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Aktueller Online-Flyer vom 16. Februar 2019

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 13.02.2019) Ein Ereignis, das wir an dieser Stelle herausstellen wollen, ist die 2. Aktionskonferenz der Kampagne "abrüsten statt aufrüsten". Dort war es Ziel, einen von 150 Unterzeichnern getragenen Antrag einzubringen, die Kündigung des Truppenstationierungsvertrags und den Ausstieg aus der NATO zum Thema zu machen. Damit befassen sich der Artikel "Kündigung des Truppenstationierungsvertrags und NATO-Austritt gegen erbitterten Widerstand in die Diskussion gebracht" und ein VideoGRUSSwort. In fünf Beiträgen geht es um Venezuela - darunter der Offene Brief von Nicolas Maduro an das Volk der USA und die Videoaufzeichnung einer Veranstaltung in Bremen. Ansonsten gibt es wieder eine große Vielfalt von Themen: die Gelbwesten, die perfide Strategie des Nazi-Jokers, der "Tiefe Staat", die transatlantischen Netzwerke, die Verurteilung von Musa Asoglu, der INF-Vertrag über das Verbot von atomaren Mittelstreckenraketen, die Gründung der Nationalen Volksarmee am 1. März 1956, Schweizer Kriegsmaterialexporte, der "Jüdische Staat" und die "jüdisch-christliche" Brille, die Ostseepipeline Nord Stream 2, die wundersamen Wege der Wandersäulen und die Medienlandschaft von links bis rechts. In der Fotogalerie geht es um Systemfragen, speziell um Atom und Destruktion. Das und noch einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ"
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 13.02.2019
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Eine von über 150 fordert NATO-Austritt...
Von Beate Martin

Eine von über 150 fordert NATO-Austritt und... "bittet die TeilnehmerInnen der 2. Aktionskonferenz 'abrüsten statt aufrüsten' am 10. Februar 2019 in Frankfurt/M. zu beschließen, die Forderungen an Bundestag und Bundesregierung, den 'Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland' zu kündigen und den Austritt aus der NATO zu beschließen, in den Fokus der Öffentlichkeitsarbeit der Kampagne 'Abrüsten.jetzt' zu stellen." ... Hoffnung bleibt ... mehr...

 

Aktuelles  vom 13.02.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Karin Leukefeld u.a.: Friedenskonferenz. Internationales Forum (15.2.2019, München), Gisela Nagel: Brauchen wir Eliten? (15.2.2019, Köln, philosophischer Salon), 4. Konferenz gewerkschaftlichen Erneuerung - 4. RLS-Streik-Konferenz, u.a. Union Buster als Beruf (15. bis 17.2.2019, TU Braunschweig), Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts (19.2. Berlin, 23.3. Leipzig...), Krieg nach innen. Krieg nach außen. Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft? Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (7. bis 10. März 2019, Berlin), Tagung „Time for Change?“ (4. Mai 2019, Wuppertal, Bergische Universität) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – ... bis 15.2.2019: Dario Fo a colori (Köln, Italienisches Kulturinstitut), ... bis 24.Februar 2019 Köln 68! Protest. Pop. Provokation. (Stadtmuseum Köln), ... bis 24. Februar 2019, Köln im Kunstrausch der 80er (zadik, Köln), ... bis 24. März 2019: Kino der Moderne (Bonn, Bundeskunsthalle), ... bis 1.5.2019: Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat (Bonn, Fraumuseum), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Literatur um 8 (19.2., Köln, Kulturcafé Lichtung), Mischi Steinbrück: Catchwalk für Eurydike (24.2., Köln, Blaumilchsalon), Mischi Steinbrück: Kapitäninnen der Freiheit (27.2., Mülheim a.d.Ruhr), Lisa Fitz Life (Februar 2018...), Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (9. März 2019, Fürstenwald/Spree), weber-herzog-musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (30.4.2019, Nürnberg) – FILM 60's Ost umsonst: Ostblock Filme der 60er Jahre 50 Jahre danach (... bis 27.2.2019, Babylonberlin.eu), clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos – KONZERT 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) – AKTION – NATO-"Sicherheitskonferenz" - Proteste (15,/16.2., München), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ AUSSTELLUNGSVERLEIH +++
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Arbeit und Soziales  vom 13.02.2019
„Rücktritt von Macron! Es lebe die Macht des Volkes, für das Volk und durch das Volk.“
„Aufruf der ersten Versammlung der Versammlungen der Gelbwesten“
Kommentar von Klaus von Raussendorff

