz (Oktober 2019, lisa-fitz.de), Gerhard Jeske: Ein Danziger in Lurup. Lesung mit Fotoausstellung zur Kaschubei (Mi, 13. November 2019, 17h, Hamburg-Lurup, Stadtteilhaus, Böverstland 38), Albert Dulk Preis an Peter Grohmann (15.11.2019, 20 Uhr, Stuttgart, Kulturtreff Untertürkheim) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT hier&jazz. Modern Jazz mit Annette Schroeder, Petra Tönnesen, Mark Bolz und Michael Jung (Freitag, 8. November 2019, 18.30 Uhr, Köln, Philosophischer Salon, Anmeldung ...)  – AKTION – Mahnwache: Freilassung der politischen Langzeitgefangenen in den USA (Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18-19 Uhr, Frankfurt, Vor dem US–Generalkonsulat, Gießener Str.30), Protest gegen NATO-Truppentransporte "Atlantic Resolve" nach Polen über deutsche Straßen und Schienen (Freitag, den 18. Oktober, 14 Uhr, Berlin, am Hauptbahnhof), Europäische Aktionswoche gegen Schiedsgerichte (Fr, 11.-Sa, 19.10.), Kundgebung: Sanktionen töten (Samstag, 9. November 2019, 12.45 Uhr, Bremen, Domtreppen und 7.10. Bochum und Stuttgart), Fahrt zum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo (7. Dezember 2019, Schlaumeierreisen, ab Duisburg, frühzeitig anmelden: Edith Fröse 0151/14 27 49 34 & Hannah Schönig 0160/95 66 50 21) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ mehr...

 

Aktuelles  vom 25.09.2019
Appell an Bundesregierung und Bundestag, September 2019
Von deutschem Boden darf nur Frieden ausgehen
Von Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“

Die Mitgliederversammlung der IPPNW hat im Mai 2019 beschlossen, von der Bundesregierung zu fordern, "den Truppenstationierungsvertrag von Seiten Deutschlands zu kündigen". Und die internationale Konferenz "Nein zu Militärstützpunkten & Kriegen" hat im Juni 2019 eine Erklärung verabschiedet, mit der bekundet wird, dass Bundesregierung und Bundestag aufgefordert werden sollen, "den 'Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland' – den Truppenstationierungsvertrag – zu kündigen, um damit alle US/NATO-Militärbasen und Nuklear-Waffen von deutschem Territorium zu entfernen“ sowie dass die Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten aufgefordert werden sollen, „aus der NATO auszutreten.“ Da diese Schritte der Aufforderung bislang nicht vollzogen waren, hat die Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“ einen Appell verfasst und mit Datum vom 26. September 2019 auf den Weg gebracht, mit dem die Forderungen an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag herangetragen werden. mehr...

 

Inland  vom 16.10.2019
Erklärung zum 30. Jahrestag der "Wende" in der DDR
Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes!
Von fünfzehn Gruppen aus dem Gebiet der ehemaligen DDR

"Im Zusammenhang mit dem 30-jährigen Jubiläum der politischen Veränderungen im Herbst 1989 in der DDR haben 15 politische Gruppierungen und weitere einzelne Akteure eine gemeinsame Erklärung verfasst. Die Unterzeichner decken ein breites politisches Spektrum ab und sind sich ihrer unterschiedlichen Meinungen in vielen Fragen bewusst. Auch die Bürgerbewegung "Neue Richtung" gehört zu den Unterzeichnern, welche gemeinsam feststellen, dass viele Forderungen, welche die Demokratiebewegung 1989 verwirklichen wollte, bis heute nicht im "vereinten" Deutschland umgesetzt wurden. Wieder befinden wir uns auf dem Weg in einen Polizeistaat, wieder werden Andersdenkende ausgegrenzt oder verunglimpft. Verschiedene Bevölkerungsteile werden gezielt gegeneinander ausgespielt und so der demokratische Grundkonsens in der Gesellschaft ausgehöhlt. Hinzu kommen noch die Beteiligungen oder unterstützenden Maßnahmen der BRD bei völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Kriegshandlungen, sowie eine Demontage des Sozialstaates und eine Umverteilung von unten nach oben. Die unterzeichnenden Gruppen und Personen wollen mit dieser Erklärung ein Zeichen setzen, dass sie nicht bereit sind, diese Zustände einfach so hinzunehmen. Unser Staat gleitet zunehmend in ein autoritäres Fahrwasser ab. Die Demokratie muss jeden Tag aufs Neue verteidigt werden. Wir sind bereit, unseren Beitrag dazu zu leisten." Das schreibt Kay Hanisch im Auftrag der Unterzeichner der "gemeinsamen Erklärung zum 30. Jubiläum des demokratischen Aufbruchs im Herbst 1989 in der DDR", die die NRhZ nachfolgend dokumentiert. mehr...

