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Aktueller Online-Flyer vom 25. April 2019

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ,17.04.2019) In NRhZ-Ausgabe 701 geht es noch einmal um die 70jährige Terrororganisation namens NATO und ihre Verbrechen, insbesondere das gegen Jugoslawien. In diesem Zusammenhang hat die NRhZ etwas Außergewöhnliches zu bieten. Sie enthält ein Gespräch, das der italienische Journalist und antiimperialistische Aktivist Fulvio Grimaldi mit dem ehemaligen Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien, Slobodan Milosevic, kurz vor dessen Festnahme im März 2001 geführt hat. Es erscheint damit erstmals in deutscher Sprache - und das drei Tage nachdem Milosevics Frau Mira Markovic im russischen Exil gestorben ist (siehe dazu den Nachruf). "Die NATO ist kein Bündnis von Gleichen, sondern eine Kriegsmaschine, die hinter dem gesamten Westen steht." "Eine Demokratie ist ohne die Wahrheit nicht möglich." "Die Zerstörung meines Landes ist ein Beweis dafür, dass es keine Globalisierung gibt, sondern nur einen neuen Kolonialismus." "Wir haben die vollständige Privatisierung abgelehnt, um die öffentliche Kontrolle zu erhalten." Und: "Russland wurde von dem Amerikaner Gorbatschow zerstört. Es muss die vom Westen genährte Mafia loswerden." Das sind einige der markanten Aussagen eines politischen Akteurs von Format, der sich gegen die globale Mafia des "westlichen" Kapitals gestellt und dafür teuer bezahlt hat. Auch im Filmclip geht es um die NATO, ihre Eigenschaft und Struktur als Angriffsinstrument und die Möglichkeit, die deutsche Mitgliedschaft zu kündigen. Gezeigt wird hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Vortrag, den der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser bei der Auszeichnung mit dem Mind Award gehalten hat. Desweiteren sei herausgehoben ein Themenkomplex anderer Art. Es geht dabei um das Menschenrecht auf Wohnen. Damit befassen sich Werner Rügemer in seinem Artikel "Wohnen ist ein Menschenrecht! LEG und Vonovia enteignen!" und die Fotografin Katrin Gems, die in der Fotogalerie zum Thema Zwangsräumungen schildert, wie in Duisburg innerhalb von vier Stunden 174 Menschen auf die Straße gesetzt worden sind. Weitere Themen in Ausgabe 701: Deutschlands Umgang mit Putschisten und Diktatoren, Verhaftung von Julian Assange in London, der Rechtsextremismus im "Jüdischen Staat", die "Berichterstattung" der ARD zu Kolumbien, Mobbing in der Schule, die so genannte Grundrente, der Amazon-Imperialismus, ein Blick in die DDR 70 Jahre nach ihrer Gründung. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ"
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
Letztes Gespräch mit dem ehemaligen Präsidenten der Bundesrepublik Jugoslawien vor dessen Verhaftung – geführt im März 2001
Never give up – Niemals aufgeben
Fulvio Grimaldi im Gespräch mit Slobodan Milosevic (aus dem Italienischen von Hajo Kahlke)

