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Aktueller Online-Flyer vom 04. Dezember 2023

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Köln (NRhZ 822, 01.12.2023) – Nächste Ausgabe am 27. Dezember 2023
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 822 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Der Appell "DEN KRIEGSTREIBERN IN DEN ARM FALLEN" kann online unterzeichnet werden! Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Der Weg zum Frieden: NATO raus aus Deutschland – NATO raus aus Europa
Von Andreas Neumann

Das Wiegenlied von Bagdad (das Blue Flower soeben gesungen hat) zeigt: Menschenleben zählen für Kriegstreiber nicht. Das ist etwas, was uns traurig machen kann. Doch den Zustand der Trauer gilt es zu durchbrechen. Es gilt, den Weg zum Frieden einzuschlagen. Doch wie? Das ist im Prinzip ganz einfach. Wir müssen die Kapital-Verbrecher, die große Teile der Welt beherrschen, entmachten - ihnen ihre Werkzeuge nehmen: insbesondere die NATO. Damit fangen wir am besten in Deutschland an. Das geht ganz einfach. Es reicht, ein Schreiben an den US-Präsidenten zu richten: hiermit erklären wir den Austritt aus der NATO. Nach nur einem Jahr ist der Schritt vollzogen. Und wir sorgen dafür, dass der Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland - der so genannte Truppenstationierungsvertrag – gekündigt wird. Das wirkt mit Zwei-Jahresfrist. Dass dies ohne weiteres geht, sagt auch das Außenministerium (2019) in wunderbarer Klarheit. mehr...

 

Aktuelles  vom 01.12.2023
Rede bei der Verleihung des Kölner Karlspreises der NRhZ an Michael Ballweg im Rahmen der Konferenz "Frieden ohne NATO", Köln, 25.11.2023
Lessing, Karl Marx und Michael Ballweg
Von Rudolph Bauer

Wenn Michael Ballweg, der „Querdenker“ und Demokrat, den nach Karl Marx benannten Kölner Karlspreis erhält, hat dies eine besondere Bewandtnis. Denn auch Marx war zu seiner Zeit eine Art Querdenker. Zusammen mit anderen Fortschrittlichen von damals hatte er sich für Demokratie und Freiheit eingesetzt. Wie Ballweg (und vielen seiner Mitstreiter und Mitstreiterinnen), so ist es auch Marx ergangen; er wurde von den Staatsorganen verfolgt. Mit dieser Feststellung ist eine wichtige Parallele erkennbar. Sie erklärt, weshalb jemand wie Michael Ballweg es verdient, nach neunmonatiger, ungerechtfertigter  U-Haft mit dem Kölner Karlspreis ausgezeichnet zu werden. Lassen Sie mich an dieser Stelle historisch etwas ausholen. mehr...

 

Aktuelles  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Full Spectrum Dominance – Herrschaftsstrategien von USA und NATO
Von Wolfgang Effenberger

Liebe Friedens- und Freiheitsbewegte, über die Einladung nach Köln zur Konferenz „Frieden ohne NATO“ habe ich mich sehr gefreut. Ein herzliches Dankeschön an die Akteure der Neuen Rheinischen Zeitung – vor allem an Anneliese und Andreas für ihr unermüdliches Engagement für Frieden und Gerechtigkeit. Sie legen Zeugnis ab. 2009 erschien ein Beitrag von mir zum Friedensfestival in Berlin. Noch heute kann meine Rede hier nachgelesen werden! Meine Schwerpunkte waren damals erstens der Kosovo-Krieg als Zeitenwende - erstmals hatte eine Veto-Macht des Sicherheitsrats ohne UN-Resolution ein Land angegriffen und 78 Tage und Nächte brutal bombardiert. Die USA waren nicht provoziert worden und die Sicherheit der USA war nicht tangiert - zweitens die Wiederkehr der Geo-Macht-Politik und drittens die Militarisierung der EU. mehr...

 

Aktuelles  vom 01.12.2023
Kernsatz des Artikels von Scott Ritter zum Geschehen in Palästina am 7. Oktober 2023 verfälschend übersetzt
"Israels Militär: Killer Nummer 1"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 13. November 2023 hat Scott Ritter - US-Militär, UNO-Inspektor, Autor und Analyst für Geopolitik - unter dem Titel "The October 7 Hamas Assault on Israel" (Der Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober) einen Artikel veröffentlicht, in dem er das Geschehen am Gaza-Streifen am 7. Oktober 2023 unter die Lupe nimmt. Israel habe den Angriff der Hamas "als massiven Terrorakt bezeichnet und mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die Vereinigten Staaten verglichen". Scott Ritter schreibt weiter, dass Israel "eine Vielzahl von Gräueltaten aufzählt, die angeblich von der Hamas begangen wurden, darunter Massenvergewaltigungen, die Enthauptung von Kindern und die Ermordung von unbewaffneten israelischen Zivilisten. Das Problem mit den israelischen Behauptungen ist, dass sie nachweislich falsch oder irreführend sind." Und dann heißt es: "Außerdem hat sich herausgestellt, dass nicht die Hamas oder andere palästinensische Gruppierungen, sondern das israelische Militär selbst am 7. Oktober die meisten israelischen Opfer zu beklagen hatte." Diese Formulierung irritiert. Das israelische Militär habe die meisten israelischen Opfer zu beklagen. Was bedeutet das? mehr...