 

Inland  vom 16.10.2019
Deutschlands Einstellung zur Ungerechtigkeit gegenüber dem palästinensischen Volk
An die eigene Vergangenheit gekettet
Von Richard Falk & Hans von Sponeck

Der Beschluss des Bundestages vom 17. Mai, mit dem die BDS-Kampagne als ein Beitrag zur zunehmenden Bedrohung durch den Antisemitismus in Europa verurteilt wird, ist ein schwerwiegender Anlass zur Sorge. Er markiert die BDS, eine gewaltfreie palästinensische Initiative, als antisemitisch und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur der BDS selbst, sondern einer jeden sie fördernden Organisation jegliche Unterstützung zu verweigern. Der Beschluss verweist auf die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber den Juden, und zwar ohne Israels anhaltenden Missbrauch des grundlegendsten Menschenrechts, der Selbstbestimmung, bezüglich des palästinensischen Volkes auch nur zur Sprache zu bringen. Ebenso wenig verweist dieser Beschluss auf die bedeutende Rolle, die eine frühere BDS-Kampagne, nämlich die gegen den Rassismus Südafrikas, bei der Herbeiführung einer gewaltlosen Beendigung des dortigen Apartheid-Regimes gespielt hat; auch fehlt jeder Hinweis darauf, dass selbst diejenigen, die aus strategischen oder pragmatischen Gründen gegen diese BDS-Kampagne gewesen waren, nie versucht hatten, deren Vertreter zu dämonisieren. mehr...

 

Globales  vom 16.10.2019
Aus dem Buch "America''''s ''''War on Terrorism''''" von Prof. Michel Chossudovsky
Die 9/11-Anschläge und der "US-Krieg gegen den Terror"
Von Michel Chossudovsky - in der Übersetzung von LUFTPOST

"Das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt ist bedroht. Ich hoffe inständig, dass meine ausführliche Untersuchung mithelfen wird, die Wahrheit ans Licht zu bringen und den Weltfrieden zu sichern. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die falschen Begründungen der USA für ihren "Krieg gegen den Terror" durchschaut und die politisch und militärisch Hauptverantwortlichen für die darin begangenen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden." Das schreibt Michel Chossudovsky im August 2005. Er untersucht in seinem Buch "America's 'War on Terrorism'" den Zusammenhang zwischen den 9/11-Anschlägen und dem von den USA inszenierten "Globalen Krieg gegen den Terror". Es folgt die Einleitung des 2005 von Michel Chossudovsky veröffentlichten Bestsellers "America's 'War on Terrorism'". mehr...

