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Aktueller Online-Flyer vom 23. September 2019

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 18.09.2019) NRhZ-Ausgabe 719 widmet sich in Fotogalerie und Filmclip unter dem Motto "Das System Tönnies stoppen!" und "Das System Kapitalismus muss gestoppt werden!" dem bundesweiten Aktionstag am Freitag, dem 13. September 2019, gegen Arbeitsunrecht bei Tönnies, einem der größten Schlachthaus-Unternehmer Europas, der zur Belieferung von Supermarktketten wie REWE, Netto und ALDI neben Rindern und Schafen jährlich fast 60 Millionen Schweine in den Tod schickt. Im Artikel "Glücksfall Trump" von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann geht es um die Beseitigung von John Bolton aus der Position des so genannten "Sicherheitsberaters" des US-Präsidenten. Auch Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait schreibt über die "überfällige Entlassung des kriegstreiberischen US-Sicherheitsberaters Bolton" und charakterisiert ihn als aggressiven Interventionisten, der nun von einem besonnenen US-Präsidenten ausgebremst worden sei. In Sachen China sieht Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin eine fruchtbare konstruktive Annäherung Deutschlands, die bestimmte transatlantische Kreise irritiert. Für Ulrich Gellermann ist der Besuch Anlass, das Medienverhalten zu durchleuchten. Im Auszug aus dem soeben erschienenen Buch "Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise" reflektiert Wolfgang Bittner das Beziehungsgeflecht "Europa – China – USA". Eva und Markus Heizmann vom "Bündnis gegen den imperialistischen Krieg" in Basel sind soeben von einer Syrien-Reise zurückgekehrt und liefern zwei packende, aufschlussreiche Berichte über den Terror eines Wirtschaftskrieges und um den Kampf dagegen. Ansgar Klein berichtet über den Antikriegstag 2019 in Aachen. Evelyn Hecht-Galinski kommentiert überschrieben mit "Vom Regen in die Traufe" die Situation nach den Parlamentswahlen im Apartheidstaat Israel. Harald Schauff philosophiert mit "Brücke in den Nebel" über die Sprache und ihre Grenzen. Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 18.09.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM 70 Jahre Schweizerische Friedensbewegung, internationales Podiumsgespräch mit Andreas Zumach (Mod), Dr. Patrice Salzenstein, Felipe Ferreira, Hermann Kopp, Seyhan Karakuyu, Magdalena Küng (Samstag, 21. September 2019, 16 Uhr, Programm bis 22 Uhr, Basel, Schmiedenhof, Rümelinsplatz), Begegnung mit Palästina! (Sonntag, 29. September 2019, Bonn 13-17 Uhr, Remigiusplatz, Blumenmarkt), Vielfalt! Das skandalträchtige Bonner Kultur- und Begegnungsfest unter gerichtsanhängigem Ausschluß palästinensischer Gruppen (Sonntag, 29. September 2019, Bonn, Innenstadt), Annette Groth: Antisemitismusvorwurf als Herrschaftsinstrument (So, 22. September 2019, 10.30, Stuttgart, Clara-Zetkin Haus, Gorch-Fock-Straße 26), Ulrich Mies, Hermann Ploppa, Annette Groth u.a.: Der "Tiefe Staat" oder: wer regiert den Westen? (Sa., 16.11.2019, 10.30-17h, Stuttgart, freidenker.de), Stephan Mögle-Stadel (Dag Hammarskjöld-Biograph): Heimatland Erde (Di., 10.12.2019, Wuppertal, cafe pegah), Georg Meggle: Wer ist Antisemit? Eine Begriffsbestimmung (Mittwoch, 12. Februar 2020, 18-20 Uhr, Humboldt-Universität/Berlin) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTIONDea Bohde: Malerei , Künstlerbücher, Partizipatorische Kunst. Anne Ruth Kischnick u.a.: Offene Ateliers Köln (Samstag-Sonntag, 21.-22. September, Köln, offene Ateliers Köln), Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram (3. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe), Christel Plöther (Fotografie): Bethlehem - Viehmarkt (11. Oktober 2019, 19h Eröffnung, Köln, Vringstreff, Im Ferkulum 42, bis 11. November), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Literatur um Acht mit offener Lesebühne (Do, 19. September, Köln, Das Ohr, Im Ferkulum 8), lisa fitz life: Flüsterwitz (September 2019, lisa-fitz.de), Gerhard Jeske: Ein Danziger in Lurup. Lesung mit Fotoausstellung zur Kaschubei (Mi, 13. November 2019, 17h, Hamburg-Lurup, Stadtteilhaus, Böverstland 38), "Hilfe, das Volk kommt", Gruppenlesung der Kölner Literaturtage u.a. mit Mischi Steinbrück - Clombina streikt - und Werner Rügemer - Schlummerndes Unrecht (Fr, 11. Oktober 2019, 19h, Köln, DGB-Haus, Großer Saal), Albert Dulk Preis an Peter Grohmann (15.11.2019, 20 Uhr, Stuttgart, Kulturtreff Untertürkheim) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT Johanna Arndt, Anna von Rohden und Nicolas Miquea: Ich schreibe, um zu leben. Gefängnisbriefe, Betrachtungen und Lieder (Mi, 25.9.2019, 19.30, Darmstadt, Bessunger Knabenschule) – AKTION –  Aktionstage gegen Kriege und Umweltzerstörung während der Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (Fr. 20. - Mo. 23. September 2019, New York), Europäische Aktionswoche gegen Schiedsgerichte (Fr, 11.-Sa, 19.10.), Fahrt zum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo (7. Dezember 2019, Schlaumeierreisen, ab Duisburg, frühzeitig anmelden: Edith Fröse 0151/14 27 49 34 & Hannah Schönig 0160/95 66 50 21) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++
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Aktuelles  vom 11.09.2019
Die Geschichte der Terroranschläge vom 11. September 2001 muss neu geschrieben werden, denn nun ist belegt: WTC7 wurde gesprengt
Die Sprengung
Von Daniele Ganser

