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Aktueller Online-Flyer vom 30. August 2016

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Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Globales  vom 24.08.2016
Berichte von Patienten und Angestellten
Swisso-Kalmo in Somalia
Zusammengestellt von Heinrich Frei

In diesem Bericht werden die vielfältigen Aktivitäten in den Gesundheitszentren von Swisso-Kalmo in der Region Lower Shebelle in Merka präsentiert. Merka liegt in Südsomalia, 90 km südwestlich von der Hauptstadt Mogadischu, direkt am Indischen Ozean. Aktivitäten von Swisso-Kalmo in Lower Shebelle sind: Umfassende Behandlung von Kinderkrankheiten; Beratung zur Kinderpflege, Kinderentwicklung sowie zur Hygieneaufklärung; Betreuung und Krankenpflege von eingelieferten und ambulanten Patienten; Bereitstellung von Nahrungsmitteln für werdende Mütter und Kinder; Behandlung von Tuberkulose und Erkrankungen wegen mangelnder Hygiene; Aufklärung zu HIV Infektionen. mehr...

 

Globales  vom 24.08.2016
Appell zur Befreiung aus den Fesseln des US-Imperiums
Europa als Vasall Washingtons dem Untergang geweiht?
Von Paul Craig Roberts / LUFTPOST

Der Zweite Weltkrieg endete mit der Eroberung Europas – nicht durch Berlin, sondern durch Washington. Die Eroberung erfolgte zielgerichtet, aber nicht auf einen Schlag. Die Unterwerfung Europas durch Washington wurde ermöglicht durch den Marshallplan, durch die Angst vor Stalins Roter Armee, die Europas Staaten dazu veranlasste, sich unter den Schutz Washingtons zu begeben und ihre Streitkräfte der von den USA dominierten NATO zu unterstellen, durch die Ablösung des als Weltreservewährung dienenden britischen Pfundes durch den US-Dollar und durch den langen Prozess der Abtretung der Souveränität einzelner europäischer Staaten an die Europäische Union / EU, die Washington mit Hilfe der CIA auf den Weg gebracht hat, weil es damit alle europäischen Staaten über die eigentlich niemand verantwortliche (weil nicht gewählte) EU-Kommission kontrollieren kann. mehr...

 

Globales  vom 24.08.2016
Syrien
Territoriale Integrität wahren - Terrorismus bekämpfen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Auftritt vom deutschen Außenminister Walter Steinmeier in Jekaterinburg (vormals Swerdlowsk) im russischen Föderationskreis Ural war ausgesprochen peinlich. Noch peinlicher wurde das Ganze wenig später, weil sich das Bundeskanzleramt zu einer völlig ungeeigneten, ja ungehörigen Erklärung hinreißen ließ, eine Erklärung, die zeigt, dass die oberste Regierungsbehörde nicht in der Lage ist, den eigenen widerlichen Zynismus der Regierungspolitik zu erkennen, die bereit erscheint, weiterhin gemeinsame Sache mit bewaffneten Banden und Söldnern zu machen, Banden mit den unterschiedlichsten und wechselnden Namen, die Syrien verwüsten und auf deren Konto rund 250.000 Menschenleben gehen. Die Bundesregierung trägt so einen Großteil der Verantwortung für die humanitäre Katastrophe, die im Ost-Teil von Aleppo ihre so genannten „Rebellen“ oder bewaffnete islamistische „Opposition“ verursachen. mehr...

 

Globales  vom 24.08.2016
Syrien: Wende zugunsten der syrischen Bevölkerung und ihrer Regierung
Schmutziges Spiel mit Killer-Banden im Auswärtigen Amt
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Es braucht keine großen Abschweifungen wie im SZ-Leitartikel „Russland – Verlockung Nahost“ von Tomas Avenarius (20.8.2016), um zu erkennen, dass Russland unbestritten die Führung im Nahen und Mittleren Osten übernommen hat. Seit Mitte September 2015, als Moskau auf Bitte der syrischen Regierung die syrische Armee mit seiner Luftwaffe unterstützt hat, begann die wünschenswerte Wende zugunsten der syrischen Bevölkerung und ihrer Regierung. Das State Department und das Pentagon erschienen von dieser russischen Entscheidung damals überrascht. mehr...

