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Aktueller Online-Flyer vom 13. Juli 2024

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Köln (NRhZ 832, 28.06.2024) – Nächste Ausgabe am 24. Juli 2024
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 832 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Der Appell "DEN KRIEGSTREIBERN IN DEN ARM FALLEN" kann online unterzeichnet werden! Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 28.06.2024
Nach jahrelangem Kampf
Julian Assange: Endlich aus der Folterhaft befreit!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Der Horror, der die Welt zurzeit beherrscht und sie in den Untergang zu treiben droht, ist einen Moment lang von einer freudigen Nachricht durchbrochen worden. Es war ein jahrelanges Ringen um die Freiheit von Julian Assange – nach sieben Jahren Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London und fünf Jahren Haft im Hochsicherheitsgefängnis in London-Belmarsh. Auch die "Neue Rheinische Zeitung" war am Kampf um die Befreiung beteiligt, indem sie Aktionen der Solidaritätsbewegung dokumentiert und ihm im Oktober des Corona-Jahrs 2020 im Rahmen einer 55-stündigen mit der Kunstaktion #ANYTHINGTOSAY? verbundenen Mahnwache indirekt über seinen Vater John Shipton vor dem Kölner Dom den Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik verliehen hat. mehr...

 

Aktuelles  vom 28.06.2024
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 49
Was ist los mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Abgeordneten zweier Parteien sind dem Auftritt von Wolodymyr Selenskyj im Bundestag am 11. Juni 2024 ferngeblieben: AfD und BSW. Die AfD-Fraktion ist mit folgender Begründung ihrer Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla dem Auftritt von Selenskyj ferngeblieben: "Wir lehnen es ab, einen Redner im Tarnanzug anzuhören. Selenskyjs Amtszeit ist abgelaufen. Er ist nur noch als Kriegs- und Bettelpräsident im Amt. Die Ukraine braucht jetzt aber keinen Kriegspräsidenten, sie braucht einen verhandlungsbereiten Friedenspräsidenten, damit das Sterben aufhört und das Land eine Zukunft hat.... Jetzt soll deutsches Steuergeld verschleudert werden für BlackRock und andere Investoren, die am Wiederaufbau beteiligt sind. Das lehnen wir ab... Jetzt ist höchste Zeit für Frieden und Diplomatie." mehr...

 

Aktuelles  vom 28.06.2024
Nach seiner Freilassung
Vorletzte Gedanken zu Julian Assange
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

"Julian Assange bzw. Wikileaks konnten nur bestätigen, was wir alle schon wussten: Die USA ermorden unschuldige Zivilisten im Irak, ... in Afghanistan begeht die US-Armee Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen das Völkerrecht. Etwas substanziell Neues wurde also nicht aufgedeckt. Neu daran war lediglich, dass ein Journalist aus den eigenen Reihen die Mächtigen der USA und der NATO bloßstellte. Aber Wikileaks sah nur das, was man Wikileaks sehen ließ. Chelsea Manning, eine der Hauptinformantinnen von Wikileaks hatte Zugang zu militärischen Informationen, nicht aber zu den wirklich sensiblen Bereichen. Wozu also das Ganze? Die Mächtigen innerhalb des Systems spielten das Spiel nicht nur mit, sondern sie bestimmten auch weitgehend, wie der Prozess ablief. Dadurch, dass sie Assange, Manning und andere mit zum Teil drakonischen Strafen bedrohen, sie einkerkern und foltern, geben sie den Informationen, die von Wikileaks kommen, ein völlig unangemessenes politisches Gewicht... Nochmal also die Frage: Was soll das Ganze? Die Antwort ist einfach: Julian Assange und andere sollen für alle westlichen JournalistInnen als Beispiel dienen: Seht her, so kann es euch ergehen, wenn ihr die unsichtbaren Grenzen, die wir euch stecken, verletzt." Das ist die Auffassung eines führenden Mitarbeiters des syrischen Informationsministeriums, mit dem Markus Heizmann gesprochen hat. Nachfolgend seine "vorletzten Gedanken zu Julian Assange" in Gänze. mehr...

 

Inland  vom 28.06.2024
Selenski in Berlin
Würdiger Schritt, dem ukrainischen Machthaber im Bundestag nicht zuzuhören
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Anwesenheit der US-Marionette Selenski im Bundestag war völlig deplatziert und eine unwürdige Entscheidung der Bundesregierung. Eine Schande für die deutschen Parteien und ihre Bundestagsabgeordneten, die seine Rede hören wollten. Sahra Wagenknecht und ihre Parteivertreter im Bundestag zeigten dagegen einen würdigen Schritt, als sie im Bundestag nicht erschienen, um den ukrainischen Machthaber ihre Zurückweisung zu zeigen: Ein unerwünschter Regierungschef, der nur an die Macht kam, weil 2014 ein blutiger Putsch in Kiew stattfand, der von den USA orchestriert wurde, wie der damalige US-Präsident Obama selbst publik machte. Selenski stellte den USA die Ukraine als anti-russische Plattform zur Verfügung zum Aufrüsten und Trainieren von ukrainischem Militär, um Krieg gegen Russland zu führen. mehr...

