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Aktueller Online-Flyer vom 18. Januar 2019

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Immer wieder mittwochs (Nächste Ausgabe: 30.01.2019)
Köln (NRhZ, 02.01.2019) In den kommenden drei Wochen schöpfen wir Kraft und investieren in die Zukunft der NRhZ. Doch zunächst präsentieren wir die erste NRhZ-Ausgabe in 2019, wünschen ein friedliches, gesundes und erfolgreiches Jahr und starten mit mehreren Beiträgen, die dabei Orientierung geben können. Den Gemeinsinn als leitende Idee propagiert Rudolf Hänsel unter Berufung auf den Begründer der Individualpsychologie, Alfred Adler. Auch Gina und Frauke Pietsch geben Orientierung: ohne MARX sei wie nachts in einem Wald, vermitteln sie im Rahmen ihres Revue-Programms zum 200. Geburtstag von Karl Marx. Evelyn Hecht-Galinski plädiert trotz der deprimierenden Entwicklung für ein kämpferisches neues Jahr, denn: Wer nicht kämpft und sich nicht wehrt, hat schon verloren! Und die Fotogalerie bietet unter dem Motto "Nicht herrschen, nicht kriechen!" Bilder und Zitate zum Neuen Jahr – darunter Che Guevaras "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" oder Rosa Luxemburgs: "Die Menschheit hat die Wahl: Sozialismus oder Barbarei". Bleiben wir in diesem Sinne wach und wissbegierig, denn: „Wenn der Geist schläft, lebt der Mensch nicht mehr.“ (Antoine de Saint-Exupéry) Brigitte Queck sieht mit Thierry Meyssan und dessen Einschätzung, die USA würden sich weigern, für das transnationale Finanzkapital zu kämpfen, dass eine Wende der Welt-Ordnung im Gange ist. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait kritisiert, dass Trumps Kehrtwende in Syrien von der deutschen Politik keine unterstützende Reaktion erfährt. Wolfgang Bittner wirft einen Blick zurück auf Konfrontationspolitik und Aufrüstung und sieht Deutschland als Frontstaat und Brückenkopf. Rainer Rupp untersucht anlässlich der UNO-Abkommen "Migrationspakt" und "Flüchtlingspakt" das Schreckensszenario Migration. Die LUFTPOST befasst sich mit den Weichenstellern in der Friedensbewegung und fragt: Wird die Friedensbewegung absichtlich auf "Nebenkriegsschauplätze" umgeleitet? Helene und Ansgar Klein richten einen Offenen Brief an den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), der eine Politik deckt, die einen Völkerrechtsbruch nach dem anderen begeht. Erika Kosse wendet sich an den Präsidenten und den Außenminister Russlands und verbindet mit ihnen die Hoffnung, dass sie die Welt aus dem Untergangsszenario herausführen. Zu Ehren von Heimatminister a.D. Horst Seehofer ist der Bildband "Der Islam gehört zu Deutschland" von Yavuz Özoguz erschienen. Andreas Wehr äußert sich zu einer Gelbwesten-Solidaritätskundgebung in Berlin. Diese und weitere Beiträge bieten sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" Und noch etwas: Unsere Unterstützer erhalten als kleines Dankeschön zum Jahreswechsel das im Zambon-Verlag erschienene Jugendwerk "Unterschlagzeilen" von Hartmut Barth-Engelbart. Wer es zugeschickt haben möchte, bitte Adresse mitteilen! mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 04.01.2019
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Dass die Mächtigen Macht abgeben, wünscht sich Rolf für 2019
Von Rolf Z.

Aufgewachsen in einem Kinderheim, dann als Betreuer in katholischer Jugend- und Sportarbeit tätig, kommt der 77jährige Rolf Z. spät mit Gedanken marxistischer Philosophie in Berührung: "Ich habe viel gelernt und bin viel kritischer geworden." Von den Mächtigen wünscht er sich, dass sie ihre Macht abgeben und nicht nur an sich selbst denken. "Nicht immer nur ich, ich, ich, ich...". Ist auf die Dauer 1. ungesund und macht 2. nicht glücklich. Auf ein Gutes und Glückliches Jahr 2019! mehr...

