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Aktueller Online-Flyer vom 25. September 2018

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 19.09.2018) "Aufbäumen gegen Kapitalinteressen" ist der Titel der Fotogalerie in NRhZ-Ausgabe 674. Sie zeigt den Spaziergang von Tausenden. Ziel ist der Hambacher Forst, der den Kapitalinteressen des Energie-Konzerns RWE weichen soll. Mit "Wald retten!!! Mitmachen...!!!" grüßt Tobias Werner die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung. Im Filmclip beantwortet Klaus Hartmann die Frage, wie sinnvoll ein Austritt aus der NATO ist. Karl Marx, der Kölner Gürzenich und das Kommunistische Manifest sind das Themenfeld einer Untersuchung von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, in der sie der Frage nachgehen, was am 6. Mai 1849 geschah. Für "einiger Maaßen gelungen" hält Hartmut Barth-Engelbart die Operation, deutsche Kriegs-Treiber & -Gegner gemeinsam in den 3. Weltkrieg marschieren zu lassen. Von der Unmoral der Mächtigen und der Ohnmacht der Schwachen schreibt Arn Strohmeyer in einem historischen Rückblick Palästina betreffend. Evelyn Hecht-Galinski erkennt die Meisterschaft Deutschlands beim scheinheiligen Wegsehen, wenn es um den Rassismus Israels geht. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait befasst sich mit unerwünschten Kriegstreibern und Extremisten im Weißen Haus und mit Lügen-Hetze gegen Syrien und Russland. Ulrich Gellermann beleuchtet die Rolle der Tagesschau beim Trittbrett-Imperialismus in Syrien. Renate Schoof bietet einen Auszug aus ihrem Roman "Alle Wünsche werden erfüllt", Rudolph Bauer den Gedichte-Zyklus "Meinung & Freiheit". Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nehmen wie gewohnt die Medien unter die Lupe. Diese und weitere Beiträge bieten sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Und noch ein Hinweis: Anne Ruth Kieschnick zeigt in der Galerie Arbeiterfotografie KünstlerInnen-Portraits von Yoko Ono bis Bananen-Baumgärtel (dazu der Artikel "Anne Ruth Kieschnicks Philosophie der Photographie"). Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ"  mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 19.09.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Wald retten!!! Mitmachen...!!!
Von Tobias Werner aus dem Hambacher Forst

Der letzte deutsche Urwald wird platt gemacht für fragwürdige Konzerninteressen. Die Effizienz geht gegen Null. Schlimm genug, dass ganze Dörfer sprich Menschen "umgesiedelt" wurden, Friedhöfe die letzte Ruhestätte nicht mehr garantieren konnten. Der MEGA-Konzern RWE schaltet auf stur und verschwendet zudem im großem Umfang Steuergelder für Polizeieinsätze, für die der Konzern zur Kasse gebeten werden sollte... mehr...

 

