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Aktueller Online-Flyer vom 27. Mai 2017

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Köln (NRhZ, 28.12.2016) Das Entstehen der NRhZ ist mit Kosten verbunden. Der laufende Betrieb und die Verbesserung von Erscheinungsbild und Redaktionssystem wollen finanziert sein. Wir bitten deshalb um Unterstützung in Form von Spenden. Mit dem Tod von Peter Kleinert hat sich das Konto für Förderabos und Förderbeiträge geändert. Überweisungen und Daueraufträge jetzt bitte auf das Konto "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 24.05.2017
VORTRAG / FORUM / FÜHRUNG – Konferenz 50 Jahre israelische Besatzung (9./10.6., Frankfurt/M.) – AUSSTELLUNG – ... Eröffnung: Aktion+Kunst=DaSchauHer (23.5., Friedensmuseum Nürnberg) ... bis 28.5.: "Das Malik Kabinett" (Berlin)... bis 3. Juni, Jutta Benzenberg (Salzburg/at) – THEATER – Weltenbrand-Geschlechterkampf-Kassandra (rohestheater 8./9.6., Aachen) – KONZERT / KULTURSEMINAR – Mikis Theodorakis: "Das Lied der Erde" (24.5., Düsseldorf). 7. Linker Liedersommer (23.-25.6., Burg Waldeck) – KUNST IN AKTION – Lebenslaute (9.-11.6., Kassel, 16.-21.8., Jagel) – AKTION – Prozesse gegen Ende Gelände Aktionen (31.5, Erkelenz), Festival der Jugend, SDAJ (Pfingsten 2.-5.6., Köln), 90 km Menschenkette – Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen (25.6.), Friedenscamp und Anti-NATO-Proteste (21.-26.5., 24.,25.,5., Brüssel)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. mehr...

 

Inland  vom 24.05.2017
"Israeltag München" am 24. Mai 2017
Völkerrechtswidrigkeit nicht durch Schirmherrschaft unterstützen
Von Annette Groth

Zur Schirmherrschaft des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter für den „Israeltag München“ am 24. Mai 2017 erklärt die Bundestagsabgeordnete und menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Annette Groth: Völkerrechtswidrigkeit darf durch Schirmherrschaft nicht unterstützt werden. Der Münchner Israeltag 2017 steht ganz bewusst unter dem Motto „50 Jahre Wiedervereinigung Jerusalems“. Mit diesem Motto verstoßen die Veranstalter ganz bewusst gegen die völkerrechtlichen Grundlagen für Jerusalem und versuchen die völkerrechtswidrige Besatzung in Ost-Jerusalem zu legitimieren. Ost-Jerusalem wurde nach dem 6-Tage-Krieg vor 50 Jahren von Israel einseitig annektiert. Seitdem haben die Vereinten Nationen den illegalen Bau von Siedlungen und die Besatzung Ost-Jerusalems in verschiedenen Resolutionen verurteilt. mehr...

 

Inland  vom 24.05.2017
Offener Brief an den Landesverband der CDU
Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Vom Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrter Herr Laschet, Sie konnten mit Ihrer Partei die Landtagswahl in NRW als stärkste Kraft für sich entscheiden. Dazu gratulieren wir, das Landes-ASten-Treffen Nordrhein-Westfalen, Ihnen herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg und zufriedenstellende Ergebnisse bei den jetzt anstehenden Koalitionsverhandlungen. Das Landes-ASten-Treffen NRW ist der freiwillige Zusammenschluss der ASten bzw. hochschulweiten Studierendenvertretungen, eine demokratisch legitimierte, landesweite Interessenvertretung der Studierendenschaften bzw. Studierendenvertretungen in NRW. Zu unseren Grundsatzpositionen hinsichtlich bildungspolitischer Fragestellungen gehört, dass wir Bildungsgebühren jeder Art geschlossen und entschieden ablehnen. Bildung ist nach Auffassung des LAT NRW ein Grundrecht. Studiengebühren, sei es während oder nach dem Studium, schaffen zusätzliche finanzielle Hürden zum Bildungszugang und erschweren damit den Zugang zu Bildung gerade für die Menschen, die von dieser am meisten profitieren könnten. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 24.05.2017
Reformationsjubiläum und protestantischer Arbeitsethos
Lobpreisung der Schinderei
Von Harald Schauff