 

Aktuelles  vom 02.01.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Alexander King: Wie stark ist die Sammlungsbewegung und welchen Einfluss hat sie? (15.1.2019, Berlin, rotfuchs.net), Dritte Vollversammlung von Aufstehen Bremen mit Sevim Dagdelen (16.1.2019, Bremen, Neue Vahr), Annette Groth: Palästina - Vertreibung, Krieg und Besatzung (21.Jan.2019, München), Werner Rügemer: "Wem gehört die Bundesrepublik Deutschland - Blackrock & Co, ihre Praktiken in Unternehmen und Politik", Veranstaltung von Aufstehen (24.1.2019, Köln, Bürgerzentrum Ehrenfeld), Gedenkstunde KZ Auschwitz befreit (27.Jan.2019, Köln, Antoniterkirche), Brigitte Streicher: Verkehrskonzept Deutsche Bahn, Marx in Marxloh (1.Febr.2019, Duisburg), Mathias Bröckers: Drogen für den Staatsdienst (4.Febr. 2019, Koblenz: im Dialog), Gisela Nagel: Brauchen wir Eliten? (15.2.2019, Köln, philosophischer Salon), Krieg nach innen. Krieg nach außen. Die Intellektuellen als Stützen der Gesellschaft? Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (7. bis 10. März 2019, Berlin), Tagung „Time for Change?“ (4. Mai 2019, Wuppertal, Bergische Universität) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – ... bis 24.Februar 2019 Köln 68! Protest. Pop. Provokation. (Stadtmuseum Köln), ... bis 15.2.2019: Dario Fo a colori (Köln, Italienisches Kulturinstitut), ... bis 24. Februar 2019, Köln im Kunstrausch der 80er (zadik, Köln), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe neue Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Lesung Annette Groth: Palästina - Vertreibung, Krieg und Besatzung (21.Jan.2019, München), Lisa Fitz Life (Januar 2018...), Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (12.,18.,21., Januar, 9. März 2019, Berlin, Aschersleben, Fürstenwald/Spree), weber-herzog-musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (30.4.2019, Nürnberg) – FILM Paradogma – Warum die wahre Freiheit Ketzer braucht, in Anwesenheit des Regisseurs Marijn Poels (7.Jan 2019, Koblenz: im Dialog), Berlin Marlene - Marlene Berlin (1.-31.1. 2019, Berlin, Babylon) – KONZERT 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) – AKTION – Liebknecht-Luxemburg-Demo (13.1., Berlin), Liebknecht-Luxemburg-Ehrung (15.1., Berlin), Wir haben es satt!-Demo (19.1., Berlin), 8. Linker Liedersommer (21.-23.Juni 2019, Carlsberg-Hertlingshausen, Rahnenhof) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ AUSSTELLUNGSVERLEIH +++
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Arbeit und Soziales  vom 02.01.2019
Gelbwesten-Solidaritätskundgebung in Berlin am 29. Dezember 2018
"Gelbwesten protestieren auch gegen die Regierung Merkel"
Andreas Wehr - interviewt von RT Deutsch

Schon seit Wochen befindet sich ganz Frankreich in einem Zustand des sozialen Aufstandes. Jetzt hat ein Bündnis dazu aufgerufen, auch in Berlin zu demonstrieren. Ein breiter Kreis von Initiatoren hat für den 29. Dezember 2018 zu einer Gelbwesten-Solidaritätskundgebung in Berlin aufgerufen. Wir sprachen mit Andreas Wehr, einem Erstunterzeichner des Aufrufs und Ko-Leiter des Berliner Marx-Engels-Zentrums, darüber, welche Möglichkeiten Gelbwesten-Unterstützer in Deutschland haben. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 02.01.2019
Was Staatssendern und (Ex-)Ministern zum Grundeinkommen einfällt
Nichts Gescheites
Von Harald Schauff

Soviel dürfte klar sein: Ganz ohne Gleichheit wird es schwer mit der Gerechtigkeit, insbesondere der sozialen. Das bedingungslose Grundeinkommen würde zumindest für ein Stück Gleichheit sorgen, weil es alle bekommen. Deshalb kommt es bei Fragen der Gerechtigkeit automatisch ins Spiel. Auch die ARD-Themenwoche ‘Gerechtigkeit’ im November 2018 griff das BGE kurz auf, widmete ihm im ARD-Videotext eine Tafel. Dort wurde zunächst das Konzept in wenigen Sätzen erklärt. Es folgte ein Absatz zum Stirnerunzeln: ‘Menschen, die einer gering vergüteten und unregelmäßigen Arbeit nachgehen, würden laut einer Studie der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mit der Einführung eines Grundeinkommens ihre Arbeitszeit reduzieren oder die Arbeit ganz einstellen.’ mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 02.01.2019
bike-sharing in China
Soziale Dienstleistung oder money-making-machine
Von Georges Hallermayer

Es handelt sich um Ofo, einem 2014 von Dai Wei gegründeten privaten bike-sharing-Unternehmen und Mobike, 2015 von Hu Weiwei gegründet - start-ups der Zukunft mit der Idee, Super-Fahrräder mit GPS ohne Andockstation ausleihen zu können, allein mit einem Abo auf eine Smartphone-App und Zahlung einer Kaution von umgerechnet 25 Euro. Schnell gefunden, schnell geparkt. Ex und hop. Eine phänomenale Erfolgsgeschichte, die nur im neuen China möglich war, wie selbst Bloomberg anerkennen musste. Aber sie ist zu Ende… mehr...

