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Aktueller Online-Flyer vom 28. Mai 2020  

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Proteste gegen das US-Manöver "Defender Europe 2020" in Bremen, Bremerhaven, Aachen und Weißwasser
US-Army und NATO abtreten!
Zusammengestellt von Arbeiterfotografie

Das US-Großmanöver "Defender Europe 2020" nimmt eine unerwartete Wendung. Das in Stuttgart stationierte EUCOM (United States European Command) meldet am 11. März 2020: "Nach sorgfältiger Prüfung der laufenden Aktivitäten der Defender-Europe 20-Übung und im Lichte des aktuellen Coronavirus-Ausbruchs werden wir die Übung durch eine Reduzierung der Anzahl der US-Teilnehmer modifizieren." (1) Am 12. März ist bei "augengeradeaus.net" zu lesen: "Coronavirus: Verlegübung Defender Europe 20 wird eingefroren. Angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird die US-Verlegeübung Defender Europe 20 quasi eingefroren: Über die rund 5.500 US-Soldaten hinaus, die bereits in Europa sind, sollen keine weiteren Truppen nach Europa verlegt werden. Auch weiteres Material werde nicht angelandet, teilte die federführende Streitkräftebasis der Bundeswehr mit." (2) Trotzdem schreibt Claudia von Werlhof: "Wir sind im Krieg." Per Corona werde der Ausnahmezustand ausgerufen.(3) Von der "Friedenskooperative" war – das Thema Corona aufgreifend – ein Appell "Gefahr für Frieden und Gesundheit – Defender 2020 absagen!" in Umlauf gebracht worden. (4) Und es hat eine Vielzahl von Aktionen gegen das US-Manöver "Defender Europe 2020" gegeben. Die NRhZ dokumentiert vier dieser Proteste – in Bremen, Bremerhaven, Aachen und Weißwasser/Sachsen.


US-Army und NATO abtreten, ist die Devise – Foto: Georg Maria Vormschlag (arbeiterfotografie.com)


Elke Zwinge über die Aktion in Weißwasser am 08.03.2020:

Auf der Website antidef20.de wird regelmäßig (neben vielem anderen) über geplante Aktionen gegen Defender 2020 informiert. Die Aufrufe gegen die Konzerte der Bundeswehr und des US-Militärs in Weißwasser (8.3.) Potsdam (10.3) und Magdeburg (12.3.) sind auf dieser Website nachzulesen. Wir, eine Gruppe von acht Friedensaktivistinnen und einem Friedensaktivisten waren vor Ort in Weißwasser. Um zum Veranstaltungsort zu kommen, mussten wir über eine gesperrte Brücke gehen, die in der Nacht von einem Militärfahrzeug übel lädiert worden war. Am Ort des Geschehens waren bereits viele Transparente auf beiden Seiten des Zugangsweges zu sehen. Auf der einen Seite waren Transparente der Partei DIE LINKE zugeordnet, auf der anderen Seite die der Friedensbewegung. Wir haben deutlich zum Ausdruck gebracht, dass beide Seiten selbstverständlich zusammen gehören. Die Konzert-Veranstalter in Gestalt eines Bundeswehrsoldaten und eines zivilen Pressevertreters der US-Armee genossen das Gespräch mit Protestierenden. Wie festzustellen war, beruht ihre Siegessicherheit auf ihrer Mission, Demokratie und freie Meinungsäußerung für uns zu verteidigen. Freiheit und Musik! Militär und Kunst! So lässt es sich leichter manövrieren und für dumm verkaufen? Die Rechnung ging nicht wirklich auf. Als in Weißwasser der Ministerpräsident von Sachsen (CDU) kam, erhielt er keinen warmen Empfang. Er bekam deutliches Kontra, insbesondere hinsichtlich seiner guten Kooperation mit Lettland. Ein Friedensaktivist informierte dazu ausführlich. Der lettische Verteidigungsminister betrachtet die SS-Legionen (im Zweiten Weltkrieg) als Stolz ihres Landes! (Erinnert eine derartige Kooperation nicht auch an die offiziellen Verbindungen Steinmeiers mit Bandera-Anhängern in der Ukraine?) Politische Forderungen wurden sicht- und hörbar: "NATO raus – raus aus der NATO" und mehrere Anti-NATO-Äußerungen sind da eine logische Schlussfolgerung aus den USA/NATO-Manövern! Der Flyer mit dieser Forderung und der nach Kündigung des Truppenstationierungsvertrags der Arbeiterfotografie und Freidenkern wurden als hilfreich für weitere Diskussionen gerne angenommen. Der Organisatorin in Weißwasser, Carola Freitag, wurde im Nachhinein von vielen Teilnehmenden aus Dresden, Leipzig, Potsdam und Berlin für ihr Engagement gedankt. Das ist eine schöne Geste, die im Osten selbstverständlicher zu sein scheint und grundsätzlich aufrecht erhalten werden sollte. Mit meinem kleinen Bericht möchte ich zeigen, wieviele positive Kräfte miteinander im Anti-Defender-Kampf kooperieren und sich gegenseitig stärken.


