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Aktueller Online-Flyer vom 23. November 2016

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Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 23.11.2016
Deutschlandtour Clemens Messerschmid aus Ramallah, letzte Termine 23., 24., 25., 11. (Mülheim a.d.R., FfM, Darmstadt) – ROTFUCHS-Vorträge in Bautzen (24.11.), Pasewalk (24.11.)... – THEATER... Berliner Compagnie
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Lokales  vom 23.11.2016
Fritz-Wohnungen auf Bauwagenplatz in Köln?
Ein Geschäft ohne Grundlage!
Presseerklärung des Bauwagenplatzes „Wem gehört die Welt“

In einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeiger vom 9.11.2016 über den Bauwagenplatz (BWP) an der Krefelder Straße in Köln durften der Leiter des Amtes für Liegenschaften, Detlef Fritz, und der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Köln, Peter Stegmaier, kräftig die Werbetrommel für einen Verkauf des Geländes an den ASB Köln rühren. Im März 2016 wurde der Liegenschaftsausschuss per Dringlichkeitsantrag durch den Vortrag der noch ungeprüften Idee auf dem Gelände 30 Wohnungen zu errichten, dazu verleitet, einen Verkauf an den ASB zu befürworten. Nun scheint diese Größenordnung für die Befassung des Rates den Initiatoren nicht mehr auszureichen. Amtsleiter Fritz hat die Zahl daher kurzerhand auf 300 Menschen, also 100-150 Wohnungen, aufgeblasen. Die Meinung des eigentlich zuständigen Stadtentwicklungsamtes und des gemeinsamen Dezernenten scheint dabei ohne Belang, denn deren Position kommt in der Berichterstattung nicht vor. mehr...

 

Inland  vom 23.11.2016
Karl-Rahner-Tribunal richtet über Walter Herrmann
Der Rufmord wird fortgesetzt
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 15. November 2016 hat die Karl-Rahner-Akademie eine Veranstaltung mit dem Titel "Der Erinnerung wert? Walter Herrmann, die Klagemauer, der Antisemitismus und die Aufgabe historischer Archive" durchgeführt, moderiert von einem Redakteur des Kölner Stadt-Anzeiger. Bereits der Titel führt in eine Richtung, in die israelische Rassisten die Debatte zu steuern versuchen – in Richtung der verunglimpfenden Behauptung, Walter Herrmann sei ein Antisemit. Demgemäß saß auf dem Podium der Veranstaltung (fast) niemand, der ihn vom abwegigen Vorwurf des Antisemitismus hätte frei sprechen können. Und die Karl-Rahner-Akademie hatte es trotz mehrfacher Anfragen abgelehnt, jemanden vom Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V. oder eine kritische Jüdin wie Evelyn Hecht-Galinski ins Podium aufzunehmen. So konnte der Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeiger den Ball aufnehmen und seinen Ruf mordenden Kommentar "Das vergiftete Erbe von Walter Herrmann" verfassen, in dem er den Friedenspreisträger, der jahrelang gegen den israelischen Rassismus und dessen Propagandamaschinerie gekämpft hat, einen "verblendeten Antisemiten" nennt. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 23.11.2016
Die voraus geworfenen Schatten der Industrie 4.0
Vor dem großen Schub
Von Harald Schauff