 

Aktuelles  vom 13.11.2023
Ein Film zum Israel-Palästina-Geschehen von 2006, aber trotzdem hochaktuell
Die Eiserne Mauer
Von Mohamed Alatar

Der Film von Mohamed Alatar aus dem Jahr 2006 (deutsch 2008) zeigt schreiendes Unrecht, aber die Welt schaut weg. Die Zerschlagung eines Landes, die Vertreibung und Mißhandlung seines Volkes widerspricht seit Jahrzehnten dem Völkerrecht. Der Internationale Gerichtshof verlangt den Abrisss der 670km langen Mauer, aber nichts geschieht. Es gründet sich eine Organisation israelischer Soldaten "Breaking the Silence", deren Mitglieder sich von Gewaltexzessen gegen eine wehrlose Bevölkerung distanzieren. Deutlich wird auch der Mißbrauch von Diplomatie, hier das Oslo-Abkommen von 1993: "Land gegen Frieden", in dessen Folge ungehindert die israelische Landnahme durch illegale Siedlungen auf palästinensischem Gebiet forciert wurde. Der Film bietet eine notwendige Geschichsstunde im Zusammenhang mit dem aktuellen Gaza-Krieg, der mit seiner Hinrichtung der Zivilbevölkerung ein Kriegsverbrechen sondergleichen darstellt. mehr...

 

Aktuelles  vom 23.01.2023
In zwei Jahren mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener Gesundheitsschäden gemeldet
Corona-Impf-Alarm (4)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Todesfälle und bleibende Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/21 bis zum Jahreswechsel 2022/23 – also innerhalb von zwei Jahren – mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener (bleibender) Gesundheitsschäden. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,65 Millionen Todesopfern und bei fast 50 Millionen bleibenden Gesundheitsschäden. Nicht besonders versteckt ist die Gesamtzahl von Nebenwirkungsverdachtsfällen. Das sind über 2,1 Millionen innerhalb der zwei Jahre. Das bedeutet bei einer Melderate von drei Prozent mehr als 70 Millionen tatsächlich aufgetretene Nebenwirkungsverdachtsfälle. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Reaktionen sind sehr verhalten bis ignorierend und abwehrend. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht komplett absehbar. Sie werden erst ansatzweise sichtbar. So ist die Information über den Rückgang der Geburtenraten fast nicht mehr zu unterdrücken. mehr...

 

Inland  vom 01.12.2023
Pressemitteilung vom 16. November 2023
Michael Ballweg kritisiert fortbestehenden Arrest seines Vermögens als unverhältnismäßig
Von Querdenken 711

Michael Ballweg übt scharfe Kritik an einem aktuellen Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart, die Freigabe seines Vermögens und des Vermögens seines Unternehmens weiter hinauszuzögern. Am 06.10.2023 hat das Landgericht Stuttgart beschlossen, die Anklage gegen Michael Ballweg in allen einen früheren Haftbefehl und diverse Vermögensarreste betreffenden Vorwürfen nicht zuzulassen. Hiergegen hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart sofortige Beschwerde eingelegt, diese aber bis zum heutigen Tage nicht begründet. Dennoch hat das Oberlandesgericht nun überraschend die vom Landgericht angeordnete Freigabe des Vermögens von Michael Ballweg vorläufig gestoppt. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Zur globalen Situation
Die Welt teilt sich
Von Anis Hamadeh

