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Aktueller Online-Flyer vom 17. August 2018

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Immer wieder mittwochs – Sommerpause bis 22. August
Köln (NRhZ, 25.07.2018) Mit Ausgabe 669 geht die NRhZ in Urlaub. Nächstes Erscheinungsdatum ist der 22. August. Doch Ausgabe 669 quillt vor gewichtigen Themen nahezu über und bietet damit Stoff für bestimmt mehr als nur eine Woche Lektüre. Fast 30 Jahre sind seit der Flugschau-Katastrophe von Ramstein vergangen. Das ist Anlass für eine Betrachtung von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, bei der es um Ustica geht – und um die Frage, ob ein Verbrechen durch ein weiteres vertuscht werden soll? Ein Sommerkrimi? Prof. Heinrich Wohlmeyer tritt gegen das Todesurteil der dominierenden Finanz- und Handelspolitik auf den Plan, fordert den Aufstand der Schafe und bietet als Handreichung ein Manifest an, in dem er die unverzichtbaren Eckpunkte einer weltweit zukunftsfähigen Gesellschaftsgestaltung darlegt. Der Freidenker-Vorsitzende Klaus Hartmann sieht die Militaristen angesichts des Gipfeltreffens von Trump und Putin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait sieht in dem Treffen eine lang ersehnte politische Begegnung. Wolfgang Bittner erkennt in Angela Merkel eine "Anführerin", die uns mit ihrem Verhalten gegenüber Trump und Putin ins Abseits führt. Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann befassen sich aus der Sicht der Herrschaftsapparate mit dem "Verräter" Trump, der das Feindbild Russland verrät. LUFTPOST fragt, ob die Kampagne "Stopp Ramstein" per Desorientierung in eine Sackgasse manövriert worden ist. Der 20. Juli ist Anlass für Irene Eckert zu einer Betrachtung mit dem Titel "Gedenken heißt Widerstand" – breiter Widerstand gegen die Kräfte, die auf dem Weg sind, die letzten Reste des Anti-Imperialismus zum Schweigen zu bringen. Ullrich Mies sieht im Rahmen einer Analyse der Neoliberalismus-Ideologie einen Faschismus in Lauerstellung. Und er wertet den NATO-Gipfel in Brüssel als Schmierenkomödie im Trump-Theater, bei dem es keineswegs um das Ende der NATO geht. Barbara Hug richtet ihren Blick auf eine Konferenz zu den Folgen der Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO im Jahre 1999 und den Einsatz von abgereichertem Uran. Elmar Witzgall beantwortet bei der Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbands zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Videobeitrag die Frage: Warum und wie passen Mensch und Arbeit zusammen? Evelyn Hecht-Galinski, Uri Avnery und Yavuz Özoguz befassen sich ausgelöst durch die Verabschiedung der "Jerusalemer Rassegesetze" und des jüngsten Gaza-Massakers mit dem Rassismus und der Torheit des Staates, der sich in Palästina ausgebreitet hat. Mit Palästina befasst sich auch die Fotogalerie "Kaktusfeige – Frucht der Früchte: Palästinas Geduld" mit Fotos von Ursula Mindermann sowie ein Interview mit dem als "Gaza-Doctor" bekannten, in Kanada lebenden Gynäkologie-Spezialisten Izzeldin Abuelaish. Hajo Kahlke, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nehmen – nach links und rechts blickend – wie gewohnt die Medien unter die Lupe. Der Medien-Blick von Ulrich Gellermann richtet sich auf den SÜDDEUTSCHEN Konjunktiv. Wir wünschen einen schönen Sommer!! Mit einem musikalischen GRUSS von Frank Baier: Tanze das Leben! Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 26.07.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Tanze das Leben
Von Frank Baier

Ein Sommergruss des Duisburger Liedermachers, Knopfakkordeonisten, Ukulelisten und Vokalisten Frank Baier, dessen musikalischer Lebenslauf dem eines Kämpfers für die gerechte Sache entspricht. Dabei muss man auch ein "bisken Späsgen" haben. Nicht versauern! Kraft schöpfen! Zum Weitermachen! Tanze!! Die CD Wat'n Theater stand fünf Monate lang auf der europaweiten Liederbestenliste, im Mai 2018 auf Platz 2. mehr...

