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Aktueller Online-Flyer vom 10. Dezember 2016

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Die NRhZ braucht Eure Unterstützung
Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 06.12.2016
„koana deaf woana“ (9.12., Amberg), Stephan Mögle-Stadel (10.12., Wuppertal), AKROPOLIS STATT TROIKA (13.12., Köln) – AUSSTELLUNGEN ... (Rudolph Bauer / Heartfield / Gerti Deutsch & Jeanne Mandello, Berlin) – FILM ... Stunksitzung (11.12., Köln)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Inland  vom 07.12.2016
Bank für Sozialwirtschaft kündigt Konto einer jüdischen Friedensorganisation
Im Fahrwasser einer rechtsnationalistischen Schmutzkampagne
Pressemitteilung der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost"

Infolge des Drucks einer rechtsnationalistischen Schmutzkampagne kündigte die Bank für Sozialwirtschaft das Konto des Vereins „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“. Bankangehörige verletzten dabei das Bankgeheimnis. Namhafte Politiker und Organisationen protestieren gegen diesen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ (JS) wurde vor 13 Jahren als deutsche Sektion der „European Jews for a Just Peace“ gegründet. Seitdem wirkt sie hierzulande und in der EU für die Verwirklichung der universellen Menschenrechte in Israel und Palästina sowie für eine gerechte Friedenslösung zwischen beiden Völkern. Der Hauptzweck des Vereins besteht darin, Personen jüdischer Herkunft eine Plattform zu bieten, sich für die oben genannten Ziele und für ein friedliches Zusammenleben jüdischer und palästinensischer BürgerInnen hierzulande zu engagieren. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 07.12.2016
Arbeitswelt vor Automationswelle
Roboter-Heer rollt an
Von Harald Schauff

Ein Brummen liegt in der Luft. Rührt es von der deutschen Wirtschaft, die auf Hochtouren läuft? Vom Arbeitsmarkt, der vor Robustheit nur so strotzt und demnächst die Rekordmarke von 44 Millionen Erwerbspersonen ins Visier nimmt? Von dauernden Bauaktivitäten in deutschen Großstädten? Vom wachsenden Schwerlastverkehr? Vom Börsenbär, der sich auf den baldigen Abschwung einstimmt? Nein, das Brummen ertönt rund um den Globus aus den Forschungshallen der Robotik. Dort ist das Zeitalter der autonomen Vollautomaten bereits weit voran bzw. voraus geschritten. mehr...

 

Globales  vom 07.12.2016
Rede von Donald Trump in Cincinnati/Ohio
Schluss mit Regime-Change! Stabilität, nicht Chaos!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Regime-Change-Praxis des US-Imperiums soll nach den Worten des neu gewählten US-Präsident Donald Trump ein Ende haben. Das brachte er am 1. Dezember 2016 bei einer in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio gehaltenen Rede zum Ausdruck. Wörtlich sagte er: „Leute! Wir werden eine neue US-Außenpolitik verfolgen, die endlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernt. Wir werden mit dem Versuch aufhören, Regime zu Fall zu bringen und Regierungen zu stürzen... Unser Ziel ist Stabilität, nicht Chaos.” (“We will pursue a new foreign policy that finally learns from the mistakes of the past. We will stop looking to topple regimes and overthrow governments, folks... Our goal is stability, not chaos...”) Doch dieser Mann, der es wagt, solche für führende US-Kreise ungewöhnliche Vorstellungen zu äußern, ist selber Zielscheibe von Regime-Change-Absichten. Soros lässt grüßen. Das zeigt sich auch in der deutschen Friedensbewegung, aus der der Ruf erschallt: "Auf den Straßen und Plätzen weltweit: Trump stoppen!". mehr...

 

Globales  vom 07.12.2016
Der illegale Krieg gegen Kuba 1961
Kuba und Fidel Castro (Teil 2)
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

"Kuba gehört zu den Gründerstaaten der UNO. Aber die Weltfriedenorganisation hat die Karibikinsel nicht geschützt. Mit der Schweinebuchtinvasion von 1961 führte das US-Imperium einen illegalen Krieg gegen Kuba, während US-Diplomaten gleichzeitig die UNO durch Lügen lahm legten. ... Die kubanische Raketenkrise war ein ernster und gefährlicher Augenblick in der jüngsten Menschheitsgeschichte, und noch heute kann man viel über verdeckte Kriegsführung, die Weltfriedensorganisation und die komplexen Interdependenzen der internationalen Politik lernen, wenn man diesen Fall ausführlich und im Detail studiert." mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 07.12.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (46)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Krieg ist die schlimmste Niederlage des menschlichen Geistes!“ „Schickt lieber die Politiker ins Minenfeld, damit nicht unschuldige Kinder und ältere Menschen zu Tode kommen oder ihre Gliedmaßen verlieren…“ „Schaut Bush in die Augen – das ersetzt alle Propaganda!“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 07.12.2016
Stellungnahme zum Aufruf "Auf den Straßen und Plätzen weltweit: Trump stoppen!“
Warum ich den Aufruf nicht unterstütze
Von Doris Pumphrey

