Köln (NRhZ 860, 08.04.2026) – Nächste Ausgabe am 22. April 2026Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 860 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Seit dem 15. Februar 2025 läuft die Kampagne "Für ein neutrales Deutschland" mit der Möglichkeit zum Unterzeichnen (über deutschlandNEUTRAL.de). Mehr als 7000 Menschen haben das bereits wahrgenommen. 152 Erstunterzeichner und 63 Organisationen bzw. Initiativen unterstützen die Kampagne. Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de mehr...
Aktuelles vom 08.04.2026
Tag der Bewegung am 28. März 2026 in Berlin
Mit dem Grundgesetz in der Hand für die Grundrechte
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Sechs Jahre lag im März 2026 der Beginn einer von langer Hand geplanten Operation zurück, die die Welt – wie vor 25 Jahren die Operation 9/11 – verändert hat. Es war die Operation Corona, von der sich die meisten Menschen aufgrund ihrer unerwarteten Andersartigkeit überrumpeln ließen – doch nicht alle. Am 25. März 2020 wurde von Aachen aus eine Petition auf den Weg gebracht, mit der gezeigt wurde, dass die Lockdown-Maßnahmen jeglicher medizinischer Grundlage entbehrten (denn die Zahl der fiebrigen Atemwegserkrankungen war laut RKI zum Zeitpunkt des Lockdown-Beginns auf einem Tiefpunkt – niedriger als in den Wochen und auch in den Jahren zuvor), und mit der die unverzügliche Wiederherstellung der Grundrechte gefordert wurde – mit ca. 90.000 Unterzeichnern nach ca. zwei Monaten. Und drei Tage später, am 28. März 2020, waren es in Berlin Menschen wie Anselm Lenz, Hendrik Sodenkamp und Uli Gellermann, die sich keinen Bären aufbinden ließen, und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz mit dem Grundgesetz in der Hand protestierten und damit auf die Brutalität des Staates stießen, der es nicht zulassen wollte, dass Menschen öffentlich zeigen, dass sie die Perfidie der Operation durchschauen. Am 28. März 2026 wurde dessen – sechs Jahre danach – mit Kundgebung, Demonstration Richtung Reichstag und Kranzniederlegung gedacht. Es war der Tag der Bewegung, der Gedenktag an die weltweit erste Demonstration gegen das Corona-Regime, der Gedenktag für die Impf-Opfer, der Gedenktag für die politischen Gefangenen in der BRD und der im Kampf um den Erhalt der Demokratie Gefallenen bzw. Getöteten. Zwei Arbeiterfotografen haben das Geschehen für die NRhZ dokumentiert. mehr...
Aktuelles vom 08.04.2026
Kölner-Karlspreis-Verleihung +++ Deutschland. Aber NEUTRAL! +++ 100 Jahre Arbeiterfotografie +++ 28. März 2026 in Berlin
"Für Helden wider Willen"
Von NRhZ-Redaktion
Am Samstag, dem 28. März 2026, dem Tag der Bewegung, ausgerufen vom "Demokratischen Widerstand", kam in Berlin in der Musikbrauerei einiges zusammen – darunter die "Neue Rheinische Zeitung" (Organ der Demokratie), die "Kampagne für ein neutrales Deutschland" und das Medienprojekt Arbeiterfotografie (Videodokumentation in Vorbereitung). Was hatte es damit auf sich? Die Neue Rheinische Zeitung zeichnete die EU-sanktionierten Journalisten im palästinensischen Widerstand mit dem nach Karl Marx benannten Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik aus. Stellvertretend für die von der EU lebensbedrohlich bedrängten Journalisten und die ermordeten Bewohner Gazas ging der Preis an Anne Frank. mehr...