 

Aktuelles  vom 25.07.2018
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Anneliese Fikentscher / Andreas Neumann: marx n'media (5.8., Duisburg), koblenz: im dialog - mit Ekkehard Sieker (6.8., Koblenz), Daniele Ganser in Deutschland: Illegale Kriege - Der Imperialismus der USA und das Gewaltverbot der UNO (20.8., 21.,8. 2018, Erfurt, Leipzig), Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen? (30.8., Berlin), Jürgen Herres, Uwe Krüger u.a.: Marx als Journalist (19.10., Trier), futur iii Tagung "digitaltechnik zwischen freiheitsversprechen und totalüberwachung" (20.10., Offenburg) AUSSTELLUNG – Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (ab 15.5. Edinburgh), APhF:18 / photofestival Athen 2018 (ab 6.6., Athen), Eröffnung: Anne Ruth Kieschnick - Yoko Ono & Co (20.9., Köln), Photoszene-Festival Köln (Kernzeit 21.-30.9., Köln) ... bis 18.11.2018: Iran, kulturelle Wiege der Menschheit (Dreents-Museum/NL) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Weber-Herzog-Musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (Tournee ... Trier...), 'Karl Marx - Seiner Nützlichkeit wegen' zum 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch (Tournee ... FfM., Trier, Darmstadt, Dortmund, Berlin, ...), Lisa Fitz Life (Juli 2018...) – KONZERT Pax Terra Musica (27.-29-7.2018, Friesack), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) – FILM Retrospektive Ingmar Bergman 100 (12.7.-12.8.2018, Berlin), Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen? (30.8., Berlin) – AKTION – Empfang der Friedensradtour 2018 Münster-Kleine Brogel (5.8. Duisburg, 6.8. Düsseldorf und Köln, 8.8. Hambacher Forst, 9.8. Kerkrade (NL) (US-Panzerdepot), 10.8. Kleine Brogel (B) (US-Atombomben-Standort) (US-Panzerdepot),  11.8. Roermond (NL) Abschluss), Friedensflotilla nach Gaza (Juni-Juli 2018), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) Schlaumeier Reisen: Auf den Spuren von Heinrich Heine (15./16.9. Duisburg-Paris) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 25.07.2018
Abbruch und Neubau
Zürich verliert wieder hunderte günstige Wohnungen
Von Heinrich Frei

Die À-Porta-Stiftung ersetzt in Zürich zwei Siedlungen durch Neubauten. Viele ältere Menschen sowie alleinerziehende Mütter müssen ihr preiswertes Zuhause in der À-Porta-Siedlung Hohl-/Eglistrasse hinter dem Hardplatz im Kreis 4 in Zürich verlassen. Die Stiftung plant an der Stelle der beiden U-förmigen Gebäude mit nahezu 200 Wohnungen einen Ersatzneubau. Der Grund dafür liegt gemäss Stiftung in der schlechten Bausubstanz. Derzeit bezahlen die Mieter für eine 3-Zimmer-Wohnung zwischen 600 und 800 Franken monatlich. "Die Dr. Stephan à Porta-Stiftung öffnet Türen für viele Menschen. Sie stellt mit ihren Liegenschaften in der Stadt Zürich günstigen Wohnraum bereit und unterstützt mit dem erwirtschafteten Reingewinn wohltätige und gemeinnützige Institutionen in der Stadt Zürich und im Kanton Graubünden." So steht es im Kopf der website, die von der Stiftung betrieben wird. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 25.07.2018
Gegen das Todesurteil der dominierenden Finanz- und Handelspolitik
Der Aufstand der Schafe ist geboten!
Von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

Warum ich als ‚alter Mann‘ (82 Jahre) diesen Aufruf schreibe? Weil ich von Zukunftsblindheit beziehungsweise Zukunftskriminalität der Entscheidungsträger und vom ‚Schweigen der Schafe‘ umgeben bin. Wer kein Schafhalter ist, kann die Metapher der Bibel kaum verstehen. Im Unterschied zu allen anderen Nutztierarten ergeben sich die Schafe, ohne verzweifelt zu blöken (schreien), wenn sie zur Schlachtbank geführt werden. Die vielfältig wirtschaftenden Kleinbauern werden derzeit rücksichtslos den großkapitalen Weltmarktbeherrschern geopfert, die kurzfristig ihre Gewinne maximieren und ihre wachsenden Finanzvermögen in Grund und Boden anlegen. Man spricht dabei immer vom unantastbaren, unveränderlichen und wohlstandsmehrenden ‚Weltmarkt‘, als ob dieser eine natürlich vorgegebene Form des ökonomischen Handels wäre. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 25.07.2018
Handreichung – Manifest
Unverzichtbare Eckpunkte einer weltweit zukunftsfähigen Gesellschaftsgestaltung
Von Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer

Die aktuelle Situation und insbesondere der ‚Rückblick aus der Zukunft‘ zeigen, dass wir vor dramatischen und leidvollen ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenbrüchen stehen, wenn es zu keiner grundlegenden Erneuerung der gesellschaftlichen Spielregeln kommt. Dies gilt insbesondere für die internationalen Rahmensetzungen. Der Verantwortung für diese Erneuerung hierfür kann sich niemand entziehen, weil einerseits die Fakten erdrückend einsichtig sind, und andererseits die Vorschläge für die notwendigen Umsteuerungen vorliegen. Jede/r Bürger/in hat einen Handlungsspielraum, in dem er/sie zu der erforderlichen ‚sanften Revolution‘ beitragen kann; denn auf Dauer kann keine, noch so mächtige und die Medien beherrschende Gruppe gegen die Mehrheit einer entschlossenen Bevölkerung ihre Interessen durchsetzen. Für die gemeinsame Verantwortung der Bürger/innen gilt der Satz des chinesischen Weisen Konfuzius: Wenn du das Ziel kennst - wie bist du aufzuhalten?! Die folgende Handreichung versucht nach reiflicher Überlegung, Abstimmung mit Fachgelehrten und aufgrund langer Lebenserfahrung das ‚Ziel‘ im gebotener Kürze zu formulieren, d.h. die wichtigsten Stellglieder für die Not-abwendende Umsteuerung zu benennen. Hierbei geht es auf dem Hintergrund einer Renaissance des Völkerrechts und der Ethischen Grundlagen vor allem um folgende Stellglieder: Die Schaffung einer am Gemeinwohl orientierten internationalen und nationalen Finanzarchitektur, die ökologisch, sozial und entwicklungspolitisch wünschenswerte Gestaltung der Welthandelsordnung, die Neuordnung der Finanzierung der Gemeinwesen (strategische Steuerreform und Entschuldung der Staaten), die Schaffung sinnvoller Beschäftigung im Angesicht zunehmender Arbeitslosigkeit, die breite Streuung des Eigentums an Grund und Boden verbunden mit einer zukunftsfähigen Ernährungssicherung sowie nicht zuletzt um Wahrnehmung internationaler Verantwortung im Bereich der Entwicklungspolitik und im Asylwesen. mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Militaristen am Rande des Nervenzusammenbruchs
Von Klaus Hartmann

Das Treffen der Präsidenten Trump und Putin in Helsinki wird einen langen Nachhall haben. Denn der Befund „keine konkreten Ergebnisse“ aus den Abteilungen für Betreutes Denken (hier der GEZ-finanzierten ARD-Tagesschau) wird durch ihre eigene Aufgeregtheit und Hetze selbstredend Lügen gestraft. Der ARD-US-Korrespondent Niemann brachte die Trump-Erklärung, „es eröffneten sich jetzt neue Möglichkeiten für Frieden und Stabilität“ mit dem entlarvenden Satz zusammen: “der überwiegende Teil der Begleitpresse hier reagierte entsetzt“. mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Nach dem Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Reorganisation der internationalen Beziehungen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Gipfel in Helsinki des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, und der USA, Donald Trump, war eine lang ersehnte politische Begegnung, seitdem US-Präsident Donald Trump im Amt ist (20. Januar 2017). Nach dem ungewöhnlich langen Gespräch der beiden Präsidenten unter vier Augen von zweieinhalb Stunden wurden die Außenminister beim Arbeitsessen hinzugeholt. Das gute Verständnis zwischen beiden führenden Staatsmännern könnte zum erforderlichen Schluss mit den verheerenden alten Politikverhältnissen in den USA und in der EU führen. „Der Gipfel ist der Beginn eines längeren Prozesses. Wir werden uns in Zukunft sicher noch oft treffen“. So der US-Präsident Donald Trump. mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Neoliberalismus: Ideologie und Projekt
Faschismus in Lauerstellung
Von Ullrich Mies

Mit dem Wegfall der Systemkonkurrenz seit 1989 trat der neoliberale Kapitalismus ungehindert und mit ganzer Wucht seinen weltumspannenden Siegeszug an. Neben dem produktiven Sektor auf der Basis global organisierter Arbeitsteilung zu maximal günstigen Faktorkosten etablierte er – von willfährigen Regimen massiv befördert – ein mächtiges Akkumulationsregime „strukturierter Finanzprodukte“. Dieser Finanzkapitalismus dominiert den produktiven Sektor, stellt ihn unter sein Kuratel, herrscht ihm seine Bedingungen und Profitmargen auf. Dieser „alternativlosen Ordnung“ liegt der Neoliberalismus als hoch entwickelte Ideologie und komplexes politisches Projekt zugrunde. mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Sputnik-Gespräch mit Ullrich Mies über die Schmierenkomödie im Trump-Theater
Nato vor Aus? Ziel bleibt Russland!
Von Alexander Boos (Sputnik)

US-Präsident Donald Trump schoss auf dem Nato-Gipfel harsche Worte Richtung Berlin: Der „Gefangene Russlands“ sollte mehr Geld in die Allianz einzahlen. „Das war ein taktisches Ablenkungsmanöver: Die Nato rüstet gegen Russland auf wie nie zuvor“, erklärte Politologe Ullrich Mies gegenüber Sputnik. Er warnte vor dem „Schlachtfeld Deutschland“. „Auf dem Nato-Gipfel hat Herr Trump Deutschland vorgeworfen, es sei von Russland nahezu vollständig kontrolliert: Das ist doch eine Schmierenkomödie“, sagte Ullrich Mies im Sputnik-Interview. „Dann fordert Herr Trump einen BIP-Anteil von etwa zwei Prozent für Militärausgaben. Dann geht es munter weiter: Russland wird fortgesetzt aggressives Verhalten vorgeworfen. Insbesondere an den Grenzen.“ Von einer Auflösungserscheinung der Militärallianz könne keine Rede sein. Das „Lachhafte“ daran sei die Tatsache, dass die Nato nun tatsächlich mit den Regierungen von Georgien (als direkten russischen Nachbarn) und Mazedonien über Nato-Beitritte verhandle. „Die Stoßrichtung geht natürlich selbstverständlich gegen Russland.“ mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Die EU zwischen den Stühlen
Angela Merkel, Anführerin ins Abseits
Von Wolfgang Bittner

