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Aktueller Online-Flyer vom 24. Juli 2017

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Köln (NRhZ, 28.12.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 19.07.2017
VORTRAG / FORUM – Ende Gelände Infovorträge (20.7. u. 2.8., Köln), Konfliktlösungsmechanismen bei Star Trek (20.7., Berlin), Das war der Gipfel! - Reflektionen (20.7., Köln), Fiesta Moncada (22.7., Nürnberg), Cuba Fiesta de Solidaridad (22.7., Berlin), Die Türkei und das "Referendum", Islam und Demokratie (23.7., Duisburg), Fiesta Moncada (29.7., Bonn), Der Faschismus hat viele Gesichter (5.8., Holzhau/Freiberg), Die Sicherheitsinteressen und die Militärdoktrin der Russischen Föderation (10.8., Rostock), Medienpolitik heute und ihre Wirkung in der Gesellschaft (15.8., Berlin), Soli-Sommerfest Lateinamerika MIT CAROLUS WIMMER (19.8., Frankfurt/M.) – FOTO / JOURNALISMUS Bewerbung für Preis Technik-Fotografie-Journalismus-Stipendium (bis 24.7.) – FILM – Wim Wenders: National Bird (19.7., Bonn) – AUSSTELLUNG – ... bis 1. August: Sehnsucht. Anhelo. Schlüsselwerke der Sammlung Horbach (Köln), ... bis 29.8., ÜBE DAS LEBEN JETZT – Kunst und Kultur in Palästina (Kassel) ... bis 25. 9.,/ 26., 8. Kunst im Fluss / und Tierisch gut (Schleiden Gemünd) ... bis 8. Oktober "Rassendiagnose Zigeuner" (NS-Dok Köln) ... bis 20. Dezember: Aktion+Kunst=DaSchauHer (Friedensmuseum Nürnberg) – KUNST IN AKTION – Gruppe FlorAzul (11.8., Kassel), Lebenslaute (16.-21.8., Jagel) – AKTION – Friedensfahrradtour rund um den Drohnen- und Tornadostandort (22.7., Jagel), Friedensritt 2017... Nehmt den Kriegen die Waffen! (21.-30.7., Bremen)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Inland  vom 19.07.2017
Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges
Die Strafbestimmung des § 80 StGB wurde gestrichen
Von Wolfgang Bittner

Nach Artikel 26 Absatz 1 Grundgesetz ist schon die Vorbereitung eines Angriffskrieges verfassungswidrig. Die entsprechende Strafbestimmung, der Paragraf 80 des Strafgesetzbuches, wurde gestrichen. Der neu eingefügte § 80a StGB stellt keinen Ersatz dar. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde aus dem deutschen Strafgesetzbuch zum 1. Januar 2017 der § 80 entfernt, wonach die Vorbereitung eines Angriffskrieges unter schwerste Strafe gestellt war. § 80 StGB lautete: „Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.“ mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 19.07.2017
Aus dem Querkopf
Dauer-Strohfeuer
Von Harald Schauff

Die deutsche Wirtschaft boomt wie seit Jahrzehnten nicht. Fragt sich, wie lange noch und wer etwas davon hat. Altersarmut, Kinderarmut, geringfügige Beschäftigung, marode Infrastruktur, horrende Mieten in Großstädten, steigende Obdachlosigkeit. Die deutsche Landschaft ist voller Problemfelder, die man aus früheren Jahrzehnten nicht so kennt oder zumindest nicht derart großflächig. Jene Felder sehen nach einem ganz bestimmt nicht aus: Wirtschaftlicher Aufschwung. Genau in einem solchen sollen wir uns laut Statistik befinden. Außerordentlich breit und tief scheint er nicht zu sein, ansonsten hätten sich besagte Problemfelder deutlich verkleinert. Er beschränkt sich bislang auf eher wenige prächtig blühende Flächen, deren Blüten ständig höher wachsen, so dass sie die vielen kargen Äcker überschatten. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Hamburg, Juli 2017
Wieso dieser Hass auf die G20?
Von Andreas Wehr

