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Aktueller Online-Flyer vom 20. Juni 2018

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 13.06.2018) In der Fotogalerie mit dem Titel "Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf" geht es um den "Tag der Bundeswehr". Auch das Video-Grußwort von Helene und Ansgar Klein steht damit in Zusammenhang. Sie fordern: "Raus aus der NATO!". Von der Konferenz des Deutschen Freidenker-Verbands zum 200. Geburtstag von Karl Marx bringt die NRhZ einen Videomitschnitt der Rede von Wolfgang Jantzen zum Thema "Persönlichkeit und sozialer Sinn". Donald J. Trump und Kim Jong Un rufen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, "zu Frieden und Wohlstand auf der Welt beizutragen". Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait gibt dazu eine Einschätzung und analysiert in weiteren Artikeln das fragwürdige Verhalten der Bundesregierung in außenpolitischen Fragen. Manlio Dinucci macht die israelischen Atomwaffen zum Thema. Rainer Rupp betrachtet die Bestrebungen Israels, Mitglied der NATO zu werden, und beleuchtet die EU-widrige Entwicklung in Italien. Markus Heizmann vom Baseler Bündnis gegen Krieg befasst sich in Sachen Syrien mit dem Phänomen der nicht messbaren, aber nach oben offenen Dummheit. Evelyn Hecht-Galinksi, Uri Avnery und Yavuz Özoguz erkennen den teuflischen Charakter des zionistischen Unrechtsregimes in Palästina. Giuseppe Zambon beklagt: Sie haben mir einen Stern gestohlen. Der Jazz-Musiker und Philosoph Gilad Atzmon referiert über "Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Palästina". Hartmut Barth-Engelbart fragt: Is die LINKE Kipping? Seine Antwort: Nein, sie ist bereits gekippt. Fanny-Michaela Reisin gedenkt der Pianistin, Tänzerin und Kämpferin für Palästina Paula Audrey Abrams-Hourani, die uns schilderte, wie israelische Soldaten ihre glühenden Zigaretten auf dem Teppich ihrer Familie in Gaza ausgedrückt haben. Wolfgang Bittner sieht, dass es 50 Jahre nach 1968 immer noch notwendig ist, nach Wegen für eine bessere, menschenwürdige Gesellschaft zu suchen. Ein Buchtipp kommt von Harry Popow: "Stein auf Stein dem Himmel entgegen" des DDR-Arbeiters Manfred Otto. Hajo Kahlke, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nehmen – nach links und rechts blickend – wie gewohnt die Medien unter die Lupe. Uli Gellermann erbittet Solidarität in der Auseinandersetzung mit der "Süddeutschen Zeitung", die ihn wegen Beleidigung angezeigt hat, obwohl sie es ist, die immer wieder "den Leser und dessen Intelligenz beleidigt". Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 20.06.2018
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Veranstaltungsreihe "Zeit des Schreckens - Die Wehrmacht auf Kreta" (...22.,6, Darmstadt), Philosophie-Reihe "Humanisten Lesen! Denis Diderot" (21.6., Wuppertal), Filmerin Irit Neidhardt über die Verankerung von Palästinabildern... (24.6., Köln), Izzeldine Abuelaish: Überleben in Gaza?! (24.6., Bonn-Bad-Godesberg), Heartfield Online. Das grafische Werk (28.6., Berlin), Roman Ebener, Abgeordnetenwatch (6.7., Köln), Pleisweiler Gespräch mit Dr. Peter Becker zur Energiewende und zum Widerstand der Stromkonzerne und der Medien (15.7., Pleisweiler), Daniele Ganser in Deutschland: Illegale Kriege - Der Imperialismus der USA und das Gewaltverbot der UNO (20.8., 21.,8. 2018, Erfurt, Leipzig), Jürgen Herres, Uwe Krüger u.a.: Marx als Journalist (19.10., Trier) – AUSSTELLUNG – Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (ab 15.5. Edinburgh), ... bis 22.6. Zeit des Schreckens Verbrechen der Wehrmacht auf Kreta (Darmstadt), APhF:18 / photofestival Athen 2018 (ab 6.6., Athen), Photoszene-Festival Köln (Kernzeit 21.-30.9., Köln) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Weber-Herzog-Musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (Tournee ... Stuttgart, Trier...), 'Karl Marx - Seiner Nützlichkeit wegen' zum 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch (Tournee ...Berlin, FfM., Trier, Darmstadt, Dortmund...), Lisa Fitz Life (Juni 2018...),  Ich werde nicht hassen von Izzeldine Abuelaish (21.6.,11.7., Köln) – KONZERT c!ang #26: Poesie, Klarinette, Kontrabass... (22.6., Düsseldorf), Pax Terra Musica (27.-29-7.2018, Friesack), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) – FILM Retrospektive Ingmar Bergman 100 (12.7.-12.8.2018, Berlin) – AKTION – Demonstration „Frische Luft für die Bergisch Gladbacher Straße!“ (22.6., Köln), NRW-Aktionswoche, „Nein zum neuen Polizeigesetz NRW“ (22.-30. 6., 2018, Köln, Bonn, Dortmund...), Freitag der 13.: Aktionen gegen Einzelhandelskette Real (13.7., bundesweit), Friedensflotilla nach Gaza (Juni-Juli 2018), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund)
+++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Aktuelles  vom 20.06.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Haft für Hopp! Täter der Colonia Dignidad
Von Myrna Troncoso