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Deutschland und Westeuropa durch sträflich undiplomatisches Verhalten sowohl gegenüber dem US-Präsidenten Donald Trump als auch gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in eine Sackgasse manövriert. Es ist unglaublich, wie leichtfertig und geringschätzig die „Anführerin der freien Welt“, wie Merkel in den Obama und Clinton ergebenen Medien genannt wurde, den „mächtigsten Männern der Welt“ entgegengetreten ist. Zwar offeriert sie ständig „Gesprächsbereitschaft“, aber ein konstruktiver Dialog hat bisher weder mit Trump noch mit Putin stattgefunden. mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
30 Jahre nach der Flugschau-Katastrophe von Ramstein
Von Ustica nach Ramstein
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 30. Juni 2018 gab es im Rahmen der Demonstration "Stopp Air Base Ramstein" eine Zwischenkundgebung auf dem Parkplatz an der Gedenkstätte für die Opfer der Katastrophe von Ramstein, die sich dort vor fast dreißig Jahren, am 28. August 1988, bei einer Flugschau ereignet hatte. Der Redner spricht von Ramstein. Er spricht nicht von Ustica. Gerd Feldbauer hat in der Tageszeitung "junge Welt" mehrfach über Ramstein, aber auch über Ustica geschrieben – 1998, 1999, 2011, 2014. Auch andere Autoren haben sich in dieser Zeitung mit Ustica befasst. Es sind dort über die Jahre – bis 2014 – mindestens sechs Artikel erschienen, in denen es um Ustica als auch um Ramstein geht. Doch bei einer Google-Suche mit "ustica ramstein site:jungewelt.de" wird nur ein einziger Artikel aufgeführt, obwohl auch die anderen Artikel im Netz sind. Wie ist das möglich? Ist Google so schlecht? Oder so gut? Gut in Sachen Vertuschung? Was könnte es sein, was es zu vertuschen gilt? mehr...

 

Globales  vom 25.07.2018
Hoffnung ist die Botschaft des Dr. Izzeldin Abuelaish
Ich beschuldige nicht die Sniper. Ich beschuldige das System.
Interviewt von Anneliese Fikentscher

"Meine Geschichte ist keine Fiktion, keine Erfindung. Meine Geschichte spricht von Erfahrungen, aus denen wir lernen müssen. Es ist lebendige Erfahrung. Wie können wir es zum Lernen benutzen? Für uns, für unsere Kinder, für unser Volk." Das fragt der kanadisch-palästinensische Gynokologie-Spezialist Dr. Izzeldin Abuelaish bei seinem Deutschlandbesuch im Frühsommer 2018. Die Neue Rheinische Zeitung sprach mit dem bereits dreimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagenen Autor des Buches (und Theaterstückes) "Ich werde nicht hassen" in Bonn. Bei einem israelischen Raketenangriff  auf sein Haus in Gaza 2009 starben seine drei Töchter und eine Nichte. Seine Hilferufe gelangten in eine israelische Live-Sendung, als er seinen Freund, den Journalisten Shlomi Eldar, um Hilfe bitten wollte. Sein Fazit: Haß ist keine Lösung. Bei Gewalt und Haß verlieren beide Seiten ihre Menschlichkeit und ihre Würde. Izzeldin Abuelaish gründete die Daughters for Life Foundation, um im Andenken an seine getöteten Kinder jungen Frauen in schwieriger Lebenssituation im Mittleren Osten einschließlich Israel eine Ausbildung zu ermöglichen. Angefügt an dieses Interview findet sich ein Appell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europaparlaments, sich für eine gerechte und friedliche Lösung in seiner Heimat einzusetzen, wo in Gaza junge Menschen mit streßbedingten Krankheiten wie Bluthochdruck konfrontiert sind, wie in Deutschland erst 60jährige. mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
"Verräter" Trump
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wenn uns die Orientierung abhanden kommt, haben wir dafür unsere Herrschaftsmedien. Es ist wunderbar einfach. Die Herrschaftsmedien leiten uns. Wir müssen sie nur zu lesen verstehen... Wer von ihnen als Feindbild aufgebaut wird, ist in den seltensten Fällen unser Feind. Wer von ihnen zum Star hochstilisiert wird, ist sehr wahrscheinlich eine große Gefahr. Wenn Menschen auf die Abschussliste gesetzt werden, ist davon auszugehen, dass sie den Interessen der kapitalen Mafia zuwider handeln.“ Das haben wir so oder ähnlich schon mehrfach geschrieben. Einer der Stars war Gorbatschow. Er hat die Sowjetunion zugrunde gerichtet. Ein Feindbild der Herrschaftsmedien ist – neben Putin – Trump. Warum? Es kann kaum anders sein: sie werden zum Feindbild gestempelt, weil sie den Interessen des Imperiums zuwider handeln. Putin hat Russland dem Zugriff des Imperiums weitgehend entrissen. Und was macht Trump? mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.07.2018
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (121)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Dass WIR reden, wo man schweigt, dass WIR lieben, wo man hasst, dass WIR handeln, wo man sich abwendet, dass WIR den Frieden leben…“ „Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und siehst den Balken in deinem eigenen nicht.“ „Warum ist es so schwer, nach eigenem Gewissen ausgeglichen (nicht aggressiv) zu leben, die Zusammenhänge zu erfassen und aufeinander zuzugehen? Würden alle den Willen und die Energie aufbringen, hätten Aggressionen keine Chance.“ „Wenn du die Welt ändern willst, fang bei dir selber an!“ „Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.07.2018
Konferenz zu den Folgen der Bombardierung Jugoslawiens im Jahre 1999
Entschädigungsklage der Opfer des abgereicherten Urans
Von Dr. Barbara Hug (Schweiz)