In der Friedensbewegung kursiert ein Aufruf "Auf den Straßen und Plätzen weltweit: Trump stoppen!", verfaßt von Reiner Braun (Präsident des Internationalen Friedensbüros, Beirat der Kooperation für den Frieden, aktiv im Netzwerk Stopp Ramstein) und Wolfgang Gehrcke (MdB die Linke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, verantwortlich für Friedens- und Sicherheitspolitik), für eine Demonstration in Berlin am Tag von Trumps Amtseinführung, an dem auch Demonstrationen in den USA geplant sind, bei denen es allerdings hauptsächlich um innenpolitische Aspekte geht. Der besagte Aufruf befasst sich ausschließlich mit der Außenpolitik. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 07.12.2016
Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Hausordnung des Bundestages
"Ächten sie die Kampfdrohnen"
Von Laura v. Wimmersperg, Moderatorin der Berliner Friedenskoordination

Am 11. November 2016 wurde der Prozess gegen die 82jährige Friedensaktivistin Laura von Wimmersperg im Amtsgericht Berlin-Tiergarten fortgeführt. Sie wird einer Ordnungswidrigkeit beschuldigt. Gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten hatte sie am 24. April 2013 den Abgeordneten im Bundestag blutige Hände entgegengestreckt und gerufen: »Ächten sie die Kampfdrohnen«. Das Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen die Hausordnung des Bundestages ist noch nicht abgeschlossen und soll in den kommenden Verhandlungen entschieden werden. Während der letzten Verhandlung nahm Laura von Wimmersperg persönlich zu den Vorwürfen Stellung. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 07.12.2016
Einseitige Propaganda vor der russischen Botschaft in Berlin
Blinde Intellektuelle rund um Aleppo
Von Ulrich Gellermann

Vor der russischen Botschaft in Berlin wollen sie den „Massenmord in Aleppo“ stoppen. Intellektuelle, wie Daniel Cohn-Bendit und Peter Schneider. Nicht vor der Saudischen Botschaft oder den Botschaften von Katar oder den USA, vor den Vertretungen jener Länder, die den Syrien-Krieg aus niedrigen Motiven seit fünf Jahren mit Geld, Waffen und Propaganda vorantreiben und befeuern. Das Internationale Literaturfestival in Berlin haben die bekannten Bellizisten Schneider und Cohn-Bendit für ihren Propaganda-Aufruf gekapert. Unterstützung fanden sie ebenso schnell wie freudig in den üblichen Massen-Medien. mehr...

 

Kommentar  vom 07.12.2016
Kommentar vom Hochblauen
Das Kartell des Schweigens muss durchbrochen werden!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Der Palästina-Konflikt ist völlig aus den Schlagzeilen verschwunden, und es ist ein Trauerspiel, dass er inzwischen in der politischen und medialen Welt als „nicht zu lösen“ und daher als zu ignorieren wahrgenommen wird. Ab und an ein Artikel, fast wie ein Alibi, mehr nicht, und bloß nicht zu kritisch, um nicht anzuecken bei den "jüdischen Freunden" der Israel Lobby. Düstere Aussichten für das illegal besetzte Palästina und das palästinensische Volk. Während täglich neue Siedlungen entstehen und neue brutale Unterdrückungs- und Apartheid-Gesetze entstehen, die gegen alle demokratischen Regeln verstoßen, kann sich das Netanjahu-Regime in seiner zionistischen Selbstzufriedenheit sicherer denn je zurücklehnen. mehr...

 

Kommentar  vom 07.12.2016
Suche nach einem Ausweg
Pest und Cholera
Von Klaus-Peter Kurch