Slobodan Milosevic (von 1989 bis 1991 Präsident der Sozialistischen Republik Serbien, von 1990 bis 1997 Präsident der Republik Serbien und von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien) wurde auf Betreiben der Kräfte, die die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 überfallen hatten, am 5. Oktober 2000 als deren Präsident beseitigt, in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2001 verhaftet und am 28. Juni 2001 nach Den Haag verschleppt, wo ihm vom formal von der UN gegründeten, faktisch aber NATO-kontrollierten Tribunal der Prozess gemacht wurde und er am 11. März 2006, bevor ein "Urteil" gesprochen wurde, zu Tode kam. Er sollte für immer mundtot gemacht werden. Am 14. April 2019 starb in Sotschi seine Frau Mira Markovic. Sie wird an der Seite ihres Mannes bestattet werden. Wenige Wochen zuvor hatte anlässlich des völkerrechtswidrigen NATO-Angriffs auf die Bundesrepublik Jugoslawien vor 20 Jahren, der am 24. März 1999 begann, vom 22. bis 23. März 2019 in Belgrad eine internationale Konferenz unter dem Motto "NATO-Aggression - Niemals vergessen - 1999-2019 - Frieden und Fortschritt statt Krieg und Armut" stattgefunden. Im Rahmen dieser Konferenz trafen die Herausgeber der NRhZ den italienischen Journalisten Fulvio Grimaldi. Er berichtete davon, dass er im März 2001, kurz vor der Verhaftung von Slobodan Milosevic, noch ein Gespräch mit ihm hatte führen können. Eine gekürzte Version ist am Tag nach der Verhaftung, am 1. April 2001, in der "Corriere della Sera" erschienen. Er hat die ungekürzte Fassung für die Veröffentlichung in der NRhZ zur Verfügung gestellt. Hajo Kahlke gebührt Dank, dass er den Artikel, in dem das Gespräch und sein Verlauf wiedergegeben sind, aus dem Italienischen ins Deutsche übertragen hat. Es folgt also der Artikel von Fulvio Grimaldi in deutscher Fassung - als Würdigung eines Politikers, der sich nicht der globalen Mafia des "westlichen" Kapitals beugen wollte und dafür teuer bezahlt hat. mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
10. Juli 1942 - 14. April 2019
Wir trauern um – We mourn the death of Prof. Dr. Mira Markovic
Vom Internationalen Komitee Slobodan Miloševic

Wir, die Mitglieder des ICSM, gedenken des Lebens und Werks der Genossin Dr. Mira Markovic, die ihr ganzes Leben lang für ein sozialistisches Jugoslawien gearbeitet hat. Als Patriotin kämpfte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Präsidenten Slobodan Miloševic, gegen die NATO-gesteuerten Kriege, die Jugoslawien auseinandergerissen haben, gegen die finale NATO-Aggression 1999 und gegen die nach einem Staatstreich im Jahr 2000 in Belgrad installierte westliche Marionetten-Regierung. mehr...

 

Aktuelles  vom 17.04.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Jürgen Todenhöfer: Die große Heuchelei (23.4., Köln, Volksbühne), Martin Breidert: Ist Kritik an der Politik des Staates Israel antisemitisch? (25.4., Überseemuseum, bremerfriedensforum.de), Tagung „Time for Change?“ (4. Mai 2019, Wuppertal, Bergische Universität), Kairos-Palästina-Solidaritätsnetz  KPS zusammen mit der Bielefelder Nahost-Initiative; "Palästina und Israel - Die Lage spitzt sich zu" (22.6., Dortmund, Umfeld des ev. Kirchentags) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – Eröffnung: 1.Mai, Pablo E. Piovano, Landwirtschaft und Gifte (Fotoausstellung, Horbach-Stiftung), ... bis 1.5.2019: Aufbruch der Frauen in die Politik der Moderne - vom Frauenwahlrecht zum Frauenmandat (Bonn, Fraumuseum), Eröffnung: 6.5. Anne Ruth Kieschnick (Köln, Maternushaus), ... bis 10.Juni: Krieg. Macht. Sinn. Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung (Ruhrmuseum, Zeche Zollverein), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG –  Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (9,5., Berlin, 30.8. Rheinsberg), Jürgen Todenhöfer: Buchvorstellung - Die große Heuchelei (23.4., Köln, Volksbühne), weber-herzog-musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (30.4.2019, Nürnberg) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT Benefizkonzert der Gruppe SADAQA, Aeham Ahmad, Nora Benamara, Nils Als, Kay Kalytta (23.4., iWIZ.de, Bonn), Achim Bigus: Lieder der Arbeiterbewegung (26.4., Osnabrück, Balou), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) – AKTION – Wald statt Kohle, 60 Monate Waldspaziergang im Hambacher Wald (Sonntag, 12. Mai, 16. Juni, 14. Juli, 18. August), Ostermärsche (19.-22. April, bundesweit), Fritz Bilz: Auf den Spuren von Karl Marx in Köln (25.Mai, Köln, DFV NRW, schlaumeier-reisen@online.de), Alexander Neu: Anti-Nato-Gipfeltreffen, Proteste in Washington (25.Mai, Köln, DFV NRW, schlaumeier-reisen@online.de), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ AUSSTELLUNGSVERLEIH +++
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Wirtschaft und Umwelt  vom 24.04.2019
Ein niederländischer Historiker liest in Davos den reichen Eliten die Steuerleviten
Das Biest zähmen
Von Harald Schauff

