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Aktueller Online-Flyer vom 23. April 2017

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Danke für Eure Unterstützung
Köln (NRhZ, 28.12.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 19.04.2017
VORTRAG ... Jürgen Wagner: NATO-Aufmarsch gegen Russland (19.4., Aachen), Hans Bauer: Recht und Unrecht – Anwalt in zwei deutschen Staaten (19.4., Berlin), Dr. Martin Breidert: Was will BDS (20.4., Kassel), Anton Latzo: 100. Jahrestag der Oktoberrevolution (20.4., Rostock), Edda und Karl-Helmut Lechner: Religiöser Fundamentalismus (22.4., Bitterfeld), Felix Kamella: Lobbyismus in der Bildung (25.4., Köln), Werner Rügemer: Demokratie – ein taktisches Zugeständnis auf Zeit (28.4., Aachen, 18. Friedenstage), Gabriele Krone-Schmalz: Russland verstehen (10.5., Aachen) – AUSSTELLUNG ... Vernissage: 7+1 Freunde zu Gast (22.4., Köln) bis 24.4. Exodus: Sebastião Salgado (Erfurt) ... ArtCologne (26.-29.4., Köln) ... bis 28.4. "Licht ins Dunkel" Wisthleblower ( Berlin), ... bis 14.5. Jos Deenen u.a.: Kunst und Religion (NL/D), ... bis 28.5.: "Das Malik Kabinett" (Veranstaltungen 21.4. / 5.u. 19.5., Berlin) – KUNST IN AKTION ... Kunst Macht Frieden (5.5., Aachen, 18. Friedenstage) – FILM ... "We are here" mit Filmgespräch Sabrina Dittus (27.4., Bremen) – THEATER Weltenbrand-Geschlechterkampf-Kassandra (rohestheater, 28./30.4. u. 4./5.5., Aachen) – KONZERT Mikis Theodorakis: "Das Lied der Erde" (24.5., Düsseldorf) – AKTION Prosteste gegen RWE-Hauptversamlung (27.4., Essen) ... Proteste gegen Bayer Aktionärsversammlung (25./27./28./29.4., Bonn, Köln, Berlin), Prozesse gegen Ende Gelände Aktionen (9./16./23./31.5, Erkelenz)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 19.04.2017
Viele Beschäftigte werden um den ohnehin kargen Mindestlohn betrogen
Erfolg auf dem Papier
Von Harald Schauff

Unlängst wurde der gesetzliche Mindestlohn erhöht: Von 8,50 auf sagenhafte 8,84 Euro. Richtig große Sprünge können Geringverdiener damit immer noch nicht machen. Am wenigsten sind sie vor Armut geschützt, schon gar nicht im Alter. Georg Restle, Redakteur und Moderator des ARD-Politmagazins ‘Monitor’ führt bei der Anmoderation des Beitrags zum Mindestlohn in der Sendung vom 16.02.2017 einen Vergleich an zur Veranschaulichung, was geringer Verdienst bedeutet: Bei einer 4-Millionen Dollar-Yacht betrage die Steuerersparnis rund 400.000 Euro. Dafür müsste ein Mini-Jobber mit dem Monatsverdienst von 450 Euro 74 Jahre lang arbeiten, also praktisch lebenslänglich. Daran ändere auch der Mindestlohn nichts. Zu allem Überfluss würden jene, die am wenigsten verdienen, am häufigsten um den Mindestlohn betrogen. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 19.04.2017
Mahnwache am 26. April 2017 in Rüdesheim
Tag gegen den Lärm
Von Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn

Die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn lädt alle Lärmgegnerinnen und Lärmgegner - ob Flug-, Straßen-, Schiffs-, Bahn- oder sonstiger Lärm - ein zur Mahnwache am 20. „Tag gegen den Lärm“, Mittwoch, 26. April 2017 in Rüdesheim am Rhein. Der 20. „Tag gegen Lärm“ – „International Noise Awareness Day“ ist eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.. "Akustische Vielfalt in Deutschland" ist das Motto für den diesjährigen Tag gegen Lärm. An diesem Aktionstag geht es darum, die Aufmerksamkeit auf die Ursachen von Lärm und seinen Wirkungen zu lenken, mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 19.04.2017
Monster-Konzern-Interessen gegen die Menschlichkeit
Greenwashing à la Monsanto
Urteilsspruch des Internationalen Monsanto-Tribunals

