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Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 03. September 2010

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Staatsanwaltschaft durchsucht ehemalige Oppenheim-Gebäude
Köln (NRhZ, 02.09.2010) Mehreren Berichten zufolge hat die Kölner Staatsanwaltschaft ehemalige Wohnsitze und Büroräume der ehemaligen Oppenheim-Führung durchsucht. Um 13 Gebäude zu durchsuchen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft fast 70 Fahnder, Staatsanwälte und Steuerfachleute unterwegs. Ermittelt wird seit März diesen Jahres wegen des Verdachts der Untreue. Angeblich sollen 680 Millionen Euro - teilweise ohne Sicherheiten und zu niedrigen Zinsen - an Krediten an Gesellschafter gegangen sein. Nachdem sich die ehemalige Bank Sal. Oppenheim vor allem im Zusammenhang mit der Firma Arcandor verspekuliert hatte, wurde sie von der Deutschen Bank übernommen. Die NRhZ hatte verschiedentlich berichtet. Siehe hier!  mehr...
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Allgemein  vom 01.09.2010
Keiner fragt nach uns MigrantInnen
Was ist mit meiner Angst?
Von Mukadder Bauer

Mukadder Bauer ist seit vielen Jahren in Deutschland lebende Muslima. Durch das Buch von Thilo Sarrazin sieht sie sich einem aufkeimenden, unterschwelligen Nationalismus und Rassismus gegenüber. Inzwischen macht ihr Angst, wie Thesen wie die des Thilo Sarrazin salonfähig werden. Das ist nämlich nicht unwissenschaftlicher Schwachsinn, es scheint Kalkül von Sarrazin zu sein, auf dieser Woge von Rassismus ein bisschen mitzuschwimmen. Und das macht ihr noch mehr Angst. Und sie schreibt über ihre Angst - sehr persönlich. Die Redaktion. mehr...

 

Aktuelles  vom 01.09.2010
Dr. Schertz kämpft weiter – trotz Entscheidung des BVerfG
Weitere juristische NRhZ-Erfolge zur Meinungsfreiheit
Von Eberhard Reinecke



Am 24. August fanden vor dem Landgericht in Berlin zwei Zivilverfahren gegen die Neue Rheinische Zeitung statt. In beiden Verfahren wurde die Klage gegen die NRhZ abgewiesen – zugunsten der Meinungsfreiheit. mehr...

 

Lokales  vom 01.09.2010
Roters hat Stadtentwicklung zur Chefsache gemacht
In Mülheim brennt‘s!
Von Rainer Kippe

Als erster Oberbürgermeister in Köln hat Jürgen Roters das Amt für Stadtentwicklung ganz direkt seinem Amt angegliedert und sich persönlich untergeordnet. Am 31. Mai nahm er im Domforum dazu Stellung. Sein Beitrag war brisant und fundiert. Zusammengefasst: immer mehr Stadtteile verarmen und rutschen ab. mehr...

 

Lokales  vom 29.08.2010
„Hoffentlich bringt die Rede etwas in Bewegung“
Enormes Echo auf Bittners Rede
Von Hans-Dieter Hey

Als die Neue Rheinische Zeitung am 6. August den „Kölner Karls-Preis für Literatur und Publizistik“ an den Publizisten Wolfgang Bittner verlieh, hatte niemand mit einem derartigen Echo gerechnet. Die Telefone bei ihm und der NRhZ liefen heiß. Glückwünsche trafen ein, Festschriften und Redebeiträge wurden bestellt, Besuche unserer Zeitung angekündigt. „Endlich jemand, der nicht nur Weichgespültes absondert, sondern Ross und Reiter nennt“, hieß es unter anderem. mehr...

 

Inland  vom 01.09.2010
Vom gläsernen Bürger zum Überwachungsstaat?
Die Verglasung der Bürger
Von Dr. Sabine Schiffer

Während Google-Streetview ein Top-Medienthema ist, schleichen sich noch viel umfassendere Überwachungsmaßnahmen langsam aber sicher in unseren Alltag ein. Beginnend mit der freiwilligen Datenabgabe über Kundenkarten und die sozialen Netzwerke im Internet – aber auch Serviceangebote reizen, die eigenen Koordinaten preis zu geben. Schüler werden sogar in der Grundschule schon dazu verführt, ihre Daten in das sogenannte Leseförderprogramm Antolin einzugeben und unkritisch mit den neuen Medien umzugehen.. mehr...

