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Aktueller Online-Flyer vom 20. Juli 2018

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 18.07.2018) Im Mittelpunkt von NRhZ-Ausgabe 668 steht ein Ereignis, das international die Gemüter erregt, sowie eine Aktion, die in Deutschland mehr und mehr Beachtung findet - das Treffen des US-Präsidenten Trump mit Putin am 16. Juli in Helsinki sowie die Aktion "Schwarzer Freitag", mit der auf Arbeitsunrecht aufmerksam gemacht wird, am Freitag, dem 13. Juli, in zahlreichen deutschen Städten vor Filialen der Supermarkt-Kette "real". Zum "Schwarzen Freitag" gibt es eine Fotogalerie, zwei Videogrußworte (von Werner Rügemer und dem "Wahren Martin") und zwei Reden in Schriftform (von Werner Rügemer und Eva-Maria Zimmermann). Mit dem Treffen von Trump und Putin befassen sich Rainer Rupp (Im Westen grassiert die Angst – Vor dem Frieden), Willy Wimmer (Das war "Champions League"), Paul Craig Roberts (Das Russland-Bild in den US-Mainstream-Medien), Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait (Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!), Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam (Das war der Gipfel) sowie Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann ("Verräter" Trump). Mit der Gründung der Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft zu Russland" befasst sich ein Artikel (Feindbild Russland abbauen) sowie ein Video-Grußwort des LINKEN Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Gute Nachbarschaft statt Feindbild). "Als man mich in der Schule einmal fragte, was ich später werden wolle, sagte ich: glücklich und friedvoll! Ich hätte die Frage falsch verstanden, sagte man mir. Ich aber antwortete, sie hätten das Leben falsch verstanden!" So heißt es in Folge 120 auf einer Karte von Walter Herrmanns Klagemauer. Heinrich Frei erinnert daran, dass ABC-Waffen laut Schweizer Kriegsmaterialgesetz verboten sind. Evelyn Hecht-Galinski befasst sich mit dem Land, in dem der Rassismus blüht. Es ist das Land, dem die Gründer den Namen Israel gegeben haben. Uri Avnery beleuchtet das Verhältnis zwischen Polen und Israel. Hartmut Barth-Engelbart ist einem Verschwörer-Netzwerk namens KROKODIL auf der Spur und findet heraus, dass dieses Netzwerk die Pressefreiheit beseitigen will. Ulrich Gellermann beschäftigt sich mit dem Prozess, den die SÜDDEUTSCHE gegen ihn führt. Die Begründung des Urteils "im Namen des Volkes" ist keine Satire. Roman Ebener befasst sich in einem Vortrag, den er im Philosophischen Salon in Köln gehalten hat, mit Lobbyismus, Parteispenden und Abgeordnetenbestechung. Der Vortrag ist als Video dokumentiert. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 18.07.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Gute Nachbarschaft statt Feindbild
Von Andrej Hunko (MdB)

Andrej Hunko ist Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE. Am 13. Juli 2017 gründete sich in Aachen die Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland". Statt Strassen "Panzer fähig" zu machen (!!!???), ist es höchste Zeit, der Feindbild-Konstruktion Russland vehement und wirksam entgegenzutreten und eine gute Nachbarschaft anzustreben. Leipzig, Aachen und hoffentlich viele weitere Städte und Gemeinden schließen sich diesem Friedens- und Freundschaftsgedanken an... mehr...

 

Aktuelles  vom 18.07.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Macht mit! Protestiert gegen Scheintarife!
Von Werner Rügemer am Freitag, dem 13ten vor "real"

Am Freitag dem 13ten (Juli 2018) ist die "Aktion gegen Arbeitsunrecht" – hier mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Werner Rügemer – vor der Supermarktkette "real" in Köln und weiteren Standorten (Bamberg, Berlin, Bielefeld, Celle, Düren, Düsseldorf, Essen, Hamburg I, Hamburg II, Hannover, Hürth, Marburg, München, Nürnberg, Siegen, Tübingen, Wernigerode, Wiesbaden, Wildau, Würzburg...) präsent, um die Belegschaft in ihrem Kampf zu unterstützen und um die Bevölkerung auf inakzeptable Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, die schlussendlich mit Milliarden Steuergeldern ausgeglichen werden. Profiteure sind die Großaktionäre der Metro AG. mehr...

