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Aktueller Online-Flyer vom 03. Juli 2022

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Köln (NRhZ 793, 22.06.2022) – Nächste Ausgabe am 06. Juli 2022
Liebe NRhZ-LeserInnen, Ausgabe 793 ist da. Den wichtigen Zusammenhang zwischen dem Corona-Regime und dem aktuellen Kriegsgeschehen herzustellen, leisten insbesondere zwei Autoren. Das ist zum einen – neu in der NRhZ – der GEW-Gewerkschafter Bernd Schoepe. Der generellen Gewerkschaftslinie diametral zuwider laufend seziert er in seinem Essay die so genannte Corona-Krise und scheut sich nicht, einen Bogen zum aktuellen Kriegsgeschehen zu schlagen: "Statt alles dafür zu tun, um Aufklärung über die tatsächlichen Ausmaße der negativen Impffolgen zu erlangen, wird weiterhin versucht, die Menschen, die an dieser wichtigen Aufgabe mitwirken, öffentlich zu diskreditieren... Heute glaubt man... ohne Umschweife darüber entscheiden zu können, wer DAS Böse und vor allem wer DER Böse ist. So auch im Ukraine-Krieg, der nicht mit Russlands Angriff am 24. Februar begonnen hat. Trotzdem folgert man mit schlafwandlerischer Sicherheit, dass der Angriff Putins den Westen ins Recht setzt... Man selbst steht schließlich auf der Seite der Guten."

Wenn wir uns vor Augen führen, welche Rolle das Davoser Weltwirtschaftsforum mit seinem Aushängeschild Klaus Schwab bei den Machenschaften des internationalen Kapitals mit BlackRock an der Spitze und den damit verbundenen Kapitalgiganten in allen entscheidenden Wirtschaftsbereichen bis hin zu Pharma- und Rüstungskonzernen spielt, dann ist das Buch "Covid-19: Der große Umbruch" (The Great Reset) eine Offenbarung – zumindest wenn wir es mit den Augen von Harry Popow lesen, der unter Bezugnahme auf die Feststellung, dass künftig nur noch 40 Prozent der Weltbevölkerung "gebraucht" würden, ironisch fragt: "Worin sonst sollte die Existenzberechtigung liegen als darin, von den Eliten gebraucht zu werden?" Um dann den schönfärberischen Wortschwall entlarvend zu resümieren: "Das asoziale kapitalistische Modell benötigt nach Schwab eine Marketing-Kur. Die neue Diktatur könne mit ihren bürgerlichen so genannten Qualitätsmedien auf Anordnung eine Pandemie-Panik sowie – ungebrochen wie seit eh und je – eine Kriegs-Hysterie aus dem Ärmel schütteln – wie zur Zeit im Jahre 2022 bereits im vollen Gange."

Um die Repressionen gegen Ärzte, die dem Corona-Regime kritisch gegenüber auftreten, und um das Verschweigen der katastrophalen Nebenwirkungen der Impfung genannten Injektionen mit einem "notzugelassenen" Stoff geht es im Bericht von Peter Betscher über die Kundgebung "Jetzt mal ehrlich, Paul 2.0" vor dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt. Zu Wort kommt u.a. Dr. Walter Weber, Internist aus Hamburg, der sich seit langem gefragt hat, ob das nicht alles geplant sei, und der Tags darauf Opfer einer weiteren Polizei-Razzia geworden sei. Lutz Weber führt uns in seinem Beitrag "Wer zahlt die Rechnung?" in einer Zeitreise zurück ins Jahr 2020 an den Beginn des Corona-Geschehens – beginnend mit dem Tod des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer und dessen Abschiedsbrief. "Wie können wir als menschliche Spezies überleben?" fragt Rudolf Hänsel und fordert Aufklärung statt "mitschuldiges Schweigen" oder "Sich-Einkaufen in das System".

Hermann Ploppa befasst sich mit der "Geopolitik der Rohstoffe" - fest eingebunden in die Kriegsräson der angloamerikanisch bestimmten westlichen Wertegemeinschaft. Und er plädiert in einem weiteren Beitrag dafür, dass Gemeinwohl dem Börsencasino weichen müsse. Mit Russland und China habe Serbien mächtige Freunde, erkennt Bernd Duschner und stellt die wohl eher rhetorische Frage, warum Serbiens Bevölkerung und Regierung Sanktionen gegen Russland ablehnen. Heinrich Frei fragt, wie Frieden zu schaffen sei, und unterbreitet den Vorschlag, die Ukraine zu demilitarisieren, dann Europa und dann die ganze Welt. Die Anti-Russland-Kampagne im Zuge der US-Vasallen-Linie von Berlin und Brüssel sei ein gigantischer Fehlschlag, meint Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait und sieht die Zeit gekommen, aus dem kriminellen US-Handlangerdasein herauszutreten. Wolfgang Effenberger analysiert die "dunkle Strategie", über die Eskalation des Ukrainekriegs zur globalen Herrschaft zu gelangen. Und in einem weiteren Beitrag zitiert er Papst Franziskus mit dem Satz: "Wir erleben den dritten Weltkrieg." Die mit Antisemitismus-Vorwürfen geführten Attacken auf die aktuelle Kunstmesse documenta in Kassel geißelt Evelyn Hecht-Galinski in ihrem Artikel "Der missratene Besuch des Präsidenten". In einer Glosse beantwortet Ulrich Gellermann, warum Deutschland kein Nazi-Land ist, und ist dabei dem Verfassungs-Schutz und dessen neuem Phänomenbereich "Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates" auf der Spur. Wolfgang Bittner sieht die Welt als mächtigen Ameisenhaufen.