Der „Aufruf der ersten Versammlung der Versammlungen der Gelbwesten“ vom 27. Januar 2019 ist ein bemerkenswertes Dokument. Es lässt die politische Reife der Frauen und Männer erkennen, die seit 13 Wochen gegen das Macron-Regime, gegen die „Macronie“, wie man in Frankreich sagt, in ihren gelben Warnwesten jeden Samstag auf die Straße gehen. Der Text wird nachstehend Satz für Satz wiedergegeben und kommentiert. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Eine perfide Strategie, die es zu durchschauen gilt
Der Nazi-Joker
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was zur Strategie einer Schutzmacht des großen, global operierenden Kapitals gehören muss, liegt auf der Hand. Kräfte, die zu einer Gefahr für diese globale Mafia werden könnten, müssen ausgeschaltet werden. Dazu ist ein besonders hinterhältiges, aber wirksames Mittel entwickelt worden. Immer, wenn es besonders brisant zu werden droht, wird es aus der Tasche gezogen. Es ließe sich als Nazi-Joker bezeichnen. Wo überall er zum Einsatz kommt, ist phänomenal. Die Erfinder dieser Perversion verdienen aus der Sicht der Profiteure dieser Wunderwaffe eine der höchsten Auszeichnungen. Eine Auszeichnung wie der Aachener Karlspreis wäre das Mindeste. Betrachten wir eine kleine Auswahl von Fällen, in denen der Nazi-Joker zum Einsatz gekommen ist. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Venezuela wird seine Unabhängigkeit verteidigen
Trojanisches Pferd mit Krokodilstränen
Von Georges Hallermayer

"Report of the Independent Expert on the promotion of a democratic and equitable international order on his mission to the Bolivarian Republic of Venezuela and Ecuador" heißt der Bericht einer Expertenkommission der Vereinten Nationen, der am 3. August dem ”Human Rights Council” zu dessen 39. Tagung vom 10. bis 28. September 2018 vorgelegt wurde. Er benennt auf Seite 9 das „Hindernis für den Genuss der Menschenrechte“, nämlich den gegen das Land seit Jahren entfesselte Wirtschaftskrieg, ohne die USA beim Namen zu nennen. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Transatlantischer Elitenfaschismus und Tiefer Staat
Im "Dunkelraum der Herrschenden"
Von Ullrich Mies

Die Regierungen der westlichen Fassadendemokratien sahen sich nach dem Kollaps der UdSSR 1990/1991 als Siegermächte eines Systemkampfes. Sieger schreiben die Geschichte und darum kam für die politischen Führungen der USA und ihre europäischen Statthalter eine an langfristiger politischer Stabilität und Zusammenarbeit mit Russland „auf Augenhöhe“ orientierte Außenpolitik gar nicht in Frage. Russland stand mit dem Rücken zur Wand und Jelzin hatte die Entscheidungen der Clinton-Administration zur Kenntnis zu nehmen, er hatte zu parieren. Zu dieser Zeit war die Welt für die westlichen Herrschaftskasten noch in Ordnung. Erst als Putin die Macht im früheren Sowjetstaat übernahm, den Ausverkauf der Nation durch kriminelle Oligarchen eindämmte, der Verelendung des eigenen Volkes ein Ende setzte und sich der Einkreisung Russlands durch die NATO entgegenstellte, schrillten in den westlichen Herrschaftszentralen alle Alarmglocken. Seit etwa dem Jahr 2000 installierten die marktradikalen, neokonservativen Transatlantiker unter US-Führung Russland als neuen Feind und den Kalten Krieg 2.0. Treiber der skizzierten Entwicklungen ist ein transatlantischer Elitenfaschismus, der im „Dunkelraum der Herrschenden“, dem Tiefen Staat, operiert und eine neue Phase der Hochrüstung einleitet. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Der Einfluss der US-Netzwerke auf Politik und Medien in Deutschland
Atlantik-Brücke, Münchner Sicherheitskonferenz, Atlantic Council usw.
Von Wolfgang Bittner

