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Aktueller Online-Flyer vom 30. Juli 2016

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Inland  vom 27.07.2016
Die Kampagne gegen Walter Herrmann und die Kölner Klagemauer geht weiter
Einen Toten ermorden?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Kann ein Toter ermordet werden? Die Antwort liegt auf der Hand. Sie lautet NEIN! Walter Herrmann ist tot. Er starb am 26. Juni 2016. Aber seine Idee lebt. Es ist die Idee vom Frieden. Es ist der klare Blick – der auf die Opfer und der auf die Täter. Es ist der Blick, der im Falle Palästina erkennt, welche Seite über Jahrzehnte systematisch Verbrechen begeht. Das können die Täter und ihre Komplizen nicht ertragen. Wer in seiner Klarsichtigkeit Täter als Täter erscheinen lässt, muss als psychisch krank hingestellt, als verrückt erklärt werden. Ein Begriff aus der psychiatrischen Krankheitslehre, der deutlich macht, dass ein Mensch in einer bestimmten Hinsicht wahnsinnig, von einer Zwangsvorstellung besessen ist, kommt da gerade recht. Als "monomanisch" wird er am 21. Juli 2016 in einer Hörfunksendung bezeichnet. Auch andere Begriffe ähnlichen Kalibers kursieren. Sie haben die Funktion des Tötens. Es ist der posthume Rufmord an den Ideen eines unbeirrbaren Friedenskämpfers. Insofern lässt sich die Frage "Kann ein Toter ermordet werden?" auch anders als mit NEIN beantworten. mehr...

 

Inland  vom 27.07.2016
Anteilnahme am Tod von Walter Herrmann
Du bist ein Ehrenbürger von Palästina
Zusammengestellt von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 26. Juni 2016 ist Walter Herrmann, der Initiator der Kölner Klagemauer für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht, nachdem er sie 25 Jahre lang vor den Toren des Kölner Doms betrieben hatte, im Alter von 77 Jahren an einer bösartigen Krankheit gestorben. Am 11. Juli 2016 gab es zu Ehren von Walter Herrmann in der Kirche St. Theodor in Köln-Vingst eine Trauerfeier. Drei Tage später, am 14. Juli 2016, wurde er auf dem Südfriedhof in Köln-Zollstock beigesetzt. Zahlreiche Zuschriften und Eintragungen ins Kondolenzbuch lassen uns bewusst werden, welchen Verlust die Menschheit mit dem Tod von Walter Herrmann hat hinnehmen müssen. Auch die Botschafterin Dr. Khouloud Daibes von der Palästinensischen Mission in Berlin gehört zu denen, die das einzigartige Engagement von Walter Herrmann zu würdigen wissen. mehr...

 

Globales  vom 27.07.2016
Einige Gedanken zu den jüngsten Anschlägen
Nizza, Würzburg, München,...
Von Elias Davidsson

Wer die Anschläge vom 11. September 2001 (9/11), die Anschläge in Madrid (2004), London (2005) oder Charlie-Hebdo (2015) als staatliche Operationen verstanden hat, kann und soll die Erklärungen der französischen und deutschen Behörden über die jüngsten Anschläge in Nizza, Würzburg und München nicht blauäugig für bare Münze nehmen. Die Gefahr besteht, dass sogar solche Menschen, die nach langem Zögern endlich erkannt haben, dass zumindest 9/11 eine staatliche Operation war, jetzt - wenn es um die Anschläge im eigenen Land geht - wieder von den herrschenden Medien überrumpelt werden. Man darf wohl davon ausgehen, dass die Behörden, die uns 15 Jahre lang hinsichtlich der großen Anschläge in der westlichen Welt belogen haben, dies als Teil einer westlichen Strategie tun, und dass sie diese Strategie auch heute in Zusammenhang mit den Anschlägen in Europa weiter verfolgen. Das ist eigentlich eine vernünftige Arbeitshypothese. mehr...

