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Aktueller Online-Flyer vom 27. Juni 2017

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Köln (NRhZ, 28.12.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 21.06.2017
VORTRAG / FORUM / LITERATUR – Karin Leukefeld zum Krieg in Syrien (21.6., Wedel/Holstein), "Auserwählt und ausgegrenzt" (21.6., 22.15 Uhr ARD), Ermittlungs- und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi- und Kriegsverbrecher (23.6., Bochum), Mahnwache gegen Militärpräsenz (24.6., Kiel), der Sohn des Generals (25.6., Heidelberg), Beware of the „Bad Snowdens“ (29.6., Berlin), "Für eine Welt ohne Krieg" (30.6., Neckargemünd) – AUSSTELLUNG – ... bis 29.8., ÜBE DAS LEBEN JETZT – Kunst und Kultur in Palästina (Kassel) ... bis 20. Dezember: Aktion+Kunst=DaSchauHer (Friedensmuseum Nürnberg) – FILM / FERNSEHEN "Auserwählt und ausgegrenzt" (21.6., 22.15 Uhr ARD) – KONZERT / KULTURSEMINAR – Grupo Sal (21.6., Tübingen und 23.6., Tettnang), Siebter Linker Liedersommer (23.-25.6., Burg Waldeck), OPEN AIR Festival ZUSAMMEN feiern STEHEN kämpfen (24. 6., Köln) – KUNST IN AKTION – Lebenslaute (16.-21.8., Jagel) – AKTION – 1. Düsseldorfer Putzfrauen-Triathlon (25.6., Düsseldorf/Kö), 90 km Menschenkette – Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen (25.6.), Prozesse gegen Ende Gelände Aktionen (26.6., Erkelenz)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Inland  vom 21.06.2017
Großes Thema: Umbenennung von Bundeswehr-Kasernen.
Gibt es Besseres als... Friedrich-Engels-Kaserne?
Von Dietrich Schulze und Heinrich Fink

Antwort auf die Titelfrage: Na klar, die vollständige Umrüstung der Kaserne für zivile Zwecke. Das heißt im Hochschulbereich Zivilklausel und ist Expertise des Autors Dietrich Schulze. Zivilklausel für Kasernen. Eine verrückte Idee? Auf den ersten Blick ja, aber es gibt ein reales Beispiel. Genau das hat Mitautor Heinrich Fink als Rektor der Humboldt-Universität Berlin nach der Wende zusammen mit den Studierenden und der Politik auf die nahe gelegene Friedrich-Engels-Kaserne der DDR angewandt. Diese hatte viel Platz für die Uni-Bedürfnisse. Wo kann man dieses vorbildliche Projekt »Schwerter zu Pflugscharen« nachlesen? In Heinrich Finks 2013 im Ossietzky-Verlag veröffentlichtem Buch „Wie die Universität gewendet wurde“ [1]. Nach Ende der Ost/West-Konfrontation erwarteten viele Menschen eine Friedensdividende. Die Kasernen-Konversion war ein sichtbares Zeichen dafür. Das alles soll bezogen auf das Titel-Thema, die Alternativen und die neue hochgefährliche Aufrüstung vermittelt werden. mehr...

 

Inland  vom 21.06.2017
Das Bekenntnis zu Erwin Rommel:
Kapitulation vor neonazistischen Realitäten
Von Jürgen Heiducoff

Es ist nicht zu leugnen, dass eine Minderheit unserer Gesellschaft rechtem Gedankengut sowie nationalistischen und neonazistischen Einstellungen folgt. Die Bundeswehr als Teil der Gesellschaft bildet dabei keine Ausnahme. Der Unterschied ist nur, dass gewaltbereite militante Neonazis da leichter an Waffen kommen können. Dieser Minderheit in unserem Lande kommt es entgegen, wenn die Bundesregierung nicht konsequent gegen die Pflege einer zweifelhaften Tradition deutscher Militärs vorgeht. Es ist in ihrem Sinne, wenn (soldatische) Tugenden treuer Erfüllungsgehilfen und Vollstrecker der Eroberungs- und Unterdrückungspolitik der faschistischen Reichsführung gehuldigt werden. Erwin Rommel war ein solcher Vollstrecker. mehr...