Die Verbrechen der deutschen Colonia Dignidad in Chile liegen über 40 Jahre zurück, sind aber bis heute nicht geklärt. Freiheitsberaubung, Folter, Vergewaltigung vor allem im Zusammenhang mit dem US-geführten Militärputsch unter Augusto Pinochet 1973 und dessen Geheimpolizei treibt die Opfer und deren Angehörige bis heute um. Der von Interpol gesuchte Krankenhausleiter Hartmut Hopp wurde in Chile zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Heute lebt er unbehelligt in der Innenstadt von Krefeld. Laut Opferanwältin Petra Schlangenhauf war Hopp Vertrauensmann von Sektenchef Paul Schäfer. Er war "gegenüber der (deutschen) Botschaft und den Medien Sprecher für die Colonia Dignidad". Myrna Troncoso ist Vertreterin der Angehörigen der verschwundenen politischen Gefangenen. Sie verlor ihren Bruder, den damals 26jährigen Biologieprofessor Ricardo Troncoso. Heute fordert sie Aufklärung und Gefängnis für die Täter. Was da zu erwarten ist, dürfte fraglich sein, wurde doch Ex-Bundespräsident Gauck bei einem Besuch in der deutschen Botschaft in Chile mit einem der Haupttäter der Colonia Dignidad auf einem Foto festgehalten. mehr...

 

Inland  vom 20.06.2018
Freunde gewonnen: Bisher 11.703,27 Euro Spenden - Die nächste Instanz kann vorbereitet werden
SÜDDEUTSCHE-Prozess verloren
Von Ulrich Gellermann

Die „Süddeutsche Zeitung“ ist mit ihrer Anzeige wegen Beleidigung vor dem Münchner Amtsgericht erstmal erfolgreich gewesen. Das Gericht verurteilte den Beklagten Uli Gellermann zu 30 Tagessätzen á 30 Euro. Der Rechtsanwalt des Beklagten wird Rechtsmittel einlegen. Für eben diese zweite Instanz haben die Freunde und Leser der RATIONALGALERIE – der Website, mit der Gellermann die „Süddeutsche“ beleidigt haben soll – in großzügiger Solidarität bisher 11.703,27 Euro gespendet. Aus diesem Geld darf und wird nicht die Strafe bezahlt werden. Aber die Kosten für den Rechtsanwalt, das Gericht und die Reisekosten sind damit mehr als gedeckt. Der Betrag sollte für die erste Instanz reichen, darüber hinaus für ein Berufungsverfahren, eine mögliche Revision - und notfalls auch noch für eine Verfassungsbeschwerde. Nach der Bilanzierung geht das überschüssige Geld umgehend in die Obdachlosenarbeit. Das hilft dem Beklagten auf dem weiteren Rechtsweg sehr. Das hilft aber auch und gerade der Meinungsfreiheit. Denn eben die mochte das Münchner Gericht nach „Abwägung“ nicht über das Recht einer Zeitung stellen, die mit ihrem Artikel fraglos ihre Leser beleidigt hatte. Die mit ihrem postfaktischen Text ein klassisches Stück Meinungs-Journalismus ablieferte und so die eigene Berufs-Ehre besudelte. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 20.06.2018
Glyphosat-Prozess in den USA startet
BAYER für MONSANTO auf der Anklagebank
Von Coordination gegen BAYER-Gefahren