 

Globales  vom 27.07.2016
Nie und nimmer ein Zufallsgeschehen
Tsipras, Bernie und ihresgleichen
Von Klaus-Peter Kurch

Hochdramatische, wirklich unerhörte Ereignisse erleben wir nun schon im Wochenrhythmus: USA-Schwarzenmorde in schneller Folge, Dallas-Shooting, Nizza, „Tag des Zorns“ heute usw. Von den Bluttaten, die ständig in östlichen Ländern passieren und in anderen Ländern auch, rede ich gar nicht erst (mein Westler-Tunnelblick). Es ist wahrlich ein Trommelfeuer. Auf das Denken. Und es ist ein Sturm auf jegliche Werte und Mechanismen, die bisher normalen menschlichen Zusammenhalt gewährleisteten. Im Ganzen ist das nie und nimmer ein Zufallsgeschehen! Hier ist enorme materielle, finanzielle, organisatorische (politische und mediale) „man power“ am Werk. mehr...

 

Globales  vom 27.07.2016
Sowohl-als-auch-Rhetorik
Der West-Ost-Konflikt aus SPD-Sicht
Von Wolfgang Bittner

Augenscheinlich halten es führende Sozialdemokraten und SPD-nahe Intellektuelle nicht für opportun, die wahren Verursacher der Ukraine-Krise, die eine Aggressionspolitik gegen Russland zur Folge hat, öffentlich zu benennen. Jedenfalls ist das der zwar gut gemeinten, aber letztlich doch undifferenzierten und insofern eine politische Wirkung verfehlenden Erklärung des Willy-Brandt-Kreises vom 21. Juni 2016 zum Warschauer NATO-Gipfel zu entnehmen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 27.07.2016
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (27)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Wir laden alle ein, die für Frieden nicht zu doof sind.“ „Wenn die Krieger kommen, lock sie aufs Dach der Taube…“ „Frieden! Ich find’ Klagemauer super!“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 27.07.2016
Rheinmetall entrüsten
Produktion für das Leben, nicht mehr für den Tod
Von Heinrich Frei

Zieht der Rüstungskonzern Rheinmetall Air Defence aus Zürich-Oerlikon weg, oder bleibt er? Der Wegzug des Konzerns aus Oerlikon wird von Rheinmetall in Betracht gezogen, wegen den ungünstigen strukturellen Gegebenheiten sowie möglichen Konflikten zwischen der Produktion von Kriegsmaterial und geplantem Wohnen an diesem Standort. Die Stadt Zürich wünscht an diesem Standort nach wie vor Industrienutzung. Das Areal ist 53 000 Quadratmeter groß. Seit 1999 ist die deutsche Rheinmetall DeTec Besitzer dieses Unternehmens, das sie von Oerlikon-Bührle-Gruppe, von Contraves Defence, übernommen hat. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 27.07.2016
Über die Bedeutung des Begriffs Nation
Der Kampf um nationale Souveränität ist unverzichtbar und dient dem Frieden
Von Irene Eckert

„Eine Nation ist eine historisch entstandene stabile Gemeinschaft von Menschen, entstanden auf der Grundlage der Gemeinschaft der Sprache, des Territoriums, des Wirtschaftslebens und der sich in der Gemeinschaft der Kultur offenbarenden psychischen Wesensart.“ (Josef W. Dschugaschwili) Wie jede historische Erscheinung überhaupt ist eine Nation und damit auch der Begriff von der Nation dem Gesetz der Veränderung unterworfen. Sie hat ihre Geschichte, ihren Anfang und ihr Ende. mehr...

 

Kommentar  vom 27.07.2016
Kommentar vom Hochblauen
Die Stunde der Angstmacher!
Von Evelyn Hecht-Galinkski

Pathologisch gestörte Amokläufer und Gewalttäter werden immer mehr zunehmen. Das ist ein trauriger beunruhigender Trend, aber dies rechtfertigt auf keinen Fall Verallgemeinerungen und Hetze gegen deutsche Bürger mit Migrationshintergrund oder gegen Flüchtlinge. Es rechtfertigt auch nicht, sich den "Jüdischen Staat" zum Vorbild zu nehmen! Wofür Vorbild? Als Besatzer, als Polizeitrainer in Atlanta, oder als Terrorbekämpfer, nachdem der Terror hausgemacht ist, ganz zu schweigen von der Asylpolitik, die dort keine Anerkennung für Asylsuchende kennt, sondern sie einsperrt in extra dafür gebauten Gefängnissen, oder sie direkt zurückschickt in den sicheren Tod. Schon früher schrieb ich darüber und es bewahrheitet sich immer mehr. Wir werden "zugeschustert und abgemerkelt" mehr...