 

Globales  vom 28.06.2024
Eine Wahl-Nachlese - Wahlen zum Europa-Parlament 2024
Im Westen nichts Neues
Von Hermann Ploppa

Erdrutschsiege der „Rechtspopulisten“ hielten sich in Grenzen. Doch das Von der Leyen-Lager der Mitte-Rechts-Fraktion hat sich halten können, umwirbt aber trotzdem zur Absicherung eine Neofaschistin. Osteuropa blieb der Europawahl weitgehend fern. Die Kriegsparteien holten sich eine blutige Nase. Zunächst zur Situation in Deutschland am „Day after“: Für die AfD war es in der Tat nach all den Kampagnen „Gegen Rechts“ und dem Streit um die EU-Spitzenkandidaten Petr Bystron und Maximilian Krah eine Fahrt mit angezogener Handbremse. Für Gesamt-Deutschland kam nur ein Zugewinn von 11 Prozent im Jahre 2019 auf jetzt 16 Prozent zustande. Jedoch in den Bundesländern der ehemaligen DDR ist die AfD mit 27,1 Prozent der unangefochtene Champion vor der CDU mit 20,7 Prozent. Die Uhren ticken anders in Ostdeutschland. Denn Nummer Drei ist bereits der Neueinsteiger, Bündnis Sahra Wagenknecht, mit 13,1 Prozent. Die in Berlin noch regierende Ampelkoalition kommt in den „Neuen Bundesländern“ lediglich auf 20,8 Prozent. mehr...

 

Globales  vom 28.06.2024
EU-Wahl am 9. Juni 2024
Die Qual nach der Wahl
Von Hermann Ploppa

Der Urnengang zum EU-Parlament brachte den Durchbruch der extremen Rechten und Marktradikalen in Europa. Es war zu erwarten gewesen, und doch war es für viele ein Schock: Die rechten Kräfte sind durch die Wahlen zum Europa-Parlament gestärkt worden. Jetzt wird versucht, einen politischen Import der Donald Trump-Ideen in Europa durchzusetzen. Dabei agieren diejenigen Kräfte, die sich jetzt kampagnenartig gegen rechts zu stemmen versuchen, keineswegs glaubwürdig. Vielmehr haben sie – und dies gilt für viele europäische Länder – die Misere durch ihre menschenferne Politik erst mit ausgelöst. Bedauerlich ist bei all dem auch dies: Die wirklich wichtigen Probleme, die für Europa anstehen, kamen einer Lösung nicht näher, ja sie wurden teilweise nicht einmal verhandelt. mehr...

 

Globales  vom 28.06.2024
Europa als schießwütiger Hilfssheriff der USA
Die Europäische Union will Militärmacht werden
Von Hermann Ploppa

Mit großem Elan werden ehrgeizige Rüstungsprojekte angepackt. Doch wenn man genau hinschaut, sind die anvisierten Vorhaben nichts weiter als heranwachsende Investitionsruinen. But:don’t worry: der Steuerzahler wird’s schon bezahlen. Eigentlich nehmen wir die Europäische Union als eine zivile Organisation wahr, die sich um die Wirtschaft und die Infrastruktur der angeschlossenen 27 EU-Nationen kümmert. Für Kriegsführung ist doch eher die NATO zuständig? Der Eindruck täuscht. Schon lange sind nämlich militärische Einsatzgruppen unter dem Kommando der EU überall auf der Welt aktiv. Das taucht bisweilen am Rande in den Nachrichten auf. Richtig ist natürlich, dass die so genannte Verteidigung, also der Betrieb von Streitkräften, immer noch Sache der Nationalstaaten ist. mehr...

 

Globales  vom 28.06.2024
Militarisierte deutsche Außenpolitik öffnet Tür und Tor für Mord und Massaker
Abrüstung, Verantwortungsethik und Rechtskultur – Eine Kultur des Lebens der Kultur des Todes entgegensetzen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Wie nie zuvor ist die Außenpolitik unter den Regierungen von CDU militarisiert worden und dann unter der Ampel-Regierung. Dadurch wurden für Mord und Massaker Tür und Tor geöffnet, für mehr Ausrottung und Vernichtung in der Welt durch ein Land, das seine wiederholte kriminelle Vergangenheit durch zwei Weltkriege bisher nicht ehrlich aufgearbeitet hat: Zwei Weltkriege gewollt, geplant und verursacht von Deutschland. Ein Land, dessen Regierungen und Journalisten nicht gelernt haben, in Rechtskategorien zu denken, um dem Friedenswillen zu folgen. Wie fatal diese Unkenntnis wirkt, zeigt die Unbildung der ersten und zweiten Nachkriegsgeneration der westdeutschen Bundesrepublik, die in der Unkenntnis aufgewachsen sind, was Rechts- und Friedenskultur bedeutet. Gerade diese erste Nachkriegsgeneration schickte ihr Land in weitere Kriege am Rand der internationalen Friedensordnung. Glaubt man sich so von der Last der Vergangenheit lösen zu können? Meint man, nun wieder die Schönen und Guten zu sein, weil sie diesmal nicht allein marschieren, sondern jetzt "in guter Gesellschaft" hinter den USA? mehr...