 

Globales  vom 16.10.2019
US-Kriegskulisse im Persischen Golf
Den USA die Grundlage ihrer militärischen Macht entziehen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Ein Treffen des US-Präsident Donald Trump mit dem Präsidenten Irans, Hassan Rohani, wäre nur möglich, sollte Trump seine verhängten ungerechten Sanktionen gegen Teheran einstellen. Sonst hat Iran kategorisch jedes Treffen mit Trump ausgeschlossen. Zu Recht. Die USA müssen zuerst das verlorene Vertrauen zurückgewinnen. Das militärische Verteidigungspotenzial des Irans, nämlich sein ballistisches Raketenprogramm steht nicht zur Debatte, selbstverständlich nicht angesichts der bedrohlichen US-Kriegskulisse im Persischen Golf! mehr...

 

Globales  vom 16.10.2019
Weltweit bekannte Aggressoren
Kräfteverhältnisse
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

In seiner letzten Rede vor der UN-Vollversammlung am 20.9.2016 stellte der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Ban Ki Moon einige der versammelten Staats- und Regierungschefs mit ungewöhnlichen scharfen Worte trefflich an den Pranger: „Mächtige Schutzherren haben Blut an ihren Händen. Anwesend in diesem Saal sind Vertreter von Regierungen, die Gräueltaten ignoriert, erleichtert, finanziert, die daran teilgenommen oder sie sogar geplant und ausgeführt haben“, sagte Ban vollkommen zu Recht. Weltweit bekannt in der Weltstaatengemeinschaft sind die Aggressoren in Syrien, nämlich die USA, Großbritannien, Frankreich, die zusammen mit Saudi-Arabien, den Golfstaaten und der Türkei den verwüstenden Terror in Syrien geplant, bewaffnet und finanziert haben, und es weiter tun. mehr...

 

Globales  vom 16.10.2019
Offener Brief an den diesjährigen Literatur-Nobelpreisträger Peter Handke
Ein Stück Gerechtigkeit
Von Rudolf Hänsel

Lieber Herr Handke, zuallererst meinen Glückwunsch zur Verleihung des Nobelpreises für Ihr lebenslanges literarisches Wirken als Schriftsteller, Übersetzer und Dramatiker. Von meinen Freunden in Serbien weiß ich, wie viele Landsleute Ihnen diese renommierte Auszeichnung aus tief empfundener Dankbarkeit für Ihre bewiesene Solidarität in schweren Zeiten gewünscht haben. Diese Preisverleihung an einen Freund Serbiens ist auch für dieses mutige, lebensfrohe und leidgeprüfte Volk ein Stück Gerechtigkeit. Deshalb werden sehr viele Serben Ihre Ehrung mit großer Begeisterung, Genugtuung und einigen Gläsern serbischen Rakia feiern. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 16.10.2019
Ein Briefwechsel mit Kardinal Reinhard Marx
Die Sanktionen gegen Syrien und die Kirchen in Deutschland
Von Bernd Duschner

Seit acht (!) Jahren halten EU und Bundesregierung an ihren Sanktionen gegen Syrien fest. Sie sind zentraler Bestandteil der Kriegsführung der Nato-Staaten, um einen Regime-Change in Damaskus zu erzwingen. Die Sanktionen sollen verhindern, dass Syrien über Devisen verfügen und damit auf dem Weltmarkt die Rohstoffe, Waren und Maschinen einkaufen kann, die seine Unternehmen für ihre Produktion und die Versorgung der Bevölkerung benötigen. Dazu wurden seine Konten „eingefroren“, der Verkauf seiner wichtigsten Exportgüter wie Rohöl in die EU verboten, Überweisungen von Syrern in ihre Heimat unterbunden und dem Land der Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten genommen. Durch die Sanktionen der EU sind u.a. auch Investitionen und Export von Ausrüstungsgütern für die Öl-/Gasindustrie und für Kraftwerke zur Stromgewinnung nach Syrien verboten. Wie von der EU und Bundesregierung vorausgesehen und gewollt, haben die Sanktionen zu anhaltender Massenarbeitslosigkeit und zur Verelendung der syrischen Bevölkerung geführt. Sie sollten sie zum Aufstand gegen die eigene Regierung treiben. Heute blockieren die Sanktionen jeden Wiederaufbau des Landes, dessen Städte und Infrastruktur nach einem von den Nato-Staaten befeuerten Krieg weitgehend verwüstet und zerstört sind. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 16.10.2019
Informationen, die Sie vielleicht noch nicht haben – Oktober 2019
Alarmsignale
Von Ansgar Klein

Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren sagt "Wir alle blicken an diesem Jahrestag mit Dankbarkeit auf Amerika", dann ist das "unverantwortliche Geschichtsklitterung und gleichzeitig ein Affront gegen Russland! Jeder, der nur grob über den Verlauf des 2. Weltkriegs und die Nachkriegsgeschichte orientiert ist, weiß, dass die Rote Armee unter allergrößten Verlusten die Hitler-Armee nieder gerungen hat – von den über 50 Millionen Toten des 2. Weltkriegs hat die UdSSR allein 27 Millionen Opfer zu beklagen –, und dass die USA erst im Juni 1944 mit der Invasion in der Normandie Bodentruppen gegen die deutsche Wehrmacht eingesetzt hat, als die US-Befehlshaber befürchten mussten, dass die Rote Armee bis zum Rhein marschieren würde." Wenn gefragt wird, ob Greta Thunberg den Friedensnobelpreis erhalten sollte, ist dazu zu sagen: "Zweifellos ist der Kampf gegen Umweltzerstörung richtig. Nur, was hat das Eintreten von Greta Thunberg gegen CO2-Emissionnen mit 'Frieden' zu tun? Warum wird die Fridays-for-Future-Bewegung vom Mainstream bejubelt? Wir glauben, dass diese 'Begeisterung' geschürt wird, um von Tatsachen abzulenken, die für unseren Planeten viel gefährlicher sind als die CO2-Emissionen, nämlich die Zerstörung von Mensch und Natur durch Rüstung und Krieg." Das sind zwei der Kommentare in den von Ansgar Kleín zusammengestellten Alarmsignalen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 16.10.2019
Zur der Credit Suisse Beschattungs-Affäre
Es ist zwei Minuten vor Mitternacht: Trotzdem Milliarden-Investitionen in die Atomwaffenindustrie
Von Heinrich Frei

Der Chef der Credit Suisse, CEO Tidjane Thiam (57) will nichts davon gewusst haben, dass sein früherer Top-Mann Iqbal Khan (43) von einem Detektivbüro beschattet worden ist. Der Karikaturist Patrick Chappatte kommentierte die Credit Suisse Überwachung in «Le Temps Suisse» ironisch: «Die gute Nachricht: Sie wurden nicht von den amerikanischen Steuerbehörden verfolgt.» Die beiden Top-Bankmanager der Credit Suisse, die nebeneinander in einer Villa an der Goldküste am Zürichsee logieren, hatten sich vorher arg zerstritten. Der Starbanker Iqbal Khan kündigte kürzlich seinen Job bei der Credit Suisse und wurde von der Bank UBS engagiert. Nach seinem Abgang wurde er von Detektiven im Auftrag der Credit Suisse überwacht, weil man befürchtete, er würde Spitzenleute seines früheren Arbeitgebers abwerben. Iqbal Khan bemerkte bei der Fahrt zum Shopping mit seiner Frau, dass er beschattet wurde. Er versuchte seine Verfolger abzuschütteln, was misslang. Beim Restaurant Metropol in Zürich stieg Kahn aus und fotografierte das Nummernschild des Wagens, der ihm folgte. Seine drei Verfolger versuchten dann, ihm sein Handy zu entreißen, was misslang. Tragisch ist, dass ein Mann, der die Organisation dieser Überwachungsoperation an das Detektivbüro vermittelt hatte, sich das Leben man. Für mich ist dieser Suizid unverständlich. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 16.10.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (174)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Erst wenn der Mensch sich selbst was wert ist, kann er den anderen wertschätzen. Deshalb schau in den Spiegel!“ „Und das größte Ziel hier ist es, in diesem irdischen Dasein unter allen Umständen menschlich zu sein.“ „Warum muss es erst Krieg geben, damit wir den Frieden schätzen lernen!“ „Eine jüdisch-arabische Jugendbewegung für die Ko-Existenz in Israel – Frieden in Israel und der ganzen Welt“ „Was kann es schöneres geben, als strahlende Kinderaugen zu sehen! Da vergisst man Kummer und Streit und vergisst das Leid. Etwas mehr Friede, etwas weniger Streit, weniger Hunger und Leid. Füreinander mehr da sein…“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Kommentar  vom 16.10.2019
Kommentar vom Hochblauen
Der unheilvolle Einfluss der "Medienbegleiter"
Von Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich haben wir mittlerweile in Deutschland eine vergiftete Atmosphäre, nicht erst seit dem mörderischen Anschlag in Halle, sondern schon seit vielen Jahren. Was sich da an Rechtsextremismus und ungezügelten Neo-Nazi-Aufmärschen und -Organisationen tummelt, wurde doch jahrzehntelang mehr oder weniger hingenommen. Dass grölende Horden durch ostdeutsche Dörfer zogen und die Polizei hilflos zusah, ist doch kein Einzelfall. Es ist der alte Antisemitismus, der immer wieder einen Nährboden findet und sich nie verändern wird. Erst als ein deutscher Politiker ermordet wurde, wachte man auf. Es erinnert an die NSU-Morde, bei denen bis heute noch Vieles im Dunkeln liegt und auf Aufklärung wartet, wobei man hätte hellhörig werden müssen. mehr...