Wenn man die Mitwirkung Deutschlands an den Kriegen der USA und ihrer NATO, die Aggressionspolitik gegen Russland, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten oder auch die verbotenen Waffenexporte in Krisenregionen (zum Beispiel nach Saudi-Arabien, das den Jemen in die Steinzeit zurückbombt) vor Augen hat, ist die permanente Berufung deutscher Politiker und ihrer Medien auf eine „westliche Wertegemeinschaft“ eine einzige Farce. Der Herausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht Müller, schrieb zu dem westlichen Anspruch, Recht und Moral immer auf seiner Seite zu haben: „Wir, der Westen unter Beteiligung von Deutschland, führen Kriege im Nahen Osten und in Afrika und zerstören die Lebensgrundlagen vieler Völker. Wir zetteln wie in Syrien Bürgerkriege an, um Regime Changes nach unserem Gusto zu erreichen. Und dann bedienen wir uns bei den gut ausgebildeten Menschen dieser Völker, insbesondere auch bei der Jugend. Das ist infam, das ist unfassbar und ein Beleg dafür, dass diese unsere Gemeinschaft jedenfalls keine Werte hat.“ mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Venezuelas Kampf gegen das US-Imperium
Regierungen als Schergen eines Regierungssturzes in Venezuela
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Überschrift in der chilenischen Tageszeitung El Mercurio vom 4.2.2019 ist suggestiv falsch, wenn es darin heißt, dass „europäische Länder sich darauf vorbereiten, Juan Guaidó anzuerkennen“. Die Europäische Union (EU) ist gerade in diesem Punkt gespalten. Stunden vor dem Ende der Frist von acht Tagen am Sonntag, dem 3.2.2019, die einige EU-Staaten dem Präsidenten von Venezuela, Nicolás Maduro, gesetzt hatten, damit er Neuwahlen ausrufe, strahlte der spanische Fernsehkanal „La Sexta“ ein Interview aus, in dem das Staatsoberhaupt Venezuelas erklärte: „Wir akzeptieren von niemanden ein Ultimatum. Die internationale Politik kann nicht auf der Grundlage von Ultimaten erfolgen. Warum muss uns die EU Befehle erteilen? Europa sollte sich besser um seine eigenen Probleme kümmern und sich nicht in unsere Angelegenheiten einmischen. Das ist ja so, als ob ich die EU zwingen würde, die Republik Katalonien anzuerkennen. Es gibt nur einen Präsidenten von Venezuela“, sagte Maduro. Der selbsternannte Übergangspräsident verfügt über keinerlei gesetzliche Grundlage. Es ist einfach eine Provokation des Rechtsstaates, sich hinzustellen und sich selbst zum Präsidenten zu ernennen, zudem ist es unehrenhaft und lächerlich. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Offener Brief an das Volk der USA
"Lasst uns ein einiges Volk sein gegen Kriegshetze und Krieg"
Von Nicolás Maduro, Präsident der Bolivarischen Republik von Venezula

Wenn mir etwas vertraut ist, dann ist es die Welt der einfachen Bevölkerung, zu der auch Sie gehören. Ich komme aus der einfachen Bevölkerung. Ich kam zur Welt und wuchs auf in einem ärmlichen Stadtteil von Caracas. Ich entwickelte mich inmitten der erhitzten Auseinandersetzungen der Bevölkerung und der Gewerkschaften in einem Venezuela, das tief verstrickt war in soziale Ausgrenzung und Ungleichheit. Ich bin kein Großunternehmer. Ich bin nur ein einfacher Arbeiter mit einem gesunden Urteilsvermögen und einem Mitgefühl. Und heute genieße ich das Privileg, Präsident eines ganz neuen Venezuela sein zu dürfen. Einem Venezuela, das auf den Prinzipien der Integration und sozialen Gleichheit beruht, seit 1998 auf den Weg gebracht durch Kommandant Hugo Chavez und inspiriert durch das Erbe Simon Bolivars. mehr...