Es waren einmal: 28,9 Millionen Vollzeitbeschäftigte auf dem deutschen Arbeitsmarkt zur Zeit der Wiedervereinigung Anfang der 1990er. Inzwischen ist die Zahl der Vollzeit-Erwerbstätigen auf 24,2 Millionen gesunken, vermeldet der ARD-Videotext Mitte September. Gestiegen ist in den letzten 25 Jahren dafür die Anzahl der Teilzeit-Beschäftigten: Um über 6 Millionen auf dato 15 Millionen. Damit ist mind. jede dritte Erwerbsperson teilzeitbeschäftigt. Davon wiederum fast ein Drittel ausschließlich geringfügig: Rund 4,7 Mill. Diese Zahl entspricht fast genau der Differenz, um welche die Vollzeitbeschäftigung in einem Vierteljahrhundert abgenommen hat. Nahe liegender Schluss: An die Stelle von Vollzeitarbeitsplätzen sind Mini-Jobs getreten, ein aus den USA bekannter Trend. Rund eine weitere Million Teilzeit-Erwerbstätige sind 1-Euro-Jobber. Auch sie stecken in der Rekordzahl von 43,5 Millionen Erwerbspersonen. Ohne diese, die Leiharbeiter und geringfügig Beschäftigten, befände sich nicht die Ziffer der Erwerbspersonen, sondern diejenige der Erwerbslosen auf Rekordniveau. Die besagten Beschäftigtengruppen machen den feinen statistischen Unterschied. mehr...

 

Globales  vom 23.11.2016
Die für den 18.11.2016 geplante Pressekonferenz im Bundeskanzleramt mit Obama und europäischen Regierungschefs fand nicht statt
Giftige Bäume fällen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Wer ist dieser Mann Barack Obama? Nach seinem überzeugenden Anfang als Präsident der Hoffnung für Amerikaner und Deutsche, als er als Präsidentschaftskandidat 2008 mit Leidenschaft ein gerechtes und vernünftiges Vorhaben für den Weltfrieden öffentlich ankündigte, hinterlässt er jetzt am Ende seiner Amtszeit eine große Incognita. Was bleibt von seinen Ankündigungen, was bleibt von seiner Regierungszeit für die Außenpolitik? Kein einziges Wort verlor der scheidende US-Präsident Obama über sein angebliches Projekt, als hätte es nie für ihn existiert. mehr...

 

Globales  vom 23.11.2016
Perspektiven mit US-Präsident Trump
Obama-Ära überwinden
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Was wird nach dem Präsidentenwechsel in Washington aus dem Syrien-Krieg? Das war die brennende Frage auf dem Sechsertreffen im Bundeskanzleramt am 18.11.2016 nachmittags mit Obama und den Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Spaniens. "In der EU ist man zuletzt ziemlich verärgert gewesen. „Es wird über unsere Köpfe hinweg jetzt zwischen Moskau und Washington entschieden, wie es mit Syrien weitergeht“, hat sich etwa Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, Ende Oktober beschwert." („Hintergrund – Wo bleibt die EU im Syrien-Krieg?“ von jk, junge Welt, 17.11.2016) Eine Intervention in Syrien sei vielleicht doch machbar, so Wolfgang Ischinger, ein unverbesserlicher, obsoleter Kalter Krieger und Anhänger, ja Teil der Albright-Clinton-Clique. mehr...

 

Globales  vom 23.11.2016
Irrer Neocon-Ideologe sinniert Dritten Weltkrieg herbei
False Flags in Lettland
Von Rainer Rupp

Die provokativ an die Grenze Russlands verschobenen NATO-Manöver nehmen kein Ende. Diesmal üben 4.000 Soldaten der westlichen Angriffsallianz in Litauen Angriff und Verteidigung gegen die Russen. Eine Neocon-Zeitschrift träumt auch schon vom Dritten Weltkrieg. In Anlehnung an Winston Churchills Bild vom "Eisernen Vorhang" hat nun ein Top-Kommandant der NATO Russland beschuldigt, einen "Bogen aus Stahl" zu errichten, der von der Arktis bis zum Mittelmehr reiche. Admiral Mark Ferguson, Chef des NATO-Kommandos in Neapel, verurteilte in seiner Rede vor dem Atlantikrat scharf die "Remilitarisierung der russischen Sicherheitspolitik". Das böse Russland habe "zur Abschreckung der US-Streitkräfte [...] modernste Luftverteidigungssysteme, Marschflugkörper und andere Waffensysteme eingeführt". mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.11.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (44)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Beruhige dich, Bush, verdammt noch mal!“ „Wir dürfen nicht zulassen, dass ein skrupelloser, machtgeiler Diktator den Weltfrieden aus rein wirtschaftlichen Interessen unter dem Deckmäntelchen der „Terrorbekämpfung“ zerstört. Kein Blut für Öl!“ „Frieden für alle!“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.11.2016
AIRCOM meldet Übernahme der Kontrolle über Raketen"abwehr"basis in Rumänien
Fünf faustdicke Lügen
Kommentar von LUFTPOST