Aktuelles vom 08.04.2026
Die phänomenale Kehrtwende von Bundeskanzler Merz
Der große Durchbruch am 1. April des Jahres 2026
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es war an einem Mittwoch, am 1. April des Jahres 2026. Am Abend dieses Tages war das Bundeskanzleramt noch derart hell erleuchtet, dass die Bahnreisenden, die aus dem Berliner Hauptbahnhof traten, fasziniert vom Anblick vor Ehrfurcht erschauderten. Dieser späten Stunde war ein anstrengender Tag vorausgegangen. Es hatte ein zähes Ringen stattgefunden – ein Tauziehen zwischen den Kräften des Untergangs und denen einer friedlichen Zukunft. Einer Delegation von Psychologen war es gelungen, seine Durchlaucht Friedrich Merz, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, an einer Stelle zu packen, die ihm keine Alternative ließ – bei seinem Machthunger. Die Delegation von Psychologen hat ihm mit viel Einfühlsamkeit die Botschaft vermittelt, welche Macht er in den Händen hält. Es ist ein überaus wirkmächtiger Hebel, der am 25. September 1990 von seinem Vorgänger Helmut Kohl geschaffen worden ist und seitdem sehnlichst darauf gewartet hat, ergriffen zu werden. Und nun, am 1. April des Jahres 2026 ist dies geschehen. mehr...
Aktuelles vom 08.04.2026
NGfP-Kongress "Rasende Zerstörung – Ursachen und ökonomische, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung", Berlin, 26.-28.03.2026
Von der Depression zur mobilisierenden Aufklärung
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es war ein volles, nahezu überwältigendes Programm, das der Zuhörerschaft an zweieinhalb Tagen beim Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) mit dem Titel "Rasende Zerstörung – Ursachen und ökonomische, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung" im Xelor-Kesselhaus in Berlin-Neukölln geboten wurde. Ursprünglich waren kirchliche Räume für den Kongress vereinbart. Aber die evangelische Kirche hatte einen Rückzieher gemacht, weil sie "vermuten müsse, dass von den Vorträgen Gefahr für sie ausginge". Das war insofern der Fall, als dass die Vorträge – im Gegensatz zur Kriegstreiberei, die in der katholischen und evangelischen Kirche zu beobachten ist – durchweg Position bezogen gegen die verschiedenen Formen von Krieg, die uns zurzeit bedrängen. Gleich der erste Vortrag – der des Theologen Eugen Drewermann, dem die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen ist und der Erstunterzeichner des Neuen Krefelder Appells gegen Krieg in all seinen Formen (OmniWar) wie auch der Kampagne für ein neutrales Deutschland ist – war dafür ein hervorragendes Beispiel. mehr...
Aktuelles vom 23.03.2026
Ulrich Gellermann, Arnulf Rating, Jens Fischer Rodrian: "Deutschland NEUTRAL! Mit Sicherheit für Frieden"
Das richtige Buch zur richtigen Zeit
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es ist ein bemerkenswertes Buch, das im Westend-Verlag erschienen ist und in dem mehr als 30 Autorinnen und Autoren versammelt sind – 15 davon Erstunterzeichner der am 15. Februar 2025 von der "AG Frieden dieBasis Köln" initiierten lagerübergreifenden "Kampagne für ein neutrales Deutschland" (deutschlandNEUTRAL.de), die am 17. Februar 2026 Gründungsmitglied der in der Schweiz ins Leben gerufenen „International Federation for Neutrality Organizations“ geworden ist. Gleich der erste Satz des ersten Artikels lautet: "Jüngst ist der Ruf nach einer Neutralität Deutschlands aufgekommen." Der Schriftsteller, Publizist und Jurist Wolfgang Bittner bezieht sich damit auf den in der Neuen Rheinischen Zeitung veröffentlichten Artikel "Neutralität auf dem Vormarsch". Und am Ende seiner Ausführungen verweist er auf die website der "Kampagne für ein neutrales Deutschland" (deutschlandNEUTRAL.de) mit den Worten: "Trotz nahezu unüberwindlich erscheinender Hürden sollte das Ziel der Souveränität und Neutralität Deutschlands nicht aus den Augen verloren werden. In dieser Hinsicht gibt es verdienstvolle, zu unterstützende Ansätze." Damit bewirbt er die Kampagne, deren Erstunterzeichner auch er ist. mehr...
Aktuelles vom 15.03.2026
Erklärung vom 15. März 2026
Schluss mit den menschenverachtenden EU-Sanktionen!
