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Aktueller Online-Flyer vom 30. Juni 2016

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Die NRhZ braucht Eure Unterstützung
Köln (NRhZ, 5.5.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 26.06.2016
Kampf für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht fortsetzen
Walter Herrmann ist gestorben
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Liebe Mitmenschen, am Morgen des Sonntag, dem 26. Juni 2016, ist Walter Herrmann, der Initiator der Kölner Klagemauer, im Alter von 77 Jahren gestorben. Jahrzehnte lang hat er gegen soziale Kälte, Rassismus und Niedertracht und für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht gekämpft. Seine Klagemauer gegen Wohnungsnot, sein Kampf um den Erhalt der GAG-Wohnungen, sein Einsatz für die Kölner Flora als öffentlicher Erholungsraum sind nur einige weitere Beispiele. Dabei hat er viel eingesteckt und niemals aufgegeben. In den letzten Monaten war es ein Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. mehr...

 

Inland  vom 29.06.2016
Klarheit durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2001
Grundgesetzkonform müsste die BRD aus der NATO austreten
Von Peter Haisenko

Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts lässt nur eine Konsequenz zu: Das Verbleiben der BRD in der NATO ist verfassungswidrig. Das ergibt sich aus der Tatsache, dass Deutschland sich in ein "kollektives System militärischer Sicherheit" einordnet, das nicht der Wahrung des Friedens dient. Dieses System hat den Namen NATO. Da die NATO nicht dem Frieden dient und nachweislich mehrere Angriffskriege geführt hat und weitere vorbereitet, ist die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands verfassungswidrig. Das heißt: die BRD muss aus der NATO austreten. Das ergibt sich zwingend aus der Betrachtung von Peter Haisenko, der auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 22. November 2001 aufmerksam macht. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 29.06.2016
Der Kampf für eine gentechnikfreie Landwirtschaft muss verstärkt werden
Gegen die Fusion von Bayer und Monsanto
Pressemitteilung von NABU, CBG, Navdanya International und IFOAM

Berlin – Aktuelle Ereignisse und Aspekte zur Gentechnik in Landwirtschaft und bei Lebensmitteln standen im Mittelpunkt einer Pressekonferenz, die am 27. Juni in Berlin gemeinsam von NABU, Navdanya International, dem weltweiten Dachverband für biologischen Landbau IFOAM – Organics International und der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) veranstaltet wurde. In ihrer Begrüßung positionierte Dr. Steffi Ober den NABU mit seiner Kritik an einer industriellen Landwirtschaft, welche die nationalen und weltweiten Nachhaltigkeits- und Biodiversitätsziele gefährdet. „Die industrielle Landwirtschaft, wie sie heute in Deutschland und weltweit betrieben wird, hat keine Zukunft. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft ist überfällig, um die Klimaziele auf der einen und mehr weltweite Gerechtigkeit auf der anderen Seite zu erreichen. Hierzu brauchen wir vielfältige und innovationsfreudige Landwirte, Züchter sowie Technikentwickler, die regional verwurzelt sind – das Gegenteil von weltweiten, großtechnischen Monopolisten.“ mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 29.06.2016
Ein Debattenbeitrag zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen
Eine Alternative für Gewerkschaften?
Von Ralf Krämer (ver.di)

In der letzten Zeit hat die Debatte über ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) neue Impulse bekommen. Im Zuge der Digitalisierungsdebatte wird es als Ausweg bei befürchteten Jobverlusten und Prekarisierung vorgeschlagen. Am 5. Juni 2016 gibt es in der Schweiz eine Volksabstimmung über die Einführung eines BGE. In Finnland will die konservativ-rechte Regierung 2017 ein Pilotprojekt starten. Auch in den Gewerkschaften gibt es organisierte VerfechterInnen eines BGE, die es immer wieder in die Diskussion bringen. mehr...

 

Globales  vom 29.06.2016
Betrachtung anlässlich der Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016
Wie aus Helden der Revolution ein Sex-Mob wird
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Nordafrika 2011: Eine Zeit der Helden ist ausgebrochen: „Tunesien feiert den Helden des arabischen Frühlings“ – „Der arabische Frühling hat viele Helden“ – „Die Helden der Jasmin-Revolution“. An Helden des "Arabischen Frühlings" wird der Friedensnobelpreis verliehen. Doch dann kommen die Helden aus "Nordafrika" in der Silvesternacht 2015/2016 nach Köln und werden zum "Sex-Mob": „Die Sex-Mob-Attacken in der Silvesternacht“ – „Silvester-Nacht in Köln... Er soll einer der gesuchten Sex-Gangster sein“ – „Sexmob... eine neue Form organisierter Kriminalität“. Menschen werden benutzt – als "Helden" und dann als "Sex-Mob". Aus Helden werden Sexualstraftäter. Es ist der pure Wahnsinn. Die "Killary" genannte Hillary lässt grüßen. mehr...