 

Globales  vom 09.01.2019
Nicht nach den Vorstellungen des westlichen Finanzkapitals
Afrika: Nicht die erwarteten Hoffnungen erfüllt
Von Georges Hallermayer

"Afrika: nicht die erwarteten Hoffnungen erfüllt", schrieb zum Jahreswechsel die auf Afrika spezialisierte, von Japanern aufgekaufte web-Plattform „quartz“ mit Sitz in New York. Die Afrikanischen Staaten sind selbstbewusster geworden, im Umgang mit ausländischen Unternehmen, auch chinesischen. Sie wollen keine Spenden, sondern Investitionen, Entwicklung nicht Militär. Ihre Kooperationsbereitschaft ist gewachsen, die Afrikanische Union zur Freihandelszone auszubauen. Sie haben mit der Volksrepublik China einen geschätzten Partner, aller Propaganda zum Trotz. Für Afrika war das in dreijährigem Rhythmus stattfindende Forum China-Afrika das herausragende Event 2018, auch wenn die Zusammenarbeit überschattet ist durch die erklärte „roll-back-Politik“ auf dem Kontinent. Und quartz hat recht - Imperialistische Hoffnungen, durch westlich demokratisierte Wahlen Änderungen zu erzwingen, wurden im letzten Jahr in der Tat nicht erfüllt: mehr...

 

Globales  vom 09.01.2019
Israels Forderungen nach Entschädigung sind nichts als ein Ablenkungsmanöver von eigener Schuld gegenüber den Palästinensern
Der Mythos von der Vertreibung der Juden aus arabischen Ländern
Von Arn Strohmeyer

Eins muss man dem Staat Israel lassen: Seine Chuzpe (laut Duden: Dreistigkeit) kennt keine Grenzen. Gemeint sind in diesem Fall die jetzt erhobenen Forderungen an die arabischen Staaten, insgesamt 250 Milliarden Dollar „Entschädigung“ für die „Vertreibung“ von Juden aus diesen Ländern im Jahr 1948/49 zu zahlen. Als Grund wird neben der „Vertreibung“ die Ablehnung des UNO-Teilungsplans von 1947 durch die Araber bzw. die Palästinenser angegeben. Israel argumentiert: Die Palästinenser hätten ja damals ihren Staat haben können, und sie seien selbst schuld, wenn sie das Angebot nicht angenommen hätten. mehr...

 

Globales  vom 07.01.2019
Zum Abzug der US-Truppen aus Syrien
Lippenbekenntnisse
Von Markus und Eva Heizmann

Das Phänomen, einem Präsidenten der USA doch noch etwas Gutes abgewinnen zu wollen, ist bekannt. Wir kennen das aus der Vergangenheit, zum Beispiel von J.F. Kennedy. In unseren Tagen wurden Bill Clinton und Barack Obama als „Hoffnungsträger“ hochgejubelt. Zur Erinnerung: John F. Kennedy verantwortet zu einem guten Teil den US-Völkermord in Vietnam, die Eskalation der sogenannten Kuba-Krise und das bis heute, zwar abgeschwächte aber gleichwohl andauernde Embargo gegen Kuba. Bill Clinton, als Teil der „Protestgeneration“ der USA entpuppte sich als ebenso aggressiv und dienstbeflissen gegenüber den US-kapitalistischen Oligarchien wie seine Vorgänger. In seine Amtszeit fallen die völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen Jugoslawien. Ohne zu zögern setzte er auch die von Bush begonnenen, ebenfalls völkerrechtswidrigen Angriffe gegen den Irak und Afghanistan fort. Die Bombardierung und Zerstörung einer wichtigen pharmazeutischen Produktionsanlage im Sudan geht ebenfalls auf Clintons Konto. Schliesslich Obama. mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Zum Buch des ehemaligen Außenministers der jugoslawischen Regierung, Zivadin Jovanovic
1244 – ein Schlüssel zum Frieden in Europa
Von Barbara Hug

Nach der Beendigung des Krieges 1999 gegen Jugoslawien nahm der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1244 (1999) vom 10. Juni 1999 an, in der Öffentlichkeit auch als Kosovo-Resolution bekannt. Seither sind annähernd 20 Jahre vergangen. Vor 20 Jahren, im Oktober 1998, wurde in einer schicksalhaften Abstimmung im deutschen Bundestag die deutsche Beteiligung am Krieg beschlossen – mit überwältigender Mehrheit. Man lese den Stenographischen Bericht der 248. Sitzung des Deutschen Bundestags vom 16. Oktober 1998 (Plenarprotokoll 13/248). mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Zu Thierry Meyssans Einschätzung, die USA würden sich weigern, für das transnationale Finanzkapital zu kämpfen
Die Wende der Welt-Ordnung ist im Gange
Von Brigitte Queck

