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Aktueller Online-Flyer vom 21. April 2019

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ,17.04.2019) In NRhZ-Ausgabe 701 geht es noch einmal um die 70jährige Terrororganisation namens NATO und ihre Verbrechen, insbesondere das gegen Jugoslawien. In diesem Zusammenhang hat die NRhZ etwas Außergewöhnliches zu bieten. Sie enthält ein Gespräch, das der italienische Journalist und antiimperialistische Aktivist Fulvio Grimaldi mit dem ehemaligen Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien, Slobodan Milosevic, kurz vor dessen Festnahme im März 2001 geführt hat. Es erscheint damit erstmals in deutscher Sprache - und das drei Tage nachdem Milosevics Frau Mira Markovic im russischen Exil gestorben ist (siehe dazu den Nachruf). "Die NATO ist kein Bündnis von Gleichen, sondern eine Kriegsmaschine, die hinter dem gesamten Westen steht." "Eine Demokratie ist ohne die Wahrheit nicht möglich." "Die Zerstörung meines Landes ist ein Beweis dafür, dass es keine Globalisierung gibt, sondern nur einen neuen Kolonialismus." "Wir haben die vollständige Privatisierung abgelehnt, um die öffentliche Kontrolle zu erhalten." Und: "Russland wurde von dem Amerikaner Gorbatschow zerstört. Es muss die vom Westen genährte Mafia loswerden." Das sind einige der markanten Aussagen eines politischen Akteurs von Format, der sich gegen die globale Mafia des "westlichen" Kapitals gestellt und dafür teuer bezahlt hat. Auch im Filmclip geht es um die NATO, ihre Eigenschaft und Struktur als Angriffsinstrument und die Möglichkeit, die deutsche Mitgliedschaft zu kündigen. Gezeigt wird hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Vortrag, den der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser bei der Auszeichnung mit dem Mind Award gehalten hat. Desweiteren sei herausgehoben ein Themenkomplex anderer Art. Es geht dabei um das Menschenrecht auf Wohnen. Damit befassen sich Werner Rügemer in seinem Artikel "Wohnen ist ein Menschenrecht! LEG und Vonovia enteignen!" und die Fotografin Katrin Gems, die in der Fotogalerie zum Thema Zwangsräumungen schildert, wie in Duisburg innerhalb von vier Stunden 174 Menschen auf die Straße gesetzt worden sind. Weitere Themen in Ausgabe 701: Deutschlands Umgang mit Putschisten und Diktatoren, Verhaftung von Julian Assange in London, der Rechtsextremismus im "Jüdischen Staat", die "Berichterstattung" der ARD zu Kolumbien, Mobbing in der Schule, die so genannte Grundrente, der Amazon-Imperialismus, ein Blick in die DDR 70 Jahre nach ihrer Gründung. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ"
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
Letztes Gespräch mit dem ehemaligen Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien vor dessen Verhaftung – geführt im März 2001
Never give up – Niemals aufgeben
Fulvio Grimaldi im Gespräch mit Slobodan Milosevic (aus dem Italienischen von Hajo Kahlke)

Slobodan Milosevic (von 1989 bis 1991 Präsident der Sozialistischen Republik Serbien, von 1990 bis 1997 Präsident der Republik Serbien und von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien) wurde auf Betreiben der Kräfte, die die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 überfallen hatten, am 5. Oktober 2000 als deren Präsident beseitigt, in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2001 verhaftet und am 28. Juni 2001 nach Den Haag verschleppt, wo ihm vom formal von der UN gegründeten, faktisch aber NATO-kontrollierten Tribunal der Prozess gemacht wurde und er am 11. März 2006, bevor ein "Urteil" gesprochen wurde, zu Tode kam. Er sollte für immer mundtot gemacht werden. Am 14. April 2019 starb in Sotschi seine Frau Mira Markovic. Sie wird an der Seite ihres Mannes bestattet werden. Wenige Wochen zuvor hatte anlässlich des völkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. März 1999 begann, vom 22. bis 23. März 2019 in Belgrad eine internationale Konferenz unter dem Motto "NATO-Aggression - Niemals vergessen - 1999-2019 - Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut" stattgefunden. Im Rahmen dieser Konferenz trafen die Herausgeber der NRhZ den italienischen Journalisten Fulvio Grimaldi. Er berichtete davon, dass er im März 2001, kurz vor der Verhaftung von Slobodan Milosevic, noch ein Gespräch mit ihm hatte führen können. Eine gekürzte Version ist am Tag nach der Verhaftung, am 1. April 2001, in der "Corriere della Sera" erschienen. Er hat die ungekürzte Fassung für die Veröffentlichung in der NRhZ zur Verfügung gestellt. Hajo Kahlke gebührt Dank, dass er den Artikel, in dem das Gespräch und sein Verlauf wiedergegeben sind, aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen hat. Es folgt also der Artikel von Fulvio Grimaldi in deutscher Fassung - als Würdigung eines Politikers, der sich nicht der globalen Mafia des "westlichen" Kapitals beugen wollte und dafür teuer bezahlt hat. mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
10. Juli 1942 - 14. April 2019
Wir trauern um – We mourn the death of Prof. Dr. Mira Markovic
Vom Internationalen Komitee Slobodan Miloševic