 

Globales  vom 29.06.2016
Nicht-religiöse Ziele im Auge
"Dschihadisten": nützliche Idioten
Von Heinrich Frei

Kürzlich fragte mich eine nette Frau in Höngg in Zürich an der Ackersteinstrasse, ob ich schon eine Bibel habe. Ich bejahte die Frage. Wenn ich keine Bibel gehabt hätte, hätte sie mir eine geschenkt, sagte sie mir. Einen Koran, den ich noch nicht habe, hätte ich genommen. Ich denke, es ist nicht schlecht, wenn man den Koran wie die Bibel liest, so gut wie man die Religionskritik von Ludwig Feuerbach und Sigmund Freud zur Kenntnis nehmen kann, und die Bücher des grossen Kritikers des Christentums Karl Heinz Deschner. Auch Katholiken dürfen heute alle Bücher lesen, auch Freud und Marx. Der Index der verbotenen Bücher wurde unter Papst Paul VI abgeschafft. mehr...

 

Globales  vom 29.06.2016
Brexit: ein wortwörtlich historisches Ereignis
Europäische Union: heute Abend tot (24. Juni 2016)
Von Pierre Levy (Ruptures)

Für die globalisierten Eliten übertrifft es die schlimmsten Alpträume, war eigentlich unvorstellbar. Für diejenigen aber, die das europäische Geschehen aufmerksam verfolgen und sich bewusst sind, dass die EU richtiger Weise eine wachsende Ablehnung durch die Bevölkerung erweckt, war es vorhersehbar. Vor allem springt ein Tatbestand ins Auge. Auch wenn ein Teil der englischen Bourgeoisie die Entscheidung, das Vereinigte Königreich aus der EU zurückzuziehen, unterstützt, erstaunlich ist doch das Auseinanderklaffen: Auf der einen Seite die institutionellen und politischen Eliten (und – von einigen lobenswerten Ausnahmen abgesehen – die Gewerkschaften), die City, die Banken, die Chefs der großen Unternehmen (1300 von ihnen hatten zwei Tage vor der Abstimmung noch einen letzten Appell lanciert) – und die Betuchten in städtischen Milieus, auf der anderen Seite die Wohnviertel der einfachen Leute, die Arbeiterstädte, die vernachlässigten Vorstädte, ganze desindustrialisierte, sich selbst überlassene Regionen. mehr...

 

Globales  vom 29.06.2016
US-Militäretat: 685 Milliarden Dollar plus weitere NATO-Staaten – versus Russland: 88 Milliarden Dollar
Außenpolitik mit Richtschnur der UN-Charta gestalten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die geäußerte „Sorge“ des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über den erhöhten Militäretat Russlands als Rechtfertigung für die NATO-Manöver in Polen und im Baltikum hat mit den realen internationalen Verhältnissen gar nichts zu tun. Im Gegenteil. "Zwar haben die Vereinigten Staaten zur Rechtfertigung der vielen Kriege, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg geführt haben,... viel von Menschenrechten und Demokratisierung gesprochen, aber in Wahrheit ging und geht es immer um Absatzmärkte und Rohstoffquellen. Um diese Interessen auch militärisch durchzusetzen, verfügen die USA über den größten Militäretat der Welt. Nach den Zahlen des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI für das Jahr 2013 liegen sie mit 685 Milliarden Dollar weiter deutlich vor China, 188 Milliarden Dollar, und Russland, 88 Milliarden Dollar. Die NATO-Mitglieder geben zusammen 1000 Milliarden Dollar für den Militärsektor aus und fühlen sich dennoch von Russland, das 88 Milliarden ausgibt, mächtig bedroht. Mit dieser Bedrohung wird die Kampagne für höhere Rüstungsausgaben, die zur Zeit in deutschen Medien läuft, begründet, wie schon zu Zeiten des Kalten Krieges." (Oskar Lafontaine) mehr...