Die Einschätzung von Thierry Meyssan, dass eine Wende der Welt-Ordnung im Gange ist, teile ich voll und ganz. Ja, „die Übergabe der russischen Verteidigungs-Waffen an die syrische arabische Armee, besonders der S-300 Raketen und der ultra-High-Tech-Radargeräte, die durch das automatisierte Managementsystems Polyana D4M1 koordiniert werden, hat das Kräfte-Gleichgewicht auf den Kopf gestellt, und der syrische Luftraum ist seither unantastbar. Aus diesem Grund wird die militärische Präsenz der USA kontraproduktiv: denn ein Angriff auf dem Boden durch Pro-US-Söldner kann nicht mehr von der US-amerikanischen Luftwaffe unterstützt werden, ohne Gefahr zu laufen, Flugzeuge zu verlieren.“ mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Offener Brief an den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU)
Ein Völkerrechtsbruch nach dem anderen
Von Helene und Dr. Ansgar Klein

"CDU-Politiker Norbert Röttgen blickt mit Sorge auf den Kurs der Regierung in Washington. Dieser führe dazu, dass die Welt 'unsicherer, instabiler und egoistischer' werde. 'Das ist die traurige Wahrheit', sagte Röttgen in den ARD-Tagesthemen. Die USA hätten für 'Weltordnung, Stabilität, Ausgleich, Diplomatie' gestanden. Von dieser Rolle wolle sich Trump leider verabschieden, 'ohne dass es einen Ersatz dafür gibt'. China und Russland würden in die Lücke stoßen, 'aber nicht im Sinne einer Ordnungsrolle.' Als Weltordnungsmacht seien die 'USA nicht ersetzbar'... Deutschland müsse mehr finanzielle Lasten übernehmen. 'Da haben wir Nachholbedarf', sagte Röttgen." Auf diese Weise äußert sich laut spiegel.de der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU). Helene und Ansgar Klein haben daraufhin einen Offenen Brief an den CDU-Politiker gerichtet, den die NRhZ hier dokumentiert. mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Brief an den Präsidenten und den Außenminister Russlands
Aus dem Untergangsszenario herausführen
Von Dr. Erika Kosse

"Liebe Freunde! Jeder hat jetzt seine eigenen Erwartungen, aber im Großen und Ganzen wollen wir alle, dass unsere Verwandten gesund bleiben, dass Harmonie im Hause herrscht, dass die Kinder uns Freude bereiten und das Leben friedlich bleibt. Und dass die Träume, auch die intimsten, unbedingt in Erfüllung gehen... Mögen die Freundschaft und gute Hoffnungen, die uns alle jetzt vereinen, uns in der Zukunft begleiten, und uns bei der Arbeit und bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele helfen.... Wünschen wir allen, die mit uns sind, viel Glück, sagen wir allen, die uns teuer sind, die wärmsten Worte, danken wir unseren Eltern, umarmen wir liebevoll und fest unsere Kinder, öffnen wir einander unsere Herzen. Denn wenn Millionen Menschen solche lichten Gefühle empfinden, wird die Welt voller Liebe und Vertrauen sein." Das sind einige Sätze aus der Neujahrsansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ihm und seinem Außenminister hat Dr. Erika Kosse einige Tage zuvor geschrieben. Die NRhZ dokumentiert ihren Brief, in dem es u.a. heißt: "Wir bewundern die menschlich, geistig und strategisch überlegene Größe und Kraft russischer Politik." mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Keine unterstützende Reaktion aus Deutschland für Trumps Kehrtwende in Syrien
Zum Jahresende 2018: Auf die Entwicklungen der Welt eingehen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Nach der überraschenden Kehrtwende in Washington von US-Präsident Trump, um den terroristischen Krieg in Syrien zu beenden, gibt es keine unterstützende Reaktion aus Deutschland, ganz zu schweigen aus der Brüsseler EU/NATO. Wieso? Niemals war Westdeutschland, die westdeutsche Bundesrepublik und dann das vereinte Deutschland, ein Friedensanker. Im Gegenteil. Doch der andere deutsche Staat, die Deutsche Demokratische Republik war es. Während sich im Kalten Krieg die westdeutsche Bundesrepublik als politisch null und nichtig hervorhob, war die Deutsche Demokratische Republik (DDR) ein Friedensstaat, der immer stark für den Weltfrieden eintrat. Die DDR war internationales Subjekt in der Weltpolitik. Sie hatte Gewicht und verdiente den vollen Respekt der Weltstaatengemeinschaft. mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Anläßlich der UNO-Abkommen "Migrationspakt" und "Flüchtlingspakt"
Schreckensszenario Migration - Ergebnis globaler Umfragen
Von Rainer Rupp