Der Filmclip mit dem Titel "Stimmen zu Frieden und Freiheit" wird in Kürze einen Querschnitt durch das Geschehen beim attackierten aber trotzdem erfolgreich realisierten "Linken Liedersommer" präsentieren.

Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de mehr...
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Aktuelles  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Aktuelles  vom 12.01.2022
In einem Jahr mehr als 36.500 Todesfälle gemeldet, also tatsächlich mehr als 1,2 Mio Todesfälle
Corona-Impf-Alarm (3)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Todesfälle, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/2021 bis zum 1.1.2022 – also innerhalb eines Jahres – mehr als 36.500 Todesfälle. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,2 Millionen Todesopfern. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Verantwortlichen gehen weiter über Leichen. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht absehbar. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.03.2020
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Ausgabe 793: Die NRhZ beschränkt sich seit März 2020 (Ausgabe 739) im Wesentlichen auf die Ankündigung von Terminen, die der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gelten. Montagsmärsche, 18 Uhr, deutschlandweiter Protest gegen Impfzwang, ab Rathaus (Köln: ab Dom/Roncalliplatz)

Samstag, 2. Juli 2022, Berlin, Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Kriege! 100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende", Bebelplatz, 14 Uhr

NEUER TERMIN: 7. bis 9. Juli 2022, Berlin, Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie: "Corona. Die Inszenierung einer Krise - Hintergründe und Folgen" u.a. mit Almuth Bruder-Bezzel, Hannes Hofbauer, Johanna Degen, Klaus-Jürgen Bruder, Magda von Garrel, Michael Schneider, Rudolph Bauer, Uli Gellermann...

28. bis 31. Juli 2022, Friesack bei Berlin, Pax Terra Musica - Friedensfestival mit Workshops, Vorträgen, Musik, Begegnungen...

27./28. August 2022, Berlin, UZ-Pressefest - Volksfest der DKP, Rosa-Luxemburg-Platz

10./11. September 2022, Hamburg, dieBASIS-Friedenskonferenz

Grundrechte-Demos bunt und vielfältig...
Wir machen auf
Free Assange: Aktionen und Info international
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Inland  vom 22.06.2022
Kundgebung "Jetzt mal ehrlich, Paul 2.0" am 14.06.2022 vor dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt
Razzia bei Dr. Walter Weber – Schweigen im Paul-Ehrlich-Institut
Von Peter Betscher

„Jetzt mal ehrlich, Paul 2.0“ - so lautete der Aufruf zu einer Kundgebung am 14.06.2022 vor dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), zu dem die Organisationen „Querdenken 615 Darmstadt“, „Freigeister Offenbach“, „Dreieich steht auf“, „Freiheitssänger Frankfurt“ und „Free ODW“ aufgerufen hatten. Vorausgegangen war ein Brief an das PEI mit Fragen zur Impfstoffkontrolle (1), die bis heute vom PEI nicht beantwortet wurden. Selbst der SPIEGEL äußerte vor kurzem Kritik am Paul-Ehrlich-Institut (2). Bereits im März dieses Jahres stellten fünf Chemieprofessoren Fragen an das PEI zu Qualität und Sicherheit des bedingt zugelassenen Impfstoffs Comirnaty der Firma BioNTech (3). Zu der Antwort des PEI bemerkten die Professoren: „Seit dem 11. Februar 2022 beantragen wir Dokumenteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG § 1 Abs. 1 S. 1) beim PEI. Leider geht das PEI noch immer nicht auf unsere berechtigten Nachfragen zu weiteren Qualitätsnachweisen ein, sondern behandelt nur einen kleinen Teil unseres Antrags. Wir bedauern diese Intransparenz und behalten uns weitere Schritte vor.“ (4) Eine Skurrilität war eine Auflage zu der Kundgebung dahingehend, dass nicht nur das Tragen von Gesichtsbedeckungen untersagt war, sondern es war auch untersagt überhaupt welche mitzuführen. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 22.06.2022
Fest eingebunden in die Kriegsräson der angloamerikanisch bestimmten westlichen Wertegemeinschaft
Geopolitik der Rohstoffe
Von Hermann Ploppa

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gab zuletzt bekannt, es müsse jetzt Friedensverhandlungen geben und Gebietsabtretungen Kiews an die Russische Föderation. EU-Kommissar Thierry Breton möchte gerne lieber gestern als heute die einseitige Abhängigkeit von russischen und chinesischen Rohstoffen beenden. Denn jetzt müsse endlich »Schluss sein mit der Ära der Naivität«. So ließ sich Thierry Breton vernehmen. Europa sei einseitig abhängig bei der Rohstoffbeschaffung von China und Russland. Wir müssen endlich strategisch denken und eine »Geopolitik der Rohstoffe« entwickeln. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 22.06.2022
Höchste Zeit gegenzusteuern
Gemeinwohl statt Börsencasino!
Von Hermann Ploppa

Unsere Verfassung nennt als Ziel jeder Politik die Förderung des Gemeinwohls. Jeder Bürger hat ein Recht auf optimale Förderung in allen Bereichen. Tatsächlich betreibt unsere Politikerkaste jedoch die totale Überführung öffentlichen Eigentums in die Hände krimineller internationaler Investoren und Geldwäscher. Es ist höchste Zeit, gegenzusteuern. Der Glaube an eine Gottheit ist in der Bevölkerung immer weniger verbreitet. Dafür gibt es heutzutage eine gottähnliche Wesenheit, der nahezu unbegrenzte Verehrung und Anbetung entgegengebracht wird. Wenn nur der Name dieser Wesenheit genannt wird, erstirbt jede Diskussion. Ein respektvolles Schweigen macht sich breit. Diese gottgleiche Wesenheit heißt: „der Investor“. Politiker, Wissenschaftler, Medienleute, ja sogar Theologen erstarren vor Ehrfurcht vor diesem göttlichen Wesen. mehr...