Ursprünglich war der 30jährige Historiker Rutger Bregmann aus Amsterdam in die Schweiz nach Davos eingeladen worden, um beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum über seinen Bestseller ‘Utopie für Realisten’ zu sprechen. Das Buch liefert Impulse für die Bewegung für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Was er in Davos erlebte, veranlasste ihn, am letzten Konferenztag Klartext zu reden. Er prangerte an, dass Teilhabe, Gerechtigkeit, Gleichheit und Transparenz zur Sprache kamen, doch sich kaum jemand zur Steuerflucht und zu den Reichen äußerte, welche nicht ihren gerechten Teil beitragen. Es habe sich angefühlt wie auf ‘einer Feuerwehrkonferenz, wo niemand berechtigt ist, über Wasser zu reden.’ mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 17.04.2019
Anlässlich des Aktionstages gegen Mietenwahnsinn am 6.4.2019
Wohnen ist ein Menschenrecht! LEG und Vonovia enteignen!
Von Werner Rügemer

Auch in Köln fand wie in vielen Städten Deutschlands und weltweit am 6.4.2019 eine Kundgebung und Demonstration gegen die Mietenspekulation statt. Die Veranstalter mit DGB, Arbeiterwohlfahrt und Mieterbund hatten das lasche Motto „Wir wollen wohnen“ ausgegeben. Die großen Wohnungsspekulanten wie BlackRock&Co mit ihren Wohnungskonzernen wie Vonovia wurden nicht genannt, auch nicht die Forderung „Wohnen als Menschenrecht“ (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 25,1) Und nur der Kölner Miet-Rebell Kalle Gerigk sprach über die Möglichkeit der Enteignung. Die Kölner Arbeitsgruppe „Kapitalismus heute“ verteilte ein viel gelesenes Flugblatt. Werner Rügemer als Mitverfasser hat es zur Situation in Köln und zur Berliner Enteignungs-Initiative aktualisiert. mehr...

 

Globales  vom 24.04.2019
Ein Blick zurück in die Geschichte belegt die Identifizierung des Zionismus mit dieser Staatsform
Ist Israel ein Apartheidstaat ähnlich wie Südafrika?
Von Arn Strohmeyer

Benjamin Beit-Hallahmi ist ein (inzwischen emeritierter) Psychologie-Professor der Universität Haifa. Er ist ein vielseitiger Gelehrter, der seinen wissenschaftlichen Blick nicht nur auf sein Fachgebiet richtet, so hat er neben Texten zu religionspsychologischen Fragen auch Bücher über politische Themen geschrieben. 1987 hat er das Buch "The Israeli Connection" herausgebracht, das zwei Jahre später in der Bundesrepublik unter dem Titel "Schmutzige Allianzen. Die geheimen Geschäfte Israels" erschien. Es hat damals in Deutschland viel Aufsehen erregt, so hat etwa "Der Spiegel" eine ausführliche Besprechung gebracht. (Heute wäre eine solche Rezension wohl kaum noch möglich, weil das Magazin sofort unter den Antisemitismus-Verdacht geraten würde.) Es lohnt sich, dieses Buch in Erinnerung zu rufen, weil es heute viele Antworten auf die Frage gibt: Ist Israel ein Apartheid-Staat? mehr...

 

Globales  vom 24.04.2019
Bericht über die internationale Veranstaltung "An Evolving EU/NATO Military Alliance"
Die Notwendigkeit der Vernetzung
Von Markus und Eva Heizmann, Bündnis gegen den imperialistischen Krieg, Basel

Unter dem Titel „An Evolving EU/NATO Military Alliance“ (Eine sich entwickelnde Militärallianz EU/NATO) fand am 16. April 2019 in Dublin/Irland eine breit gefächerte Veranstaltung statt. June Kelly und Tom Crilly berichteten über ihre Solidaritätsreise nach Serbien anlässlich des Gedenkens des 20. Jahrestages der NATO-Angriffe gegen Jugoslawien (siehe dazu auch separaten Artikel). Wir, Eva und Markus Heizmann, referierten über unsere Reisen nach Syrien, die Angriffe gegen Syrien und die Anatomie des Imperialismus. Robert Navan schließlich sprach einerseits zur Situation in Venezuela, andererseits moderierte und leitete er die Fragerunde und Diskussion. mehr...