 

Inland  vom 21.06.2017
SPD der CDU-Macht angepasst
Sozialstaat zerschlagende SPD im Off: Kein Unterschied zur CDU/CSU
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Es ist ein desolates Bild für die etablierten deutschen Parteien, dass lediglich eine einzige Partei, nämlich DIE LINKE für den radikalen Wechsel steht, der das Land im sozialen und außenpolitischen Bereich dringend braucht. Ist es zuviel verlangt, Konstanze von Bullion, für eine Welt des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit zu kämpfen? (Ihr SZ-Kommentar 12.6.2017 „Linkspartei – Wohlfühlen im Off“) mehr...

 

Inland  vom 21.06.2017
Wirkliche Würdigung von Helmut Kohl:
Gesamteuropäische Sicherheitsstruktur errichten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Helmut Kohl tritt gewiss als Architekt der Einheit Deutschlands in die Geschichte ein, eine Einheit, die er als Schritt zur Integration Europas konzipierte. Daher seine Vision eines friedlichen Europas, die volle Integration des Kontinentes, wofür er seinen Außenminister Hans-Dietrich Genscher beauftragte, ein großes Nachkriegszeitsprojekt zu strukturieren, nämlich ein gesamtes Sicherheitssystem von Lissabon bis Wladiwostok. Sicherlich hatten Kohl und Genscher dieses große Projekt mit dem russischen Präsidenten Michail Gorbatschow persönlich diskutiert, denn Russland gehört zu Europa. mehr...

 

Inland  vom 21.06.2017
Verfassungsbeschwerde eingereicht
Eskalation des Syrien-Konflikts verhindern
Von Sarah Luzia Hassel-Reusing

Am Samstag, dem 17.06.2017, hat eine neue Klägergruppe, bestehend aus der Menschenrechtsverteidigerin (i. S. v. Uno-Resolution 53/144) Sarah Luzia Hassel-Reusing, Gabriela Schimmer-Göresz und Wolfgang Effenberger, Verfassungsbeschwerde eingereicht gegen den Beschluss des Bundestags vom 09.11.2016 (Drucksache 18/9960) über die Verlängerung und Erweiterung des Syrien-Einsatzes der Bundeswehr. Die Bundesregierung, die Fraktionen des Bundestags und das Bundesverfassungsgericht sind bereits am 07.04.2017 über diese Verfassungsbeschwerde informiert worden. Die Klage will die Eskalation des Syrien-Konfliktes zum thermonuklearen Krieg verhindern sowie das Verbot des deutschen Syrien-Einsatzes und die Untersagung der Umgehung des Angriffskriegsverbots durch „humanitäre Interventionen“ erreichen. Außerdem will sie durchsetzen, dass zwei befangene Richter Platz machen für ein ordnungsgemäßes Verfahren. mehr...

 

Globales  vom 21.06.2017
Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung
So werden Hinterbliebene von Terroranschlägen durch Bestechung zum Schweigen gebracht
Von Elias Davidsson

Die folgende Bestechungsgeschichte ist in Deutschland weitgehend unbekannt. Auch in den USA wurde von ihr nur beiläufig berichtet. Die hier veröffentlichte Beschreibung ist mit Erlaubnis des Autors aus seinem neuen Buch "Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung" entnommen. Sie bezieht sich auf die erfolgreiche Methode der US-Regierung, die Hinterbliebenen der Anschläge vom 11. September 2001 [9/11] durch Bestechung zum Schweigen zu bringen. Während Staaten nach verdeckten Operationen Mitwissende niedrigen Ranges gelegentlich liquidieren [wie möglicherweise in der NSU-Affäre], genügt oft die Bestechung mit Geld oder mittels einer Förderung, um Menschen davon abzuhalten, peinliche Fragen zu stellen. Das hat im Fall von 9/11 gut funktioniert. Nur sehr wenige der Rezipienten der Bestechung – die Familien der Opfer – haben sich für die Aufklärung des Massenmordes eingesetzt, obwohl normalerweise Familien von Mordopfern das größte Interesse an der Aufklärung zeigen. Um die rund 3000 Familien der 9/11-Opfer zu veranlassen, nichts wissen zu wollen, bestach sie die US-Regierung und spielte mit ihren Gefühlen der Ohnmacht und der Eitelkeit. Im Folgenden wird u.a. aus einem Bericht zitiert, der von einem unglaublichen Zynismus seitens der US-amerikanischen Machthaber gegenüber den Familien der Opfer geprägt ist. mehr...

 

Globales  vom 21.06.2017
Zur Rede von US-Präsident Donald Trump am 16.6.2017 in Miami
Rede Donald Trumps isoliert nicht Kuba sondern die USA
Von Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

Als am 17. Dezember 2014 die Präsidenten der USA und Kubas, Barack Obama und Raúl Castro, in ihren Staaten gleichzeitig vor die Presse traten, waren viele Menschen auf der Welt davon überzeugt, dass nun ein neues Verhältnis zwischen den beiden Staaten beginnen könnte. Dass die USA sich mehr als taktischer Art auf eine Augenhöhe mit Kuba begeben könnten, war nicht zu erwarten, aber es schien damit zumindest ein Eingeständnis zu geben, dass die Praxis der offenen Drangsalierung, Unterwanderung sowie der psychologischen und bei der Invasion in der Schweinebucht auch realen Kriegführung komplett gescheitert war. Manche Analysten hielten mittelfristig auch ein Ende der Finanz- und Wirtschaftsblockade für möglich. mehr...

 

Globales  vom 21.06.2017
Abschlusserklärung zur Konferenz "50 Jahre israelische Besatzung", 9./10.6.2017, Frankfurt/Main
Israelische Besatzung nicht länger tolerierbar
Von Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel

Frankfurt, 11.6.2017 - Für ein Ende der israelischen Besatzung ist eine stärkere Unterstützung des gewaltlosen Widerstandes der Palästinenser*innen notwendig, so das Fazit des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel – Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) nach der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung - Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ vom 9.-10. Juni 2017 in Frankfurt/Main. Dazu gehören beispielsweise Auseinandersetzungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof um völkerrechtliche Positionen, Druck auf die Bundesregierung, damit diese die Einhaltung des humanitären Völkerrechts im Falle Palästinas mitdurchsetzt sowie gewaltfreie Aktionen der palästinensischen Zivilgesellschaft. Die Konferenz, an der über 200 Menschen teilgenommen hatten, wertet KoPI als politischen Erfolg für die Meinungsfreiheit in Deutschland, nachdem im Vorfeld versucht worden ist durch Einschüchterung, Verleumdungen und Drohungen, die Tagung zu verhindern. Dass die lang angekündigte Demo gegen die KoPI-Konferenz nur 150 Teilnehmende anziehen konnte, zeigt, dass es innerhalb der von Becker, Beck und Ditfurth angeführten Soli-Bewegung mit der Besatzungs- und Besiedlungspolitik Israels bröckelt.  mehr...

 

Globales  vom 21.06.2017
Bonner BDS-Aktionstag anläßlich „50 Jahre Besatzung“
Boykott gegen Apartheid
Von Tanya Ury

Anläßlich der 50jährigen israelischen Besatzung in Palästina haben die BDS-Gruppe Bonn (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die DPG Bonn (Deutsch-palästinensische Gesellschaft e.V), die Palästinensische Gemeinde Bonn und das Bonner "Institut für Palästinakunde" am 17. Juni 2017, an dem auch an den DDR-Aufstand vom 17. Juni 1953 erinnert wird, einen Aktionstag auf dem Münsterplatz in Bonn durchgeführt. Dort sprach unter anderem Tanya Ury, Mitglied der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost". mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 21.06.2017
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (73)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Liebe Deine Träume, aber verträume nicht Dein Leben“ „Wir als Israelis fordern von unserer Regierung: beendet Israels Besatzung und reißt die Mauer nieder!“ „Die Palästinenser haben wie alle Menschen das Recht, in Frieden und Würde zu leben. Die Welt hat die Verantwortung, dies sicher zu stellen.“ „Wenn viele kleine Menschen auf dieser großen Erde viele kleine Schritte tun, können sie Großes erreichen!“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Kommentar  vom 21.06.2017
Kommentar vom Hochblauen
Frei sind wir nur, wenn wir uns für die Freiheit einsetzen
Von Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich hatte ich mir vorgenommen, nicht schon wieder über die sogenannte WDR-Antisemitismus-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" zu schreiben. Aber wie es im Leben so ist, es kommt immer anders als man denkt. Wenn also am Mittwoch, dem 21. Juni, die ARD dieses verfälschende Machwerk der Filmemacher Joachim Schroeder und Sophie Hafner nun doch ausstrahlt, muss man natürlich die Frage stellen, wie groß letztendlich der Druck auf den WDR und Tom Buhrow gewesen ist, so dass dieser jetzt einknickte und umfiel. Im Gegensatz zum standhaften Arte-Programmdirektor Alain Le Diberderder, der sogar dann noch standhaft blieb, als sich die ganze Armada der palästinafeindlichen Israel-Lobby in Bewegung setzte und einen bisher zuvor nie da gewesenen Medien-Tsunami in Gang setzte, der von Süd bis Nord und von West bis Ost durch den Blätterwald zog. Da mochte kein Blatt beiseite stehen, und es schien mir wie ein Wettlauf um den eifrigsten Unterstützer einer doch mehr als fragwürdigen "Meinungsfreiheit" im ganzen Land. Da wollte keiner ausscheren, wo es doch um den vermeintlichen "Hass auf Juden in Europa" ging. mehr...

 

Kommentar  vom 21.06.2017
Die Rache Gottes
HELMUT KOHL
Von Ulrich Gellermann

Wenn es denn einen Gott gibt, dann hat der offenkundig ein langes, gründliches und rächendes Gedächtnis. Dieses Erinnerungsvermögen geht den deutschen Medien völlig ab. Zum Tod von Helmut Kohl fällt denen nur süßliches Gequatsche ein: Der Kanzler der Einheit soll er sein, ein großer Europäer sei er gewesen, gar ein Glücksfall für die Deutschen. Annehmend, dass es keinen Gott gibt, wird Kohl eher als ein Unfall notiert werden müssen. Aber in der Rechnung der Geschichte, auf deren Konto Millionen toter Russen, Juden, Völker aller Art stehen, wäre er als Rache an den deutschen Verursachern dieser Opfer durchaus geeignet. mehr...

 

Kommentar  vom 21.06.2017
Rebellion gegen das Establishment
Die neue Welle
Von Uri Avnery

ALS ICH jung war, kursierte ein witziger Spruch: „Niemand ist wie du – und das ist gut so!“ Den Spruch können wir jetzt auf Donald Trump anwenden. Er ist einzigartig. Das ist tatsächlich gut so. Aber ist er wirklich einzigartig? Ist er als weltweites Phänomen oder wenigstens in der westlichen Welt beispiellos? Als Charakter ist Trump tatsächlich einzigartig. Man kann sich nur äußerst schwer vorstellen, dass irgendein anderes westliches Land jemanden wie ihn zum obersten Führer wählen würde. Aber über seine besondere Persönlichkeit hinaus – ist das Phänomen Trump einzigartig? mehr...

 

Kommentar  vom 21.06.2017
Weil Apartheidstaaten untergehen
Die Angst der Zionisten
Von Yavuz Özoguz

Jeder, der das Existenzrecht Israels in seiner heutigen Form anzweifelt, wird als Antisemit, Extremist, als undemokratisch oder Judenhasser diffamiert. Dabei sind alle jene, die den Apartheidstaat Israel unterstützen die wahren Antisemiten, Extremisten, undemokratisch und offensichtliche Judenhasser zugleich, denn sie setzen das Judentum und deren Anhänger mit den Verbrechen des Zionismus gleich. Als Apartheid wird vor allem eine geschichtliche Periode der staatlich festgelegten und organisierten so genannten Rassentrennung in Südafrika bezeichnet. Sie war durch die autoritäre, selbst erklärte Vorherrschaft der „weißen“, europäischstämmigen Bevölkerungsgruppe über alle anderen gekennzeichnet. Es war ein Kolonialprojekt der Europäer, bei der die einheimische Bevölkerung systematisch unterdrückt worden ist. Heutzutage gibt es nur noch ein solches Projekt der Europäer, welches in seiner offenen brutalen und menschenverachtenden Form überlebt hat, nämlich Israel. mehr...