Vor dem Hintergrund der innerhalb einer Woche beschlossenen zwei UNO-Abkommen (Migrationspakt und dann Flüchtlingspakt), haben zwei renommierte Forschungsinstitute auf der Basis ihrer globalen Recherchen alarmierende Zahlen vorgelegt. Laut den Untersuchungen sind unter anderem weltweit 750 Millionen Menschen zum Abmarsch bereit, um sich ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und nach Nordamerika oder in die reichen Länder der Europäischen Union aufzubrechen. Kurz vor der Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes Anfang letzter Woche in Marrakesch durch über 150 Staaten hat das global operierende "Pew Research Center" die Ergebnisse seiner umfassenden Untersuchung in 27 Ländern auf fünf Kontinenten veröffentlicht. mehr...

 

Globales  vom 02.01.2019
Konfrontationspolitik und Aufrüstung – ein Rückblick
Deutschland, Frontstaat und Brückenkopf
Von Wolfgang Bittner

Seit dem 2014 von den USA initiierten Putsch in der Ukraine besteht Kriegsgefahr in Europa, das ist großen Teilen der Bevölkerung überhaupt nicht bewusst. Der Krieg in der Ostukraine kann jederzeit ausufern und sich zu einem Flächenbrand entwickeln, daran hat sich nach dem Regierungswechsel von 2017 in Washington nichts geändert. Denn die „Nebenregierung“ (auch Tiefer Staat oder Deep State) genannt, vertritt andere Interessen als der amtierende Präsident Donald Trump, der während des Wahlkampfes und in seiner Antrittsrede am 20. Januar 2017 versprochen hatte, keine Interventionskriege mehr zu führen und sich mit Russland zu verständigen. mehr...

 

Globales  vom 26.12.2018
Was ist von der Ankündigung des US-Truppenabzugs aus Syrien zu halten?
"Trump verrät alle"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

US-Präsident Trump habe entschieden, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, erfahren wir aus den Medien. Wie ist es um den Wahrheitsgehalt dieser Mitteilungen bestellt? Wir wissen, dass Informationen aus den transatlantischen Herrschaftsmedien mit Vorsicht zu genießen sind. Wie ist es in diesem Fall? Betrachten wir einige Überschriften. "Das ist ein schrecklicher Fehler", heißt es am 20.12.2018 in der "Süddeutschen Zeitung", "Heftige Kritik an Trumps Entscheidung" in der TAZ, "Trump begeht einen Obama-mäßigen Fehler" bei "t-online". Die "New York Times" schreibt vom "Betrug an den Kurden". "Trump verrät alle. Die Israelis, die Kurden, die Europäer" lesen wir in Springers WELT. Und auf der Titelseite der Tageszeitung "junge Welt" lautet der Aufmacher: "Geschenk für Erdogan". Damit können wir einigermaßen sicher sein, dass die Information über den Truppenabzug zutrifft. Denn wir haben gelernt, die Herrschaftsmedien zu lesen. Sie würden nicht so extrem aufheulen, wenn sie nicht befürchten würden, dass US-Präsident Trump Ernst macht. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 07.01.2019
Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
"Wären Waffen die Lösung, hätten wir längst Frieden."
Von Fredrik S. Heffermehl und Tomas Magnusson (Nobel Peace Prize Watch - Lay down your arms)

Bis zum 31. Januar 2019 können für den diesjährigen Friedensnobelpreis Kandidaten nominiert werden. Fredrik S. Heffermehl und Tomas Magnusson von der Organisation "Nobel Peace Prize Watch" wenden sich mit einem Offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit der Bitte, ihr Recht auf Nominierung wahrzunehmen. Die Verfasser des Offenen Briefes sehen darin einen Weg, zu erreichen, dass sich das vom norwegischen Parlament ernannte Nobel-Preis-Komitee bei seinen Entscheidungen wieder stärker am Testament Alfred Nobels und dessen antimilitaristischer Vision orientiert. Die Neue Rheinische Zeitung dokumentiert den Offenen Brief. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 02.01.2019
Wird die Friedensbewegung absichtlich auf "Nebenkriegsschauplätze" umgeleitet?
Weichensteller in der Friedensbewegung
Von LUFTPOST