 

Globales  vom 24.04.2019
Vortrag im Irland Institute, Dublin/Irland, 16.4.2019
Solidaritätsreise nach Serbien, ins ehemalige Jugoslawien
Von June Kelly und Tom Crilly

Anlässlich des 20. Jahrestages des Beginns der illegalen 78-tägigen NATO-Bombardierung Jugoslawiens versammelten sich über 200 hochrangige Gäste aus der ganzen Welt zu einer internationalen Konferenz. Ein Sprecher nach dem anderen verurteilte die rechtswidrige Aggression der NATO und betonte die weitgehende Bedeutung der Militäraktion von 20 Jahren, die nicht nur ohne Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen erfolgte, sondern die auch ein Verstoß gegen die NATO Charta war. Die Redner erinnerten daran, dass dem serbischen Präsidenten Milosevic auf der Konferenz in Rambouillet ein Ultimatum gestellt wurde, dem er unmöglich zustimmen konnte. Dies wird durch die Aussage des verstorbenen Lord Gilbert, eines britischen Staatsministers für Verteidigung, bestätigt, der im Jahr 2000 zugab: "Ich denke, dass damals einige Leute in der NATO unbedingt den Krieg wollten. Ich denke, die Bedingungen für Milosevic in Rambouillet waren absolut unerträglich: Wie hätte er so etwas akzeptieren können? Das geschah ganz bewusst“. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.04.2019
Erklärung von Florenz
Für eine internationale NATO-Austrittsfront
Vom Komitee "No War No NATO / Global Research"

Am 7. April 2019 hat in Florenz das Internationale Symposium "70 Jahre NATO – Wie ist die geschichtliche Bilanz? Ausstieg aus dem Kriegssystem, jetzt" stattgefunden – veranstaltet von der "ASSOCIATION FOR A WORLD WITHOUT WARS" und dem Komitee No War No NATO/Global Research, Kanada in Zusammenarbeit mit Pax Christi Italien, Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Comboni-Missionare, Magazin/Site Marx21, Italienische Sektion der WILPF (International Women's League for Peace and Freedom) und Table for Peace des Val di Cecina. Am Schluss stand die Erklärung von Florenz, in der es heißt: "Um das Kriegssystem zu verlassen, das immer mehr Schaden anrichtet und uns immer größeren Gefahren aussetzt, müssen wir die NATO verlassen und unsere Rechte als souveräne und neutrale Staaten bekräftigen... Wir schlagen die Schaffung einer INTERNATIONALEN NATO-AUSTRITTS-FRONT in allen europäischen Mitgliedsländern der NATO vor..." Das entspricht der in Deutschland erhobenden Forderung nach Austritt aus der NATO - kombiniert mit einem entscheidenden Schritt in Richtung Neutralität unter Nutzung der 1990 gewonnenen Souveränität: Kündigung des Vertrags über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (kurz: Truppenstationierungsvertrag). Die NRhZ dokumentiert den vollständigen Wortlaut der Erklärung von Florenz. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.04.2019
Ostermarsch-Musterrede zum Thema Syrien
Wunderbar! Ganz im Sinne des Imperiums!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Liebe Freundinnen und Freunde, mehr als 400.000 Tote und 11 Millionen Menschen auf der Flucht sind die traurige Bilanz nach acht Jahren Krieg, den das US-Imperium – beginnend mit dem so genannten "Arabischen Frühling" vielfach mit Hilfe von Söldnertruppen – gegen den souveränen Staat Syrien führt, um dort einen Regime-Change herbeizuführen. Stopp! Stopp! Stopp! Das Imperium interveniert: So geht das nicht. Das muss anders formuliert werden, und zwar so: „Liebe Freundinnen und Freunde, mehr als 400.000 Tote und 11 Millionen Menschen auf der Flucht sind die traurige Bilanz nach acht Jahren Krieg in Syrien. Weit mehr als 20 Staaten sind direkt oder indirekt am Konflikt beteiligt. Mehr als 200 bewaffnete Gruppen kämpfen in wechselnden Konstellationen mit- und gegeneinander. Seit acht Jahren herrscht die Gewalt in weiten Teilen Syriens.“ mehr...