 

Globales  vom 13.02.2019
Zum Prozess gegen Musa Asoglu
Verurteilt wegen "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung"
Von Markus Heizmann

Die Urteilsverkündung im §129b-Prozeß (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) gegen Musa fand am Mittwoch, dem 6. Februar 2019, vor dem OLG Hamburg statt. Musa Asoglu ist ein niederländischer Staatsbürger und stammt aus der Türkei. Er wurde am 2.12.2016 von den deutschen Behörden in Hamburg festgenommen und befindet sich seitdem im Hamburger Untersuchungsgefängnis (UG) Holstenglacis in Totalisolation. Musa Asoglu wird vorgeworfen, Mitglied der DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) zu sein. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 13.02.2019
2. Aktionskonferenz „abrüsten statt aufrüsten“, Frankfurt/Main, 10.2.2019
Kündigung des Truppenstationierungsvertrags und NATO-Austritt gegen erbitterten Widerstand in die Diskussion gebracht
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Obwohl es nicht darum ging, den bestehenden Aufruf der Kampagne "abrüsten statt aufrüsten" zu verändern, sondern in die begleitende Öffentlichkeitsarbeit zwei wesentliche Punkte zur Untermauerung und Konkretisierung der bestehenden Forderung nach Zurückdrängen des Militärischen ("Militär löst keine Probleme. Schluss damit") einzubringen, gab es von Seiten der Konferenzleitung erbitterten Widerstand. Es war fast wie eine Konfrontation mit dem Imperium, das sich wehrt, wenn es feststellt, dass ihm Schaden zugefügt werden soll. Obwohl es zu Beginn explizit hieß, dass für Beschlussfassungen der Nachmittag vorgesehen sei, intervenierte die Konferenzleitung nach Vortragen des Vorschlags, die Kündigung des Truppenstationierungsvertrags und den NATO-Austritt als Forderungen aufzugreifen und darüber im Plenum zu befinden, mit dem abwiegelnden, der eigenen Ankündigung widersprechenden Satz: „Ich will nochmal sagen: wir sind kein Beschlussgremium...“. Trotzdem war es nicht zu verhindern, dass das Anliegen der mehr als 150 Unterzeichner – darunter die Erstunterzeichner von "abrüsten statt aufrüsten" Prof. Maria Mies, Prof. Mohssen Massarrat und Prof. Norman Paech – im Rahmen der Arbeitsgruppen und des Plenums immer wieder zum Thema gemacht und in die Diskussion gebracht wurde. Es ist allen Beteiligten klar, wie wirkungsmächtig insbesondere die Kündigung des Truppenstationierungsvertrags wäre. Atomwaffen und Kriegsdrehscheiben wie die Air Base Ramstein würden aus Deutschland verschwinden. Wer die Kriegstreiber decken will, muss die Forderung nach Kündigung des Stationierungsvertrags torpedieren. Wer die Mächte des Krieges zurück drängen will, muss die Kündigung mit aller Macht fordern. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 13.02.2019
Pressemitteilung vom Februar 2019
Den INF-Vertrag erhalten!
Vom Bundesausschuss Friedensratschlag

Anlässlich des Austritts der US-Regierung aus dem INF-Vertrag erklärt der Bundesausschuss Friedensratschlag in einer ersten Stellungnahme: Wenn es bei der Kündigung des INF-Vertrags durch die US-Regierung - gegen den ausdrücklichen Willen Russlands - bleibt und sie nach Ablauf der sechsmonatigen Kündigungsfrist wirksam wird, droht eine Eskalation bis zum 3. Weltkrieg. Als Folge des INF-Vertrages 1987, dem ersten nuklearen Abrüstungsvertrag überhaupt, vernichteten die USA und die Sowjetunion eine ganze Waffenkategorie: landgestützte Mittelstreckenwaffen (Reichweiten von 500 bis 5.500 km). Seitdem ist es beiden Staaten – USA und Russland als Nachfolgestaat der UdSSR – verboten, diese Raketen und Marschflugkörper bodengestützt aufzustellen, ganz gleich, ob sie nuklear oder konventionell bestückt sind. Flugzeuge und Schiffe als Trägermittel sind dagegen erlaubt. Der INF-Vertrag hat sich als wesentliche Sicherheitssäule erwiesen. Über erprobte Verifikationsverfahren war er Vorbild für weitere Abrüstungsverträge, die das Ende des Kalten Krieges markierten. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 13.02.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (144)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Jeder Mensch ist sein eigenes Universum, und durch Krieg werden unschuldige Menschen ausgerottet! Niemand hat das Recht dazu.“ „Man kann die Welt in Stücke bomben, aber man kann die Welt nicht zum Frieden bomben. Möge dieser Krieg genauso schnell aufhören, wie Bush es beschloss.“ „Jedes Mal, wenn du jemanden verletzt, bringst du mehr Hass in die Welt. Jedes Mal, wenn du jemanden erfreust, bringst du Liebe in die Welt. Hass wächst. Liebe wächst. Irgendwann kommt alles zurück. Um unserer Zukunft willen: bezeuge jemandem heute Liebe.“ „Jedem Gedanken folgt Energie – also stelle ich mir eine Welt in Frieden vor und trete egal, wo ich bin, dafür ein!“ „Krieg ist Terror! Vor einigen Jahren wollten über 50 Nationen ein Abkommen gegen Bio- und Chemiewaffen unterzeichnen. Einige von ihnen stellten eine Bedingung: sie werden nur unterzeichnen, wenn die USA mitmachen… Die USA weigerten sich. Das Abkommen kam nicht zustande…“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 13.02.2019
Schweizer Kriegsmaterialexporte:
Beihilfe zum Mord
Von Heinrich Frei