Von NRhZ-Redaktion und Bundesverband Arbeiterfotografie
Es zeigt sich: die EU ist ein Konstrukt jenseits jeder Rechtsstaatlichkeit. Mittels sogenannter Sanktionen sollen Menschenrechte politisch Missliebiger wie z.B. der im russischen Exil lebenden Journalisten Thomas Röper und Alina Lipp, des in Berlin lebenden deutschen Staatsbürgers Hüseyin Dogru oder des in Brüssel lebenden Schweizers Jacques Baud vom EU-Rat unter Umgehung jeder Gerichtsbarkeit ausgeschaltet werden - nur weil sie in Sachen Ukraine oder Palästina die "falsche" Meinung haben oder verbreiten. mehr...
Aktuelles vom 14.03.2026
Video-Ansprache von Max Otte zum Krieg im Iran, 10. März 2026
Da gibt es nur eins: Truppenstationierungsvertrag kündigen!
Von NRhZ-Redaktion
Naher und Mittlerer Osten im kriegerischen Visier von Israel und USA +++ Besonnener Kommentar von Prof. Max Otte +++ In Deutschland sind Ramstein und Stuttgart Kriegsdrehscheiben - auch für den Krieg gegen den Iran. +++ Die Forderung kann nur lauten: Kündigung des Vertrags über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland - kurz Truppenstationierungsvertrag. Das ist lange schon überfällig. Kündigungsfrist: 2 Jahre! Prof. Max Otte zu seiner Ansprache: "Am 28. Februar 2026 haben die USA und Israel den Iran angegriffen und den obersten Führer des Iran und viele Angehörige seiner Familie getötet. Die USA und Israel bombardieren mittlerweile auch zivile Ziele. Der Iran hat einen neuen obersten Führer gewählt und mit Raketenangriffen auf militärische Ziele der Region sowie der Sperrung der Straße von Hormuz reagiert. Ich äußere mich zu den bedrohlichen Entwicklungen im Mittleren Osten und mache Vorschläge für die deutsche Position." mehr...
Aktuelles vom 14.03.2026
Angesichts der Weltlage
Da gibt es nur eins: Deutschland NEUTRAL!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Die Kriegsdrehscheibe Ramstein hat für die USA eine wichtige Funktion bei der Führung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen den Iran. Zu dieser Erkenntnis kommen zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten diesseits und jenseits der von NATO-Kreisen errichteten, so genannten Brandmauer: die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen und der AfD-nahe Ökonom Prof. Max Otte. Daraus ergibt sich: Deutschland könnte – ähnlich wie bereits Spanien – ein deutliches Signal setzen und den USA die Nutzung der Kriegsdrehscheiben in Deutschland untersagen. Dafür gibt es eine auf der Hand liegende Möglichkeit. Das ist die Kündigung des Vertrags über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland – kurz Truppenstationierungsvertrag. Damit würden alle Militäreinrichtungen der USA und der NATO aus Deutschland verbannt. Innerhalb von zwei Jahren müssten sie geschlossen werden. mehr...
Aktuelles vom 14.03.2026
Das im Grundgesetz verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung wird schon seit einigen Jahren mit Füßen getreten. Jetzt soll diese illegale Praxis ganz offiziell legalisiert werden.
Das offizielle Ende der Meinungsfreiheit
Von Hermann Ploppa.
Vor kurzem reiste die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit, Frau Irene Khan, für etwa zwei Wochen durch Deutschland. Bei ihrer Winterreise sprach sie zunächst mit Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und mit den obersten Verfassungsrichtern in Karlsruhe. Denn Frau Khan war von der Bundesregierung eingeladen worden. Vermutlich in der Hoffnung, dass Irene Khan der Bundesregierung gute Noten erteilen würde. Doch Frau Khan sprach auch mit einfachen Bürgern und Vertretern von deutschen Menschenrechtsorganisationen. Und den erhofften Persilschein für makellose Menschenrechtspolitik liefert Irene Khan der deutschen Bundesregierung keineswegs. Die ehemalige Direktorin von Amnesty International berichtet vielmehr von einem Klima der Einschüchterung und Angst in Deutschland. mehr...