 

Globales  vom 29.06.2016
Betrachtung anlässlich des Brexit-Referendums
Die EU – ein transatlantischer Spaltpilz
Von Wolfgang Effenberger

Am 24. Juni, keine 24 Stunden nach der Abstimmung, fragt Paul Craig Roberts auf der Website des von ihm gegründeten "Institute for Political Economy": "The Brexit Vote – What does it Mean?" und gibt in seinem sprengstoffgeladenen Artikel eine eindeutige Antwort: „Hoffentlich ein Auseinanderbrechen der EU und der NATO und damit die Vermeidung des Dritten Weltkriegs“. Für den ehemaligen stellvertretenden Finanzminister von Ronald Reagan sind die EU und die NATO „bösartige Institutionen“ (evil institutions), die von den USA kreiert wurden, „um die Souveränität der europäischen Völker zu zerstören. NATO und EU ermöglichen Washington die Kontrolle über die westliche Welt. Unter dieser Tarnung wird Washingtons Aggression erst möglich. Ohne EU und NATO kann Washington Europa und das Vereinigte Königreich nicht in einen Konflikt mit Russland zwingen. Ohne EU und NATO hätte Washington in den letzten 15 Jahren nicht sieben muslimische Länder zerstören können, ohne als Kriegsverbrecher gehasst und isoliert zu werden. Kein US-Regierungsmitglied hätte ins Ausland reisen können, ohne verhaftet und vor Gericht gestellt zu werden.“ Paul Craig Roberts´ vernichtende Analyse ist es wert, im historischen Kontext gesehen zu werden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 29.06.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (23)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Eine 'Elite' von 'Kriminellen', die Neue-Weltordnungs-Mafia versklavt den Rest der Welt und beherrscht Politik, Medien und Konzerne“ „Wir wünschen uns, dass die Menschen endlich lernen, in Frieden zu leben!“ „So lange wie Rambo-Filme die Köpfe unserer Kinder verdrehen, solange wird sich auch bei dieser Generation die Einstellung zum Krieg nicht ändern.“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 29.06.2016
Was folgt aus der Anwendung des Prinzips der Äquidistanz?
Unterdrückte aller Länder, mäßigt Euch
Von Klaus-Peter Kurch

Folterer und Gefolterte: mäßigt Euch! Angreifer und Angegriffene: mäßigt Euch! Unterdrücker und Unterdrückte aller Länder: mäßigt Euch! Diese Aufforderungen folgen dem Prinzip der so genannten Äquidistanz. Sie gehen zu Täter und Opfer auf die gleiche Distanz. Das ist ein in der Friedensbewegung häufig anzutreffendes Prinzip. Ist das der richtige Weg? "Schluss mit dem Gemetzel! Mäßigt Euch!", hatte Elfriede gefordert, nachdem der VVN-Geschäftsführer den Deutschen Freidenker-Verband und den Bundesverband Arbeiterfotografie in unlauterer Weise öffentlich angegriffen hatte und die Angegriffenen mit deutlichen Worten reagiert hatten. Die NRhZ hat Elfriedes Artikel seinerzeit veröffentlicht. Als Klaus-Peter Kurch daraufhin Elfriede in bissiger Form geantwortet hat, folgte die NRhZ der Aufforderung der Mäßigung und veröffentlichte seine Antwort nicht. Doch mittlerweile sind Zweifel aufgekommen, ob es richtig war, die Erwiderung von Klaus-Peter Kurch der NRhZ-Leserschaft vorzuenthalten. Deshalb holen wir die Veröffentlichung des Artikels jetzt nach. Ihr Titel: "Elfriede verlangt Mäßigung – eigentlich eine passable Küchenweisheit". mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 29.06.2016
Klage des LUFTPOST-Herausgebers Wolfgang Jung in dritter Instanz abgewiesen
Keine Klagebefugnis eines Anwohners für die Überwachung von US-Drohneneinsätzen
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat dem LUFTPOST-Herausgeber Wolfgang Jung die Befugnis, gegen die völkerrechts- und verfassungswidrige Nutzung der US Air Base Ramstein zu klagen, abgesprochen. Im Rahmen der Revisionsverhandlung über die Verwaltungsstreitsache Wolfgang Jung gegen die Bundesrepublik Deutschland am 05.04.2016 wies der vorsitzende Richter darauf hin, dass es nicht um die Aufklärung aufgeworfener Sachfragen, sondern nur um die Klagebefugnis des Klägers gehe. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in der Verwaltungsstreitsache BVerwG 1 C 3.15 des LUFTPOST-Herausgebers gegen die Bundesrepublik Deutschland in der vom Gericht veröffentlichten Fassung sowie die Pressemitteilung der Anwälte des Klägers zu diesem Urteil und eine persönliche Schlussbemerkung von Wolfgang Jung sind nachfolgden wiedergegeben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.06.2016
Freidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
Zusammenarbeit und Frieden mit Russland!
Vom Verbandsvorstand der Deutschen Freidenker

Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren. Am 30. Januar 1933 hatte Reichspräsident von Hindenburg im Auftrag des monopolistischen Finanzkapitals die Regierungsgewalt in Deutschland an die Hitler-Faschisten übertragen. Die Verfolgung von Antifaschisten begann umgehend, ihre Organisationen wurden verboten: zuerst im März 1933 die Kommunistische Partei Deutschlands und der Deutsche Freidenker-Verband, die Gewerkschaften im Mai und die SPD im Juni 1933. mehr...