Aktuelles  vom 19.09.2018
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Clemens Messerschmid: Bitteres Wasser – Wege aus dem Wassernotstand in Gaza (21.9., Kassel), Ghandi-Preis Vorträge (11.-21.9., Wuppertal), Bernhard Trautvetter zur Konferenz über NATO-Kriegsstrategien (19.9., Essen), Claudia Zimmermann zur Flüchtlingspolitik Angela Merkels (21.9., Köln), Werner Rügemer und Joachim Fritz über Tücken Öffentlich-Privater-Partnerschaften (1.10., Köln), Dirk Pohlmann, Koblenz: im Dialog (15.10., Koblenz), Jürgen Herres, Uwe Krüger u.a.: Marx als Journalist (19.10., Trier), futur iii Tagung "digitaltechnik zwischen freiheitsversprechen und totalüberwachung" (20.10., Offenburg) – AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (ab 17.9., Stuttgart, ab 21.9., Bad Boll), Ghandi-Preis Wanderausstellung (11.9.-21.9., Wuppertal), Eröffnung: Anne Ruth Kieschnick - Yoko Ono & Co (20.9., Köln), Montage-Skulptur-Workshop mit Anne Ruth Kieschnick (30.9., Köln), mit Photoszene-Festival Köln (Kernzeit 21.-30.9., Köln), Präsentation und Versteigerung: Udo W. Hombach - Bunte Würfel der Macht (4.10., Köln), Anneliese Fikentscher: Die Kölner Klagemauer als Kunstobjekt (11.10., Köln), Udo W. Hombach Führung: Der Mosaikschmuck im Opernbrunnen (18. und 25.11., Köln), ... bis 18.11.2018: Iran, kulturelle Wiege der Menschheit (Dreents-Museum/NL) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Weber-Herzog-Musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (Tournee ... Trier...), 'Karl Marx - Seiner Nützlichkeit wegen' zum 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch (Tournee ... Dortmund, Berlin, ...), Literatur um 8 (27.9., Köln), Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (22.11. Premiere, 30.11., Berlin, 14.12., Bielefeld), Lisa Fitz Life (September 2018...), Ausbrechen - 4. Kölner Literaturtage (4.10.-3.11., Köln) – FILM KünsterInnen-Filme aus dem KAOS-Archiv (29.9., Köln) – KONZERT 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) – AKTION – Friedensflotilla nach Gaza (September 2018), Schlaumeier Reisen: Auf den Spuren von Heinrich Heine (15./16.9. Duisburg-Paris) Pflanzaktion und Waldfest im Hambacher Forst (16.9., Kerpen-Hambach) Krieg beginnt hier: Protest vor der NATO-Kommando-Zentrale (3.10., Kalkar) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Inland  vom 19.09.2018
Wenn deutsche Kriegs-Treiber & -Gegner gemeinsam in den 3. Weltkrieg marschieren
Einiger Maaßen gelungen
Von Hartmut Barth-Engelbart

Unter der AntiFa-Flagge gemeinsam gegen Rechts – und dann gemeinsam zur Unterstützung der ukrainischen Faschisten bis an die russische Grenze. Oder? Mit Maas & Merkel an die Memel? Einiger Maaßen gelungen - die Struktur-Spur von Anis Amri, dem angeblichen Berliner Weihnachtsmarkt-Breitscheidt-Platz-Attentäter ist schon beim NSU, bei Böhnhardt & Mundlos & Tschäpe zu finden. Mit welchem Zweck die von langer Hand und tiefem Staat organisierten Morde als Taten abgehängter Ossis aus dem Neonazi-Millieu vermarktet wurden, hat sich bereits vor mehr als 5 Jahren abgezeichnet. So wie der Anschlag auf den Bahnhof von Bologna, der erst den Brigade Rosse und dann den italienischen Faschisten angehängt wurde oder der Mord an Aldo Moro, der den drohenden “Historischen Kompromiss”, die Koalition von christdemokratischer DC und der kommunistischen PCI verhindern sollte. Beides wurde von dem Schweizer Wissenschaftler Dr. Daniele Ganser als Operation der GLADIO-Einheiten des “tiefen Staates” enthüllt. Der so genannte NSU ist ein GLADIO-Produkt und der Chef des Verfassungsschutzes ein einigerMaaßen kleines Rad im tiefen Staat. Er wird ein Bauernopfer werden, damit sich strukturell nichts ändert. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 19.09.2018
Idee als Prüfstein
Grundeinkommenskonzept und Demokratieverständnis
Von Harald Schauff

Das bedingungslose Grundeinkommen soll das Existenzminimum vorbehaltlos gewähren bzw. sichern, unabhängig von entlohnter Beschäftigung. Nicht mehr, nicht weniger. Und für viele doch schon zuviel. Sie sind überzeugt: Ohne existenziellen Druck und fundamentalen Zwang existiert kaum Bereitschaft, eine bezahlte Beschäftigung aufzunehmen. Ehrenämter, Nachbarschaftshilfe, Freundschaftsdienste und Familienarbeit zählen nicht. Das sind unentgeltliche Tätigkeiten und somit keine ‘echte Arbeit’. Diese können sie sich offensichtlich nicht ohne besagten Druck und Zwang vorstellen. Kein Zuckerbrot ohne Peitsche. mehr...