Gegen die Pest haben die Menschen damals Gebete eingesetzt, Fasten und Geißelungen, Quarantäne. So war das vor fünfhundert oder dreihundert Jahren. Dann kam die Cholera nach Europa, und die Menschen waren ähnlich hilflos. Sie blieben es nicht. Vor etwas mehr als hundert Jahren wurden die Krankheitserreger entdeckt, ihre Bedingungen erforscht. Heute hat die moderne Medizin das Todesrisiko bei beiden (nicht absolut besiegten) Krankheiten fast beseitigt. Jetzt wurde in den USA gewählt, und „Pest“ und „Cholera“ kehrten sinnbildlich-politisch zurück. Und nach der Wahl? Die nächste Entscheidung zwischen „Pest“ und „Cholera“ scheint bevor zu stehen, diesmal zwischen Le Pen und Fillon in Frankreich. In Deutschland, wenn es vielleicht heißt Merkel gegen Schulz, entsteht eine ähnliche Situation, diesmal eine Wahl zwischen Cholera und Cholera. Es ist immer dasselbe: Der gemeine Wahlbürger hat keine Alternative, und die Ausbeutungs- und Machtpositionen des Kapitals werden gesichert und aggressiv ausgebaut. Sind also Scheinwahlen zwischen „Pest“ und „Cholera“ bis auf Weiteres unser politisches Schicksal? Müssen wir uns damit abfinden oder können uns allenfalls mit Gebeten wehren wie vor dreihundert Jahren? mehr...

 

Kommentar  vom 07.12.2016
Frau von der Leyen ist aus dem Häuschen
Aufrüstung mit Anti-Trump-Argumenten
Von Mohssen Massarrat

Die deutsche Verteidigungsministerin, Frau von der Leyen, ist in letzter Zeit regelrecht aus dem Häuschen. In jedem Interview verkündet sie mit fröhlicher Mine, „es ist jetzt ganz klar, wir müssen die Verteidigungsausgaben erhöhen.“ Tatsächlich kann sie jetzt mit machtvollen Argumenten aus den USA im Gepäck in Merkels Kabinett um einen dickeren Anteil aus dem Haushaltskuchen schachern. Man kann - sollte von der Leyen im Kabinett die Kanzlerin und alle anderen auf ihre Seite ziehen - schon jetzt erraten, an welcher anderen Stelle Finanzminister Schäuble kürzen würde, um seine schwarze Null zu halten: aller Wahrscheinlichkeit nach bei den Sozialleistungen. Was ist aber geschehen und warum glaubt die Verteidigungsministerin, endlich mit einer satten Steigerung der Militärausgaben punkten zu können? Donald Trump hat nämlich bis jetzt keine Gelegenheit ausgelassen, um den Europäern mit der Neuaufteilung der Lasten in der Nato zu drohen. Auf diese Drohung glaubt die Verteidigungsministerin, mit mehr Geld für die Rüstung reagieren zu müssen, um die militärische Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten, so die Argumentation der Verteidigungsministerin und ihre Kollegen von anderen EU Staaten, zu reduzieren. mehr...

 

Kommentar  vom 07.12.2016
150 Feuer in Israel
Das waren die Araber!
Von Uri Avnery

ALS MEINE Eltern unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland heirateten, war unter den Geschenken ein Dokument, das bescheinigte, in ihrem Namen sei in Palästina ein Baum gepflanzt worden. Mein Vater war ein früher Zionist. Der jüdische Volkshumor in Deutschland drückte es so aus: „Ein Zionist ist ein Jude, der von einem anderen Juden Geld haben will, um einen dritten Juden in Palästina anzusiedeln.“ Mein Vater plante sicherlich nicht, selbst nach Palästina zu gehen. Palästina war damals ein Land ohne Zierbäume. Die arabischen Bewohner pflanzten Olivenbäume, von denen sie sich recht und schlecht ernährten, und zu jener Zeit wurden Zitrusbäume eingeführt. Der Olivenbaum ist einheimisch – schon in der biblischen Geschichte von Noahs kam die Taube mit einem Olivenzweig als Zeichen des Lebens in die Arche zurück. Nach einer beliebten Legende ließ die türkische Regierung während des Krieges die Bäume fällen, um eine Eisenbahnlinie durch die Sinai-Halbinsel zu bauen und die Briten vom Suezkanal zu vertreiben. Die Briten überquerten den Sinai jedoch in der anderen Richtung und eroberten Palästina.  mehr...

 

Glossen  vom 07.12.2016
"Nennen Sie die Art des politischen Notfalls!"
Der Kandidat
Von Roland Rottenfußer

Die SPD hat sichtlich Probleme, einen geeigneten Kanzlerkandidaten zu finden. Nicht nur fehlt eine zugkräftige Person, die das Zeug zum Kanzler hätte – dies ist ja nicht ernsthaft intendiert –, nein: niemand ist in Sicht, der auch nur den Eindruck erwecken würde, die Kanzlerschaft ernstlich zu wollen. Da die Personaldecke (und die politische Substanz) in der deutschen Sozialdemokratie äußerst dünn ist, hat man schon begonnen, im Europaparlament nach einem Retter zu fahnden. Wozu die unwürdige Quälerei? Die moderne holografische Technik ermöglicht es, den idealen Kandidaten zu kreieren, eine Lebensform, die garantiert innerhalb der erwünschten Parameter funktioniert. mehr...

