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Aktueller Online-Flyer vom 27. Januar 2023

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Köln (NRhZ 805, 23.01.2023) – Nächste Ausgabe am 01. Februar 2023
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 805 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Der Appell "DEN KRIEGSTREIBERN IN DEN ARM FALLEN" kann online unterzeichnet werden! Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de mehr...
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 23.01.2023
In zwei Jahren mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener Gesundheitsschäden gemeldet
Corona-Impf-Alarm (4)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Todesfälle und bleibende Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/21 bis zum Jahreswechsel 2022/23 – also innerhalb von zwei Jahren – mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener (bleibender) Gesundheitsschäden. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,65 Millionen Todesopfern und bei fast 50 Millionen bleibenden Gesundheitsschäden. Nicht besonders versteckt ist die Gesamtzahl von Nebenwirkungsverdachtsfällen. Das sind über 2,1 Millionen innerhalb der zwei Jahre. Das bedeutet bei einer Melderate von drei Prozent mehr als 70 Millionen tatsächlich aufgetretene Nebenwirkungsverdachtsfälle. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Reaktionen sind sehr verhalten bis ignorierend und abwehrend. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht komplett absehbar. Sie werden erst ansatzweise sichtbar. So ist die Information über den Rückgang der Geburtenraten fast nicht mehr zu unterdrücken. mehr...

 

Aktuelles  vom 23.01.2023
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 43
Mit drei großen Märchen ins Neue Jahr?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Von mindestens drei großen Märchen wird zurzeit unser Denken geprägt. Das tut gut, denn Märchen sind in der Regel so aufgebaut, dass wir uns in ihnen mit dem Guten identifizieren können. Nichts vermittelt ein angenehmeres Gefühl, als sich auf der Seite des Guten zu wähnen – auf der Seite derer, die den "bösen" Putin, sein Russland und die "Putin-Versteher" bekämpfen – auf der Seite derer, die Corona und die "Corona-Leugner" bekämpfen – auf der Seite derer, die den so genannten Klimawandel und die "Klima-Leugner" bekämpfen. Das Gute in diesen Märchen hat großartige Namen. Es heißt NATO, Great Reset und Green New Deal. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Aktuelles  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.03.2020
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Ausgabe 797: Die NRhZ beschränkt sich seit März 2020 (Ausgabe 739) im Wesentlichen auf die Ankündigung von Terminen, die der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gelten. Montagsmärsche, 18 Uhr, deutschlandweiter Protest gegen Impfzwang, ab Rathaus (Köln: ab Dom/Roncalliplatz)

03. September 2022, Aachen, Kundgebung und Demo "Diplomatie statt Waffen und Sanktionen!", 15 Uhr, Elisenbrunnen

10./11. September 2022, Hamburg, dieBASIS-Friedenskonferenz, Anmeldung: frieden@diebasis-hamburg.de

01. Oktober 2022, Frankfurt/Main, Lieder von Hanns Eisler mit Gina Pietsch und Fabio Costa, 19 Uhr, Saalbau Gutleut
03. Oktober 2022, Darmstadt, Lieder von Hanns Eisler mit Gina Pietsch und Fabio Costa, 19:30 Uhr, Bessunger Knabenschule

Grundrechte-Demos bunt und vielfältig...
Wir machen auf
Free Assange: Aktionen und Info international
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Inland  vom 23.01.2023
Nach mehr als sechs Monaten "Untersuchungshaft"
Solidarität mit Michael Ballweg
Von Elke Zwinge-Makamizile

Noch während der Konferenz der Neuen Gesellschaft für Psychologie im Juli 2022 mit dem Titel „Corona – Inszenierung einer Krise“, bei der viele „Berliner Kommunarden“ dabei waren, verabschiedeten die Teilnehmer spontan eine Solidaritätserklärung für Michael Ballweg. Dass es sich um ein politisch begründetes Vorgehen handelte, war mit den Erfahrungen, die wir von Anfang an mit staatstragenden Medien, dem Polizeiapparat insbesondere in Berlin, gemacht haben, zu erwarten. Damals war allerdings noch nicht in unserem Horizont, wie infam und mit welchem eines Rechtsstaates unwürdigen Vorgehen die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ihre juristische Verfolgung weiter betreiben würde. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Für Carl von Ossietzky, Julian Assange und Michael Ballweg
Frieden, Freiheit, Demokratie: Eine Fantasie von vorgestern?
Von Irene Eckert

„Die Krise des Jahres 1923 hatte den deutschen Volkskörper bis ins Mark erschüttert.“ Das lesen wir so beim österreichischen Publizisten Bruno Frei in seiner 1978 erschienen Ossietzky-Biografie – verfasst zum 40sten Todesjahr seines Kollegen. Für uns Heutige liegen zu Beginn des Jahres 2023 immerhin drei Jahre Freiheitsberaubung und massiver Demokratieverlust hinter uns. Auch für den Krieg wird längst wieder unablässig getrommelt. Alle Reserven werden für diesen unrühmlichen Zweck locker gemacht, und 24 Stunden täglich wird Hass versprüht gegen ein europäisches Nachbarland, dem wir viel zu verdanken haben. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Justiz gegen Demokratiebewegung
Freiheit für Ballweg
Von Ulrich Gellermann