Fehlende Selbstkritik ist eines der Merkmale von Ideologien. Das liegt in der Natur der Sache, denn eine Ideologie braucht man nur, wenn man kämpft, und Kampf ist ein Ausnahmezustand, weshalb man sich schon aus strategischen Gründen keine Blöße durch Selbstkritik geben darf. Natürlich sind nicht nur wir von Ideologien bedroht und betroffen, klar, aber das, was wir als die Politik unserer noblen Werte betrachten, ist nüchtern betrachtet ein löchriges Konstrukt, das nur mithilfe von Dogmen aufrechterhalten werden kann, also so genannten Wahrheiten, die nicht hinterfragt werden dürfen. Beispiele? Da wäre Bushs Versprecher: „Das Ergebnis ist das Fehlen von Kontrolle und Gegenkontrolle in Russland und die Entscheidung eines Mannes, eine völlig ungerechtfertigte und brutale Invasion des Irak zu starten ... Ich meine, der Ukraine.“ oder von der Leyens Tweet vom 19.10.2022, der in krassem Widerspruch zu ihrer unbedingten Israelsolidarität steht: „Russlands Angriffe auf die zivile Infrastruktur, insbesondere die Stromversorgung, sind Kriegsverbrechen. Männer, Frauen, Kinder von Wasser, Strom und Heizung abzuschneiden, während der Winter vor der Tür steht – das sind reine Terrorakte. Und wir müssen sie als solche bezeichnen.“2. Die Doppelmoral ist so allgegenwärtig, dass es müßig ist, sie detailliert nachzuzeichnen. Andere verstehen das und machen da nicht mit. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Offener Brief an Bundeskanzler Scholz, 14.11.2023
Internationale und nationale Gesetze einhalten!
Von Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz, wir möchten im Zusammenhang der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern auf eines der Hauptziele der UNO aufmerksam machen, das Prinzip der Gleichberechtigung und des Selbstbestimmungsrechts der Völker. Artikel 1, Ziffer 2 und Artikel 55 der UNO-Charta. Wegweisend dafür war die Resolution 2074 (XX) vom 17.12.1965, die die Apartheid-Politik und die Rassendiskriminierung der Regierung der Republik Südafrikas als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilte. Bereits am 11.12.1946 erkannte die Vollversammlung der UNO den Völkermord als schwerstes Verbrechen gegen die Menschheit an, und zwei Jahre später, am 09.12.1948, nahm die UNO die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes an. Das Delikt des Völkermordes trifft auch auf das gegenwärtige Vorgehen Israels gegen die Bevölkerung Palästinas im Gaza zu. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Waffenstillstand von USA und Vasallen nicht gewollt
Ein palästinensischer Staat ist unvermeidbar
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Nicht nur die Vereinigten Staaten sind direkt in einen regionalen Krieg im Nahen Osten verwickelt, sondern auch Frankreich, nachdem der französische Präsident Macron an der Seite von Netanjahu dieselbe widerliche Show, wie sie Joe Biden inszenierte, indem er sich mit der Aggression Israels solidarisiert und für einen noch erbärmlicheren Krieg gegen Hamas aufruft! Weder Joe Biden noch Macron wollen einen Waffenstillstand, wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Antonio Guterres und die überwältigende Staatenmehrheit verlangen. Auf diesem gefährlichen Terrain werden die Schwachstellen der zunehmenden US-Militärpräsenz im Nahen Osten plötzlich offenkundig. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
29. November 1947: Vereinte Nationen billigen die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat
Israel: illegitimes US-Bollwerk im Nahen Osten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Israels illegitime Besatzungsherrschaft über Palästina, die Korrektur der Teilung Palästinas und seine Anerkennung als ungeteiltes Land und gemeinsamer Staat für alle seine Einwohner, die territoriale Integrität Palästinas, alle diese Hauptpunkte stehen ganz oben auf der aktuellen außenpolitischen Tagesordnung der Vereinten Nationen. Die USA und alle europäischen Staaten, darunter Deutschland, sind aufgerufen, die notwendige Richtigstellung vorzunehmen. Die zionistische Entität und US-Bollwerk Israel im Nahen Osten ist und bleibt illegitim, da es auf religiöser Diskriminierung beruht und nicht auf dem Rechtsstaatsprinzip der Gleichheit aller Bewohner Palästinas. Denn es gibt nicht nur jüdische, sondern auch moslemische und christliche Bewohner in Palästina, die auch das Recht haben, dasselbe Heilige Land zu beanspruchen, es als ihr eigenes anzusehen, ein Heiliges Land, in dem viele Nationen oder Völker leben, Menschen, die zum Judentum, zum Islam, zum Christentum gehören, oder zu irgendwelchen anderen Religionen oder Weltanschauungen. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Internationales Symposium der Anti-Imperialistischen Front in Berlin, 03. bis 05.11.2023
Imperialismus, Zionismus und Rassismus gemeinsam bekämpfen
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Die Symposien der AIF (Anti-Imperialistische Front) sind mittlerweile zu einer Tradition geworden. Ursprünglich aus der Widerstandsbewegung der Türkei stammend haben die in der Regel jährlich stattfindenden Symposien inzwischen schon längst einen internationalistischen Charakter angenommen. Seit Jahren bleibt sich der bewährte Rahmen der Symposien gleich: Ausgewählte ReferentInnen und Referenten sprechen zu historischen, politischen und aktuellen Themen. Das Publikum ist in jedem Augenblick der Veranstaltungen einbezogen, sei es durch Diskussionsbeiträge oder durch die geführten Workshops. Ebenfalls gleich bleibt sich jeweils das Rahmenprogramm: Den Abschluss des Symposiums bildet ein Konzert der politischen türkischen Band Grup Yorum. Das Symposium 2023 fand vom 3. bis zum 5. November in Berlin statt. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Vortrag beim Internationalen Symposium der Anti-Imperialistischen Front in Berlin, 03. bis 05.11.2023
NATO - der bewaffnete Arm des Imperialismus
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Zeitnah zur Gründung der NATO, am 14. Mai 1948, endete das britische Mandat über Palästina. Am gleichen Nachmittag proklamierte Ben Gurion den Staat Israel. Für die Araber ging dieser Tag als "Nakba" – als Katastrophe - in die Geschichte ein. Am 4. April 1949 wurde in Washington die North Atlantic Treaty Organization (NATO) gegründet. Der Allianz gehörten 10 europäische Staaten, die USA sowie Kanada an. Griechenland und die Türkei traten 1952 der NATO bei. Die vom damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer vorangetriebene Westintegration der Bundesrepublik gipfelte im Abschluss der Pariser Verträge, die am 5. Mai 1955 in Kraft traten. Vier Tage später wurde auch die Bundesrepublik Mitglied der NATO und begann mit dem Aufbau der Bundeswehr und der Wiederbewaffnung. Die sogenannten «Stalin-Noten» aus dem Jahre 1952, in denen dieser vorschlug, die Einheit Deutschlands wiederherzustellen, jedoch als blockfreies Land, wird von imperialistischen Historikern lediglich als Versuch Stalins gewertet, die Westintegration der Bundesrepublik zu hintertreiben. Das ist imperialistische Propaganda. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Vortrag beim Internationalen Symposium der Anti-Imperialistischen Front in Berlin, 03. bis 05.11.2023
LÜGE MACHT KRIEG
Von Eva und Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Oft ist uns nicht bewusst, dass wir in kriegerischen und grausamen Zeiten leben, wie sie die Geschichte noch nicht gesehen hat. Und wir merken meistens nicht, dass es unsere westlichen Konzerne, Regierungen und Militärs sind, die diese Kriege führen. Wir konsumieren die Beute dieser Kriege und bilden uns ein, dass wir im Frieden leben und hier die nötige politische Vernunft vorherrschen würde, die uns dazu berechtigt, andere Länder zu überfallen und ihnen den «Segen» unserer Zivilisation aufzuzwingen. Diese Differenz zwischen Realität und Illusion kann nur im Zusammenhang mit der Rolle verstanden werden, welche die Massenmedien und Public Relations Agenturen für die Kriegstreiber spielen. mehr...