 

Globales  vom 19.09.2018
25. Jahrestag der Verabschiedung der Oslo-Vereinbarung
Das Oslo-Abkommen war kein Misserfolg, es wurde einfach nur nicht umgesetzt
Von Adam Keller (Gusch Schalom)

Am fünfundzwanzigsten Jahrestag des historischen Handschlags zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin und dem PLO-Vorsitzenden Jasser Arafat müssen wir uns erinnern und an die Wahrheit gemahnen: Das Oslo-Abkommen war kein Misserfolg. Das Oslo-Abkommen wurde einfach nur nicht umgesetzt. Diese Nichtumsetzung des Abkommens hat schon Tausende Menschen das Leben gekostet und wird vielleicht noch viele weitere das Leben kosten. mehr...

 

Globales  vom 19.09.2018
Trumps groß angekündigter "Deal" für den Nahen Osten wird ein weiterer Verrat an den Palästinensern sein / Ein historischer Rückblick
Von der Unmoral der Mächtigen und der Ohnmacht der Schwachen
Von Arn Strohmeyer

Im so genannten Heiligen Land galt immer schon das Recht des Stärkeren und nicht die Moral oder in neuerer Zeit das internationale Recht. Waren es früher Kanaaniter, Juden, Assyrer, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Byzantiner, Moslems und Kreuzritter, die Palästina eroberten und die einheimische Bevölkerung unterwarfen und beherrschten, so in neuerer Zeit die Osmanen, Briten (erst als Kolonialisten, dann als Mandatsmacht) und schließlich die Zionisten. Die Palästinenser waren immer wieder Opfer von Willkür und Gewalt im „Heiligen Land“. Die heutigen Palästinenser – sicherlich Nachkommen der semitischen biblischen Kanaaniter und der Philister und seit Jahrtausenden dort ansässig – hatten den fremden Eroberern zumeist nichts entgegenzusetzen, um eine eigene staatliche Entwicklung in Gang zu setzen. Zudem waren die großen Mächte so gut wie nie auf ihrer Seite. Sie sind ein verratenes Volk. Niemals aber war die Lage für sie so demütigend und hoffnungslos wie unter der Herrschaft des zionistischen Staates Israel. Die westliche Staatengemeinschaft mit ihrem so hoch gehaltenen und angepriesenen Wertesystem lässt es geschehen, als ginge es sie nichts an. mehr...

 

Globales  vom 19.09.2018
Weiter unerwünschte Kriegstreiber und Extremisten im Weißen Haus
Kampf zwischen Recht und Unrecht
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Im Weißen Haus agieren auch nach der Obama-Präsidentschaft immer weiter unerwünschte Kriegstreiber und Extremisten wie der Sicherheitsberater John Bolton. Der Außenminister Mike Pompeo hat bisher keine Position für eine Außenpolitik der Entspannung bekannt gegeben, weil er unter dem Druck einer radikalen Fraktion im Pentagon steht, die immer den friedlichen Prozess in Syrien verhindert. Anstatt einzuschüchtern sollte der US-Außenminister Mike Pompeo mit gutem Beispiel vorangehen. Von „Zickzack-Kurs-Linie“ Trumps zu schreiben ist deshalb verantwortungslos oberflächlich und unsachlich - einfach unprofessionell. Der Journalist Moritz Baumsteiger will das wahrlich gefährlichste Problem des Militärindustrie-Komplex im Pentagon nicht angehen in seinem Artikel „Westliche Staaten drohen gerne mit Vergeltungsschlägen ...“ mehr...

 

Globales  vom 19.09.2018
Lügen-Hetze gegen Syrien und Russland
Merkel-Regierung: Eingebrockte Suppe selbst auslöffeln
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die tradierte westliche Weltpolitik von Aggression und Konfrontation ist auch im Jahr 2018 gut erkennbar und wird in deutschen Leitmedien wie die Süddeutsche Zeitung mittels aller möglichen Finten, Schwindel und Lügen gepredigt. Bei kleingeistigen, beeinflussbaren Journalisten und Außenpolitikern bleiben Lügen-Hetze gegen Syrien und Russland auf der Tagesordnung. Aber ihre Mäzene und Stichwortgeber sind nicht nur in Syrien definitiv gescheitert, sondern auch in der ganzen Region. Ihre mörderische Interventionspolitik hat allerdings ein immenses menschliches Leid, wirtschaftliches und politisches Chaos angerichtet. Trotzdem wollen deutsche Außenpolitiker hochmütig und extrem bockig die fehlgeschlagene westliche Außenpolitik nicht erkennen und bestehen auf ihren gravierenden Fehlern und kriminellen Untaten. Sie bekommen zum Trost für ihr jämmerliches Scheitern das ihnen genehme, aber falsche Echo ihrer Medien, die unvollständig und sogar desinformativ berichten, indem sie Falschmeldungen (Fake-News) über Syrien verbreiten. mehr...