 

Filmclips  vom 21.06.2017
Kalle Gerigk bei der Demo "Das Problem heißt Verdrängung", Köln, 17.6.2017
Wem gehört die Welt? Wem gehört die Stadt?
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 21.06.2017
Demonstration "#NichtMitUns – Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror"
False-Flag-Feindbild Islam? Darum geht es hier nicht!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Krieg ist Terror. Ganze Staaten werden zerstört: Irak, Libyen, Syrien,... Weit mehr als eine Million Menschen haben im so genannten "Krieg gegen den Terror" den Tod gefunden. War dieser Kriegsterror Thema bei der Demonstration #NichtMitUns? Kriege brauchen Feindbilder. Cui bono? Terroranschläge nützen den Kriegstreibern. Seit der Operation 9/11 kulminiert das Feindbild Islam(ismus). Der "Westen" braucht dieses Feindbild. Diese Erkenntnisse standen bei der Demonstration nicht im Mittelpunkt. Doch worum ging es? „Die Anschläge von Menschen, die sich zur Rechtfertigung ungefragt auf den Islam berufen, häufen sich. Sie erschrecken uns alle – Muslime wie Nicht-Muslime... Wir lassen es nicht zu, dass Terroristen im Namen des Islams... alles beschmutzen, was uns als Menschen im 21. Jahrhundert wichtig ist.“ So heißt es im Aufruf #NichtMitUns für den 17. Juni 2017 in Köln. Damit konnte die Veranstaltung in den Herrschaftsmedien ein breites Echo finden. 10.000 Teilnehmer waren angekündigt. Doch es kamen weniger als 2.000. Auf die Frage, ob sie in Betracht ziehe, dass das Feindbild Islam mittels False-Flag-Terror geschaffen sein könne, sagte die Initiatorin der Demonstration: darum geht es hier nicht. Dessen ungeachtet war es vielen Muslimen in Köln ein Anliegen zu zeigen, dass ihr Glaube ein Glaube des Friedens und der Liebe ist. mehr...

 

Literatur  vom 21.06.2017
Knospen öffnen sich
Wanderer
Von Afsane Bahar

Die Zärtlichkeit deiner Anschauung
verwandelt den eingenisteten Kummer
in farbenfrohe Schmetterlinge
die behutsam Leben lehren mehr...

 

Literatur  vom 21.06.2017
Aus den "Kalendergeschichten des rheinischen Widerstandsforschers" (7)
Der Friedenssüchtige vom Kölner Dom
Von Erasmus Schöfer

Als die USA sich anschickten, den ersten Golfkrieg zu entfesseln, gab es in vielen deutschen Städten mächtige Demonstrationen für den Frieden. Auch Walter H., der bis dahin mit einer Zettelwand mitten auf einer Einkaufsstraße gegen die Obdachlosigkeit gestritten hatte, weil er selbst seit langem auf der Straße leben musste, baute nun seine Wand vor dem Kölner Dom auf und behängte sie mit beschrifteten Kartons, auf denen der Krieg gegen den Irak verdammt wurde. Er forderte die Passanten auf, mit eignen Worten oder Bildern ihr Urteil über den Krieg aufzuschreiben und hängte die beschriebenen Karten an seine Wand. Sie füllte sich schnell mit den vielstimmigen Friedenswünschen, so dass er sie mehrmals vergrößern musste, indem er die Karten an aufgespannten Drähten befestigte. Er kampierte selbst in einer Nische des Doms, um seine Klagemauer zu bewachen, weil er aus früherer Erfahrung wusste, dass es Menschen gibt, die eine solche Ruhestörung lieber zerstören als sie zu dulden. Mehrmals wurde er nachts von rechten Schlägern angegriffen und mit Fäusten traktiert. mehr...

 

Literatur  vom 21.06.2017
Mathias Bröckers: König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf um den Thron
Nackter als im Sonnenbad - eine Chronik um Intrigen und Macht
Buchtipp von Harry Popow

Da bekam der DDR-Bürger das große Lachen – als Bundesbürger die DDR-Nackedeis an den Stränden der Ostseeküste entdeckten und pikiert laut aufschrieen, ob dieser „Kulturlosigkeit“. Und nun, nach zig Jahren, gab es nochmals einen Aufschrei, als sich nämlich der neue Präsident Donald Trump sich mit seinen „unqualifizierten“ politischen Äußerungen, vor allem in Richtung Russland – im einzigen Interesse der amerikanischen globalen Macht sich trotz der Proteste der bürgerlichen Parteien, der Republikaner, als sich also dieser neue Milliardär plötzlich ganz nackend zeigte, ohne Skrupel, frech und anmaßend. Nur, die sich da provoziert fühlten, waren und sind letztlich selber, die sich vor aller Welt entblößten und nackend gemacht wurden. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
FOTOGALERIE