Während draußen die Raketen und Korken knallen, sitzt Michael Ballweg im Gefängnis. Seit mehr als einem halben Jahr ist ein Gründer der Demokratiebewegung in Untersuchungshaft. Nach einem halben Jahr „Untersuchung“ sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 28. Dezember, ein Ende der Ermittlungen sei nicht absehbar. Untersuchungshaft darf in der Regel höchstens sechs Monate dauern. Wer „untersucht“ wird, ist nicht schuldig, bis man ihm das Gegenteil beweisen kann. Wer die Veröffentlichungen der Justiz zum Fall Ballweg liest, der kann immer wieder von einem „Verdacht“ lesen. Seit Monaten ist kein Beweis zu finden, es gibt nicht mal harte Indizien für den Vorwurf des Betrugs und der Geldwäsche. Zwischenzeitlich geht die Staatsanwaltschaft nur noch von einer „versuchten Tat“ aus. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Stellungnahme zur "Kooperationsveranstaltung der Bundeswehr mit der Psychotherapeutenkammer Berlin" am 07.02.2023
Widerspruch gegen politische Übergriffigkeit
Von Neue Gesellschaft für Psychologie (NGfP)

Die Psychotherapeutenkammer lädt ihre Zwangs-Mitglieder zu einem Informationstag mit der Bundeswehr am 07.02.2023 ein. Die Veranstaltung wird mit sechs Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Themen sind: „Fragen der Organisation der Bundeswehr, den Besonderheiten des Soldatenberufes, und des psychosozialen Netzwerks der Bundeswehr“, „Einsatzsituationen in aktuellen Einsatzgebieten“, die Aufgaben der „Truppenpsycholog:innen im Einsatz“: „mit Soldatinnen und Soldaten auf Patrouille/ auf Wache/ im Feldlager“, schließlich „Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in der Bundeswehr; Symptom- und Belastungslagen von SoldatInnen-PatientInnen, Schnittstellen zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung, Heilbehandlung für die Bundeswehr: Beantragung – Überweisung – Abrechnung. Die Referenten bzw. Referentinnen sind ausschließlich Angehörige der Bundeswehr vom Oberstarzt, oder Korvettenkapitän bis zum Brigadegeneral, zum Teil mit Psychologie-Diplom. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 43
Vorhang auf für Martin Niemöller
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Es hat sich nicht von selbst ergeben, dass der folgende Beitrag über den Theologen und Friedensaktivisten Martin Niemöller entstanden ist. Zum Neuen Jahr sollte eine Anzeige in einer "sozialistischen" Zeitung erscheinen. Es war eine für die Quartalsschrift DAS KROKODIL, in der die Formulierung "Vorhang auf für Michael Ballweg" enthalten war. Doch die Reaktion war ernüchternd. Es hieß, die Anzeige könne aus "inhaltlichen" Gründen nicht veröffentlicht werden. Aber auch eine modifizierte Anzeige ist nicht erschienen. In der war "Vorhang auf für Michael Ballweg" durch "Vorhang auf für Martin Niemöller" ersetzt. Und wir haben erläutert: "Wir sehen in Michael Ballweg einen politischen Gefangenen im Sinne von Martin Niemöller." Das war der Anlass, folgenden Beitrag zu verfassen und in Ausgabe 43 der Quartalsschrift DAS KROKODIL zu veröffentlichen. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Über das alltägliche Leben in einem Dorf in Syrien
Zu 100 Prozent hinter ihrem Präsidenten Bashar al Assad
Manal H. – interviewt von Eva & Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Die Situation in Syrien verschlechtert sich täglich. Die Angriffe gegen das syrische Volk und gegen die syrische Infrastruktur gehen unvermindert weiter. Israel bombardiert fast täglich syrische Gebiete und tritt damit einmal mehr Menschen- und Völkerrecht mit Füssen. Insbesondere die Flughäfen von Damaskus und Aleppo sind aktuell vermehrt von diesen Angriffen betroffen, dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben. Darüber hinaus wird der Norden des Landes illegal von den Truppen der USA, der Türkei und von verschiedenen Terrorbanden besetzt gehalten. Das ist kein Zufall, ist doch dieses Gebiet eine der ressourcenreichsten Gegenden Syriens. Mit dem Öl und mit dem Getreide dieser Region konnte vor der Besatzung nicht nur ganz Syrien, sondern auch ein Teil der umliegenden Länder versorgt werden. Hinzu kommt die Blockade. Diese Blockade, verhängt von den USA und mitvollzogen von der Europäischen Union und einigen Vasallen, hat keinerlei rechtliche Grundlage, sie ist illegal. 2011 wurde die Blockade verhängt und seither immer wieder verschärft, u.a. auch mit dem Caesar Act, der im folgenden Gespräch auch erwähnt wird. Unter dieser Blockade leidet das syrische Volk, diese Blockade ist ein Verbrechen und sie muss, ebenso wie die militärischen Angriffe, beendet werden! Uns hat interessiert, wie eine syrische Bürgerin, die nicht aus Syrien geflüchtet ist, sondern schon lange vor dem Angriffskrieg gegen Syrien nach Europa ausgewandert ist, diese Dinge sieht. Interessiert hat uns auch das ganz alltägliche Leben in einem syrischen Dorf. Manal H. ist schon vor langer Zeit nach Österreich migriert, sie war mit einem österreichischen Staatsbürger verheiratet und hat mittlerweile eine Familie in Österreich. Gleichwohl hat sie selbstverständlich ihre syrischen Wurzeln nie vergessen, sie besucht Syrien, ihre dortige Familie und ihr Dorf regelmäßig. In Wien hatten wir Gelegenheit, mit Manal zu sprechen. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Corona-Politik
China stolpert gerade über seine eigenen Füße
Von Hermann Ploppa