 

Aktuelles  vom 18.07.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Die Sozialdemokratie wird wieder sozial!
"Der wahre Martin" am Freitag, dem 13ten, vor "real"

Der "wahre Martin" Schulz, eine Satirelösung zum "echten Martin", Schulz tritt dort auf, wo die "alte Tante" SPD ihren Auftrag einer sozialdemokratischen Partei nicht mehr erfüllt, sich für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen. Die SPD hat die aktion ./. arbeitsunrecht auf Grund des Satire-Auftritts des "wahren Martin" Schulz verklagt, anstatt sich selbst auf ihre Parteitradition zu besinnen. Noch Fragen? Am Freitag, dem 13ten (Juli 2018), ist die Aktion gegen Arbeitsunrecht vor der Supermarktkette "real" in Düsseldorf und 20 weiteren Standorten in der Bundesrepublik präsent, um die Belegschaft in ihrem Kampf zu unterstützen und um die Bevölkerung auf inakzeptable Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, die schlussendlich mit Milliarden Steuergeldern ausgeglichen werden mehr...

 

Aktuelles  vom 18.07.2018
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Anneliese Fikentscher / Andreas Neumann: marx n'media (5.8., Duisburg), Daniele Ganser in Deutschland: Illegale Kriege - Der Imperialismus der USA und das Gewaltverbot der UNO (20.8., 21.,8. 2018, Erfurt, Leipzig), Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen? (30.8., Berlin), Jürgen Herres, Uwe Krüger u.a.: Marx als Journalist (19.10., Trier), futur iii Tagung "digitaltechnik zwischen freiheitsversprechen und totalüberwachung" (20.10., Offenburg) AUSSTELLUNG – Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (ab 15.5. Edinburgh), APhF:18 / photofestival Athen 2018 (ab 6.6., Athen), Eröffnung: Anne Ruth Kieschnick - Yoko Ono & Co (20.9., Köln), Photoszene-Festival Köln (Kernzeit 21.-30.9., Köln) ... bis 18.11.2018: Iran, kulturelle Wiege der Menschheit (Dreents-Museum/NL) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Weber-Herzog-Musiktheater: Frau Kapital und Dr. Marx (Tournee ... Trier...), 'Karl Marx - Seiner Nützlichkeit wegen' zum 200. Geburtstag mit Gina und Frauke Pietsch (Tournee ... FfM., Trier, Darmstadt, Dortmund, Berlin, ...), Lisa Fitz Life (Juli 2018...) – KONZERT Pax Terra Musica (27.-29-7.2018, Friesack), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) – FILM Retrospektive Ingmar Bergman 100 (12.7.-12.8.2018, Berlin), Wie kommen wir zur Entkriminalisierung von Hausbesetzungen? (30.8., Berlin) – AKTION – Empfang der Friedensradtour 2018 Münster-Kleine Brogel (5.8. Duisburg, 6.8. Düsseldorf und Köln, 8.8. Hambacher Forst, 9.8. Kerkrade (NL) (US-Panzerdepot), 10.8. Kleine Brogel (B) (US-Atombomben-Standort) (US-Panzerdepot),  11.8. Roermond (NL) Abschluss), Friedensflotilla nach Gaza (Juni-Juli 2018), 20. UZ-Pressefest. Das Fest der Solidarität und des Friedens! (7.-9.9.2018, Dortmund) Schlaumeier Reisen: Auf den Spuren von Heinrich Heine (15./16.9. Duisburg-Paris) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 18.07.2018
Rede im Rahmen des Protests "Schwarzer Freitag" gegen "real" am Freitag, 13.7.2018
Unser aller Protest ist auch real!
Von Eva-Maria Zimmermann (AG Betrieb & Gewerkschaft in DIE LINKE. Köln)