 

Inland  vom 01.09.2010
Keine Angst vor Veränderungen hierzulande!
Der Irrweg des Thilo Sarrazin
Von Wolfgang Jung

Was ist von einer Religion zu halten mit Glaubenssätzen wie diesen? „Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit“, es solle „sittig sein, keusch, häuslich, gütig, ihren Männern untertan“. Oder: „Der Mann ist des Weibes Haupt“. Wie prägt eine Religion mit einem Gott eine Gesellschaft, der solche Mordaufträge vergibt? „Gehet durch die Stadt und schlaget drein; eure Augen sollen nicht schonen noch übersehen. Erwürget Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Weiber, alles tot“. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 01.09.2010
Das Verteilen von unten nach oben geht weiter
Merkel-Regierung hat nichts dazu gelernt
Von Hans-Dieter Hey

Eigentlich konnte man erwarten, dass nach der Landtagswahl in NRW die Politik in Deutschland einen Kurswechsel vollziehen würde. Das lag nahe, nachdem die bis dahin verachteten Konjunkturpakete und staatliche Krisenpolitik mit milliardenschweren Hilfspaketen in der Finanz- und Wirtschaftskrise durchaus erfolgreich waren, obwohl die Krise noch nicht vorbei ist. In ihrem Sondermemorandum wirft die „Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik“ der Politik von Angela Merkel vor, nun in die alten Muster zurück zu fallen, weil das Umverteilen von unten nach oben weitergehe. Mit Folgen für ganz Europa. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 01.09.2010
Über die Zurichtung von Arbeitskraft im Zeitalter des Neoliberalismus, Teil 2/3
Was haben ›Bologna-Prozeß‹ und Hartz IV gemein?
Von Michael Wolf

Im ersten Teil ging Michael Wolf zum einen auf den "stummen Zwang der ökonomischen Verhältnisse" (Marx) ein, die Menschen zwinge, ihre Arbeitskraft nach kapitalistischen Verwertungsinteressen als Ware zu vermarkten. Danach werde zum Zwecke der "Sozialintegration" die Lohnarbeit zur Pflicht normiert und als Zwang installiert. Andererseits müsse die Arbeitskraft nach dieser Verwertungssystematik beispielsweise im Falle von Krankheit oder mangelnder Qualifikation wieder hergestellt oder ausgetauscht oder Menschen müssten entlassen werden. Seit 40 Jahren führe der Druck der ökonomischen Verhältnisse vom Welfare State in den Workfare State. Die Redaktion.  mehr...

 

Globales  vom 01.09.2010
Mexikanische Tageszeitung “La Jornada“ gratuliert zum 84stn Geburtstag
Zur Rolle Fidel Castros
Von Gilbert López y Rivas

Die linksgerichtete Tageszeitung “La Jornada“ mit Sitz in Mexiko-Stadt wurde erstmals am 19. September 1984 gedruckt, sie entstand als Reaktion auf die fehlende Meinungsvielfalt der damaligen mexikanischen Medienlandschaft, ist parteiunabhängig und seit 1995 auch im Internet präsent . “La Jornada“ erscheint täglich von Montag bis Samstag. Gilbert López y Rivas veröffntlichte dort am 25. August den politischer Essay „Zur Rolle Fidel Castros“. Die Redaktion. Übersetzung: Klaus E. Lehmann mehr...

 

Globales  vom 01.09.2010
Whistleblower Manning weiter in großer Gefahr - Aktionstage im September
Helft Bradley Manning! – das update
Von Frank Kopperschläger

Bradley Manning wartet weiter auf seinen Prozess und in den USA formiert sich eine breite Unterstützung. Nachdem wir schon ausführlich über Manning und das, was ihm vorgeworfen wird, berichtet haben, ist es heute Zeit für ein update. Die Unterstützung darf nicht nachlassen, denn was zur Zeit unseres ersten Artikels noch Verdacht war, hat sich mittlerweile zum Vorwurf verdichtet. mehr...

 

Globales  vom 01.09.2010
Ho chi Minh charakterisierte sie als das Vorspiel zur Augustrevolution
1930/31: Bauernaufstand und Sowjets in Vietnam
Von Gerhard Feldbauer

Die Quellen des erfolgreichen sozialistischen Weges Vietnams liegen in seiner Geschichte. Eine ist der Bauernaufstand von 1930/31 in Zentralvietnam, in dessen Verlauf nach dem Beispiel der Oktoberrevolution Sowjets entstanden. Ho chi Minh bezeichnete sie als das Vorspiel zur siegreichen Augustrevolution 1945. mehr...