 

Globales  vom 22.06.2022
Mit Russland und China mächtige Freunde
Warum Serbiens Bevölkerung und Regierung Sanktionen gegen Russland ablehnen
Von Bernd Duschner

Die Regierung in Belgrad ist die einzige europäische Regierung, die keine Sanktionen gegen Russland verhängt hat. Sie steht unter starkem Druck von Washington, Brüssel und Berlin. Ungeachtet dessen hat Serbiens Präsident Aleksander Vucic am 29. Mai 2022 mit Russlands Präsident Putin einen 3-Jahres-Vertrag über die Lieferung von russischem Gas vereinbart. Die Konditionen sind äußerst günstig für Serbien. Zufrieden konnte die Staatssekretärin im Energieministerium Jovanka Atanatovic verkünden, dass es bis zum Ende der kommenden Wintersaison keine Erhöhung der Gaspreise geben werde. USA und EU ist die eigenständige Politik des EU-Beitrittskandidaten Serbien ein Dorn im Auge. Als der russische Außenminister Lawrow am 6. Juni, wenige Tage vor dem Besuch von Bundeskanzler Scholz am 10. Juni nach Belgrad kommen wollte, wurden ihm von Bulgarien, Nordmazedonien und Montenegro das Überflugrecht verweigert. Dies sei eine „souveräne Entscheidung“ dieser Nato-Staaten gewesen, möchte der Sprecher des US-Außenministeriums Ned Price glauben lassen. In Serbien hat diese plumpe Demütigung den USA und der EU bei der Regierung und Bevölkerung keine Sympathie eingebracht. mehr...

 

Globales  vom 08.06.2022
Rede beim Flashmob im Rahmen der Kundgebung am 23. April 2022 in Brüssel
"Wir werden diesen Kampf gewinnen, wir müssen diesen Kampf gewinnen. Befreit Julian Assange!!!"
Von Stella Assange – in deutscher Übersetzung von Bettina Irmgard van den Berg-Graef

Danke euch allen, es berührt mich so sehr! Danke dafür, dass ihr hier seid! Menschen fragen mich, wie es mir geht, ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Frage beantworten soll, denn die meiste Zeit geht es mir gut, aber es ist hart. Es ist nun einen Monat her, dass Julian und ich geheiratet haben, im Belmarsh-Gefängnis, und es war ein süßer und glücklicher Moment für uns, trotz des ganzen Horrors. Und da ist etwas in der Erfahrung, das immer klarer und offensichtlicher wurde, das ist nämlich, dass, so groß auch der Horror sein mag, da Menschlichkeit ist, Mitgefühl... Und das darf man nicht aus den Augen verlieren. Was sie Julian antun, ist grauenvoll, aber es lässt in normalen Menschen, in Menschen mit menschlichem Mitgefühl, etwas erwachen, das unbedingte Bedürfnis, zu zeigen, dass sie voller Abscheu und Empörung sind, dass das nicht toleriert werden wird. mehr...

 

Globales  vom 08.06.2022
Rede bei der Kundgebung des Aachener Bündnisses #FreeAssange parallel zur Verleihung des Aachener Karlspreises, 26. Mai 2022
Befreit Assange aus diesem Höllenloch
Von Deepa Driver

UK-Innenministerin Priti Patel hat am 17. Juni 2022 der Auslieferung von Julian Assange an die USA zugestimmt. Dass ihm dort nicht nur 175 Jahre Gefängnis sondern auch die Todesstrafe drohen, wird selten erwähnt, weil Großbritannien im letzteren Fall keine Auslieferung zulassen würde. Gerne wird offiziellerseits auch verschwiegen, dass es sich im Fall des Aufdeckers von Kriegsverbrechen der USA um einen politischen Fall handelt, was Mitarbeiter der Queen of England, in deren Verlies sich der Journalist seit drei Jahren unter Folterbedingungen befindet, auf Anfrage bestätigt hat. Die Londoner Prozessbeobachterin Dr. Deepa Driver spricht von einem Scheinprozess, der sich nach außen ein Mäntelchen der Rechtsstaatlichkeit umgehängt hat. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (238)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Es gibt verschiedene Arten von Menschen, die guten und die bösen. Sonst sind wir alle gleich. Die Hautfarbe hat gar nichts damit zu tun. Wir sind alle gleich.“ „Wenn ein Mensch sehen kann, dann ist er gesegnet. Wenn ein Mensch Einsicht hat, dann ist er tausendfach gesegnet...“ „Die Würde des Menschen ist unantastbar (Grundgesetz, Artikel 1)“ „Skrupellos musst Du sein, um „was zu werden“! Fügen musst Du Dich, um akzeptiert zu werden und nicht unterzugehen. Aber ist der Bettler an der Ecke weniger „was“?“ „Die Zukunft wird wegen mangelnder Teilnahme abgesagt. Wir wollen lachende Kinder, keine strahlenden!“ „Das sind Carmen und Hanna: hoffnungsvoll für eine bessere Welt. Denn es ist Zeit, sie zu haben. Frieden, mach es einfach!“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2022 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 83 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Wie Frieden schaffen?
Ukraine demilitarisieren, dann Europa und die ganze Welt, wie die Åland-Inseln
Von Heinrich Frei