Am 11. September 2001 ereignete sich in den USA der bisher größte Terroranschlag der Geschichte mit rund 3.000 Toten. Die meisten Menschen glauben, beeindruckt durch das Fernsehen, dass damals in New York nur zwei hohe Türme eingestürzt sind. Aber das stimmt nicht, es waren drei. Nämlich die bekannten, über 400 Meter hohen Zwillingstürme WTC1 und WTC2 sowie das 186 Meter hohe WTC7. Im Unterschied zu den Zwillingstürmen war WTC7 zuvor nicht durch ein Flugzeug getroffen worden. Trotzdem stürzte die massive Stahlskelettkonstruktion in nur sieben Sekunden um 17:20 Uhr ein. Der Einsturz setze plötzlich ohne erkennbare Vorzeichen ein und erfolgte vollständig in den eigenen Grundriss. Der Einsturz von WTC7 kann nur zwei mögliche Ursachen haben: Feuer oder kontrollierte Sprengung. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
10. September 2019: John Bolton muss seinen Platz als Sicherheitsberater des US-Präsidenten räumen
Glücksfall Trump
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

"Diese Leute wollen uns in einen Krieg treiben, und es ist widerlich", hat Trump laut Wall Street Journal bereits im Juni 2019 geäußert. Und: "Ich habe einige Falken. John Bolton ist absolut ein Falke. Wenn es nach ihm ginge, würde er gegen die ganze Welt ziehen", hat Trump in einem Interview mit NBC am 23. Juni 2019 gesagt. Doch am 10. September 2019 hat sich Trump dieses Mannes entledigt. Und nun am 11. September 2019 schreibt sogar der SPIEGEL: "Wenn es allein nach Bolton ginge, hätten die USA wohl schon vier Kriege angefangen, soll Trump gewitzelt haben." Witzig ist das allerdings nicht. Trump ist nicht Bolton. Oder anders formuliert: nicht Bolton ist der Präsident, sondern Trump. Das ist ein Glücksfall. Der SPIEGEL weiter: "Der Präsident, der versprochen hatte, das militärische Engagement der USA weltweit massiv zurückzufahren und Probleme mit anderen Staaten durch geniale 'Deals' zu lösen, erschien in vielen außenpolitischen Fragen wie der genaue Gegenentwurf zu Bolton." Trump hat in seiner Amtsperiode bislang verhindert, dass die USA einen neuen Krieg angefangen haben. Einen Krieg gegen den Iran hat er in letzter Minute abgewendet. "Trumps Entscheidung vom 20.6.2019, einen Militärschlag gegen iranische Einrichtungen in letzter Minute abzusagen, widerspiegelt seinen gesunden Menschenverstand und seine Besonnenheit. Ganz anders als Bush ist Trump offen für rationale Überlegungen", kommentiert Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait am 3. Juli 2019 in der NRhZ. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
Berlin und Peking: Starker Multilateralismus
Transatlantische Kreise irritiert
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die fruchtbare konstruktive Annäherung Deutschlands an China irritiert bestimmte transatlantische Kreise, die neidisch und völlig daneben reagieren, untauglich das Interesse Deutschlands und Europas einzusehen und zu respektieren. Dumme Journalisten machen mit und glauben, sich für Demokratie und Freiheit einzusetzen, als sie die Demonstrationen in Hongkong in den Vordergrund stellen und nicht den glänzenden Empfang der Bundeskanzlerin in Peking am Freitag, 6.9.2019, mit dem unbestreitbaren Erfolg der deutschen-chinesischen Vereinbarungen. China weitet seinen Einfluss global aus und Deutschland profitiert davon. Zum zwölften Mal reist die Kanzlerin in die Volksrepublik, die sie fasziniert wie kaum ein anderes Land. Natürlich standen dabei stets politische Konsultationen und Gespräche zum Wohl der deutschen Wirtschaft im Vordergrund. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