Erst sperrt die chinesische Regierung einen großen Teil ihrer Bürger in strengste Quarantäne ein wegen des „gefährlichen“ Omikron-Virus. Doch dann weicht die Regierung zurück vor den Protesten auf der Straße. Die Wissenschaft hat nun plötzlich festgestellt: Omikron ist ja gar nicht so gefährlich wie zunächst vermutet. Und nun werden Chinesen Reisebeschränkungen wegen Omikron auferlegt – nicht von China. Sondern von der westlichen Wertegemeinschaft. Verrückt. Oder einfach korrupt? mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Debatte um Iran-Artikel
"Völlig absurd" oder "wahr"?
Von Kamal Koushan und Yavuz Özoguz

Die NRhZ hat im November und Dezember 2022 zwei Kommentare von Yavuz Özoguz zur Situation im Iran veröffentlicht: "Warum lässt die Bevölkerung in Deutschland sich so leicht irreleiten? Wenn die eigenen Iran-Fantasien zum Wahrheitshindernis werden" und "Anmerkungen zur deutschsprachigen medialen Gülle – Hält der Iran einen unschuldigen belgischen Entwicklungshelfer gefangen?" Daraufhin hat Kamal Koushan einen Leserbrief verfasst, in dem er die Kommentare von Yavuz Özoguz kritisiert. Die NRhZ hat Yavuz Özoguz die Gelegenheit gegeben, darauf einzugehen. Das hat er getan. Beides – Leserbrief und Erwiderung – sind nachfolgend zu lesen. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Syrische Impressionen aus dem Jahr 2019
Noch längst nicht über den Berg
Von Eva und Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Zu Beginn des Jahres 2023 mag es erstaunen, einen Bericht zu veröffentlichen, den wir im Jahr 2019 verfasst haben. Diese mittlerweile vierjährige Frist lässt sich begründen: Nach dem Jahr 2019 wurde bekanntlich die weltweite Pandemie ausgerufen. Auch vor Syrien machten die globalen Maßnahmen nicht halt. Uns wurden weitere Reisen nach Syrien erschwert, de facto verunmöglicht. Dies bedeutet nicht, dass wir den Kontakt zu den Familien, FreundInnen und GenossInnen in Syrien abgebrochen haben. Nach wie vor stehen wir in regem Austausch, weitere Reisen sind geplant. Dies und die Tatsache, dass in unseren Berichten aus dem Jahr 2019 einerseits Entwicklungen beschrieben werden, die noch nicht abgeschlossen sind, andererseits aber auch bislang unveröffentlichte Fakten berichtet werden, haben uns dazu bewogen, diesen Bericht aus dem Jahr 2019 zu veröffentlichen. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Von Bethmann Hollweg über Hitler bis Bärbock/Scholz
Die schreckliche Kontinuität deutscher Außenpolitik
Von Rudolph Bauer

