NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 23. November 2014

+ + + + Aktuelle Meldung + + + +

Energiearmut wird zum Massenphänomen
Berlin (NRhZ/DL, 22.11.) „Energiearmut wird immer mehr zum Massenphänomen. Der erneute Anstieg verhängter Stromsperren im vergangenen Jahr auf fast 345.000 und die annähernd sieben Millionen Mahnverfahren sind ein Alarmsignal, das Strom für Millionen kaum noch erschwinglich ist. Die Bundesregierung verweigert eine Strompreisaufsicht und sorgt mit ihrer Politik dafür, dass der Strompreis seit 2008 für private Haushalte um 38 Prozent, für die Industrie aber nur um 13 bis 15 Prozent gestiegen ist. Das ist ein schweres soziales Versagen“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende und verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu Medienmeldungen über den Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. mehr...
zurück  


Lokales  vom 19.11.2014
"Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert“
Interview mit dem mutigen Buchautor Prof. Gøtzsche
Von Philipp Mimkes

Prof. Peter Christian Gøtzsche, Direktor des Nordic Cochrane Center, ist Spezialist für Innere Medizin. Von 1975-83 war er in der Pharmaindustrie in den Bereichen Klinische Studien und behördliche Regulierung tätig. Von 1984-95 arbeitete er in Kopenhagener Krankenhäusern. 1993 gehörte er zu den Gründern der Cochrane Collaboration. Gøtzsche wurde 2010 an der Universität Kopenhagen zum Professor für klinisches Forschungsdesign und Analyse ernannt. Sein preisgekröntes Buch „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert“ hat im englischsprachigen Raum große Aufmerksamkeit erlangt und erschien am 14. November im Riva Verlag, München. mehr...

 

Lokales  vom 19.11.2014
Auch für BAYER - Unlautere Werbung in sozialen Netzwerken
Jubel-Postings unter falscher Identität
Von Peter Kleinert

Die Wiener PR-Agentur Modern Mind Marketing (Mhoch3) hat über Jahre hinweg mit gefälschten Identitäten Postings in Onlineforen platziert. Positive Kommentare wurden unter anderem im Auftrag von Opel, TUI, Red Bull und BAYER verfasst. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert nun strafrechtliche Ermittlungen. mehr...

 

Inland  vom 19.11.2014
Ankündigungen Sigmar Gabriels zum Waffenhandel hohle Versprechungen
Brandbeschleuniger in der Bundesregierung
Von Jürgen Grässlin

Der Nahe und Mittlere Osten stellen traditionell den lukrativsten Absatzmarkt für die deutsche Rüstungsindustrie dar. Gleich mehrere Kriege bzw. Bürgerkriege wüten – und das zuweilen seit Jahren und Jahrzehnten – mit ausreichend Intervallen zur neuerlichen Nach- und Hochrüstung. Das Angenehme aus Sicht von Airbus (vormals EADS), Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Thyssen Krupp Marine Systems, Diehl und Heckler & Koch ist daran, dass ausnahmslos alle Bundesregierungen in diesem Jahrhundert den Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern in diese Krisen- und Kriegsregionen genehmigten bzw. bis

heute genehmigen.
 mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 19.11.2014
Interview mit dem Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR)
Umweltverbände sind mittelstandsorientiert
Von Marion Busch

Mit minimalem Ressourcenverbrauch, Nullwachstum und im Frieden miteinander leben - das ist die Vision einer Gesellschaft, in der die Menschen vielleicht glücklicher sind als heute. Das setzt aber voraus, dass das Gemeinwohl in den Vordergrund rückt und die Individuen sich umeinander kümmern, sagt der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings (DNR) Helmut Röscheisen. Marion Busch hat ihn für "Umwelt aktuell" interviewt. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
Die Drogenbanden in der Türkei schlagen zu und Erdoğans Justiz macht mit
Keine Gerechtigkeit für ermordeten Hasan Ferit Gedik
Von Peter Kleinert