Sicherheit nur durch gute Beziehungen mit allen Ländern der Welt
Überfällige Entlassung des kriegstreiberischen US-Sicherheitsberaters Bolton
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Es war überfällig, dass US-Präsident Donald Trump seinen Sicherheitsberater John Bolton entließ. Als aggressiver Interventionist hatte Bolton versucht, die USA als größte Militärmacht der Welt gegen Nordkorea und gegen den Iran zu bewegen und das gegen den Willen des US-Präsidenten. Dass dieser unberechenbare Falke die USA in ein Verhängnis hineinmanövrieren konnte, war ein großes Risiko, das der US-Präsident Donald Trump nicht länger eingehen konnte. Zur Entspannung und Lösung von Konflikten trug ein solcher kriegstreiberischer Sicherheitsberater überhaupt nicht bei, sondern im Gegenteil. Auch die vernünftige pragmatische Annäherung des US-Präsidenten an seinen russischen Kollegen Wladimir Putin war dem fanatischen Falken Bolton zuwider. "Ginge es nach Bolton, befänden sich die USA in diesem sowohl mit Nordkorea als auch mit Iran in einer militärischen Konfrontation." So Hubert Wetzel in seinem Kommentar "USA: Der Falke geht, Trump bleibt" in der Süddeutschen Zeitung vom 12.9.2019. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
Inkompetenter SPD-Außenminister Heiko Maas - Deutsche Regierung kein Moral-Apostel
Regierungsaußenpolitik vertreten anstatt sie mit Wühlarbeit sabotieren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Ein inkompetenter SPD-Außenminister Heiko Maas, der die Linie der Bundeskanzlerin gegenüber China nicht repräsentiert, sondern eine Krise in den Beziehungen zur Weltmacht China heraufbeschworen hat, ist zu entlassen. Heiko Maas vertritt nicht die deutsche Regierungsaußenpolitik, sondern er sabotiert und überschattet sie. Ohne Format und ohne Selbstsicherheit gegenüber transatlantischen Kollegen betreibt er eine unwürdige Wühlarbeit, indem er der Kanzlerin in die Quere kommt. Die transatlantische Verschwörung in Hongkong hat mit Deutschland gar nichts zu tun, ganz zu schweigen von einem impertinenten Aktivisten, der unerwünscht im Kanzleramt vorstellig werden wollte. Ohne jede Rücksicht lässt sich das erbärmliche SPD-Mitglied im Sinne des heimtückischen Vorgehens der USA und Großbritanniens manipulieren, und lässt es zu, dass eine Pressekonferenz in Berlin mit dem impertinenten Aktivisten stattfindet, obwohl seine antichinesischen Propaganda-Absichten bekannt waren. Gerade deshalb hätte die deutsche Regierung dem Unruhestifter die Einreise in Berlin verweigern müssen. Natürlich ist die deutsche Bundeskanzlerin sehr verärgert über das unerhörte Verhalten ihres Außenministers, der den frechen antichinesischen Propagandisten empfang, wohl wissend, dass Angela Merkel keine Begegnung mit ihm wollte. Und Daniel Brössler fantasiert dazu bodenlos über „universelle Werte“, als ob die deutsche Regierung ein universeller Moral-Apostel wäre. Rechtstaatlichkeit und Völkerrecht sind die Grundlage der internationalen Beziehungen, aber davon scheinen Brössler und seine Kollegen gar nichts zu verstehen. Deshalb ist die prompte Reaktion der chinesischen Regierung in Peking, den deutschen Botschafter einzubestellen, völlig richtig und angemessen. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
Eindrücke aus Syrien, Spätsommer 2019
Kampf gegen die imperialen Verbrechen
Von Eva und Markus Heizmann, Bündnis gegen den imperialistischen Krieg, Basel