 

Globales  vom 01.12.2023
Eine Hommage an den Israeli Reuven Moskovitz (1928-2017)
Ein Leben für Frieden, Versöhnung und Wahrhaftigkeit
Von Wolfgang Effenberger

Reuven Moskovitz wurde 1928 im nordrumänischen Schtetl Frumusica geboren, überstand die Schrecknisse des Zweiten Weltkriegs und konnte 1947 nach Palästina einwandern. Er erlebte am 14. Mai 1948, dem Tag vor dem Ende des britischen Israel-Mandats, wie sich die letzten britischen Streitkräfte aus Palästina zurückzogen und David Ben Gurion als Ministerpräsident die israelische Unabhängigkeitserklärung verlas. Das führte jedoch noch in der gleichen Nacht zu Kriegserklärungen seitens Ägyptens, Saudi-Arabiens, Jordaniens, des Libanon, des Irak und Syriens. Am Morgen des 15. Mai 1948 begann die Massenvertreibung der Palästinenser durch den neu gegründeten Staat Israel, die den Auftakt für blutige Aufstände und Kriege bildete. Während die arabische Welt Israels Staatsgründung, die Vertreibung großer Teile der palästinensischen Bevölkerung und die Niederlage im Krieg als "Nakba", als Katastrophe, wahrnahm, wird in Israel der Waffengang von 1948/49 als "Unabhängigkeitskrieg" tradiert. mehr...

 

Globales  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Rücktrittsschreiben des Direktors des New Yorker Büros des Hochkommissars für Menschenrechte, 28. Oktober 2023
Dies ist Völkermord wie aus dem Lehrbuch
Von Craig Mokhiber - in der Übersetzung der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost"

Sehr geehrter Herr Hochkommissar, dies ist meine letzte offizielle Mitteilung an Sie als Direktor des New Yorker Büros des Hochkommissars für Menschenrechte. Ich schreibe Ihnen in einer Zeit, in der die Welt und viele unserer Kolleg*innen in großer Sorge sind. Wieder einmal sehen wir, wie sich vor unseren Augen ein Völkermord entfaltet, und die Organisation, der wir dienen, scheint machtlos zu sein, ihn zu beenden. Als jemand, der sich seit den 1980er Jahren mit den Menschenrechten in Palästina befasst, in den 1990ern als UN-Menschenrechtsberater in Gaza gelebt und davor und danach dort mehrere Menschenrechtsmissionen durchgeführt hat, fühle ich mich davon zutiefst persönlich betroffen. Ich habe in diesen Räumen auch während der Völkermorde an den Tutsi, an den bosnischen Muslim*innen, den Jesid*innen und den Rohingya gearbeitet. In jedem dieser Fälle wurde mir schmerzlich deutlich, nachdem sich der Staub von den Gräueltaten an der wehrlosen Zivilbevölkerung gelegt hatte, dass wir unserer Pflicht zur Verhinderung von Massenmorden, zum Schutz der Schwachen und dazu, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, nicht nachgekommen waren. Und so war es auch bei den aufeinander folgenden Wellen der Ermordung und Verfolgung von Palästinenser*innen während der gesamten Amtszeit der Vereinten Nationen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Rede bei der Demontration "Nein zu Kriegen" am 25. November 2023 in Berlin
Hoch die Internationale Solidarität! Freiheit für Palästina!
Von Iris Hefets und Nadija Samour

Iris Hefets: Vor 21 Jahren habe ich – wortwörtlich – meine Familie aus Israel zur Auswanderung nach Berlin gezwungen. Sie waren damit unglücklich, ich sah aber keine Zukunft in einer zunehmend militaristischen Gesellschaft. Kurz darauf war ich auf der Straße mit Hunderttausenden aller Couleur in Berlin, die gegen den Krieg im Irak demonstrierten. Als Israelin mit so vielen Menschen zusammen gegen den Krieg zu protestieren, ich dachte wirklich, dass ich mitten in einem Traum gelandet bin. Das war Deutschland 2003, in dem Nationalismus, Militarismus und Krieg noch umstritten waren. Ein Deutschland, in dem auch noch viele Menschen aus eigener Erfahrung wussten, was Krieg bedeutet. 20 Jahre später werden Menschen, die zum Waffenstillstand aufrufen, als Putin-Versteher und Hamas-Unterstützer denunziert. Das macht Angst. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Krieg ist keine Lösung - nur eine Bankrotterklärung der Menschheit
Endlich UN-Resolution verabschiedet
Von Wolfgang Effenberger