 

Globales  vom 28.06.2024
D-Day 1944 - Die westliche Welt blickt nur in den positiven Reflexionsspiegel
Die Unfähigkeit der christlichen Welt zur Selbstreflexion
Von Wolfgang Effenberger

Am 6. Juni 2024, dem 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie, pilgerten die Vertreter der westlichen Welt an den Ort des Geschehens, um des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. Der französische Präsident Emmanuel Macron erinnerte in einer emotionalen Rede an die Opfer Zehntausender Soldaten, die am so genannten „D-Day“ (dem militärhistorischen Zeitpunkt vom 6. Juni 1944) an der Normandie-Küste an Land gegangenen waren. Es gebe eine Erbschaft des Friedens, die bewahrt werden müsse. Er erinnerte an die „Allianz der freien Völker“, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Vereinten Nationen (UNO) und die NATO gegründet hätten. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
In zwei Jahren mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener Gesundheitsschäden gemeldet
Corona-Impf-Alarm (4)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Todesfälle und bleibende Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/21 bis zum Jahreswechsel 2022/23 – also innerhalb von zwei Jahren – mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener (bleibender) Gesundheitsschäden. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,65 Millionen Todesopfern und bei fast 50 Millionen bleibenden Gesundheitsschäden. Nicht besonders versteckt ist die Gesamtzahl von Nebenwirkungsverdachtsfällen. Das sind über 2,1 Millionen innerhalb der zwei Jahre. Das bedeutet bei einer Melderate von drei Prozent mehr als 70 Millionen tatsächlich aufgetretene Nebenwirkungsverdachtsfälle. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Reaktionen sind sehr verhalten bis ignorierend und abwehrend. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht komplett absehbar. Sie werden erst ansatzweise sichtbar. So ist die Information über den Rückgang der Geburtenraten fast nicht mehr zu unterdrücken. mehr...

 

Globales  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 28.06.2024
Offener Brief von Einzelpersonen und deutscher Organisationen zur Friedensinitiative Russlands durch den Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin, Berlin, 19.06.2024
Zur Beendigung des Ukrainekrieges
Von Brigitte Queck

Sehr geehrter Herr Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, sehr geehrte Diplomaten der Russischen Föderation, liebe Menschen in Russland und anderen Teilen der ehemaligen Sowjetunion! Es schreiben Ihnen/Euch um des Friedens in Russland, der Ukraine und anderen Teilen der Welt willen besorgte Antifaschisten und Demokraten aus Deutschland. Wir entschuldigen uns für die kriegslüsterne und bisher zu keiner Diplomatie fähige, deutsche Bundesregierung, im Umgang mit Ihrem Staate - der Russischen Föderation - die, wie wir hörten, vor Kurzem sogar mit deutschen Raketen von ukrainischem Territorium aus bombardiert worden ist. Dieses Vorgehen ist eindeutig grundgesetz- und völkerrechtswidrig. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 28.06.2024
Friedensangebot zum Ukraine-Krieg von Präsident Wladimir Putin vom 14.06.2024
Hinterlist, Mord und Gewalt der USA größte Gefahr für Deutschland und Europa
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Wladimir Putin machte am 14. Juni 2024 ein sehr konkretes Friedensangebot, das den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Das ist aber im Westen nicht gewollt. Und die westlichen Medien gehen darauf nicht sachlich ein. Sie folgen nun einmal der vorgegebenen Linie und Wortwahl des Weißen Hauses. Folglich sehen sie ihre Aufgabe darin, den russischen Vorschlag in ein schlechtmöglichstes Licht zu stellen. So auch das Wochenmagazin „Der Spiegel“ mit seinem Artikel: „Krieg in der Ukraine – Putins »Friedensangebote«, der von Lug und Trug nur so strotzt. Wenn man, um seine Meinung zu begründen, zu massiven Lügen greifen muss, dann vertritt man offensichtlich keine allzu überzeugende Position. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 28.06.2024
Westfälischer Friedenspreis für Präsident Emmanuel Macron
Orwell feiert Triumphe
Von Wolfgang Effenberger

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat am 28. Mai 2024 in Münster den Internationalen "Preis des Westfälischen Friedens" überreicht bekommen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung des Westfälischen Friedens: Die beiden Verträge von Münster und Osnabrück im Oktober 1648 wären bis heute ein tragendes Fundament des internationalen Friedens. Deshalb sei der gestiftete Preis so bedeutend. Ist es wirklich so? mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 28.06.2024
Sigmar Gabriel zum Ukraine-Krieg
Ex-SPD-Außenminister bläst die transatlantische Kriegsfanfare
Von Wolfgang Effenberger

Angesichts der schwierigen Lage in der Ukraine fordert das einstige SPD-Schwergewicht, Vizekanzler (2013-2018) und Außenminister (2017-2018) Sigmar Gabriel im "Stern"-Interview (12.06.2024) eine härtere Gangart gegenüber Russland – notfalls mit deutschen Soldaten. "Aber wir werden Russland noch einmal so niederringen müssen, wie wir das im Kalten Krieg mit der Sowjetunion gemacht haben". Auf dem Höhepunkt der Kalten Krieges diente Gabriel während der Pershing II Nachrüstung von 1979 bis 1981 als Soldat auf Zeit (SaZ 2, letzter Dienstgrad Obergefreiter) in einer Radareinheit der Luftwaffe in Goslar und Faßberg. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 27.02.2024
Aufruf zur Unterstützung der Großdemonstration am 3. August 2024 in Berlin
Für Frieden, Freiheit und Demokratie
Von Querdenken-711