 

Kommentar  vom 29.06.2016
Kommentar vom Hochblauen
Die Domina(nz) aus Berlin muss ein Ende haben!
Von Evelyn Hecht-Galinksi

Hat der Brexit auch das Verhältnis von der EU zum "Jüdischen Staat" verändert? Wo doch Cameron ein glühender zionistischer Unterstützer des "Jüdischen Staates" ist. Diese EU mit der Domina(nz) Merkel an der Spitze ist am Wendepunkt und steht vor einem Scherbenhaufen. Schon hat Merkel nach Berlin geladen, um sich mit Kollegen des „Kern Europa“ zu beraten. Warum ist es gerade Merkel, die nach Berlin lädt und warum nicht nach Brüssel? Im Schatten der Kriege, Krisen und der Fußball-EM kann sich währenddessen der "Jüdische Staat" als ethnischer Säuberer Palästinas betätigen. Können sich die jüdischen Besatzer doch sicher sein, dass die EU so mit sich selbst beschäftigt ist, dass keine Störung zu erwarten ist, die diesem verbrecherischen Treiben ein Ende setzt. Unter Führung von Merkel-Deutschland und ihrer zionistischen Dominanz und geleitet von den US-Freunden ist Merkel zu einem Befehlsempfänger von Obama und den US-Hegemonieansprüchen geworden. mehr...

 

Kommentar  vom 29.06.2016
Frau Merkel verteidigt die Freiheit des Westens in Syrien
Obama befiehl, wir folgen Dir
Von Ulrich Gellermann

Das hätte sich der kleine Frank-Walter nicht gedacht: Da hat er mal nen eigenen Gedanken, etwa so: Zwar hat die NATO mit schwerem Gerät und mehr als 30.000 Mann an der russischen Westgrenze die Russen irgendwie bedroht, zwar habe ich diesem gefährlichen Kriegsspiel als Außenminister irgendwie zugestimmt, aber jetzt ist mir doch irgendwie bange: Was ist wenn der Russe nicht mitspielt? Da sag ich doch lieber, im Nachhinein: War nicht so gemeint, lieber Russe. Ist nur son bisschen Panzerkettenrasseln, wie Kinder mit ihren Rasseln rasseln. Alles wird wieder gut. Was Frank-Walterchen für ein Beschwichtigungssäuseln gehalten hat, das bläht sich jetzt zu einem Sturm auf, macht sich in die Windhose vor lauter Entsetzen und verschärft die Lage. mehr...

 

Kommentar  vom 29.06.2016
Barak in neuem Format
Wiederkunft?
Von Uri Avnery

PLÖTZLICH erscheint ein vertrautes, schon fast vergessenes Gesicht auf dem Fernseh-Bildschirm. Nun gut, nicht ganz vertraut, weil es jetzt einen markanten schwarzen Bart trägt. (Wenn ich er wäre, würde ich ihn schnell abrasieren.) Ja, da war er. Der ehemalige Stabschef und ehemalige Ministerpräsident Ehud Barak. Barak in neuem Format. Aggressiv. Geradeheraus. Er verurteilt Benjamin Netanjahu mit deutlichen Worten. Er wiederholt fast Wort für Wort meine Warnung, dass Netanjahu den Verstand verloren habe. Er sagt, dass Netanjahu „aus den Fugen geraten ist“, und dass es jetzt „Zeichen von Faschismus“ in Israel gebe. Das ganze Land erwachte und horchte auf. Barak ist zurück? Endlich ein Mann, der vielleicht Netanjahu besiegen könnte? mehr...