Voraussichtlich Ende Februar 2019 wird das Staatssekretariat für Wirtschaft, das SECO, in Bern wieder eine Medienorientierung über die Kriegsmaterialexporte der Schweiz durchführen. Wie werden die Funktionäre des Bundes die vielen widerrechtlichen Kriegsmaterialexporte rechtfertigen? Laut der Kriegsmaterialverordnung sind Waffenexporte der Schweiz an die im Jemen kriegführenden Staaten wie Saudi-Arabien, Bahrain, die Arabischen Emirate, Oman und Kuwait nicht erlaubt. Wie werden die Beauftragten des Bundesrates erklären, dass an Staaten der NATO, die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland usw. Waffen geliefert werden, obwohl sie sich am Krieg in Afghanistan, in Syrien, im Jemen, in Somalia, in Libyen und an anderen Kriegen in Afrika beteiligen? mehr...

 

Kommentar  vom 13.02.2019
Kommentar vom Hochblauen
Nicht alles durch die "jüdisch-christliche" Brille sehen
Von Evelyn Hecht-Galinski

Es ist beängstigend, dass die deutsche Regierung und Politik immer wieder gern die Menschenrechte bemüht, aber in Wirklichkeit längst in die Tonne getreten hat. Die Dämonisierung von Putin, Erdogan, Maduro sind dabei besondere Beispiele für die politische und mediale Macht der hetzenden Fehlinformationen. Während geistige Brandstifter immer weiter medial zündeln und versuchen, die transatlantische Freundschaft hervorzuheben, hat sich die Mehrheit der deutschen Bürger längst in eine andere Richtung entwickelt. Sie misstrauen inzwischen den USA mehr als China(!), einem Land, das ebenfalls die Menschenrechte missachtet. Dissidenten sitzen in Gefängnissen, und Kritik wird aufs schärfste bekämpft. Die Türkei hat China zu Recht beschuldigt, Konzentrationslager für die muslimische Minderheit der Uiguren zu betreiben und ihm vorgeworfen, es betreibe eine Auslöschung von Religion und Kultur. Nichts anderes versucht der "Jüdische Staat" in Palästina. Auch als Besatzungsmacht führt der "Jüdische Staat" das Konzentrationslager Gaza und betreibt Völkermord und Repressalien gegen Palästinenser. Woche für Woche werden Palästinenser beim Versuch, aus dieser Einsperrung zu fliehen, brutal von der israelischen Staatsmacht ermordet. mehr...

 

Kommentar  vom 13.02.2019
Grüne und Atomkonzern gegen Gazprom
Trittbrett-Imperialismus
Von Ulrich Gellermann

Reden wir übers Geschäft: Über der Ostseepipeline Nord Stream 2 ballen sich schwere ideologische Wolken. Rund um den russischen Staatskonzern "Gazprom" und seine Mit-Investoren, die BASF Tochter Wintershall und deren Partner hofft man einen guten Schnitt zu machen. Die US-Fracking-Industrie, die zur Zeit ein paar echte Absatz-Probleme hat, will natürlich auch Geld verdienen. Und, kaum getarnt durch den französischen Staat, ist da auch noch der französische Atomkonzern Areva, der das Unternehmen Gazprom zu Recht als echten Konkurrenten auf dem europäischen Energiemarkt begreift. Und dann gibt es da noch, scheinbar am Rande, eine Gruppe griechischer Reeder unter Führung von Peter Livanos. Der Mann lebt in der Schweiz, sein Vater war trotz seines griechischen Namens US-Bürger und ein prima Freund des Papandreou-Klans. Reden wir über Milliarden, reden wir über legale Korruption, reden wir darüber wie Kapitalinteressen die Regierungen steuern. mehr...