 

Globales  vom 24.08.2016
Syrien unter Belagerung durch Wirtschaftssanktionen von USA, EU und Australien
85 Prozent von Aleppo in Sicherheit
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Beitrag von Moritz Baumstieger („Russland bietet Feuerpause an“, Süddeutsche Zeitung, 19.8.2016) ist nicht so tendenziös und anti-russisch wie vorhergehende Artikel in der SZ zum Thema. Er schreibt: "Die Lage in Aleppo ist seit Wochen dramatisch: Den Osten der Stadt beherrschen bewaffnete Rebellen, den Westen halten die Kräfte des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad." So weit so gut. Aber weiter zu behaupten, "...fast zwei Millionen Zivilisten sind in der Stadt eingeschlossen und können den Kämpfen kaum ausweichen...", ist falsch. Richtig ist: Rund 1.5 Millionen Menschen sind in den von der Regierung gehaltenen Stadtteilen, die schon unter Kontrolle der syrischen Armee stehen und wo sie schon als Mehrheit der Bevölkerung Aleppos in Sicherheit leben. Von Aleppo zu sprechen ist deshalb unrichtig. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.08.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (31)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Stell Dir vor, Du darfst nicht Dein Haus verlassen, Du darfst nicht Deine Eltern besuchen, Du darfst nicht Dein Kind ins Krankenhaus bringen. Stelle Dir vor, Du darfst kein Mensch sein – Du bist in Palästina!“ „Wenn Jesus jetzt lebte, wäre er Palästinenser“ „Wir sind Ausländer – fast überall!!!“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.08.2016
Testregion Autonomes Fahren: Daimler, KIT, FGh-IOSB, Stadt Karlsruhe usw.
Zivilmilitärischer AutonAutoClan
Von Dietrich Schulze

Die Rolle des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im zivilmilitärischen Superprojekt „Autonomes Fahren“ war vom Autor am 13. Juli in einem ausführlichen Hintergrund-Artikel in Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) unter dem Titel „Kognitive Bundeswehr»Automobile«“ aufgrund von Pressemitteilungen über die beiden Testregionen Karlsruhe und München veröffentlicht worden. Am 6. August erschien in FOCUS Nr. 32 ein Artikel über autonomes Fahren „Im Bus, der von alleine fährt“. Daimler zeigt dort selbstfahrende Lkws und Busse auf der Straße. Auf den Seiten 66-67 sieht man das zuständige Daimler-Vorstandsmitglied Lkw-Chef Wolfgang Bernhard im Lkw-Cockpit mit einem Steuerungs-Pad vor sich und dem magischen Knopf „Mit einem Griff schaltet der Fahrer auf Autopilot um. Der Lkw rollt dann ohne sein Zutun.“ mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.08.2016
Hochschule Bremen: Krasser Verstoß gegen die Zivilklausel! Verstoß zügig annullieren!
Zivilklausel raus aus Papiertiger!
Von Dietrich Schulze

In Bremen ist es weiter stürmisch in Sachen Hochschule und Bundeswehr. Die Leitung der Hochschule Bremen, Rektorin Karin Luckey, hatte einen Kooperationsvertrag für einen dualen militärischen Frauenstudiengang Informatik mit der Bundeswehr unterzeichnet. In einer Pressemitteilung des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) vom 24. Mai 2016 wird das als krasser Verstoß gegen die Zivilklausel der Hochschule bezeichnet, in der es heißt: »Studium, Lehre und Forschung an der Hochschule Bremen dienen ausschließlich friedlichen Zwecken. Der Akademische Senat lehnt die Beteiligung von Wissenschaft und Forschung an Projekten mit militärischer Nutzung bzw. Zielsetzung ab.« mehr...

 

Kommentar  vom 24.08.2016
Der ewige Broder, Hardcore-Zionist und Beutedeutscher, die Mediennutte wurde 70
Wie man mit Hetze und Islamophobie sein Geld verdient
Von Evelyn Hecht-Galinski

Dass man mit dem Alter nicht immer weise wird, besang schon Curd Jürgens, allerdings bezog er sich auf sein sechzigstes Lebensjahr. Wenn es um den Lobbyjuden Broder geht, der sich selbst als Mediennutte bezeichnet, reichen auch zehn Jahre mehr nicht aus, um auch nur einen Funken Altersweisheit bei ihm zu erkennen. Anlässlich seines 70. Geburtstags überbieten sich seine Anhänger mit besten Glückwünschen und Lobhudeleien. Leider vergisst sein Anwalt und Spezi Gelbart die Misserfolge. Broder verlor den Prozess, den er gegen mich anstrengte, weil ich ihn Pornoverfasser genannt hatte. Seitdem darf ich den Hardcore-Zionisten jederzeit so benennen. mehr...