Arbeit und Soziales vom 08.04.2026
Und wie die Menschen leiden
Moderne Sklaverei im globalen Kapitalismus
Von Christopher Dömges
Die Frau, die an diesem Morgen um 4.30 Uhr aufsteht, heißt offiziell „Haushaltshilfe“. Ihr Pass liegt im Safe ihres Arbeitgebers, ihre Arbeitszeit steht in keinem Vertrag, und ihr Lohn reicht kaum für ein Busticket in die nächste Stadt. Sie putzt, kocht, wischt, wäscht – 14, manchmal 16 Stunden am Tag. Wenn sie krank wird, verliert sie ihren Job. Wenn sie widerspricht, verliert sie ihre Unterkunft. Rein rechtlich ist sie frei. In der Realität ist sie gefangen. Sie ist kein Einzelfall. Sie ist ein Symptom. mehr...
Globales vom 08.04.2026
Die Wiege der Menschheit
Afrika – der Traum meiner Kindheit
Von Georges Hallermayer
Vor einigen Wochen bekam ich ein Buch von meiner Tochter geschenkt, die von meiner unerfüllbaren Sehnsucht weiß, Afrika kennenzulernen: „Motherland. Von Mansa Musa bis Black Panther“ von Luke Pepera, der in Ghana aufgewachsen, in Oxford studierte, „eine persönliche Reise durch 500.000 afrikanische Geschichten“ schrieb, auf 332 Seiten, erschienen im Aufbau-Verlag Berlin, für 28 Euro zu haben. mehr...
Globales vom 08.04.2026
Trumps Iran-Politik – Strategie oder Selbstzerstörung?
Operation Blind Fury
Von Wolfgang Effenberger
Was im Washingtoner Sicherheits-Establishment als harter Kurs und notwendige Abschreckung gefeiert wird, offenbart im Nahen Osten vor allem eine Politik, die sich mit jedem Schritt selbst konterkariert. Foreign-Affairs Artikel wie "How America´s War on Iran Backfired" und der The-Economist-Titel "Operation Blind Fury" legen nahe, dass die aktuelle US-Linie gegenüber dem Iran nicht nur wenig Erfolg zeigt – sondern die eigenen Ziele untergräbt. Um Teheran einzuschüchtern, zeigen Trump und die US-Administration theatralische Drohgebärden oder übertriebene militärische Stärke (sogenanntes militärisches Sabre-Rattling), statt auf substanzielle, stabilisierende Diplomatie gegenüber dem Iran zu setzen. Trumps martialische Tiraden wirken wie militärische Dampfplauderei mit hohem Eskalations-Risiko und führten bisher zu mehr Stärke für die iranischen Akteure in der Region, zu instabileren Allianzen und zu einem US-Image, das eher als unberechenbar als verlässlich gilt. Wenn Trump nun die Straße von Hormuz als möglichen "Hebel" ins Spiel bringt, droht das weniger eine kluge Strategie zu sein als ein Akt der Selbstschädigung im globalen Macht-Spiel. mehr...
Globales vom 08.04.2026
Mondmission der NASA
Eine Frau und drei Männer fliegen um den Mond
Von Heinrich Frei
Die Artemis-2-Mondmission ist erfolgreich gestartet. Das Raumschiff der Artemis soll den Mond mit einer Frau und drei Männern an Bord umrunden, wie schon im Roman "Die Reise zum Mond" von Jules Verne. Hoffentlich ist die Artemis-Mission von Erfolg gekrönt, und die vier Passagiere kommen unbeschadet auf die Erde zurück. Heute nach über 50 Jahren nach der letzten Mondlandung sollte eine bemannte Umrundung des Mondes technisch ein Kinderspiel sein. Bei der ersten Mondlandung, 1969, hatten wir noch keine Handys, keine PCs auf dem Tisch, und nicht lange vorher machte ich noch statische Berechnungen mit dem Rechenschieber. mehr...