„Wollte man in Europa Grund und Boden, dann konnte dies im Großen und Ganzen nur auf Kosten Russlands geschehen, dann musste sich das neue Reich wieder auf der Straße der einstigen Ordensritter in Marsch setzen, um mit dem deutschen Schwert dem deutschen Pflug die Scholle, der Nation aber das tägliche Brot zu geben.“ Der dies nach dem gescheiterten Putsch am 9. November 1923, während der Festungshaft 1924, geschrieben hatte, war Adolf Hitler. Im ersten Teil seines „Mein Kampf“ sah er Deutschlands Expansionsziel in der Eroberung und Kolonisation „des Ostens“. Diese Expansionsrichtung war nicht neu. Offiziell war die Parole vom „unvermeidlichen Existenz- und Endkampf“ zwischen Slawen und Germanen seit 1909, spätestens seit 1912/13 im Umlauf. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Angelsächsische Intrige gegen die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel
Nötigung, Erpressung, Intrigen und Schwindel
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die angelsächsische Intrige gegen die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel wird wie üblich mit Erpressung orchestriert, die durch die Bedrohung deutscher Interessen verdeckt wird. So erklären sich die empörenden, merkwürdigen Interviewaussagen von Merkel in „Die Zeit“ und „Der Spiegel“ im Dezember letzten Jahres, in denen sie eingesteht, die Minsker Vereinbarungen wären für die Ukraine nur nützlich gewesen, um den Krieg gegen Russland vorzubereiten. Dass ausgerechnet Merkel, die alles daran setzte, den Krieg gegen die Donbas-Republiken zu beenden, zu solcher seltsamen Aussage kommt, von der sie wissen muss, dass sie eine Straftat begründet, ist völlig widersinnig. Auch hier ist das widerwärtige Manöver der Nötigung und Erpressung von angelsächsischer Seite die einzige Erklärung, und dazu gibt es reihenweise Präzedenzfälle in Deutschland, Straftaten, die niemand untersucht und verfolgt. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
London schon 1990 mit sorgfältig orchestrierter Finte aufgeflogen
Format zeigen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Seit der deutschen Einheit entlarvt sich Downing Street als Feind Deutschlands und Europas. Die britische Finte, den Vertrag über die Einheit Deutschlands mit den ehemaligen Siegermächten, den so genannten „Vier-Plus-Zwei“-Vertrag in Moskau 1990 nicht zu unterzeichnen, die Einigung scheitern zu lassen und Moskau dafür verantwortlich dastehen zu lassen, ist der Berliner Regierung bekannt. London hatte diese Finte sorgfältig orchestriert, um dann öffentlich der russischen Regierung die Schuld am eingefädelten Scheitern des Einheitsvertrages zuzuschieben. Außenminister Hans-Dietrich Genscher durchschaute die Intrige und rettete den Vier-Plus-Zwei-Vertrag in Moskau in der Nacht vor der angesetzten Unterzeichnung. Die Süddeutsche Zeitung  berichtete damals ausführlich über den intriganten britischen Vorfall. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Oscar Wilde: „Der größte Mangel ist die Begrenzung des Geistes. Alles, was verstanden wird, ist gut.“
Position Russlands zur Ukraine verstehen und ernst nehmen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die totale und vorsätzliche Blindheit einer begriffsstutzigen und ruchlosen Clique mit ihrem vulgären Hass gegen den russischen Präsidenten ist eine wirklich verwerfliche krankhafte Haltung, die den deutschen Bundeskanzler und andere europäischen Staatsmänner behindert und lähmt. Indem sich Präsident Wladimir Putin mit seiner Regierung nicht dem hegemonialen Anspruch des westlichen Blocks USA/EU unterwirft und ihn resolut zurückweist, verursacht dieser Widerstand des Kremls, der sich jetzt auch militärisch zeigt,  einen krankhaften, hysterischen Hass gegen Putin, den die absurde antirussische Propaganda in den von Washington und Brüssel gesteuerten Medien noch verstärkt. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Imperiale Strategien
Ein neokonservativer Paukenschlag in "Foreign Affairs" und etwas Kryptisches im "Economist"
Von Wolfgang Effenberger

Gleich in der ersten Ausgabe 2023 des Journals "Foreign Affairs", der Hauspostille des "Council on Foreign Relations" (CFR) - die große elitäre private US-amerikanische Denkfabrik (4.500 Mitglieder und 250 Unternehmen) mit Fokus auf außenpolitische Themen - durfte der einflussreiche Neokonservative Robert Kagan in seinem Artikel "Eine freie Welt, wenn man sie behalten kann" (A Free World, If You Can Keep It) die US-Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts als "Weltbeglückungskriege" darstellen. Kriege, die von den USA vor allem aus altruistischen Motiven geführt wurden. Kagan (64) ist der Ehemann von Victoria Nuland (sie ist Diplomatin im US-Außenministerium und kam durch ihren Ausspruch "Fuck the EU" in die Schlagzeilen der Weltpresse) und persönlicher Freund des jetzigen US-Außenministers Antony Blinken. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Ukraine-Krieg - Northstream-Terroranschlag - Reparationsforderungen
Ist Deutschland das eigentliche Angriffsziel?
Von Wolfgang Effenberger

Ein Anruf des US-Präsidenten Joe Biden beim deutschen Kanzler Olaf Scholz reichte offenbar aus, dass Deutschland bis zu 40 Schützenpanzer vom Typ Marder und ein Patriot-Raketenabwehrsystem in die Ukraine liefert. Dies noch dazu unreflektiert an einem Tag, an dem die orthodoxen Ukrainer das Weihnachtsfest begehen und Russland eine einseitige Waffenruhe erklärt hatte. Umgehend verurteilte die Russische Botschaft in Berlin in einer Stellungnahme diesen Beschluss des Deutschen Bundestages, den sie als einen weiteren Schritt hin zur Konflikteskalation in der Ukraine betrachtet. Aus der Zügigkeit dieser konfrontationsgeladenen Entscheidungsfindung folgert die russische Botschaft, dass man sich in Berlin unter großem Druck aus Washington zu diesem Schritt entschloss und damit aber im Sinne einer zerstörerischen Logik der transatlantischen Solidarität handelt. mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Vorführung des Dokumentarfilms Ithaka am 21. Januar 2023 in Köln
Großes öffentliches Interesse am Fall Julian Assange!
Von Lutz Weber