Der 3. August 2024 kann zu einem Signal werden, das nicht zu überhören und zu übersehen ist. An diesem Tag kann sich zeigen, wie stark in Deutschland die Kräfte für Frieden, Freiheit und Demokratie sind - aller Propaganda, die Tag für Tag auf uns einprasselt, zum Trotz. An diesem Tag kann sich erweisen, dass es gelingt, die auch in die Protestbewegungen hineinwirkende, spaltende und damit schwächende Desinformation beiseite zu wischen und eine kraftvolle außerparlamentarische Opposition entstehen zu lassen, die sich nicht mehr bremsen lässt. Der Initiator, Michael Ballweg, wurde im November 2023 von der Neuen Rheinische Zeitung für seinen Einsatz für Demokratie mit dem nach Karl Marx benannten Kölner Karlspreis ausgezeichnet. Zu den Unterstützern der Demonstration am 3. August 2024 in Berlin, die darauf ausgerichtet ist, verschiedene Protestbewegungen zusammenzuführen, rechnen sich die Neue Rheinische Zeitung (NRhZ), die Grundsatzschrift über die Freiheit des Denkens DAS KROKODIL, der Bundesverband Arbeiterfotografie, Bündnis gegen Krieg Basel, Koblenz: im Dialog, die AG Frieden Köln der Partei dieBasis, der Stadtverband Köln der Partei dieBasis und SelberDenken Köln. Wir von der NRhZ gehen davon aus, dass eine ungewohnt breite Unterstützungsbewegung entsteht. Jede und jeder möge dazu beitragen. Es folgt die Pressemitteilung von Querdenken-711 vom 24. Februar 2024. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Der Weg zum Frieden: NATO raus aus Deutschland – NATO raus aus Europa
Von Andreas Neumann

Das Wiegenlied von Bagdad (das Blue Flower soeben gesungen hat) zeigt: Menschenleben zählen für Kriegstreiber nicht. Das ist etwas, was uns traurig machen kann. Doch den Zustand der Trauer gilt es zu durchbrechen. Es gilt, den Weg zum Frieden einzuschlagen. Doch wie? Das ist im Prinzip ganz einfach. Wir müssen die Kapital-Verbrecher, die große Teile der Welt beherrschen, entmachten - ihnen ihre Werkzeuge nehmen: insbesondere die NATO. Damit fangen wir am besten in Deutschland an. Das geht ganz einfach. Es reicht, ein Schreiben an den US-Präsidenten zu richten: hiermit erklären wir den Austritt aus der NATO. Nach nur einem Jahr ist der Schritt vollzogen. Und wir sorgen dafür, dass der Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland - der so genannte Truppenstationierungsvertrag – gekündigt wird. Das wirkt mit Zwei-Jahresfrist. Dass dies ohne weiteres geht, sagt auch das Außenministerium (2019) in wunderbarer Klarheit. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Rede bei der Verleihung des Kölner Karlspreises der NRhZ an Michael Ballweg im Rahmen der Konferenz "Frieden ohne NATO", Köln, 25.11.2023
Lessing, Karl Marx und Michael Ballweg
Von Rudolph Bauer

Wenn Michael Ballweg, der „Querdenker“ und Demokrat, den nach Karl Marx benannten Kölner Karlspreis erhält, hat dies eine besondere Bewandtnis. Denn auch Marx war zu seiner Zeit eine Art Querdenker. Zusammen mit anderen Fortschrittlichen von damals hatte er sich für Demokratie und Freiheit eingesetzt. Wie Ballweg (und vielen seiner Mitstreiter und Mitstreiterinnen), so ist es auch Marx ergangen; er wurde von den Staatsorganen verfolgt. Mit dieser Feststellung ist eine wichtige Parallele erkennbar. Sie erklärt, weshalb jemand wie Michael Ballweg es verdient, nach neunmonatiger, ungerechtfertigter  U-Haft mit dem Kölner Karlspreis ausgezeichnet zu werden. Lassen Sie mich an dieser Stelle historisch etwas ausholen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Full Spectrum Dominance – Herrschaftsstrategien von USA und NATO
Von Wolfgang Effenberger

Liebe Friedens- und Freiheitsbewegte, über die Einladung nach Köln zur Konferenz „Frieden ohne NATO“ habe ich mich sehr gefreut. Ein herzliches Dankeschön an die Akteure der Neuen Rheinischen Zeitung – vor allem an Anneliese und Andreas für ihr unermüdliches Engagement für Frieden und Gerechtigkeit. Sie legen Zeugnis ab. 2009 erschien ein Beitrag von mir zum Friedensfestival in Berlin. Noch heute kann meine Rede hier nachgelesen werden! Meine Schwerpunkte waren damals erstens der Kosovo-Krieg als Zeitenwende - erstmals hatte eine Veto-Macht des Sicherheitsrats ohne UN-Resolution ein Land angegriffen und 78 Tage und Nächte brutal bombardiert. Die USA waren nicht provoziert worden und die Sicherheit der USA war nicht tangiert - zweitens die Wiederkehr der Geo-Macht-Politik und drittens die Militarisierung der EU. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Die Kriegstreiber im Visier - Grundrechtebewegung, authentische Friedensbewegung und Neuer Krefelder Appell
Von Ansgar Klein