Globales vom 14.03.2026
Zum Jahrestag des Todes des ehemaligen Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien
Vor 20 Jahren ist Slobodan Miloševic gestorben worden
Von Peter Betscher
Die Formulierung in der Überschrift verwendete der bulgarische Journalist Germial Civikov, um auf die ungeklärten Todesumstände von Slobodan Miloševic hinzuweisen. Alle Bemühungen des Internationalen Komitees zur Verteidigung von Slobodan Miloševic (ICDSM) nach Aufklärung verliefen im Sande. Das hing in erster Linie damit zusammen, dass das illegale Haager Tribunal gleichzeitig die eigene Berufungsinstanz stellt. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) beauftragte einen seiner eigenen Richter, Kevin Parker, mit der Leitung der „internen Untersuchung“. Von ihm stammt der sogenannte „Parker-Bericht“, der das ICTY entlastet und Slobodan Miloševic für seinen Tod verantwortlich macht. Marko Milosevic machte Herrn Parker in einem offenen Brief deutlich, dass der Inhalt und die Schlussfolgerungen des Berichts "inakzeptabel" seien, und wies darauf hin, dass "die Autopsie ohne die Anwesenheit des von unserer Familie entsandten unabhängigen Expertenteams durchgeführt wurde, obwohl wir darauf bestanden", "dass den russischen Ärzten der Zugang zur Leiche und zu den Gewebeproben verweigert wurde" und dass der Familie der Zugang zu den Blutproben verwehrt wurde. mehr...
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Pressemitteilung vom 31. März 2026
Freidenker-Protest gegen Kriegskurs der Kirchen
Von Deutscher Freidenker-Verband
Der Deutsche Freidenker-Verband sieht die Bereitschaft der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Marsch in einen Krieg gegen Russland geistliche Schützenhilfe zu leisten, als alarmierend und empörend an. Seit einigen Jahren stellen wir eine zunehmende Tendenz fest, dass kirchliche Verlautbarungen zu Fragen von Krieg und Frieden immer weniger von biblischen Mahnungen zu Frieden und Nächstenliebe, sondern durch die scharfmacherischen Vorgaben von Bundesregierung, EU und NATO geleitet werden. mehr...
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Die Machenschaften der NATO durchschauen
Neutralität? Ja bitte, dann aber richtig!
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)
Was ist Neutralität? Wer ist neutral? Das Lexikon gibt uns Auskunft: Neutralität Bedeutung/Definition: "1) unparteiische, unvoreingenommene Haltung 2) Haltung eines Staates, sich nicht an einem bestimmten Konflikt oder an Konflikten im Allgemeinen zu beteiligen und keine Konfliktpartei zu unterstützen [...]" Wenn wir uns fragen, welcher Staat überhaupt „neutral“ ist wenn wir uns an die obige Definition halten, dann ist die Antwort einfach: Kein einziger! Zwar sind es, gemäß DuckDuckGo AI (1) weltweit 24 Länder, die in der Vergangenheit ihre Neutralität erklärt haben und die daher angeblich neutral sein sollen: Schweiz, Österreich, Irland, Schweden, Finnland, Belgien, Dänemark, Malta, Sultanat Brunei, Katar, Vanuatu, Mongolei, Costa Rica, Papua-Neuguinea, Liechtenstein, Zypern, Südafrika, Saudi-Arabien, Mali, Mazedonien, Tadschikistan, Ecuador, Tonga, Simbabwe. In der Tat eine beeindruckende Liste, die wir indes so nicht hinnehmen dürfen. So haben sich zum Beispiel Schweden und Finnland bereits offiziell von der Neutralität verabschiedet, und sie sind nun Mitglieder beim Angriffsbündnis NATO. Nebst dieser offensichtlichen Abkehr von der Neutralität kann kein einziges der oben genannten Länder wirklich neutral genannt werden. Natürlich gelten zum Beispiel die Schweiz, Österreich und Irland als Musterknaben unter den sogenannt neutralen Länder. Dass damit der Welt und nicht zuletzt den betroffenen Völkern der genannten Länder Sand in die Augen gestreut wird, ist offensichtlich. Wer, bzw. was also ist neutral? mehr...
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
27. Jahrestag der Bombardierung Jugoslawiens, Veranstaltung in Wien im März 2026
HALTET DEN SERBEN
Von Gordana Milanovic-Kovacevic
Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts, nachdem es mit der Zerstörung der SFR Jugoslawien angefangen hatte, endete 1999 mit der flächendeckenden Bombardierung der BR Jugoslawien (Serbien und Montenegro) durch die Kräfte der NATO. Der „Barmherzige Engel“, wie die Serben diese bestialischen Aggression gegen ihr Land nannten, brachte Tausende Tote und Verletzte mit sich, darunter auch über 100 getötete Kinder. Vielerorts kann man die Tötung von Zivilisten nach dem damals - und auch heute - geltenden humanitären Völkerrecht als reines Kriegsverbrechen klassifizieren. mehr...