Ich bin Eva-Maria Zimmermann, und ich spreche heute für die AG Betrieb & Gewerkschaft der LINKEN. Köln. Eines möchte ich gerne vorab sagen: Ich stehe hier nicht, weil mich meine Partei geschickt hat. Nein, es ist genau umgekehrt: Ich bin in dieser Partei, und ich stehe heute hier, weil mich eine Sache immer wieder fundamental aufregt: Wenn Profitgier und Kapitalismus vor Menschen oder Umwelt stehen. Und ich interessiere mich deshalb gerade besonders für Arbeitspolitik, weil der Arbeitsmarkt ein Feld ist, wo man die Absurdität und die Dreistigkeit dieser kapitalistischen Ausbeutung leider allzu gut sehen kann und weil sie alle Menschen, jeden Einzelnen von uns, ganz unmittelbar in ihrem eigenen Leben betrifft. Da glaubt man, man hat schon viel gesehen, und dann kommt immer einer um die Ecke, der dem Ganzen noch eins draufsetzt – diesmal ist es die Supermarktkette Real. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 18.07.2018
Rede im Rahmen des Protests "Schwarzer Freitag" gegen "real" am Freitag, 13.7.2018
Schluss mit dem Horror bei Real!
Von Werner Rügemer (Vorstandsvorsitzender der "aktion ./. arbeitsunrecht")

Liebe Beschäftigte von Real, einige von Euch gehören noch zu den Glücklichen aus der Stammbelegschaft: Ihr zehrt noch vom so genannten „Zukunftstarifvertrag“. Den hatte Real 2016 mit der Gewerkschaft Verdi abgeschlossen. Die Metro AG versprach: Real solle saniert werden, bis 2019. Aber die Metro hat den Vertrag urplötzlich gekündigt. Vor Ablauf der Frist. Und so ganz glücklich seid Ihr damals ja auch gar nicht gewesen mit dem Zukunftstarifvertrag, denn Ihr musstet für Eure versprochene Zukunft verzichten auf Lohnsteigerungen und einen Teil des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes. Dem haben viele von euch damals nur zähneknirschend zugestimmt – aus Angst, dass es noch schlimmer kommt. Einige von Euch gehören zu den Leiharbeitern und Leiharbeiterinnen, die von Firmen wie Mumme Personalservice und IBS Personalmanagement an Real verliehen werden, zu einem noch niedrigeren Lohn. Dabei dürfen Mumme und IBS euch höchstens 9 Monate lang an Real ausleihen. Damit umgehen die Real-Chefs um Metro-Vorstand Olaf Koch das Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz, denn nach 9 Monaten müssten Leiharbeiter genauso bezahlt werden wie Festangestellte. mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Betrachtung vor dem Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Das Russland-Bild in den US-Mainstream-Medien
Von Paul Craig Roberts

Vor dem Zusammentreffen Trumps und Putins malen die sich prostituierenden US-Medien ein möglichst negatives Bild von Russland (und seinem Präsidenten). Jonathan Chait, Amy Knight, Max Bergmann, Yaroslav Trofimov, Roger Cohen und der Rest der enttarnten oder vermuteten CIA-Schreiberlinge, die in gekauften westlichen Medien ihr Unwesen treiben, haben Putin in einen bösartigen Supermann verwandelt, der nicht nur westliche Wahlergebnisse manipulieren, sondern auch grund- und wahllos Menschen ermorden und den US-Präsidenten Trump nach seiner Pfeife tanzen lässt. Wer sonst könnte sich eine derart monströse Verschwörungstheorie ausdenken? mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Immanuel Kant: Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Leitartikler der Süddeutschen Zeitung bleibt beim alten politischen Denkmuster der Nachkriegszeit und jammert darüber, dass stattdessen keine neue Ordnung entstanden ist. Da hat er recht: Fast dreißig Jahre sind seit der Wende 1989 vergangen und keine Friedensordnung für Europa ist aufgebaut worden. Das ist aber keine Verantwortung von Donald Trump, der in der Zeit der Wende und danach gar nicht an der Macht war. Es sind die deutschen Regierungsparteien, die die großartige Möglichkeit, die Nachkriegsverhältnisse in ganz Deutschland und ganz Europa vollkommen zu überwinden und eine angemessene europäische Sicherheits- und Friedensordnung zu schaffen, versäumt haben. mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Im Westen grassiert die Angst – Vor dem Frieden
Von Rainer Rupp