Liebe Friedensfreunde, damit mein Vortrag auch eine gewissen Unterhaltungswert hat, habe ich heute eigens eine Peter-Frankenfeld-Jacke angezogen – die Älteren unter Euch werden sich sicher erinnern – damals konnte man noch mit gutem Gewissen "fernsehn" – wir haben seit 24 Jahren keinen "Fernseher" mehr! Vielleicht hat auch meine politische Vita, die ich kurz skizzieren möchte, eine gewissen Unterhaltungswert, zumindest stellt sie den Hintergrund dar für das, was ich zum angekündigten Thema: „Die Kriegstreiber im Visier - Grundrechtebewegung, authentische Friedensbewegung und Neuer Krefelder Appell“ sagen möchte. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Todesstaub made in USA – verstrahlt, vergiftet, vertuscht – Uranmunition verseucht die Welt
Von Frieder Wagner

Meine Damen und Herren, liebe Freunde, am 6. März dieses Jahres hat die britische Staatssekretärin Annabel Goldie erklärt, dass in die Ukraine mit den von der britischen Regierung angekündigten Challenger-2-Panzern auch Urangeschosse mitgeliefert werden. Was bedeutet das? Nun - Uranwaffen werden aus abgereichertem Uran 238 hergestellt, englisch heißt das „depleted uranium“ und ist ein Abfallprodukt der Atomindustrie. Wenn man aus Natururan Brennstäbe für Atomkraftwerke im Gewicht von 1 Tonne herstellt, fallen etwa 7-8 Tonnen abgereichertes Uran an. Diese vielen Tonnen sind zwar als Alphastrahler nur schwach radioaktiv, aber hoch giftig, müssen also entsprechend entsorgt und bewacht werden und das kostet Geld - viel Geld. Das radioaktive abgereicherte Uran hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren - so alt ist unser Sonnensystem - das heißt, dieses Zeug haben wir ewig und inzwischen gibt es weltweit davon etwa 1,4 Millionen Tonnen und sie werden täglich mehr. Dieses Schwermetall ist zudem fast doppelt so schwer wie Blei und so stellte sich alsbald die Frage: Wie wird man dieses gefährliche Zeug wieder los? mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Vortrag bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
Was heißt hier völkerrechtswidrig? – Über die Kriege von 1999 bis heute – Jugoslawien bis Ukraine
Von Klaus Hartmann

Plötzlich und unerwartet haben USA, NATO und Bundesregierung das Völkerrecht wiederentdeckt. Könnte man zumindest meinen, gemessen an der Häufigkeit ihrer Stellungnahmen und Veröffentlichungen ihrer Medien. Woher das plötzliche Interesse? Nun, es bezieht sich exklusiv auf den Krieg in der Ukraine. Zu ihren eigenen völkerrechtswidrigen Kriegen schweigen sie selbstredend. Als könnten sie selbst kein Wässerchen trüben, werfen sie in gespielter Unschuld der Russischen Föderation den Bruch des Gewaltverbots der UN-Charta vor. Art. 2 Nr. 4 der UN-Charta verbietet den Gebrauch und die Androhung militärischer Gewalt, als Ausnahme von diesem Gewaltverbot existiert das Recht zur Selbstverteidigung gem. Artikel 51 der Charta. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25. und 26. November 2023 in Köln
NATO raus aus Deutschland – NATO raus aus Europa
Von NRhZ-Redaktion

Das waren zwei gelungene friedenspolitische Konferenztage in Köln mit ca. 180 Menschen vor Ort und erkenntnisreichen Vorträgen und Debatten – moderiert von Anneliese Fikentscher. Alles lief in guter Atmosphäre. Die Technik war perfekt. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Die Vorträge erhielten viel Beifall – bis hin zu lang anhaltenden Standing Ovations. Auch schriftliche Reaktionen spiegeln die Stimmung unter den Anwesenden wider: "Die Friedenskonferenz hat mich sehr berührt. Sooo viel Empathie und neue Bekannte. Es schwingt alles noch nach." "Eine großartige Sache." "Sehr inspirierend" "Ihr habt da etwas ganz Großartiges auf die Beine gestellt, es war eine wunderbare Veranstaltung, und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich dabei sein durfte." "Vielen Dank für die Organisation der Konferenz in Köln mit hochkarätigen Vorträgen. Chapeau!" Veranstaltet war die – Julian Assange gewidmete – Konferenz von der AG Frieden Köln der Partei dieBasis in Zusammenarbeit mit der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) und dem Bundesverband Arbeiterfotografie. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.12.2023
Kurzfassung des Vortrags bei der Konferenz "Frieden ohne NATO" am 25./26. November 2023 in Köln
Im Zangengriff von Militär und Kapital - Methoden des US-Imperiums von Hitler-Faschismus bis Ukraine-Krieg
Von Werner Rügemer

