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Aktueller Online-Flyer vom 25. Mai 2018

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 23.05.2018) Im Mittelpunkt von NRhZ-Ausgabe 660 steht das brutale, menschenverachtende Vorgehen Israels - aktuell gegen Menschen, die an der Grenze des Freiluftgefängnisses Gaza für Ihr gutes Recht auf Rückkehr in das ihnen geraubte Land demonstrieren. Die Fotogalerie dokumentiert Proteste gegen Israels seit 1948 begangene Massaker. Ernest Far fordert in seinem Grußwort an die LeserInnen der NRhZ das Flüchtlingsrecht auf Rückkehr in die Heimat. Israelische Preisträger appellieren nach Israels Massaker an unbewaffneten palästinensischen Demonstranten in Gaza: "Die Welt muss eingreifen!" Desweiteren befassen sich Evelyn Hecht-Galinski, Uri Avnery, Ulrich Gellermann, Brigitte Queck, Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait und Rainer Rupp mit dem Problem Israel. Im Filmclip spricht Moshe Zuckermann über Antisemitismus, einem Vorwurf als Herrschaftsinstrument. Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann schreiben im Artikel "Gemeinsam auf der Seite der Räuber und Mörder" über den Antrag von GRÜNEN und LINKEN im Bundestag. Von Imam Chamenei stammen als Reaktion auf den "Ausstieg" der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran "Worte, die im Westen nicht gehört werden sollen". Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait sieht die ständigen Falschheiten und propagandistische Floskeln aus den Zentralen der Macht und fordert, in Sachen Syrien zwischen Aggressoren und Verteidigern klar zu unterscheiden. Die öffentliche Erklärung "Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!" kann seit dem 20. Mai unterzeichnet werden. Klaus-Dieter Kolenda beleuchtet Hintergründe zu konträren Aussagen bezüglich der Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranwaffen. Rudolph Bauer befasst sich mit der AfD und erkennt: Wir sollten wesentlich tiefer graben. Hartmut Barth-Engelbart ist inspiriert durch den Muttertag und schreibt über "unseren" Außenminister: "Wir soll’n mit Maas bis an die Memel und mit ihm übern Jordan geh’n..." Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nehmen wie gewohnt die Medien unter die Lupe. Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 23.05.2018
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM – Steigerführung in Alsdorf (26.5., Schlaumeier Reisen, Ziel Aachen), BIB-Konferenz: Zukunft für Palästina und Israel - verlängert Deutschland die Besatzung? (25.-27.5., Heidelberg) VR China - die neue Weltmacht (26.5., Marburg), Veranstaltungsreihe "Zeit des Schreckens - Die Wehrmacht auf Kreta" (Mai/Juni: Lesung, Ausstellung, Film, Darmstadt)  – AUSSTELLUNG – Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (ab 15.5. Edinburgh), ... bis 25.5. 2018: Marcel Crépon - Wo nichts zu sehen ist, fließt der Fluss (Burgbrohl), ...bis 28. Mai 2018, Dibujos de Cuba - Valdes (Münster), ...bis 31.5., Fotografien von Toni Tripp (Düsseldorf), ... bis 22.6. Zeit des Schreckens Verbrechen der Wehrmacht auf Kreta (Darmstadt), APhF:18 / photofestival Athen 2018 (Athen) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Weber-Herzog-Musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (Tournee ...Berlin, Stuttgart, Trier...), 'Karl Marx - Seiner Nützlichkeit wegen' zum 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch (Tournee ...Berlin, FfM., Trier, Darmstadt, Dortmund...), Lisa Fitz Life (Mai 2018: ...Langen, Frankfurt/M.),  Ich werde nicht hassen von Izzeldin Abuelaish (26.,5., mit Einführung Tanya Ury, jüdische Stimme.., 21.6.,11.7., Köln) – KONZERT Pax Terra Musica (27.-29-7., Friesack), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9., Dortmund) – FILM Neue Filme aus Griechenland (28.5., 4.6., 11.6., Darmstadt) – AKTION – Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre (25.5., Bonn), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9., Dortmund) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Aktuelles  vom 23.05.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Flüchtlingsrecht auf Rückkehr in die Heimat!
Von Ernest Far

70 Jahre Nakba bedeutet 70 Jahre Genozid am palästinensischen Volk durch die Kolonisation Palästinas, die 1948 mit der Staatsgründung Israels zunehmend eskaliert. Der 1936 in Jaffa geborene Chirurg und Palästina-Flüchtling Ernest Far fordert Gerechtigkeit für sein Volk: die Rückkehr der Flüchtlinge und einen palästinensischen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt. Diese Forderungen sind deckungsgleich mit internationalen Gesetzen... mehr...

 

Inland  vom 23.05.2018
Wurzeln und Böden reaktionärer Ideologie und Politik
Wir sollten wesentlich tiefer graben
Von Rudolph Bauer

Es gibt in Deutschland eine Reihe von gefährlichen Parteien. CDU/CSU, FDP, SPD und GRÜNE gehören ohne Zweifel dazu. Sie haben bereits zur Genüge gezeigt, dass sie im Auftrag des großen (internationalen) Kapitals Krieg nach innen und außen führen: Jugoslawien 1999, Afghanistan ab 2001, Hartz IV 2004, Syrien ab 2011 - um nur einige jüngere Beispiele zu nennen. Sie operieren mit gefakten Feindbildern und erheben Kriminalität zur Staatsräson - siehe Israel. Da reiht sich nun auch die LINKE ein. Eine Partei, die in den vergangenen Jahren einen beträchtlichen Stimmenzuwachs zu verzeichnen hat, ist die so genannte Alternative für Deutschland (AfD). Im Buch "Unsere Antwort. Die AfD und wir – Schriftsteller*innen und der Rechtspopulismus" befassen sich mehrere Autoren mit diesem Phänomen. Einer der Autoren ist Rudolph Bauer. Die NRhZ gibt seinen Beitrag hier wieder. mehr...

 

Inland  vom 18.05.2018
Gedenkkundgebung an der KZ-Gedenkstätte Bahrsplate in Bremen
Bahrsplate 2018 – zur Befreiung von Faschismus und Krieg
Von Arbeiterfotografie

Gedenkkundgebung an der KZ-Gedenkstätte Bahrsplate in Bremen aus Anlass der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8./9. Mai 1945. Die Mahninschrift lautet: "Auf der Bahrsplate befand sich in der Zeit des Faschismus ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Hier wurden Menschen gequält und ermordet. Die Opfer und Widerstandskämpfer mahnen uns: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg." Auch befand sich hier ein Zwangsarbeiterlager. Unter den 125 bekannten Todesopfern befanden sich über 80 belgische Bürger. Die anderen verteilten sich auf 7 Nationen, darunter Russland und Polen. mehr...

 

Inland  vom 16.05.2018
Antrag von GRÜNEN und LINKEN zu "70 Jahre Staat Israel" im Bundestag
Gemeinsam auf der Seite der Räuber und Mörder
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 25. April 2018 haben LINKE und GRÜNE gemeinsam einen Antrag mit dem Titel "70 Jahre Staat Israel" in den Bundestag eingebracht. Es ist eine Verherrlichung des Völker- und Menschenrecht missachtenden Apartheidstaates Israel, die aus diesem Antrag spricht. Statt den räuberischen und mörderischen Charakter israelischer Politik anzuprangern, bekunden LINKE und GRÜNE „Stolz auf 70 Jahre Demokratie mit einer immensen Vielfalt in den Formen des Zusammenlebens“. Unterschrieben ist der Antrag von Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und der Fraktion der GRÜNEN sowie von Dr. Sahra Wagenknecht, Dr. Dietmar Bartsch und der Fraktion der LINKEN. Unter den LINKEN Antragstellern sind Petra Pau, Dr. Gregor Gysi, Jan Korte, Katja Kipping, Matthias W. Birkwald, Dr. Diether Dehm, Stefan Liebich und Dr. Gesine Lötzsch. Der Antrag liest sich passagenweise, als wäre er von Israels Propaganda-Ministerium verfasst - z.B. wenn es heißt "Alle Versuche, diese Beziehungen [zu Israel] zu beschädigen, wie sie etwa die deutsche BDS-Bewegung unternimmt, lehnen wir entschieden ab" und damit das Recht auf Widerstand gegen Unrecht verunglimpft wird. Oder wenn zu lesen ist: "Israel ist die stärkste Militärmacht des Nahen Ostens. Dennoch leben viele Israelis in Unsicherheit. Zu den Ursachen gehören... die Vernichtungsdrohungen durch den Iran. Diese werden vom Deutschen Bundestag scharf verurteilt." Das ist bösartige Propaganda. Die angeblichen "Vernichtungsdrohungen" - das hat sich immer wieder gezeigt - sind tatsächlich Forderungen, das von Israel an Palästinensern begangene Unrecht zu beenden. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Appell israelischer Preisträger nach Israels Massaker an unbewaffneten palästinensischen Demonstranten in Gaza
"Die Welt muss eingreifen"
Von Avraham Burg, Prof. Nurit Peled Elhanan, Prof. David Harel, Danny Karavan und weiteren

Wir, israelische Bürger, die wünschen, dass unser Land sicher und gerecht ist, sind entsetzt und erschrocken über das massive Töten unbewaffneter palästinensischer Demonstranten in Gaza. Keiner der Demonstranten stellte eine unmittelbare Gefahr für den Staat Israel oder seine Bürger dar. Die Tötung von 60 Demonstranten und die Tausenden weiterer Verwundeter erinnern an das Massaker von Sharpeville im Jahr 1960 in Südafrika. Die Welt handelte dann. Wir appellieren an aufrichtige Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, zu handeln. Wir fordern, dass diejenigen, die Schießbefehle erteilten, untersucht und vor Gericht gestellt werden. Die derzeitigen Mitglieder der israelischen Regierung sind für das kriminelle Vorgehen verantwortlich, auf unbewaffnete Demonstranten zu schießen. Die Welt muss eingreifen, um das laufende Töten zu stoppen. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Betrachtung zur Entstehung Israels anlässlich der beschämenden Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA am 14. Mai, dem Tag der Gründung
Wie die Weichen gegen den Einheitsstaat gestellt wurden
Von Brigitte Queck

Die Erwähnung des Namens Jerusalems, das von den Philosophen des Mittelalters als Abbild des Paradieses bezeichnet wurde, löst bei den Menschen in aller Welt verschiedene Assoziationen aus. Sowohl die Christen, die Juden, als auch die Moslems betrachten Jerusalem als heilige Stätte. Sie gilt also in den verschiedenen Religionen als Stadt des Friedens, und doch wurden in dessen Namen seit seines Bestehens von Weltreichen, Nationen, Religionen und Völkern zahlreiche blutige Kriege geführt. Man weiß heute, dass “allein in den letzten 2000 Jahren Eroberer 34 Mal in die Stadt einzogen, 22 Mal die Stadt belagert wurde, 18 Mal wieder aufgebaut und 11 Mal der Glaube wechselte, der die Stadt beherrschte“. Jerusalem spielt also in drei großen Religionen der Welt eine tragende Rolle, steht seit über 1000 Jahren im Mittelpunkt politischer Ambitionen verschiedener Großmächte, und in "Friedensverhandlungen" zwischen Israel und Palästina ist Jerusalem bis heute einer der großen Stolpersteine auf dem Weg zum Frieden. Doch warum ist das so? mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Gewalttätige Aktionen der israelischen Regierung: déjà-vu eines illegitimen Besatzers von Palästina
Defizite bei der Staatsgründung von Israel korrigieren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die wiederholten gewalttätigen Aktionen der israelischen Regierung sind ein déjà-vu der Aggressionspolitik eines illegitimen Besatzers von Palästina. Jeder Aufruf zur Mäßigung zeigt sich angesichts eines solchen Okkupanten als naiv und völlig deplatziert, vor einem Besatzer, der sich in unverhältnismäßiger Art und Weise über Recht und Gesetz stellt, und zwar seit der Gründung des Pseudostaates Israel. Nach ständigen grausamen Aggressionen ist die Regierung Netanjahu als Kriegsverbrecher verurteilt und ständig von den Vereinten Nationen zum Rückzug aus den besetzten Gebieten ermahnt worden, die Israel nicht gehören und bisher illegitimerweise okkupiert. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Gaza-Berichterstattung: Höhepunkt des politischen Zynismus
Logik von Faschisten und Rassisten
Von Rainer Rupp

Angesichts des Massakers der schießwütigen israelischen Soldateska vor dem so genannten "israelischen Grenzzaun" am 14. Mai 2018 haben deutsche Politiker und Medien wieder einmal total versagt. Deren scheinheilige Verteidigung des bewundernswerten "Judenstaats", der angeblich "einzigen Demokratie" im Nahen Osten, die nichts Böses tun kann, war der vorläufige Höhepunkt des politischen Zynismus, wie aus den vom israelischen Professor Moshe Zuckermann geschilderten realen Verhältnissen im Apartheidstaat Israel deutlich wird. Wenn vor dem Hintergrund der allein am 14. Mai 2018 mit gezielten Schüssen getöteten 52 palästinensischen Jugendlichen und der über 1.200 zum Teil schwerverletzten Menschen verharmlosend von "gewalttätigen Auseinandersetzungen" gesprochen wird, als hätte es sich um eine 1.-Mai-Demo in Berlin gehandelt, dann ist das eine ungeheuerliche Beleidigung der unterdrückten und künstlich im Elend gehaltenen Menschen im Freiluftkerker Gaza. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Reaktion auf den "Ausstieg" der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran
Worte, die im Westen nicht gehört werden sollen
Von Imam Chamenei – bereitgestellt von Yavuz Özoguz

Ich hatte mehrmals darauf hingewiesen, man solle den USA nicht trauen. Das ist nun das Ergebnis (des Vertrauens). Was die Verhandlungen mit den drei europäischen Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien) angeht, sage ich, dass man diesen ebenfalls nicht trauen darf. Für jeden Vertrag muss man eine echte und praktikable Garantie haben. Ansonsten geht es weiter, wie gehabt. Diese Person (Trump) hat zusätzlich zu den über zehn offenkundigen Lügen (die er ausgesprochen hat), das iranische Volk und die Islamische Republik bedroht, wobei ich im Namen des iranischen Volkes sage: "Nichts vermögen Sie!". Die anhaltende, tiefe und zerstörerische Feindschaft des US-Regimes ist keine Feindschaft gegenüber meiner Person oder anderer Verantwortlichen des Landes, sondern es ist die Feindseeligkeit mit dem Komplex des islamischen Systems und einem Volk, das dieses System für sich erwählt hat und auf diesem Pfad voranschreitet. Selbst die Regierung Obamas, die uns Briefe schrieb und bestimmte Äußerungen machte, war bestrebt (uns) zu stürzen. Aber sie logen uns etwas vor, dass sie nicht das islamische System stürzen wollen. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Ständig Falschheiten und propagandistische Floskeln aus den Zentralen der Macht
US-Spannungsoffensive entschlossen durchkreuzen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Weltöffentlichkeit erlebt ständig Falschheiten aus den Zentralen der Macht, wenn es sich um die wichtigsten Anliegen der Weltpolitik handelt: Falschheiten aus dem Weißen Haus, aus dem State Department, aus dem Bundeskanzleramt, aus der Union und der SPD hinsichtlich der Ereignisse in der Ukraine, des Sachverhalts Russland und Krim, hinsichtlich Syrien, Iran, Nordkorea, Palästina und zu anderen umstrittenen Themen. Ergebene Medien und Redakteure dienen dem US/Israel-Machtkartell als nützliche Instrumente, um Falschheiten / Fake News zu streuen. Eine penetrante Propaganda findet sogar Zugang und Echo auf höchster Ebene der Macht in Berlin, was die Nutzlosigkeit und Inkompetenz des Bundesnachrichtendienstes kennzeichnet. mehr...

 

Globales  vom 23.05.2018
Aggressoren in Syrien und seine Verteidiger klar unterscheiden
Die Regeln der Zivilisation kennen und respektieren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Syrien war eines der Hauptthemen beim Gespräch der Kanzlerin Angela Merkel mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, in Sotschi am Freitag 18.5.2018 Am Tag zuvor hatte der russische Präsident dort den syrischen Präsident Baschar Al-Assad empfangen. Deutsche Regierungskreise und Medien gaben den Eindruck, sie verschworen sich gleich gesinnt, um darüber und zur internationalen Lage nichts Substantielles zu informieren, sondern im Gegenteil, Desinformation zu streuen. Dazu gehört auch, die größte Oppositionspartei, die AFD, zu ignorieren, wenn es um Syrien und Russland geht. Viel konstruktiver wäre gewesen, jemanden von der AFD oder der Partei DIE LINKE in der ZDF-Sendung “Berlin Direkt“ zu interviewen. Beide Parteien fordern trefflich, die feindseligen, völlig abwegigen Sanktionen gegen Russland aufzuheben, um die rückständige EU-Außenpolitik zu beenden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.05.2018
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (112)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wann, wer und wie fängt jemand an, diesen Planeten zu ent-amerikanisieren? Planet Coca-Cola, Planet Hollywood, Planet McDonald, Plastikplanet!“ „Amerika wird nicht seine Kraft verlieren, sondern seine Bosheit in Güte umwandeln. In naher Zukunft…“ „Bush ist ein Killer – Lasst uns die USA entwaffnen“ „Was bleibt, ist die Erinnerung! Macht nicht alles kaputt! Ihr seid krank!“ „Ich komme aus den USA… Und ich habe Angst. Bush ist ein totaler Idiot. Er hat die falsche Entscheidung getroffen… ohne Sinn. Er ist voll der Lüge. Es wird schlechter in den USA. Das Volk hat Angst, gegen Bush anzugehen. So wie 1984: Patriot Act II gibt ihm zuviel Kraft. Bitte demonstrieren!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.05.2018
Hintergründe zu konträren Aussagen
Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranwaffen
Von Klaus-Dieter Kolenda

Uranwaffen, auch Uranmunition genannt, sind Bomben und Granaten, die aus abgereichertem Uran (englisch: depleted uranium, abgekürzt: DU), einem Abfallprodukt der Atomindustrie, hergestellt werden. Sie sind zum ersten Mal im ersten Irakkrieg 1991 von den USA und Großbritannien eingesetzt worden. Weitere Einsätze erfolgten in den Kriegen des Westens 1999 auf dem Balkan, in Afghanistan seit 2001, im zweiten Irakkrieg 2003, außerdem in Somalia, in Syrien, wahrscheinlich auch in Libyen und zuletzt auch in Syrien. Der Irak ist das Land, in dem bisher wohl die größte Menge an Uranwaffen eingesetzt worden ist. Im ersten Irakkrieg sollen es etwa 600 Tonnen und im zweiten Irakkrieg bis zu 2000 Tonnen gewesen sein. mehr...

 

Kommentar  vom 23.05.2018
Kommentar vom Hochblauen
Im Würgegriff der zionistischen Medien-Mafia
Von Evelyn Hecht-Galinski

In den letzten Wochen – beginnend mit dem 30. März bis zum 15. Mai, dem Tag der Nakba, der Katastrophe vor 70 Jahren – wiederholte sich einmal mehr ein Gemetzel der besonderen Art. Dieses unglaubliche Massaker am Grenzzaun des Konzentrationslagers Gaza mit bis heute 117 Ermordeten, darunter 13 Kinder, sowie 2 als solche gekennzeichneten Journalisten und zwei Rollstuhlfahrer. 3.188 palästinensische Demonstranten wurden verletzt. Unter den Verletzten waren 288 Kinder, 70 Frauen, 10 Sanitäter und 12 Journalisten. Diese Brutalität des Vorgehens stellte erneut eine ungeheuerliche mörderische Energie der "moralischsten" aller "Verteidigungsarmeen" unter Beweis. mehr...

 

Kommentar  vom 23.05.2018
Next Eurovision Song Contest in Algier!
Nächstes Jahr in Jerusalem?
Von Ulrich Gellermann

Nächstes Jahr in Jerusalem. Darf man das denn sagen? Das ist doch antisemitisch, wie man aus der Debatte um eine Karikatur mit diesem Spruch von Dieter Hanitzsch in der SÜDDEUTSCHEN weiß. Nach dem neuen Deutschen Reinheitsgebot – „Wer Antisemit ist, bestimmt der Antisemitismus-Beauftragte“ – wurde der Karikaturist dann auch prompt gefeuert. Es ging um den nächsten Eurovision Song Contest (ESC). Den hatte in diesem Jahr eine Israelin gewonnen und so forderte der Chef des israelischen Gottes-Staates, Benjamin Netanyahu: Die nächste Austragung des ESC solle gefälligst in Jerusalem stattfinden. Zwar will die Mehrheit der Nationen Jerusalem, eine Stadt, die eigentlich unter internationaler Kontrolle sein müsste, immer noch nicht als Hauptstadt Israels anerkennen. Aber Donald Trump wünscht es unbedingt. Also sind auch Guatemala und Paraguay dafür. Und der schlaue Netanyahu kann rechnen: Weltweit hatten sich etwa 200 Millionen Zuschauer den diesjährigen ESC angesehen: Fände der nächste in Jerusalem statt, wäre das doch eine prima Reklame für die völkerrechtswidrige Hauptstadt Israels. mehr...

 

Kommentar  vom 23.05.2018
Israels Feier in Jerusalem und Israels Blutbad in Gaza
Tag der Schande
Von Uri Avnery

AM BLUTIGEN MONTAG dieser Woche (14. Mai 2018), als die Anzahl der getöteten und verwundeten Palästinenser von einer Stunde zur anderen stieg, habe ich mich gefragt: Was hätte ich getan, wenn ich ein 15-jähriger Junge im Gazastreifen gewesen wäre? Ohne zu zögern, gab ich mir die Antwort: Ich hätte mich nahe an den Grenzzaun gestellt und demonstriert und damit jeden Augenblick Leib und Leben riskiert. Wie kommt es, dass ich mir da so sicher bin? Ganz einfach: Genau das habe ich getan, als ich 15 war. Ich war Mitglied der Nationalen Militär-Organisation (der “Irgun”), einer bewaffneten Untergrundgruppe, die von den Briten als „terroristisch“ eingestuft wurde. Damals war Palästina von den Briten besetzt (das wurde „Mandat“ genannt). Im Mai 1939 erließen die Briten ein Gesetz, das die Rechte von Juden, Land zu erwerben, einschränkte. Ich bekam Befehl, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort in der Nähe des Strandes von Tel Aviv zu sein, um an einer Demonstration teilzunehmen. Ich musste das Trompetensignal abwarten. Die Trompete erschallte und wir begannen den Marsch die Allenby-Straße runter, die damals Tel Avivs Hauptverkehrsstraße war. Nahe der Großen Synagoge erstieg jemand die Treppe und hielt eine leidenschaftliche Rede. Dann marschierten wir weiter bis zum Ende der Straße, wo die Büros der britischen Verwaltung lagen. Dort sangen wir die Nationalhymne HaTikwa, während einige erwachsene Mitglieder die Büros in Brand setzten. Plötzlich kamen einige Lastwagen voller britischer Soldaten und hielten an. Eine Salve ertönte. Die Briten schossen über unsere Köpfe hinweg und wir rannten. Wenn ich jetzt, 79 Jahre danach, daran denke, geht mir durch den Kopf, dass die Jungen von Gaza größere Helden sind, als wir damals waren. Sie sind nicht weggelaufen. Sie hielten stundenlang stand, während die Anzahl der Toten auf 61 und die Anzahl der durch scharfe Munition Verwundeten auf etwa 1500 anstieg. Dazu kamen noch die 1000, die vom Tränengas beeinträchtigt waren. mehr...

 

Medien  vom 23.05.2018
Programmkritik an der manipulierenden Berichterstattung von ARD-aktuell mit ihrer Tagesschau
Gegen die Macht um Acht
Von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer

Warum vergoldet die Tagesschau Macrons Hintern? Dieser Frage geht in dieser Woche die Programmkritik von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nach. "Die ARD-Nachrichten sind der Taktgeber für die meisten Medien der Bundesrepublik Deutschland. Wer sich kritisch mit ihnen auseinandersetzt, der kritisiert den Kern des deutschen Journalismus. Die Tagesschau-Maschine ist weder verlässlich noch neutral und keinesfalls seriös. Sie ist nur wenig Anderes als eben fünfzehn Minuten Staatsfunk." So heißt es im Vorwort des im Mai 2017 erschienenen Buches "Die Macht um acht – Der Faktor Tagesschau" von Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam. mehr...

 

Filmclips  vom 23.05.2018
Vortrag am 18. Mai 2018 in Bremen
Moshe Zuckermann: Antisemitismus! Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 24.05.2018
70 Jahre Nakba – 70 Jahre Tod und Verderben in Palästina
Stoppt die Mörder! Stoppt Israel!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Das Unheil begann spätestens vor 70 Jahren. Es war die Gründung eines Staates mit dem Namen Israel, der sich Land aneignete, das ihm nicht gehörte, und große Teile der einheimischen Bevölkerung vertrieb. Die Gründung war die Katastrophe – die Nakba – für Palästina. Die Katastrophe dauert an bis heute. “Die Palästinenser sollten wie Heuschrecken zermalmt werden ... ihre Köpfe an Felsen und Mauern zerdrückt werden“, sagte der Israelische Premierminister Yitzhak Shamir in einer Rede vor jüdischen Siedlern 1988. Dieser Charakter Israels wird in diesen Wochen besonders deutlich, als unbewaffnete Demonstranten an der Grenze des Gaza-Streifens von israelischen Soldaten (auf Befehl) wie Ungeziefer abgeknallt und zu Tausenden (schwer) verletzt wurden. Erinnerungen an die Kolonisierung Amerikas, die zur Ausrottung fast der gesamten einheimischen Bevölkerung von ca. 75 Millionen führte, werden wach. "Beendet die Kolonisierung Palästinas", heißt es auf einem Plakat der Proteste, die im April und Mai in Köln und Bonn stattgefunden haben. Die NRhZ dokumentiert sie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 23.05.2018
Gegen Armut, Ungleichheit und Krieg
Das hätte sich Marx nicht träumen lassen
Von Harald Schauff

Wie meinte Karl Marx in Anspielung auf Hegel so treffend: Geschichte wiederholt sich, das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. Am 5. Mai 2018 ist es genau 200 Jahre her, dass der Vater aller Kapitalismuskritik in Trier das Licht der Welt erblickte. Es war die Phase der Restaurationszeit, auch "Vormärz" genannt in Anspielung auf die spätere Märzrevolution von 1848. Nach Napoleons Niederlage bei Waterloo 1815 hatte sich Europa neu geordnet. In Deutschland hielt das Fürstentum das Heft fest in der Hand und führte seine Kleinstaaterei fort. Diese fand erst ein gutes halbes Jahrhundert später ihr Ende, als Bismarck mit drei Kriegen die deutsche Einheit bewerkstelligte. mehr...

 

Literatur  vom 23.05.2018
Der 13. Mai 2018 war Muttertag
Auch zum Mutti-Tag sollten wir nicht Maas halten!
Von Hartmut Barth-Engelbart

Wir soll’n mit Maas bis an die Memel
und mit ihm übern Jordan geh’n
das Maas ist voll, er muss vom Schemel
bevor wir mit in Flammen steh’n
Wir soll’n mit Maas bis an die Memel
wenn Nahles “Ätsch” und “Vorwärts” bellt
Kanonenfutter ist dann alles
was von der Nahles Tisch abfällt
verlogenes Sozialgeschwafel
bis ans Ende dieser Welt
und Dosenpfand als Kriegskredit
wir füttern Drohnen an der Tafel
und Sankt Andrea tafelt mit
wir soll’n nicht denken, nur noch beten
dran glauben, dass wir uns so retten:
Komm Andrea, sei Du unser Gast
und löffle aus
was Du uns eingebrockt hast
und die Kinder von der Leichen
desgleichen. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FOTOGALERIE


Stoppt die Mörder! Stoppt Israel!
Von Arbeiterfotografie