 

Filmclips  vom 29.06.2016
Zum Tod des Initiators der Kölner Klagemauer für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Walter Herrmann: Fels in der Brandung
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 29.06.2016
Protest in Köln: Drohender Verkauf des Bauwagenplatzes Krefelder Straße
Wem gehört die Welt?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Arbeiter-Samariter-Bund soll woanders sozial sein“, ist beim Protest-Korso "Gemeinsam für den Erhalt des Bauwagenplatzes 'Wem Gehört Die Welt'" zu lesen. Im Februar 2014 ist vom Rat der Stadt Köln das "Stadtentwicklungskonzept Wohnen" beschlossen worden. Auch das Grundstück Krefelder Straße/Ecke Innere Kanalstraße ist Teil der Flächenplanung dieses Konzepts "Wohnen". Deshalb soll auf dem Gelände des seit mehr als 20 Jahren bewohnten Bauwagenplatzes ein Verwaltungskomplex entstehen. Das zumindest ist die Logik der Kölner Stadtverwaltung, die das Grundstück an den Arbeiter-Samariter-Bundes verkaufen will. Ein Antrag der Linksfraktion in der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt, das Grundstück Krefelder Straße/Ecke Innere Kanalstraße aus der Flächenplanung des "Stadtentwicklungskonzepts Wohnen" heraus zu nehmen, ist im April 2016 an CDU, SPD, FDP und Grünen gescheitert. Die Bewohner des Bauwagenplatzes hatten deshalb für den 25. Juni 2016 zum öffentlichen Protest aufgerufen. „Kapitalismus ist der wahre Terrorismus“, ist nach der 9/11-Terror-Operation eine auf dem Bauwagenplatz vermittelte Erkenntnis. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 29.06.2016
Fragen zur Frage "Warum schweigen die Lämmer?"
Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (1)
Prof. Rainer Mausfeld im Interview mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Hauptverantwortung einer Regierung in einer "Demokratie" ist, die Minorität der besitzenden Klasse gegen die Majorität der Nicht-Besitzenden zu schützen. Eine repräsentative Demokratie repräsentiert NICHT den Willen des Volkes. Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil so genannter "demokratischer" Gesellschaften. Solche seltenen Sätze waren bei den Aachener Friedenstagen 2016 zu hören - bei einem Vortrag zur Frage "Warum schweigen die Lämmer?", gehalten von Prof. Rainer Mausfeld, einem Psychologen und Kognitionsforscher an der Universität Kiel. Mit ihm hat die NRhZ nun ein vertiefendes Interview geführt, das wir in zwei Teilen wiedergeben. Und wieder begegnen uns Aussagen, die sich der herrschenden Ideologie in den Weg stellen: "Es ist nicht Aufgabe einer Regierung, die Wahrheit zu sagen." Oder: "Regierungen der westlichen Demokratien sehen die eigene Bevölkerung als ihren Hauptgegner an." mehr...

 

Literatur  vom 29.06.2016
Aus der Roman-Tetralogie "Die Kinder des Sisyfos" – Folge 6
Frauenteater
Von Erasmus Schöfer

Am 4. Juni 1931 – vor 85 Jahren – ist er geboren. Seit 1962 ist er als freier Schriftsteller tätig. 1965 zieht er nach München, wo er sich gegen die Notstandsgesetze und später in der Ostermarschbewegung engagiert. 1969 ist er Mitgründer des "Werkkreises Literatur der Arbeitswelt". Zwischen 2001 und 2008 erscheint seine Sisyfos-Tetralogie, ein auf vier Bände angelegter Romanzyklus "Die Kinder des Sisyfos" (Ein Frühling irrer Hoffnung, 2001; Zwielicht, 2004; Sonnenflucht, 2005; Winterdämmerung, 2008) über die deutsche und europäische Geschichte zwischen 1968 und 1989, die die Erinnerung an eine Linke vergegenwärtigt und bewahrt, die zwar erhebliche Veränderungen in Gang setzte, ihr Ziel, ein humane sozialistische Gesellschaftsordnung, jedoch verfehlte. Die NRhZ bringt aus den vier, insgesamt mehr als 2000 Seiten umfassenden Bänden neun Auszüge – Folge 6 aus "Winterdämmerung". In "Winterdämmerung" erhält die Kostümbildnerin Lena Bliss am Giessener Theater die Gelegenheit, Texte aus Maxie Wanders zuerst in der DDR erschienener Gesprächssammlung "Guten Morgen du Schöne" für die Bühne zu bearbeiten und aufzuführen. mehr...

 

Literatur  vom 29.06.2016
Zum Tod von Walter Herrmann
Inbrunst
Von Afsane Bahar

Das Feuer in meiner Brust,
Jahrtausende alt,
schenke ich dir. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Walter Herrmann: Fels in der Brandung
Von Arbeiterfotografie
FOTOGALERIE


Wem gehört die Welt?
Von Arbeiterfotografie