 

Kommentar  vom 16.10.2019
Höfische Opposition kann sich abmelden
Scheuer verarscht Parlament
Von Ulrich Gellermann

Es ist die Zuhälter-Frisur aus schlechten Filmen, die Minister Andreas Scheuer spazieren führt: Eingeölt und flott gekräuselt bedeckt sie einen Kopf, der Sprüche wie diesen zum Krieg in Syrien absondert: “Ich habe kein Problem damit zu sagen, wir sind mit der Allianz im Krieg gegen den Terror.” Als Bundesminister terrorisiert Scheuer die Demokratie und verhöhnt das Parlament durch seine Geheimverhandlungen mit Mautbetreibern in einem Geschäft, bei dem es um 53,6 Millionen Euro geht. Ein Sümmchen, von dem der gewöhnliche Zuhälter nur träumen kann. Diese Summe versuchte er immer noch den Firmen zuzuschanzen, die einen Maut-Auftrag erhalten sollten, obwohl der Europäische Gerichtshof die Mautpläne des CSU-Ministers gestoppt hat, obwohl das schon vor der Auftragsvergabe klar war und obwohl der Minister offenkundig das Parlament betrogen hat. mehr...

 

Medien  vom 16.10.2019
Die Vertuscher der Macht um acht - Die Tagesschau kaschiert die deutschen Umtriebe im Kosovo, dem mafiösen Abfallprodukt der Zerschlagung Jugoslawiens
Tarnanstrich für niederträchtige Außenpolitik
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Wenn die Tagesschau tatsächlich einmal über das Kosovo berichtet, dann regierungsfromm, oberflächlich und manipulativ. In der Regel berichtet sie aber gar nicht. Damit hilft sie, die Verlogenheit der deutschen Außen- und speziell der Kosovopolitik vor der Öffentlichkeit zu verschleiern. Die Niedertracht wird unter humanitärem Geschwafel verborgen. Wenn das nicht reicht, ist natürlich der Russe an allem schuld: “Doch Spannungen zwischen Albanern und Serben sind geblieben. Sie könnten wieder wachsen, auch weil die Aussichten auf eine EU-Mitgliedschaft sinken und Russland mehr Einfluss nimmt.” (1) Tagesschau-Redakteure gehören zur Zunft der Nicht-Rechercheure, der Nicht-Überprüfer und der Nicht-Nachdenker. Mittlerweile zählen sie teilweise schon zur Gattung der Nicht- Ernstgenommenen. Sie betreiben nur Verlautbarungs-Journalismus ohne Geschichtsbewusstsein. Deshalb zur Einführung kurz etwas zur Kosovo-Geschichte: mehr...