Der ehemalige CIA-Direktor und frühere Befehlshaber des US-Regionalkommandos CENTCOM, Vier-Sterne-General der US-Army, David Petraeus, nahm Anfang November 2023 Stellung zur Militärstrategie Israels, zur Rolle der Amerikaner und zur eskalierenden Gefahr im Nahen Osten: „Was die Hamas getan hat, ist so unfassbar, so barbarisch, so entsetzlich, dass es endgültig zeigt, wie unversöhnlich die Hamas ist. Jetzt gibt es keine Alternative mehr, als die Mitglieder einer solchen Gruppe zu fassen oder zu töten“ (1). Damit wäre das Problem vielleicht kurzzeitig gelöst. Kriege lösen Probleme nie dauerhaft, sondern schaffen Voraussetzungen für kommende militärische Konflikte, die dann nach Jahren, Jahrzehnten oder Generationen in neue Kriege münden. Dieses Denken eines hochdekorierten Militärs kommt einem Perpetuum Mobile (etwas, das sich ständig bewegt) gleich. Einmal in Gang gesetzt, soll es ganz von selbst weiterlaufen und dabei fortwährend Arbeit verrichten; im Denken von Petraeus werden Kriege neue gewaltsame Konfrontationen generieren, in denen unaufhörlich geschlachtet wird. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 08.11.2023
Konferenz am 25. und 26. November 2023 in Köln – mit Verleihung des Kölner Karlspreises an Michael Ballweg
Frieden ohne NATO
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die gegenwärtige, sich immer weiter zuspitzende Situation mit immer neuen Brandherden auf der Welt könnte mutlos machen. Die Konferenz mit Michael Ballweg, Blue Flower, Wolfgang Effenberger, Anneliese Fikentscher, Klaus Hartmann, Sabiene Jahn, Dr. Ansgar Klein, Ralf Ludwig, Andreas Neumann, Wolfgang Pawlik, Dr. Werner Rügemer, Uwe Werner Schierhorn und Frieder Wagner will dem entgegen wirken. Es gilt, Kräfte für den Frieden zu mobilisieren. Die Konferenz wird veranstaltet von der AG Frieden im Stadtverband Köln der Partei dieBasis in Kooperation mit der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) und dem Bundesverband Arbeiterfotografie. Sie ist Julian Assange gewidmet! Unterstützt wird sie u.a. von Dr. Eugen Drewermann und Dr. Daniele Ganser. In ihrem Rahmen wird der Gründer der Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, mit dem Kölner Karlspreis der Neuen Rheinischen Zeitung ausgezeichnet. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (242)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ich bin der Sieg. Mein Vater war der Krieg. Friede heißt mein Sohn. Er ähnelt meinem Vater schon…“ „In einer Atmosphäre des Krieges kann man sich nicht fortpflanzen... gebt uns Frieden und das Leben wird zurückgegeben...“ „Hallo Chirac, es ist keine Kunst zu sagen, Atomtests seien ungefährlich! Es ist aber eine Kunst, dies zu glauben!“ „Der Frieden ist wie eine Seifenblase, denn auch er hält nicht lange an!“ „Zu lieben ist die größte Macht auf Erden... Denn zu lieben ist der größte Segen, der dem Menschen zuteil wird. Nutze diese Macht gut und sei geehrt dafür.“ „Aus kleinen Dingen erwachsen große Dinge.“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2023 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 84 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Offener Brief an Greta Thunberg
Liebe Greta
Von Captain Future

Liebe Greta, ich und ein großer Teil der Friedens- und Demokratiebewegung in Deutschland, welche gegen die Corona-Maßnahmen und dann gegen Waffenlieferungen in die Ukraine demonstriert hat, wurde von Deinem Appell zur Waffenruhe in Gaza sehr positiv überrascht. Ganz allgemein hatten wir den Eindruck, Du wärst nur eine Marionette im Dienste Dritter. Aber dann veröffentlichst Du selbstbewusst ein Statement aus reiner, und vor allem glaubwürdiger Überzeugung, welches Dich auf Kollisionskurs mit dem Establishment bringen mußte. Vielen Dank dafür an Dich, und auch an Deine Mitstreiterinnen. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Der Überlebenswille der Menschheit ist ein Geschenk der Evolution
Von der Dunkelheit zum Licht
Von Rudolf Hänsel

In der dunklen Jahreszeit ist die Sehnsucht nach dem Licht sehr groß, da sich die Dunkelheit stark auf das menschliche Gemüt niederschlagen kann. Nacht und Finsternis sind nichts, was dem Menschen Freude bereitet. Diese Lichtmetaphorik aus der Bibel lässt sich auch auf finstere gesellschaftspolitische Zeiten übertragen: Die Sehnsucht nach einer lichten gesamtgesellschaftlichen Zukunft wird von Tag zu Tag stärker. Erst ein Meinungsaustausch mit einem guten Freund machte mir dies bewusst. Gleichzeitig erinnerte ich mich an die Begegnungen mit meinem psychologischen Lehrer, der jedes private oder öffentliche Gespräch optimistisch enden ließ oder selbst zu Ende führte. Da mir die Tragweite dieser positiven Gesprächsführung nicht präsent war, erwähnte ich dies in meinem neuen Buch nicht explizit. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Staatsterror wird mit Terror bekämpft
Apartheidstaat Israel
Von Ulrich Gellermann