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Höchste Zeit, dem Irrsinn Einhalt zu gebieten!
Kreuzzug von Armageddon gegen den Iran
Von Hermann Ploppa
Es wird immer bizarrer. Offiziere des US-Streitkräfte erklären ihren Rekruten, Jesus habe Donald Trump gesalbt, damit der Präsident die biblische Endschlacht gegen die teuflischen Heerscharen anführt und gewinnt. Im Netz kursieren in den letzten Wochen vermehrt Berichte über eine extrem irrationale Motivation der US-Regierung, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Christliche Fundamentalisten hätten die Trump-Administration gekapert. Trump habe den Krieg gegen den Iran aus religiösen Antrieben losgetreten. Erschreckende Selbstzeugnisse aus dem engeren Zirkel von Trump geben zu solchen Vermutungen durchaus reichlich Anlass. mehr...
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Der Iran ist das siebente Land auf der Liste
Lüge und Täuschung, wie immer
Von Wolfgang Bittner
Die Verhandlungen in Genf zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm schienen gerade zu einem Erfolg zu führen, als am 28. Februar 2026 plötzlich die US-amerikanischen und israelischen Raketen flogen und der Krieg gegen den Iran begann. Dieser Krieg hat eine lange Vorgeschichte. 1951 erfolgte – noch während der Pahlewi-Dynastie – unter dem gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh die Verstaatlichung der Ölindustrie, wogegen die CIA und der britische MI6 mit gezielten Aktionen vorgingen. Daraufhin wurde Mossadegh 1953 im Rahmen einer „Operation Ajax“ entlassen und festgenommen, womit ein laizistischer Staat verhindert wurde und ein internationales Konsortium Zugriff auf die iranischen Ölvorkommen erhielt. 1979 verließ dann der Schah Mohammed Resa Pahlewi das Land, der Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini kehrte aus dem französischen Exil zurück und der Iran wurde eine autoritär geführte islamische Republik. mehr...
Krieg und Frieden vom 16.08.2025
Wichtige friedenspolitische Impulse – darunter vom Gründungskongress des BSW-Jugendverbands
Neutralität auf dem Vormarsch
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es geht in Deutschland vorwärts mit dem Neutralitätsgedanken als Friedensimpuls. Beim Gründungskongress des BSW-Jugendverbands (JSW) in Bochum wurde am 26. Juli 2025 mit großer Mehrheit (80 bis 90 Prozent) beschlossen: "Eine neutrale Bundesrepublik und demnach ihr NATO-Austritt soll als Weiterführung der Ideen der Mutterpartei ein Ziel des Jugendverbandes des BSW sein." In der Begründung zu dem Antrag heißt es: "Die Bundesrepublik sollte eine vermittelnde Rolle in den Konflikten der Welt einnehmen, sich für Völkerfreundschaft und Verständigung einsetzen statt für Militarisierung, Aufrüstung und Kriegstreiberei zu werben. Die NATO-Mitgliedschaft steht diesem Ziel im Weg. Mit Mitgliedschaft der NATO gibt die Bundesrepublik eigene außenpolitische Interessen auf und unterwirft sich denen der USA und ihrer Verbündeten." Und seit dem 20. August ist das Jugendbündnis Sahra Wagenknecht (JSW) unterstützende Organisation der Kampagne "Für ein Neutrales Deutschland". mehr...