Das Zusammenwirken von Kapitalisten mit dem Militär ist typisch für den kolonialen wie neokolonialen Imperialismus. Das galt und gilt traditionell für die führenden kapitalistischen Staaten Westeuropas, insbesondere für Großbritannien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Portugal, dann auch Italien, Spanien und die Bundesrepublik Deutschland. Aber die höchste, aggressivste Ausprägung mit zahlreichen Varianten und der globalsten Ausdehnung wird von den USA praktiziert, spätestens mit und nach dem 2. Weltkrieg. Obwohl in der öffentlichen Inszenierung das Militär insbesondere bei Kriegen die weitaus größere Beachtung findet, sind die Interessen der jeweils führenden Kapitalisten entscheidend. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (242)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ich bin der Sieg. Mein Vater war der Krieg. Friede heißt mein Sohn. Er ähnelt meinem Vater schon…“ „In einer Atmosphäre des Krieges kann man sich nicht fortpflanzen... gebt uns Frieden und das Leben wird zurückgegeben...“ „Hallo Chirac, es ist keine Kunst zu sagen, Atomtests seien ungefährlich! Es ist aber eine Kunst, dies zu glauben!“ „Der Frieden ist wie eine Seifenblase, denn auch er hält nicht lange an!“ „Zu lieben ist die größte Macht auf Erden... Denn zu lieben ist der größte Segen, der dem Menschen zuteil wird. Nutze diese Macht gut und sei geehrt dafür.“ „Aus kleinen Dingen erwachsen große Dinge.“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2023 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 84 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kommentar  vom 09.07.2024
Kommentar vom Hochblauen
Der Missbrauch von Solidarität
Von Evelyn Hecht-Galinski

Als Bundespräsident Frank-Walter-Steinmeier bei der Einweihung der neuen Synagoge in Potsdam dazu aufrief, „solidarisch mit Israel zu bleiben“, da war ich wieder einmal entsetzt, anlässlich dieser falschen und einseitigen Solidaritätsaufforderung. Es gibt keine Solidarität mit Besatzung, Vertreibung und Völkermord. Die Unterstützer des „jüdischen Staats machen sich mitschuldig am Völkermord! Deutschland vermischt wieder einmal eigene Schuld mit unschuldigen Palästinensern, die noch heute als letzte Holocaustopfer leiden müssen. Wenn Steinmeier den Schlüssel zum Frieden nicht bei Israel sieht, sondern bei der Hamas, die das eigene Volk seit Jahren als Geisel hält, so zeugt das von einem mehr als gestörten Geschichtsbewusstsein! Wo bleibt die Solidarität mit mehr als 38.000 getöteten Palästinensern, Frauen, Kindern und unschuldigen Zivilisten - mehr als 10.000 Palästinensern vermutlich unter Trümmern der von israelischen Bombenangriffen zerstörten Häuser und den mehr als 9.500 nach Tel Aviv entführten Palästinensern. mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Um den Frieden zu gewinnen
Sagt NEIN
Von Ulrich Gellermann

Wie geht es Euch? Mir geht es noch gut. Zur Zeit lebe ich in einem alten friesischen Haus unweit vom Meer. Des Nachts streift ein sanfter Regen das dicke, schützende Schilfdach. Tagsüber weht der berauschende Duft der Heckenrosen durch die Fenster. Generationen haben an Häusern wie diesem gebaut. Meine Gastgeber begrüßten vor ein paar Tagen ein neues, frisch geborenes Kind in ihrer Familie. Es lächelt. Als wisse es etwas, was ich nicht weiß. mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Rette sich wer kann!
Raus aus der NATO!
Von Ulrich Gellermann

Wer immer noch glaubt, dass der Ukraine-Krieg eine Marotte von Wladimir Putin ist, sollte sich diese Meldung zu Gemüte führen: Das Hauptquartier für den geplanten NATO-Einsatz zur Koordinierung von Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die ukrainischen Streitkräfte wird in Deutschland angesiedelt. Wie die dpa am Freitag aus Bündniskreisen erfuhr, ist Wiesbaden als Standort vorgesehen. Dort ist zufälligerweise auch die Basis der US-Streitkräfte in Europa, die bislang die Koordinierungsaufgaben wahrnehmen. Geleitet werden soll der Einsatz von einem Drei-Sterne-General, der direkt an den Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa berichtet. mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Bravo Kollegen!
Friedensbewegung reloaded
Von Ulrich Gellermann

Noch nie seit 1945 war ein Krieg auf deutschem Boden so nah wie in diesen Tagen. Im Gefolge der NATO macht die deutsche Regierung jeden US-Schritt zum Ausbau der Ukraine als Sprungbrett nach Russland mit. Doch die Mehrheit der Deutschen fürchtet eine Ausweitung des Krieges und lehnt deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine ab. Von der tradierten deutschen Friedensbewegung ist nicht viel zu sehen. In dieser Wüste melden sich Gewerkschafter mit einem Aufruf für den Frieden und fordern „Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!“ mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Der David unserer heutigen Zeit sind die ermordeten Kinder in Gaza
Endlich verstehe ich die Kreuzzüge
Von Yavuz Özoguz