 

Globales  vom 19.09.2018
Zum Tod von US-Senator McCain
Twitter-Coup für hirngewaschene Gaffer
Von Rainer Rupp

Die Twitter-Welt ist begeistert von dem neuen politischen Hit des Broadway-Producers und verurteilten Finanzbetrügers Roland Scahill. Der Tweet enthält zwar nur vier Sekunden Videomaterial - von der Beerdigung von John McCain. Aber für Gaffer mit Symptomen einer Gehirnwäsche ist es eine Sensation. In den USA verbreite sich der Tweet, eine Twitter-Kurzmeldung des Betrügers Scahill, bereits rasend schnell im Internet. Dann schwappte er schließlich ‘rüber nach Europa. Innerhalb weniger Stunden erhielt der Tweet 472 Tausend „Likes“ (gefällt mir) und er wurde 113 Tausend Mal geteilt, also an vermeintliche Freunde weitergeleitet. Für Twitter sind das ungewöhnlich hohe Zahlen, denn nur wenige Meldungen erreichen in so kurzer Zeit einen derart großen Verbreitungsgrad. Was war denn nun so besonders an diesem vier Sekunden Videomaterial von der Beerdigung John McCains? Das verrät allerdings schon der verbreitungsförderliche Titel des Tweets: "George W. Bush steckt Michelle Obama heimlich ein Bonbon zu; das erwärmt mein Herz." mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.09.2018
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (126)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Für einen dauerhaften Frieden zwischen Israel und dem Nahen Osten.“ „Ich wünsche mir, dass jede Kreatur, die auf dieser Erde lebt, eine kleine Sonne bekommt, die immer für sie scheint.“ „Hiroshima, Nagasaki… Warum? Fangt endlich an nachzudenken.“ „Jeden Tag lebe ich, ohne es zu wollen. Jeden Tag sehe ich Kriege und kann sie nicht beenden. Es tut mir weh, das zu sehen. Vielleicht gibt es Menschen, die mir endlich helfen, alles zu ändern. Mehr Toleranz, mehr Frieden, mehr Solidarität. Danke, dass ihr das Bewusstsein weckt.“ „Lebt das Leben für die Liebe, denn es war Liebe, die euch das Leben gegeben hat!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de mehr...

 

Kommentar  vom 19.09.2018
Kommentar vom Hochblauen
Im scheinheiligen Wegsehen ist Deutschland ein Meister
Von Evelyn Hecht-Galinski

Wie es scheint, steht Deutschland unter Merkels Führung in den Vorbereitungen für einen Kriegseinsatz. Schon werden Vorbereitungen getroffen, die deutsche Bevölkerung darauf einzustimmen. Mit dem scheinheiligen Satz der Kanzlerin "Wenn Chemiewaffen eingesetzt werden, kann Deutschland nicht wegsehen". Wirklich nicht? Nur wenn es um Syrien geht mit Beschuldigungen, denen keine zweifelsfreien Beweise zu Grunde liegen, mag Frau Merkel und die Kriegsministerin nicht wegsehen. Aber wenn es um die Chemiewaffen- und Phosphorbomben-Einsätze der "jüdischen Freunde" gegen das palästinensische Volk unter seiner Besatzung geht, hatte Deutschland noch nie Skrupel, wegzusehen. mehr...

 

Kommentar  vom 19.09.2018
Trittbrett-Imperialismus in Syrien
TAGESSCHAU-Mobilmachung
Von Ulrich Gellermann

Ganz offen kann die TAGESSCHAU keine Werbung für den Krieg machen. Jenem angedrohten Krieg in Syrien, an dem die Kriegsministerin so unbedingt teilnehmen will. Natürlich nicht sie selbst. Eine offene Mobilmachung würde wahrscheinlich nicht mal die Redaktion mittragen. Also schleicht sich die wesentlichste deutsche Nachrichten-Sendung vorsichtig an. Mit dem Horn der von der Leyen tutet die ARD-Sendung von "glaubhafte Abschreckung". Abschreckung kennt das Grundgesetz natürlich nicht. Dann schiebt die Nachrichten-Truppe diese Überschrift hinterher: "Bundeswehr gegen Assad" als wär’s ein Fußballspiel, als ginge es nicht um Tod und Verderben. Schließlich lässt die TAGESSCHAU den seltsamen deutschen Außenminister sagen, ein Einsatz von Chemiewaffen müsse unter allen Umständen verhindert werden. mehr...