Wird es gelingen, den Krieg in der Ukraine zu beenden? Durch einen Waffenstillstand? Durch einen Friedensvertrag? Durch die Schaffung einer demilitarisierten Zone wie 1953 zwischen Nord- und Südkorea? Der Koreakrieg zwischen 1950 und 1953 forderte über vier Millionen Opfer, bis es zu einem Waffenstillstand kam. Am 4. und 5. Juli 2022 soll in Lugano die Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine stattfinden. Als künftiges Mitglied des Sicherheitsrates der UNO müsste sich die Schweiz engagieren, dass an dieser Konferenz auch über einen Waffenstillstand verhandelt wird der ja eine Voraussetzung für den Wiederaufbau wäre. Ohne die Teilnahme Russlands an dieser Konferenz wird es jedoch schwierig sein den Krieg zu stoppen. Russland müsste also von der Schweiz auch nach Lugano eingeladen werden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Verfehlte außenpolitische US-Vasallen-Linie von Berlin und Brüssel
Die Anti-Russland-Kampagne: ein gigantischer Fehlschlag
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Diskussion in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ am 13.06.2022 drehte sich im Leerlauf, weil die Teilnehmer nicht imstande waren, die fehlgeschlagene Außenpolitik der USA/NATO/EU einzusehen. Eine Verirrung, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs läuft: US-Bruch des Potsdamer Abkommens, US-Kriege mit über 30 Millionen Toten, US-Nichtachtung von Abkommen und Zusagen, völlige US-Ignoranz der Sicherheitsinteressen anderer Staaten wie Russland, aber schrittweise Ausdehnung der NATO an die russische Grenze. Alles das lässt keine wirksame Diplomatie zu, trotz der ständigen unermüdlichen Versuche Russlands, den Westen zur Vernunft und Besonnenheit zu bringen. Dass sich Deutschland, erst Merkel und dann Scholz wie auch die gesamte EU erbärmlicher Weise hinter die Kiew-Putschisten stellten, ist das groteske Problem einer verfehlten außenpolitische US-Vasallen-Linie Berlins und Brüssels, aber es hat mit der eindeutigen völkerrechtsmäßigen Position des Kreml gar nichts zu tun. Hier liegen die großen Differenzen, ja die Distanz zwischen der Regierung Putins und der verheerenden Merkel- und heutigen Scholz-Regierung. Es liegt am Bundeskanzleramt, seine verfehlte Politik zu korrigieren, nicht am Kreml und nich an Präsident Wladimir Putin. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Kriegshysterie verstummt langsam – Niederlage der Ukraine unausweichlich
Zeit, aus dem kriminellen US-Handlangerdasein herauszutreten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Kriegshysterie aus den EU- und NATO-Staaten, die sich wie eh und je bei US-Aggressionen und widerrechtlichen Sanktionen unter das US-Diktat unterwerfen, kommt langsam aber sicher zum Verstummen, auch wenn in der Nazi-Spitze Kiews weiter die Illusion von einem zukünftigen Sieg aufrechterhalten wird. Die Niederlage der Ukraine ist unausweichlich. Die deutsche Bevölkerung ist wachsamer geworden und wendet sich (52 Prozent) gegen die wahnwitzige US-Vasallenhaltung der deutschen Ampelregierung, die außenpolitisch nichts selbstständig auf die Reihe bekommt, sondern untertänigst der angelsächsischen Politik folgt, sich faktisch als Kriegspartei gegen Russland einem angelsächsischen Kriegskurs unterwirft, mit allen extrem schädlichen Folgen für das eigene Land und Europa. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Maybrit-Sendung ohne Wortwechsel zum Frieden in der Ukraine - Waffenlieferungen im Mittelpunkt
Ausgewogenheit zur Ukraine-Krise womöglich verboten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ am 16.06.2022 widmet sich der Reise der drei europäischen Regierungsführer Olaf Scholz, Emmanuel Macron und Mario Draghi nach Kiew und der Frage, wie man den Wünschen der Selenski-Regierung nachkommen kann. Unerhört, dass sich fast die gesamte ZDF-Sendung auf das Thema Waffenlieferungen in die Ukraine konzentrierte, also auf das militärische, und nicht auf das Thema, Frieden zu stiften. Der SPD-Politiker Ralf Stegner machte treffend darauf aufmerksam, dass ein langer Krieg Zerstörung, Tote und unendliches Leiden mit sich bringt, wie schon Afghanistan, Libyen und Syrien ungeheuerliche Vernichtung zeigen. Aber der SPD-Funktionär Stegner und alle anderen Teilnehmer waren nicht in der Lage, sich für den Frieden zu entscheiden, sich gegen die Waffenlieferungen zu positionieren und sich für Druck auf Selenski auszusprechen, damit er endlich für das Wohl seiner Landsleute Frieden mit Russland schließt. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Über die Eskalation des Ukrainekriegs zur globalen Herrschaft
Die dunkle Strategie
Von Wolfgang Effenberger