Krieg und Frieden vom 01.12.2023
Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
NATO raus aus Deutschland – NATO raus aus Europa
Von NRhZ-Redaktion
Das waren zwei gelungene friedenspolitische Konferenztage in Köln mit ca. 180 Menschen vor Ort und erkenntnisreichen Vorträgen und Debatten – moderiert von Anneliese Fikentscher. Alles lief in guter Atmosphäre. Die Technik war perfekt. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Die Vorträge erhielten viel Beifall – bis hin zu lang anhaltenden Standing Ovations. Auch schriftliche Reaktionen spiegeln die Stimmung unter den Anwesenden wider: "Die Friedenskonferenz hat mich sehr berührt. Sooo viel Empathie und neue Bekannte. Es schwingt alles noch nach." "Eine großartige Sache." "Sehr inspirierend" "Ihr habt da etwas ganz Großartiges auf die Beine gestellt, es war eine wunderbare Veranstaltung, und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich dabei sein durfte." "Vielen Dank für die Organisation der Konferenz in Köln mit hochkarätigen Vorträgen. Chapeau!" Veranstaltet war die – Julian Assange gewidmete – Konferenz von der AG Frieden Köln der Partei dieBasis in Zusammenarbeit mit der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) und dem Bundesverband Arbeiterfotografie. mehr...
Krieg und Frieden vom 01.02.2023
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (242)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
„Ich bin der Sieg. Mein Vater war der Krieg. Friede heißt mein Sohn. Er ähnelt meinem Vater schon…“ „In einer Atmosphäre des Krieges kann man sich nicht fortpflanzen... gebt uns Frieden und das Leben wird zurückgegeben...“ „Hallo Chirac, es ist keine Kunst zu sagen, Atomtests seien ungefährlich! Es ist aber eine Kunst, dies zu glauben!“ „Der Frieden ist wie eine Seifenblase, denn auch er hält nicht lange an!“ „Zu lieben ist die größte Macht auf Erden... Denn zu lieben ist der größte Segen, der dem Menschen zuteil wird. Nutze diese Macht gut und sei geehrt dafür.“ „Aus kleinen Dingen erwachsen große Dinge.“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2023 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 84 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...
Krieg und Frieden vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"
41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...
Krieg und Frieden vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern
Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...
Kommentar vom 08.04.2026
Ausreiseantrag zwischen 17 und 45 Jahren
Mehr Futter für den Krieg
Von Ulrich Gellermann
Die deutschen Einheitsmedien haben kollektiv weggeschaut und geschwiegen: Seit dem 1. Januar 2026 ist das „Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes“ in Kraft getreten. Und seit diesem Tag brauchen Männer zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung, um länger das Land zu verlassen. Auch der historische Kontext zum Volkssturm der Nazis fiel keinem der Meinungsmacher auf: Damals stand an den Wänden: „Männer zwischen 16 und 60 Jahren gehören an die Front – nicht in den Bunker“. mehr...
Kommentar vom 15.03.2026
Zu einer Frage, die sich aktuell aufdrängt
Warum wird ein Kriegsminister Verteidigungsminister genannt?
Von Yavuz Özoguz
Der Begriff „Kriegsminister“ für einen Minister der USA, welcher für Kriege zuständig ist, sollte auch so kommuniziert werden. Aber manche deutsche Propaganda-Medien weigern sich, der deutschen Bevölkerung die Realität imperialistischer US-Amerikanischer Kriegspolitik so wiederzugeben, wie sie ist; nämlich nicht mehr auf Verteidigung ausgerichtet, sondern auf Angriffskrieg. Das ist allein schon deshalb problematisch, weil ein Bündnis der Bundeswehr mit einem Kriegsministerium sehr viele Fragen aufwerfen dürfte. mehr...
Kultur und Wissen vom 04.01.2026
Erklärung zum Jahr 2026
Am Puls der Zeit – seit 100 Jahren
Von Bundesverband Arbeiterfotografie
2026 ist ein herausragendes Jahr für die Arbeiterfotografie. 1926 – also vor hundert Jahren – entstand im Umfeld der KPD die Arbeiterfotografen-Bewegung – nicht zuletzt auf Initiative von Willi Münzenberg, dem "roten Pressezaren" auf Seiten der Ausgebeuteten mit seinem "Neuen Deutschen Verlag" und der dort erscheinenden Arbeiter-Illustrierten-Zeitung (A-I-Z) – berühmt insbesondere durch die aufrüttelnden Fotomontagen von John Heartfield. Es war Münzenberg, der in A-I-Z-Ausgabe 8, erschienen am 25. März 1926, alle fotografierenden Arbeiter im Rahmen eines Wettbewerbs dazu aufrief, Fotos einzureichen, die das Arbeits- und Alltagsleben sowie den Kampf der Arbeiterbewegung dokumentierten. mehr...