 

Kommentar  vom 24.04.2019
Kommentar vom Hochblauen
Die ewige Schande der jüdisch-zionistischen Verbrechen
Von Evelyn Hecht-Galinski

Als 2007 die deutsche Erstauflage von Ilan Pappes "Die ethnische Säuberung Palästinas" erschien, damals im Verlag Zweitausendeins, und ich dieses Buch zum ersten Mal in Händen hielt und daraus las, war es für mich wie eine Schreckensbotschaft – eine Botschaft, die mich bis zum heutigen Tag begleitet. So detailliert die unglaublichen Verbrechen vor und nach der Gründung des "Jüdischen Staates" 1948 geschildert zu bekommen, diese unglaubliche Brutalität in ihrer Gnadenlosigkeit, nur drei Jahre nach Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, schockierte und machte mich sprachlos. Ich fragte mich, wie ist es möglich, dass ein "Jüdischer Staat", jüdische Menschen, so brutal und geschichtsvergessen ein anderes Volk, also die einheimische Bevölkerung, ethnisch säubern, von ihrem Land und Besitz vertreiben, ermorden und demütigen konnten. Hatten sie alles Menschliche vergessen, war ihnen der letzte Rest an Moralität verloren gegangen, um so rücksichtslos handeln zu können? Meinten sie wirklich, dass der Holocaust alle Mittel rechtfertigt, um sich bereits besiedeltes Land einzuverleiben, das Völkerrecht außer Acht zu lassen und Menschenrechte mit Füßen zu treten? mehr...

 

Kommentar  vom 24.04.2019
Psychologische Bemerkungen zu den deutschen Ostermärschen 2019
Der Staat ist gut gerüstet
Von Rudolf Hänsel

Wieder marschierten Tausende Friedensaktivisten und NATO-Gegner durch deutsche Städte. Unter dem Motto „Abrüsten statt Aufrüsten – keine neuen Mittel-Strecken-Raketen in Europa!“ forderten die Demonstranten, dass alle Atomraketen aus Deutschland abgezogen und deutsche Soldaten nicht mehr im Ausland eingesetzt werden. Auch eine Verständigung mit Russland und einen Austritt aus der NATO verlangten sie. Doch die da oben haben das Gefühl des Herrschens, lassen sich ihre Gewalt nicht nehmen und sind gerüstet. Sie sind Kranke, Neurotiker, Wahnsinnige. Und wir da unten? Wir lassen uns von der Autorität hereinlegen und folgen ihr jedes Mal, wenn sie uns ruft. Wir können nicht nein sagen und marschieren immer wieder auf das Feld der Ehre, in den Tod. Um dieses Phänomen zu verstehen, sollten wir auch die Ergebnisse der psychologischen Forschung in Betracht ziehen. Ohne psychologische Bildung kann die Menschheit nicht vorankommen. mehr...

 

Kommentar  vom 24.04.2019
Politischer Suizid einer Bewegungs-Ikone
Greta for Parliament
Von Ulrich Gellermann

Irgendwie ist sie doch unsere Greta, die 16-jährige Greta Thunberg, die nette Greta mit den lustigen Zöpfen, die mit dem von ihr initiierten Schülerstreik der Umweltbewegung neue Akzente verschaffte. Immer mehr junge Leute beteiligen sich inzwischen an den Fridays for Future, an jener Bewegung, die am 15.3.2019 eine Million Menschen in über 2.000 Städten, in 125 Ländern, auf allen Kontinenten vereinte. Der SPIEGEL sah sie heroisch: "Greta Thunberg erobert Rom". Der Deutschlandfunk sieht sie als "Allheilsbotschafterin". Die Bildzeitung schreibt wohlwollend über die "Die große Greta-Show in Berlin". Eins ist sicher: Greta ist bewegend, die kann bewegen und bisher fand diese Bewegung unter freiem Himmel statt, auf Straßen und Plätzen. Greta war das sympathische Gesicht einer neuen außerparlamentarischen Opposition. mehr...