Zum Thema ‘Arbeit’ hat der Moralkatalog der frommen Sprüche so einiges zu bieten: ‘Der frühe Vogel frisst den Wurm’. Na, wenn er sich daran nicht verschluckt, dann vergeht ihm das Zwitschern. ‘Arbeit macht den Menschen zum Menschen.’ Ist es nicht der aufrechte Gang, welcher den Menschen auszeichnet? Doch wie ist er dazu noch imstande, wenn er sich den Buckel krumm geschuftet hat? ‘Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen’. Mahlzeit. Wer nichts gegessen hat, dem fehlt die Kraft etwas zu tun, also auch zu arbeiten. ‘Ohne Fleiß kein Preis’. Für zu viele Fleißige ist der Preis kaum mehr als eine Schale Reis. ‘Du sollst dein Brot im Schweiße deines Angesichtes essen’. Wie unästhetisch, wie unappetitlich. In einem Disney-Comic stand irgendwann zu lesen: ‘Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt’. mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Trump-Russland-Connection-Kampagne
Entgeht dem Auge Robert Muellers wirklich nichts?
Von Heinrich Frei

Das US-Justizministerium hat den ehemaligen FBI-Direktor Robert Mueller als Sonderermittler eingesetzt, um mögliche Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam mit Russland und russische Versuche, die Wahl zu beeinflussen, zu untersuchen. Robert Mueller war früher beteiligt an fragwürdigen Untersuchungen. Robert Mueller diente 1989 als Assistent im US-Justizdepartement von Chef Ankläger Dick Thornburgh, der die fragwürdigen Untersuchungen gegen Manuel Noriega und den Lockerbie Anschlag auf den Pan Am Flug 103 leitete. (1) Noriega wurde damals von der Anklage in den USA vorgeworfen, er sei maßgeblich im Drogenhandel und -import in die USA beteiligt gewesen, indem er Panama als scheinbar neutrale Basis für unkontrollierte Einfuhr von Drogen in die USA bereitgestellt habe und sich das entsprechend bezahlen ließ. mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Neue internationale Konstellationen
Brüssel im Krisenmodus
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Gemäß offizieller Erklärungen verfolgen der Kreml und das Weiße Haus in der Nahost-Region dasselbe Ziel, nämlich den IS und alle anderen terroristischen Banden zu bekämpfen. Gerade zu diesem Zweck informierte Trump den russischen Außenminister Lawrow über US-Erkenntnisse bezüglich der Terrororganisation IS. Dasselbe müsste die deutsche Regierung tun, wenn es ihr wirklich darum ginge, mit Hilfe ihrer AWACS-Aufklärungsflüge den IS und andere Terror-Gruppierungen in der Region zu bekämpfen. Der US-Präsident, eigentlich jeder Präsident hat das Recht, jederzeit die Geheimhaltung von bestimmtem Unterlagen aufzuheben, ihnen sozusagen den Geheimhaltungsstempel zu entziehen. („Wenn es eng wird“ von Reymer Klüver, SZ 18.5.2017). Vor allem, wenn das dem wichtigen prioritären Zweck dient, den Terror zu bekämpfen, gilt das Kriterium der Staatsräson obendrein. Deswegen weiß der US-Präsident Trump, dass er das Recht dazu hat. Sein Sicherheitsberater, US-General Herbert McMaster, bezeichnete dessen Unterredung mit Russlands Außenminister am 10.5.2017 im Weißen Haus als „völlig angemessen“. Der Präsident, so McMaster, habe in „keiner Weise“ Quellen oder Geheimdienstmethoden kompromittiert. („Chaostage im West Wing“ von Sacha Batthyany, SZ 18.5.2017) mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Phönix-Diskussion "Nervöse Republik" mit Anne Will am 18.5.2017
Nervöse Redaktion
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Seit seiner Entstehung als vereintes Deutschland 1991 weiß die Bundesrepublik nicht, wohin sie gehen will. Seitdem existiert eine nervöse Republik, weil sie ihre Einheit nicht auf eigener Basis erlangte, sondern unter dem Joch einer fremden Macht, sogar unter ihrer impertinenten Bedingung, nämlich das Festhalten Deutschlands am US-NATO-Block. Hätten die herrschenden politischen Kräfte in Deutschland die Vorschrift des Grundgesetzes zur Einheit durch eine Volksabstimmung des deutschen Volkes angewandt und erfüllt (GG-Art. 146), wäre Deutschland auf eigenen Beinen in Selbstsicherheit entstanden. mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Okkupation von Palästina – das Kernproblem
Zwei-Staaten-Lösung gescheitert – Teilung Palästinas überwinden
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Artikel von Peter Münch in der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom 22.5.2017 „Präsident im Porzellanladen“ zum Israelbesuch von US-Präsident Donald Trump geht wie üblich an dem Kernproblem Israels vorbei, nämlich die Okkupation von Palästina, das Territorium, auf dem sich Israel als „jüdischer Staat“ gründete gegen den Willen der Mehrheit der dortigen Bewohner und wo er immer weiter grenzenlos expandiert. Unter diesen inakzeptablen rechtswidrigen Umständen existiert Palästina weiter im damaligen Gebiet des britischen Mandats, nicht Israel. Das übersieht Peter Münch oder er will es übersehen, um zionistische Lobbyisten nicht zu verärgern. mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Schlag nach bei Shakespeare
Trump und Obama on tour
Von Willy Wimmer