Seit die islamistische AKP an der Regierung ist, habe der Drogenkonsum in den letzten Jahren in der Türkei enorme Ausmaße angenommen. In Istanbul gebe es "nahezu kein Viertel, in dem die Drogen keinen Einzug erhielten. Es gibt fast keine Stadt, keinen Vorort, ja sogar kein Dorf mehr, wo keine Drogen konsumiert werden. Vor allem in den armen Vierteln wird der Drogenkonsum durch den Staat angekurbelt..."  Zu unserem ersten Bericht über den Mord an Hasan Ferit Gedik (1) hat uns die Initiative Anadolo Newsblog von in Deutschland lebenden regierungskritischen Türken folgende weitere Informationen zukommen lassen. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
Die Deutsche Einheit - nach 25 Jahren noch nicht vollendet
Gorbatschow: „Kollaps des Vertrauens
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Mit dem überstrapazierten Begriff "Freiheit" gehen weiter Lügen, Desinformation und Verdrehung der Geschichte einher, um die Wahrheit und unverantwortliche Stagnation der Politik medial und politisch zu vertuschen. Auch das grandiose Spektakel zum 25. Jahrestag der Öffnung der Grenze in Berlin diente dazu: Die sensationelle großartige Inszenierung sorgte für perfekte Ablenkung vom trostlosen politischen Alltag. Sicherlich hat Berlin damit noch einmal seine Weltberühmtheit für wunderschöne Shows unter Beweis gestellt und steht Hollywood in nichts nach. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
Obama und die NATO verschärfen den Konflikt um die Ukraine weiter
Die neue nukleare Eskalationsdynamik
Von Hans Georg

Berliner Regierungsberater warnen vor einer "Nuklearisierung" des sich verhärtenden Konflikts zwischen der NATO und Russland. Hintergrund sind zunehmende Manöver und andere militärische Maßnahmen auf beiden Seiten, die nukleare Komponenten beinhalten. Während Moskau darauf verweist, dass seine Verteidigungsdoktrin einen Nuklearschlag nicht ausschließt, sollte der russische Staat in existenzielle Gefahr geraten, bezieht die NATO erstmals Einheiten aus einem ihrer neuen osteuropäischen Mitgliedsländer - aus Polen - in ein Nuklearmanöver ein. Ein US-Experte erklärt ausdrücklich, er fühle sich an "Denkweisen der 1980er Jahre" erinnert. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
Polizei erschießt 22jährigen Araber – Die Folge: Streiks und Demonstrationen
Wein, Blut und Benzin
Von Uri Avnery

Das Dorf KAFR KANA in der Nähe von Nazareth ist wahrscheinlich der Ort, an dem Jesus – so erzählt es das Neue Testament – Wasser in Wein verwandelt hat. Jetzt ist es ein arabisches Dorf, in dem die israelische Polizei Steine in Blut verwandelt. An dem schicksalhaften Tag standen die Polizisten einer Gruppe junger Araber gegenüber, die gegen die Bemühungen Israels protestierten, den Status quo auf dem Tempelberg (die Muslime nennen ihn „das Edle Heiligtum“) zu verändern. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
Deutschland und Verbündete drängen auf schärfere Linie gegen Caracas
EU - Venezuela-Kritiker in der Defensive
Von Christian Kliver

Deutschland und ein halbes Dutzend andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union drängen weiterhin auf eine schärfere Linie gegenüber der linksgerichteten Regierung in Venezuela, der sie eine Verschlechterung der Menschenrechtslage vorwerfen. Bislang konnten sich die Kritiker der Staatsführung von Präsident Nicolás Maduro jedoch nicht durchsetzen, obwohl exponierte Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes nach Aussagen westlicher Diplomaten bereits Mitte des Jahres die These einer verschlechterten Situation unterstützten. mehr...

 

Globales  vom 19.11.2014
5,1 Milliarden Dollar stehen in der Schweiz bereit
Auch Zürcher Banken finanzieren Atomwaffen
Von Heinrich Frei

Zwei Zürcher Banken investieren Milliarden in Konzerne, die Atomwaffen herstellen. Dies wird in dem Bericht „Dont’t Bank on the Bomb“ dokumentiert, ein Report den die Nichtregierungsorganisationen Pax und Ican erstellt haben. (1) mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.11.2014
Deutscher NATO-General spekuliert über Truppenübungen in Osteuropa
Merkels Worten müssen Taten folgen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Kiew-Regierung zeigt keine Vernunft. Die militärische Rückeroberung der Regionen des Donbass in Erwägung zu ziehen, die sich im März als unabhängig erklärten, ist völliger Unfug, reine Unvernunft. Damit verschließt sich Kiew einer Fortsetzung des Dialogs, den die Volksrepubliken angeboten haben. Ihre Forderung an Kiew, sie als Verhandlungspartner anzuerkennen und das ukrainische Militär aus der Region abzuziehen, ist die normalste Forderung der Welt, um die Lage zu entspannen. Nach dem abstoßendem Nationalismus im jüngst geführten Parlamentswahlkampf wäre es ein Signal der Vernunft von Kiewer Politikern, auf solche Angebote einzugehen. Wenn die Kiewer Regierung versuchen sollte, die Donbass-Gebiete zurückzuerobern, bekäme sie es sicherlich direkt und explizit mit Russland zu tun. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.11.2014
Ein Bundeswehr-Lehrer teilt den Nahen Osten auf
Wolffsohn befiehlt, die USA folgen
Von Jürgen Heiducoff