 

Medien  vom 24.04.2019
Die Tagesschau lässt einen skandalösen Bruch internationalen Rechts aus der Froschpersketive betrachten
Assange wird vergessen gemacht
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Wo wird Julian Assange jetzt, in diesem Augenblick, gefangen gehalten? Was wissen wir über das Befinden des investigativen Journalisten und Wikileaks-Gründers? Was sind die Umstände seiner Haft, welche gerichtlichen Beschlüsse wurden dazu gefasst? Wie ist der Stand des Auslieferungsantrags, den die USA bei der britischen Regierung vorgelegt haben? Wer sind Assanges Anwälte? Was sagen sie? Wie reagiert die Enthüllungsplattform Wikileaks? Warum wurde Assange nach sieben Jahren das Asyl entzogen? Weil in diesem Vorspann nur Fragen aufgeworfen werden: Warum, was meinen Sie, informieren die Leit- und Konzernmedien nicht laufend über den Fall Assange? Warum das penetrante Schweigen über einen Mitmenschen, dem neben Edward Snowden und Chelsea Manning das historische Verdienst zukommt, die Verbrechen der US-geführten Westlichen Wertegemeinschaft ins Allgemeinwissen unserer Zeit gehoben zu haben? mehr...

 

Filmclips  vom 25.04.2019
Ostermarsch 2019 Bonn und Bremen
Völkerrechtsbrüche, Massenmorde nicht in unserem Namen
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 25.04.2019
Ostermarsch 2019
Ja zum Frieden! Nein zur NATO! NATO raus!
Von Arbeiterfotografie

Die NRhZ gibt einen Einblick in die Vielzahl von Ostermärschen im Jahr 2019 – mit Fotos aus Bonn, Bremen, Düsseldorf, Hamburg und Köln. Die Losungen dieser Ostermärsche lauten: "Für ein friedliches, atomwaffenfreies und solidarisches Europa!" (Bonn), "Verantwortung heißt: Abrüstung, Atomwaffenverbot, Entspannung" (Bremen), "Abrüsten statt aufrüsten – Atomwaffen abschaffen – Entspannungspolitik jetzt" (Hamburg) sowie "Abrüsten statt aufrüsten – Verbot der Atomwaffen! Für ein Europa des Friedens!" (Köln und Düsseldorf). Das mörderische Instrument des US-Imperiums namens NATO kommt - trotz ihres 70jährigen Bestehens – in diesen Losungen nicht vor. Aber auf zahlreichen Schildern und Transparenten wird die NATO zum Thema gemacht: "Ja zum Frieden – Nein zur NATO", "NATO ist Krieg und Erpressung", "Raus aus der NATO!", "Frieden mit Russland! Raus aus der NATO!", "NATO raus – raus aus der NATO" oder "Deutschland: raus aus der NATO – NATO: raus aus Deutschland". Der Slogan "NATO: raus aus Deutschland" zielt auf die Beseitigung von NATO/US-Militärbasen in Deutschland mittels Kündigung des Vertrags über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (kurz Truppenstationierungsvertrag). Oft wird dieses Thema ausgeklammert oder verschleiert. In einer Bremer Ostermarschrede werden demgemäß Stationierungsabkommen benannt, die es nicht gibt: „Deswegen ist eine zentrale Forderung dieses Ostermarsches: Keine neuen Atomwaffen in Europa, Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel...und die Aufkündigung des Stationierungsabkommens zwischen der US-Regierung und der Bundesregierung zu Büchel und ich füge hinzu zur Air Base Ramstein.“ So lautet es in der schriftlichen Fassung der Rede von Reiner Braun – als gäbe es spezielle Verträge zu Büchel und Ramstein. Die gesprochene Rede spart das Thema Vertragskündigung ganz aus. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 24.04.2019
Eine Kollage-artige Reflexion wider die Besetzung durch Sozialdemokratisierung, National-Sozialisierung und Patriarchat
Kritik der Kritik der Migration
Von Beate Brockmann