Im Kino 813 wurde am 21. Januar 2023 der Dokumentarfilm Ithaka über den Kampf von Frau und Vater für die Freilassung von Julian Assange gezeigt. Das Kino ist mit seinen 170 Sitzplätzen hoffnungslos überfüllt. Einige sitzen in den Gängen, und viele kommen erst gar nicht ins Kino hinein. Im Umfeld des Kino sind Informationsstände der Bewegungen: von Free Assange, Amnesty International sowie der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK. Ein Container mit der Nachbildung der Zelle, in der Julian Assange inhaftiert ist, steht bereit, um den Interessenten zu zeigen, wie es sich anfühlt, im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh einzusitzen. Die 3x2m Zelle wirkt erdrückend und kalt. Wer möchte konnte bis zum 22.01. eine Videobotschaft mit seiner Meinung zum Fall Assange abgeben. Im Anschluss an den Film wurde der Filmemacher (Schwager von Julian Assange) zugeschaltet, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Es war der Ruf nach Meinungs- und Pressefreiheit, der die Menschen hier ins Kino trieb. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.01.2023
Krieg in der Ukraine
Wird 2023 den ersehnten Frieden bringen?
Von Wolfgang Effenberger

In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Solidarität und Zuversicht in "rauen Zeiten" auf. Frieden sei der sehnlichste Wunsch. Nach Steinmeier gäbe es Grund zur Zuversicht, denn: „Die Ukraine behauptet sich mit großem Mut. Europa steht zusammen. Und unser Land wächst in der Herausforderung wieder einmal über sich hinaus“. Doch wie lange wird sich die Ukraine behaupten können? Waffenlieferungen bis zum letzten Ukrainer? Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, rief in seiner Weihnachtsansprache im Limburger Georgsdom die Menschen in der Ukraine und Russland zu gegenseitigen Gesprächen auf. „Auch wenn die Unterstützung des völkerrechtswidrig überfallenen Landes durch alle benötigten Güter weitergehen muss, braucht es gleichzeitig jetzt schon Friedensinitiativen“, so der Bischof von Limburg. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.01.2023
World Economic Forum, Davos 2023
Hunger und Rüstung
Von Heinrich Frei

Das World Economic Forum (WEF) fand vom 16. bis 20. Januar 2023 wieder in Davos statt. Das Motto lautet "Zusammenarbeit in einer gespaltenen Welt". War dort auch der Hunger Thema, der in vielen Regionen der Welt grassiert? Jakob Kern, vom UNO-Welternährungsprogramm, schilderte kürzlich die Lage: 350 Millionen Menschen sind heute vom Hunger bedroht, 200 Millionen mehr als vor drei Jahren. Seiner Organisation standen 2023 13 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, vor fünf Jahren waren es 5 Milliarden. Das UNO-Welternährungsprogramm würde aber 22 Milliarden US-Dollar brauchen. Die Schweiz zahlt 100 Millionen US-Dollar pro Jahr an das Budget der Welthungerhilfe. Wenn man diese Summe vergleicht mit den Kosten der 36 US-Kampfjets des Typs F-35, die wir beschaffen wollen, ist das nicht viel. Laut dem Angebot im Februar 2021 werden diese 36 Jets uns 5,068 Milliarden Franken kosten. Ein Stück also 141 Millionen Franken. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 23.01.2023
Die Schweiz und ihre Rüstungsindustrie
Kriegsgewinnler wie im Zweiten Weltkrieg
Von Heinrich Frei

Der Schweizer Bundesrat Ignazio Cassis sprach im Sicherheitsrat der UNO den Vetomächten ins Gewissen. Das sind die USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien. Es ging um die Rechtsstaatlichkeit unter den Nationen. Cassis betonte, dass sich die Schweiz darauf freue, für Sicherheit und Frieden zu arbeiten. Das ist nicht so klar, denn die Schweiz exportierte in den letzten Jahrzehnten laufend Kriegsmaterial an Staaten, die Kriege führten, was nach dem Kriegsmaterialgesetz eigentlich verboten wäre. Die Schweizer Rüstungsindustrie verkaufte Waffen an Nato-Staaten, die auf dem Balkan, in Afghanistan, im Irak, in Libyen usw. Krieg führten. Die Schweiz gehört heute mit ihren Waffenexporten und der Finanzierung von Rüstungskonzernen zu den Profiteuren all der Kriege. Wie im Zweiten Weltkrieg ist unser Land wieder ein Kriegsgewinnler. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 12.01.2022
Ist es wieder soweit?
In 5 Minuten in den Untergang!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Trotz der Großdemonstration im Bonner Hofgarten am 10. Oktober 1981 und des millionenfachen Protests mittels des Krefelder Appells wurden ab 1983 in Westdeutschland atomare Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und Cruise Missiles stationiert. Mit den der 56. Feldartillerie-Brigade der USA zugeordneten Pershing-II-Raketen konnte Moskau innerhalb von ca. 5 Minuten erreicht und "enthauptet" werden. Mit dem am 8. Dezember 1987 von USA und Sowjetunion unterzeichneten Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen (INF) wurden sie abgebaut und 1991 das 56. Feldartillerie-Kommando aufgelöst. Doch im August 2019 wurde der INF-Vertrag seitens der USA aufgekündigt. Und seit November 2021 ist das 56. Feldartillerie-Kommando reaktiviert – in Mainz-Kastel, einem Stadtteil von Wiesbaden unweit des Hauptquartiers der US Army Europe (USAREUR). Und wieder sollen Raketen – so genannte Hyperschallraketen – stationiert werden, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können. mehr...