Wir, die Mitglieder des ICSM, gedenken des Lebens und Werks der Genossin Dr. Mira Markovic, die ihr ganzes Leben lang für ein sozialistisches Jugoslawien gearbeitet hat. Als Patriotin kämpfte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Präsidenten Slobodan Miloševic, gegen die NATO-gesteuerten Kriege, die Jugoslawien auseinandergerissen haben, gegen die finale NATO-Aggression 1999 und gegen die nach einem Staatstreich im Jahr 2000 in Belgrad installierte westliche Marionetten-Regierung. mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Jürgen Todenhöfer: Die große Heuchelei (23.4., Köln, Volksbühne), Martin Breidert: Ist Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch? (25.4., Überseemuseum, bremerfriedensforum.de), Tagung „Time for Change?“ (4. Mai 2019, Wuppertal, Bergische Universität), Kairos-Palästina-Solidaritätsnetz  KPS zusammen mit der Bielefelder Nahost-Initiative; "Palästina und Israel - Die Lage spitzt sich zu" (22.6., Dortmund, Umfeld des ev. Kirchentags) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – Eröffnung: 1.Mai, Pablo E. Piovano, Landwirtschaft und Gifte (Fotoausstellung, Horbach-Stiftung), ... bis 1.5.2019: Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat (Bonn, Fraumuseum), Eröffnung: 6.5. Anne Ruth Kieschnick (Köln, Maternushaus), ... bis 10.Juni: Krieg. Macht. Sinn. Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung (Ruhrmuseum, Zeche Zollverein), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG –  Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (9,5., Berlin, 30.8. Rheinsberg), Jürgen Todenhöfer: Buchvorstellung - Die große Heuchelei (23.4., Köln, Volksbühne), weber-herzog-musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (30.4.2019, Nürnberg) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT Benefizkonzert der Gruppe SADAQA, Aeham Ahmad, Nora Benamara, Nils Als, Kay Kalytta (23.4., iWIZ.de, Bonn), Achim Bigus: Lieder der Arbeiterbewegung (26.4., Osnabrück, Balou), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) – AKTION – Wald statt Kohle, 60 Monate Waldspaziergang im Hambacher Wald (Sonntag, 12. Mai, 16. Juni, 14. Juli, 18. August), Ostermärsche (19.-22. April, bundesweit), Fritz Bilz: Auf den Spuren von Karl Marx in Köln (25.Mai, Köln, DFV NRW, schlaumeier-reisen@online.de), Alexander Neu: Anti-Nato-Gipfeltreffen, Proteste in Washington (25.Mai, Köln, DFV NRW, schlaumeier-reisen@online.de), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ AUSSTELLUNGSVERLEIH +++
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Arbeit und Soziales  vom 17.04.2019
Heils Grundrentenkonzept: Kleiner Wurf zum großen Namen
Schwundrente
Von Harald Schauff

Der Rentengipfel erbebte und gebar ein Mäuschen. Das sollte zuerst den Namen ‘Respektrente’ tragen, was merkwürdig klingt, nach einer künstlich nachgeschobenen besonderen Wertschätzung jahrzehntelanger Niedriglohnschinderei. Weil es wohl zu aufgesetzt wirkte, folgte die Umtaufe in ‘Grundrente’, was sich zunächst viel versprechend anhört, als solle damit drohender Altersarmut grundsätzlich vorgebeugt werden. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 17.04.2019
Anlässlich des Aktionstages gegen Mietenwahnsinn am 6.4.2019
Wohnen ist ein Menschenrecht! LEG und Vonovia enteignen!
Von Werner Rügemer