In den USA beginnt am 18. Juni 2018 das erste Schadensersatz-Verfahren in Sachen „Glyphosat“. Der 46-jährige DeWayne Johnson hatte die Klage eingereicht. Der Familien-Vater leidet am Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), einer bestimmten Form des Lymphdrüsen-Krebses, und macht das Herbizid dafür verantwortlich, das er in seinem früheren Beruf als Platzwart häufig einsetzen musste. mehr...

 

Globales  vom 20.06.2018
Demonstration "für Gerechtigkeit und Freiheit", Berlin, 10.6.2018
SOS Nicaragua – Nicaragua in Gefahr
Von Jürgen Steidinger

"Am kommenden Sonntag, 10. Juni 2018, werden sich die nicaraguanische Gemeinschaft in Deutschland und FreundInnen in Berlin vor dem Brandenburger Tor versammeln, um Solidarität mit Nicaragua sowie mit den Opfern des sozialen Aufstandes, der am 18. April ausgebrochen ist, zu zeigen. Außerdem sollen dabei die schweren Menschenrechtsverstöße, die in all diesen Wochen begangen worden sind, öffentlich verurteilt werden. Solidaritätsgruppen in ganz Europa werden diese Friedensdemo simultan gemeinsam veranstalten. So findet die Veranstaltung in folgenden Städten statt: Berlin, Wien, Paris, Brüssel, Den Haag, Genf, London, Madrid, Kopenhagen, Stockholm. Am Brandenburger Tor werden Solidaritätsgruppen aus Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg, Leipzig, Halle erwartet." Mit diesen Worten wurde zur Demonstration von "SOS Nicaragua" aufgerufen. Nicaragua ist in Gefahr. Doch woher kommt die Gefahr? Kommt sie von innen oder außen? Dazu gibt es konträre Auffassungen. Hartmut Barth-Engelbart wertet die Ereignisse in einem parallelen Artikel als Regime-Change-Operation. Jürgen Steidinger hat die Demonstration in Berlin fotografiert und gibt hier seine Einschätzung der Lage wieder. mehr...

 

Globales  vom 20.06.2018
Konfrontation der EU gegenüber Putins Russland
Hat die US-Gehirnwäsche die Europäer so paralysiert, dass sie es nicht wagen, ihre Beziehungen zu Russland zu verbessern?
Von Paul Craig Roberts / LUFTPOST

Die Erklärungen führender europäischer Politikerinnen und Politiker nach dem jüngsten G7-Gipfel belegen, dass sie immer noch die feindliche Einstellung Washingtons gegenüber Russland teilen; daran haben weder die Sanktionen, die Präsident Trump gegen Europa verhängt hat, noch die Tatsache, dass er die Interessen Europas und aller anderen Staaten missachtet und nur Israel hofiert, etwas ändern können. Die britische Premierministerin erklärte, die G7-Teilnehmer seien "sich einig darin, nötigenfalls neue restriktive Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen". Die französische US-Marionette Macron warf Russland, dem einzigen Staat, der versucht, das Minsker Abkommen umzusetzen, zu Unrecht vor, es zu verletzen. Außerdem hat er Russland fälschlicherweise beschuldigt, in die Ukraine eingefallen und die Krim annektiert zu haben – ungeachtet der Tatsache, dass sich russische Soldaten aufgrund eines für die Dauer von 50 Jahren geschlossenen Pachtvertrages bereits in einem russischen Flottenstützpunkt auf der Krim aufhielten. mehr...

 

Globales  vom 20.06.2018
Wut und Frust nach dem unumstritten diplomatischen Erfolg des Trump-Kim-Gipfels in Singapur
Im Gespräch bleiben, keinen Krieg riskieren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Leitartikel der Süddeutschen Zeitung von Stefan Kornelius „Trump und Kim – Illusionstheater“ (SZ, 13.6.2018) bringt nichts außer die Frustration eines bekannten Journalisten, der sich mit dem radikalen Gesindel im Weißen Haus, in NATO-Büros und EU-Amtsstuben identifiziert. Er macht sich zum Sprachrohr dieser unberechenbaren Leute, die wie der Falke John Bolton die Welt an den Rand des Abgrund gebracht haben und Nordkorea mit atomarer Vernichtung drohten. Diesen verrückten Ungeistern bleibt nur ihre Wut und Frustration übrig nach dem unumstrittenen diplomatischen Erfolg in Singapur von zwei Staatsmännern: Das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) Donald Trump und das Staatsoberhaupt der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) Kim Jong-un. Der tendenziöse Obama-Fan-Journalist Kornelius fragt, was Singapur gebracht hat, völlig blockiert zu erkennen, dass eine persönliche Annäherung und ein persönlicher Dialog das wertvollste Instrument der Diplomatie ist, um einen Konflikt zu lösen. Bundeskanzlerin Angela Merkel gab Kornelius schon früher die Antwort auf sein prekäres Unwissen: Es geht um Entspannung. Ja, Singapur hat durch die Annäherung beider Staatschefs Entspannung gebracht. Gerade deshalb begrüßte der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Antonio Guterres, dieses Gipfeltreffen als ein Meilenstein. Und die ganze Welt hat durchatmen können, denn es ging um einen Atomwaffenstreit, der in Singapur entschärft wurde. mehr...

 

Globales  vom 20.06.2018
Erläuterungen zu einem Video zur Rolle der "Weißhelme" in Syrien
Wer finanziert die Weißhelme?
Von Ben Swann / LUFTPOST

Die "geheimdienstlichen Erkenntnisse", mit denen das wachsende militärische Engagement der USA im Krieg in Syrien gerechtfertigt wird – besonders die Behauptungen über den Einsatz von Giftgas durch syrische Regierungstruppen – basieren größtenteils auf Informationen einer angeblich neutralen humanitären Gruppierung, die sich "Weißhelme" nennt. Auch Sie haben zweifellos schon von den Weißhelmen gehört. Sie werden in den Medien als Helden gefeiert, weil sie zum Beispiel behaupten, sie hätten bis April 2018 schon 100.000 Menschenleben gerettet. Wer sind diese Weißhelme in Wirklichkeit? Sind sie tatsächlich ernstzunehmende Helfer oder nur Schachfiguren in dem (schmutzigen) Spiel, das auf einen Regimewechsel in Syrien abzielt? Wir haben einen "Reality Check" (eine realitätsnahe Überprüfung) vorgenommen, den bisher noch niemand durchgeführt hat. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 20.06.2018
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (116)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da.“ „Was du gibst, ist das, was du bekommst, deshalb versuche Frieden zu geben…“ „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern; kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“ „Nur der Blitz, der sie trifft, kann unsere Herren erleuchten…“ „Der Balkan brennt, und wir löschen mit Benzin“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de mehr...

 

Kommentar  vom 20.06.2018
Kommentar vom Hochblauen
Der falsche Weg – Wie sich Deutschland unter Merkel zu einem philosemitischen und intoleranten Islam-hassenden Staat entwickelt
Von Evelyn Hecht-Galinski

Als der Kriegsverbrecher Netanjahu in Berlin weilte, neben der Kanzlerin stand, forderte er in seiner mörderisch dreisten Art, dass Deutschland endlich dem Beispiel der Trump-USA folgen und eine härtere Politik gegenüber dem "Mullah-Regime“ einschlagen sollte, damit Iran als angeblicher "Hauptsponsor" terroristischer Aktivitäten ausgeschaltet werde. Außerdem müsse Deutschland auch tief besorgt sein wegen des iranischen Vorgehens in Syrien, weil er dort "direkt vor Israels Haustür" die militärische Präsenz massiv auszubauen versucht. Netanjahu warnte, dies werde einen "religiösen Krieg" auslösen mit der Folge von "mehr Flüchtlingen", und hämisch zu Merkel gewandt: "Und Sie wissen ganz genau, wo die hingehen". Das sagt der richtige! Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri meldete am 14. Juni, dass unter den neun Staaten, die Anfang 2018 etwa 14.465 Atomwaffen besaßen, auch Israel ist. Dieser aggressive angriffsbetonte Besatzerstaat lässt sich allerdings im Gegensatz zu Iran nicht in die Karten schauen oder gar kontrollieren. Auch dazu kein Wort von Merkel. mehr...

 

Kommentar  vom 20.06.2018
Wer war Jizchak Rabin?
Die Siamesischen Zwillinge
Von Uri Avnery

ÜBER DIE meisten Folgen von Rawiw Druckers Fernsehserie über die ersten israelischen Ministerpräsidenten "Die Führer" (HaKwarnitim) habe ich schon geschrieben. Jetzt komme ich auf den einen Führer zu sprechen, über den ich noch nicht geschrieben habe: Jizchak Rabin. Ich will gleich zu Beginn festhalten: Ich mochte ihn. Er war ein Mann nach meinem Herzen: ehrlich, logisch, geradlinig, ohne Umschweife. Kein Unsinn, kein Gerede. Wenn man in sein Zimmer kam, goss er einem einen unverdünnten Whisky ein (er schien Wasser zu verabscheuen), bot einem einen Platz an und stellte eine Frage, die einen zwang, unmittelbar auf den Punkt zu kommen. Wie erfrischend – im Vergleich zu anderen Politikern. Aber Rabin war kein wirklicher Politiker. Er war Soldat durch und durch. Dazu war er der Mann, der die Geschichte Israels hätte verändern können. Darum wurde er ermordet. mehr...

 

Kommentar  vom 20.06.2018
Nicht jeder Rassismus ist in Deutschland ein Skandal. Es gibt einen Rassismus, der Teil der deutschen Staatsräson ist
Welcher Rassismus ist deutsche Staatsräson?
Von Yavuz Özoguz

Stellen Sie sich vor, ein deutscher Bundestagsabgeordneter der regierenden Partei würde sagen: „Das deutsche Volk und die deutsche Rasse sind das höchste menschliche Kapital, das es gibt. Was können Sie tun? Wir wurden von Gott gesegnet... Ich muss mich nicht schämen, dass das deutsche Volk das auserwählte Volk ist, das klügste und herausragendste Volk der Welt.“ Die Medien würden ihn auf dem medialen Scheiterhaufen verbrennen, sämtliche Politiker des Landes würden sich von ihm distanzieren, er würde sofort ein Parteiausschlussverfahren bekommen und würde auch an keiner anderen Stelle jemals mehr einen Job erhalten. Seine Familie würde geächtet und verfolgt. Es ist absolut nicht vorstellbar, dass ein deutscher Bundestagsabgeordneter so etwas tun würde, und wenn doch, hätte er im Anschluss faktisch nur noch die Wahl zwischen Irrenanstalt und Selbstmord, zu dem man ihn treiben würde. mehr...

 

Glossen  vom 20.06.2018
Ein satirischer Blick auf die Wirklichkeit
Die neue Wende – Dem Morgenrot entgegen?
Von Harry Popow

Es ist nicht zu fassen, ja, es scheint, die Welt wird umgekrempelt. Nicht NEU GEORDNET, wie es offiziell heißt, mit „Neuer Verantwortung“ und so. Nein, es sieht nach einer neuen Wende aus? Die Erleuchtung kommt von ganz unten. Von einem Mann, der ganz unpolitisch sein wollte. Und nun hat er sich doch eingemischt. Mit einem Buch. Einem Protokoll, das ehrlicher nicht sein kann. Der Titel: „Stein auf Stein dem Himmel entgegen“. Und das Absonderliche: Es wurde gedruckt. Mehr noch, es wurde unter die Leute gebracht. Vorneweg in einigen online-Plattformen, so in der Linken Zeitung. Dem schlossen sich nicht wenige der fortschrittlichsten Printmedien an. Und schließlich packte die ARD, das ZDF und auch der rbb in sensationellen Abendsendungen zu. Nur Anne Will rümpfte noch die Nase. mehr...

 

Glossen  vom 20.06.2018
Danke Donald, danke!
Mit Donald Trump raus aus der NATO
Von Ulrich Gellermann

Das muss für die Eliten des Westens ein schwerer Schock gewesen sein, als nach dem glattgesichtigen und glattzüngigen Barack Obama plötzlich der polternde Donald Trump das Land der „Freunde“ anführte. Na schön, die Regierung Obama war heftig am Mord von rund 50.000 Libyern beteiligt gewesen. Und auch Obamas Drohnen-Lynchjustiz war ziemlich unappetitlich. Aber hatte er nicht Osama Bin Laden fast persönlich erledigt? War seine Außenministerin nicht die elitäre Hillary Clinton, der gebildete Ausweis emanzipatorischer Eleganz? Und jetzt dies: Der gelbhaarige Elefant im diplomatischen Porzellan-Laden an der Spitze von God's own country, dem ultimativen Bollwerk des Westens gegen den Russen und der Verteidigung all jener Freiheiten, wie sie nur die Eliten wirklich genießen können. Dieses über Jahrzehnte von eifrigen Schönfärbern gepinselte Bild soll nun der grausamen Wahrheit über die USA weichen? Geht gar nicht. mehr...

 

Medien  vom 20.06.2018
Mehr Recherche, weniger "Äquidistanz" zu Nicaragua!
Es geht in Nicaragua um Enthauptung und Regime-Change
Von Hartmut Barth-Engelbart

Statt immer wiederkehrender Verreuterung der Meldungen, Übernahme imperialistischer Kampfbegriffe, Verharmlosungen, bewusster Falschetikettierungen, sprachlicher Nebelkerzen (wie "Auslandseinsätze", "NGO"s, "Menschenrechtsorganisationen") stünde es der Tageszeitung "junge Welt" (jW) gut an, aktuell bei Artikeln über Nicaragua etwas genauer hinzusehen. Zur zugegebenermaßen etwas komplizierten Lage unter Präsident Ortega sollten mehr Zentral- und  Lateinamerika-Kenner Vorort befragt werden. Im "Internet-Zeitalter" ist das mit entsprechendem "erkenntnisleidenden Interesse" relativ einfach zu bewerkstelligen. Es geht in Nicaragua um eine klassische Decapitation (Enthauptung), um den Versuch eines "Regime-Change", eine "bunte Revolution" im Stile von OTPOR, mit tiefen Wirkungen bis in die Solidaritätsbewegungen in Europa - etwas, was mit der CUBA-Si-Bewegung auch versucht wurde, mit der US-EU-Propaganda wegen "Menschenrechtsverletzungen", "Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit", "Zensurmaßnahmen" im "diktatorischen" Kuba (Gregor Gysi) mehr...

 

Medien  vom 20.06.2018
ARD-aktuell zieht in der Rahmen-Berichterstattung zur Fußball-WM in Russland alle feindseligen Propaganda-Register
Das üble Foulspiel der Nachrichten-Redakteure
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Eine charakterlose Journaille darf sich wieder weidlich austoben: Der öffentlich-rechtliche Nachrichtenjournalismus pervertiert seinen Auftrag, sachlich zu informieren, auch im Rahmen von Weltsport-Ereignissen. Zur Begleitberichterstattung im speziellen Fall der Fußball-WM in Russland schicken beispielsweise “Tagesschau” und “Tagesthemen” journalistische Anti-Typen wie die WDR-Korrespondentin Golineh Atai und den selbsternannten Doping-“Enthüllungsjournalisten” Hans-Joachim Seppelt an die Propaganda-Front. Die zeigen mustergültig, wie sich eine friedliche Form der internationalen Begegnung und des multinationalen sportlichen Leistungsvergleichs zu antirussischer Hetze und üblichem Putin-Bashing missbrauchen lässt. mehr...

 

Filmclips  vom 20.06.2018
Musikvideo zu einem Lied von Manuel Garcia – zum Film "Stadt der Fotografen" (Chile 2006)
"Der alte Kommunist"
Von Sebastian Moreno

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Fotogalerien  vom 20.06.2018
Im Vorfeld des 30. Juni – Kundgebung für die Aufarbeitung der Verbrechen in der Colonia Dignidad, Krefeld, 16.6.2018
Unter den Augen von Hartmut Hopp
Von Arbeiterfotografie

Als am 11. September 1973 der chilenische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch ums Leben kommt und General Pinochet an die Macht gebracht wird, war Richard Nixon Präsident der USA. Er wurde nicht zur Rechenschaft gezogen. Henry Kissinger war sein nationaler Sicherheitsberater. Er wurde nicht zur Rechenschaft gezogen. William Colby war Direktor der CIA. Er wurde nicht zur Rechenschaft gezogen. Im Hintergrund zog der Konzern ITT seine Fäden. Er wurde nicht zur Rechenschaft gezogen. Unter General Pinochet beginnt eine Zeit des Terrors. Dabei spielt auch die "Colonia Dignidad" eine Rolle. "Während der Militärdiktatur unter Pinochet (1973-1990) diente die Siedlung als Folterlager des Geheimdienstes DINA. Hunderte Gegner der Diktatur wurden dort gefoltert, und über 100 von ihnen sollen auf dem Gelände ermordet worden sein. Sie sind bis heute 'verschwunden'", heißt es in einem Flugblatt zur Kundgebung am 9. Juni 2018 in Krefeld vor dem Haus, in dem Hartmut Hopp lebt. "Hartmut Hopp war der Arzt und Krankenhausleiter der Colonia Dignidad. Er gehörte zu ihrer Führung und vertrat sie in der Öffentlichkeit. Er war mit Diktator Pinochet und dem Geheimdienstchef Manuel Contreras persönlich bekannt." Hartmut Hopp wurde in Chile am 25. Januar 2013 zu fünf Jahren Haft verurteilt. Bereits im Mai 2011 hatte er sich nach Deutschland abgesetzt. Bei der Kundgebung am 16. Juni wurde seine Inhaftierung gefordert. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 20.06.2018
Paul Henri Thiry d''''Holbach (1723–1789)
Der gesunde Menschenverstand und Religionen
Von Heinrich Frei

Papst Franziskus wird am 21. Juni 2018 nach Genf kommen. Zur Messe des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche in den Palexpo-Hallen werden 40.000 bis 50.000 Menschen erwartet. Die Religionskritiken von Ludwig Feuerbach (1804-1872), von Karl Marx (1818-1883) und von Sigmund Freud (1856-1939) sind sehr bekannt. Ein wenig vergessen ist, dass Paul Henri Thiry d'Holbach (1723-1789) sich schon viel früher sehr kritisch mit dem religiösen Glauben auseinandergesetzt hatte. 1772 veröffentlichte er das Buch "Der gesunde Menschenverstand" mit dem Zusatz "oder natürliche Ideen, die übernatürlichen Ideen entgegenstehen". Dieses Werk publizierte Holbach unter dem Pseudonym des Pfarrers Meslier, zu seinem Schutz vor Verfolgung. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 20.06.2018
Besprechung von Armin Bernhards Buch "Pädagogik des Widerstands"
Frieden trotz Friedlosigkeit?
Von Rudolph Bauer

Ein Buch wie das von Armin Bernhard müsste als Sachbuch-Bestseller angekündigt werden. Weil das Thema brennt. Weil die Pädagogik des Widerstands hochaktuell ist. Weil Friedensarbeit dringend angesagt ist. Weil kein anderen Autor sich des Themas so energisch und kenntnisreich annimmt. Wenn der Band aber auf keiner Bestsellerliste verzeichnet ist, dann hat das seine Gründe. Pädagogik wird zu wenig wahrgenommen. Verglichen mit Informatik, Management oder Börsenkursen ist sie nachrangig. Das Kriegführen gilt als Zeichen von Verantwortung, Frieden als Zeichen von Schwäche. Mit Rüstungsproduktion und -exporten lassen sich Profite erzielen, mit Friedensliteratur nicht. Friedensarbeit ist kein Schulfach, für friedenspolitische Bildungsarbeit gibt es keinen Lehrstuhl. mehr...

 

Literatur  vom 20.06.2018
Was für wunderbare Bilder...
Palette
Von Afsane Bahar

Liebevoll beobachte ich in der S-Bahn
Gesichtsgeschichten
Blickbotschaften
Körperkarten
und meine Empfindungen mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Chile: "Der alte Kommunist"
Von Sebastian Moreno
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