Unterschätzen die Weichensteller in der Friedensbewegung die wachsende Kriegsgefahr oder leiten sie diese zerstrittene Bewegung absichtlich auf "Nebenkriegsschauplätze" um? Welchen Stellenwert haben die dringend notwendige Kündigung des Truppenstationierungsvertrages und die ebenso dringende Erhaltung des INF-Vertrages für die Weichensteller in der deutschen Friedensbewegung? Wir haben in der LUFTPOST immer wieder begründet, warum es dringend notwendig wäre, den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung zur Kündigung des aus dem Jahr 1954 stammenden "Vertrages über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland", des so genannten Truppenstationierungsvertrages, zu bewegen und dieses Anliegen zu einer zentralen Forderung der gesamten deutschen Friedensbewegung zu machen. Seit US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, aus dem Intermediate Range Nuclear Forces Treaty, kurz INF-Vertrag, aussteigen zu wollen, haben wir auch vor den katastrophalen Folgen gewarnt, die dieser Schritt für alle Europäer, vor allem aber für die Bewohner der Bundesrepublik Deutschland hätte. Die Friedensbewegung müsste die Bevölkerung so schnell und so umfassend wie möglich über diese Folgen aufklären und für die Erhaltung des INF-Vertrages mobilisieren. Beschäftigt sich die deutsche Friedensbewegung überhaupt mit diesen beiden wichtigen Problemkreisen, und wie wird damit umgegangen? Das soll am Verhalten von Weichenstellern bei der Kampagne Stopp Air Base Ramstein, beim Kasseler Friedensratschlag und bei der Initiative "Abrüsten statt Aufrüsten" untersucht werden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 02.01.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (141)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Von Unterdrückung befreit zu werden, bedeutet nur dann Emanzipation, wenn man auch von Gewalt befreit wird“ „Gott, vereine die verschiedenen Religionen auf der Welt. Du bist doch für alle da!“ „Christen sind nicht perfekt – Christen wird nur vergeben“ „Recht auf Freiheit heißt auch die Pflicht des anderen. Rechten will jeder, aber mit den Pflichten ist das anders“ „Adoptieren Sie einen Stein – Tage der Ruhe und des Gedenkens“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Kommentar  vom 07.01.2019
Es ist Zeit für einen entschiedeneren Widerstand gegen die Obrigkeit!
"Bella ciao"
Von Rudolf Hänsel

Das Lied „Bella ciao“ wurde weltweit bekannt durch die „Resistenca“, die italienische Widerstandsbewegung gegen den Faschismus während des Zweiten Weltkrieges. Es handelt von einem Partisan in Norditalien, der in die Berge flüchtet und Abschied nimmt von seiner Geliebten (Oh Schöne, Ciao!): „Und falls ich als Partisan sterbe, (…) begrabe mich dort oben auf dem Berge.“ Als Lied der Arbeiterbewegung wurde es in zahlreiche Sprachen übersetzt. In linken Kreisen gehört es zu den bekanntesten Kampfliedern. Ist es für uns heute nicht an der Zeit – inspiriert vom Protest-Lied „Bella ciao“ –, der machtgierigen und gewalttätigen Obrigkeit, die weltweite Kriege legitimiert und eine Neue Weltordnung aufbaut, entschiedeneren Widerstand entgegenzusetzen – und mit zivilem Ungehorsam oder anderen gewaltfreien Aktionen „dem Rad in die Speichen zu fallen“ (Bonhoeffer)? mehr...

 

Kommentar  vom 02.01.2019
Kommentar vom Hochblauen
Wer nicht kämpft und sich nicht wehrt, hat schon verloren!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Lassen sie mich zum Jahreswechsel meine ernüchternde Bilanz ziehen. So muss ich leider feststellen, dass alle meine schlimmsten Befürchtungen und Prognosen eintrafen. Wie in meinem 2012 gewählten Buchtitel "Das elfte Gebot – Israel darf alles". Konnte es in den Jahren 2012 bis 2018 eigentlich noch eine Steigerung geben? Tatsächlich, es gab und es gibt sie. Gerade das Jahr, das so bombastische und unerträgliche "runde Festtage" feierte, wie die Erinnerung an 70 Jahre Gründung des "Jüdischen Staates", aufgebaut auf der Vertreibung von hunderttausenden von Palästinensern aus ihrer Heimat Palästina. Daher sollte es uns Deutschen ein besonderes Bedürfnis sein, sich für diese Vertriebenen der Nakba einzusetzen. Schließlich wissen gerade wir Deutschen, was Diktatur, Unterdrückung, Mauern und Besatzung bedeuten. Gerade 2018 war so ein furchtbares Jahr, wie es das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) für die palästinensischen Gebiete so unfassbar beschreibt. mehr...