Auch in Köln fand wie in vielen Städten Deutschlands und weltweit am 6.4.2019 eine Kundgebung und Demonstration gegen die Mietenspekulation statt. Die Veranstalter mit DGB, Arbeiterwohlfahrt und Mieterbund hatten das lasche Motto „Wir wollen wohnen“ ausgegeben. Die großen Wohnungsspekulanten wie BlackRock&Co mit ihren Wohnungskonzernen wie Vonovia wurden nicht genannt, auch nicht die Forderung „Wohnen als Menschenrecht“ (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 25,1) Und nur der Kölner Miet-Rebell Kalle Gerigk sprach über die Möglichkeit der Enteignung. Die Kölner Arbeitsgruppe „Kapitalismus heute“ verteilte ein viel gelesenes Flugblatt. Werner Rügemer als Mitverfasser hat es zur Situation in Köln und zur Berliner Enteignungs-Initiative aktualisiert. mehr...

 

Globales  vom 17.04.2019
Rede bei der Mahnwache #HaendeWegVonVenezuela am 13. April 2019 in Berlin
Unselige Tradition beim Umgang mit Putschisten und Diktatoren
Von Gerhard Mertschenk (Alexander v. Humboldt-Gesellschaft)

Mit der völkerrechtswidrigen Anerkennung des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó in Venezuela setzt die jetzige Bundesregierung mit dem SPD-Außenminister Heiko Maas eine lange unsägliche Tradition deutscher Regierungen beim Umgang mit Putschisten und Diktatoren fort. Diese Tradition reicht zurück bis ins Jahr 1936, als die deutsche Regierung, sprich die faschistische Hitler-Regierung, am 18. November 1936, also nur 4 Monate nach dem Militärputsch, den Putschistengeneral Franco als "legitime spanische Regierung" anerkannte und damit die rechtmäßige Regierung der Republik Spanien als "illegitim" erklärt, so wie gegenwärtig der gewählte Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela als unrechtmäßiger Machthaber bezeichnet wird. mehr...

 

Globales  vom 17.04.2019
70 Jahre NATO
Europas Sicherheit
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Ob die Außenminister der NATO-Mitgliedsstaaten oder deren Verteidigungsminister alle bei der Feierlichkeit zum NATO-Jubiläum in Washington am Donnerstag 4.3.2019 anwesend waren oder nicht, ist völlig unklar. Die deutsche Öffentlichkeit widmete sich nur dem deutschen Außenminister Heiko Maas, der sicherlich nicht dort gewesen sein dürfte, wenn seine EU-Kollegen nicht dabei waren. Am Tag zuvor (3.4.2019) schrieb die Süddeutsche Zeitung (Seite 2) diesbezüglich: "wenn die Außenminister an diesem Donnerstag in Washington zum Jubiläumstreffen zusammenkommen..." also wenn (konditional), was keine Gewissheit bedeutet. Weder die FAZ noch die junge Welt berichteten über die Präsenz der EU-Außenminister oder Verteidigungsminister auf dem NATO-Jubiläum. mehr...

 

Globales  vom 17.04.2019
Verhaftung von Julian Assange in London
Recht auf Geheimhaltung von Regierungskriminaltät?
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Eine ganze Seite (Seite 3) widmet die Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 12.4.2019 der Verhaftung von Julian Assange in London am 11.4. Aber worum es eigentlich geht, sind die vier dazu gemeinsam publizierenden SZ-Journalisten nicht fähig oder nicht willens klarzustellen („Klare Botschaft“ von Silke Bigalke, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Nicolas Richter, SZ 12.4.2019). Doch die Sachlage, wie sie sich von Anfang an darstellt, ist genau zu beschreiben, denn es ist diese Sachlage, die den Fall Assange zu Recht in ein weltpolitisches Drama verwandelt. mehr...