Wie immer auch der Gipfel zwischen den Präsidenten Trump und Putin in Russland ausgehen wird, ein Ergebnis ist sicher: Miteinander reden ist immer besser als aufeinander schießen! Das sehen leider die militärpolitischen Eliten des Westens nicht so. In Helsinki könnte der Frieden ausbrechen. Aber genau davor haben die Kriegstreiber der westlichen Unwertegemeinschaft von Washington über London bis nach Deutschland eine Riesenangst. Selbst im viel zu oft gelobten Deutschlandfunk wurden die Zuhörer von einem hauseigenen Kommentator Thilo Kößler "vor einem neuen Pakt zwischen Trump und Wladimir Putin" gewarnt. Das Treffen zwischen den beiden in Helsinki sei "brandgefährlich", denn Trump lege auch Hand an die "globale Sicherheitsordnung". Und auch die Bildzeitung konnte da nicht abseits stehen und titelte: "TRUMP TRIFFT PUTIN, Wie gefährlich wird dieser Gipfel für uns?" mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
Das war „Champions League“
Von Willy Wimmer

Manchmal ist es geradezu geboten, mit der Türe ins Haus zu fallen. Die Pressekonferenz beider Präsidenten nach stundelangen Gesprächen bot einen solchen Anlass. Dieser bestand in der puren Erwähnung der "Sicherheit Israels". Vielleicht wird die Welt in absehbarer Zeit feststellen, dass mit beiden Persönlichkeiten etwas verbunden werden kann, was die Welt bislang jedenfalls an den Rand eines Abgrundes geführt hat. Beide Präsidenten betonten in ihren Erklärungen die Lage im Nahen und Mittleren Osten und die sich daraus ergebenen Gefahren für den gesamten Globus. Es war allerdings mit den Händen zu greifen, dass gerade in den Präsidenten Trump und Putin der Welt eine besondere Chance eingeräumt wird. mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
11. September 2001 und "Krieg gegen den Terror": Ungeheuerlichster US-Betrug im 21. Jahrhundert
Selbstbestimmte Sicherheit
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der kriminelle Anschlag vom 11. September 2001 in den USA ist der ungeheuerlichste Betrug der Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert, um einen Terror-Krieg der USA zu starten. Die NATO-Verbündeten, darunter Deutschland, machten ohne weiteres mit. In der Tat schon kurz nach dem 11. September 2001 hatte US-Präsident George W. Bush seinen fatalen Aufruf zum "Krieg gegen den Terror" erlassen und in Afghanistan und im Irak interveniert. Seither fallen Bomben, fliegen Drohnen. Grausame Massaker und die Verwüstung von Städten sind die entsetzlichen Folgen. mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Eigenständige deutsche Außenpolitik gestalten
Für eine Friedensordnung Europas ohne die aggressive US/NATO
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Eine eigenständige deutsche Außenpolitik, unabhängig von den USA ist zu gestalten. Aber von einer Kalten-Krieger-Mentalität ist keine zuverlässige unabhängige Außenpolitik Europas zu erwarten. Spitzen-Außenpolitiker Deutschlands sind von dem Zeitgeist des Kalten Krieges immer noch stark infiziert, so auch alte Generäle a.D., die sich ein Ohr bei führenden deutschen Medien verschaffen (General Naumann in SZ-Außenansicht am 3.7.2018 und im ARD/ZDF-Mittagsmagazin am 12.7.2018). Es ist diese rückständige Vernichtungsmentalität, die heute begründete Angst auslöst, denn sie ebnet wieder den Weg in eine Welt des Schreckens, geradewegs in den Untergang. Wo bleibt der kritisch-konstruktive Geist der Redaktionen führender Medien? Sind sie auch im Gestern des blinden Glaubens an die verheerende nukleare Abschreckung verblendet geblieben? mehr...