 

Medien  vom 19.09.2018
Die Tagesschau übernimmt die Agenda der Regierung und verschweigt den Rechtsnihilismus der Debatte über den Syrien-Einsatz
ARD-aktuell: Servil und kriegsbereit
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Soll auch die Bundeswehr in Syrien Bombenangriffe fliegen? Die “Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages” gutachten, ein solcher Kriegseinsatz sei Völkerrechtsbruch und unvereinbar mit dem Grundgesetz. Trotzdem erklärten sich Bundeskanzlerin Merkel und ihre Verteidigungsministerin von der Leyen im Bundestag dazu bereit, falls in Idlib Chemiewaffen verwendet würden. Sie bewegen sich damit fernab aller Rechtsgrundlagen, fernab der Realität in Syrien und fernab der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Und was berichtet ARD-aktuell, was melden Tagesschau und Tagesthemen über diesen unglaublichen Skandal? NICHTS. „Es gibt einen Unterschied zwischen journalistischem und politischem Handeln. Es ist nicht die Aufgabe von Journalisten, eine Partei oder einen charismatischen Politiker zu bekämpfen,“ schrieb der renommierte New Yorker Medienwissenschaftlicher Jay Rosen in einem “Brief an die deutschen Journalisten“ selbigen ins Stammbuch. Und weiter: „Es reicht nicht, die Agenda von den Regierenden zu übernehmen. ... Als Journalisten haben Sie nicht die Aufgabe, den Leuten zu sagen, was sie denken sollen.” mehr...

 

Filmclips  vom 19.09.2018
Klaus Hartmann beim UZ-Pressefest 2018 in Dortmund (2)
FRAGEN zur FRIEDENSBEWEGUNG: Deutschland raus aus der NATO?
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 19.09.2018
Spaziergang von Buir zum Hambacher Forst am 16. September 2018
Aufbäumen gegen Kapitalinteressen
Von Arbeiterfotografie

„Der einst Bürgewald genannte Hambacher Forst besitzt von seinen ehemaligen 5.500 Hektar weniger als ein Zehntel. Seine Geschichte reicht mehrere Jahrtausende zurück und einige der Bäume dort sind über 300 Jahre alt. 1978 kaufte RWE den Wald zwecks Braunkohlegewinnung. Seit dem wird er gerodet und umliegende Dörfer dem Erdboden gleich gemacht. Jedes Jahr hat RWE die Erlaubnis in der Rodungssaison von Oktober bis März 70 ha Wald zu roden. Wird dies fortgesetzt ist in 3 Jahren der gesamte Restwald vernichtet... Hier werden undemokratisch Fakten geschaffen, mit zerstörerischen Folgen globalen Ausmaßes. Zur Kapitalverwertung wird hier ein Jahrhunderte alter Wald zerstört...“ So heißt es im Aufruf "Aufbäumen", Tausende kamen am 16. September 2018, um sich – erneut – aufzubäumen gegen die Kapitalinteressen und Bäume zu pflanzen und den teils zerstörten Wald neu entstehen zu lassen. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 19.09.2018
Karl Marx, der Kölner Gürzenich und das Kommunistische Manifest
Was geschah am 6. Mai 1849?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was geschah am 6. Mai 1849 in Köln? Die Antwort scheint nicht schwierig. „Am 6. Mai 1849 verlas Marx im überfüllten Gürzenich sein 'Manifest der Kommunistischen Partei', in dem die 'Geschichte aller bisherigen Gesellschaften' als 'Geschichte von Klassenkämpfen' bezeichnet wurde.“ So steht es in einem Artikel der Kölner LINKEN Gisela Stahlhofen und HP Fischer vom Mai 2018. Woher stammt diese Information? Eine Anfrage ergibt: Die Quellen sind Wikipedia sowie die website "KÖLN UND MEHR". Bei Wikipedia ist auf der Seite über den Kölner Veranstaltungsort Gürzenich zu lesen: „Karl Marx verkündete am 6. Mai 1849 im überfüllten Saal sein 'Manifest der Kommunistischen Partei'“. Und auf der website "KÖLN UND MEHR" steht geschrieben: „Und Karl Marx verkündete im hellige Kölle [heiligen Köln], im Gürzenich, 1849 sein Manifest.“ Nun gut, wie die LINKEN formulieren – dass Marx das Manifest verlesen hat – könnte es gewesen sein. Aber "verkündet", wie es bei Wikipedia und "KÖLN UND MEHR" zu lesen ist? Das ist doch sehr unwahrscheinlich. Denn es ist allgemein bekannt, dass das Manifest im Jahr zuvor öffentlich wurde. Also – fragen wir uns – was ist davon zu halten? mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 19.09.2018
KünstlerInnen Portraits von Yoko Ono bis Bananen-Baumgärtel
Anne Ruth Kieschnicks Philosophie der Photographie
Von Clara Klemperer