"Das Embargo ist ein ungeheures Verbrechen, das weder als Verbrechen anerkannt noch als solches bezeichnet wird. Nicht derjenige der das Verbrechen begeht, wird als Verbrecher bezeichnet, sondern sein Opfer. Es wird so dargestellt, als sei das Embargo die Antwort einer 'Wertegemeinschaft' auf eine Diktatur. Wie so oft ist auch hier das Gegenteil richtig: Mit Embargos, Sanktionen und Blockaden werden Völker bestraft, die sich weigern, das Diktat des Imperialismus zu akzeptieren." Und: "Die Kurden sind ein integraler Teil des syrischen Volkes, wie die Drusen, wie die Assyrier, wie alle so genannten Ethnien. Wenn sie auf der Seite des syrischen Widerstandes gegen die NATO-Angriffe von außen stehen, dann hat niemand ein Problem. Wenn sie Autonomie fordern, ist das etwas, worüber man reden muss. Wenn sie einen eigenen Staat fordern, noch dazu mit Waffengewalt, noch dazu mit israelischer und US amerikanischer Hilfe, dann ist das eine Abspaltung und niemand in Syrien wird so etwas gut heissen." "Militärisch hat das syrische Volk, die syrische Armee diesen Angriffskrieg klar für sich entschieden, darüber kann es nicht den geringsten Zweifel geben... Nun aber wird allen Mitteln versucht, das syrische Volk mittels des illegalen Embargos zu strangulieren." Das sind drei Zitate aus dem Bericht von Eva und Markus Heizmann über eine Reise durch Syrien im Spätsommer 2019, den die NRhZ im Folgenden in vollem Umfang wiedergibt. mehr...

 

Globales  vom 18.09.2019
3. Internationales Gewerkschaftsforum gegen Embargos, Sanktionen und Boykott
Mit dem Terror eines Wirtschaftskrieges konfrontiert
Von Markus Heizmann, Bündnis gegen den imperialistischen Krieg, Basel

Am 8./9. September 2019 fand im Sahara Tourist Complex nahe Damaskus das 3. Internationale Gewerkschaftsforum gegen Embargos, Sanktionen und Boykott statt. Die Einladung zu diesem internationalen Forum erreichte uns nicht als GewerkschafterInnen, sondern als Mitglieder des Bündnisses „Hände weg von Syrien – Bündnis gegen den imperialistischen Krieg“. Gemeinsam mit einer Genossin aus der Kuba- bzw. Venezuela-Solidarität Schweiz besuchten wir das Forum im Umland von Damaskus. So hatten wir die Gelegenheit, mit vielen der Delegierten aus aller Welt zu sprechen, uns ein allgemeines Bild über die aktuelle Situation der arbeitenden Menschen in Syrien zu machen, und wir konnten einen Redebeitrag auf dem Podium für das Bündnis gegen den imperialistischen Krieg halten. mehr...