 

Kommentar  vom 23.01.2023
Gibt es noch irgendwo einen Ort für uns?
Das gestohlene Land
Von Lutz Weber

Sie haben uns das Land gestohlen! Ich wollte, dass meine Kinder in einem freien und liberalen Land zur Schule gehen. Die Entscheidung für Deutschland viel also ganz bewusst. So habe ich bei einem Automobil-Zulieferer angefangen und durfte noch erleben, wie der Einkäufer mit den Worten „Leben und Leben lassen“ sagte: „Nehmt 2 Mark mehr pro Teil“. Dann holte sich VW den Einkäufer Lopez ins Haus und alle Industriezweige riefen einstimmig, man muss die Preise der Lieferanten bis über die Schmerzgrenze hinaus drücken. Die Kaufkraft im Land nahm ab, und die Machtverhältnisse in den Betrieben änderten sich. Nicht mehr die kreativen Konstrukteure hatten das Sagen sondern die ellbogenstärksten Einkäufer. Lopez wanderte später ins Gefängnis, aber seine Denkmuster blieben. Der Binnenmarkt schwächelte und die Politiker riefen dazu auf, sich auf den Export zu konzentrieren. Zum ersten Mal nahm für mich der Begriff Raubtierkapitalismus Gestalt an. Euro-Einführung 2002, Abwrackprämie 2009, Dieselskandal 2015, Energiekrise 2022. All diese Dinge wurden auf dem Rücken der Arbeiter ausgetragen und führten zu einem rasanten Wohlstandsabbau. mehr...

 

Kommentar  vom 23.01.2023
Zu Krieg und Frieden muss das Volk das letzte Wort haben.
Ihr tötet unsere Jugend, unsere Hoffnung!
Von Rudolf Hänsel

Zu Krieg und Frieden wollen wir Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben – und wir sagen NEIN zu Gewalt und Krieg in den internationalen Beziehungen. Wir verurteilen die anhaltende Kriegstreiberei, die enorme Aufrüstung und Militarisierung. Die Jugend ist unsere Hoffnung. Nur sie kann die Welt eines Tages in eine andere Bahn lenken und für ein menschenwürdiges Leben sorgen. Doch die gegenwärtigen Kriege zeigen uns: Die Jugend wird geopfert und stirbt, noch bevor sie beginnen kann zu leben. mehr...

 

Kommentar  vom 23.01.2023
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Geschätzte russische Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Von Rudolf Hänsel

Vor kurzem äußerte Ihr Außenminister Sergey Lavrov laut RTD: „USA wollen Russenfrage lösen wie Hitlerdeutschland die Judenfrage“. Diese Aussage hat mich als Nachkriegs-Deutschen, der seit einigen Jahren nicht mehr in seinem Heimatland lebt, äußerst betroffen gemacht. Wir „normalen, gesunden“ deutschen Bürger wollten weder die „Judenfrage lösen“, noch wie Hitler die Sowjetunion überfallen. Noch heute sagen wir Europäer NEIN zu einem Krieg gegen Russland! Diese Erklärung habe ich am 8./9. Mai 2018 zusammen mit einem Freund verfasst. Sie ist von vielen Mitbürgern mitunterzeichnet worden. mehr...

 

Kommentar  vom 23.01.2023
FOCUS-Magazin
30 Jahre im Blindflug
Von Ulrich Gellermann

Was ist der FOCUS? Ein Magazin, das nach der aktuellen Leseranalyse mit seinen 381 000 Lesern 12,4 Prozent aller „Entscheider“ in Deutschland erreicht. – Als der FOCUS vor 30 Jahren begann, den SPIEGEL rechts zu überholen, gelang es dem BURDA-Verlag, die einflussreiche Gruppe der Halbgebildeten von einer Ausrichtung auf eine sozialliberale Politik in eine neue Richtung zu orientieren: In die der Reform-Schwätzer. Angeführt von Gerhard Schröder gelang es dieser Gruppierung, einen Abbau der Sozialpolitik als „Reform“ zu verkaufen. Sein Koalitionskumpel Joschka Fischer übertraf ihn noch, als er den Jugoslawienkrieg als Kampf für die „Freiheit“ in Szene setzte. Dank einer willfährigen Medienlandschaft dominiert diese Sorte „Entscheider“ bis heute die deutsche Politik, und der FOCUS ist ihr Poesiealbum. Deshalb ist eine Einschätzung der vorliegenden Ausgabe „30 Jahre FOCUS“ eine Parabel auf jene deutschen Medien, die zur Zeit das Denken der Deutschen wesentlich bestimmen. mehr...