Der Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn ist bekannt für klare und markante Äußerungen. Zuweilen erteilt er auch Empfehlungen für Politik und Militär. Neulich, am 23.10.2014 gab er im Weser Kurier unter der Überschrift „Klüger kämpfen“ Ratschläge für militärische Operationen gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) und zur Neugestaltung der internationalen Staatenordnung. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.11.2014
Kündigung des Atomabkommens mit Brasilien nach 40 Jahren durchsetzen
Sagt dem Bombendeal adieu!
Von Dietrich Schulze

Diese Veröffentlichung möge als Aufruf an die Abgeordneten des Bundestags verstanden werden, die fristgerechte Kündigung des „Abkommens zwischen der Föderativen Republik Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Kernenergie” vom 27. Juni 1975 ab dem 18. Oktober 2014 zu unterstützen. Der Vertrag war von Beginn an auf die Schließung des atomaren Brennstoffkreislaufs als Voraussetzung für die brasilianische Atombombe ausgerichtet. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.11.2014
Offener Brief an die Unterstützer von Rassismus und Kriegsverbrechen
Wenn Rechte sich als Linke tarnen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 9. November 2014 sollte sie stattfinden: die Veranstaltung "Russell Tribunal on Palestine – Israels Kriegsverbrechen in Gaza" mit den Journalisten David Sheen (Israel) und Max Blumenthal (USA) in der von Frank Castorf geleiteten Berliner "Volksbühne". Doch dazu kam es nicht. Und am 10. November 2014 sollten die beiden Journalisten über das Thema im Sitzungssaal der Linksfraktion im Bundestag referieren. Auch dazu kam es nicht. Beide Veranstaltungen mussten in anderen Räumen stattfinden. Die Forderung an die Leitung der Volksbühne, den Raum zu verweigern, erging durch Petra Pau (LINKE), Volker Beck (GRÜNER) und den Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Reinhold Robbe (SPD). Die Nutzung des Sitzungssaals der Linksfraktion, in den die LINKEN Inge Höger und Annette Groth eingeladen hatten, verweigerte der Fraktionschef der LINKEN, Gregor Gysi. Gegenüber einem dem US-Imperialismus inklusive Israel verbundenen Organ ließ er verlauten: „Die Veranstaltung wird nicht stattfinden.“ mehr...

 

Kommentar  vom 19.11.2014
Aussichten für den Nahen Osten
Gaza 1, Gaza 2, und was nun, Frieden?
Von Anis Hamadeh

Vor der Nachricht steht das Ereignis. Gaza 1 brachte mehr als 1400 Tote vom 27.12.08 bis zum 18.01.09, darunter mehr als 900 Zivilisten sowie 13 Israelis. Wir erinnern uns an die Phosphorwolken über dem Gaza- Streifen, die wegen ihrer Farbenpracht von vielen Medien dankbar aufgenommen wurden. Fünfeinhalb Jahre später (08.07-26.08.14) erlebten wir Gaza 2 mit mehr als 2.100 Toten, darunter fast 500 Kinder, sowie 67 Israelis, davon 64 Soldaten. Den Angriff im November 2012 zähle ich nicht dazu, weil er mit weniger als 200 Toten nicht dieselbe internationale Schockwirkung hatte. Das ist, wo wir heute stehen. Gaza 3 ist kein Thema für die Medien, weil es noch nicht passiert ist. Aber wer weiß, vielleicht wird es ja jetzt Frieden geben.

 
 
 mehr...

 

Kommentar  vom 19.11.2014
Was interessiert den Energieminister sein Geschwätz von gestern?
Das Kohle-Gesicht von Sigmar Gabriel
Von Franz Alt

Der Wirtschafts- und Energieminister steckt in der Kohlefalle. Drei Jahre in Folge sind in Deutschland die CO2-Emissionen gestiegen anstatt gesunken wie es vorgesehen war. Aber Sigmar Gabriel will alles so lassen wie es ist. Ja, so sagt er es im Gespräch mit Spiegel Online, er stellt sogar die Klimaschutzziele der eigenen Bundesregierung in Frage. mehr...

 

Kommentar  vom 19.11.2014
Kommentar vom "Hochblauen"
Die Speerspitze der "unappetitlichen Gesellen"
Von Evelyn Hecht-Galinski

Vergangenen Donnerstag fand im deutschen Bundestag auf Antrag der Linken, eine Sitzung  "Einstieg in den Ausstieg- Sanktionen gegen Russland aufheben", statt.(1) RednerInnen aller Parteien tauschten sich ergiebig aus, natürlich - außer den Antragstellern - Russland kritisch. Aber was Marieluise Beck, die Sprecherin für Osteuropa der Grünen, von sich gab, war unfassbar. Von ihr ist man ja schon das Schlimmste gewöhnt an unkritischer Ukraine-Verehrung, aber was sie hier an persönlichen Diffamierungen gegen Ken Jebsen vorbrachte war unerträglich. mehr...