Literatur vom 08.04.2026
Trotz der verlogenen Camouflage
ER IST NICHT TOT
Von Gordana Milanovic-Kovacevic
„Um des lieben Friedens willen“
müsstet ihr seine „Freiheitskriege“ führen,
seinen wahnsinnigen Zielen folgen,
seinen skrupellosen Machthunger stillen
und ohne aufzumucken parieren! mehr...
Literatur vom 08.04.2026
Der Blinde und der Sehende
Wahrnehmung
Von Afsane Bahar
Der Blinde ertastete die Maske des Tyrannen
Der Sehende beobachtete den Tyrannen
Beide ließen sich verführen
Der Tyrann ließ seine Maske fallen mehr...
Literatur vom 08.04.2026
Der neue Roman des Leipziger Schriftstellers und Liedermachers Thomas Bachmann
Ein Traum, den man gerne mitträumt
Von Renate Schoof
Es beginnt in der Stadt mit dem Aufbruch aus dem Obdachlosendasein unter einer Brücke, zunächst unaufgeregt und leise, aber allmählich entwickelt sich eine Dynamik, die zum Weiterlesen reizt. Die Protagonisten seines Romans „Freistaat Wald. Utopia 2025“, besser gesagt die Heldinnen und Helden, stellt Thomas Bachmann zunächst wie folgt vor: „Drei Frauen, die fast noch Mädchen sind, und zwei Männer, von denen der eine das Grau seiner Jahre als Bart im Gesicht trägt. Aber beide sind Krieger, der alte und der junge. Man könnte sie für Vater und Sohn halten, wenn der Alte nicht ganz augenscheinlich ein Europäer und der andere nicht ganz augenscheinlich ein Afrikaner wäre. Weiß und schwarz, Vater und Sohn, die beiden mögen einander, das kann man sehen.“ mehr...
Literatur vom 08.04.2026
Hermann Ploppa: Der Neue Feudalismus - Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus
Weltsicht, die der Mainstream nicht bietet
Rezension von Josef Opladen
Feudalismus - diese Zeit schien längst vorüber. Aber, wie im Mittelalter, regiert jetzt die globale Elite der Superreichen nach genau dieser Art. Hermann Ploppa sieht diesen neuen Feudalismus als große Gefahr für unsere Zivilisation und unseren Wohlstand an. In seinem äußerst lesenswerten Buch definiert er kurzweilig den Feudalismus und erklärt, wie es gelang, ihn zu überwinden. Nach seiner Annahme brach das liebe Geld dem Feudalismus das Genick. Was wohl den wenigsten Lesern bekannt sein dürfte, war der Adel ständig knapp bei Kasse, weil er, um seinen Einfluss zu erhalten oder zu vergrößern, ständig seinen Reichtum für Pomp und Glanz verprasste und auch seine Untertanen bei Laune halten musste. In diesem und in vielen anderen Kapiteln erfährt man Einzelheiten, die man bisher nicht im Zusammenhang gesehen hat. mehr...
Literatur vom 14.03.2026
Magda von Garrel: Mensch als Beute - Gespräche über elitäre Transformationsprojekte
Demokratische Reformen gegen digitale Beutemuster
Von Rudolph Bauer
Transformation ist ein politisches Modewort, welches den Begriff der Reform und das Versprechen von Reformprogrammen weitgehend aus dem Vokabular der Parteien und Politiker verdrängt hat. Das Wort Reform spricht die Veränderung eines bestimmten Politikfeldes an; siehe Verwaltungsreform, Schulreform, Krankenhausreform, Reform des § 218. Der Begriff Transformation hingegen ist eher vage, schillernd, nicht eindeutig. Er beschreibt längerfristige Prozesse des gesellschaftlichen Wandels in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Gemeint sind Veränderungsprozesse, an denen die staatliche und die ökonomischen Seite der Gesellschaft beteiligt sind. mehr...

28. März: Mit dem Grundgesetz in der Hand für die Grundrechte
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann





