 

Globales  vom 11.09.2019
Zur Diskussion gestellt
Die größten Errungenschaften Wladimir Putins
Von planet-today.ru in der Übersetzung von Brigitte Queck

In 17 Jahren vergrößerte Putin das Budget Russlands um das 22fache... Das Bruttoinlandprodukt stieg um das 12fache (bezüglich des Bruttoinlandprodukts in der Welt rückte Russland vom 36. Platz auf den 6. Platz). Putin vergrößerte die Goldreserven um das 48fache. Er unterstellte 256 Rohstoffgebiete der russischen Gerichtsbarkeit (es verblieben 3, die noch zurückzuholen wären). Er zerriss die "liberalen" Abkommen über die Aufteilung der Produktion. Er nationalisierte 65 Prozent der Erdölindustrie und 95 Prozent der Erdgasindustrie und viele andere Industriezweige. Er stärkte die Industrie und Landwirtschaft (Russland nimmt bereits 5 Jahre hintereinander den 2/3. Platz in der Welt bezüglich des Exportes von Weizen ein und überholte dabei die USA, welche gegenwärtig den 4. Platz inne hat). Er erhöhte die mittleren Einkommen innerhalb von 12 Jahren um das 18,5fache und die mittleren Renten um das 14fache. Und noch eine Kleinigkeit: Putin senkte die Sterblichkeitsrate in Russland mit 1,5 Millionen Menschen im Jahre 1999 auf 21.000 im Jahre 2011, das bedeutet um das 71,5fache. Außerdem beseitigte Putin das Khasavyurt-Abkommen, womit er die Ganzheit Russlands verteidigte, er entlarvte die NGOs als 5. Kolonne, verbot Abgeordneten Konten im Ausland zu besitzen, verteidigte Syrien und beendete den Krieg in Tschetschenien. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 18.09.2019
Der Antikriegstag 2019 in Aachen
Für Frieden streiten
Von Ansgar Klein

Im Vorfeld hatte der DGB, der seit Jahren in Aachen in Zusammenarbeit mit dem 'Aachener Friedenspreis' eine Kundgebung zum Antikriegstag organisiert hatte, "aus finanziellen Gründen" die Organisation für dieses Jahr abgesagt, was allerdings einige Rückschlüsse auf die Verlässlichkeit des DGB in Sachen "Friedensarbeit" zulässt. Dankenswerterweise hat das Aachener Antikriegsbündnis (AKB) in diesem Jahr die Organisation der zentralen Kundgebung am Elisenbrunnen übernommen. Sehr erfreulich auch: VVN-BdA Aachen hatte aufgerufen, einen Fahrradkorso "Radeln für den Frieden" durchzuführen und es kam zu einer Zusammenarbeit der Aachener Gruppen von pax christi, Seebrücke, DFG-VK, DKP, AKB, VVN-BdA, DIE LINKE und der Aktionsgemeinschaft "Frieden jetzt!". mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 18.09.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (171)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ich liebe Dich und die Welt“ „Ich habe es satt mit Israel! Es ist schon genug!“ „Trefft Euch mit Palästina und seinen Menschen und hört auf zu glauben, was die Medien Euch erzählen.“ „Wie kann man jemandem das antun, was Hitler ihnen angetan hat.“ „Bei einer Atombombe sterben alle Menschen gleich. Deutsche und Ausländer!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Kommentar  vom 18.09.2019
GroKo kämpft für Bürgerrecht in Hongkong
Demokratie? In China!
Von Ulrich Gellermann

Es war die geheiligte Stunde der ARD: Die „Tagesthemen“, eine Filiale der „Tagesschau“, gab dem Hongkonger Bürgerrechtler Wong Yik Mo ein schönes, langes Interview. Stunden zuvor hatte die Redaktion sich schon an dieser Nachricht abgearbeitet und über jene „klaren Worte“ der Kanzlerin berichtet, die Frau Merkel bei ihrem China-Besuch für die Hongkonger Aktivisten gefunden hatte. Ja, wenn die Leitfrau und das öffentlich-rechtliche Leitmedium vorlegen, dann muss der Medienrest sein Echo liefern: Vom SPIEGEL über die ZEIT bis zur Website der Stadt Paderborn: Alle fanden die Demokratie in China ziemlich unzulänglich und den Herrn Wong echt gut. So sieht Medien-Vielfalt in Deutschland aus. Keinem der scheinbar Einfältigen mochte auffallen, dass Aktivisten aus den deutschen Friedens- oder Sozialbewegungen eine solch prominente Rolle nie zuteil wird. Auch wenn es um die Unterdrückung von Protesten durch die Polizei geht, die bei der Hongkong-Berichterstattung im Vordergrund steht, sind deutsche Medien eher verhalten: Weder beim G-20-Gipfel in Hamburg, noch bei den Aktionen rund um den Deutsche-Bahn-Wahnsinn namens Stuttgart 21, bei denen es jede Menge Polizei-Brutalität gab, bekam einer der Aktivisten ein bedeutendes Interview in den öffentlich-rechtlichen Nachrichten. Auch auf den Auftritt eines Franzosen in gelber Weste, der die Ziele der Bewegung vor der Kamera erklären darf oder der wie Herr Wong einen Empfang beim Bundesaußenminister bekommt, warten Freunde der deutschen Demokratie bislang vergeblich. mehr...