 

Globales  vom 18.07.2018
Gipfeltreffen von Trump und Putin in Helsinki am 16.7.2018
"Verräter" Trump
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wenn uns die Orientierung abhanden kommt, haben wir dafür unsere Herrschaftsmedien. Es ist wunderbar einfach. Die Herrschaftsmedien leiten uns. Wir müssen sie nur zu lesen verstehen... Wer von ihnen als Feindbild aufgebaut wird, ist in den seltensten Fällen unser Feind. Wer von ihnen zum Star hochstilisiert wird, ist sehr wahrscheinlich eine große Gefahr. Wenn Menschen auf die Abschussliste gesetzt werden, ist davon auszugehen, dass sie den Interessen der kapitalen Mafia zuwider handeln.“ Das haben wir so oder ähnlich schon mehrfach geschrieben. Einer der Stars war Gorbatschow. Er hat die Sowjetunion zugrunde gerichtet. Ein Feindbild der Herrschaftsmedien ist – neben Putin – Trump. Warum? Es kann kaum anders sein: sie werden zum Feindbild gestempelt, weil sie den Interessen des Imperiums zuwider handeln. Putin hat Russland dem Zugriff des Imperiums weitgehend entrissen. Und was macht Trump? mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 18.07.2018
Gründung der Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"
Feindbild Russland abbauen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Es ist höchste Zeit, sich der Züchtung von Feindbildern und der Vorbereitung eines großen Krieges zu widersetzen. Die Situation ist brandgefährlich. Die Welt und damit auch Deutschland werden in eine sich verschärfende Konfrontation hinein getrieben. Die Umzingelung Russlands mit Militärbasen, das Vordringen der NATO nach Osten bis an die russische Westgrenze entgegen aller Versprechungen, die Sanktionen gegen Russland, die bevorstehende drastische Erhöhung der Rüstungsetats in NATO-Staaten, die EU-Planungen, Straßen in Richtung Russland panzertauglich zu machen, der Aufbau eines als Raketenabwehrschild bezeichneten Aggressionspotentials und "westliche" Operationen z.B. in der Ukraine sind Teil dieser Konfrontation. „Wir sind im Krieg, und dieser Krieg kann total werden“, erklärte der französische Staatspräsident Hollande bereits 2015. Es besteht die Gefahr eines weiteren Weltkriegs. In dieser Situation bilden sich Gegenkräfte der Vernunft. Ein Beispiel dafür ist die Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland", die am 13. Juli 2018 in Aachen gegründet worden ist - in der Schlussphase der in Russland stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft und drei Tage vor dem Trump-Putin-Gipfel, der von den Strategen und Propagandisten der Konfrontation in seltener Art und Weise bekämpft wird. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 18.07.2018
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (120)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann starb am 26. Juni 2016. Sein Leben lang hat er nicht aufgegeben. Auch 1996 nicht, als die Klagemauer auf Betreiben von Stadt und Kirche geräumt worden war. Seine Reaktion: es geht natürlich weiter! „Wenn ihr es so haben wollt, dann säht nur weiter Wind. Der Sturm kommt zu euch zurück, wenn wir weiter ohne Klagemauer sind. Der Kampf geht weiter.“ „Jahrelang war ich stolz auf kölsche Toleranz, weil die Klagemauer hier war…“ „Kompliment für die Klagemauer! Welches andere Kunstwerk hat in unseren Tagen einen solchen Erfolg gehabt, dass sein Standort nach der Räumung weitläufig abgesperrt und polizeilich beschützt werden muss?! Diese Nacht-und-Nebel-Räumung ist ein schöner Erfolg der Klagemauer!“ „Der Dom ohne Klagemauer bedeutet Kirche ohne Herz und Stadt ohne Wärme“ „Als man mich in der Schule einmal fragte, was ich später werden wolle, sagte ich: glücklich und friedvoll! Ich hätte die Frage falsch verstanden, sagte man mir. Ich aber antwortete, sie hätten das Leben falsch verstanden! Frieden!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 18.07.2018
ABC-Waffen: laut Schweizer Kriegsmaterialgesetz verboten
Nicht nur Nordkorea soll auf Atomwaffen verzichten
Von Heinrich Frei

Zu hoffen ist, dass es gelingt Nordkorea zu überzeugen auf Atomwaffen zu verzichten. Die freiwerdenden Mittel könnte dieses Land für sinnvollere Dinge einsetzen. Nicht überzeugen konnte ich bisher meine Pensionskasse, der SBB, nicht mehr in Konzerne zu investieren die Atombomben herstellen. Die SBB-Pensionskasse investiert nämlich wie die schweizerische Nationalbank, Banken und Versicherungen und andere Pensionskassen immer noch in Firmen die nach Schweizer Gesetzen verbotene Waffen (1) fabrizieren wie Atombomben, Streubomben und Antipersonenminen, mit dem Segen des Bundesrates. mehr...