In Nis/Südserbien fand Mitte Juni 2018 in bemerkenswertes Ereignis statt, das in den westlichen Medien keinen Niederschlag fand. Auf Initiative des Anwalts Dr. Srdjan Aleksic/Nis wurde eine Konferenz in der Universität von Nis durchgeführt, die die Tragödie der Krebserkrankungen auf dem Balkan in den Mittelpunkt stellte. Statistisch einwandfrei belegt ist die rasant gestiegene Zahl der Leukämien und anderer Krebsformen. Ungefähr fünf Jahre nach der Bombardierung durch NATO-Staaten begann der Anstieg in Serbien und im Kosovo. Dieser Befund deutet darauf hin, dass diese Krebserkrankungen eine andere Ursache haben als z.B. der Lungenkrebs durch das Rauchen. Knapp einen Monat vor der Konferenz hatte die serbische Regierung eine Kommission ins Leben gerufen, die die Folgen der Bombardierungen durch Abgereichertes Uran (Depleted Uraniam - DU) bearbeiten wird. Das serbische Parlament ist in der Sache zwar gespalten, dennoch erklärte es sich bereit, diese Kommission einzusetzen. Der ehemalige General des jugoslawischen Armee, Slobodan Petkovic, wird die Untersuchungen leiten. Breitangelegte Expertenteams werden ihre jeweiligen Ergebnisse zusammentragen, damit ein Gesamtbild entstehen kann. Die gesundheitlichen Folgen sind eine Seite, dann treten die ökologischen Probleme der Wasserverseuchung auf, die Geburtenrate sinkt und der Schaden für die nachkommenden Generationen ist mit den Händen zu greifen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.07.2018
Zum 20. Juli: Friedens"bewegte" müssen Feindbild zurückweisen und Analysearbeit leisten
Gedenken heißt Widerstand
Von Irene Eckert

Wir können in Deutschland und in Europa derzeit tragischer Weise nicht im Entferntesten auf etwas verweisen, was nach Friedensbewegung aussieht - obwohl die Friedenssehnsucht groß und das Bedürfnis mit Russland gut auszukommen enorm ist, wie uns alle Meinungsumfragen bestätigen. Kleinste, inkohärente Grüppchen, kleine Vereine, kleine Initiativen, meist ohne Plattform, ohne Fokus auf die Kernfrage, ohne Konsens in der Zurückweisung des Russlandfeindbildes, sich nur zu sporadischen Aktivitäten versammelnd, sind kein Ersatz und werden von niemandem außer ihnen selbst und gewisser Kreise wahrgenommen. Das ist unheilvoll, darf aber auch nicht schöngeredet werden. Die vor uns liegende Aufgabe besteht nun darin, diesen Zustand zu analysieren und zu begreifen, worin er seine interne Ursache hat. Die äußeren Umstände kennen wir einigermaßen, aber auch diese werden oft falsch bewertet. Unser Zutun als „Linke“, als besorgte, um den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt bemühte Menschen muss in allererster Linie darin bestehen, die Realität schonungslos zu betrachten. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.07.2018
Warum 2018 trotz größerer Kriegsgefahr nur halb so viele Demonstranten wie 2017?
Kampagne "Stopp Ramstein" in Sackgasse manövriert?
Von LUFTPOST