 

Kommentar  vom 18.09.2019
Kommentar vom Hochblauen
Vom Regen in die Traufe
Von Evelyn Hecht-Galinski

Was war das für eine Wahl der etwa 6,4 Millionen Wahlberechtigten, die erneut aufgerufen waren, die 120 Knesset-Mitglieder der 22. Knesset (israelisches Parlament) zu wählen Wirklich einig waren sich die Herausforderer von Netanjahu nur im Standardsatz "Netanjahu muss weg". Eine wichtige und richtige Forderung, die allerdings keine wirklich guten Aussichten hat und für die Palästinenser keine gute Perspektive bietet. Netanjahu und Benny Gantz unterscheiden sich nur in Nuancen. Allerdings sind "Bibi" Netanjahu und seine "Schrecklich nette Familie" im Gegensatz zu Gantz von Korruptionsvorwürfen geplagt und hoffentlich schon mit einem Fuß im Gefängnis – wenn er endlich sein Amt und seine Immunität verloren hat. Natürlich wird er in seiner Verschlagenheit nochmals versuchen, mit allen Mitteln eine Regierungsbildung mit dem rechtsextremen Lager und letzten Freunden zu erreichen, um doch "sein" Gesetz durch die Knesset zu bringen, das ihm Immunität zusichert und als "Sahnehäubchen" dazu ein weiteres, das dem Obersten Gerichtshof untersagt, dieses und weitere von ihm eingebrachte, im Parlament abgesegnete Gesetze zu überstimmen. Wozu er und seine Anhänger fähig und willig sind, haben sie schon allzu oft bewiesen. Auch in Sachen Lügen und illegalen Handlungen ist er ein Meister, ganz im Stil seiner populistischen Kollegen weltweit. Wenn ihm wie jetzt das Wasser bis zum Hals steht, können wir uns nochmals auf Steigerungen gefasst machen, die ihn hoffentlich letztlich zu Fall bringen werden. Aber im Kontext der Koalitionsgespräche und der möglichen Entstehung einer Einheitsregierung überlegen die Likud-Figuren vielleicht schon, wie sie ihren langfristigen Führer absetzen können, um die Partei an der Macht zu halten. mehr...

 

Filmclips  vom 20.09.2019
Aktion gegen Arbeitsunrecht bei Tönnies am Freitag, dem 13. September 2019
Schwein gehabt? Das System Tönnies stoppen!
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 20.09.2019
Aktion gegen Arbeitsunrecht bei Tönnies am Freitag, dem 13. September 2019
Das System Kapitalismus muss gestoppt werden!
Von Arbeiterfotografie

In über 36 Orten waren GewerkschafterInnen, Menschenrechtler, Tier-, Umwelt und Klimaschützer gegen Tönnies und sein Dumping-Fleisch am Freitag, dem 13. September 2019, auf der Straße! „Das System Tönnies muss gestoppt werden“, ist die Rede von Werner Rügemer überschrieben, die in Rheda-Wiedenbrück, dem Hauptstandort des europäischen Marktführers bei der Schweineschlachtung, und in weiteren Orten vorgetragen wurde. „Am System Tönnies lässt sich der gesamte zerstörerische Irrsinn des neoliberalen Kapitalismus unserer Epoche studieren“, heißt es in einem Text der "Aktion gegen Arbeitsunrecht". Damit wird aus der Forderung „Das System Tönnies muss gestoppt werden!“ die umfassendere: „Das System Kapitalismus muss gestoppt werden!“. Denn – so war in Köln zu lesen: „Jeder Tag Kapitalismus ist ein Verbrechen gegen die Menschheit!“ Die NRhZ dokumentiert den Aktionstag mit Fotos von Ingrid Koschmieder (Berlin), Anneliese Fikentscher (Rheda-Wiedenbrück) und Andreas Neumann (Köln). mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 18.09.2019
Die Karikatur der Woche
Die EZB verschärft ihre ultralockere Geldpolitik
Von Kostas Koufogiorgos