 

Globales  vom 17.04.2019
Böhmermann´s Pressefreiheit versus Pressefreiheit von Assange
Mit zweierlei Maß
Von Felicitas Rabe

Wer erinnert sich noch an den Aufschrei, welcher im Frühjahr 2016 durch das Land ging, als der ZDF-Mitarbeiter Jan Böhmermann seine Pressefreiheit bedroht sah, weil der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ihn wegen Beleidigung verklagte. Flächendeckend schlossen sich Journalisten und Künstler der Auffassung des ZDF an, wonach die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit in Deutschland über alles ginge und andere (Beleidigungen, Verleumdungen,...) an Grundrechten dementsprechend nachrangig sei. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 17.04.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (153)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Zuerst erschuf Gott den Affen, der gefiel ihm nicht. Dann erschuf er den Menschen und dann hörte er auf zu experimentieren!“ „Als der Soldat vom Krieg nach Hause kam, hatte er kein Brot. Da sah er einen, der Brot hatte. Den schlug er tot. Du darfst doch niemanden tot schlagen, sagte der Richter. Warum nicht, sagte der Soldat.“ „Wenn jemand glaubt frei zu sein, ist der nicht weit genug geflogen, um die Gitter zu sehen.“ „Frieden ist eine Fantasie – Zeit, sie Wirklichkeit werden zu lassen“ „Wir liegen Stunde um Stunde in der Sonne, um so braun zu sein wie die Menschen, die wir so hassen. Warum?“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Kommentar  vom 17.04.2019
Kommentar vom Hochblauen
Jüdischer Rechtsextremismus und Bibis Wahlschlager "Annexion"
Von Evelyn Hecht-Galinski

Wer noch Zweifel hatte, sollte nun endgültig eines Besseren belehrt sein. "Jüdischer Staat", Zionismus und Demokratie schließen sich aus. Wenn am kommenden Freitagabend der Beginn des Pessach-Festes mit dem ersten Seder beginnt, dann wäre es an der Zeit, das Land nicht von Brotkrumen, sondern von rechtsextremen politischen Politikern zu befreien, die nichts anderes wollen, als den religiösen Zionismus zum Kampfmittel der ewigen Judaisierung zu machen. Darunter leiden nicht nur die unterdrückten und besetzten, ihrer Freiheit beraubten Palästinenser, sondern auch die säkularen jüdischen Bürger Israels. mehr...

 

Kommentar  vom 17.04.2019
Begegnung mit einem Idol der Jugend
Carsten Stahl – der "Jugendflüsterer"
Von Rudolf Hänsel

Anfang Februar dieses Jahres erschütterte der Tod einer elfjährigen Grundschulschülerin in Berlin die Republik: Das Mädchen unternahm nach Mobbing-Erfahrungen in ihrer Schule einen Suizidversuch und ist an den Folgen gestorben. Der Anti-Mobbing-Trainer Carsten Stahl brachte den tragischen Vorfall an die Öffentlichkeit. Vor Eltern der betroffenen Grundschule brüllte er einige Tage später: „Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wie viele Menschen müssen sich noch wegen Mobbing das Leben nehmen? Wann kapieren unsere Politiker und Schulverantwortlichen endlich, dass hier etwas passieren muss?“ Mich selbst hat die Nachricht vom Tod der Schülerin zutiefst schockiert. Seit Jahren mache ich als Experte für die Prävention von Schulgewalt auf diese verborgene und tolerierte Gewalt aufmerksam – ohne irgendein Echo von Politik, vorgesetzten Schulbehörden, Lehrer- und Elternverbänden oder TV-Magazinen. Am 6. Februar schrieb ich in einem Fachartikel: „Wie viele Schülerselbstmorde verträgt eine Gesellschaft, bevor sich betroffene Eltern und Lehrkräfte dazu aufraffen, das Opferwerden durch Gewalt – diesen ‚stillen Alptraum‘ – nicht mehr zu tolerieren, sondern zu stoppen? mehr...

 

Kommentar  vom 17.04.2019
Boykottiert die Bezos-Krake
Amazon-Imperialismus
Von Ulrich Gellermann

Das waren Zeiten: Als der Buchladen um die Ecke noch Basis-Kulturarbeit leistete. Als der Amazon-Leicht-Billig-und-Schnell-Versand sich noch auf die USA beschränkte. In grauer Vorzeit? Eher war es eine bunte Zeit, weil die vielen deutschen Buchhändler der lokalen Kulturarbeit eine eigene Farbe gaben. Mit eigenen Lesungen, mit einer Vielzahl von kleinen Veranstaltungen, mit literarisch interessierten und nicht selten sogar gebildeten, echten Menschen hinter der Theke. Jede Woche verschwinden traditionelle Buchläden. Noch existieren rund 6000 klassische Buchhandlungen in der Bundesrepublik. Doch allein 2014 gaben in Deutschland nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels knapp 150 Buchläden auf. Mehrheitlich verschwanden sie im unersättlichen Schlund von Amazon. Aber Amazon wird nie satt. Der Konzern will jetzt noch mehr: Private Daten. Und neue Herrschaftsfelder im Internet. mehr...