„Wurde die Kampagne Stopp Air Base Ramstein in eine Sackgasse manövriert“, fragt LUFTPOST und führt detailliert aus, wie die Kampagne Opfer eines Ablenkungsmanövers wurde und den Weg in eine Sackgasse zu nehmen droht. Statt die Gesamtheit der Gefahren zu thematisieren, die von Ramstein und den anderen Militäreinrichtungen von USA und NATO in Deutschland insbesondere für die einheimische Bevölkerung ausgehen, wird der Fokus auf die Drohnen gelenkt. LUFTPOST macht aber auch deutlich, wie der Fehlorientierung zu begegnen ist. Der LUFTPOST-Artikel schließt mit folgender Passage: „Die Kampagne 'Stopp Air Base Ramstein' kann also nur dann sinnvoll weitergeführt werden, wenn auch sie mithilft, die Forderung zu propagieren, die zur Hauptforderung der deutschen Friedensbewegung werden sollte: Durch Kündigung des Stationierungsvertrages muss durchgesetzt werden, dass alle Truppen der USA und anderer NATO-Staaten aus der Bundesrepublik Deutschland abziehen, und die Bundesrepublik Deutschland muss aus der NATO austreten – also: NATO raus und raus aus der NATO!“ mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.07.2018
Das universitäre Feindbild der Kriegspolitik wird jetzt Ernst genommen vom medialen Mainstream
Zivilklausel & medialer Mainstream
Von Dietrich Schulze

Bisher war die Zivilklausel, die Militärisches von Hochschulen fernhält, von den Herrschenden als Verstoß gegen das grundgesetzliche Freiheitsgebot verkauft oder schlicht ignoriert worden. Am 10. Juli 2018 wurde in der Tagesschau unter dem Titel "Millionen für Militärforschung an Hochschulen" die Problematik unter sachlicher Benennung der Rolle der Zivilklausel vor einem Millionenpublikum ausgebreitet. Eine echte Überraschung, wenn man bedenkt, mit welcher Naivität in der gleichen Tagesschau  zwei Tage später die Trump‘sche Erpressungspolitik auf dem NATO-Gipfel und die deutsch-europäische Anpassung kommentiert wurde. Den NachDenkSeiten vom 13. Juli 2018 konnte dazu entnommen werden, dass Aufrüstung heute Ausrüstung heißt und die unbedingt erforderliche Friedenspolitik (früher Entspannungspolitik) gar kein Thema ist. mehr...

 

Kommentar  vom 01.08.2018
Kommentar vom Hochblauen
Das Jerusalem-Komplott gegen Muslime
Von Evelyn Hecht-Galinski

Selten gab es einen so heißen Sommer in Deutschland und niemals zuvor eine Fußballweltmeisterschaft, die als Reaktion auf das schnelle Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft einen Rassismus ungeahnten Ausmaßes zu Tage brachte. Was hätten die deutschen Medien, angeführt von der "Springernden Bild", eigentlich gemacht, wenn es im quotenschwachen Sommerloch kein Foto von Mesut Özil und dem türkischen Präsidenten Erdogan gegeben hätte? mehr...

 

Kommentar  vom 25.07.2018
Kommentar vom Hochblauen
Humanität als Propagandatrick
Von Evelyn Hecht-Galinski

Nichts braucht der "Jüdische Staat" mehr, als eine positive Berichterstattung. Dieses Regime weigert sich, Flüchtlinge aufzunehmen, stattdessen erzeugt es mit seiner Politik immer neue Flüchtlinge; nichts trägt es dazu bei, Konflikte zu lösen, sondern schafft täglich neue. Gerade hat dieser rassistische jüdische Apartheidstaat ein Nationalstaatsgesetz verabschiedet, das einmalig in der Welt ist: ein Staat „nur für Juden“ und keiner für alle seine Bürger. Damit werden auch die letzten Zweifel an seiner Demokratie zu Grabe getragen, denn wie ich schon mehrmals betont habe, „jüdisch“ und „demokratisch“ passt nicht zusammen, sondern schließt sich aus. mehr...

 

Kommentar  vom 25.07.2018
Das Münchner Blatt entdeckt ein digitales Watergate
Der SÜDDEUTSCHE Konjunktiv
Von Ulrich Gellermann

Watergate? Das war jene kühne Aktion zweier Journalisten, die jede Menge Verbrechen und Vergehen des US-Präsidenten Richard Nixon aufdeckten. Die Enthüllungen führten 1974 zum bisher einzigen Rücktritt eines US-Präsidenten. Halten wir fest: Es ging um politisch gravierende Inhalte, es ging um die aktive, enthüllende Rolle der Presse, es ging um Demokratie. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ) – ein bekanntes Leitmedium, das im Ruf der Seriosität steht – entdeckt nun vorgeblich ein neues Watergate in den USA und widmet dieser Sensation nahezu die komplette Seite 13 ihrer Ausgabe vom 20. Juli 2018. Der Journalist Georg Mascolo schreibt über die im US-Präsidentschafts-Wahlkampf 2016 durch WIKILEAKS veröffentlichten Mails von Hillary Clinton. Und er erweckt den Eindruck, diese Aktion sei von "den" Russen organisiert worden. mehr...