In der NRhZ-Ausgabe Nr. 70 begann die Serie "Kostarikaturen" unseres griechischen Cartoonisten Kostas Koufogiorgos – Zeichnungen, mit denen er zu aktuellen politischen und sozialen Themen seinen ganz persönlichen Kommentar abgibt. In dieser Woche geht es um den wahren Charakter der dem US-Imperium gehorchenden EU und ihrer Zentralbank und damit um die eskalierende Enteignung der Massen. Neben der Enteignung per Inflation und der damit verbundenen Entwertung von Sparguthaben, drohen Negativzinsen auch für Kleinsparer. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 18.09.2019
Sprache und ihre Grenzen
Brücke in den Nebel
Von Harald Schauff

Immer wieder machen wir die Erfahrung: Vor Ort sehen die Dinge anders aus, als wir sie uns auf Basis von Erzählungen oder Texten vorgestellt haben. Man kann viel lesen, man kann sich viel erzählen lassen. Es gibt keinen Ersatz für das konkrete Erlebnis. Ob daheim, auf der Straße, in der freien Natur oder in der Ferne. Wer unterwegs ist, weiß: Der Reisebericht ersetzt die Reise nicht. Landschaftsbeschreibungen, gleich wie detailliert und sprachlich gelungen, sagen dem Leser nichts, wenn er Vergleichbares noch nie mit eigenen Augen betrachtet hat. mehr...

 

Literatur  vom 18.09.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (21)
Der Anfang vom Ende?
Von Harry Popow

Berühmt-berüchtigter 9. November 1989. Abends im Wohnzimmer. Henry sitzt mit Lutz, seinem Halbbruder, auf dem Sofa. Sie reden über Gott und die Welt, vor allem über das gegenwärtige Durcheinander in der Politik, über Reformbemühungen. Dann die abendlichen Meldungen. Die wollen sie nicht versäumen. Mal sehen, was es Neues gibt. Plötzlich Politbüromitglied Schabowski über die Möglichkeit, ab sofort die Grenze passieren zu können. Ohne besondere Genehmigung. Was? Haben wir das Gestammel richtig verstanden? Den beiden und Cleo, die in der Küche mitgehört hat, bleibt die Luft weg. So schnell und mit einem Mal? Ist das noch kluge und weitsichtige Politik? Ist das nicht ein Beschluß aus Notwehr? Zeigt der nicht die innere Zerrissenheit der Führung? Ganz im Inneren sagt sich Henry, tatsächlich, Krenz macht eine neue Politik fürs Volk. Positives und irrational es Denken im Sekundentakt. Aber er tröstet sich nur damit. Er ahnt nicht, was daraus folgen wird. Gemischte Gefühle - Freude und Schreck zugleich! mehr...

 

Literatur  vom 18.09.2019
Auszug aus dem soeben erschienenen Buch "Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise"
Europa – China – USA
Von Wolfgang Bittner

Seit Beginn der Wirtschaftssanktionen ist das bilaterale Handelsvolumen zwischen Deutschland und Russland erheblich eingebrochen. Es entstehen irreversible Schäden, weil sich Russland immer mehr zu den BRICS-Staaten, insbesondere China, orientiert. An Maschinen und technischen Geräten steht nicht mehr „Made in Germany“, sondern „Made in China“. Namhafte Wirtschaftsanalysten beklagten zudem schon vor mehreren Jahren, dass sich die deutsche Wirtschaft nicht an dem „größten Wachstumsprojekt der neueren Geschichte“ beteiligte, nämlich an dem Bau der „Neuen Seidenstraße“, auch One Belt, One Road (OBOR) oder Belt and Road Initiative (BRI) genannt.(1) Das hat jedoch erst mit großer Verzögerung in die Berliner Politik Eingang gefunden, nachdem sich die Mitglieder der Shanghai-Cooperation im Juni 2018 in Qingdao/China getroffen und sich ihrer Zusammenarbeit versichert haben, insbesondere Wladimir Putin und Xi Jinping. Worum geht es dabei? mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
FOTOGALERIE