Als aufgeweckter Jugendlicher, der die offizielle Geschichtsschreibung nicht immer glauben wollte, hatte ich die Historie der so genannten Kreuzzüge nie richtig verstanden. Warum sollte ein Angelsachse seine Insel verlassen und monatelang reisen, um im fernen Palästina Jerusalem „befreien“ zu wollen, nur weil ein Papst im fernen Rom dazu aufgerufen hat? Es passte nicht mit dem britischen Selbstwertgefühl zusammen, dass später im Gedicht von William Blake im 19. Jahrhundert zum Ausdruck kam und zur wohl berühmtesten englischen Hymne wurde, welches jedes englische Kind mitsingen kann: „Ich werde weder vom geistigen Kampf lassen, noch soll das Schwert in meiner Hand ruhen, bis wir Jerusalem errichtet haben, auf Englands grünem lieblichem Grund.“ Da die Kreuzzüge heute noch weitergehen, konnte ich erst jetzt in Gaza verstehen, was die Kreuzzüge in Wirklichkeit sind: Ein satanisch geprägter Griff nach Allmacht. mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Deutschland darf nicht bis zum bitteren Ende an das untergehende USraelische System gekettet bleiben
Wollen die gefährlichsten Parallelgesellschaften Deutschlands den totalen Krieg?
Von Yavuz Özoguz

Wie jedes moderne Land dieser Erde besteht die Gesellschaft Deutschlands aus unzähligen sogenannten Parallelgesellschaften, die im Inneren andere Lebensformen praktizieren als andere und nach außen zumeist ein halbwegs vernünftiges Miteinander der Gesamtgesellschaft anstreben. Zu den Parallelgesellschaften gehören sowohl ethnische Gruppen als auch Interessengemeinschaften. Doch zwei dieser Parallelgesellschaften sind die mit Abstand gefährlichsten im Land und scheuen offensichtlich nicht davor zurück, Deutschland in einen Atomkrieg zu führen. mehr...

 

Kommentar  vom 28.06.2024
Analyse einer realistischen Option für Frieden im Kernkonflikt um Palästina
Kann es Frieden für Israel geben?
Von Yavuz Özoguz

Die Westliche Welt ist so sehr in ihrem Unterdrückungswahn gefangen, dass sie zu immer heftigeren und immer brutaleren Kriegen neigt und nicht mehr in der Lage ist, realistische Optionen für einen Weltfrieden zu bedenken. Eine idealistische Forderung für Frieden wäre sicherlich Gerechtigkeit. Die Westliche Welt war nie gerecht gegenüber den tausenden und abertausenden Hungertoten in der Welt. Der Kapitalismus ist eine durch- und durch unmenschliche Ausbeuterideologie und für einen gerechten Frieden müsste der kapitalistische Wahnsinn ein Ende haben. Das aber übersteigt die intellektuellen Möglichkeiten der Machtwahnsinnigen. Daher soll dieser Artikel eine realistische Option für Frieden im Kernkonflikt um Palästina analysieren. mehr...

 

Medien  vom 28.06.2024
Aus der Reihe "Die Macht um Acht", Folge 17
Die Tagesschau - Faseln und Manipulieren
Von Ulrich Gellermann

Wer viel und lange lügt, dem entgleitet auch die Sprache, der gerät ins Faseln. Dieser Mechanismus ist an ein paar Meldungen der Tagesschau einfach zu belegen. Wenn die Redaktion unter der Überschrift „Militärische Reserve soll deutlich wachsen“ den Bundeswehr-General Andreas Hoppe zu Wort kommen lässt, liegt die Manipulation bereits in der Wahl des Gesprächspartners. Denn für Entscheidungen über die Bundeswehr ist natürlich der Verteidigungsminister oder der Kanzler zuständig und nicht die Generalität. Aber wenn der Mann dann noch ins geschwollene Faseln gerät: "Ich bin der Überzeugung, dass wir die Reserve ganz den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen anpassen müssen“, dann will er nur mitteilen, dass sich die Armee auf den Krieg gegen Russland vorbereiten muß - das will er aber nicht so direkt sagen. Da faselt er lieber geschwollen daher. mehr...

 

Medien  vom 28.06.2024
Aus der Reihe "Die Macht um Acht", Folge 18
Täuschen und Tarnen - ARD-Camouflage statt Reportage
Von Ulrich Gellermann

Die Tagesschau-Redakteure sollten eigentlich in diesen gefleckten Kampfanzügen der Bundeswehr herumlaufen. Dann wüsste man gleich, wen man vor sich hat: Tarn-Akteure im Kampf für die Regierung. Denn die Hauptaufgabe der Redakteure besteht offenkundig im Täuschen und Tarnen: Echte Inhalte kommen seltener von den Sendern. Wenn die Tagesschau zum Beispiel unter der Überschrift „Cum-Ex-Verfahren gegen Olearius eingestellt“ über 47 Millionen Euro Steuerhinterziehung berichtet, dann täuscht sie ihre Zuschauer über den entscheidenden Hintergrund: Kein Wort, dass in der Zeit dieser Steuerhinterziehung Kanzler Scholz Regierender Bürgermeister in Hamburg war. Kein Wort davon, dass Scholz sich an diesen Vorfall einfach nicht erinnern kann. mehr...