Vermutlich können sich nur zwei Persönlichkeiten dem gedanklich nähern, was derzeit in Washington abläuft. Zwei Meister der Intrigen, die in verschiedenen Jahrhunderten unbegreifliche Dimensionen sachgerecht zu Papier oder auf die illuminierte Leinwand gebracht haben: William Shakespeare, dem wir das berühmte Lied aus dem Musical "Kiss me Kate" mit dem Refrain "Schlag nach bei Shakespeare" verdanken können, weil er der literarische Meister aller menschlichen Abgründe genannt werden muss. Er kannte das heutige politische Washington nicht, aber scheint noch im Nachhinein das einzige Wesen zu sein, das die Dimension der Abläufe in Washington zu begreifen in der Lage sein dürfte. mehr...

 

Globales  vom 24.05.2017
Trump und der Islam
Teufel und Beelzebub?
Von Wolfgang Effenberger

Während sich Mitte Mai 2017 die Gemüter in Washington vor dem Hintergrund der FBI-Untersuchung über angebliche Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfstab und seinen Beratern erhitzten, wird nun mit Spannung die erste Auslandsreise des Präsidenten verfolgt. Erstaunt wurde registriert, dass sich an die erste Station Riad Jerusalem und Rom anschließen werden; die drei Städte bilden die Zentren der abrahamitischen Religionen. Was passiert, wenn eine verteufelte Person und eine dämonisierte Religion aufeinander treffen? Warum suchte sich Trump als erstes Ziel seiner Reise eine absolute sunnitische Monarchie aus, die das Wahhabitentum als Staatsreligion im Artikel 23 ihrer Grundordnung verankert hat: „Der Staat schützt den islamischen Glauben, wendet die Schari'a an, gebietet, was recht ist, und verbietet, was verwerflich ist. Er erfüllt die Pflicht, [die Menschen] zum Islam einzuladen.“ mehr...

 

Globales  vom 18.05.2017
Russland-Hetze in den USA:
Diese Leute sind entweder dumm oder skrupellos und brandgefährlich
Von Wladimir Putin

"Der russische Präsident Wladimir Putin hat gestern [17.5.2017] in Sotschi eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsident Paolo Gentiloni gegeben. Während dieser äußerte er sich auch zu den Vorwürfen gegenüber Trump, dass dieser dem russischen Außenminister Sergej Lawrow geheime Informationen weitergegeben habe. Unzählige Medien hatten zuvor in diese Richtung berichtet. Der russische Präsident versicherte, die Berichte seien unwahr, und erklärte sich bereit, bei Zustimmung der US-Regierung, die Aufzeichnungen des Gesprächs zwischen Lawrow und Trump dem US-Kongress und Senat auszuhändigen. Wie US-Präsident Donald Trump gestern erklärte, sieht er sich einer unfairen Medienkampagne ausgesetzt. Putin erklärte, dass in den USA die innenpolitische Lage über antirussische Slogans destabilisiert werde. Seit Monaten wird in den Medien eine angebliche Wahlbeeinflussung durch Russland in den USA hochgehalten, obwohl es für diese keine Beweise gibt." So berichtet "RT Deutsch" am 18.5.2017. Wie dem RT-Video zu entnehmen ist, sagte der russische Präsident folgendes: mehr...

 