 

Kommentar  vom 25.07.2018
Israels auf Gaza angewandte Methoden sind die reine Dummheit
Marsch der Torheit
Von Uri Avnery

MAN KANN die Ereignisse in Gaza mit dem linken oder mit dem rechten Auge betrachten. Man kann sie als unmenschlich, grausam und falsch verurteilen oder sie als notwendig und unvermeidbar rechtfertigen. Aber die Berechtigung eines Adjektivs steht außer Frage: Sie sind dumm. Wenn die verstorbene Barbara Tuchmann noch lebte, wäre sie vielleicht versucht gewesen, ihrem bahnbrechenden Werk Marsch der Torheit ein weiteres Kapitel hinzuzufügen: ein Kapitel mit der Überschrift: Geblendet in Gaza. mehr...

 

Kommentar  vom 25.07.2018
Israel wird immer deutlicher zum Land, wo der Rassismus blüht
Der Zionismus wähnt sich am Höhepunkt seiner Macht
Von Yavuz Özoguz

Der Zionismus wähnt sich am Höhepunkt seiner Macht. Und doch könnte es den Apartheidstaat Israel in seiner heutigen Form bald nicht mehr geben. Die Oberhäupter der Zionisten feiern derzeit überschwänglich die weltweite Durchsetzung ihrer rassistischen Ziele. Jerusalem ist annektiert ohne Widerstand der westlichen Welt. Gaza ist nicht nur zum größten Freiluftgefängnis der Welt mutiert, sondern auch zum größten Folterzentrum, denn die tagtägliche Strangulierung der Grundbedürfnisse der Palästinenser kann durchaus als Folter betrachtet werden. Die Verbrechen werden von der gesamten westlichen Welt mitgetragen. Die USA haben kein Interesse mehr an Palästina und stehen offen an der Seite der zionistischen Verbrechen. Das Regime in Israel fühlt sich so stark, dass es ganz offen rassistische Gesetze verkündet. Israel wird immer deutlicher zum Land, wo der Rassismus blüht [1]. Der Rassismus wird in den europäischen Hauptstädten mitgetragen, manchmal zähneknirschend, manchmal demütig. Israel macht die gesamte westliche Welt zur Geisel ihrer Verbrechen. Nebenbei bricht Israel auch außenpolitisch das Völkerrecht und internationale Abkommen indem es nach Belieben Grenzen verletzt, bombardiert, wen immer sie wollen, und die Presstituierten der westlichen Welt dazu zwingen, Israel stets als Opfer darzustellen. Israel bringt in 18 Jahren über 12.000 Palästinenser um, aber Israel ist das Opfer. Israel riegelt Gaza ab, verhindert lebenswichtige Rohstoffzufuhren, aber Israel ist das Opfer. mehr...

 

Medien  vom 25.07.2018
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Was ist von der "marxistischen" Zeitung "junge Welt" zu erwarten? Nennt sie Terroristen "Terroristen" oder vielmehr "Kämpfer" und "Menschen". Das ist eine Frage, die in "Hajos Einwürfen" zum Thema gemacht ist. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Medien  vom 25.07.2018
Manipulierende US-Geheimdienste mit Hass-Kampagnen gegen den US-Präsidenten
Medien als Kriegstreiber und Kriegskollaborateure Verräter der Zivilisation
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Sabotage und Manipulationskampagnen der Medien gegen die Trump-Administration wie die nach dem Helsinki-Treffen von Trump mit Putin en vogue hat die Weltöffentlichkeit bereits vorher erlebt, schon seitdem Donald Trump die Präsidentschaftswahl im November 2016 gewann. Unter der Orchestrierung von US-Demokraten und reaktionärsten Republikanern konstruierten US-Sicherheitsbehörden die Beschuldigung Russlands für eine angebliche Einmischung in die US-Wahlkampagne, für die keinerlei Beweise vorliegen. Der Kreml dementierte sofort die unhaltbare Schuldzuweisung. Der Präsident Russlands hat dieses Dementi in Helsinki wiederholt. Es gibt keinen Grund, am Wort des russischen Präsidenten zu zweifeln. Anders bei den manipulierenden US-Geheimdiensten, die von Anfang an gegen den US-Präsidenten Trump Hass-Kampagnen anzettelten. Zur aufgebauschten Lügen-Hetze gegen Russland und Sensationsmache reagierte der US-Präsident kühl und treffend: „Die Medien berichten schlecht und falsch.“ Sie verbreiten Fake-News. Der US-Präsident will erneut den russischen Präsidenten Putin treffen und lädt ihn nach Washington ein (Meldung vom 20.7.2018). Hoffentlich öffnet diese gute Nachricht nicht wieder die Pandora-Büchse wüster Lügen und Unterstellungen bei US-amerikanischen und führenden deutschen Medien, den Fake-Medien, die sich zusammen mit den Leuten hinter Obama und Konsorten gegen den US-Präsidenten verschworen zu haben scheinen. mehr...