Den Haag, 18. April 2017: Kritiker werfen Monsanto vor, durch eine systematische Verschleierungsstrategie die durch ihre Produkte verursachten Schäden an Mensch und Umwelt zu leugnen und ihre verheerenden Aktivitäten aufrecht zu erhalten. Zu diesen gehört: Lobbying bei den gesetzgebenden Agenturen und Regierungen, Lügen und Korruption, Finanzierung betrügerischer wissenschaftlicher Studien, unter Druck setzen unabhängiger Wissenschaftler, Manipulation von Presseorganen, etc. Die "Hochzeit" der Multis Bayer und Monsanto deutet auf Ausweitung des Machtbereichs hin. Die in Düsseldorf ansässige Coordination gegen Bayergefahren spricht von der "Gefahr eines bisher noch nie dagewesenen Monster-Konzerns". Vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 fand in Den Haag das Monsanto-Tribunal statt, in dessen Verlauf die gegen Monsanto erhobenen Vorwürfe zusammengetragen und die verursachten Schäden evaluiert wurden. Das Tribunal hat sich auf die im Jahre 2011 verabschiedeten „UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ gestützt. Jetzt liegt - nach umfangreichem Prozess der Datenerhebung und Zeugenbefragung - das Ergebnis der richterlichen Entscheidung vor. mehr...

 

Globales  vom 19.04.2017
Zu weit gegangen
Perversion der US-Machtpolitik sprengt jede Vernunft
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Stefan Ulrich beendet seinen Leitartikel über das Völkerrecht und die Weltordnung da, wo er ihn begonnen haben sollte. („Völkerrecht – Welt der Willkür“, SZ 12.4.2017) Es sind bestimmte Staaten, und zwar mächtige westliche Staaten, die in den letzten Jahrzehnten wiederholt gegen das Völkerrecht verstoßen haben, nämlich die USA und EU-Staaten. Infolgedessen ist die Weltordnung erodiert und die Nahost-Region ins Chaos gestürzt. „Statt selbst Völkerrecht zu brechen, sollten Amerikaner und Europäer alles tun, dessen Regeln durchzusetzen“ schreibt am Ende der SZ-Journalist. Präziser und zutreffender wäre es, die drei mächtigsten westlichen Staaten direkt zu mahnen, sich selbst an die Regeln des Völkerrechts zu halten. mehr...

 

Globales  vom 19.04.2017
Besuch des US-Außenministers Rex Tillerson in Moskau
Die ständig nickenden chinesischen Götzenfiguren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor dem Auftritt des US-Außenministers Rex Tillerson in Moskau am Dienstag 11.4.2017 bekannt gegeben, dass bei einem Luftangriff Syriens ein Lager mit chemischen Kampfstoffen der Rebellen getroffen worden sei. Russland will zurecht UN-Inspektoren auf jene Luftwaffenbasis in Syrien einladen, die von den USA überraschend als Vergeltung bombardiert wurde. So will man beweisen, dass von dort keine Chemiewaffenattacken vorbereitet wurden oder werden. Dem russischen Präsidenten liegen Informationen vor, wonach „weitere Provokationen – ich kann sie nicht anders nennen – vorbereitet werden“. Es gebe Pläne, in Vororten von Damaskus Substanzen abzuwerfen und die syrische Regierung zu beschuldigen. In Anspielung auf die Vasallen-Treue der EU-Staaten gegenüber den USA sagte Putin: „Sie nicken ständig wie die chinesischen Götzenfiguren“. So der russische Präsident. (ZDF-Heute 12.4.2017) mehr...

 

Globales  vom 19.04.2017
CIA-Veteranen erkennen:
Absolutes Misstrauen zwischen Russland und USA
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Unmittelbar nach dem Treffen mit dem US-Außenminister Rex Tillerson in Moskau (11. bis 13.4.2017) erfolgte im Kreml das Treffen mit dem Außenminister Syriens und Irans. Nach diesem Treffen haben die Außenminister von Russland, Syrien und Iran die Vereinigten Staaten aufgefordert, keine weiteren Angriffe auf Syrien durchzuführen. Der US-Raketenangriff auf Syrien war ein Akt der internationalen Aggression, erklärten die Außenminister am Freitag (14.4.2017). Sie forderten die Vereinigten Staaten auf, von weiteren Angriffen abzusehen. Die Trump-Regierung müsse die Souveränität des syrischen Staates achten. Der US-Angriff habe "ernste Auswirkungen nicht nur für die regionale Sicherheit, sondern auch für die globale." So klipp und klar Außenminister Sergej Lawrow. mehr...

 

Globales  vom 19.04.2017
Anmerkungen zur Strategie des Weißen Hauses
Trump: zwei Schritte vorwärts, einen Schritt zurück
Von Thierry Meyssan

Während die internationale Presse die große Umkehr von Donald Trump beschreibt, zeigt Thierry Meyssan, dass dem nicht so ist: Weit davon entfernt, auf sein Ideal des Friedens verzichtet zu haben, brüllt und bombt der Präsident der Vereinigten Staaten, aber achtet zugleich darauf, nichts irreversibles zu begehen. Die radikale Umkehr der Rhetorik von Präsident Trump in seiner ganzen Außenpolitik geschah anlässlich der Bombardierung des syrischen Flugplatzes Schayrat und der von einem afghanischen Berg. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 19.04.2017
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (64)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben.“ „Alle eure Worte sind sinnlos, wenn keine Tat oder euer Umdenken folgt.“ „Gott gibt mir die Gelassenheit, die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich kann, und die Weisheit, immer den Unterschied zu erkennen.“ „Du kannst ein Schiff versenken, du kannst einen Menschen töten, aber du kannst keinen Regenbogen versenken.“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 12.04.2017
US-Marschflugkörper treffen Luftwaffenstützpunkt in Syrien
Frieden durch völkerrechtswidrigen Angriff?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Meine amerikanischen Landsleute, heute Abend habe ich einen völkerrechtswidrigen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in Syrien angeordnet, über den ohne Untersuchungen behauptet wird, dass von ihm aus der syrische Präsident Baschar al-Assad, den wir Diktator nennen, einen Angriff mit schrecklichen Chemiewaffen auf unschuldige Zivilisten durchgeführt hat. Heute Abend sehe ich mich gezwungen, alle Nationen, die wir die zivilisierten Nationen nennen, aufzurufen, sich uns anzuschließen, wenn wir die Welt mit Terror überziehen. Und wir hoffen, dass, solange Amerika für Gewalt und Terror steht, sich letzten Endes die Interessen unseres Imperiums durchsetzen werden – oder mit anderen Worten: sich alle dem Imperium in Frieden und Harmonie unterwerfen. In diesem Sinne: Gott segne Amerika und die gesamte Welt.“ Hat US-Präsident Donald Trump so gesprochen? Nein, das hat er nicht. Die vorgetragene Rede erinnert an extremste Propaganda-Reden seiner Vorgänger. Sie hat folgenden Wortlaut: mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Kommentar vom Hochblauen
Fakten – anstatt politischer Fake-News!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Wieder einmal und dieser Tage, wo das jüdische Pessach- und das christliche Osterfest fast zusammen fielen, benutzen dies die internationalen Werteheuchler, um von ihren Verfehlungen abzulenken und völkerrechtswidrige Bombenabwürfe zu rechtfertigen. Nützlich ist, wenn Politiker, Kirchen und Medien ein Feindbild haben, das sie gemeinsam bearbeiten können, und immer ist es „der Islam“ und sind es die Muslime, gegen die Vorurteile und Ängste geschürt werden, und immer ist es „der Islam“ und Muslime, die regelmäßig mit „Terrorismus in Verbindung gebracht werden. Wen wundert es da eigentlich noch, wenn in der deutschen/europäischen Bevölkerung immer mehr Hass auf Muslime abgeladen wird? Was früher die Juden waren, sind heute die Muslime und der Islam. mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Friedens-Nobelpreis für Trump
US-Osterbotschaft
Von Ulrich Gellermann

Es kann nicht sein, dass Donald noch keinen hat. Obama hat ihn doch auch bekommen. Wahrscheinlich weil er mit zielgenauen Drohnen diesen oder jenen und immer mehr Moslems vom Kamel geholt hat. Auch die Europäische Union konnte ihn ins Regal stellen, denn ihre wichtigen Mitglieder waren alle schon mal auf bewaffneten Friedensmissionen im Ausland unterwegs. Und nur weil Donald der Große erst vergleichsweise kurz im Amt ist, hat er noch keinen Friedensnobelpreis bekommen? Das kann nicht wahr sein. Denn was bei Trump kurz sein mag, gleicht er immer durch Dicke aus: Mehr als einen Meter Durchmesser bringt die Mega-Bombe, die Massive Ordonance Air Blast (MOAB)“ in den Umfang-Wettbewerb ein. Auch die Länge kann sich mit neun Metern sehen lassen. Wenn das kein Nobelpreis-Argument ist! mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Was ist "Pulse of Europe"?
Pulsfühlen am Totenbett
Von Ullrich Mies

Seit einiger Zeit ist ein wahrer Festival-Hype zu Gunsten der EU entstanden. Vielleicht wäre es korrekter von Propagandastürmen zu sprechen. Die Enthusiasten-Hurricane fegen jeweils sonntags durch europäische Städte. Bislang fanden die meisten Events in deutschen Städten statt. Hätten sich die EU-Begeisterten etwas intensiver mit dem aktuellen Zustand der EU befasst, wären sie sicher zu Hause geblieben. Am 2. April 2017 nahmen in 12 europäischen Ländern und 85 Städten etwa 48.000 Menschen an Kundgebungen von Pulse of Europe teil. Eine Woche zuvor waren es 44.000 in 11 Ländern und 68 Städten und zwei Wochen zuvor am 19. März etwas mehr als 20.000 Menschen in 61 Städten. Das ist echte Dynamik! Da können sich die Initiatoren von Pulse of Europe stolz auf die Schultern klopfen. mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Giftgas in Syrien
CUI BONO?
Von Uri Avnery

CUI BONO – „Wem nützt es?“ – ist die erste Frage, die ein erfahrener Detektiv stellt, wenn er ein Verbrechen untersucht. Da ich selbst in meiner Jugend eine kurze Zeit lang Detektiv war, weiß ich, was das heißt. Oft ist der erste und nächstliegende Verdacht falsch. Man stellt sich die Frage: „Wem nützt es?“ und gleich taucht ein anderer Verdächtiger auf, an den man bis dahin noch nicht gedacht hatte. Seit zwei Wochen verfolgt mich diese Frage und lässt mich nicht mehr los. In Syrien wurde ein schreckliches Verbrechen begangen. Die Zivilbevölkerung in einer von Rebellen gehaltenen Stadt namens Idlib wurde mit Giftgas bombardiert. Dutzende von Zivilisten, darunter Kinder, starben eines elenden Todes. Wer könnte so etwas tun? Die Antwort liegt nahe: der schreckliche Diktator Baschar al-Assad. Wer sonst? mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Von weltweiter Wirksamkeit
Iran entwickelt unbesiegbare Defensivwaffe
Von Yavuz Özoguz

Inmitten der völkerrechtswidrigen Aggressionen der westlichen Welt wurde aus der Islamischen Republik Iran ein Video herausgeschmuggelt, das belegt, wie der Iran eine neue rein defensiv einsetzbare Wunderwaffe entwickelt hat, die als unbesiegbar gilt. Die neue Waffe kann sowohl gegen Atomangriffe als auch gegen Chemiewaffenangriffe bestehen und gilt selbst für noch nicht entwickelte Waffen als unbezwingbar. In einer geheimen geschlossenen Halle im Herzen von Teheran hat eine uniformierte Eliteeinheit einige Manöverübungen mit der Waffe durchgeführt. Dabei haben offensichtlich außerhalb der Halle einige weitere Soldaten mitgeübt. Sie waren aber, damit es für Sattelitenaufnahmen nicht zu auffällig wirkt, nicht uniformiert, sondern in zivil gekleidet. mehr...

 

Kommentar  vom 19.04.2017
Nachtrag zum Ostermarsch 2017 in Frankfurt
Friedensbewegung verkehrt
Von Hajo Kahlke

Friedensbewegung verkehrt: Da spricht auf dem Frankfurter Ostermarsch 2017 als offizielle Rednerin die Vertreterin einer Partei, welche seit mittlerweile Jahrzehnten verlässlich deutsche Unterstützung für bzw. sogar Direkt-Beteiligung an Kriegsinterventionen befürwortet, und zwar bis hin zu offenen Aggressionskriegen. Es ist die hessische SPD-Politikerin Ypsilanti, die da auf der Schlusskundgebung versucht, "trotz mancher zwischen uns bestehenden Differenzen" ein lügnerisches Wir-wollen-doch-alle-etwas-bewegen-Gefühl auf dem Römer herbeizureden. Dabei sieht Ypsilanti sich allerdings nicht einmal bemüßigt, wenigstens die jüngste Aggressions-Befürwortung ihrer Partei in Form von Sigmar Gabriels Verständnis für Trumps Syrien-Bombardierung zu verurteilen. Mehr kann ein Ostermarsch sich nicht entwürdigen. mehr...

 

Glossen  vom 19.04.2017
Fragen über Fragen
Was ist ein SCHULZ?
Von Ullrich Mies

Die schwerwiegendste Gegenwartsfrage, die aktuell viele Deutsche bis tief in die Nacht hinein quält, lautet: „Was ist ein SCHULZ?“ Selbst der Artikel ist noch ungeklärt. Wie heißt es doch gleich richtig: „der, die oder das SCHULZ?“ Die Verwirrung könnte zurzeit nicht größer sein. Jedes Medium, jede Nachricht ist voll von SCHULZ. Deutschland ist sozusagen komplett verschulzt. Was also ist ein SCHULZ? 1. Ein neues cooles Haargel? 2. Das neue Zahlungsmittel der EU, das den EURO ablöst: 1 SCHULZ, 10, 20, 50, 100 und 200 Schulz? 3. Die Bezeichnung für neue Schuldverschreibungen, die in Staats-SCHULZ-Scheinen ausgegeben werden und die maroden Staatsfinanzen sanieren sollen? 4. Die Bezeichnung für ein Trojanisches Pferd bis zum Hals angefüllt mit neoliberaler/marktradikaler Ideologie, das von Brüssel/Straßburg nach Berlin galoppierte? mehr...

 

Glossen  vom 19.04.2017
Verschwörungstheorien, Drohnen und die Schmach von Stalingrad
Unsere Freunde, die Amerikaner
Von Wolfgang Bittner

Anfang Februar erschien im Westend Verlag das Satire-Buch „Die Abschaffung der Demokratie“ von Wolfgang Bittner. In seinem Vorwort schreibt der Autor: "Die Politik fordert Satire heraus, sie ist nicht erst seit heute derart fragwürdig, dass in vielen Fällen nur noch der Ausweg in Spott, Ironie, Sarkasmus und Hohn bleibt. Denn bei genauerem Hinsehen liegt der Schluss nicht allzu fern, dass uns in unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit die reale Idiotie umgibt. Nehmen wir die in letzter Zeit so intensiv betriebene Aufrüstung auf Kosten des Volksvermögens gegen einen fingierten Feind. Dachten nicht die meisten Mitmenschen um die Jahrtausendwende, das sei vorbei? Doch nicht wenige unserer Zeitgenossen scheinen als Couch-Potatoes nichts als ihr tägliches Tittitainment zu genießen, und die Medien unterstützen sie fleißig und beflissen dabei. (…) Wozu Satire? Lässt sich mit Satire überhaupt etwas ändern? Wer Satire liest und versteht, weiß doch sowieso schon Bescheid. Aber bisweilen dachte ich dann, dass manche dieser Texte, die schließlich auch einen unterhaltenden Charakter haben, diesen und jene, wenn schon nicht aufrütteln, so doch wenigstens amüsieren oder bestätigen könnten. Und eine positive Seite hat die Satire auf jeden Fall, nämlich für den Satiriker: Er lässt den Dampf ab, der gefährlich angestiegen ist, und danach geht es ihm besser. Ist das etwa nichts?" Ein Beispiel für viele aus dem Buch "Die Abschaffung der Demokratie": mehr...

 

Filmclips  vom 19.04.2017
In Fischbach gleich hinter dem Hinzenberg
Der würgende Tod I: Giftgaslagerung in Deutschland
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv, 1982

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 19.04.2017
Ostermarsch 2017
"Kriegstreiberei gegen Russland stoppen"
Von Arbeiterfotografie

Von "zunehmenden Spannungen zwischen NATO und Russland", schreibt "ausgewogen" die Friedenskooperative. Aber es geht auch realistischer: "Kriegstreiberei gegen Russland stoppen", lautet ein Slogan auf dem Ostermarsch Jagel in Schleswig-Holstein. "Aktuell werden im neu eröffneten US-Waffendepot in Dülmen Panzerfahrzeuge für die Konfrontation mit Russland eingelagert", heißt es in einem Resümee des Ostermarsches Rhein-Ruhr. "Wir wollen ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands, um die jetzt entstandene Konfrontation aufzulösen", heißt es in einer Ostermarsch-Rede in Bremen. Es ist nicht Russland, "das an die NATO herangerückt ist, sondern die NATO ist durch kontinuierliche Erweiterungen an Russland herangerückt. Und es ist ein friedenspolitischer Offenbarungseid dieser Bundesregierung, dass jetzt 65 Jahre nach dem Überfall Nazideutschland auf die Sowjetunion, deutsche Soldaten an der russischen Westgrenze stehen. Das ist geschichtsvergessen... In der heutigen Zeit ist es angesichts der US-Aggression und der Beihilfe der Bundesregierung nicht übertrieben, von einer wachsenden Weltkriegsgefahr zu sprechen." Das ist beim Ostermarsch in Düsseldorf zu hören. Die NRhZ zeigt Fotos von Ostermärschen in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Flensburg, Jagel, Jülich und Köln. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 19.04.2017
Dokumentarfilm "Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien"
Wikipedia – unterhöhlt von ideologischen Termiten
Von Wolfgang Effenberger

Wie kann ich die Massen so geschickt manipulieren, dass sie es nicht merken? Bestimmt nicht mehr so, wie es Goebbels Propagandamaschinerie in den Anfangsjahren des Rundfunks vorgemacht hat, mit Geschrei und theatralischen Gesten. In einer modernen, demokratischen Informationsgesellschaft muss ich raffinierter vorgehen, die Menschen müssen das Gefühl haben, sich auf Grund von Fakten und pluralistischen Kommentaren ihre eigene Meinung zu bilden. Also muss ich sie gezielt mit Informationen füttern, die genau die gewünschte "Meinung" generieren – und zwar unauffällig, unter dem Deckmantel seriöser, unabhängiger, wissenschaftlich fundierter Recherche. Was wäre dazu geeigneter als das allseits gern genutzte Internetlexikon Wikipedia – es ist nicht kommerziell, die Informationen werden laufend korrigiert, die Quellen jeweils angegeben. Jeder kann sich daran beteiligen. Eine großartige Idee der demokratischen und wissenschaftlichen Kontrolle! Nur leider hat sich die Realität von Wikipedia von dieser Idee inzwischen weit entfernt. mehr...

 

Literatur  vom 19.04.2017
Gedicht für den Frieden
Quelle der Zuversicht
Von Afsane Bahar

Wenn ich unsere Medienlandschaft betrachte
wächst bei mir grenzenlos
ein empörendes Erstaunen
da ich mich immer wieder
wie in einem großen Kerker fühle
schalltot und echolos mehr...

 

Literatur  vom 19.04.2017
Eine Anklage des Jungen Christian gegen die Kriege dieser Welt
Erwachsene Kinder (4)
Von Karl C. Fischer

"Der Krieg entlässt seine Kinder. Aber: Es sind keine! Sind erwachsene Kinder. Kinder, die nicht Kind sein konnten, durften. Kinder, um ihre Kindheit, das heißt vor allem um die Unbedarftheit gebracht. Denn ihnen blieb keine andre Chance, als mit überlebensgroßem Überlebenskampfgeist zu Werke zu schreiten", schreibt Ulrich Land über die autobiografische Geschichte "Erwachsene Kinder" des Kölner Schriftstellers Karl C. Fischer. Die NRhZ bringt daraus – auch und insbesondere im Hinblick auf die zunehmend bedrohliche NATO-Aggression gegenüber Russland – eine Reihe von Auszügen... Wie konnte es nur dazu kommen, dass eine kleine NSDAP solche Macht an sich riss? Viele Gründe, sehr viele, sind da zu nennen. Exzessiv wirkten sie mit Formen, Beschwörungen und – mit Symbolen. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Der würgende Tod I: Giftgaslagerung in Deutschland
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv
FOTOGALERIE