 

Glossen  vom 13.02.2019
Französischer Gegenpräsident wirbt um Partner
Ist Macron am Ende?
Von Wolfgang Bittner

Wie mehrere unabhängige Medien berichten, hat sich in Frankreich nach monatelangen Unruhen und Protesten von Millionen Bürgern eine Übergangsregierung nach dem Vorbild Venezuelas gebildet. Während dort allerdings durch destabilisierende Maßnahmen der USA eine Okkupation der Erdölvorkommen droht, geht es in Frankreich um die Wiederherstellung demokratischer und sozialer Verhältnisse. Ein Oppositionspolitiker namens Jaques Labonté hat sich soeben zum Übergangspräsidenten erklärt und den bisherigen autoritär regierenden Präsidenten Emmanuel Macron aufgefordert, zurückzutreten und Neuwahlen zuzulassen. mehr...

 

Medien  vom 13.02.2019
ARD-aktuell macht Reklame für die Bauernlobby und deren Handpuppe, die Landwirtschaftsministerin Klöckner
Schweinejournalismus übers "Tierwohl-Label"
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Wieder einmal hat es eine pure Zirkusnummer in die Hauptnachrichtensendung des Ersten Deutschen Fernsehens geschafft: Die Tagesschau berichtete über eine Pressekonferenz, auf der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihr Reklameprojekt „Tierwohl-Label“ vorstellte. Das Siegel soll angeblich dazu beitragen, die unsägliche Quälerei in der Massentierhaltung zu reduzieren. Natürlich nur ein bisschen und auf Freiwilligkeit beruhend. Dementsprechend war auch die Tagesschau-Berichterstattung nur ein bisschen informativ. Für den denkenden Verbraucher ein ebenso alberner Täuschungsversuch wie Klöckners dummdreiste Zumutung. Das Thema Tierschutz kam in jüngerer Zeit wiederholt in den Nachrichtensendungen vor. Offenkundig nehmen Interesse und Sensibilität dafür in der Bevölkerung zu. Wortlaut des neuesten Tagesschau-Beitrags: „Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will mit einer Freiwilligen-Initiative die Haltung von Tieren in der Landwirtschaft verbessern. Dazu stellte sie heute ein staatliches Tierwohl-Label vor. Mit ihm soll Fleisch gekennzeichnet werden, bei dem die Tiere besser gehalten werden, als der gesetzliche Mindeststandard vorsieht. mehr...

 

Medien  vom 13.02.2019
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Darf eine linke Zeitung von Wettrüsten statt WESTRÜSTEN schreiben und sich damit das Prinzip der Äquidistanz zu eigen machen und so Angreifer und Angegriffene auf eine Stufe setzen? Das ist eine Frage, die in "Hajos Einwürfen" zum Thema gemacht ist. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Filmclips  vom 13.02.2019
Mahnwache und Kundgebung in Bremen
Hände weg von Venezuela!
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 13.02.2019
Denkwürdigkeiten im Jahr 2019
Systemfragen (1): Atom und Destruktion
Von Arbeiterfotografie