 

Medien  vom 25.07.2018
Die Tageschau macht sich für ihr Millionenpublikum zur Bühne für Regierungspopulismus und -heuchelei
Der 20. Juli im reaktionären Staatsritual
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Welch ein erbärmlich verkümmertes Geschichtsbewusstsein, welch ein schauerliches, missgeleitetes Gedenkritual: Mit großem Pomp und Trara, mit Kranzniederlegung, Flaggengruß, den Melodien und Trommelwirbeln des Heeres-Musikkorps und, zum krönenden Abschluss, mit der Vereidigung von 400 Bundeswehr-Rekruten zelebrierte die Bundesregierung im Hof des Berliner Bendler-Blocks ihren Staatsakt zum Gedenken an die Attentäter des 20. Juli. An Offiziere um Graf Stauffenberg, die hier 1944 erschossen wurden. Verquaster Text in miesem Deutsch auf tagesschau.de: "Der Anschlag auf Hitler vor 74 Jahren ist gescheitert, die Attentäter erschossen. Heute wurde ihrer gedacht - auch mit Blick auf Europa und die Gefahr, die von Populisten ausgeht." mehr...

 

Filmclips  vom 25.07.2018
Zum 200. Geburtstag von Karl Marx bei der Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbands am 28. April 2018 in Hannover
Elmar Witzgall – warum und wie passen Mensch und Arbeit zusammen?
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 25.07.2018
Kaktusfeigenernte in Beit Ummar
Frucht der Früchte: Palästinas Geduld
Von Ursula Mindermann und NRhZ

Gerade zurückgekehrt aus Palästina präsentiert die Unternehmerin Ursula Mindermann Fotos der Kaktusfeigenernte in der Westbank nahe Bethlehem. Mit Freunden der palästinensischen Stimme bereitet sie ein Projekt vor, das zu einem Genuß und zu einem Gewinn für alle Beteiligten wird: köstlicher Saft ist aus den reifen Feigen zu gewinnen und in Deutschland als wertvolles Getränk anzubieten. Indianer z.B. verwenden die in Mexico beheimatete stachlige Frucht als Heilpflanze gegen Diabetes. Palästinensische Bauern und Familien der Region Beit Ummar bei Bethlehem (Beit Lahem) profitieren, aus dem trockenen Gelände einzigartige Früchte mit dem einheimischen Namen Sahber zu ernten und zu vermarkten. Sahber (auch Sabbar) ist eine symbolträchtige Frucht wie die Olive. Ihr Name bedeutet auch Geduld. 70 Jahre schon hoffen die palästinensischen Menschen voller Geduld, ihr Land, in dem sie beheimatet und verwurzelt sind, zurück zu bekommen, von dem sie unter den Augen der Internationalen Staatengemeinschaft mehr und mehr vertrieben wurden. Beit Ummar ist umgeben von sechs illegalen israelischen Siedlungen, deren Bewohner die Weinstöcke im weinreichen Gebiet um Bethlehem zerstören und dort ihre Abwässer hinleiten. Das Kaktusfeigenprojekt ist damit ein Zukunftsprojekt, symbolträchtig wie der Name: geduldig, widerborstig, zuckersüss und verlockend. mehr...

 

Literatur  vom 25.07.2018
Werdende Statue der Menschengesellschaft
Selbstüberwindung
Von Afsane Bahar

In durchlöcherten Schuhschachteln
umgeben von Maulbeerblättern
sah ich die Entwicklung der Seidenraupen
ihr mehrfaches Häuten
die Entstehung der Kokons
das kurze Dasein der Schmetterlinge
die Farbveränderungen der kleinen Eier mehr...

 

Literatur  vom 25.07.2018
Wie traumhaft!
Die Geschichte von den angeblich bösen Krokodilen
Von Hartmut Barth-Engelbart

Du tust den Krokodilen,
den meisten,
(die können sich dein Bild nicht leisten)
zumindest aber sehr sehr vielen
zu unrecht
Unrecht, mehr...

 

Literatur  vom 25.07.2018
Sechs Sonette
Aus gegebenem Anlass
Von Rudolph Bauer

Rudolph Bauer liest seine sechs Sonette "Aus gegebenem Anlass". Die Texte stehen in der Tradition der "geharnischten Sonette" von Friedrich Rückert (1788-1866), der unter dem Pseudonym Freimund Raimar politische Gedichte gegen die napoleonische Besatzung schrieb. Konfrontativ bringt die Lyrik von Rudolph Bauer die beunruhigende reaktionäre Entwicklung in Gesellschaft und Politik zur Sprache. Seine Sonette attackieren den gegenwärtigen Retro-Faschismus in der Bundesrepublik, der sich aus kriegerischem Militarismus, nationaler Überheblichkeit, Reichtum förderndem Armutsregime, profitgesteuerter Naturverwüstung und antidemokratischem Sicherheitskult zur finalen Bedrohung von Frieden, Freiheit, Wohlfahrt und Völkerfreundschaft zusammenbraut. Widerstand ist angesagt, heute mehr denn je. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FOTOGALERIE