 

Kommentar  vom 18.07.2018
Kommentar vom Hochblauen
Das Land, wo der Rassismus blüht
Von Evelyn Hecht-Galinski

Bereits seit Jahrzehnten ist der Rassismus im "jüdischen Staat" etabliert und toleriert. Allein schon die Begriffe "Jüdischer Staat" und "Demokratie" sind nicht vereinbar. Nehmen wir als Beispiel das so genannte "Rückkehrgesetz", das Herzstück des Zionismus, das jedem Juden weltweit die "Rückkehr" in den "Jüdischen Staat" gestattet. Als 1929, also zwanzig Jahre vor Staatsgründung Israels, die Jewish Agency for Palestine gegründet wurde, die heute Jewish Agency for Israel heißt, da war es von Beginn an klar, worum es geht, nämlich um die Judaisierung von Palästina. mehr...

 

Kommentar  vom 18.07.2018
Keine Satire, Herr Gellermann!
Im Namen des Volkes
Von Ulrich Gellermann

Ein Satz wie in Styropor gegossen: "Zwar gibt der Angeklagte an, es handele sich um eine Satire, dieser Schutz setzt aber voraus, dass mit der Äußerung auch wirklich eine Kritik vorgebracht wird, die Elemente enthält, die einen Bezug zu dem Gegenstand der Kritik aufweisen." So schreibt die Richterin Silberzweig in die Begründung des Urteils im Verfahren gegen Uli Gellermann, den Herausgeber der RATIONALGALERIE. Und sie weiß auch, dass der Wort-Verbrecher Gellermann "beleidigende Schimpfworte benutzt . . . die keinen Bezug mehr zu dem Ursprungsartikel (in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG) haben". Und deshalb, so das Gericht stelle der Artikel des Gellermann "keine schützenswerte Satire mehr da". mehr...

 

Kommentar  vom 18.07.2018
Polen und Israel
"Nicht genug!"
Von Uri Avnery

Der Staat Israel hat keine Ölquellen. Er hat keine Goldminen. Was hat er stattdessen? Er hat die Eigentümerschaft am Holocaust. Die ist eine Menge wert. Jeder, der sich von einem Schmutzfleck reinigen will, braucht eine Reinigung davon durch den Staat Israel. Ein solches Dokument ist sehr viel wert. Und je größer die Schuld des Bewerbers, umso höher der Preis für die Lossprechung. Woran erinnert uns das? mehr...

 

Glossen  vom 18.07.2018
Verschwörer-Netzwerk KROKODIL will freie Medien von ARD bis ZdF, von FAZ bis TAZ, von lechts bis rinks beseitigen
Angriff auf die Pressefreiheit
Von Hartmut Barth-Engelbart

Da ich nach dem neuen NetzDurchsetzungsgesetz “tierisch ernst” von “satirisch lustig” zu unterscheiden und Letzteres vorher anzumelden HaBE, habe ich die ersten beiden Absätze der Behörde als satirisch-lustig gemeldet nach dem Motto: „Feixen statt Faken!“ Das erklärte Ziel des Verschwörer-Netzwerkes, das sich den bezeichnenden Namen „KROKODIL“ gegeben hat, scheint die Beseitigung des deutschen Qualitäts-Journalismus und seiner Medien von lechts bis rinks, von ARD bis ZdF, von FAZ bis taz, SZ, FR bis Zeit-Bild & Welt – nicht nur von Montag bis Freitag sondern auch Sonntags zu sein. WamS, BamS, ja, auch die FAZ nützt seit Langem schon die sonntägliche Pressefreiheit. mehr...

