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Aktueller Online-Flyer vom 27. Mai 2016

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Die NRhZ braucht Eure Unterstützung
Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 25.05.2016
Presseerklärung zum Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes
Wie wollen wir leben?
Vom Deutschen Freidenker-Verband

Am 4. und 5. Juni 2016, beginnend 10:00 Uhr, findet im Bürgerhaus am Schlaatz, Schilfhof 28, 14478 Potsdam, der turnusgemäße Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes statt. Die Delegierten aus allen Landesverbänden werden eine gründliche Diskussion führen, in deren Ergebnis der Verbandstag die Aufgaben für die nächsten vier Jahre beschließen wird. Ziel, Zweck und Inhalt dieser Aufgaben in den nächsten vier Jahren werden in dieser Presseerklärung skizziert. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 25.05.2016
Stärke demonstrieren: Gandhis Aufruf zum Ungehorsam:
Kauft nur noch gentechnikfreie Produkte!
Aufruf der Initiative "Stoppt Gen-Nahrungsmittel"

„Fünfzehn Millionen Menschen sind am 15. Februar 2003 gegen den Irak-Krieg auf die Straße gegangen, was wahrscheinlich die größte Bekundung öffentlicher Moral war, die die Welt je gesehen hat... Aber es war eine symbolische Geste. Die modernen Regierungen haben gelernt, sich mit solchen Dingen zu arrangieren, sie wissen ganz genau, dass sie eine Demonstration oder einen Protestmarsch einfach aussitzen müssen. Sie wissen, dass sich die Meinungen morgen schon wieder ändern oder durch Manipulation verändert werden können. Solange die öffentliche Gehorsamsverweigerung nicht zu einem realen, greifbaren Akt wird, sondern symbolisch bleibt, gibt es wenig Hoffnung auf Veränderung... Wenn wir unsere gesamte Energie in die Organisation dieser Dinge stecken, fügen wir dem Establishment, dem Imperium keinen nennenswerten Schaden zu.“ (A. Roy, Wahrheit und Macht) mehr...

 

Globales  vom 25.05.2016
Wer ist Daniel Cohn-Bendit?
Puppet on a CIA-String?
Von Hartmut Barth-Engelbart

Fast 50 Jahre nachdem es uns 1968 in Saarbrücken und Forbach gelungen war, Daniel Cohn-Bendit vor dem Zugriff des französischen Geheimdienstes, der Sureté und der CRS zu schützen, indem wir ihn mit einem rotblonden, sommersprossigen Double vertauschten und er so im Mini einer BBC-Reporterin in Richtung Calais entfleuchen und mit der Fähre nach Dover übersetzen konnte, stellen sich angesichts der politischen Karriere DCBs doch viele Fragen: Wie kann es einer Handvoll Pennälern gelingen, den versammelten französischen Sicherheitsapparat mit einem Kinderspiel aufs Kreuz zu legen? Wieso sendet der britische Staatssender BBC die Aufrufe Daniel Cohn-Bendits zum Aufstand und zum Sturz Charle de Gaulles? mehr...

 