 

Glossen  vom 19.11.2014
Benno Ohnesorg ist tot, Farah Diba lebt immer noch
Comeback einer Kaiserin
Von Ulrich Gellermann

Sie haben einen Dachboden voll mit altem Gerümpel und wollen es loswerden? Dann annoncieren sie das Zeug doch im FRANKFURTER ALLGEMEINE-MAGAZIN, das pünktlich vor Weihnachten seine Leser mit einem Füllhorn exklusiven Gerümpels bedenkt. Was, Ihnen fehlt das Geld sich dort mit einer vierfarbig-glänzenden Doppelseite für 52.000 Euro einzukaufen? Dann wird aus Ihnen auch nichts mehr werden. mehr...

 

Medien  vom 19.11.2014
Faktisch anonyme Wiki-Mitglieder, die mehr Schreibrechte haben als andere
Die dunkle Seite der Wikipedia-Macht
Von Abraham Goldstein

Wenn man eine Enzyklopädie aufschlägt, sucht man nach bestimmten Informationen. Dabei denkt für gewöhnlich niemand an die Autoren, die, sofern überhaupt genannt, möglicherweise irgendwo versteckt im Impressum oder im hintersten Teil der letzten Deckblattseite stehen. Die Enzyklopädie gewinnt dadurch eine Art Objektivität, und ihr Inhalt grenzt schon fast an "objektive Wahrheit". mehr...

 

Filmclips  vom 19.11.2014
Clip aus einem Dokumentarfilm 1989/90
Karin Wieckhorst, Fotografin in Leipzig
Von Peter Kleinert und Marianne Tralau

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 19.11.2014
Kölner Friedenswerkstatt lädt zum Weitermachen ein
WIR machen Frieden
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Vor drei Monaten und vier Tagen, am 15. August 2014 um 15 Uhr, öffnete in Köln die Friedenswerkstatt am Aachener Weiher ihre Pforten: „Es handelt sich um eine permanente Dauermahnwache, die 24 Stunden besetzt ist. Wir, eine Gruppe Kölner Aktivisten, beobachten mit Besorgnis die globalpolitischen Entwicklungen in der Ukraine, im Irak sowie im Gaza Streifen.“ Als Parteien-unabhängiges Projekt wurde mit Gästen geworkshopt, gekocht, debattiert und gesungen. Was sich über 78 Tage hin als Begegnungsstätte mit Informationstausch und kleiner Bibliothek entwickelt hatte, fiel am Morgen des 2. November 2014 den Flammen zum Opfer. Brandstiftung könne weitgehend ausgeschlossen werden, heißt es. Hundert pro weiß es keineR. Vor allen Dingen soll es jetzt weitergehen. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 19.11.2014
Stardirigent Gergiev wurde von den Musikfestspielen Saar ausgeladen
Weil er Russe ist
Von Peter Kleinert

Der russische Stardirigent Valery Gergiev wurde von den Musikfestspielen Saar ausge-schlossen. So eine Meldung von www.rtdeutsch.com, einer russischen Mediengruppe, die ihre Programme in verschiedenen Sprachen sendet – seit kurzem auch auf Deutsch. Die Begründung der Absage an Gergiev: Er sei Russe. Schirmherr der Veranstaltung ist Bundesaußenminister und Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier.

 
 mehr...

 

Literatur  vom 19.11.2014
Rezension des Buches "Zweiter Weltkrieg" von Kurt Pätzold
Die entscheidende Königsfrage
Buchtipp von Harry Popow

Es ist ein Geschenk für alle, die Geschichte ernst nehmen und ernsthaft nach den Ursachen von Kriegen, speziell der Deutschen Schuld am zweiten Weltkrieg, fragen. Kein Geringerer als Kurt Pätzold hat nunmehr im PapyRossa Verlag mit 143 Seiten einen Abriss über die Geschichte des Zweiten Weltkrieges vorgelegt. Ein Geschenk deshalb, weil die Ursachen sowohl des Ersten als auch des Zweiten Weltkrieges weitgehend umgangen werden. Der Autor kommt damit, wie er schreibt, dem „Bedürfnis nach gedrängter erste Orientierung ermöglichender Literatur“ der jüngsten Generation entgegen. Das umso mehr, da es „noch immer unterschiedliche, teils konträre Sichten auf den Krieg, namentlich auf seine Vorgeschichte gibt.“ (S. 6) mehr...

 



  nach oben

KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
Montagsdemo Leipzig 1990

Karin Wieckhorst, Fotografin in Leipzig
Von Peter Kleinert und Marianne Tralau
FOTOGALERIE


WIR machen Frieden
Von Arbeiterfotografie