Am 7. Juni 2022 erklärte der ukrainische Präsident Volodimir Selenskyi gegenüber der "Financial Times", dass „der Sieg auf dem Schlachtfeld errungen werden muss". Kurzfristiges Ziel der Ukraine sei die Rückkehr zur Situation vor der russischen Invasion am 24. Februar 2022. Als langfristiges Ziel nannte Selenskyi die Rückeroberung aller von Russland kontrollierten Gebiete, einschließlich der Krim. Die Aussagen Selenskyis stehen im Einklang mit der vom US-Repräsentantenhaus im Dezember 2014 mit überwältigender Mehrheit (410:10) verabschiedeten Resolution 758: „Entschlossen, dass das Repräsentantenhaus ... nachdrücklich die Bemühungen von Präsident Poroschenko und der ukrainischen Bevölkerung um einen dauerhaften Frieden in ihrem Land unterstützt, der den vollständigen Rückzug der russischen Streitkräfte aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet, die vollständige Kontrolle der internationalen Grenzen der Ukraine, die Entwaffnung der separatistischen und paramilitärischen Kräfte in der Ostukraine, die Verabschiedung von Maßnahmen, die die Fähigkeit der Russischen Föderation einschränken, Energieexporte und Handelshemmnisse als Mittel zur Ausübung von wirtschaftlichem und politischem Druck zu nutzen, sowie die Beendigung der Einmischung der Russischen Föderation in die inneren Angelegenheiten der Ukraine umfasst.“ mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 22.06.2022
Das Eskalationsprogramm des US-geführten Westens
Papst Franziskus: "Wir erleben den dritten Weltkrieg"
Von Wolfgang Effenberger

Am Dienstag, 14. Juni 2022, war das Gespräch von Papst Franziskus veröffentlicht worden, das er am 19. Mai im Vatikan mit den Chefredakteuren jesuitischer Zeitschriften aus verschiedenen europäischen Staaten geführt hatte. Aus der Runde der Redakteure wurde der Papst um Rat im Umgang mit dem "Angriffskrieg" in der Ukraine gebeten. Unverzüglich wies das Oberhaupt der Katholiken die Redakteure an, sich vom üblichen Schema des „Rotkäppchens“ zu lösen: „Rotkäppchen war gut, und der Wolf war der Bösewicht. Hier gibt es keine metaphysisch Guten und Bösen auf abstrakte Art und Weise.“ Franziskus verwies auf die Gefahr, dass „wir nur das sehen, was ungeheuerlich ist, und nicht das ganze Drama, das sich hinter diesem Krieg abspielt, der vielleicht in gewisser Weise entweder provoziert oder nicht verhindert wurde. Und ich registriere das Interesse am Testen und Verkaufen von Waffen. Das ist sehr traurig, aber darum geht es ja offensichtlich.“ Der Papst ging auch auf den Vorwurf ein, er sei pro Putin. „Nein, das bin ich nicht. So etwas zu sagen, wäre vereinfachend und falsch“, um dann noch einmal darauf hinzuweisen, dass er dagegen ist, „die Komplexität auf die Unterscheidung zwischen Guten und Bösen zu reduzieren, ohne über die Wurzeln und Interessen nachzudenken, die sehr komplex sind“ mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 12.01.2022
Ist es wieder soweit?
In 5 Minuten in den Untergang!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Trotz der Großdemonstration im Bonner Hofgarten am 10. Oktober 1981 und des millionenfachen Protests mittels des Krefelder Appells wurden ab 1983 in Westdeutschland atomare Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und Cruise Missiles stationiert. Mit den der 56. Feldartillerie-Brigade der USA zugeordneten Pershing-II-Raketen konnte Moskau innerhalb von ca. 5 Minuten erreicht und "enthauptet" werden. Mit dem am 8. Dezember 1987 von USA und Sowjetunion unterzeichneten Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen (INF) wurden sie abgebaut und 1991 das 56. Feldartillerie-Kommando aufgelöst. Doch im August 2019 wurde der INF-Vertrag seitens der USA aufgekündigt. Und seit November 2021 ist das 56. Feldartillerie-Kommando reaktiviert – in Mainz-Kastel, einem Stadtteil von Wiesbaden unweit des Hauptquartiers der US Army Europe (USAREUR). Und wieder sollen Raketen – so genannte Hyperschallraketen – stationiert werden, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können. mehr...

 

Kommentar  vom 22.06.2022
Kommentar vom Hochblauen
Der missratene Besuch des Präsidenten
Von Evelyn Hecht-Galinski

Ach, wäre Bundespräsident Steinmeier der Documenta fifteen doch nur ferngeblieben; seine Predigt wäre uns erspart geblieben! So aber nutzte er in bewährter Form, die Israel-Lobby wacker zu vertreten. Die diesjährige Documenta wurde von dem indonesischen Künstler-Kollektiv „Ruangrupa“ konzipiert, dem es um eine gemeinsame Lebens- und Arbeitsweise, um Grundsätze wie Kollektivität, gemeinschaftlichem Ressourcenaufbau und gerechte Verteilung geht und diese in Zusammenarbeit mit vielen anderen Künstlergruppen verwirklicht. Schon zu Beginn wurde der „Ruangrupa“ nach bekanntem Muster Nähe zur „BDS-Bewegung“ (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) vorgeworfen und lautstark eine Ausladung gefordert. Wer hatte die Hetze befeuert? Ein Pamphlet eines umstrittenen „Bündnisses gegen Antisemitismus“, eine aus sechs Personen, den sog. „Antideutschen“ bestehende Gruppe, die die „islamische Religion“ ablehnen („aber nicht im rassistischen Sinn“!?). Das Hauptziel dieses voll hinter Israel stehenden „Bündnisses“ ist es, Kritiker der Besatzungspolitik Israels als „Antisemiten“ zu denunzieren. mehr...