Globales  vom 25.05.2016
Steinmeier als Bauernfigur auf dem Schachbrett der US-Destabilisierungspolitik
Syriens Zukunft keine Sache westlicher Herren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Was den Friedensprozess zu Syrien betrifft, erlebt die Öffentlichkeit dieselbe Täuschung, dieselben Störmanöver seitens der US-Regierung und ihrer Satelliten wie damals 2012, als die erfolgreichen Anstrengungen des ersten UN-Vermittlers für Syrien und ehemaliger UN-Generalsekretär, Kofi Annan, niederträchtig torpediert wurden und der damalige Waffenstillstand, der mit dem syrischen Präsidenten ausgehandelt war, mehrmals durch Terror-Attentate von Extremisten, bewaffnet und finanziert von den USA und ihren Komplizen, unterbrochen wurde. Die Konzern-Medien, die sich als freie Presse ausgeben, sind seitdem die würdelosen Sprachrohre der US-Regierung. Sie propagieren nicht nur deren Lügen und Finten, sondern offen auch alle Störmanöver der destruktiven US-Interventionspolitik für ein Regime-Change in Syrien. Der deutsche Außenminister Walter Steinmeier stellt sich - wie von ihm gewohnt - als Bauernfigur auf dem Schachbrett der US-Destabilisierungspolitik in Syrien zur Verfügung und spricht aus, was sein Kollege John Kerry jetzt nicht weiter wagt, öffentlich zu sagen, weil seine wiederholte Ablehnung des legitimen amtlichen Präsidenten Syriens offen gegen jede abgemachte internationale Vereinbarung verstößt. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.05.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (18)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nicht aufgegeben. Zuletzt waren es die Verbrechen Israels an den Palästinensern, die über Jahre zum Schwerpunktthema des Klagemauer-Projekts wurden. Doch jetzt, seit Januar 2016, ist Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – insbesondere die des vergangenen Jahres aus seinem unmittelbaren Umfeld – haben ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. Sie hat ihre Aufgabe erst erfüllt, wenn der mörderische Rassismus Israels ein Ende hat und sich ein friedliches Miteinander von Israelis und Palästinensern entwickelt hat. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.05.2016
Martin-Luther-Uni Halle-Wittenberg (MLU): Studierende für eine Zivilklausel
NATO-Varwick contra Friedens-Uni
Von Dietrich Schulze

Am 18. Mai hatte MLU-Student und Freischreiber Max Zeising im Neuen Deutschland an die Auseinandersetzung um „den kriegerischen Professor“ und seit 2013 Lehrstuhlinhaber Prof. Johannes Varwick erinnert. Varwick versucht, die neudeutsche Kriegspolitik an der ehrwürdigen MLU zu verankern. Die Uni wurde 1836 gegründet. In zwei furchtbaren von deutschem Boden ausgegangen Weltkriegen waren Hallenser Uni-Angehörige beteiligt. Nach 180 Jahren ist es endlich an der Zeit, den antimilitaristischen auf weltweite Verständigung orientierten Frieden zum Maßstab des Uni-Alltags zu machen und im Sinne des MLU-Leitbildes solche Kriegsprofessuren zu überwinden. Diesem Gedanken soll dieser Beitrag gewidmet sein. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.05.2016
Betrachtung anlässlich der Schweizer Volksinitiative "Pro Service Public"
Kein Waffenexport an Krieg führende Nato-Staaten
Von Heinrich Frei

Am 5. Juni 2016 wird in der Schweiz über die Pro-Service-public Volksinitiative abgestimmt. Wie die Initianten schreiben, geht es um ein «JA zu einem starken Service Public! JA zu einer starken Post! JA zu einer starken Bahn! JA zu einer guten landesweiten Grundversorgung! Nein zu Millionensalären für Manager von Bundesbetrieben!» Die Volksinitiative «Pro Service Public» wurde von der westschweizerischen Konsumentenzeitschrift «Bon à savoir» in Zusammenarbeit mit drei ähnlichen Magazinen aus der Deutschschweiz und dem Tessin lanciert. Die Zufriedenheit der Kunden bei der Post, bei der Bahn und bei öffentlichen Betrieben sollen wieder wichtig werden, nicht der neoliberale Aberglauben an die Rentabilität und Gewinne. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 25.05.2016
Zum Zustand der Friedensbewegung
Ihr Dilemma: Sie sind friedensbewegt neoliberal
Von Klaus-Peter Kurch