 

Kommentar  vom 02.01.2019
Mit Russen-Waffen Frieden schaffen?
Trump geht, Erdogan kommt
Von Ulrich Gellermann

Die atlantischen Medien-Redaktionen in Deutschland schnappen nach Luft, dem wenig begabten deutschen Außenminister fallen nur Floskeln ein, die NATO stammelt nicht mal: Donald Trump will die US-Truppen aus Syrien abziehen und die restliche westliche Welt, seit Jahr und Tag militärisch von diversen US-Regierungen in die Scheiße geritten, sucht eine Exit-Strategie. Seit Längerem versuchen sich allerlei westlich orientierte Staaten – von den USA über die Franzosen bis hin zu den Deutschen und den Israelis – an einem Regime-Change in Syrien. Zu selbstbewusst war ihnen die Assad-Regierung, zu beharrlich hielt sie am Vertrag über den russischen Militärstützpunkt in Syrien fest. Da war die Gelegenheit eines innersyrischen Konfliktes viel zu günstig, als dass man sich nicht zugunsten der Opposition einmischen wollte, selbst wenn die sich auf finstere Islamisten aller Art stützte. Also sandte man Geld, Waffen, „Spezialkräfte“ und Söldner aller Art in das geschundene Land und maskierte diese mörderische Intervention auch noch als „Hilfe für die syrischen Demokraten“. mehr...

 

Medien  vom 02.01.2019
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Darf eine linke Zeitung "Kulturschaffende" auszeichnen, der für einen israelischen Atombombenabwurf plädieren? Wie logisch ist es, wenn eine linke Zeitung Separatismus als hui, Nationalstaat aber als pfui wertet? Ist es gestattet zu entdecken, dass die USA als Besatzer agiert? Wie überzeugend ist es, Deutschtümelei durch eine kaum weniger verkehrte Europatümelei abzulösen? Das sind Fragen, die in "Hajos Einwürfen" zum Thema gemacht sind. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Medien  vom 02.01.2019
Was sind „anerkannte journalistische Grundsätze“? ARD-aktuell: Finger nass machen und hochhalten
Die Waffe des Verschweigens
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Nicht mal zur „gnadenbringenden“ Weihnachtszeit strahlten zufriedenstellende Tagesschau-Sendungen aus der Wunderlampe im Wohnzimmer oder vom Smartphone. Die beitragsfinanzierte ARD-aktuell hat zwar den gesetzlichen Auftrag, „einen umfassenden Überblick über das (...) Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen“ zu geben. Sie ist auf die „Grundsätze journalistischer Sorgfalt“ verpflichtet. Ihre Beiträge müssen „unabhängig und sachlich“ sein. Doch obwohl der hehre Kodex sehr großzügig auslegbar ist, zeigt die ARD-aktuell-Redaktion – Beispiel 26. Dezember 2018 –, dass sie auch dabei die Kirche nicht im Dorf lassen kann. Die ARD-aktuell-„App“ (für Smartphone) soll, folgt man den Behauptungen ihrer Anbieter, "bewusst aktuelle Trends aufgreifen und neue Wege gehen.“ Die Startseite zeige „die wichtigsten tagesaktuellen Nachrichten in untertitelten Videos. Hinter jedem Video befinden sich ausführliche Nachrichten, sorgfältig recherchierte Analysen, Hintergründe und Kommentare.“ Klingt gut. Wirkt aber auch sehr anspruchsvoll. Wer sich fragt: „Was ist denn das Wichtigste, nach welchen Kriterien bemisst sich das?“ merkt jedoch gleich, dass es dafür keinen generell gültigen Maßstab gibt – und dass die Tagesschau hier wie so oft nur dicke Backen macht. mehr...

 

Filmclips  vom 02.01.2019
Revue-Programm zum 200. Geburtstag von Karl Marx (Ausschnitt 1)
Gina und Frauke Pietsch – ohne MARX ist wie nachts in einem Wald
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 04.01.2019
Bilder und Zitate zum Neuen Jahr
Nicht herrschen, nicht kriechen!
Von Arbeiterfotografie

Der Naturwissenschaftler und Pazifist Albert Einstein gab seinen Zeitgenossen und Nachfahren außer der Relativitätstheorie viele wichtige Gedanken mit auf den Weg, darunter der folgende: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Und Bert Brecht rechnete nicht nur mit den Ja-Sagern ab. Im "Leben des Galilei" schrieb er: "Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher." Viele Zitate wurden weithin bekanntes Allgemeingut, darunter Che Guevaras "Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" oder Rosa Luxemburgs: "Die Menschheit hat die Wahl: Sozialismus oder Barbarei". Was als Weisheit gilt, wird gerne weitergereicht. Aber auch die Schrecken des deutschen Faschismus mit ihrem Meinungsterror – wie Goebbels tausendfach wiederholte Lüge, die zur Wahrheit geriert – werden gelegentlich mahnend in Zusammenhänge gerückt. Weniger bekannt und kaum verbreitet sind die dem kapitalistischen Faschismus in Deutschland vorausgegangenen, unverhohlenen Bekenntnisse zur Eugenik in den USA und Großbritannien. So wird dem Dichter George Bernard Shaw der unfassbare Ausspruch zugeordnet: "Ein Teil der eugenischen Politik würde uns endlich zu einem ausgiebigen Gebrauch der Tötungskammern führen. Eine große Anzahl Menschen müsste aus dem Leben gebracht werden, ganz einfach, weil es die Zeit von anderen Menschen vergeudet, sich um sie zu kümmern." (zitiert nach Hermann Ploppa: Hitlers amerikanische Lehrer. Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus, Marburg 2008/2016). Der einfachste Abwehrmechanismus, unliebsame Erkenntnis zu annullieren, ist die Formel bzw. Phrase der "Verschwörungstheorie". Ein probates und billiges Mittel für die Brecht'schen Dummköpfe. Doch Wahrheit und Realität lassen sich beweisen, wie Benjamin Franklin meinte: „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“ mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 02.01.2019
Das menschliche Gemeinschaftsgefühl und der Geist der Verantwortlichkeit müssen die Gewalttätigkeit beenden
Gemeinsinn als leitende Idee
Von Rudolf Hänsel