Den Topf den Meisters zerschmeißen, um in der Lage zu sein, ein eigenes Gefäß zu erfinden, raten die Einen, das Bild in einen würdigen Rahmen zwängen, empfehlen die Anderen. Die großen Meister der Kunstgenese werden’s wohl wissen, was Fotografie zu sein hat und was nicht. Erst recht, was künstlerische Fotografie sein darf und kann, seit sie als Kunstgenre nach langen Kämpfen etabliert ist. Fine Art und Grauwerte preisen die Einen, Randunschärfen, Linsenverzerrung, Filmkörnung bemängeln die Anderen. All das hat nichts mit der Herangehensweise der unbändigen Künstlerin Anne Ruth Kieschnick zu tun, bis auf den Topf, von dem Picasso einst sinngemäß sagte: Wenn Du etwas Neues beginnst, musst Du das Alte verbrennen. mehr...

 

Literatur  vom 19.09.2018
Wolfgang Jung gewidmet (Luftpost. Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein)
Gegensätzlichkeiten
Von Afsane Bahar

Wenn Nachrichten bösartig
meinen hart hergestellten Atemraum besetzen
wenn die Menschen so gleichgültig schweigen
dass meine Haut in der Stille schmerzt
wenn tiefe Traurigkeit träufelt
und das Papier sich gegen den Stift wehrt
unbeschwertes Dahingleiten im Sinn
dann strömen Worte weinend hinaus mehr...

 

Literatur  vom 19.09.2018
Aus dem Roman "Alle Wünsche werden erfüllt"
Sprayen (und fotografieren) als Gesellschaftskritik
Von Renate Schoof

Blicklos präsentiert eine junge Frau ihre Brüste im knappen BH - ein Werbeplakat, wie es in Renate Schoofs neuem Roman „Alle Wünsche werden erfüllt“ Skye und Bonnie zur Umgestaltung mit der Spraydose animiert. Sie haben Amelie gebeten, mitzumachen. Auf dem Weg zur Kunsthochschule denkt Amelie darüber nach. Ihre Gedanken spannen im folgenden Auszug aus dem Roman einen weiten Bogen. Er reicht von illegalen Aktionen ihrer Großtante und dem Mössinger Generalstreik am 31. Januar 1933 über Formen der Frauenverachtung in Religion und Werbung bis zur Darstellung weiblicher Körper in der Kunst. mehr...

 

Literatur  vom 19.09.2018
Gedichte-Zyklus
Meinung & Freiheit
Von Rudolph Bauer

Der Gedichte-Zyklus Meinung & Freiheit entstand angesichts jener Unverfrorenheit, mit der die Meinungsfreiheit von denjenigen eingefordert wird, die erklärtermaßen Feinde der Meinungsfreiheit sind und diese abschaffen werden, wenn sie es – dank der von ihnen beanspruchten Meinungsfreiheit – schaffen, mit Hilfe ihrer Propaganda und skrupellos, an die Macht zu kommen. Die Texte wenden sich an uns alle, vor allem aber an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, an die Kulturschaffenden. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FOTOGALERIE