Die NATO hat jetzt auch offiziell bestätigt, dass eine Befehlszentrale des US-Raketen"abwehr"schildes ihrem Luftwaffen-Hauptquartier AIRCOM auf der U.S. Air Base Ramstein zugeordnet ist. Am 19.08.2016 meldet AIRCOM: "RAMSTEIN, Deutschland – Heute wurde ein neuer Meilenstein bei der Entwicklung der NATO Ballistic Missile Defense (BMD) erreicht. General Wolters, der Kommandeur des Allied Air Command (AIRCOM) freut sich, mitteilen zu können, dass die erste landgestützte Raketenbasis des Raketenabwehrschildes, ein Aegis Ashore Missile Defense System in Rumänien, dem AIRCOM unterstellt wurde. 'Das ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Verstärkung der BMD der NATO und zum Schutz Südeuropas, der Bevölkerung und der NATO-Streitkräfte', erklärte General Wolters." mehr...

 

Kommentar  vom 23.11.2016
Nach der US-Präsidentschaftswahl
US-Präsident Trump: Hoffnung für Amerika und die Welt?
Von Brigitte Queck

Tatsache ist, dass keine Präsidentschaftswahl die Welt so polarisiert hat wie die Wahl des künftigen Präsidenten der USA am 8. November 2016. An diesem Tag hat schließlich Donald Trump die Wahlen in den USA gewonnen. Aber es fällt auf, dass bei der Einschätzung dieser Wahl lediglich ein ENTWEDER FÜR ODER GEGEN TRUMP zu hören ist. In aufgeklärten linken Kreisen wird davon gesprochen/geschrieben, dass sich "Volkes Stimme in den USA durchgesetzt" habe. Ist das wirklich so? mehr...

 

Kommentar  vom 23.11.2016
Kommentar vom Hochblauen
An Merkels Werten und Wesen soll die Welt genesen!
Von Evelyn Hecht-Galinksi

Merkel hat es geschafft, Kritik an ihr in die rechte populistische Ecke zu drängen. Des Weiteren hat es Merkel geschafft, dass in Deutschland mittlerweile Kritik am „Jüdischen Besatzer-Staat“ als antisemitisch gilt und die Kritiker zu Antisemiten gemacht werden, was zu deren Ausgrenzung der schlimmsten Art führt. Ja, da fühle ich mich solidarisch mit den "Ausgegrenzten" dieser Merkel-Werte-Politik. mehr...

 

Kommentar  vom 23.11.2016
Nach der US-Präsidentschaftswahl
Donald Trump zu verhindern, wäre für die USA der Weg in die Katastrophe
Von Rainer Rupp

Noch gibt es keinen neuen US-Präsidenten Trump. Die amerikanischen Bürger haben mit ihrer Stimme lediglich über die Wahlmänner entschieden. Nun fordern Demonstranten in den USA, dass die Wahlmänner am 19. Dezember Trump ihre Stimmen verweigern. Ein realistisches Szenario? Am Donnerstag, dem 10. November 2016, einen Tag nachdem Donald Trump – absolut konform mit dem US-Wahlrecht – den Sieg davon getragen hat, wurden in einigen deutschen Tageszeitungen bereits Überlegungen angestellt, wie man dem angeblichen „Lügner“, „Rassisten“, „Fremdenfeind“ und „Frauenhasser“ mit windigen Verfahrenstricks doch noch den Sieg stehlen könnte. mehr...