„Als Apartheid wird jede institutionalisierte Form einer Politik der Rassentrennung zur Unterdrückung einer Rasse durch eine andere bezeichnet“. Zitat von Otto Triffterer: Bestandsaufnahme zum Völkerrecht. - Von Beginn an war der Staat Israel eine religiös definierte Unterdrückungsformation gegen die Palästinenser. Deren Verbrechen: Sie lebten dort, wo die Zionisten den Staat Israel gründen wollten. Das nächste Verbrechen der Palästinenser: Sie lösten sich nicht in Luft auf, nachdem der Staat Israel gegründet worden war. Die lästigen Ur-Einwohner mussten, um die Herrschaft der jüdischen Kolonisten zu sichern, anders „behandelt“ werden als die Neu-Einwohner. Die unterschiedliche Behandlung dauert bis heute an. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Israels Verteidigungsminister: "Wir kämpfen gegen Tiere"
Die deutsche Staatsräson verstehen
Von Yavuz Özoguz

Wie uns ein Bundeskanzler nach dem anderen und ein Bundespräsident nach dem anderen erklärt, ist die Sicherheit Israels und dessen Existenzrecht deutsche Staatsräson. Nun ist ein Staat kein abstraktes Gebilde, sondern besteht aus einem Staatsvolk (in diesem Fall Juden aus aller Welt aber nicht einheimische Palästinenser als gleichwertige Bürger), einem Staatsgebiet (noch nicht festgelegt mit ausufernden Träumen von Groß-Israel) und einer Verfassung (auch noch nicht klar). Ein Staat wird repräsentiert von seiner Regierung. Das Gleiche gilt selbstverständlich für Deutschland. Auch die Behauptung der Staatsräson Deutschlands gründet schließlich darauf, dass die obersten Vertreter des Staates das immer wiederholen. Schauen wir daher auf das, was die obersten Vertreter Israels von sich geben, damit wir besser verstehen können, was die deutsche Staatsräson bedeutet. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Deutschland aktuell in seiner größten Krise
Eine Weiße Rose für Palästina
Von Yavuz Özoguz

Jedes seiner Geschichte bewusste Volk hat Blütezeiten und dunkle Zeiten in seiner Geschichte. Letztendlich entstammen wir aber alle der gleichen Stammmutter und dem gleichen Stammvater. Wenn die eigene Kulturgeschichte so verstanden wird, dass wir aus der Tradition das Beste erkennen und darauf aufbauend für das Miteinander aller Völker der Menschheitsfamilie eintreten, wobei wir auch die besten Kulturgüter Anderer mit Respekt erkennen, dann führt die Geschichte eines Volkes dessen Mitglieder zur Vervollkommnung des Menschen, was das Streben eines jeden Mitglieds der Menschheitsfamilie sein sollte. mehr...

 

Kommentar  vom 01.12.2023
Kaum zu fassen!
Zionisten kündigen Massaker im Namen der deutschen Staatsräson an
Von Yavuz Özoguz

Wenn ein berühmter Sprecher des Zionismus in einem berühmten zionistischen Sender mehr oder weniger allen Muslimen und vielen Nichtmuslimen droht, sie zu vernichten und der deutsche Staatsräson-Bürger nicht davon erfahren darf, dann ist jene Staatsräson offensichtlich auf Lug und Trug aufgebaut. Erst vor wenigen Tagen hat Shai Golden im Sender Channel 14 unter anderem folgendes gesagt [1]: „Wir kommen nach Gaza, wir kommen in den Libanon, wir kommen in den Iran. Wie viele von euch werden wir töten? Wie viele von euch werden wir abschlachten? Anstelle eines jeden getöteten Israelis werden wir euch töten. Ihr werdet dieses Töten nicht kommen sehen. Massaker, die ihr euch nicht vorstellen könnt. Wir sind bereit, eine Konfrontation mit den USA und der ganzen Welt einzugehen. Wir werden so viele von euch und denen, die euch unterstützen, töten, wie wir wollen. Das ist Israels Ansatz. Wir werden kommen, um euch zu vernichten.“ mehr...

 

Kommentar  vom 29.11.2023
Kommentar vom Hochblauen
"Nie wieder"? "Immer wieder"!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Wenn uns die Geschichte lehrt, dass es „Nie wieder Krieg und Völkermord“ geben darf, dann muss sich gerade Deutschland daran erinnern und endlich beginnen, seine Lehren daraus zu ziehen. Solange sich Bundeskanzler und Bundespräsident aber so einseitig auf die Seite der jüdischen Besatzer stellen, ist jeder Konsens mit dieser Politik unmöglich. Der Holocaust macht Juden nicht zu Heiligen, wie es hier zelebriert wird. Vielmehr zeigt sich hier eine Affinität zu einer rechtsextremen Polemik, wie es auch schon in der Ukraine-Politik vorgemacht wurde. Hier zeigt sich eine gefährliche politische Tendenz, der vehement widersprochen werden muss. Wenn der deutsche SPD-Bundeskanzler Scholz unverdrossen von „Israels Selbstverteidigungsrecht“ spricht und darauf beharrt, angesichts über 5.500 ermordeter Kinder in Gaza und mehr als 13.000 unschuldiger palästinensischer Zivilisten, dann ist das eine Schande für Deutschland. „Israel tötet palästinensische Zivilisten mit von den USA bereitgestellten Waffen in historischem Ausmaß“ (Dave Camp-Anti-War) mehr...