Im Gegensatz zu den Wanderungsbewegungen der Antike ist die globale Wanderungsbewegung in der Moderne von der weltweiten, zum Teil auch zeitlich ungleich verlaufenden Entwicklung der Produktivkräfte beeinflusst. In der Antike erzwang der Mangel an Produktivkraft, z.B. die Unkenntnis der Gesetze der Naturwissenschaften mit den Konsequenzen, dass materielle Engpässe, Hunger und Krankheiten nicht zu vermeiden waren, die Auswanderung von Überflüssigen. Seit Beginn der Industrialisierung stellt sich die Situation zunehmend umgekehrt dar: Die Zunahme der Produktivkräfte und ihre Anwendung in der Profit- und Konkurrenz-orientierten materiellen Produktion führte zu Mechanisierung, Rationalisierung, Automatisierung, kurz gesagt, zu einer Verringerung der notwendigen menschlichen Arbeitsleistungen bei gleichzeitigem Bevölkerungszuwachs bedingt durch bessere medizinische und hygienische Versorgung. Durch die Steigerung der Produktivkräfte, mit deren Hilfe das menschliche Dasein eigentlich verträglicher gestaltet werden könnte, wenn sie denn in eine sozialistische und nicht-militaristische Produktionsweise eingebunden wären, wird statt dessen unter den heutigen international verknüpften Produktionsverhältnissen unter dem Diktat des Kapitals ein Heer von Überflüssigen erzeugt, die - nach Arbeit suchend - durch die Welt wandern müssen. Der hohe Stand der Produktivkräfte hat Auswirkungen auf den militärisch-industriellen Komplex, der - hoch technisiert und digitalisiert - seine Renditen am effektivsten in Kriegen realisiert. Doch auch sog. friedliche global agierende Industrie- und Finanzzweige haben Bedarf an Rohstoffen und Anlagemöglichkeiten, deren Befriedigung nur gewalttätig gesättigt werden kann. Durch existentiell unsichere Bedingungen fühlen sich Menschen wie eh und je -und darin unterscheidet sich die Moderne nicht von der Antike- zur Flucht und in die Emigration getrieben. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 24.04.2019
"Warum hat uns Gott diese unvollkommene Welt gegeben, wenn nicht, um hier Sein Reich aufzubauen?"
Größte Herausforderung und Verpflichtung für unser Leben
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Über eine transzendente christliche Wahrheit zu philosophieren oder nachzudenken gehört zum sehr persönlichen Bereich oder zum Inneren des Herzens eines jeden Gläubigen, vor allem in diesen heiligen ruhigen Tagen. Mit der Wirklichkeit hat die Wahrheit gar nichts zu tun, außer wenn man lügt oder sie verfälscht. Dann weiß man, dass der Lügner oder Fälscher die Unwahrheit sagt oder die Wirklichkeit verkehrt und verdreht. Die Pflicht eines Journalisten ist, die Wirklichkeit der Ereignisse darzustellen, die Tatsachen zu schildern, wie sie sind und sie nach Maßstäben der Ethik und Rechts zu beurteilen, wie sie im Grundgesetz festgelegt sind. Diese säkulare Aufgabe ist klar und einfach, überhaupt nicht kompliziert, jedoch verpflichtend für jeden ordentlichen Journalisten. Dazu gehört, sich emsig zu bemühen, nachforschend zu sein, Originalquellen ausfindig zu machen und zu studieren, um letztendlich unsere heutige Wirklichkeit zu erhellen zugunsten einer gut informierten Gesellschaft. mehr...

 

Literatur  vom 24.04.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (4)
Bei Präsident Pieck
Von Harry Popow

Die Ziebells scheinen „Weltmeister im Umziehen“ zu werden. Wieder einmal heißt es zurück nach Berlin, diesmal in die Mühlenstraße in Pankow. Gleich nebenan das Rathaus. Im Keller ein sowjetisches Magazin. Da gibt es eine Spezialität: Moskauer Eis! Aber nur Russen dürfen dort kaufen. Mama darf! Henry lernt schnell zwei Brocken russisch von seiner Mutter, die aber wieder zur Arbeit muß, zum Dolmetschen. Er nimmt allen Mut zusammen, und nun bekommt auch er die begehrten Kugeln. Seine Geschwister, sie warten zu Hause, jubeln vor Freude. Henry ist der Größte. Gleich um die Ecke befindet sich die Wilhelm-Pieck-Schule. Dorthin gehen auch Sophia, Axel und Henry. In dieser Schule machen sie auch persönliche Bekanntschaft mit der berühmten Schriftstellerin Anna Seghers. Die Pionierwochenschau filmt das ganze. Unvergessen auch der 1. Mai 1951. Der große Demonstrationszug defiliert an der Tribüne vorbei. Henry gibt als Trommler für seine Schule den Tritt an, mit Angst, es zu schaffen, aber auch mit Stolz. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
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