 

Filmclips  vom 17.10.2019
Veranstaltung in Darmstadt im September 2019
Johanna Arndt: Gefängnisbriefe von Rosa Luxemburg bis Mumia Abu Jamal
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 16.10.2019
Kundgebung mit Julian Assanges Vater vor dem Brandenburger Tor
#Candles4Assange
Von Ingrid Koschmieder

Auf die Feststellung „Was gerade passiert – nicht nur mit Julian Assange – sondern mit der Zukunft des Journalismus, ist extrem beunruhigend“ reagiert John Pilger mit den Worten: „Ja, es passiert gerade in der ganzen Welt und auf jeden Fall in dem Teil der Welt, der sich als aufgeklärt betrachtet. Wir sehen das Schikanieren von Whistleblowern und Journalisten, die die Wahrheit sagen. Es herrscht ein globaler Krieg gegen Journalismus. Mehr noch, es herrscht Krieg gegen abweichende Meinung. Die Geschwindigkeit, mit der diese Ereignisse geschehen, ist ziemlich bemerkenswert, seit dem 11. April, als Julian Assange von der Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft geschleppt wurde. Seitdem ist die Polizei gegen Journalisten vorgegangen, in den USA, in Australien, spektakulär, in Lateinamerika. Es ist, als ob jemand grünes Licht gegeben hätte.“ Diese Sätze gehören zu dem, was am 2. Oktober 2019 in Berlin vor dem Brandenburger Tor in Anwesenheit von Julian Assanges Vater, John Shipton, vorgetragen wurde. Seit dem 48. Geburtstag von Julian Assange gibt es auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor jeden Mittwoch unter dem Motto #Candles4Assange (Kerzen für Assange) eine Mahnwache, die sich für die umgehende Freilassung von Julian Assange und gegen seine Deportation in die USA einsetzt. Im Aufruf zur Kundgebung heißt es: „Am 11. April 2019 wurde Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, in London von Polizisten aus der ecuadorianischen Botschaft verschleppt und am 1. Mai wegen 'Verstoß gegen Kautionsauflagen' zu 50 Wochen Haft verurteilt. Diese unverhältnismäßige Strafe für ein unbedeutendes Vergehen muss von ihm zudem in dem Hochsicherheitsgefängnis 'HM Prison Belmarsh' verbüßt werden. Vergleichbar, als wenn man wegen Schwarzfahrens im Hochsicherheitsgefängnis Stuttgart Stammheim landet." Ingrid Koschmieder hat die Mahnwache am 2. Oktober für die NRhZ fotografisch dokumentiert. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 16.10.2019
Die Karikatur der Woche
Seehofer will die Gamer-Szene überwachen
Von Kostas Koufogiorgos