Zunächst war mir Otmar Steinbicker aufgefallen. Wenn er erzählt, wie er 2009/2010 diskret in den grundgesetzwidrigen BRD-ISAF-Einsatz in Afghanistan „embedded“ war, so hat das kaum noch mit der hochgeschätzten deutschen Friedensbewegung der 80-er Jahre zu tun. Doch bald wurde klar, dass es nicht um einzelne Personen geht. Es geht um die deutsche Friedensbewegung heute, also im Neoliberalismus oder um die neoliberale deutsche Friedensbewegung. Einst war die Friedensbewegung – erzählen die Alten den Jungen – ein mächtiger Zug. Ratternd und mit aufstörendem Pfeifen befuhr er die Hauptstrecken und rollte Hunderttausende zu den Orten der politischen Manifestation. Der Kampf der Friedensbewegten war leidenschaftlich, ausdauernd und massenhaft. Insgesamt waren Millionen politisch auf der Strasse. Sie wussten die Bevölkerungsmehrheit hinter sich. Ungeachtet dessen trafen die Organe der repräsentativen Demokratie die Aufrüstungsentscheidung und schickten „den Souverän“ einmal mehr in die politische Ohnmacht. Die Friedensbewegung brach zusammen ohne die zutage getretene Macht- und Systemfrage zu reflektieren. Diese Frage wurde nicht erkannt, nicht gestellt und also nicht beantwortet aber sie wurde erfolgreich tabuisiert. mehr...

 

Kommentar  vom 25.05.2016
Kommentar vom Hochblauen
Es stinkt zum Himmel!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich schreiben deutsche Medien über den zurückgetretenen israelischen Verteidigungsminister Jaalon so, als ob er eine Friedenstaube wäre. Schon seit langem sieht man die Verlogenheit der Berichterstattung, wenn es um die Darstellung von Zuständen im "Jüdischen Staat" geht. Geradezu erschreckend, wie Lesern dabei Sand in die Augen gestreut wird, damit bloß kein Ressentiment gegen Juden und den "Jüdischen Staat" aufkommt. War es nicht der "Kriegsminister Jaalon, der schon immer durchgriff, wenn es darum ging, die illegale Besatzung Palästinas zu festigen und mit aller Besatzungshärte durchgriff, um die zweite Intifada im illegal besetzten Westjordanland niederzuschlagen? Er lehnte einen unabhängigen Palästinenserstaat ebenso ab, wie einen Tausch "Land gegen Frieden", weil auch dieser Machtmensch alles will, nur keinen Frieden. Er mit seiner Anti-Palästinenser-Haltung hält diesen immer wieder vor, dass sie nur einen Traum hätten, nämlich Israel zu zerstören. Doch ist es hingegen nicht ganz anders, und haben die jüdischen Besatzer nicht seit 1948, seit der Nakba und Vertreibung der Palästinenser den palästinensischen Traum zerstört, in einem freien Palästina friedlich zu leben? mehr...

 

Kommentar  vom 25.05.2016
Gedanken zu einer Lesung aus Hitlers ‘Mein Kampf’
Pflicht zu "Grund und Boden"
Von Harald Schauff

Er ist wieder da. Eigentlich war er niemals fort. Zu fest hatte er sich im Zeitgedächtnis eingebunkert. Schatten der unrühmlichen Vergangenheit, die sich nicht ausmerzen lässt. Durchblättert man den Geschichtsatlas, stößt man unwillkürlich auf seinen Namen und die riesigen Brandflecken, die er dort hinterlassen hat. Es fällt schwer, ihm auszuweichen, auch ohne die Endlosschleife von Dokumentationen über sein Leben und Wirken auf dem Fernsehkanal N 24. Jährt sich ein Datum oder Jubiläum, sei es Kriegsanfang, -ende, Stalingrad oder Stauffenberg-Attentat, taucht er wieder überall in Schwarz-Weiß-Sequenzen auf, grüßend, Hände schüttelnd, mit gestutztem Schnäuzer ins Mikrofon donnernd, hetzend, keifend und speiend. Gleich ob verteufelt, lächerlich gemacht, verherrlicht oder tabuisiert, der bisherige Umgang hat ihn nicht nur zur Reibe- und Reiz-, sondern zur historischen Überfigur aufgeplustert. Deshalb wurde seine programmatische Trommelschwarte ‘Mein Kampf’ offiziell so lange unter Verschluss gehalten. mehr...