Zu Beginn des Jahres 2019 blicken viele Deutsche so pessimistisch in die Zukunft wie lange nicht mehr. Nur 17 Prozent der Befragten sehen dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen. Wie können wir unseren Mitmenschen, insbesondere unserer jungen Generation Zuversicht vermitteln? Allgegenwärtiges Streben nach Herrschaft und Macht vergiftet unser Zusammenleben. Deshalb müssen das menschliche Gemeinschaftsgefühl und der Geist der Verantwortlichkeit die Gewalttätigkeit beenden. Kulturentwicklung besteht im Wesentlichen darin, dass sich die Stimme des Menschheitsgewissens mehr und mehr Gehör verschafft. Eine ethische Errungenschaft ist das Anwachsen des menschlichen Gemeinschaftsgefühls, das Wissen um die Zusammengehörigkeit aller Menschen. Es gäbe die Menschheit nicht mehr, hätten unsere Vorfahren nicht Gemeinsinn und das Gefühl des Miteinanderseins zum Leitmotiv ihres Handelns gemacht. Diese Idee muss auch die Jugend durchdringen. Sie soll ja die Welt einmal in eine andere Bahn lenken. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 02.01.2019
Dr. Yavuz Özoguz: Der Islam gehört zu Deutschland
Zu Ehren von Heimatminister a.D. Horst Seehofer
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Der kürzlich erschienene Bildband "Der Islam gehört zu Deutschland" ist ausgerechnet zu Ehren desjenigen erschienen, der gesagt hat: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland." Das Buch ist bezeichnet als "Gedenkband zu Ehren von Heimatminister a. D. Horst Seehofer" - wohl in der Absicht, ihn und alle anderen, die dieser Auffassung anhängen, deutlich zu machen, welchen - geringen - Wahrheitsgehalt diese Äußerung hat. Yavuz Özoguz dazu: "Die Debatte um die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland oder Österreich entbehrt jeder historischen Grundlage, verteilen sich doch zahlreiche jahrhundertealte Spuren der Muslime über die Staatsgebiete beider Bundesrepubliken. Der Islam gehört nicht bloß zu beiden Ländern, sondern ist fester Bestandteil ihrer Geschichte. Muslime der letzten Jahrhunderte prägten Wissenschaft und Philosophie, Literatur und Lyrik, Kunst und Kultur, Kirchen und Grabstätten, begründeten gar deutsche bis dato fortbestehende Adelsgeschlechter. Dutzende Museen und Andachtsorte in etlichen Städten und Orten beider Länder zeugen von dieser islamischen Prägung." mehr...

 

Literatur  vom 07.01.2019
Israel und die Linken – oder: Lob des Antikommunismus
Der Anachronistische Zug (2)
Von Lucie Sponheimer

Merkel und Maas verkünden schon:
Israel sei Deutschlands Staatsraison.
In höchsten Tönen loben sie
die einzige Nahost-Demokratie.
Doch was wirklich darin steckt
ist ein rassistisches Projekt. mehr...

 

Literatur  vom 02.01.2019
Die Welt als Partner
Yalda
Von Afsane Bahar

In der längsten Nacht des Jahres
küsste der Mondschein zärtlich
die letzten verbliebenen braungelben Blätter
an den Armen meiner Geschwister
bevor diese beseelt herab
in den Schoß unserer Mutter tanzten mehr...

 

Literatur  vom 02.01.2019
HaBE ich am 24.12.2018 für Dich geschrieben
There are moments, I remember all my life
Von Hartmut Barth-Engelbart (HaBE)

Es gibt Augenblicke,
die ich nicht vergesse
Und einer
Davon
Ist deiner mehr...

 



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Von Kostas Koufogiorgos
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Nicht herrschen, nicht kriechen!
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