 

Filmclips  vom 15.11.2023
Interview, Köln, 13.11.2023
FRAGEN an frieder wagner ::: lieferung von uran-munition in die ukraine?
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 01.12.2023
Demonstration "Nein zu Kriegen" am 25. November 2023 in Berlin
Frieden ist das höchste Gut der Völker
Von Arbeiterfotografie

Wenn Feindbilder in die Friedensbewegung hineinmanövriert werden, wenn - wie schon so oft - vom "völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg" die Rede ist, wenn zwar die NATO kritisiert wird, aber es heißt "Wir verurteilen den russischen Einmarsch vom 24.2.2022", wenn vom Existenzrecht "ohne wenn und aber" eines sich völkerrechtswidrig über alle UNO-Resolutionen hinwegsetzenden Israel gesprochen wird, aber nicht vom Existenzrecht der Palästinenser, wenn unhinterfragt vom Terror und "furchtbaren Massakern der Hamas" gesprochen wird, wenn die Erkenntnis von Scott Ritter, dass am 7. Oktober "nicht die Hamas oder andere palästinensische Gruppierungen, sondern das israelische Militär selbst die meisten Israelis getötet hat", ausgeblendet wird, dann stimmt etwas ganz grundsätzlich nicht. Doch genau das ist am 25. November 2023 in Berlin bei der Demonstration "Nein zu Kriegen", an der nach verschiedenen Angaben zwischen 5.000 und über 20.000 Menschen teilgenommen haben, geschehen. Verantwortlich dafür war das International Peace Bureau, Hauptinitiator der Demonstration, sowie zwei Hauptrednerinnen: Gabriele Krone-Schmalz und Sahra Wagenknecht. "Propagandafrei und eindeutig waren hingegen die Forderungen der Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer", schreibt der Fotograf Heinz Eckel. Losungen wie "Frieden ist das höchste Gut der Völker", "Stopp Bombardement und Völkermord in Gaza", "Waffen liefern? Nein!", "Frieden mit Russland und China" oder "NATO raus - raus aus der NATO" belegen, dass das weitgehend zutrifft. Die NRhZ dokumentiert die Demonstration in Bildern der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.12.2023
HIStory
Das Haavara-Abkommen zwischen Zionisten und Nazis
Von Hermann Ploppa

Haavara-Abkommen? Ich bin mir sicher, die meisten von Ihnen werden mit „Haavara-Abkommen“ nichts anfangen können. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn über dieses Handelsabkommen, auch „Transfer-Agreement“ genannt, wird äußerst selten gesprochen. Es gibt bei Google kaum brauchbare Einträge zum Thema. Dabei war die Wirkung des Haavara-Abkommens für alle Zeitgenossen deutlich spürbar. Denn in den 1930er Jahren konnten die Deutschen zum ersten Mal in großen Mengen und preiswert Zitrusfrüchte essen. Die Nazi-Organisation „Kraft durch Freude“ kaufte Orangen, Zitronen und Mandarinen aus Palästina ein. Denn die Nazis hatten mit den Zionisten in großem Stil Handelsverträge abgeschlossen. Bedrohte jüdische Mitbürger kauften sich aus dem Nazi-Reich frei und wanderten in Palästina ein, um am Aufbau eines Gemeinwesens mitzuwirken, aus dem später der Staat Israel hervorgehen sollte. Die zionistische Gemeinschaft in Palästina importierte aus Deutschland Waren, die durch Gelder der flüchtenden Juden aufgebracht wurden. Das funktionierte durch ein geschmeidiges Zusammenwirken von jüdischen Banken, jüdischen Interessenverbänden sowie dem Wirtschaftsministerium des Deutschen Reichs. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.12.2023
Aufklärung ist dann erfolgreich, wenn das Bewusstsein des Menschen verändert werden kann
Menschen handeln morgen so wie sie heute denken
Von Rudolf Hänsel

In einer Zeit, in der die Menschheit bedroht wird, durch den Einsatz von Atombomben vernichtet zu werden, sind wir mehr denn je auf unabhängige und mutige Intellektuelle angewiesen, die die Menschen aufklären, sie lehren, was Wahrheit und was Lüge ist. Diese Aufklärung kann jedoch nur dann erfolgreich sein oder wirksam werden, wenn sie das Bewusstsein, das heißt, die Einstellungen des Menschen erreicht und seine Gefühle anspricht. Ansonsten bleibt sie als reine Information nur an der Oberfläche. Einige wenige Beispiele sollen das verdeutlichen. Ein Problem ist, dass den Menschen die individuellen und kollektiven Vorurteile nicht bewusst sind und sie deshalb auch nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Um in die Lage zu kommen, diese Vorurteile aufzugeben, müssen sie durch eine Psychotherapie bewusst gemacht werden. Das ist jederzeit möglich. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.12.2023
Erzieher müssen eine Generation heranbilden, die eine neue, menschliche Sozialordnung verwirklichen kann
Zukunftsgestaltung mit der Jugend als Vorreiter?
Von Rudolf Hänsel