Bis zum Hamburger Gipfeltreffen war die Gruppe der G20-Staaten in Deutschland so gut wie unbekannt. Dabei gibt es sie auf der Ebene der Regierungschefs bereits seit 2009, und elf Gipfel fanden seitdem statt. Ganz anders als in Deutschland ist die Sicht auf die Gruppe hingegen in Ländern wie China, Indien, Russland oder Japan, wo sie als wichtiger Schritt hin zu einer multipolaren Weltordnung verstanden und gewürdigt wird. Die Japanische Kommunistische Partei sieht in ihrer Etablierung sogar einen Beitrag zur „Demokratisierung der Weltwirtschaft“. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Ein Marxist zieht schonungslos Bilanz
Wer schrieb das Drehbuch für die G20-Proteste in Hamburg?
Von Rainer Rupp

Die Proteste gegen die G20 waren größer und politisch banaler als alle vorherigen gegen G7 oder NATO-Gipfel zusammen. Gerade die Linke blamierte sich dabei durch die profillose Reproduktion von medial vorgekauten Inhalten. Ein Marxist zieht schonungslos Bilanz. Wieso waren die Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in Hamburg so ungleich stärker und gewalttätiger als beispielsweise die gegen die G7 oder gegen die Kriegstreiber auf den NATO-Gipfeln? Wussten die Demonstranten überhaupt, gegen wen sie in Hamburg demonstriert haben? Haben womöglich die Mainstream-Medien das Drehbuch für Hamburg geschrieben? mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
G20-Gipfel, Hamburg, Juli 2017
Stellungnahme zu den Ereignissen vom Wochenende
Von Geschäftstreibenden aus dem Hamburger Schanzenviertel

Wir, einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, sehen uns genötigt, in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses, unsere Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels zu schildern. In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Die Tage in Hamburg während des Treffens der G20
Gewalt: kontraproduktiv und kriminell
Von Barbara Kleine

„Steinmeier verteidigt Tagungsort“, „Schäden bitte bei der Polizei melden“, „Polizeiliche G20 Bilanz“, „Scholz und Merkel danken den Einsatzkräften“, „Hinweisportal“ (zur Meldung von mutmaßlichen Straftätern) … Dies finde ich am Montag nach dem G20-Gipfel auf der Hamburger Homepage zum G20-Gipfel. Eigentlich dachte ich, hier doch noch kurz und knackig die offiziellen Ergebnisse dieses Großevents zu finden. Denn während meines tagelangen Aufenthalts in Hamburg vor und während der Gipfeltage habe ich von dem offiziellen Gipfel wenig mitbekommen. Aber auch nach Lektüre mehrerer Tageszeitungen und der Verfolgung von Nachrichten sind keine weiteren wesentlichen politischen Ergebnisse zu erkennen. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Kriminalität von marodierenden Banden nicht politisch zu etikettieren
Gewalt in Hamburg: Friedvolle Politik der mächtigsten westlichen Staaten?
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Überlegungen von Matthias Drobinski sind Denkanstöße, um das Bewusstsein der Gesellschaft, ihrer politischen Führungszirkel und Medien tiefgreifend über den aktuellen falschen Kurs eines Rechtsstaates zu erwecken, der sich verfassungsmäßig sozial gerecht und friedlich definiert. In Bezug auf die Krawalle in Hamburg anlässlich des G20 Treffens am 7.7.2017 ist die Erklärung des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz präzis aufklärend. Man kann ihm nur zustimmen: „Ich weigere mich, den Begriff „Links“ für diesen versuchten Terrorismus anzuwenden. Das ist Kriminalität von marodierenden Banden. Diese blindwütige Zerstörungswut ist nicht politisch zu quantifizieren.“ (ARD-Tagesschau am 10.7.2017) Mit anderen Worten ist Politik grundsätzlich von Gewalt zu trennen. Es geht nicht um Links oder Rechts, sondern um Politik, und gerade weil es um Politik geht, hat Gewalt nichts damit zu tun. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
G20-Gipfel, Hamburg, Juli 2017
Ein Erfolg, der zum Weitermachen auffordert (?)
Von Koordination der Friedensaktivitäten zum G20-Gipfel

Die ersten Debatten in der Friedensbewegung über eine Beteiligung an den Aktionen gegen den G20-Gipfel in Hamburg waren von viel Skepsis begleitet. Die Vorbereitungen in den verschiedenen Bündnissen gestalteten sich schwierig. Die verschiedenen Formationen der außerparlamentarischen Bewegungen hatten eigene Schwerpunkte und unterschiedliche Aktionsvorschläge. Eine gemeinsame Plattform und die Durchführung der gesamten Aktionswoche mit unterschiedlichen inhaltlichen Aktionen gelang leider nicht. Deshalb war es ein großer Erfolg, den wir vor allem unseren Hamburger Freunden, aber auch unseren Partnern aus Migrationsorganisationen zu verdanken haben, dass es am 27. Januar 2017 gelang, einen gemeinsamen Aufruf für eine gemeinsame Demonstration am 8. Juli zu vereinbaren. Erstmalig seit Jahren Anti-Globalisierungskritischer Aktionen gelang es, die Fragen von Krieg und Frieden im Aufruf deutlich zu betonen. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Französischer Nationalfeiertag 14. Juli 2017 und der neue Präsident Frankreichs
Will Macron die Lehre der Französischen Revolution bewahren?
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Wie steht der Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, zu seinem Volk und zu allen Völkern der Welt am Nationalfeiertag seines Landes, der 14. Juli?  Welche Botschaft sendet er seinem Volk am Jubiläum der Französischen Revolution nach mehr als zwei Jahrhunderten? Will Macron die Lehre der Französischen Revolution bewahren? Die historische Lehre, die drei Schlagworte umfasst: Liberté, Egalité, Fraternité. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Nach dem G20-Treffen von Trump und Putin
Kaum Licht am Ende des Tunnels für die amerikanisch-russischen Beziehungen
Von Rainer Rupp

Können härtere Sanktionen die Beziehungen zu Russland verbessern? Was ist los im Weißen Haus? Der US-Kongress ist ganz heiß auf weitere Konfrontationen. Trumps Spielraum ist stark eingeengt. Neue US-Sanktionen würden auch deutsche Firmen treffen. Nach dem Treffen des US-Präsidenten mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Rande des G20-Gipfels in Hamburg, der viel länger gedauert hatte als geplant und allen Berichten zufolge in einer sehr positiven und fruchtbaren Atmosphäre stattgefunden hatte, sagte Donald Trump gegenüber der Presse, er wolle vorwärts gehen und "konstruktiv mit Russland zusammenarbeiten". Aber am 10. Juli, Trump war kaum zurück in Washington, da erklärte der Direktor für Legislative Angelegenheiten im Weißen Haus, Marc Short, auf einer Pressekonferenz, dass die Trump-Administration hinter dem neuen, vom US-Senat initiierten Sanktionspaket gegen Russland steht. „Die Administration unterstützt diese Sanktionen völlig“, sagte Short. mehr...

 

Globales  vom 19.07.2017
Trump und Macron am Grab von Marschall Foch
Auftakt zum Weltkriegs-Remake?
Von Wolfgang Effenberger

Nach dem Klimadissens auf dem G-20-Gipfel startete der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in Richtung des US-Präsidenten Donald Trump eine besondere Charmeoffensive. Am Nachmittag des 13. Juli 2017 empfing Macron den US-Präsidenten mit militärischen Ehren vor dem Invalidendom, der Grabstätte von Napoleon Bonaparte. An der Grabstätte des Kaisers dann Foto-Shooting. Diese Auszeichnung ist ungewöhnlich und löst Fragen aus. Welches Signal kann vom Grab Napoleons, der im Zuge seiner Eroberungen die Mitglieder seiner Familie auch in anderen Ländern als Herrscher installierte, dessen Armeen Europa zertrampelten und der vor Moskau seine große Niederlage erlebte, ausgehen? Anschließend wurde im Invalidendom noch das Grab des Marschalls Ferdinand Foch – Geist beziehungsweise Ungeist der französischen Kriegsführung im Ersten Weltkrieg – gemeinsam aufgesucht. Vergangenheitsverklärung pur. Sowohl Napoleon als auch Foch sind Symbole des französischen Machtanspruchs und des Strebens nach Vorherrschaft in Europa. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.07.2017
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (77)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Eines Tages werden wir in der Sonne sitzen und miteinander reden. Wir werden laut aussprechen dürfen, was wir denken, und merken, dass wir füreinander sein müssen... Irgendwann, wenn die Liebe den Hass besiegt hat und es den Krieg nicht mehr gibt.“ „Weise Seelen an leisen Seilen eilen durch Schneisen aus Eis und Eisen. Es ist so weit, es ist soweit, es schneit Licht ins Gesicht“ „Ich bin auch ein Palästinenser. Das ist voll traurig, wenn einer zuguckt. Bitte unternehmt was, Leute!“ „Ich war hier vor zwei Jahren, und die Klagemauer ist noch hier. Ich hoffe, sie wird hier für immer sein.“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.07.2017
Zivilklausel: Ausflug von Karlsruhe in die Colbitz-Letzlinger Heide in der Altmark
GÜZ und KIT – War-starts-here
Von Dietrich Schulze

Über den bundesweiten Zivilklausel-Verteiler gelangte am 13. Juli eine spannende Anfrage des Camp-Org "War-start-here Camp 2017" an die Zivilklausel-Aktiven mit dem Angebot, einen Zivilklausel-Workshop in das Programm des Protest-Camps vom 31. Juli bis 6. August aufzunehmen. GÜZ ist die Abkürzung für Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr mit der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg in der Altmark Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt. Meine spontane Antwort darf ich hier wiederholen: Seit einiger Zeit doktert die Zivilklausel-Bewegung an einem bislang nicht erfolgreichen Uni-Sommer-Meeting. mehr...

 

Kommentar  vom 19.07.2017
Kommentar vom Hochblauen
Unser Vergehen, "Sprechverbrechen"!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Wie sagte der soeben in chinesischer Willkür-Haft verstorbene chinesische Nobelpreisträger Liu Xiabo, der seine "Straftaten" in einem Wort zusammenfasste: "Sprechverbrechen". Diktaturen haben davor Angst. Auch Zionisten, die nichts mehr fürchten als die Wahrheit, belegen unliebsame Gegner mit "Sprechverbrechen", d.h. israelische Lobby-Gruppen üben massiven Druck aus gegen Israel-kritische Veranstaltungen oder Referenten die die BDS-Kampagne (Boykott, Divestment and Sanctions) unterstützen. Diese Art des Meinungsterrors, zumal noch unterstützt von Fraktionen aller Parteien in verschiedenen Städten Deutschlands und zuletzt auch in München und Wien, reiht sich ein in die lange Geschichte der versuchten "Sprechverbote", der sich Israel-Kritiker ausgesetzt sehen. mehr...

 

Kommentar  vom 19.07.2017
Zwischen SPD-Parteitag und Bundestagswahl:
„Kämpfen, kämpfen, kämpfen“ ist zu wenig
Von Peter Vonnahme

Die Partei und ihr Kanzlerkandidat scheuen sich, eine echte Alternative anzubieten. In zwei Monaten sind Bundestagswahlen. Die Schlacht scheint entschieden, bevor sie richtig losgeht. Doch egal, wer gewinnt: Nach derzeitigem Stand wird sich in Deutschland nichts Wesentliches ändern. Zu halbherzig sind CDU/CSU und SPD bei den wichtigsten Fragen für die Zukunft. Die Kanzlerin dominiert die Schlagzeilen, ohne dass sie Bedeutsames tut. Es genügt, dass sie allgegenwärtig ist und den Großen dieser Welt wahlweise die Hand oder die Wange zur Begrüßung hinhält. Zwischendurch faltet sie ihre Hände zur „Raute“, dem einprägsamsten Markenzeichen ihrer Kanzlerschaft. Ungeachtet dieser wenig inspirierenden Performance scharwenzeln die Programmverantwortlichen in den TV-Anstalten um Merkel herum, als käme sie von einem anderen Stern. Es macht fassungslos, wie viel journalistische Aufmerksamkeit die verschwurbelten und inhaltsarmen Statements der Amtsinhaberin finden. mehr...

 

Kommentar  vom 19.07.2017
So geht Kriegsmanagement
Heia Safari!
Von Ulrich Gellermann

Da wuchtet er die Munitionskiste aus dem Transportflugzeug der Bundeswehr in Mali, der Eingeborene. Die weißen Herren hatten die Transall auf dem Foto der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ zwar gesteuert. Aber jetzt heißt es „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Lasten und die tödlichen Risiken sollen die Farbigen schon selbst tragen. So stellt man sich auf der Website der „Bundesakademie“ den fröhlichen Krieg in anderen Ländern vor. Der Präsident des grauen, vom Kriegsministerium finanzierten Ladens, der Schattenmann Karl-Heinz Kamp, durfte jüngst in der SÜDDEUTSCHEN sein Credo verkünden: „Der Export von Stabilität … durch militärisches Krisenmanagement“. mehr...

 

Kommentar  vom 19.07.2017
UNESCO erklärt Höhle von Machpela in Hebron zum Kulturerbe
Abraham, Isaak & Bibi
Von Uri Avnery

DAS GANZE hätte ein Schabernack sein können, wenn es nicht echt gewesen wäre. Ganz Israel ist reingefallen. Die Linke, die Rechte und das Zentrum. Alle Zeitungen und Fernsehsender ohne Ausnahme. Da hatten wir es also: Die UNESCO hatte die Höhle von Machpela in Hebron zum palästinensischen Kulturerbe erklärt. ICH GEBE ZU, auch ich bin reingefallen. Die Nachricht war so eindeutig und einfach, ihre Annahme so einmütig, dass auch ich das Undenkbare akzeptierte. Stimmt schon, es war ein wenig seltsam, aber Seltsames geschieht eben. Die Höhle von Machpela ist überhaupt keine Höhle. Sie ist ein großes Gebäude, das die Araber al-Haram al-Ibrahim, die Moschee Ibrahims, nennen und das im Zentrum Hebrons liegt. Die Araber nennen die Stadt al-Khalil, den Freund Gottes (womit Abraham gemeint ist). Die Bibel erzählt: Der Stammvater der Juden Abraham kaufte dem dortigen Besitzer den Platz als Begräbnisort für seine Frau Sara ab. Als seine Zeit gekommen war, wurde auch er dort begraben, ebenso wie sein Sohn Isaak mit seiner Frau Rebekka und sein Enkel Jakob mit seiner Frau Lea. (Seine andere Frau Rachel soll auf dem Weg nach Bethlehem begraben sein.) Und da kommt die UNESCO, die antisemitische Kulturabteilung der antisemitischen UN, und erklärt es zu einem palästinensischen Heiligtum! Kennt die Hetze gegen die Juden keine Grenze? Ein Tsunami von Emotionen überschwemmte Israel. Die Juden vereinigten sich im Protest. Alle äußerten ihre Wut so laut wie möglich. Selten hat man hier eine solche Einmütigkeit gesehen. mehr...

 

Glossen  vom 19.07.2017
G20-Treffen Trump-Putin
Schwerwiegendstes Debakel seit Menschen Gedenken
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 7. und 8. Juli 2017 hat in Hamburg etwas stattgefunden, was unter der Bezeichnung G20-Gipfel läuft. Ist dabei etwas herausgekommen, was positiv zu vermelden wäre? Die veröffentlichte Meinung sagt fast ausnahmslos: NEIN! Und die hat wie fast immer Recht. Nichts, aber auch wirklich gar nichts hat dieser Gipfel gebracht. Auch der Umstand, dass sich US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin in Hamburg zum ersten Mal persönlich getroffen haben, ist nicht der Rede wert. Mehr als zwei Stunden sollen sie miteinander gesprochen haben. Was ist das schon? Und nach ihrem Treffen treten beide zusammen vor die Kamera. Innerhalb der gut zwei Minuten, die dieser Auftritt dauert, reicht US-Präsident Donald Trump seinem russischen Gesprächspartner zweimal die Hand. Trump: „Wir hatten eine Reihe sehr, sehr guter Gespräche.“ Putin: „Ich bin sehr glücklich, Sie, Herr Präsident, getroffen zu haben. Ich hoffe – wie auch Sie sagten – dass unser Treffen positive Ergebnisse bringen wird.“ So ist es vonseiten des Weißen Hauses wie auch des Kreml dokumentiert. mehr...

 

Medien  vom 19.07.2017
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats - besonders der Linken - entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Filmclips  vom 19.07.2017
Kanal 4, Magazin Z, Folge 1, 1993
Rote Flora und Lügen vom Staatsschutz
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv

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Fotogalerien  vom 19.07.2017
Ein Photo-Essay
Die Apfel-Pflücker aus dem Yakima-Tal
Von David Bacon

Die Szenen aus dem täglichen Leben der Landarbeiter in Zentral-Washington, die in den Bildern dargestellt sind, sind im Frühjahr und Sommer 2016 sowie im Frühjahr 2017 aufgenommen. Viele Landarbeiter versuchen so viel wie möglich anzusparen, um ihre Familien in Mexiko zu unterstützen. Dort bringt ein Tag Arbeit auf einer Farm 110 Pesos, etwa 6 Dollar ein. Im Durchschnitt verdienen Apfelpflücker im Bezirk Yakima/Washington, dem Bezirk, in dem die meisten Äpfel in den USA erzeugt werden, 13,46 Dollar. Für H-2A-Landarbeiter gehört zu den stärksten Belastungen nicht die körperliche Arbeit, sondern die Vereinsamung, wenn sie weit weg von zuhause sind. "Ich vermisse meine Frau", sagt Sergio Alberto Ponce, ein H-2A-Visum-Inhaber, der in einem Arbeitslager nahe Royal City lebt. "Ich bin vorher nie von ihr getrennt gewesen... Aber hier rufe ich sie jeden Tag an. Sie schickt mir einen Text, und ich rufe sie dann bei der nächsten Gelegenheit in einer Pause oder beim Essen an." mehr...

 

Literatur  vom 19.07.2017
Aus den "Kalendergeschichten des rheinischen Widerstandsforschers" (11)
Eine Wiederholungstäterin
Von Erasmus Schöfer

Ich kenne eine Mutter mit drei eigenen Kindern und einem adoptierten bolivianischen Indianerjungen. Diese Hanna lebt mit ihrem katholischen Mann, einem Lehrer im Staatsdienst, im Rheinland. Bei den Ostermärschen in den achtziger Jahren hat sie das Demonstrieren gegen die atomare Rüstung geübt, weil ihr Vater nach dem Krieg seiner zehnjährigen Tochter von den Atombombenabwürfen in Japan erzählt hatte. So etwas Schreckliches sollte sich nicht wiederholen. mehr...

 

Literatur  vom 19.07.2017
Bei der Bundeswehrmacht
EMMAnzipation auf dem Vormarsch
Von Hartmut Barth-Engelbart

Bei der Bundeswehrmacht
kriegen nun endlich
auch die Frauen
Ausbildungs
plätze mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Rote Flora und Lügen vom Staatsschutz
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv
FOTOGALERIE