 

Glossen  vom 01.09.2010
Herr Broder, Herr Sarrazin und das Juden-Gen
Thilo Sarrazin
Von Werner Jurga

Es ist Sonntag, und Sonntag ist Springer-Tag. Ja, ich weiß: auch die Frankfurter Allgemeine und der Berliner Tagesspiegel erscheinen am Sonntag, aber eben nur in Ausnahmefällen auch beim Bäcker oder bei der Tankstelle um die Ecke. Da beschränkt sich die Auswahl an Sonntagszeitungen in aller Regel auf die BamS und die WamS. Also entweder die Bild oder die Welt am Sonntag. Oder man bleibt schön im Bett und guckt im Internet, was so geschrieben steht. In der BamS oder in der WamS, versteht sich. mehr...

 

Medien  vom 01.09.2010
Der Realitätsverlust der Antideutschen
Verirrt und verwirrt
Von Hans-Dieter Hey

„Und wehe, sie macht einen juristisch greifbaren Fehler, zum Beispiel nicht autorisiertes Zitieren oder nennen von Namen“. Und sie habe sich mit ihren Äußerungen schon viel zu weit aus dem Fenster gehängt, waren noch die geringsten Drohungen, die sich Irena Wachendorfff anhören musste. Eigentlich sollte es bei ihrer Lesung nur um den ersten israelisch-arabischen Waldorf-Kindergarten, den sie gegründet hatte und um ihre Gedichte gehen. Unversehens fand sie sich wirren Angriffen sogenannter „Antideutscher“ ausgesetzt.
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Filmclips  vom 01.09.2010
Ab jetzt in den Kinos
Die Entbehrlichen
Von Hans-Dieter Hey

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 01.09.2010
Irgendwie fällt einem nichts mehr ein
Aufmarsch einer Handvoll ewig Gestriger
Von Hans-Dieter Hey

Nein wirklich, mir fällt zu Irrsinn keine Steigerung ein. Einer ist immer wieder das Häuflein Elend ewig Gestriger hier und dort, Rechtsextremer, NPD- oder PRO-Köln/Pro-NRW-Mitglieder, die mit ihren rassistischen oder rechtspopulistischen Sprüchen Aufmerksamkeit erheischen wollen. Am 28. August waren sie wieder in Duisburg, um zur Abwahl von Bürgermeister Sauerland aufzurufen. Glücklicherweise verhielt sich das Aufgebot im vernachlässigbaren Bereich. Zu viel Ehre wollen wir ihnen deshalb auch nicht zukommen lassen, zeigen aber dennoch einige Fotos unserer Fotografin. mehr...

 

Sport  vom 01.09.2010
Frankfurt verliert Anschluss zur Spitze
Mit Zehn besser als mit Elf
Von Bernd J.R. Henke

Wer da sagt, dass Frauenfußball ein emotionloser Abklatsch der althergebrachten Männerdomäne Fußball sei, wurde am dritten Spieltag eines Besseren belehrt. Das Gesicht des Frauenfußballs verändert sich. Die Spiele werden attraktiver. Emotionen pur. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.09.2010
Rezension von Manfred Enzenspergers „endlich boppard“
Lyrische Landvermessungen
Von Karl Feldkamp

Die amtlichen Bekanntmachungen für August 2010, nachzulesen auf der Homepage der Stadt Boppard, beginnen mit „Änderung des Bebauungsplanes „Casinostraße/Herrenstücke““ und der „Meldung der Wein- und Traubenmostbestände“. Sicherlich wäre es für den Lyriker Manfred Enzensperger ein Leichtes gewesen, jene Mitteilungen aus der Bürokratensprache lyrisierend für ein weiteres Gedicht über Boppard zu verwerten, sah er doch in seinem Gedicht zu der bekannten Weinstadt am Rhein, das im übrigen seinem Gedichtband den Namen gab, mit „kopfschmerzpanorama“ eine „gedenkgaststätte“. Immerhin kann zuviel des Weines nach durchzechtem Abend am folgenden Morgen durchaus eine Stadtbesichtigung mit heftigem Kopfschmerz nach sich ziehen. mehr...

 



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BILD DER WOCHE
Atomkanzlerin der Woche
Von Norbert Arbeiter
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Kostarikatur vom 4.8.2010

Von Kostas Koufogiorgos
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Raucher

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Von Marianne Tralau