 

Medien  vom 17.04.2019
Die Heckenschützen der Tagesschau feuern nur auf Ziele nach Vorgabe der Bundesregierung
ARD-aktuell: Bei Kolumbien gucken wir weg
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Vergleichen ist bekanntlich ein Lernverfahren. Rückschluss: Wird Ihnen, dem Fernsehnachrichten-Konsumenten, eine bedeutende Vergleichsmöglichkeit vorenthalten – ARD-aktuell ist darin routiniert – dann wird Ihnen der Zugang zu Erkenntnissen erschwert, schlimmstenfalls sogar verschlossen. Sie werden manipuliert. Ihre Entscheidungsfähigkeit, Ihre soziale Kompetenz, Ihre Souveränität sind berührt. Wie das im Einzelfall vor sich geht, soll hier eine Kritik an der Nachrichtengestaltung über Kolumbien aufzeigen. Im Unterschied zur verstiegenen Berichterstattung über das Nachbarland Venezuela findet der miserable Alltag der Kolumbianer kaum Berücksichtigung in der Tagesschau. Das „Flaggschiff der ARD“ hat Schlagseite. Und das ist gewollt so. mehr...

 

Filmclips  vom 18.04.2019
Montabaur, 26.3.2019
MIND AWARD für Daniele Ganser – NATO-Strukturen und deutsche Mitgliedschaft
Von Arbeiterfotografie

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Filmclips  vom 10.04.2019
Serbiens Verteidigungsminister Aleksandar Vulin im Rahmen der Internationalen Konferenz "NATO-Aggression – Never to forget – 1999-2019", Belgrad, 22.-23.03.2019
Serbien wird nicht der NATO beitreten
Von Arbeiterfotografie

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Filmclips  vom 03.04.2019
Internationale Konferenz "NATO-Aggression – Never to forget – 1999-2019", Belgrad, 22.-23.03.2019
Peter Handke – ein Freund Serbiens – zur NATO-Aggression 1999 vor 20 Jahren
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 17.04.2019
Zwangsräumungen in Duisburg-Marxloh
"Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte."
Von Katrin Gems

Die dunklen Augen der jungen Frau sind voller Angst. Die Dolmetscherin übersetzt ihre Fragen: „Warum hassen die uns so? Was tun wir denn, dass sie so mit uns umgehen?“ Gülsen ist mit ihrer Familie von der „Task Force Schrottimmobilien“ innerhalb von ein paar Stunden buchstäblich vor die Tür gesetzt worden. Morgens um 9 Uhr standen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor der Tür und verlangten die Papiere der Familie. Sie waren unfreundlich und ließen sich die gesamte Wohnung zeigen, die kleine Tochter reagierte verängstigt und weinte. Gülsen hatte durchaus Hoffnung, dass es bei der Überprüfung der Papiere bleiben würde, denn das Haus und ihre Wohnung war in ihren Augen völlig in Ordnung, in besserem Zustand, als andere Häuser, aus denen Verwandte und Freunde bereits „zwangsgeräumt“ worden waren. Aber nach einer kurzen Besprechung teilten ihr die Mitarbeiter der Behörde mit, es sei Gefahr im Verzug und die Familie müsse innerhalb von zwei Stunden packen und die Wohnung verlassen. Den fünften Geburtstag ihrer Tochter muss Gülsen nun in der Wohnung von Freunden feiern, in der die 4-köpfige Familie zunächst einmal untergekommen ist. mehr...