 

Kommentar  vom 23.01.2023
Die Ausbeutung der Frau für das Kapital beenden!
Zeitenwende in der Erotik
Von Yavuz Özoguz

Es gibt kaum einen aktuellen Politiker, der nicht von einer Zeitenwende spricht, wobei jeder etwas völlig anderes meint, je nach Blickwinkel. Westliche Politiker sehen in der Zeitenwende einen Umbruch zur totalen Dominanz des Westens über den Rest der Welt. Alle Nicht-Westlichen Politiker sehen eher den Untergang des Westens und damit die Befreiung unzähliger Völker. Viele erhoffen sich durch die Zeitenwende ein Ende des untragbaren Hungers in der Welt. Neuliberale Raubtierkapitalisten hatten sich die „Befreiung“ der Frauen im Iran durch die Zeitenwende erhofft, wohingegen Imam Chamenei in einer seiner jüngsten Reden verdeutlicht hat, dass der Widerstand der muslimischen Frau im Iran auch die im Westen ausgebeuteten Frauen befreien kann. mehr...

 

Kommentar  vom 18.01.2023
Kommentar vom Hochblauen
Im Würgegriff der Kriegsprofiteure
Von Evelyn Hecht-Galinski

Nach der täglichen Berieselung mit ständiger anti-russischer Agitation, einseitig übernommener Ukraine-Propaganda sowie die täglichen-allabendlichen Selenskyj-Videobotschaften und Zuschaltungen aller Orten – wie aus einem schlechten Schmierentheater der gleichkommenden Frontnachrichten – geht es mir wahrscheinlich wie einem Großteil deutscher Bürger: Wir haben es satt! Inzwischen tritt auch noch Frau Selenskaja als Propagandabotschafterin auf, wie am Dienstag zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos. Dort treffen sich Politik, Wirtschaft und Kapital, um die „richtige Richtung“ zu bestimmen. Das gilt ebenso für die Waffenlieferungen aus der „Tierwelt“. Diese Namen haben eine dunkle Vergangenheit, Leopard, Marder, Iltis, Fuchs - deutsche Panzer haben stets Namen von Tieren, zumeist Raubtieren. Was zunächst putzig klingt, hat seine Wurzeln in der Nazizeit, als die Wehrmacht darauf zielte, Waffen im Volk populär zu machen. mehr...

 

Filmclips  vom 15.01.2023
Koblenz im Dialog, 18. Dezember 2022
JOHANNES MENATH ::: 80 methoden moderner bis antiker propaganda
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 23.01.2023
Soldatengottesdienst am 19. Januar 2023 im Kölner Dom
Furchtbar und verabscheuungswürdig
Von Arbeiterfotografie

Die NATO kann zufrieden sein mit ihrem Kardinal Rainer Maria Woelki, wenn der beim Soldatengottesdienst 2023 im Kölner Dom vom "furchtbaren und verabscheuungswürdigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine" spricht. Damit ist der Kardinal voll auf Linie. Er ist damit wie viele, viele andere ein Meister im Ausblenden. Und er weiß sich auch einig mit der "transatlantisch" operierenden Bundeswehr, wenn er gegen Ende seiner Predigt sagt: "Wenn es im Weißbuch der Bundeswehr heißt, 'Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichtet uns, im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen, um gemeinsam Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu verteidigen', dann soll das dem Wohlergehen und der Sicherheit der Menschen in Europa und der ganzen Welt dienen." Dieser Sichtweise steht die des Aufrufs zum Protest gegenüber. Darin heißt es: "Wir wollen nicht zusehen, wie auf dem Boden der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und der Russischen Förderation ausgefochten wird." Und: "Wer Soldaten segnet, erleichtert deren Gewissen. Er sorgt dafür, dass Kriege weiterhin gerechtfertigt werden, statt im Vorfeld zu ziviler Konfliktlösung und Sicherheit durch Entspannungspolitik zu mahnen. Soldaten in Uniform haben in einer Kirche nichts zu suchen, damit wird das Gotteshaus entweiht." Die NRhZ dokumentiert das Geschehen vom 19. Januar 2023 in Zusammenhang mit dem Soldatengottesdienst im Kölner Dom anhand von Fotografien der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 23.01.2023
Jeder Mensch kann das ihm in der Erziehung eingeflößte, mittelalterlich anmutende Bild vom Menschen korrigieren, um auf der Basis eines naturwissenschaftlichen Menschenbildes denken zu lernen, sein Leben besser zu verstehen und besser zu leben.
„In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es passiert, kann man darauf wetten, dass es so geplant war.“
Von Rudolf Hänsel

Das oben erwähnte Zitat, das dem US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt (1882 bis 1945) zugeschrieben wird, sei in der Diplomatie gang und gebe. Untersucht man relevante politische Entscheidungen unter diesem Aspekt, gehen einem die Augen auf. Als Mitmensch fühlt man sich jedoch mitverantwortlich für das Schicksal der Menschen, weil man in der Regel tatenlos geschehen ließ, dass eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit lebt. Dabei ist die Welt so reich, dass alle Menschen ohne Ausnahme im Wohlstand leben könnten. Aber das wird nicht zugelassen. Auch Ungerechtigkeiten müssten nicht sein; niemand würde in seinem Leben zu kurz kommen. Hunger und Not würden ebenfalls nicht aufkommen. Doch die Herrschenden und ihre Politiker haben geplant, das naturwissenschaftliche Menschenbild nicht aufkommen zu lassen, damit die Menschen nicht denken lernen und ihr Leben besser verstehen sowie besser leben. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 23.01.2023
Krieg ist die Glorifizierung der Gewalt
„Die Waffen nieder!“ – Mensch erwache!
Von Rudolf Hänsel