In dieser Woche geht es um das Attentat von Halle. Der Attentäter soll während seiner Tat ein Video auf einer website der Gamer-Szene eingespeist haben, in dem er verkündet haben soll, die Wurzel aller Probleme seien die Juden. Nun will Innenminister Horst Seehofer "die Gamer-Szene stärker in den Blick" nehmen. Dabei wird er sicher schnell auch auf Rita Katz stoßen, eine Person, die für das israelische Militär gearbeitet hat, die private Geheimdienstfirma mit der Bezeichnung SITE (Search International Terrorist Entities) in Washington DC betreibt, die immer wieder in Zusammenhang mit Videos aus dem Spektrum des so genannten "Islamischen Staates" ins Blickfeld geraten ist und nun per Twitter gemeldet hat: "Shooter says in English prior to shooting: The 'root of all problems are the Jews.'" (Der Schütze sagt vor dem Schießen auf Englisch: Die "Wurzel aller Probleme sind die Juden.") Sicherlich wird der Innenminister dann auch schnell auf die Idee kommen, zusammen mit Rita Katz zu untersuchen, inwieweit das Video echt ist, insbesondere die Audio-Sequenz, die die entscheidende Beziehung zu den "Juden" herstellt, um damit ganz im Sinne des Apartheidstaates Israel den nur marginal vorhandenen Antisemitismus zu einer großen Gefahr aufzublasen. Doch Horst Seehofer erntet Hohn. "Seehofer will Gamerszene stärker beobachten - und erntet Hohn", überschreibt spiegel.de am 13.10.2019 einen Artikel. Und tagesschau.de meldet am gleichen Tag: "Das Urteil ist vernichtend: 'Wie kann man seinen Job immer und immer wieder so sehr verkacken? Er und seine Crew sind echt so krass inkompetent,' schreibt YouTuber Rezo. Er meint damit Horst Seehofer." mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
Gewerkschaftsforum gegen Embargos, Sanktionen und Boykott in Damaskus
Westliche Bevölkerung von halluzinogener Täuschung befreien
Tim Anderson – interviewt von Andrea Duffour – übersetzt von Eva und Markus Heizmann

"Die Propaganda des 'Humanitären Krieges' hat die Realität auf den Kopf gestellt und das westliche Publikum dumm gemacht... Der westliche/imperiale Liberalismus und insbesondere der nordamerikanische Begriff der 'intelligenten Macht' haben unsere Sprache mit verzerrten Begriffen wie 'Revolution' (für reaktionäre, sektiererische Gewalt), 'Rebellen' (für westlich unterstützte Fanatiker und Söldner) und 'Aktivisten' (für Propagandisten, die von westlichen Regierungen bezahlt werden) kolonialisiert. Das Völkerrecht mit seinen Richtlinien gegen den Krieg wurde mit pseudo-legalen Doktrinen wie 'Responsibility to protect' und der ultimativen monströsen Erfindung des 'humanitären Krieges' aufgelöst... Wir sollten versuchen, unsere Sprache zu dekolonisieren und die Substanz der postkolonialen Errungenschaften im internationalen Völkerrecht/Menschenrecht wiederherzustellen. Wir haben eine Verantwortung für die Volksbildung. Wir sollten Vernunft und Beweise nutzen, um die westliche Bevölkerung von der halluzinogenen Täuschung zu befreien." Das sind Äußerungen aus einem Interview, das mit Tim Anderson am Rande des 3. Internationales Gewerkschaftsforum gegen Embargos, Sanktionen und Boykott in Damaskus im September 2019 geführt wurde. Die NRhZ veröffentlicht es in der deutschen Übersetzung von Eva und Markus Heizmann. mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (24 - letzte Folge)
Es ist HOHE ZEIT
Von Harry Popow

Zurück zum Buchanfang, zur poetisch - besinnlichen Betrachtung. Die Frau auf dem Planeten. Einen Feldblumenstrauß in der Hand. Bescheidenheit. Unbescheidenheit, was das Leben betrifft. Nicht nur hoffen auf Frieden... Träume für die Zukunft? Was einmal zum Aufbruch gehörte im Sozialismus, Hoffnung auf Menschlichkeit auf diesem Planeten, das wird zertrümmert. Karl Marx, Friedrich Engels, Lenin – sie werden vor allem von der jüngeren Generation als veraltet angesehen. Schiefe Gesichter bei denen, die von diesen Klassikern hören, erst recht nicht nach gesellschaftlichen wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten fragen. Keine Ahnung von Mehrwertproduktion, Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, Extraprofite, Konkurrenzkampf, Klassenkampf (der sei überholt), Neoliberalismus, Gewaltherrschaft, Kriegsgeschrei und Kriege. Da schreibt das Blättchen zu Recht: Was bei Behauptungen, Lügen, Täuschungen, Manipulation und propagandistischer Schwarz-Weiß-Malerei) auffällt, ist, dass wir mit einem Stakkato von immer neuen Meldungen und Bedrohungen bombardiert werden, aber Ursachen, Hintergründe und Erklärungen für aktuelle Geschehnisse in den Hintergrund treten. Es ist ein Verbrechen, so eine Gehirnwäsche zu betreiben, um jegliche Suche nach politischen Ursachen der Fehlgeburten des überholten Kapitalismus kaschierend zu unterbinden. mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
"Mein Dörfchen Welt" - Autobiografie von Gina Pietsch
Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
Buchbesprechung von Elke Zwinge-Makamizile