 

Kommentar  vom 23.11.2016
Die Zukunft, die aus der Vergangenheit kommt
Angela for ever
Von Ulrich Gellermann

Es ist eine Frau! Das war das wirklich Neue, damals, als im November 2005 die Kanzlerin Angela Merkel. ausgerufen wurde. Ganz sicher ist gegen Ende der dritten Wahlperiode dieser Frau, dass Frauen genauso abgefeimt, machtgeil und brutal sein können wie Männer. Nun steuert die Frau ihre nächste Kanzlerschaft an. Bald kann sie so lange im Amt sein wie ihr Pate, Helmut Kohl. Und ihm wurde sie im Verlauf der Jahre auch immer ähnlicher: Eine brillante Taktikerin hinter der Maske volkstümlicher Einfalt. Ich bin eigentlich wie Ihr, scheinen ihre einfach gehäkelten Sätze dem Volk zuzurufen. Und wie bei Kohl der pfälzische Saumagen die Tarnung perfekt machte, so ist es bei Merkel die pommersche Kartoffelsuppe. mehr...

 

Kommentar  vom 23.11.2016
Zur Präsidentschaftswahl in den USA
Der künftige Präsident
Von Uri Avnery

DER ERSTE Schreck ist vorüber. Der künftige Präsident: Trump. Allmählich gewöhne ich mich an den Klang dieser Worte. Wir betreten eine Ära vollkommener Unsicherheit. Wir Israelis und die ganze Welt. Vom Schuhputzer bis zum Staatsoberhaupt. Niemand weiß etwas. Aber zuerst müssen wir uns von Barack Obama verabschieden. Ehrlich gesagt, ich mag ihn. Er hat etwas Edles an sich. Aufrichtig. Ehrlich. Idealistisch. Als ihn die Kameras in dieser Woche zeigten, wie er mit Donald Trump zusammen saß – der Kontrast könnte nicht größer sein. Obama ist ein Anti-Trump. Trump ist ein Anti-Obama. Und doch... Und doch hat Präsident Obama in all den acht langen Jahren seiner Amtszeit nichts, überhaupt gar nichts, für den Frieden in unserer Region getan. mehr...

 

Filmclips  vom 23.11.2016
Vortrag am 20. November 2016 im MIGRApolis in Bonn
"Wasserkrise" in Palästina: Bis zum letzten Tropfen
Clemens Messerschmid im Arbeiterfotografie-Video (Teil I)

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Fotogalerien  vom 23.11.2016
Hommage an Berlins Kinder, ihre Eltern und an Elliott Erwitt
Kinder – in Berliner Straßen
Photoessay von David Bacon

Wenn man durch die Straßen geht, scheint Berlin ein sehr menschlicher Ort zu sein – ein guter Ort für Kinder. Erwachsene auf den Straßen beschützen ihre Kinder sehr. Das gilt für Eltern, die so aussehen, als wenn sie seit Generationen Deutsche sind, als auch für diejenigen, die zugewandert zu sein scheinen. Beim Fotografieren im Park oder auf der Straße kommen Eltern zu mir und wollen wissen, wer ich bin – wofür die Fotografien sind. Da ich kein Deutsch spreche, mische ich mein Englisch und Spanisch mit einer Menge Gestik und Blickkontakt. Gott sei Dank den Digitalkameras, mit denen wir die Bilder gemeinsam ansehen können – oft eine Gelegenheit, etwas über ihr Leben zu erfahren. mehr...

 

Literatur  vom 23.11.2016
Revolutionslyrik
Kinder der Freiheit
Von Roland Wanitschka

Kinder in der »Dritten Welt«
Ihr könnt leben, wie es euch gefällt.
Braucht nicht mal in die Schule geh'n
Und auch keinen Sandmann seh'n.
Auch wenn oft Hunger eure Bäuche quält,
Es wurde für euch ein »freies« Leben gewählt. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


"Wasserkrise" in Palästina: Bis zum letzten Tropfen
Clemens Messerschmid im Arbeiterfotografie-Video (Teil I)
FOTOGALERIE


Kinder – in Berliner Straßen
Photoessay von David Bacon