 

Kommentar  vom 22.06.2022
Gedanken zur Situation
Wer zahlt die Rechnung?
Von Lutz Weber

Sehr viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um die Menschenrechte zu verteidigen. Viele kommen aus der links angesiedelten Friedensbewegung. Die meisten aber sind durch die Corona-Politik auf das weltweite Unrecht aufmerksam geworden. Wisst ihr noch, wie alles begann? Wir machen eine Zeitreise zurück ins Jahr 2020. Am 28.03.2020 wurde der hessische Finanzminister Thomas Schäfer tot an der ICE-Strecke aufgefunden. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet von einem Abschiedsbrief, in dem der CDU-Politiker „von einer Aussichtslosigkeit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage geschrieben hat. Ministerpräsident Volker Bouffier spricht von einer Verzweiflungstat im Zusammenhang mit der Corona Krise.“ Mit einer derart offenen Berichterstattung sollte es aber bald vorüber sein. Als sich nur drei Wochen später ein weiterer hoher Beamter des hessischen Finanzministeriums das Leben nahm, wurde nicht mehr über Hintergründe gesprochen. Es wurde ein Strategiepapier aus dem Bundestag veröffentlicht, in dem viel über die Vorgehensweisen, Manipulationsmethoden, Ziele und Auswirkungen bekannt wurde. Sebastian Friebel, parlamentarischer Berater des Bundestages, versuchte der Öffentlichkeit mitzuteilen, was gerade im Bundestag geplant wird. „Wie soll es weiter gehen“ war seine Broschüre dazu. mehr...

 

Kommentar  vom 22.06.2022
Aufklärung statt "mitschuldiges Schweigen" oder "Sich-Einkaufen in das System"
Wie können wir als menschliche Spezies überleben?
Von Rudolf Hänsel

Seit langem beschäftigt den Autor angesichts der gesellschaftlichen Umwälzungen und der Erkenntnis, dass die Welt, in der wir leben, nicht die ist, von der uns erzählt wird, eine entscheidende Frage: Gibt es für einen gut informierten, verantwortungsbewussten Bürger und Mitmenschen eine familiäre oder gesellschaftliche Grenze für das Anliegen, das Überleben der menschlichen Spezies zu sichern und so viele Menschen wie möglich zu retten? Ein Interview von Kla.TV mit dem Biostatistiker Ricardo Delgado Martin, dem Gründer und Leiter der Web-Plattform „La Quinta Columna („Die fünfte Säule“) mit dem Titel „Was Graphenoxid & Nanotechnologie in Covid-Impfstoffen mit 5G zu tun haben“ (1) aktualisierte die Frage. mehr...

 

Glossen  vom 22.06.2022
Gegen die Delegitimierung des Staates!
Warum Deutschland kein Nazi-Land ist
Von Ulrich Gellermann

Endlich hat sich das Amt für Verfassungs-Schutz einen neuen „Phänomenbereich“ geschaffen: die “Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates (...) wird ab sofort nachrichtendienstlich bearbeitet werden“, um dann als „Sammel-Beobachtungsobjekt“ einer Bearbeitung sowohl als „Verdachtsfall als auch als erwiesen extremistische Bestrebung“ unterzogen zu werden. Denn, so schreibt der VS weiter „Unsere demokratische Grundordnung sowie staatliche Einrichtungen wie Parlamente und Regierende sehen sich seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie vielfältigen Angriffen ausgesetzt“. mehr...

 

Fotogalerien  vom 22.06.2022
Linker Liedersommer 2022
Erfolg trotz Anschlag der "untertänigsten Diener des Imperiums"
Von Arbeiterfotografie (Fotos) und NRhZ (Text und Interview mit dem Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbands Sebastian Bahlo)

„Die untertänigsten Diener des Imperiums haben wieder zugeschlagen. Anschlag gegen den Linken Liedersommer (10.-12.6.22)... Der Vertrag mit dem Rahnenhof wurde... uns letzte Nacht am 2.6.22 um 23h59 per Mail gekündigt.“ So heißt es in einer SMS am 3. Juni 2022, die ein Freidenker an die Liedersommer-Unterstützer Arbeiterfotografie und NRhZ geschickt hat. Der "Herbergsvater" des Naturfreundehauses Rahnenhof in der Pfalz, mit dem der Linke Liedersommer langfristig vereinbart war, war per Denunziation unter Druck gesetzt worden. Eine eMail, die den Veranstaltern des Deutschen Freidenker-Verbands bekannt geworden ist, stammt von einem Funktionär der Naturfreundejugend Rheinland-Pfalz. Die darin formulierte Attacke richtet sich zum einen gegen die Künstler. Sie seien „im Großteil Querfrontler, Querdenker, Verschwörungsgläubige, Rassisten und Antisemiten“. Und auf der Freidenker-Website gehe es um „NWO, Great Reset, P(l)andemie u.ä.“. Doch der Anschlag verfehlte seine beabsichtigte Wirkung. Wegen der Kurzfristigkeit entschieden sich die Freidenker, zunächst nicht gerichtlich gegen die Absage vorzugehen, sondern einen Ausweichort für den unveränderten Termin zu suchen. Und das ist gelungen. Der Linke Liedersommer hat am 10. bis 12. Juni 2022 im „Hotel an der Therme“ in Bad Orb stattgefunden – mit großem Erfolg. Aber auch das war keineswegs selbstverständlich. Auch die Hotelbesitzer bekamen es mit Dienern des Imperiums – wenn auch aus einer anderen Ecke – zu tun. Doch die Hotelbesitzer blieben standhaft. Am 11. Juni kamen sie zu einer kurzen Ansprache zum Abendprogramm und versicherten auch für die Zukunft ihre Solidarität. Und auch der Deutsche Freidenker-Verband ließ sich nicht einschüchtern. Der ganze Saal tanzte, als der Opernsänger Dietmar Sander "Danser encore", die Hymne der Grundrechtebewegung, mit seiner mächtigen Stimme und seinem Keyboard intonierte. Die NRhZ dokumentiert den Linken Liedersommer 2022 mit seinen Workshops, seiner Abendveranstaltung am Samstag und seiner Matinee am Sonntag mittels Fotos der Arbeiterfotografie – gefolgt von einem Interview mit dem Freidenker-Vorsitzenden. mehr...