 

Medien  vom 18.07.2018
Trump und Putin sprachen Klartext, deshalb schäumen eine politische Klasse und ihre journalistischen Bannerträger
Das war der Gipfel
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

US-Präsident Trump hat der politischen Klasse der Transatlantiker und deren Lautsprechern in den gleichgeschalteten Massenmedien die vitalen Illusionen bzw. Propagandatitel geraubt: Die Imperialmacht USA ist nicht konkurrenzlos. Die USA sind nicht die „Schutzmacht“ des Westens, sie waren es nie. Ihre NATO ist kein „Verteidigungsbündnis“, sondern nur das militärische, wichtigste Herrschaftsinstrument, allein dem Zweck „America first“ gewidmet. Russland ist politischer Gegner und geoökonomischer Konkurrent der USA, darf jetzt aber nicht länger als Feind behandelt werden. Es arbeitet zunehmend mit der VR China zusammen, beide schert die Sanktionspolitik der USA einen feuchten Dreck, sie entwickeln wirtschaftliche Überlegenheit. Das  verursacht der herrschenden Klasse in den USA Fracksausen. Es musste selbst ihren als „chaotisch“ verunglimpften Geostrategen Trump nach langem Zögern zu dem Versuch bewegen, die amerikanisch-russischen Beziehungen wieder zu verbessern – und zu versuchen, damit einen Keil in die Beziehungen Moskaus zu Peking zu treiben. mehr...

 

Filmclips  vom 18.07.2018
Vortrag im Philosophischen Salon Köln im Juli 2018
Roman Ebener: LOBBYISMUS ::: PARTEISPENDEN ::: ABGEORDNETENBESTECHUNG
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 18.07.2018
"Schwarzer Freitag" für die Supermarkt-Kette "real" am 13.7.2018
Der Horror ist real
Von Arbeiterfotografie

„#FREITAG13 ist der Tag des Widerstands gegen Arbeitsunrecht, Ausbeutung und Fertigmacher.“ So beschreibt die "Aktion gegen Arbeitsunrecht" den von ihr initiierten Aktionstag "Schwarzer Freitag", der regelmäßig an jedem Freitag stattfindet, der auf den 13. eines Monats fällt. Der 13. Juli 2018 war wieder so ein Tag – mit Aktionen in mehr als 20 Städten in Deutschland. Er richtete sich gegen die Supermarkt-Kette "real" der Metro AG und die gelbe Scheingewerkschaft DHV. Warum gegen "real"? „Der Horror ist 'real': Tarifflucht, Leiharbeit, Lohndumping, Gelbe Gewerkschaft“, ist auf einem Plakat zu lesen. „Die Metro AG spart die Kette kaputt und verwandelt sie in blinder, kurz gedachter Profitgier in eine seelenlose Hülle... Real treibt den Missbrauch von Leiharbeit und Befristung schamlos auf die Spitze... Nach einer Gesetzesänderung gilt seit 2017 für Leiharbeit nach 9 Monaten gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Was machen Real und seine Sub-Unternehmer? Sie stellen die meisten nur noch auf 8 Monate befristet ein. Real betreibt Tarifflucht. Das Management bringt die gelbe Pseudo-Gewerkschaft DHV in Stellung...“ So heißt es in einem Flugblatt. Die NRhZ dokumentiert die Aktion – mit Fotos der Arbeiterfotografie aus Köln und Düsseldorf. mehr...

 

Literatur  vom 18.07.2018
In Erinnerung an Hans Paasche (1881-1920)
Die Kunst des Belanglosen
Von Afsane Bahar

Kapital und Macht wurden vermehrt
durch Herstellung und Vermarktung allerlei Gifte
und durch Behandlung der Folgekrankheiten
mit allem, was dazu gehörte mehr...

 

Literatur  vom 18.07.2018
HaBEs Wort zum Montag
Komm, lass Dich nicht vertrollen
Von Hartmut Barth-Engelbart

In dieser tollen Zeit
Sie schießen wie die Vollen
Und schießen doch nicht weit
Sie treffen nur die Falschen
Die Richtgen stehn bereit
Zum wiederholten Mal schon
GAZA zu bombardieren
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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FOTOGALERIE