Wer ernsthaft darüber nachdenkt, wie der Dritte Weltkrieg noch gestoppt und eine mögliche „Endlösung der Menschheitsfrage“ verhindert werden kann, dem sei Bertha von Suttners 1889 in Deutsch erschienener Roman mit dem aufrüttelnden Appell „Die Waffen nieder“ zu empfehlen. An ihren Gedanken, Hinweisen und Anregungen kann man sich noch heute orientieren. Allein die Frage, wieso die Kinder der Menschen von Herrschenden immer wieder auf Schlachtfelder befohlen werden, diesen Befehlen gehorsam folgen und dort „geschlachtet“ werden, konnte sich zu jener Zeit noch niemand hinreichend erklären. Diese Frage wurde erst durch die Erkenntnisse der psychologischen Forschung beantwortet. mehr...

 

Literatur  vom 23.01.2023
tiefer und tiefer
Begräbnis
Von Afsane Bahar

Auf dieses verlogene Paradies
dessen Fundamente vor vielen Jahrhunderten
durch Verelendung vieler Völker errichtet wurden
könnt ihr nicht freiwillig verzichten
Die Mitschuld eurer Fehler und Versäumnisse
am gegenwärtigen Krieg und Weltelend
könnt ihr beileibe nicht verkraften mehr...

 

Literatur  vom 23.01.2023
Autobiografie des Künstlers Winfried Wolk: "Zwischen gestern und morgen – ich"
Ein Leben in den Umbrüchen der neueren deutschen Geschichte
Buchbesprechung von Renate Schoof

In der DDR war der Maler, Grafiker und Bildhauer Winfried Wolk ein bekannter Künstler, bis er in den 1970er-Jahren durch unvorsichtige Äußerungen, Intrigen und Stasi-Spitzeleien in Ungnade fiel. Geboren im Juni 1941 im Erzgebirge und aufgewachsen in Leipzig, wo er von 1963 bis 1969 zur ersten Schülergeneration der so genannten Leipziger Schule bei Bernhard Heisig, Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer gehörte, wurde er mit seinen Bildern und seiner Haltung zu einer der kritischen Stimmen der DDR. mehr...

 

Literatur  vom 23.01.2023
Auszug aus dem Buch „Ausnahmezustand – Geopolitische Einsichten und Analysen unter Berücksichtigung des Ukraine-Konflikts
Das Ziel: Regime Change in Moskau und Chaos in Deutschland
Von Wolfgang Bittner

Die Welt steht kopf. Wohin man blickt, Krisen, Konflikte, Kriege. Der Autor geht der Frage nach, ob es für diesen entsetzlichen Zustand Verantwortliche gibt, und findet dazu deutliche Worte. Er hat zuvorderst die USA im Blick, die ihren Anspruch auf Weltherrschaft mit aller Macht zu erhalten suchen. Dazu nutzen sie die NATO und ihre subversiven Netzwerke. Während Japan im Pazifik als Frontstaat gegen China aufgerüstet wird, dient Deutschland im Westen als „Speerspitze“ gegen Russland. Die Bevölkerung wird nicht gefragt, vielmehr fehlinformiert und indoktriniert. Das trifft auch auf den Krieg in der Ukraine zu, dessen Vorgeschichte schlicht unterschlagen wird. Die NRhZ bringt einen Buch-Auszug zum Chaos in Deutschland und dem "Marsch auf Moskau". mehr...

 

Literatur  vom 23.01.2023
Anlässlich des Erscheinens des Buchs "Ausnahmezustand" von Wolfgang Bittner
Westliche Allianz verlogen und kriegstreiberisch
Wolfgang Bittner – interviewt von Rossija Segodnja (Russland heute)

"Ein großer Teil der Bevölkerung [in Deutschland] ist gegen die Lieferung weiterer Waffen und auch gegen diese weiteren Milliardenzahlungen an die Ukraine. Man fragt sich in großen Teilen der Bevölkerung inzwischen, warum Deutschland der Ukraine überhaupt irgendetwas schulden sollte. Also wir, die Deutschen, unterstützen ja inzwischen ein ganzes Land und gehen dabei selber vor die Hunde. Es ist ganz klar: Die Mehrheit der Deutschen will Frieden mit Russland... Die westliche Allianz hat sich als verlogen und kriegstreiberisch entlarvt. Was sich da abspielt, das ist wirklich haarsträubend. Mir machen auch diese Kriegspropaganda und diese Militarisierung große Sorgen. Das gesellschaftliche Klima in Deutschland hat sich dadurch erschreckend verändert..." Das sind Aussagen von Wolfgang Bittner aus einem von Rossija Segodnja (Russland heute) geführten Interview, das nachfolgend wiedergegeben ist. mehr...

 



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Für Frieden und Völkerverständigung
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