Globales  vom 17.05.2017
Sprachlos und staunend
Was ist los mit Trump?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit US-Präsident Donald Trump? Nur wenige Wochen, nachdem die USA einen syrischen Flughafen mit Marschflugkörpern beschossen und in Afghanistan eine Bombe vom Typ MOAB zum Einsatz gebracht haben, ist im Weißen Haus Hochbetrieb. Und es sind dort Aktivitäten zu beobachten, die nicht nach Konfrontation aussehen, sondern nach dem Bestreben, Spannungen in der Welt abzubauen. Am 3. Mai 2017 war Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas im Weißen Haus. Und eine Woche später, am 10. Mai, wurde dort der russische Außenminister empfangen. Vom Beenden der "Konflikte" in der Ukraine, in Syrien und in Palästina wird gesprochen. Vom Ende der Eiszeit zwischen USA und Russland, ist in einem Artikel in den Mainstream-Medien die Rede. Wie ist das zu werten? mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.05.2017
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (69)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Verwandelt euren Hass in Energie – Krieg ist nicht die Antwort!“ „Lasst die Amerikaner wissen, dass sie Verantwortung übernehmen müssen für das Handeln ihrer Führer. Lasst die Welt wissen, dass nicht alle Amerikaner den Krieg unterstützen.“ „Bush tötet in Saddam Hussein seine eigenen verdrängten Anteile von Hass und Gewalttätigkeit.“ „Alle Menschen müssen verstehen, wer zum Teufel der Satan ist: Israel und USA…“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.05.2017
"Letzte Warnung" vor einem Atomkrieg
Seid ihr bereit zu sterben?
Von Paul Craig Roberts / LUFTPOST

Wladimir Putin: "Vor fünfzig Jahren habe ich in den Straßen Leningrads gelernt: Wenn ein Kampf unvermeidlich ist, muss man zuerst zuschlagen." In George Orwells 1949 als Roman veröffentlichter Schreckensvision "1984" werden Informationen, die dem Großen Bruder nicht passen, im Gedächtnis gelöscht. Im Überwachungsstaat USA, in dem wir jetzt leben, werden wichtige Informationen einfach unterschlagen. Vor einigen Tagen – am 26. April 2017 – hat Generalleutnant Viktor Poznihir, der stellvertretende Chef der Hauptoperationsabteilung der russischen Streitkräfte, bei der Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau mitgeteilt, das Operationskommando des russischen Generalstabes sei zu der Überzeugung gelangt, dass Washington einen atomaren Erstschlag gegen Russland vorbereite. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 24.05.2017
Führende US-Wissenschaftler warnen: Die USA wollen Russland angreifen
"Feinde mit überraschendem atomarem Erstschlag entwaffnen!"
Von Eric Zuesse / LUFTPOST

Auf der Website The Bulletin of the Atomic Scientists wurde am 1. März 2017 eine Studie veröffentlicht, die mit folgenden Worten beginnt: "Das Programm zur Modernisierung der US-Atomwaffen wird der Öffentlichkeit so verkauft, als handle es dabei nur um die Erhöhung der Zuverlässigkeit und der Sicherheit der Sprengköpfe im US-Atomwaffenarsenal und nicht um die Verbesserung ihrer militärischen Fähigkeiten. In Wirklichkeit geht es aber darum, durch die Einführung revolutionärer neuer Technologien die Zielerfassung und Treffsicherheit der ballistischen Raketen der USA gewaltig zu verbessern. Durch diese erstaunlichen Verbesserungen wird das Vernichtungspotenzial der vorhanden US-Atomwaffen fast verdreifacht; solche Vorbereitungen trifft ein Atomwaffenstaat nur, wenn er vorhat, einen Atomkrieg zu führen und zu gewinnen, indem er seine Feinde durch einen überraschenden atomaren Erstschlag entwaffnet." mehr...

 

Kommentar  vom 24.05.2017
Kommentar vom Hochblauen
Wenn ein Dealer "eine Reise tut", dann können wir etwas erleben
Von Evelyn Hecht-Galinski

Es begann mit einem unfreundlichen Akt gegenüber dem Iran und friedliebenden Muslimen weltweit. Ausgerechnet mit dem Staat, der weltweit radikale Prediger und Milizen fördert, der die Menschen und Frauenrechte mit Füßen tritt, Sharia-Gesetze nicht anders als der IS betreibt und nicht zu vergessen, dass fast alle der 19 Terroristen des 9/11 saudische Pässe hatten, machte Trump den ultimativen Waffendeal. Was Trump auf seiner ersten Auslandsreise, die ihn nach Saudi-Arabien führte und weiter in den "Jüdischen Staat", ist eine einzige gefährliche Kriegserklärung an Iran und schafft keinen Frieden, sondern einen gefährlichen Un-Frieden. Trump heizt den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten auf und mit dem US-Milliarden Rüstungs-Geschäft hat er eine Brandbombe gezündet, die uns das Fürchten lehren sollte. mehr...

 

Kommentar  vom 24.05.2017
Gedanken über Wahlsysteme
Parlamentarisches Gesindel
Von Uri Avnery

ALS ICH zum ersten Mal in die Knesset kam, war ich über das niedrige Niveau der Debatten erschrocken. Die Reden waren voller Klischees, hohler Phrasen und Parteiparolen, der intellektuelle Inhalt war dem Nullpunkt nahe. Das war vor 52 Jahren. Zu den Abgeordneten gehörten David Ben-Gurion, Menachem Begin, Levi Eschkol und einige andere ihresgleichen. Wenn ich heute zurückblicke, erscheint mir die damalige Knesset, wenn ich sie in ihrer Zusammensetzung mit der unwürdigen Körperschaft heute vergleiche, wie ein Olymp. mehr...