Video: "free media institute"


Weißwasser am 08.03.2020: „Stopp Defender 2020 – Frieden mit Russland – keine Eskalation an Russlands Grenze!“ – Fotos: Ingrid Koschmieder (arbeiterfotografie.com) und Klaus Ihlau


Militärmusik von US-Army und Bundeswehr in Weißwasser


„Stopp Defender 2020 – Frieden mit Russland – keine Eskalation an Russlands Grenze!“


Protest entlang des Zugangs zum Militärkonzert


„Soldaten sollen Bäume pflanzen!“


„Kein Aufmarschgebiet gegen Russland!“


„Wir müssen unseren Teil der Verantwortung übernehmen für das, was geschieht, aus der öffentlichen Hand in die eigenen Hände nehmen.“ (Erich Kästner)“


„Kein Aufmarschgebiet gegen Russland!“


„Wer Russland bedroht, bedroht den Weltfrieden“


Diskussionen mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer


„Kein Krieg gegen Russland! Atomtod droht“


„NATO abschaffen“


„Weltoffenheit braucht Weltfrieden, kein Säbelrasseln“ – „Frieden und Handel mit Russland“


„Soldaten, geht heim!“


„Omas gegen Panzer“


Es entwickelt sich ein hin und her fliegender, anhaltender Sprechgesang zwischen den beiden Seiten des Zugangs zur "Konzerthalle": Auf der einen Seite erschallt: "NATO raus aus Deutschland!", worauf die andere Seite antwortet: "Deutschland raus aus der NATO!"


Eine Brücke ist gesperrt, weil sie von einem Militärfahrzeug übel lädiert worden war


Protest an der gesperrten Brücke


Ansgar Klein über die Aktion in Aachen am 29.02.2020:

Am Samstag, 29.2.2020 gab’s die erste öffentliche Aktion gegen DEF2020 in Aachen, organisiert vom Bündnis "Aachen gegen Kriegsmanöver – Stoppt Defender 2020", einem Zusammenschluss vieler Anti-Kriegs- und Friedensgruppen aus Aachen. Die Aktion startete am Elisenbrunnen. Etwa 50 Personen zogen fast zwei Stunden als "Picket-Line" mit Plakattafeln und Transparenten zum Thema "Kriegsmanöver" durch die Innenstadt. Dabei wurden Hunderte von Flugblättern verteilt und Lautsprecherdurchsagen gemacht, um die Passanten über das bedrohliche Manöver DEF2020 zu informieren. Zum Ende der Aktion war der Demonstrationszug auf etwa 70 Personen angewachsen. Die wichtigsten Aussagen der Ansprachen und Flugblätter: DEF2020 ist das größte US-geführte NATO-Kriegsmanöver seit 25 Jahren und richtet sich gegen eine angebliche Bedrohung durch Russland. Über 37.000 Soldaten, darunter 20.000 US-Soldaten, die direkt aus den USA kommen, üben, wie man so schnell wie möglich Panzer und anderes Kriegsgerät aus den USA an die westrussische Grenze verfrachten kann. Das Kriegsmanöver hat die Bezeichnung "Defender Europe 2020" - auf deutsch "Verteidiger Europas 2020". Schon dieser Name ist eine politische Provokation gegenüber Russland. Es wird damit behauptet, dass Russland eine Bedrohung für den Westen und insbesondere für die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen darstellt. Tatsächlich ist es der Westen, der seit 1999 die NATO immer weiter nach Osten ausgedehnt hat, was Russland als Bedrohung und Einkreisungsversuch betrachten muss. Diese NATO-Osterweiterung ist zudem ein Bruch des Versprechens, das der Westen bei den Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands Russland gegeben hat, dass sich die NATO keinen Fußbreit über die Oder-Neiße-Linie nach Osten ausdehnen werde. Deutschland spielt bei diesem Manöver eine zentrale Rolle, da es das Transitland für den Transport amerikanischer Panzer und Kanonen Richtung Russland ist. Statt sich für Entspannungspolitik und ein Ende der Russlandsanktionen einzusetzen, unterstützt die Bundesregierung eine Politik der Eskalation gegenüber Moskau. Das Manöver ist nicht nur eine politische Provokation, sondern auch eine gigantische Umweltzerstörung. Z.B. werden Millionen Liter Diesel und Kerosin sinnlos verbrannt. Während im ganzen Land Straßen, Schienen und Brücken dringend saniert werden müssten, geben die Bundesregierung und die EU riesige Summen nur für die Sanierung der Wege aus, die nach Russland führen. Unsere Forderungen: Entspannungspolitik statt militärischer Konfrontation! Kooperation mit Russland in einem gemeinsamen Haus Europa!


Video: "Bertram Wieland Archiv e.V. Düren"


Aachen am 29.02.2020: „Aachen gegen Kriegsmanöver! Stoppt Defender 2020 – Ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung“ – Fotos: "Bertram Wieland Archiv e.V. Düren"


„Militär und Rüstung = größter Umweltzerstörer!“ – „Militär und Rüstung = größte Tötungsmaschine!“


„NATO raus – raus aus der NATO“ – „Hört auf mit Krieg – Rettet den Planeten“


„NATO Fake News: Russland bedroht uns!“


„Stopp Defender 2020! Stoppt Defender 2020 – Ja zu Frieden, Abrüstung  und Entspannungspolitik“


„Aachen gegen Kriegsmanöver – Stopp Defender“


„Frieden ist nur möglich MIT und NICHT GEGEN Russland!“


„Nie wieder Aufmarschgebiet gegen Russland – Antifa für Frieden“ – „Kein Aufmarschgebiet gegen Russland – Antifa für Frieden“


„NATO Fake News: Russland bedroht uns!“


US-Manöver „DEF 2020: Wir kommen Russland entgegen“


Presseerklärung zur Aktion in Bremerhaven am 22.02.2020:

Am 22. Februar 2020 trafen sich etwa 250 Menschen vor der Großen Kirche in Bremerhaven. Die Roten Krokodile empfingen sie musikalisch mit einem Spottlied gegen das Manöver Defender Europe 2020. Als erster Redner machte Pastor de Buhr deutlich, dass DEFENDER 2020 im Zusammenhang steht mit der akutellen Entwicklung, in der von Modernisierung der Atomwaffenarsenale gesprochen wird und in der auch sprachlich bedenklich aufgerüstet wird. Er stellte diese Sorge dar anhand seiner Rolle als Bürger der Stadt Bremerhaven (Bremerhaven als wichtiges Element der Drehscheibe Deutschland bei der DEFENER-Übung), als Bürger unseres Landes (politische Verantwortung 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und Ende des Hitlerfaschismus) und als ev. Pastor (Basis des Neuen Testaments für Gewaltverzicht, in deren Tradition Männer wie Martin Luther Kinge und Nelson Mandela politisch gehandelt haben, Gewaltverzicht heißt nicht Verzicht auf Widerstand). Danach ging Barbara Heller vom Bremer Friedensforum in ihrem Redebeitrag auf die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ein. Statt dem gemeinsamen Haus Europa, das in der Charta von Paris vereinbart wurde, hat sich das Militärbündnis NATO bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt, Verträge (INF) werden gekündigt und Zusagen (keinen Meter weiter an die russische Grenze) gebrochen, das Völkerrecht wird missachtet, europäische Grenzen werden mit Gewalt verändert (Jugoslawien-Krieg). Statt Verhandlungen auf Augenhöhe, vertrauensbildenden Maßnahmen und freundschaftlichem Austausch werden alte Feindbilder reaktiviert. Sie schloss mit dem alten Ostermarsch-Lied: Marschieren wir gegen den Osten? Nein! Marschieren wir gegen den Westen? Nein! Wir marschieren für die Welt, die von Waffen nichts mehr hält, denn das ist für uns am besten. Nach einem Brecht-Gedicht gegen den Krieg setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung, dabei hatten die Demonstrierenden den Wind im Wortsinn von vorn. Bei der Abschlusskundgebung wandte sich ein Vertreter der DFG-Vereinigte Kriegsgegner gegen die Rekrutierung von Minderjährigen, Maja Tegeler, die Sprecherin für Antimilitarismus der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, lehnte eine weitere Erhöhung der Rüstungsausgaben ab und appellierte, Sand im Getriebe der Hochrüstung zu sein. Werner Begoihn von der Initiative Mut zum Frieden führte aus, wie zweierlei Maß angelegt wird, um Feindbilder zu erzeugen.


Video: Sönke Hundt


Bremerhaven am 22.02.2020: „Nein zu Kriegsmanövern – Stopp Defender 2020 – Ja zu Frieden mit Russland, Entspannungspolitik und Abrüstung!“ – Fotos: Georg Maria Vormschlag (arbeiterfotografie.com)


„Frieden“


„Keine Front gegen Russland!“


„Stoppt Ramstein!  Startrampe für tausendfachen Drohnenmord“


„Nein zur NATO – Nein zum Krieg – Stopp Defender 2020“


„Krieg ist kein Spiel“


„Frieden mit Russland statt weiter in den Dritten Weltkrieg! Deutschland: Raus aus der NATO! NATO: Raus aus Deutschland!“


„Keine Waffen über unseren Hafen!“


Protest in Bremerhaven


„Neue Ostpolitik statt Kalter Krieg“


Bremer Friedensforum zum Protest anlässlich des Neujahrsempfangs der Bundeswehr in Bremen am 06.02.2020:

Im letzten Jahr wies das Bremer Friedensforum zum gleichen Anlass besonders auf den seit 1. Januar 2019 geltenden Rahmenfrachtvertrag für internationalen Schienentransport zwischen der Deutschen Bahn und der Bundeswehr hin und sah darin Vorbereitungen für eine Konfrontation mit Russland. Erstmals sicherte sich die Bundeswehr bei der Deutschen Bahn Transportkapazitäten für Panzer und andere Rüstungsgüter bis an die Grenze Russlands. In diesem Jahr steht der Protest gegen #Defender2020 im Mittelpunkt. Das Großmanöver mit fast 40.000 Soldaten ist nicht nur friedenspolitisch kontraproduktiv, weil es die Spannungen mit Russland weiter erhöht, sondern auch ökologisch unverantwortbar. Wer sich über SUVs empört, sollte zu PANZERN nicht schweigen. Das Bremer Friedensforum spricht sich grundsätzlich gegen die Empfänge der Bundeswehr im Bremer Rathaus aus: "Der Empfang im Rathaus trägt dazu bei, Bundeswehr und Militarismus in der Öffentlichkeit Raum zu geben und somit Kriege zu normalisieren." Der Neujahrsempfang gehört wieder in die Kaserne, denn die Bundeswehr hat nichts im Rathaus und ebenso wenig in Schulen und Jobcentern etwas zu suchen. Der jährliche Neujahrs-Empfang der Bundeswehr in Bremen wurde 1997 auf Einladung des damaligen Bürgermeisters Henning Scherf von der Kaserne ins Rathaus verlegt. Scherf hatte sich lange als Pazifist bezeichnet und am 6. Mai 1980 (vor 40 Jahren!) gegen die öffentliche Rekrutenvereidigung im Bremer Weserstadion Stellung bezogen. Im Jahr 2018 fand der Neujahrsempfang aufgrund der Verabschiedung von Oberst Körbi im Haus der Bremischen Bürgerschaft statt.


Bremen am 06.02.2020: „Nein zu Kriegsmanövern – Stopp Defender 2020“ – Fotos: Georg Maria Vormschlag (arbeiterfotografie.com)


„Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Krieg – Die Mehrheit des Bundestages ist für Krieg“


„Nein zu Kriegsmanövern – Stopp Defender 2020 – Ja zu Frieden mit Russland, Entspannungspolitik und Abrüstung!“


„Ja zum Frieden! Nein zur NATO!“


„Wurden wir 1945 von Faschismus und Krieg befreit, wurde 1990 die DDR einverleibt, damit die Bundeswehr heute an der Grenze zu Russland den Krieg übt?“


„Stoppt die Bremer Rüstungsproduktion“


„Bundeswehr abschaffen“


„Bundeswehr – Wir. Dienen. Deutschland.“


„Bundeswehr abschaffen“


„Raus aus der (blutbefleckten) NATO“


Fußnoten:

1 Exercise Defender-Europe 20 Update, STUTTGART, Germany Mar 11, 2020
https://www.eucom.mil/news-room/pressrelease/41087/exercise-defender-europe-20-update

2 Coronavirus: Verlegübung Defender Europe 20 wird eingefroren
"Augen geradeaus!" am 12.03.2020
https://augengeradeaus.net/2020/03/coronavirus-verleguebung-defender-europe-20-wird-eingefroren/

3 Viren statt Bomben
Ein Kommentar zur "Corona-Seuche" von Claudia von Werlhof in der NRhZ 739 vom 11.03.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26671

4 Appell der Friedenskooperative
Jetzt unterzeichnen: Frieden, Klima und Gesundheit schützen, Defender 2020 absagen!
https://www.friedenskooperative.de/defender2020absagen-jetzt-unterzeichnen


Ergänzung:

Das "Presse- und Informationszentrum Streitkräftebasis" der Bundeswehr meldet am 13.03.2020: DEFENDER-Europe 20: US-Streitkräfte unterbrechen Verlegeoperationen


Die Verbreitung des Corona-Virus in Europa hat Auswirkungen auf die multinationale Verlegeübung DEFENDER-Europe 20. Derzeit sind alle US-Truppenbewegungen faktisch ausgesetzt. Es werden absehbar keine weiteren Schiffe in Belgien und den Niederlanden entladen, noch weitere Soldaten auf deutschen Flughäfen eingeflogen. Mit wenigen Ausnahmen sind die Marschbewegungen der ersten Kontingente auf den Verlegerouten in Deutschland bisher abgeschlossen, und die meisten Truppenteile haben ihre Zielstandorte erreicht. In enger Abstimmung mit allen an DEFENDER-Europe 20 beteiligten Nationen wird zeitnah über das weitere Vorgehen entschieden. Die Bundeswehr trifft alle Maßnahmen der Fürsorge für die Gesundheit des eigenen Personals, der alliierten Soldaten und der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. Gleichzeitig wird alles unternommen, die Einsatzbereitschaft der eigenen und verbündeten Kräfte zu gewährleisten.