 

Glossen  vom 07.12.2016
Die Antwort kann nur die Atom-Bombe sein
Der Cyber-Russe ist unterwegs
Von Ulrich Gellermann

Wen haben wir denn da? Bruno Kahl. Den verlängerten Arm der dunklen Macht im Herzen der CDU, Schäubles Hausdiener seit 1996, seit er dem damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden „in verschiedenen Funktionen“ zuarbeitete. Um ihm dann beim Bundesministerium des Inneren die Pantoffeln zu reichen und schließlich seinem Herrn und Meister in das Finanzministerium zu folgen. Nun ist er Chef des Bundesnachrichtendienstes, der oberste Auslands-Spion und verkündet als erstes: “Störversuche aus Russland“ Im Internet. Schauerlich heulen die Wölfe aus Sibirien im www. Grimmig wird Putin die Strippen der Telekom ziehen. Und das Ziel sind die Wahlen in Deutschland. mehr...

 

Filmclips  vom 07.12.2016
Produktion des KAOS-Teams für Kanal 4
Stunksitzung: Kitchen Climbing
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv

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Fotogalerien  vom 07.12.2016
Militarismuskritische Bild-Montagen
Morde sind wieder in Mode
Montagen von Rudolph Bauer, Text von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Das Militär zählt keine zivilen Toten, kommentiert der Pfarrer i.R. Hartmut Drewes eine der Bildcollagen von Rudolph Bauer, die mit erläuternden Texten in der vom Bremer Friedensforum herausgegebenen Dokumentation der Ausstellung „Rüste-Wüste“ zusammengestellt sind. Die militarismuskritischen Montagen des bildnerisch und literarisch wirkenden Politikwissenschaftlers Rudolph Bauer, Professor emeritus der Universität Bremen, arbeiten mit Versatzstücken des Alltags und des fernen Kriegsalltags, der doch irgendwann wieder deutlich in unsere weltabgewandte Heiterkeit fürchterlich hereinbrechen könnte. „Wir befinden uns mitten im Krieg“, stellt Bauer mit wissenschaftlicher Profundität nüchtern fest. Und doch gilt es Schlimmeres zu verhindern. Lässt sich das Publikum auf Rudolph Bauers Bildwelten ein, gestattet es seiner Kunst und sich selbst, sich aus der Verdrängung des zu Vermeidenden zu befreien. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 07.12.2016
Atomforschung am KIT Karlsruhe: Unerkannter Weg zum atomwaffenfähigen Uran-233
Thorium: halbe Wahrheit ist größte Lüge!
Von Dietrich Schulze (verantwortlich i.S.d.P.G. für eine Autorengruppe)

Im Kasseler Friedensratschlag am 3./4. Dezember an der Uni Kassel gab es einen bedeutenden Plenumsbeitrag von Erhard Crome unter dem Titel „Wer sind die Kriegstreiber?“. Darin geht er auf die Folgen der Trump-Wahl ein und schildert die unvorstellbaren konventionellen und nuklearen Aufrüstungsabsichten für eine europäische Kriegsarmee nach US-Muster mit geforderter deutscher Eskalationsdominanz auch ohne die USA. Am 27. November habe der FAZ-Herausgeber gar gesprochen von einer „eigenen nuklearen Abschreckungsfähigkeit, welche die Zweifel an Amerikas Garantien ausgleichen könnte“. Diese Atomwaffen-Option durchzieht die Geschichte der Bundesrepublik wie ein roter Faden. Tatsächlich wird am KIT Karlsruhe mit anderen an Atomreaktoren der IV-Generation gearbeitet, die eine Parallel-Herstellung von hochreinem Atomwaffen-Material mit diesen „zivilen“ neuen Reaktoren ermöglicht, wie mit dem nachfolgenden Beitrag im Detail nachgewiesen wird. Die Forderung des Friedensratschlags „Atomwaffen raus aus Deutschland“ muss ergänzt werden um die Forderung „Atomwaffen-Optionsforschung raus aus dem KIT Karlsruhe“. Damit muss sich die Antiatom-, Friedens- und Zivilklausel-Bewegung befassen, insbesondere in Karlsruhe. mehr...

 

Literatur  vom 07.12.2016
Revolutionslyrik
Zurücksehen
Von Roland Wanitschka

Zurücksehen
Ist wichtig.
Wenn wir wissen wollen,
Was der heutige Tag
Für uns bereithält,
Müssen wir
Den gestrigen erkunden,
Für morgen
Das Gestern und Heute. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Stunksitzung: Kitchen Climbing
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv
FOTOGALERIE


Morde sind wieder in Mode
Montagen von Rudolph Bauer