 

Fotogalerien  vom 08.06.2022
Kundgebung des Aachener Bündnisses #FreeAssange parallel zur Verleihung des Aachener Karlspreises, 26. Mai 2022
Stimmen der Demokratie, der Freiheit und des Rechts
Von Arbeiterfotografie

"Der Journalist Julian Assange aus Australien wird in diesem Jahr mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Er erhält die renommierte Auszeichnung für seinen mutigen Einsatz gegen staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung, Kriegsverbrechen und die Verletzung elementarer Menschenrechte durch das Regime der NATO-Staaten. Seit dem vergangenen Jahr seien auch in vielen dieser Staaten die Stimmen der Demokratie, der Freiheit und des Rechts immer vernehmbarer geworden: erst einige, dann immer mehr, heute seien es hunderttausende. Und es sei vor allem der Preisträger, der trotz Repression und Einkerkerung im Gefängnis ihrer Majestät der Königin von England in London-Belmarsh diesen Stimmen ein Gesicht gegeben habe, heißt es in der Begründung des Karlspreisdirektoriums." Dies ist ein Zitat, bei dem sich die Frage stellt, ob es echt ist. Hat das WDR-Fernsehen die Live-Übertragung der Karlspreisverleihung am 26.05.2022 aus dem Aachener Rathaus wirklich mit diesen Sätzen angekündigt? Nein! Das wäre zu schön, um wahr zu sein (realer Text: siehe unten). Tatsächlich ging der nach Kriegsherr Karl dem Großen benannte Preis nicht an Julian Assange, sondern an drei Frauen aus Belarus – ein Land, dass sich dem Zugriff des NATO-Kriegsbündnisses und des Corona-Regimes widersetzt und das deshalb einem Regime-Change unterworfen werden soll. Und tatsächlich gab es parallel zur Karlspreisverleihung wenige hundert Meter entfernt eine Protestveranstaltung für die Befreiung von Julian Assange, bei der auch dessen aus London angereiste Prozess-Beobachterin Deepa Driver sprach. Die NRhZ dokumentiert das Geschehen in Aachen am Himmelfahrtstag, dem 26. Mai 2022, anhand von Fotos der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 22.06.2022
Ein Essay
Die Aufarbeitung der Corona-Vergangenheit und ihre Tabus
Von Bernd Schoepe

Die Aufarbeitung der Corona-Vergangenheit stößt auf wenig Gegenliebe in der Politik, obwohl sie gesetzlich vorgegeben ist. Es drohen eine anhaltende Traumatisierung der Gesellschaft und ein weiterer Verlust an humaner und demokratischer Substanz. »Daß die vielzitierte Aufarbeitung der Vergangenheit (…) nicht gelang und zu ihrem Zerrbild (…) ausartete, rührt daher, dass die objektiven gesellschaftlichen Voraussetzungen fortbestehen, die den Faschismus zeitigten. (…) Die ökonomische Ordnung (…) verhält nach wie vor die Majorität zur Abhängigkeit von Gegebenheiten, über die sie nichts vermag, und zur Unmündigkeit.« (Theodor W. Adorno, Was heißt: Aufarbeitung der Vergangenheit? 1959) »Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen.« (William Faulkner) mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Mit Hochachtung Sucharit Bhakdi gewidmet
Der Mondschein
Von Afsane Bahar

Je brutaler die gewalttätigen Gegner
des belebenden Lichtes sind
desto größer ist der persönliche Preis
für die bewusst gewählte Aufrichtigkeit mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Leseproben aus "Morgenrot - Lebens-Träume aus Titanic-Zeiten"
Widerstand gegen Diktatur der Kapitalmacht
Von Harry Popow

Das von Harry Popow vorgelegte Werk nennt sich nicht ohne Grund "Morgenrot". Ein Titel, der vor allem an jene Generation erinnern soll, die nach der Befreiung vom Faschismus mit viel Mühe aus den Trümmern an materiellen Werten und denen in den Köpfen versucht haben, zunächst mit viel Erfolg, einen neuen Staat zu errichten, dem als wichtigstes Anliegen nicht nur die Entmachtung der einst herrschenden Geldeliten, die Beerdigung sämtlicher Kriegsgelüste als geschichtliche Notwendigkeit oblag, sondern vor allem dem friedlichen Aufbau sowie dem militärischen Schutz des Arbeiter- und Bauern-Staates. Die 480 Seiten umfassende Lektüre teilt der Autor in fünf Abschnitte: Mit Feueralarm skizziert er die erneute brandgefährliche Vorkriegssituation des Jahres 2022. In den weiteren Kapiteln berichtet er vom persönlichen Erleben vor und nach 1945, den neunjährigen Aufenthalt in Schweden nach der Annexion der DDR, die Rückkehr nach Deutschland sowie die nach wie vor geistig intensiven Jahre am Rande Berlins als Blogger, Rezensent und Autor. Der bald 86-Jährige versteht dies als sehr kleinen persönlichen Beitrag im Widerstand gegen die Diktatur der Kapitalmacht, als Traum von einem Neubeginn hin zu einem neuen MORGENROT. Das Buch ist gleichzeitig ein nach über 60 Ehejahren sehr authentischer Liebesroman zwischen seiner Frau Cleo und ihm, zwischen allen Kindern, Enkeln und Urenkeln einer großen und wunderbaren Familie. Es folgen einige Leseproben aus dem "Morgenrot". mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch
Der Titanic-Prophet
Buchbesprechung von Harry Popow