 

Filmclips  vom 28.06.2024
Köln, vor dem Gürzenich, Juni 2024
WERNER RÜGEMER ::: World Marxist Review ::: Grußwort und kleine Geschichtslektion
Von NRhZ-Redaktion

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Fotogalerien  vom 28.06.2024
Zur Freilassung von Julian Assange im Juni 2024
Keep Fighting! Free yourself!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Weiterkämpfen! Selbstbefreien! „Im Laufe der Jahre von Julians Inhaftierung und Verfolgung hat sich eine unglaubliche Bewegung gebildet. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten auf der ganzen Welt, die nicht nur Julian unterstützen, sondern auch das, wofür Julian steht: Wahrheit und Gerechtigkeit“, so Stella Assange anlässlich seiner hart erkämpften Freilassung, müssen für diese existenziellen Ziele weiterkämpfen... Vorrangig ist der Einsatz für Frieden, denn Kriege werden – mit Lügen – an der Propaganda-Front geführt. Und es sind auch nicht allein die militärischen Kriege – wie es im Neuen Krefelder Appell heißt: den Krieg in all seinen Formen gegen die Menschheit gilt es zu bekämpfen, denn der Krieg an der „Gesundheits- und Kontroll-Front“ ist in vollem Gange. Julian und Wikileaks herausragende Leistung bestand in der Aufdeckung von Staatsverbrechen. Er sah die Notwendigkeit eines Geheimdienstes der Völker. Klar ist: Macht will unsichtbar bleiben, so formuliert es der Psychologe Rainer Mausfeld. Der Einfluss von öffentlicher Meinungsbildung, wie sie Millionen in der Assange-Bewegung betrieben haben, hat zu Julians Freilassung geführt. Was für ein Erfolg! Die Neue Rheinische Zeitung wünscht ihrem Kölner Karlspreisträger von 2020 und dem Ehrenbürger von Rom mit Stella und seinen Söhnen glückliche Zeiten in Frieden und Freiheit. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 28.06.2024
"Aufklärung" lehrt, was Wahrheit und was Lüge ist
"Vorurteile" als Auslöser von Menschheitskatastrophen
Von Rudolf Hänsel

Die Aufklärung der Menschen ist von großer Bedeutung. Sinn der aufklärerischen Bemühungen ist die Reinigung des menschlichen Bewusstseins von individuellen und kollektiven Vorurteilen. Es sind vorwiegend die mächtigen Staaten mit ihren gehorsamen Politikern und die ausschlaggebenden Hintermänner, die eine ausgeprägte Kriegsrhetorik betreiben und gefährliche Vorurteile gegenüber Konkurrenten kontinuierlich schüren, weil Kriege ein gutes Geschäft sind. Angesichts der Bedrohung und Selbstvernichtung der Menschen durch die Atombombe wird nicht nur die Zukunft unserer Kultur, sondern vor allem das Überleben der Menschheit wesentlich davon abhängen, ob es genügend freie Geister gibt, die uns lehren, was Wahrheit und was Lüge ist. Insbesondere den breiten Volksmassen müssen jene Vorurteile genommen werden, die der ideologische Hintergrund der Menschheitskatastrophen sind. Der „aufgeklärte Verstand“ ist in der Lage, gesunde Lebensziele ins Auge zu fassen. mehr...

 

Literatur  vom 28.06.2024
Verräter der eigenen Interessen
Selbstentmachtung
Von Afsane Bahar

Sie ermöglichen ihre eigene Knechtschaft
ihre eigene Ausbeutung
ihre eigene Verstümmelung
eigenwillig mehr...

 

Literatur  vom 28.06.2024
Aus "Liebe in Konstantinopel. Reales und Fiktives aus dem familiären Schatzkästlein"
Staatsbürgerurkunde (1985)
Von Wilma Ruth Albrecht

An einem verregneten Mittwoch im Frühjahr 1985 öffnete Selma kurz vor der Mittagszeit hastig die Flügeltür zum Mannheimer Einwohnermeldeamt, das sich in einem der K-Quadrate gegenüber dem linken Ufer des Neckars befand. Es war viertel vor zwölf. Fast hätte sie vor geschlossener Tür gestanden. Dabei wollte sie doch auf dem Wege zum Amt nur kurz bei ihrer hochbetagten Tante, die in dem städtischen Altenheim in E 5, der Lazarettstraße, wohnte vorbeischauen und „Guten Tag“ sagen. mehr...

 

Literatur  vom 28.06.2024
Caroline Raasch: WIE AUS GOTT GOOGLE WURDE
Seelen in der Sackgasse
Von Harry Popow

Ihr Buch mit 516 Seiten entstand ungeplant. Es seien ihre Erkenntnisse aus 25 Jahren Heilpraxis und fast 30 Jahren Astrologie. Welch eine Offenbarung einer Autorin, die als Astrologin und Heilpraktikerin in eigener Praxis interessierten Lesern – gestützt auf eigene Erfahrungen und auf zahlreiche Fachliteratur - „tiefe Einblicke in oft ungeahnte Zusammenhänge und Verhaltensmuster“ anbietet. Ein Knaller für die Seele – mit Freude gelesen – nicht ohne kritische Distanz.  mehr...

 



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KÖLNER KLAGEMAUER


Für Frieden und Völkerverständigung
FILMCLIP
FOTOGALERIE


Keep Fighting! Free yourself!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann