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Aktueller Online-Flyer vom 03. Dezember 2016

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Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 29.11.2016
Werner Rügemer (3.12., Köln), Dr. Seltsams Wochenschau (4.12., Berlin), Stephan Mögle-Stadel (10.12., Wuppertal) – AUSSTELLUNGEN ... noch bis ... European Month of Photography Berlin – THEATER... Berliner Compagnie "Das Bild vom Feind", FILM ... Stunksitzung (11.12., Köln)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Inland  vom 30.11.2016
Kölner Klagemauer: Antrag der Piraten an den Kultur-Ausschuss der Stadt Köln
Rufmord im Interesse von Rassisten geht weiter
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Thomas Hegenbarth, der nach Angaben der rechtsextremen Wochenzeitung "Junge Freiheit" im NRW-Landesverband der rechtsextremen Schill-Partei 2002 zum Schriftführer gewählt wurde, ist einer von zwei Piraten, die alle anderen Kölner Parteien rechts überholen wollen, indem sie einen Antrag an den Ausschuss Kunst und Kultur des Kölner Stadtrats stellen, der Friedenspreisträger Walter Herrmann und die von ihm initiierte "Kölner Klagemauer für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht" im Interesse des israelischen Apartheid-Staates Israel als antisemitisch verunglimpfen soll – eines Staates, der den Vorwurf des Antisemitismus benutzt, um seinen gegenüber den Palästinensern praktizierten Rassismus nicht zum Thema werden zu lassen. Der Antrag gipfelt in dem Gedanken, die Klagemauer in die Verfügungsgewalt dieses Staates zu bringen. In einer begleitenden Pressemitteilung wird die Klagemauer als „der Schandfleck der Domplatte“ diffamiert. Die zionistische website Hagalil lässt einen Anwalt des rassistischen Israel verschleiernd kommentieren: Walter Herrmanns „antisemitischer Nachlass gehört in ein Archiv, das es als seine Aufgabe betrachtet, Antisemitismus wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Politisch gehört es geächtet.“ mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 30.11.2016
Aus dem Querkopf
Weniger macht schlau
Von Harald Schauff

Was dichtet die Ideologie des Workaholismus der Arbeit nicht alles an Vorzügen an: Reich soll sie machen, nicht nur materiell, sondern auch ideell. Dazu gesund, munter, fit und schlau. Global und historisch besehen tat und tut sie dies. . . im Ausnahmefall, welcher bestätigt: Das Gegenteil war und ist die Regel. Die übergroße Mehrheit der Arbeitenden wird durch ihre Arbeit nicht reich und empfindet sie auch nicht als Bereicherung, sondern als lästiges Übel. Verschlissene Gelenke, krumme Rücken, geschädigte Herzen und zittrige Finger künden von der Ungesundheit der alltäglichen Plackerei. mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Interview der "New York Times" mit Donald Trump
„Gerne wäre ich derjenige, der Israel und Palästina Frieden bringen kann“
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Bereits in der vergangenen Ausgabe der NRhZ war das Interview der "New York Times" mit Donald Trump Thema. Es ging um die Beziehungen zwischen USA und Russland sowie um seinen Chefstrategen Steve Bannon. Angesprochen ist im Interview der "New York Times" aber auch das Thema Palästina/Israel. „Gerne wäre ich derjenige, der Israel und Palästinensern Frieden bringen kann“, sagt Donald Trump. Und weiter: "Ich würde das sehr gut finden. Es wäre eine großartige Leistung, denn niemand war dazu bislang fähig... Einflußreiche Israelische Geschäftsleute sagen mir, das sei nicht zu machen, das sei unmöglich. Ich stimme dem nicht zu. Ich glaube, Frieden ist machbar. Ich glaube, die Menschen sind es leid, erschossen und getötet zu werden... Ich habe Gründe zu glauben, dass ich es schaffen kann.“ Darüber berichtet auch die "Jerusalem Post". mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Nach der 18. Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE
LINKE, Friedensbewegung und Regime-Change
Von Brigitte Queck

Die Partei DIE LINKE nebst ihrer Kommunistischen Plattform könnten eine Alternative zur AfD und anderen bürgerlichen Parteien in Deutschland sein. Aber streben sie das auch ernsthaft an? Am 19.11.2016 nahm ich als Außenstehende an der 3. Tagung der 18. Bundeskonferenz der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE teil, auf der auch eine Wahl des Bundessprecherrates und des Bundeskoordinierungsrates erfolgte. Auch Rim Farha wurde erneut in diesen Bundessprecherrat gewählt. Zugleich ist die kurdische Syrerin auch Mitglied der Oppositionsgruppierung um Michel Kilo, der von Anbeginn einen US-Militärschlag forderte, „um das Assad-Regime zu stürzen“! mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Nachruf zum Tod von Fidel Castro
Der erste Präsident des sozialistischen Kubas ist tot
Von Brigitte Queck

Fidel Castro – der Comandante der Revolution – wird immer in den Herzen seines Volkes und der Werktätigen der Völker der Welt leben! Er wird uns allen ein Beispiel im Kampf um eine bessere Welt sein! Fidel Alejandro Castro Ruz geboren am 13.August 1926, war ein kubanischer Revolutionär und Politiker. Er war Regierungschef, Staatspräsident und Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas. Am 25. November 2016 ist er in der Provinz Santiago de Cuba, gestorben. Er hinterlässt die Kinder Alina Fernández Revuelta, Fidel Ángel Castro Diaz-Balart, die Geschwister Raúl Castro, Juanita Castro, Ramón Castro Ruz und seine Ehepartnerin Dalia Soto del Valle, mit der er seit 1980 verheiratet war. mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Deutsche Regierungskriminalität hinsichtlich Syrien
Berlins außenpolitischen Kurs korrigieren
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Verlogenheit und Dummheit der CDU-Spitze der Merkel-Regierung hinsichtlich ihrer Kriegsbeteiligung in Syrien ist seit langem vor der Öffentlichkeit bloßgestellt, ein hinterhältiger Krieg, den sie durch ihre Recht brechende verfehlte Außenpolitik, also durch Regierungskriminalität mit initiiert hat und weiter führen will. mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Eine Revolution in der Karibik
Kuba und Fidel Castro (Teil 1)
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

"Am 1. Januar 1959 übernahm Revolutionsführer Fidel Castro die Macht in Kuba. Zu Beginn schien ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Kuba und seinem großen Nachbarn, den Vereinigten Staaten, noch möglich. Der gestürzte korrupte kubanische Diktator Fulgencio Batista war in die Dominikanische Republik geflohen. ... Auf Einladung der amerikanischen Gesellschaft der Zeitungsverleger besuchte Castro im April 1959 Washington und New York. Wohin auch immer sich der charismatische Castro bewegte, folgten ihm Massen von Zuschauer. Diese Amerikaner mochten Castro, und er mochte sie. 'Wir sind niemals Amerikanern wie diesen begegnet. Wir kennen nur die Kolonialisten', sagte er wiederholt." Das schreibt Daniele Ganser in seinem Buch "Illegale Kriege". mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Medien und Politik:
Trump kanzelt US-Lügenpresse ab
Von Rainer Rupp

Die Crème de la Crème der US-Medien hat sich schon auf die Einladung beim designierten Präsidenten gefreut. Dann mussten sich die Medien-Bosse eine harte Standpauke von Trump anhören. Das Klima zwischen den Mainstream-Medien und dem neuen Mann im Weißen Haus bleibt giftig. Mit bösen Worten empfing der designierte US-Präsident Donald Trump am Montag die etwa 30 Bosse und Chefkommentatoren der alles beherrschenden US-Mainstreammedien. Zuvor hatte er sie selber zu einer Aussprache in sein Trump-Hotel in New York geladen hatte. "Dieser Raum ist voller Lügner, die betrügerischen, unehrlichen Medien, die alles falsch gemacht haben“. Er fuhr fort, indem er Jeff Zucker, Chef des weltweiten US-Nachrichtensenders CNN, bei seinem Namen nannte und sagte, jeder, der bei CNN arbeitete, sei „ein Lügner und CNN ist ein Netzwerk von Lügnern“. mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Die Ignoranz des politischen Establishments
Merkel und von der Leyen fürchten Trumps Annäherung an Russland
Von Wolfgang Bittner

Angela Merkel, die sich als „persönliche Freundin“ Obamas aufführt, hatte von vornherein Partei für Hillary Clinton genommen und nicht mit der Wahl von Donald Trump gerechnet. In ihrer Gratulationsadresse erinnerte sie den designierten US-Präsidenten an seine Verantwortung für die weltweite Entwicklung und ermahnte ihn indirekt zur Einhaltung demokratischer Grundwerte: „Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine alte und ehrwürdige Demokratie … Deutschland und Amerika sind durch Werte verbunden: Demokratie, Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. Auf dieser Basis biete ich dem künftigen Präsidenten der Vereinigen Staaten von Amerika, Donald Trump, eine enge Zusammenarbeit an.“ mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Donald J. Trump
Hoffnungsträger oder Zeitbombe?
Von Wolfgang Effenberger

Nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump schickte als einer der Ersten Wladimir Putin dem "President Elect" ein Glückwunschtelegramm, in dem er die Hoffnung ausdrückte, dass „es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen“. Weiter schrieb Putin, er vertraue auf „den konstruktiven Dialog zwischen Moskau und Washington, gleichberechtigt und mit gegenseitigem Respekt und im Interesse beider Nationen und der Welt.“ Und die russischen Duma-Abgeordneten begrüßten die Nachricht von Trumps Wahlsieg stehend mit langanhaltendem Beifall. Diese positiven Signale aus Moskau lösten bei Vielen berechtigte Hoffnung auf Entspannung und Ausgleich zwischen Russland und den USA aus – Visionäre sahen schon ein Friedenspflänzchen keimen. mehr...

 

Globales  vom 30.11.2016
Hydrogeologe Clemens Messerschmid zum Kampf um Wasser in Palästina
Ich versuche, Wut zu erzeugen – Empört Euch!
Im Gespräch mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

2017 jährt sich die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete zum 50sten Mal. Seit dem Abschluss der Oslo-Abkommen, die zum Ziel innerhalb einer Interimszeit von 4 Jahren (1995 bis 1999) die Gründung eines palästinensischen Staates projektieren, ist der Friedensprozess ohne Fortschritt – im Gegenteil. Die palästinensischen Bewohner der Westbank sind einer Civil Administration genannten, der israelischen Militärbesatzung zugehörigen Willkür-Herrschaft ausgeliefert, die weltweit ohne Beispiel ist. Besonders deutlich wird die Abhängigkeit der palästinensischen Bevölkerung beim Thema Wasserversorgung, speziell der Versorgung mit Trinkwasser. Der mit Abschluss des Oslo-II-Abkommens zugesicherte Bedarf an Trinkwasser wurde nicht nur nicht eingehalten – er wird bis heute, also 20 Jahre später – unterschritten. Wenn darüber – was so gut wie nie der Fall ist – in den Leitmedien berichtet wird, ist die Aufregung groß. Und wie Kenner der Szene wissen, sind aufschlussreiche Informationen seitens des Israelischen Staates generell unerwünscht. Im Oktober und November bereiste der in Ramallah lebende, aus München stammende Hydrogeologe Clemens Messerschmid die Bundesrepublik mit seinem Vortrag: Bis zum letzten Tropen. Die palästinensische Wasserkrise. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 30.11.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (45)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Ich hoffe wie alle Menschen auf der Welt, dass es keine Kriege mehr gibt!“ „In unserer heutigen Zeit muss man die Demokratie neu definieren, besonders in USA“ „Kein Krieg!“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 30.11.2016
Eine Prioritätenliste
Es geht um mehr als Trumps Träume
Von Irene Eckert

Zwar will mir scheinen, dass sich hinter dem viel geschmähten Herrn Trump eine intelligente und möglicher Weise viel sympathischere Persönlichkeit verbirgt, als uns durch das Spiegelglas der Medien zu sehen erlaubt ist. Aber darauf kommt es nicht an. Obama war doch vielen von uns sehr angenehm. Sein "Yes we can" haben wir ihm gerne geglaubt und oft kopiert. Und doch haben wir sehr rasch erleben müssen, was er in kürzester Zeit angerichtet hat. Ob auch er unter der Hand ein anderer war, ob seine charmante Larve einen Bösewicht barg oder ob der Mann ein Opfer der Kräfte wurde, die ihn „in der Kralle“ hatten? Mir scheint es am Ende unerheblich. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 30.11.2016
Warnung der Falken:
Trumps Entspannungswille führt zum Dritten Weltkrieg
Von Rainer Rupp

Neokonservative Kriegsfalken hatten sich bei Demokraten wie Republikanern fest eingenistet. Mit der Wahl von Donald Trump sind sie erst mal kaltgestellt. Umso heftiger plustern sie sich in den Medien auf, um den Dritten Weltkrieg auf der Agenda zu halten. Glaubt man ihnen, dann ist der Dritte Weltkrieg immer noch unausweichlich, und zwar nicht infolge der NATO-Ostexpansion, sondern der angeblichen "russischen West-Expansion". Nur eine massive NATO-Aufrüstung könne demnach den Frieden sichern. Die Falken in den europäischen Regierungen sehen das nicht anders, mit der deutschen Kriegsministerin von der Leyen an vorderster Stelle. mehr...

 

Kommentar  vom 30.11.2016
Kommentar vom Hochblauen
Nur jene, denen das Land nicht gehört, sind in der Lage, es zu verbrennen!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Zu den Bränden im „jüdischen Staat“ kann man Naftali Bennet, rechtsradikaler Bildungsminister und Vorsitzender der Partei "Jüdisches Heim" und "Siedlerkönig", der die rassistische Siedlerpartei zu einem mächtigen Koalitionspartner innerhalb des Netanjahu Regimes aufgebaut hat, und der von einem "Groß-Israel", Eretz-Israel, vom Mittelmeer bis zum Jordan träumt und zusätzlich große Teile des illegal besetzten Westjordanlandes annektieren will, eigentlich nur beipflichten, der getwittert hat: "Nur jene, denen das Land nicht gehört, sind in der Lage, es zu verbrennen". mehr...

 

Kommentar  vom 30.11.2016
Araber in einem "jüdischen" Staat
Der Ruf des Muezzin
Von Uri Avnery

Der erste Muezzin stand während des Exils des Propheten aus Mekka auf dem Dach von dessen Haus in Medina und rief die Gläubigen zum Gebet. Er ging auch die Straßen entlang und tat dort dasselbe. Als der Islam zu einer etablierten Religion wurde, wurden Minarette gebaut. Ursprünglich war ihr Zweck, die Moschee zu belüften, indem sie die heiße Luft hinaus- und die kühlere Luft hereinließen. Der Muezzin kletterte in die Spitze und intonierte den Adhan, den Gebetsruf. Oft wurde dafür ein Blinder ausgewählt, einer, der nicht in die Häuser unten hineinsehen konnte. Das Wort ist eng mit dem biblischen und modern-hebräischen Wort "ha'asinu" („Hört zu!“) verwandt. Neuerdings machen elektrische Lautsprecher dem Muezzin die Arbeit viel leichter. Heutzutage kann er unten sitzen und ein Mikrofon benutzen. Wenn ein Tonträger benutzt wird, wird der Muezzin ganz und gar überflüssig. Jedenfalls muss die Stimme des Muezzin fünfmal am Tag erschallen und die Gläubigen zum Gebet rufen, das eine der fünf Säulen des Islam ist. Der erste Ruf wird vor der Morgendämmerung ausgeschickt. Und da ist etwas faul, wie Hamlet gesagt hätte, wenn es zu seiner Zeit Minarette in Dänemark gegeben hätte. mehr...

 

Glossen  vom 30.11.2016
Wir sind nicht käuflich, nur billig
Sozis für alle!
Von Ulrich Gellermann

Damit hatte Tante Marlis wirklich nicht gerechnet: Frank! Walter! Steinmeier! zierte Ihren Geburtstag! Alle hatten zusammengelegt, ihr Bruder Günther, ihre Kinder, alle Verwandten und sogar Nachbarn und Kollegen hatten was in den Klingelbeutel getan, nur um Marlis die größte Freude ihres 60-jährigen Lebens zu machen: Einmal mit Frank Walter Steinmeier im selben Raum zu sein. Schön, die halbe Stunde sollte 7.000 kosten, aber Steinmeier hatte dafür eine wunderbare Rede gehalten. Doch wie er drauf kam, dass ausgerechnet sie, Marlis Müller, eine „wirkliche Verteidigerin der westlichen Werte“ sein sollte? Da waren ihm wohl die Manuskripte durcheinander gekommen. Aber diese eleganten weißen Haare! Die blinkend geputzte Brille! Der schicke Anzug! Umwerfend! mehr...

 

Filmclips  vom 30.11.2016
Vortrag am 20. November 2016 im MIGRApolis in Bonn
"Wasserkrise" in Palästina: Bis zum letzten Tropfen
Clemens Messerschmid im Arbeiterfotografie-Video (Teil II)

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Fotogalerien  vom 30.11.2016
Zum Tod von Fidel Castro
Stratege für eine bessere Welt
Von Arbeiterfotografie

Donald Trump nennt den im Alter von 90 Jahren verstorbenen Fidel Castro einen "brutalen Diktator". Zumindest wird das über Trumps Facebook-Seite verbreitet. Auch der "linke" Gregor Gysi nennt Fidel Castro in einem am 28.11.2016 veröffentlichten Interview "Diktator" und spricht von einem "diktatorischen Regime". Doch diese Sichtweise ist unter Menschen, die in Kuba ein Land sehen, das für eine bessere Welt kämpft und dabei seit 60 Jahren dem Terror des US-Imperiums trotzt, zum Glück nicht die vorherrschende. Für sie gilt, was der brasilianische Theologe Frei Betto sagt: "Ein Journalist aus den USA fragte mich einmal, warum es auf Cuba keine Demokratie gebe. Ich entgegnete ihm: Kennst Du denn irgendein demokratisches Land? Er meinte: Ja, mein eigenes. Da frage ich: Wieviele Millionäre gibt es in den USA und wieviele in Cuba? Wieviele Arme, die nichts zu essen haben, gibt es in den USA und wieviele in Cuba? Wieviele Schwarze werden in den USA diskriminiert und wieviele in Cuba? Wieviele Kinder in den USA haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und wieviele in Cuba? Wie oft wird in den USA die Würde des Menschen verletzt und wie oft in Cuba? Wieviele Schwarze werden in den USA von der Polizei niedergeschossen und wieviele in Cuba?" Die NRhZ bringt zu Ehren von Fidel Castro, des Strategen für eine bessere Welt, eine Serie von Fotografien aus dem revolutionären Kuba und der Kuba-Solidarität sowie dokumentiert mehrere Nachrufe. mehr...

 

Literatur  vom 30.11.2016
Zum Greifen nah
Licht und Schatten
Von Afsane Bahar

Es ist eine klare Nacht
die Sterne zum Greifen nah
ich lausche der Melodie der Stille
genieße den Wein der Einsamkeit
und denke an dich
deine Kinder
und Kindes Kinder mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


"Wasserkrise" in Palästina: Bis zum letzten Tropfen
Clemens Messerschmid im Arbeiterfotografie-Video (Teil II)
FOTOGALERIE