Man möchte nicht in seiner Haut stecken. Da veröffentlichte der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, im Juli 2020 gemeinsam mit dem Autor Thierry Malleret ein Buch mit dem Titel "Covid-19: Der große Umbruch". Darin schreiben sie: "Es geht darum, die Welt weniger gespalten, weniger verschmutzend, weniger zerstörerisch, integrativer, gerechter und fairer zu machen, als wir sie in der Zeit vor der Pandemie hinter uns gelassen haben." Handelt es sich um eine saftige Gesellschaftskritik, zu der allerdings bürgerliche Anhänger des Finanzkapitals kaum nennenswerte Aussagen treffen könnten? Oder kam den Autoren die Pandemie wie gerufen, um ihre weltverändernden Ideen zugunsten der Kapitalherrschaft in die Welt zu posaunen? Kürzer gesagt: Wurde die Pandemie für ihre eigene Programmatik vereinnahmt? Besser: Hilft dies, die Zukunft besser zu meistern? Eine klare Aussage lässt sich nur treffen, wenn man sich der Mühe unterzieht, dieses 331-seitige Sachbuch gründlich zu lesen. Es enthält drei Hauptkapitel. Erstens, wie sich die Pandemie auf die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Geopolitik und auf die Umwelt und Technologie auswirkt. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf bestimmte Branchen und Unternehmen. Danach geht es um die Auswirkungen auf individueller Ebene. mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Hannes Hofbauer: Zensur – Publikationsverbote im Spiegel der Geschichte
Betroffen sind wir alle
Buchbesprechung von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Der Linke Liedersommer 2022 fand dieses Jahr in Bad Orb in der Nähe von Frankfurt statt - nicht wie angekündigt im Naturfreunde-Haus im Rahnenhof in der Pfalz. Die Gründe für diese Verschiebung wurden andernorts bereits dokumentiert. Daher an dieser Stelle nur soviel: Ganz offensichtlich handelt es sich bei der Kündigung der Lokalität gegenüber den VeranstalterInnen des Linken Liedersommers um vorauseilenden Gehorsam einerseits und um einen Versuch zu zensieren andererseits. Ob und in wie fern dieser Versuch, den Anlass Linker Liedersommer zu verhindern, noch ein Nachspiel haben wird, müssen die VeranstalterInnen entscheiden. Allerdings muss dazu angemerkt werden, dass derartige Machenschaften weder neu noch originell sind: So kennen wir z.B. kurzfristige Lokalkündigungen von Veranstaltungen der Palästina-Solidarität. Jede Gruppe oder Organisation, die oppositionell unterwegs ist und sich nicht an die exakt abgesteckten Leitplanken der im System geduldeten Opposition hält, kann ebenfalls ein Lied davon singen: Der Text dieses Liedes variiert je nach Land oder Region, die Melodie bleibt sich gleich: Erlaubt ist, was der Mainstream zulässt, alles andere wird diffamiert, als nicht diskussionsfähig erklärt, ignoriert oder eben zensiert. Mit anderen Worten: Eine Zensur findet statt.  mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Weihnachtsaktion des Bonner Friedensbündnisses
Ein Lesezeichen fürs Gesangbuch
Von Ulrike Vestring

„Die Situation in Palästina ist ausweglos, was nicht heißt, dass ich die Menschen dort vergessen hätte – im Gegenteil. Aber ich kann nicht mehr von Hoffnung sprechen, wenn ich selbst nicht mehr daran glauben kann... Aber vielleicht können Gedanken und Aktionen über Meere und Grenzen hinweg unseren Freunden helfen durchzuhalten und nicht aufzugeben; denn wer aufgibt, sagt auch Bert Brecht, der hat schon verloren.“ Diese Zeilen einer Kölner Friedensfreundin erreichten mich während der Vorbereitungen zu unserer Weihnachtsaktion. Vielleicht waren es ähnliche Gedanken in den Köpfen von uns mehr und weniger frommen Bonner Friedensfreunden, die beim letzten Treffen zu einem schnell erreichten Konsens führten: ja, wir wollen wie schon im vergangenen Jahr an den Türen einiger Bonner Kirchen stehen und den Menschen, die zu den Weihnachtsgottesdiensten kommen, etwas in die Hand geben. Aber was? Ein Lesezeichen fürs Gesangbuch! mehr...

 

Literatur  vom 22.06.2022
Aus "Unter der Asche die Glut"
Ameisen-Welt
Von Wolfgang Bittner

Die ganze Welt von oben:
ein mächtiger Ameisenhaufen,
geordnetes Staatswesen
Wege, Straßen und Wohnungen.
Hin und her eilen die Bürger,
so lässt es sich leben. mehr...

 



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Für Frieden und Völkerverständigung
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