Ein Artikel in der linken deutschen Tageszeitung „Junge Welt“ vom 09.11.2023 über die Weltjugendkonferenz in Paris mit dem Titel: „Die Jugend muss eine Vorreiterrolle übernehmen“ veranlasste mich als Vater, ehemaligen Lehrer und Psychologen, die Frage zu stellen, wie die Jugend in die Lage kommen kann, bei der Gestaltung der Zukunft eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Da sich die Charaktereigenschaften des Menschen bereits in der Kindheit entwickeln, müssen Erzieher ausgebildet werden, die in der Lage sind, eine Generation heranzubilden, die eine neue und menschliche Sozialordnung realisieren kann. Da sich junge Menschen oft darüber beschweren, dass die Eltern sie nicht verstehen und sie ihnen deshalb grollen, ist es von großer Bedeutung, dass beide Generationen miteinander versöhnt werden. Das geschieht am erfolgreichsten in einer Psychotherapie. In kleinen Schritten wird die Jugend dann ihre Kompetenzen entwickeln und in die Lage kommen, die Zukunft zusammen mit den Erwachsenen zu gestalten. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.12.2023
Vortrag beim Kongress "Neue Normalität" der Neuen Gesellschaft für Psychologie, Berlin, 23. bis 25.11.2023
Rechts schwenkt Marsch! Deutschlands Militarisierung gegen die Demokraten
Von Ulrich Gellermann

Die tägliche Frontberichterstattung aus der Ukraine kommt über alle deutschen Medien in die deutschen Hirne. Was als scheinbar neutrale Berichterstattung daherkommt, ist meist einseitige Reklame für die Ukraine-Truppen und Verurteilung des russischen Handelns. Über die Ursachen des Kriegs, über die Einkreisung Russlands durch die NATO und den Versuch, den Donbass von Russen zu „säubern“, erfährt der deutsche Medienkonsument wenig bis nichts. Die Ausblendung der Kriegsursachen finden in einer Atmosphäre der Gleichschaltung statt: Abweichende Meinungen zum Krieg werden entweder nicht öffentlich verbreitet oder skandalisiert. Diese Art des Medieneinsatzes gemahnt an totalitäre Systeme und schadet der bürgerlichen Demokratie erheblich. mehr...

 

Literatur  vom 01.12.2023
Nachwort zum Buch "Richtigstellung!" von Michael Ballweg, Mathias Bröckers und Ralf Ludwig
Deserteur, Mönch, Digitalaktivist, Igel und Karlspreisträger
Von Rudolph Bauer

Inzwischen sind drei bzw. bald vier Jahre vergangen seit Beginn der Querdenken-Bewegung gegen die weltweit inszenierte Hygienediktatur. Zurück liegt ebenso der Zeitpunkt der rechtswidrigen Festnahme und neunmonatigen Einkerkerung – beschönigend als Untersuchungshaft bezeichnet – eines der medial wohl bekanntesten ihrer Begründer. Vor diesem Hintergrund kommt dem Gespräch von Mathias Broeckers mit Michael Ballweg und seinem Anwalt Ralf Ludwig eine besondere Bedeutung zu. Das Interview lässt beispielhaft und blitzartig Neues und Überraschendes erkennen. mehr...

 

Literatur  vom 01.12.2023
Was bedeuten sie?
Fremdwörter
Von Afsane Bahar

Was bedeuten diese Wörter
Werden sie noch gebraucht
Wurden sie bereits aufgebraucht mehr...

 

Literatur  vom 01.12.2023
Eine sehr bekannte Stimme..
HE IS HOME ALONE
Von Gordana Milanovic-Kovacevic

.Eine sehr bekannte Stimme, in Schlaftablettemanier
sprach heute Morgen aus dem Fernseher zu mir;
er stand da adrett angezogen, mit Krawatte und im guten Zwirn,
um seinen Worten Ausdruck zu verleihen, runzelte er die Stirn! mehr...

 

Literatur  vom 01.12.2023
Aus dem Buch "Das 1x1 des Staatsterrors. Der Neue Faschismus, der keiner sein will"
Staatsterror: Hard- und Softcore-Varianten
Von Ullrich Mies

Es geschieht vor unseren Augen, doch viele sehen es nicht. Die Demokratie ist weitestgehend abgeschafft, aber die meisten Menschen scheinen blind dafür zu sein: Hausdurchsuchungen, Kontensperrungen, Überwachungskameras überall, Zensur, politische Justiz. Das Ganze entstammt keinem dystopischen Film, sondern ist unsere Realität. Der Autor taucht tief in die schleichenden Veränderungen ein, die in den westlichen Gesellschaften stattfinden. Viele glauben, der Faschismus sei eine Angelegenheit der Geschichte. Völlig klar ist jedoch, dass der Faschismus nie wieder im alten Gewand auftreten würde. Tatsächlich ist er nicht verschwunden – er hat sich lediglich modernisiert und tritt als globales Projekt in die Welt, als transnationaler Stakeholder-Kapitalismus, Global Governance und biopolitischer Sicherheitsstaat. „Der Neue Faschismus, der keiner sein will“, bedient sich massiver Propaganda, moderner Technologien und raffinierter psychologischer Operationen. Die ökonomisch Mächtigen, die politische Kaste, korrupte Wissenschaftler und manipulative Medien ziehen alle am selben Strang. mehr...

 



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