 

Kommentar  vom 24.08.2016
Kommentar vom Hochblauen
Die Propaganda-Bombardements der Medien und Politiker
Von Evelyn Hecht-Galinski

Als das Bild des kleinen syrischen Kindes Omran durch alle Printmedien ging, wie er da gerettet voller Staub und Blut, mit Entsetzen im Gesicht im Krankenwagen sitzt, da hieß es: "Hinschauen ist Pflicht". Wir leben in einer Welt der Bilder, daher ist es legitim, die Menschen aufzurütteln. Das gleiche Phänomen tauchte schon auf mit dem Bild des kleinen syrischen Jungen Aylan, der ertrunken ist und von der Brandung angeschwemmt wurde. Was haben beide Bilder gemeinsam? Sie dürfen gezeigt werden, um das Grauen in Syrien zu zeigen. mehr...

 

Kommentar  vom 24.08.2016
GRÜNE treiben das Schlachten in Syrien voran
Luftbrücke in den Krieg
Von Ulrich Gellermann

Ein kleiner Junge blickt ins Nichts: Omran Daqneesh aus Aleppo. Das Nichts seiner Zukunft in einem Syrien des Krieges. Verloren sitzt er in der Ambulanz, einer der vielen Kriegsverlierer. Sein Bild ging um die westliche Welt. Seine Botschaft, manchmal im Kommentar zu lesen, manchmal im antrainierten Reflex des Betrachters längst freigeschaltet: Der Russe war´s, Assad war´s. Lange Jahre gut gerüsteter Medienarbeit zahlen sich aus: Schon die schlichte Überlegung, dass es in jedem Krieg zwei Seiten gibt, ist dem gewöhnlichen Medien-Konsumenten aus dem Hirn amputiert. Die Frage nach Beweisen, nach Umständen, nach Ursachen gar, liegt ihm inzwischen so fern, wie die Entscheidungszentren, in denen dieser Krieg gemacht wird. mehr...

 

Kommentar  vom 24.08.2016
Gedanken zu Judokämpfern und Judentum
Olympische Juden?
Von Uri Avnery

DIE SZENE auf dem Flughafen Ben-Gurion diese Woche war recht überraschend. Mehr als tausend junge männliche Fans waren gekommen, um zwei israelische Judokämpfer willkommen zu heißen – einen Judokämpfer und eine Judokämpferin – die bei den Olympischen Spielen in Rio je eine Bronzemedaille gewonnen hatten. Es war ein sehr lärmender Empfang. Die Menge raste, schrie, stieß sich, hob die Fäuste. Dabei ist Judo in Israel kein außergewöhnlich beliebter Sport. Israels Sportbegeisterte füllen die Fußballstadien und die Basketballplätze. Aber in diesen beiden Sportarten ist Israel weit davon entfernt, Medaillen zu gewinnen. Also wurden die israelischen Massen plötzlich Judofans (einige nannten die Disziplin „Jehudo”). Leute, die nicht vor Begeisterung rasend wurden, betrachtete man als Verräter. Wir haben nichts von den Judomeistern gehört, die die Gold- oder Silbermedaille gewonnen haben. Gab es die überhaupt? mehr...

 

Kommentar  vom 19.08.2016
Kommentar vom Hochblauen
Die Braunfärbung der Grünen Partei
Von Evelyn Hecht-Galinski

Aus aktuellem Anlass, hier noch einmal ein Kommentar, der ursprünglich bereits am 19. März 2014 erschien: Inzwischen haben die Grünen auch noch neben dem Feindbild Putin, dass Feindbild Erdogan entdeckt. Will man sich so für die kommenden Bundestagswahlen und eine Koalition in Szene setzen? Cem Özdemir, Volker Beck und die glücklicher Weise aus dem Bundestag scheidende Marieluise Beck sind die Hauptkämpfer an dieser Front. mehr...

 

Medien  vom 24.08.2016
Programmbeschwerde an den NDR-Intendanten Lutz Marmor
Desinformation zum Thema Luftbrücke nach Aleppo
Von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer

Sehr geehrter Herr Marmor, ARD-aktuell glänzt weiter mit propagandistisch aufgezogener Halbinformation über den Krieg in Syrien. Diesmal wird der zwar werbewirksame, ansonsten jedoch folgenlose und lediglich  „menschelnde“, nicht aber menschenfreundliche Vorschlag Bundesaußenminister Steinmeiers berichtet, nach Aleppo eine Luftbrücke zur Versorgung der Bevölkerung mit Hilfsgütern einzurichten. Die Meldung verstößt gegen die staatsvertragliche Verpflichtung, wonach ARD-aktuell umfassend und vollständig zu berichten hat. mehr...