(Quelle: https://www.bundeswehr.de/de/defender-europe-20-us-streitkraefte-unterbrechen-verlegeoperationen-224308)


Siehe auch:

Aktion der Berlinale AG am 28. Februar 2020 zum Film "Ohne Titel" über den Fall CURVEBALL
Kriege beginnen mit Lügen
Zusammengestellt von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 738 vom 04.03.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26625

Ein Faltblatt genau zum richtigen Zeitpunkt
Kriegsmoloch verbannen – damit von deutschem Boden nur Frieden ausgeht
Von Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"
NRhZ 738 vom 04.03.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26651

Protestaktionen zur Berlinale 2020
Berlinale 2020 YES – Defender 2020 NO
Von Elke Zwinge
NRhZ 737 vom 26.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26607

Anträge "Abzug der US-Soldaten aus Deutschland" und "DEFENDER 2020 stoppen" am 13.2.2020 im Bundestag in der ersten Lesung
Ich eröffne die Aussprache
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Online-Flyer Nr. 736  vom 19.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26584

Videostatements zum US-Manöver "Defender Europe 2020"
Von Claus Schreer, Alexander Neu und Wolfgang Blaschka
NRhZ 736 vom 19.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26596

Videostatement zum US-Manöver "Defender Europe 2020"
Von Marion Küpker
NRhZ 735 vom 12.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26577

NRW-Anti-Defender-Koordinationstreffen am 7.2.2020 in Düsseldorf
Wie den Manöver-Irrsinn stoppen?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 735 vom 12.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26562

Ein Kurztext anlässlich des US-Manövers "Defender Europe 2020"
Das wäre, was ich noch erleben möchte!
Von Elisabeth Monsig
NRhZ 734 vom 05.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26557

Demonstration gegen das US-Manöver "Defender Europe 2020" am 1.2.2020 in Wiesbaden vor dem Headquarter der US Army Europe
Krieg und Leichen: letzte Hoffnung der Reichen
Von Peter Betscher (Fotos) und Friedens- und Zukunftswerkstatt (Text)
NRhZ 734 vom 05.02.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26552

Fotogalerie
Leipziger Konferenz: Stoppt das US-Großmanöver "Defender Europe 2020"
Mobilisierung der Friedensbewegung
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 733 vom 29.01.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26531

Aufrufe gegen das US-Großmanöver "Defender Europe 2020"
Kriegsvorbereitungen die Basis entziehen
Zusammengestellt von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 733 vom 29.01.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26532

Ein Gedicht gegen das US-Manöver "Defender Europe 2020"
Unser Sieg
Von Rudolph Bauer
NRhZ 733 vom 29.01.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26517

Brief an den Vorsitzenden der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) anlässlich des US-Manövers "Defender Europe 2020"
Ist die GDL für Frieden?
Von Günther Wassenaar
NRhZ 733 vom 29.01.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26533

Weitere Reaktionen auf den Appell der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" an Bundesregierung und Bundestag
Debatte um die Verbannung der US-Kriegsmaschinerie kommt in den Bundestag (2*)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 732 vom 15.01.2020
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26491

Reaktionen auf den Appell der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" an Bundesregierung und Bundestag
Debatte um die Verbannung der US-Kriegsmaschinerie kommt in den Bundestag
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
NRhZ 723 vom 23.10.2019
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26305

Appell an Bundesregierung und Bundestag, September 2019
Von deutschem Boden darf nur Frieden ausgehen
Von Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“
NRhZ. 720 vom 25.09.2019
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26222

Online-Flyer Nr. 739  vom 12.03.2020

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