 

Kommentar  vom 25.05.2016
Noch mehr Waffen in den Libyen-Krieg
Steinmeier macht den Fischer
Von Ulrich Gellermann

Das hatte die Anti-Gaddafi-Koalition unter Führung der USA damals prima hingekriegt: Kräftig wurde im Libyen-Krieg gebombt. Unterstützt wurden vom Westen gern auch Islamisten der brutalen Art, bevorzugt waren Reaktionäre, wenn nur Gaddafi, der einen eigenen Weg gehen wollte, bei dieser Kur versterben würde. Mission accomplished! konnten die vereinigten Interventen melden: Gaddafi tot. Land kaputt. Bürgerkrieg bis heute. Und noch einen schönen Neben-Effekt hatte die „Demokratisierung“ Libyens: Jede Menge Waffen wurden und werden aus Libyen exportiert: Das Land sei ein großer Waffenlieferant für Konfliktherde wie Mali und das Bürgerkriegsland Syrien, stellte ein Bericht der UNO fest. Ja, sagen da die Weisen aus dem Abendland, wenn Waffen aus dem Land verschwinden, dann müssen doch die Arsenale wieder aufgefüllt werden! So war jedenfalls die Meinung auf einer diffusen „Stabilisierungskonferenz für Libyen“ in Wien: Das Waffenembargo soll aufgehoben werden, um eine „neue“ libysche US-Vertretung, „Regierung der Nationalen Einheit" genannt, zu unterstützen. Außenminister Steinmeier: „Die Regierung hängt noch an Sicherheits-Arrangements mit verschiedenen Milizen. Was sie braucht, sind eigene, loyale Sicherheitskräfte.“ Und natürlich hat er deutsche Hilfe bei der Ausbildung der „loyalen Sicherheitskräfte“ angeboten. mehr...

 

Kommentar  vom 25.05.2016
Über eine Rede des israelischen Generals Jair Golan
Ich war an Ort und Stelle
Von Uri Avnery

„BITTE SCHREIBE nicht über Jair Golan!“, bat mich ein Freund. „Alles, was ein Linker wie du über ihn schreibt, wird ihm nur schaden!“ Also tat ich es ein paar Wochen lang nicht. Aber jetzt kann ich nicht noch länger schweigen. Der stellvertretende Stabschef der israelischen Armee General Jair Golan hielt am Holocaust-Gedenktag eine Rede. Er trug Uniform und las einen gut vorbereiteten, gut überlegten Text, der einen Aufruhr in Gang setzte, der sich noch nicht wieder gelegt hat. Dutzende von Artikeln sind daraufhin erschienen. In einigen von ihnen wird er verurteilt, in einigen gelobt. Es sieht so aus, als könnte es niemanden gleichgültig lassen. Der wichtigste Satz war: „Wenn mich etwas beim Gedenken an den Holocaust erschreckt, dann ist es die Erkenntnis von Entwicklungen, die sich in Europa und besonders in Deutschland vor 70, 80, 90 Jahren vollzogen, und dass es Anzeichen dafür heute, im Jahr 2016, hier bei uns gibt.“ Die Hölle brach los. Was!!! Spuren von Nazismus in Israel? Eine Ähnlichkeit zwischen dem, was uns die Nazis antaten, und dem, was wir den Palästinensern antun? Vor 90 Jahren war 1926, eines der letzten Jahre der Weimarer Republik. Vor 80 Jahren war 1936, es war drei Jahre, nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren. Vor 70 Jahren war 1946, kurz nach Hitlers Selbstmord und dem Ende des Nazireiches. mehr...