 

Filmclips  vom 24.08.2016
Gamescom 2016 Trailer
See You in Heaven
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 24.08.2016
Kirche, Krieg und die Computerspielmesse Gamescom
Glorreich den Feind in den Untergang stürzen
Von Arbeiterfotografie

„Erster Weltkrieg... Schauplätze werden... die Westfront, die italienischen Alpen sowie die arabische Wüste sein. Auch wird es Giftgasangriffe geben.“ Dompropst Gerd Bachner ist „froh und dankbar“. „Die meisten Duelle enden mit dem Verlust von Extremitäten.“ Dompropst Gerd Bachner ist „froh und dankbar“. „Wenn Lincoln Clay zuschlägt, dann ordentlich. Seine Finisher, die er mit der Shotgun, einem Messer oder auch mal nur mit bloßen Händen einsetzt, sind an Brutalität kaum zu übertreffen.“ Dompropst Gerd Bachner ist „froh und dankbar“. „Pistolen und Schlagwaffen stehen jeder Klasse zur freien Verfügung. Nach nur ein paar Minuten im Kampf gegen die Zombie-Horden ist die Map voll von Blut und Zombie-Resten.“ Dompropst Gerd Bachner ist „froh und dankbar“. „Im Krieger vereinen sich Stärke, Führungsqualitäten und ein unermessliches Wissen über Waffen und Rüstungen, um in einer glorreichen Schlacht den Feind in den Untergang zu stürzen.“ Die Zitate offenbaren den Geist der Gamescom, der in Köln veranstalteten Computerspielmesse, bei der auch die Bundeswehr nicht fehlt. Was macht den Dompropst "froh und dankbar"? Der Kölner Dom war Ort einer „Multimedia-Installation im Rahmen der Gamescom“. Die Herrschaftsmedien wurden ihrer Aufgabe gerecht: sie mobilisierten. Und Zehntausende kamen. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 24.08.2016
Psychologenverband befeuert Debatte über Gewaltspiele
Killerspiele haben Einfluss auf Gewaltbereitschaft
Von Rudolf Hänsel

Zwei aktuelle Stellungnahmen des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) mit über 11.000 Mitgliedern lassen aufhorchen: Am 17. August 2016 widerspricht er Medienberichten anlässlich der Kölner Computerspiele-Messe Gamescom, in denen ein kausaler Einfluss von Killerspielen auf die Gewaltbereitschaft der Spieler geleugnet wird und schon am 26. Juli fordert er Politik und Medien auf, angesichts gehäufter Gewalttaten Wege aus der Gewaltspirale zu suchen. Auch hier nimmt er eindeutig Stellung zu den negativen Auswirkungen der Mediengewalt. Damit leistet der Psychologenverband einen wichtigen Beitrag zu der vom deutschen Innenminister nach dem tödlichen Anschlag von München geforderten gesellschaftlichen Debatte über die schädliche Wirkung von Gewaltspielen. Es wäre zu wünschen, dass dieser Vorstoß des BDP zu einer ehrlichen Diskussion über die Auswirkungen von Killerspielen auf der Grundlage des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes führen würde und nicht – wie so oft – zu einem Schlagabtausch zwischen seriösen Medienwirkungsforschern und Verharmlosern von Gewaltspielen. Jahrzehntelange Erfahrung mit der Thematik zeigt jedoch, dass wir uns als Gesellschaft nicht wirklich dafür einsetzen, unsere Jugend vor den Scandal-Shootern der Computerunterhaltung zu schützen. Und das hat seine Gründe. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 19.08.2016
Das große Geschäft der Gamescom in Köln
Verherrlichung von Kriegsspielen ist wieder in
Von Maria Mies

Das Kölner Stadtbild wird in diesen Tagen geprägt von Werbung für die Computer“spiel“messe Gamescom – von fröhlich dreinschauenden Familien und Szenarien aus der Kriegs“spielkiste“ bis hin zum comicartig aufgemachten „Suicide Squad“, einem Selbstmord-Kommando, bei dem Daddys Lil Monster einen (Baseball) Schlagstock schwingt, wie er – auch von jungen Frauen – bei der faschistischen Treibjagd in Odessa im Mai 2014 zum Einsatz kam. Alles nur eine Frage der dauerhaften Konditionierung und des richtigen Feindbildes. Die emeritierte Kölner Soziologie-Professorin Maria Mies ist entsetzt. 2009 initiierte sie den Aufruf gegen Computergewalt. Der ist heute aktueller denn je, zumal alle Risiken des übelsten Mordhandwerks weggeschummelt werden. (Die Redaktion) mehr...

 

Literatur  vom 24.08.2016
Aus tiefster Not
Vorausgehetzt
Von Hartmut Barth-Engelbart

Voraussetzung
für Kriegsverletzung
ist
Kriegsverhetzung
massenmedial
vorausgehetzt
wird‘s
Volksverletzung mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Gamescom 2016: See You in Heaven
Von Arbeiterfotografie
FOTOGALERIE