 

Glossen  vom 24.05.2017
Deutsche Medien warnen vor der Gefahr
Russland regiert bald die USA
Von Ulrich Gellermann

Wer deutsche Medien konsumiert und ihnen glaubt, für den ist eine feindliche Übernahme der USA durch Russland nicht mehr fern. Begonnen hatte die russische Invasion, nimmt man das Medien-Szenario ernst, spätestens im letzten US-Wahlkampf: Die Russen hätten demnach der armen Hillary Clinton ihre E-Mails gestohlen und mit der brutalen Veröffentlichung genau dieser Texte die amerikanische Öffentlichkeit zugunsten ihres Konkurrenten Donald Trump beeinflusst. Wie wir alle wissen ging die perfide Strategie auf. Die amerikanischen Wahlberechtigten – über Jahrzehnte mit Fake-News aller Art gefüttert – mussten nun zum Beispiel die Wahrheit über jene miesen Clinton-Tricks lesen, mit denen die Dame Bernie Sanders, ihren Mitbewerber um die Präsidentschafts-Kandidatur ausgeschaltet hatte. So viel hässliche Wirklichkeit konnten die Wähler einfach nicht ertragen. mehr...

 

Filmclips  vom 24.05.2017
Zu Bildern der Aktion "Stopp Ramstein" am 11. Juni 2016
Ernesto Schwarz: Wir wollen Drohnen jetzt stoppen
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 24.05.2017
Antifaschistische Hafentage in Hamburg, 19. bis 21. Mai 2017
Gegen Faschismus und Krieg gestern und heute
Von Arbeiterfotografie

Die Antifaschistischen Hafentage 2017 boten Veranstaltungen unterschiedlicher Art und Themen. Einigender Gedanke war der Kampf gegen Faschismus und Krieg gestern wie auch heute. Schwerpunkt war der 80. Jahrestag der Vernichtung der baskischen Stadt Gernika (Guernica). Daran wurde mit einer Antikriegskundgebung in der Innenstadt Hamburgs erinnert. Es gab eine Veranstaltung zum neu erschienenen Buch „Frauen im Spanischen Krieg“. Den Abschluss bildete die legendäre Hafenrundfahrt – in diesem Jahr zum Thema Widerstand und Spanischer Krieg. mehr...

 

Literatur  vom 24.05.2017
Für Fee Strieffler und Wolfgang Jung
Gemälde
Von Afsane Bahar

Am Balkongeländer im dritten Stock
begrüßt mich bezaubernd
ein Freude spendendes Gemälde
Rosa-weiße Blütenblätter
mit zarten violetten Adern
beherbergen grüne Augen
und ihre gelben Wimpern
Einige Blüten voll entfaltet
andere halboffen
betören im morgendlichen Sonnenschein mehr...

 

Literatur  vom 24.05.2017
Aus den "Kalendergeschichten des rheinischen Widerstandsforschers" (3)
Liebe deinen nächsten Soldaten
Von Erasmus Schöfer

Die Studentin Joan G. aus dem Priesterseminar wollte diesmal den Tag der Streitkräfte nicht unbehelligt verstreichen lassen. Jedes Jahr wurde der auf dem nahen Militärstützpunkt mit viel Trara und schimmernder Wehr aufgeführt, um als Werbeveranstaltung die Bürger von Amerikas Stärke zu überzeugen und dumme Jungs und Mädels in die Armee zu verführen. Sie zog sich einen selbst orange gefärbten Overall an wie ihn die Gefangenen in Guantanamo tragen mussten und ließ sich am Morgen kurz vor der Öffnung des Militärgeländes von ihrer Freundin an dem Rondell vor der Einfahrt absetzen. An dem Fahnenmast mit dem Union Jack auf dem Rondell kettete sie sich mit zwei stählernen Fahrradschlössern mit Hals und einem Fuß an dem Mast fest und begann, sobald die ersten Besucher vorbeikamen, laut zu rufen: No more Abu Graib! Close Guantanamo! Free the prisoners! Die Militärfans zeigten ihr einen Vogel oder den Stinkefinger, schüttelten die Köpfe. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
FOTOGALERIE


Hafentage: Gegen Faschismus und Krieg gestern und heute
Von Arbeiterfotografie / Steidinger