Ein großer Krieg braucht 5 Jahre Vorbereitung, heißt es. Hitler brauchte 6 Jahre mit seinen Wehrwirtschaftsführern und internationalen Geld- und Logistiklieferanten. 2019 jährt sich zum 80sten Mal der Beginn des Zweiten Weltkrieges. 20 Jahre ist es her, dass die NATO wie selbstverständlich völkerrechtswidrig die Bundesrepublik Jugoslawien überfiel – mit deutscher Beteiligung. Schon vergessen? Wer erinnert daran? Der seit 2001 wütende dezentrale Dritte Weltkrieg begann als paralleler Splitterkrieg, der eine Liste von zu überwältigenden Staaten abarbeitete. „Abgehakt“ sind Irak, Libyen, Somalia und der Sudan. Syrien will – dank Russland – nicht recht gelingen. Libanon ist das tägliche Ziel israelischer Bombardements. Iran ist der größte Brocken, der geschluckt werden will. Afghanistan wird gar nicht mitgezählt. Jemen ist ein Zusatzschmankerl. Der unter George Bush sen. proklamierte „gewinnbare“ Atomkrieg steht strategisch auf der Tagesordnung mit „Mini Nukes“ und atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen. Aber auch der angewandte schleichende Atomkrieg mit Uran-Munition in Irak und Jugoslawien mit unheilbaren Folgen ist präsent. Die globalen Machtspiele (des „Westens“) kennen keine Schranken. Rund 1000 US-Militärbasen umspannen die Welt. Der Militärstützpunkt in Okinawa stand seitens der japanischen Regierung zur Disposition. Dann kam Fukushima 2011. Die Nachfolgeregierung manifestierte Okinawa. „Wie entstehen Kriege?“,  fragt die Kabarettistin Lisa Fitz bei den Protesten zur der Münchner „Sicherheitskonferenz“ 2017. „Als naiver Mensch denkt man, ja, da streiten sich zwei Regierungen, Interessenkonflikte usw., dann eskaliert das halt und dann – Bumms!! Nee.“  Die Proteste zur „Sicherheitskonferenz“ 2019 stehen vor der Tür, u.a. mit den Forderungen: Austritt Deutschlands aus der NATO und allen Militärstrukturen der EU. Und die Auflösung aller US- und NATO-Militärstützpunkte in Deutschland. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 13.02.2019
Brauweiler – Bad Homburg:
Die wundersamen Wege der Wandersäulen
Von Udo W. Hombach

Über den letzten deutschen Kaiser, seinen Abschied von der Regentschaft sowie über den Ersten Weltkrieg und die Entwicklung Deutschlands danach pfiffen im Herbst 2018 die Spatzen von den Dächern der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Nicht erwähnt wurde, dass Wilhelm II. dreißig Jahre lang auch stets emsig daran gearbeitet hatte, weltliche und vor allem kirchliche Bauten zu errichten oder zu restaurieren – einige besonders pompös und prunkvoll und stets als Denkmäler ihm zu Ehren. Das geschah nicht nur in Deutschland, sondern auch in Metz, Strassburg, Madrid, Rom, Bethlehem, Jerusalem und sogar im fernöstlichen Tsingtau. (Heute noch heiraten chinesische Paare gerne in der dortigen wilhelminisch-neoromanischen Kirche.) Bei den Restaurierungen, die vom preußischen Berlin ausgingen, war „Werktreue“ nicht das vorherrschende Prinzip. Deshalb ähneln die romanischen Kölner Kirchen eher ihren neoromanisch historistischen  Nachfolgern als ihrer ursprünglichen mittelalterlichen Erscheinung. Der folgende Artikel berichtet von einem baulichen Objekt, in dem historische und historistische Elemente miteinander verschmolzen wurden, und zwar unter den besonderen Fittichen des Kaisers. mehr...

 

Literatur  vom 13.02.2019
Auszug aus "In die Stille gerettet. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 63. Jahrestags der Gründung der Nationalen Volksarmee am 1. März 1956 (1)
Ohrfeige für Henry
Von Harry Popow

Kindheits- und Jugenderinnerungen der Mutter Tamara, und nicht nur ihre ... Henry erinnert sich (von Schweden will er viele Seiten später berichten): Ja, da war jenes Dorf Stemmnitz in Pommern, von dem seine Mutter schrieb. Es war ein kleines Dorf an der Wipper, nördlich von Schlawe, heute Slavno, das Henry und seine Geschwister Sophia, Alexander und Berno in den Jahren 1942/43 kennenlernen sollten. Sie wohnten in Berlin-Schöneberg in der Wartburgstraße. Berlin lag wohl schon zunehmend unter dem Bombenhagel der Allierten. Jedenfalls wurden Frauen mit Kindern evakuiert. Die Eltern wählten Stemmnitz, da dort Verwandte des Vaters lebten. Eines Nachts mussten die Kinder sehr früh aus den Betten. Etwa um zwei Uhr. Knapp drei Stunden später sollte der Zug nach Stettin fahren. Ein Taxi brachte die Familie, auch Oma Emma, zum Stettiner Bahnhof: Regennässe. Kopfsteinpflaster. Ein verdunkeltes Bahnhofsgebäude. Zugqualm. Pfeiftöne. Müdigkeit. Man fror. Endlich Abfahrt. Umsteigen in Stettin. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Hände weg von Venezuela!
Von Arbeiterfotografie
FOTOGALERIE


Systemfragen: Atom und Destruktion
Von Arbeiterfotografie