 

Fotogalerien  vom 10.04.2019
Ausstellung im Rahmen der Internationalen Konferenz "NATO-Aggression – Never to forget – 1999-2019", Belgrad, 22.-23.03.2019
Genozid – Ökozid – Niemals vergessen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die zivile Infrastruktur eines Landes zu zerstören, ist ein Kriegsverbrechen. Dieses Verbrechen der NATO, das durch das Bombardieren von Chemie-Anlagen einen Ökozid und durch den Einsatz von abgereichertem Uran einen Genozid verursacht hat und für das die "Sozialdemokraten" Schröder und Scharping, der "grüne" Joseph Fischer und ihre Kumpanen aus den anderen NATO-Staaten verantwortlich zu machen sind, darf nicht vergessen werden – zumindest solange die Täter nicht hinter Schloss und Riegel sitzen. Damit die Kapital-Verbrechen in Erinnerung bleiben, hat vom 22. bis 23. März 2019 in Belgrad im Haus der Armee anlässlich des völkerrechtswidrigen NATO-Überfalls auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren eine internationale Konferenz mit dem Titel "NATO-Aggression - Niemals vergessen – 1999-2019 – Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut" (NATO-Aggression – Never to forget – 1999-2019 – Peace and Progress instead of Wars and Poverty) stattgefunden. Sie war begleitet von der Ausstellung "Niemals vergessen". Die NRhZ gibt mit der nachfolgenden Besprechung einen Einblick. mehr...

 

Fotogalerien  vom 03.04.2019
In Erinnerung an die NATO-Aggression gegen Jugoslawien vor 20 Jahren
Das imperiale Lügenkonstrukt zerbrechen
Von Arbeiterfotografie

Anlässlich des völkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. März 1999 begann, haben der Deutsche Freidenker-Verband und die Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) vom 21. bis 26. März 2019 eine Solidaritätsreise nach Serbien organisiert. Dazu gehörte die Teilnahme an der Internationalen Konferenz "NATO-Aggression – Niemals vergessen – 1999-2019 – Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut" sowie die Beteiligung an Gedenkveranstaltungen am Jahrestag des Kriegsbeginns. Die NRhZ dokumentiert in Fotos der Arbeiterfotografie die Aktivitäten am 24. März sowie den Besuch der Grabstätte von Präsident Slobodan Milosevic in Pozarevac am darauf folgenden Tag. mehr...

 

Literatur  vom 17.04.2019
Aus der alltäglichen vielseitigen Gefräßigkeit
Aussteiger
Von Afsane Bahar

Wenn ich vom Aussteigen spreche
angesichts des beißenden Geruchs
unserer mit sich selbst beschäftigten Gesellschaft
in der das vermeintliche Wohlergehen
die Augen blind
und die Sinne stumpf werden lässt
wenn ich vom Aussteigen spreche
aus der alltäglichen vielseitigen Gefräßigkeit mehr...

 

Literatur  vom 17.04.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (3)
Träumender Trommler
Von Harry Popow

Tamara arbeitet inzwischen als Personalchefin beim 2. Gleisbau, eine wichtige Strecke für die WISMUT von Johanngeorgenstadt nach Aue im Erzgebirge. Henry und seine Geschwister werden von Tante Lotte versorgt. Mit ihr fahren sie im Sommer 1949 nach Rathen im Elbsandsteingebirge. Sie wohnen in der romantischen Burgruine Rathen, direkt über der Elbe. In der Burg ist ein Hotel untergebracht. Früher gehörte sie einem Schweizer Bankier, so ist zu erfahren. Später wird sich eine Sparkasse aus Berlin die „Ruine“ als Ferienheim einrichten. In Erinnerung bleiben die Wanderungen zum Amselsee und zur Bastei, in der Felsenbühne Rathen begeistert sie die Operette „Schwarzwaldmädel“. Die Burgkost ist schmal, deshalb holen sie beim Fleischer für fünfzig Pfennige heiße Knochenbrühe, denn der Hunger ist noch ein ständiger Begleiter. Henry zeichnet eine Skizze von der Burg. Außerdem will er „wissenschaftlich“ arbeiten, so beobachtet er mit seinem einrohrigen Fernglas, das er von seinem Papa hat, die täglichen Wolkenbewegungen und notiert`s in einem Heftchen. Er fühlt sich wohl. Schließlich ist eine Karte an Mama fällig: Ich schreibe Dir den ersten Gruß aus Kurort Rathen. Sei bitte nicht traurig, dass ich solange nicht geschrieben habe. Eben kommen wir von einem Spaziergang zurück. Es geht uns hier sehr gut. Ich freue mich sehr über die herrliche Gegend. Gestern waren wir trotz schlechtem Wetter mit Eberhardt zum Felsen ‚Talwächter‘. Mama, ich bin wirklich schreibfaul. Herzliche Küsse von Deinem Henry. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


MIND AWARD für Daniele Ganser
Von Arbeiterfotografie
FOTOGALERIE