Wer sich die Neugierde auf das Künstlerleben in der DDR bewahrt hat, findet in Gina Pietschs Autobiografie eine epische Breite an persönlichen Erlebnissen in der jungen DDR, in ihrer Familie, später in ihrem beruflichen und persönlichem Umfeld in der DDR, im Ausland, dann nach dem Umbruch ihr Leben im Kapitalismus. Sie ist Tochter, Schwester, Mutter, Liebende, Ehefrau und in allen Lebensstationen Künstlerin. Gina Pietsch studierte Germanistik und Musik in Leipzig, absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule Ernst Busch und studierte das Fach Chanson bei Gisela May an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
Tim Anderson: "Die Achse des Widerstandes - Zu einem unabhängigen Nahen Osten"
Ein Plädoyer für die Wahrheit
Buchbesprechung von Markus Heizmann

Seit 2011, seit Beginn der Krise in Syrien jagen sich die Veröffentlichungen zu diesem Land. Die allermeisten dieser Artikel, auch die so genannten Fachbücher, bedienen den von den westlichen Angreifern gepflegten Narrativ. Die Stichworte dazu sind uns allen bekannt: Diktator unterdrückt und massakriert sein Volk, setzt Fassbomben und Chemiewaffen ein und was dergleichen Anschuldigungen mehr sind. Selbstverständlich liefern weder diejenigen welche diese Anschuldigungen in die Welt setzen noch die JournalistInnen und PublizistInnen die das weiter verbreiten Beweise für diese gravierenden Vorwürfe. mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
Auszug aus dem soeben erschienenen Buch "Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise" (3)
Tendenzjournalismus und offene Russophobie
Von Wolfgang Bittner

Dass die Bemühungen Putins um Verständigung und Frieden in den USA und den westeuropäischen Staaten nicht thematisiert worden sind, zeugt nicht allein von Ignoranz, vielmehr wird alles verschwiegen oder ins Gegenteil verkehrt, was nicht in den Feindbildaufbau der westlichen Allianz unter Führung der USA passt. Dabei wird auf die Atomkriegsgefahr, auf die der russische Präsident mehrmals dezidiert hingewiesen hat, gar nicht erst eingegangen. mehr...

 

Literatur  vom 16.10.2019
Wolfgang Bittner: "Der neue West-Ost-Konflikt. Inszenierung einer Krise"
Übergreifendes aus Übersee
Buchtipp von Harry Popow

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner, Autor zahlreicher Bücher und promovierter Jurist, hat ein neues, den allgemeinen Konsens gefährdendes Sachbuch vorgelegt, in dem er beweist, dass der West-Ost-Konflikt eine Inszenierung ist. Kommt Bittner damit auf den vom Mainstream-Zensor verordneten Index? Schon mit seinem 2015 erschienenen Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“, das abseits der so genannten Qualitätsmedien ein Standardwerk und Longseller wurde, prangerte er die allein auf eigenen Vorteil ausgerichtete Interventions- und Sanktionspolitik der USA an; der Untertitel lautet: „Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung“, womit das Aggressionsprogramm der „einzigen unverzichtbaren Nation“ (Barack Obama) demaskiert war. mehr...

 



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