 

Filmclips  vom 25.05.2016
Imposanter Schlußakkord der 17. Aachener Friedenstage
KUNST MACHT FRIEDEN
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 25.05.2016
Aachener Friedenstage: Installation und Performance KUNST MACHT FRIEDEN
Ein Schrei gegen den Krieg
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wenn ihr das tut, was ihr immer getan habt, bekommt ihr das, was ihr immer bekommen habt. wenn ihr das, was ihr euch wünscht, nicht bekommt, lernt es, anders zu tun...“ Das war der Leitgedanke der Installation KUNST MACHT FRIEDEN, der Schlussveranstaltung der vom Euregioprojekt Frieden organisierten Aachener Friedenstage. Was das heißt? Wenn ihr Kapitalismus und Krieg hinnehmt, indem ihr duldet, dass Kapital-Verbrecher die Macht innehaben, dann bekommt ihr Kapitalismus und Krieg. Wenn ihr euch Frieden unter den Menschen und Völkern wünscht, aber Kriegstreiberei bekommt – gegen Russland insbesondere – dann ist es Zeit aufzuschreien: Kein atomares Schlachtfeld Europa! Kooperation mit Russland! Dann ist es an der Zeit zu sagen: steigt aus aus den Organisationen der Kapital-Verbrecher, steigt aus aus der NATO und verbannt all ihre Militäreinrichtungen aus dem Land, in dem ihr weiterhin leben wollt. Dann gibt es nur eins, sagt NEIN: NATO raus, raus aus der NATO! mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 25.05.2016
Die Geschichte der Dada-Künstlerin Angelika Hoerle
Die Welt zerschlagen (4)
Von Ute Bales

Ute Bales hat einen biografischen Roman zur Lebensgeschichte der Dada-Künstlerin Angelika Hoerle geschrieben, die keine 24 Jahre alt wird. Ihr Schicksal ist Krieg, der Erste Weltkrieg, die Liebe, die Tuberkulose, die Künstlergruppe Dada. Mit Kunst die Welt verändern!? Die NRhZ bringt Auszüge aus dem Roman. Teil 4 beschreibt den spektakulären Dada-Vorfrühling 1920 im Kölner Brauhaus Winter: Dilettanten erhebt euch! Dada siegt! Dada ist für Ruhe und Orden! Dada ruht nie! Dada vermehrt sich! Hoch die Präsidenten der internationalen Bewegung! Präsidialbeamte vereinigt euch! Dada ist eine Bombe! mehr...

 

Literatur  vom 25.05.2016
Den Hebammen gewidmet
Für die in mir
Von Afsane Bahar

Sei willkommen
mit all deinen Tränen
und dem belebenden Lachen mehr...

 

Literatur  vom 25.05.2016
Aus der Roman-Tetralogie "Die Kinder des Sisyfos" – Folge 1
1968 – AktionsKomitee Kammerspiele München
Von Erasmus Schöfer

Am 4. Juni 1931 – vor jetzt nahezu 85 Jahren – ist er geboren: Erasmus Schöfer. Seit 1962 ist er als freier Schriftsteller tätig. 1965 zieht er nach München, wo er sich gegen die Notstandsgesetze und später in der Ostermarschbewegung engagiert. 1969 ist er Mitgründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt". Zwischen 2001 und 2008 erscheint seine Sisyfos-Tetralogie, ein auf vier Bände angelegter Romanzyklus "Die Kinder des Sisyfos" (Ein Frühling irrer Hoffnung, 2001; Zwielicht, 2004; Sonnenflucht, 2005; Winterdämmerung, 2008) über die deutsche und europäische Geschichte zwischen 1968 und 1989, die die Erinnerung an eine Linke vergegenwärtigt und bewahrt, die zwar erhebliche Veränderungen in Gang setzte, ihr Ziel, eine humane sozialistische Gesellschaftsordnung, jedoch verfehlte. Die NRhZ bringt aus den vier, insgesamt mehr als 2000 Seiten umfassenden Bänden neun Auszüge – Folge 1 aus "Ein Frühling irrer Hoffnung". mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


KUNST MACHT FRIEDEN
Von Arbeiterfotografie
FOTOGALERIE