 

Kommentar  vom 27.07.2016
Offener Brief von Peter Gauweiler und Willy Wimmer an die Bundeskanzlerin
Merkels Verantwortung für den Bush-Irakkrieg 2003
Von Mohssen Massarrat

Der Untersuchungsbericht des britischen Unterhauses unter der Leitung von Sir John Chilcot (im folgenden Chilcot-Bericht) zur Teilnahme von GB am Irakkrieg in 2003, in dem dieser Krieg als illegitim und als ein Beitrag zur Unterminierung des UN-Sicherheitsrats bezeichnet wurde, veranlasste Peter Gauweiler und Willy Wimmer, zwei ehemalige CDU/CSU Bundestagabgeordnete, zu einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, der im aktuellen Spiegel abgedruckt wurde. Diese Politiker fragen darin Angela Merkel, ob es angesichts des weltweit beachteten Chilcot-Berichts nicht geboten erscheint, nun öffentlich "irgendein Wort der Einsicht oder besser: der Reue" zu zeigen. mehr...

 

Kommentar  vom 27.07.2016
Der Generalbundesanwalt ist eine Beleidigung für die Justiz
Eine Beleidigung des Generalbundesanwaltes
Von Ulrich Gellermann

Am 4. Dezember 2015 hatte der Bundestag die grundgesetzwidrige Beteiligung der Bundeswehr am völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien beschlossen. Diesbezüglich gingen dem Generalbundesanwalt Ende 2015 mehrere Strafanzeigen zu. Sie waren gegen die Bundesregierung und teils auch gegen die Bundestagsabgeordneten gerichtet, die zugestimmt hatten. Anfang Juli 2016 informierte der Generalbundesanwalt mit einem dreiseitigen, mit dem 14. Juni datierten Schreiben darüber, dass kein Ermittlungsverfahren eröffnet werde. Ulrich Gellermann hat das Schreiben des Generalbundesanwalts unter die Lupe genommen. mehr...

 

Kommentar  vom 27.07.2016
Gedanken zum Zustand Israels
Der große Graben
Von Uri Avnery

DER Staat Israel war noch jung, als zwei berühmte Schauspieler eine kurze Szene spielten: Zwei Araber stehen am Strand und verfluchen ein Boot, das neue jüdische Einwanderer bringt. Dann stehen zwei neue Einwanderer am Strand und verfluchen ein Boot, das neue Einwanderer aus Polen bringt. Dann stehen zwei Polen am Strand und verfluchen ein Boot, das neue Einwanderer aus Deutschland bringt. Dann stehen zwei Einwanderer aus Deutschland am Strand und verfluchen ein Boot, das neue Einwanderer aus Nordafrika bringt. Und so weiter... Vielleicht ist dies die Geschichte aller Einwanderungsländer: der USA, Australiens, Kanadas und anderer. Aber für Israel mit einer nationalistischen Ideologie, die alle Juden umfasst (und alle anderen ausschließt) ist das ein wenig seltsam. mehr...

 

Medien  vom 27.07.2016
ARD-Fernsehen boykottiert Live-Übertragung von Bundeskanzlerin. Infiltration?
Quelle von Terror-Paranoia: Selektive deutsche Medien
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Total übertrieben und unverhältnismäßig haben deutsche Medien auf das Attentat in Nizza (14.7.2016) und auf den Anschlag des Amokläufers im Raum Würzburg (18.7.2016) reagiert. Ihnen genügte nicht der besonnene Auftritt des bayrischen Innenministers und der bayrischen Polizei vor der Öffentlichkeit am 18.7. Erstaunlicherweise musste auch der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmeier, auftreten und sogar der Bundesinnenminister Thomas de Mazière seinen Urlaub unterbrechen, um einer lokalen unaufgeklärten Straftat mit sensationalistischem Boulevard-Nachrichtencharakter eine überdimensionierte, nämlich bundesweite Tragweite zu verleihen. mehr...

 

Filmclips  vom 27.07.2016
UZ-Pressefest, Dortmund, 3. Juli 2016
Odessa - Oleg Muzyka berichtet
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 27.07.2016
Wir haben uns den Kartäuserwall 14 zurückgeholt
Grillen wir die Gentrifizierung
Von Arbeiterfotografie

Am Samstag, dem 16.07.2016, wurde das Grundstück des abgerissenen Kartäuserwall 14 in der Kölner-Südstadt vorübergehend besetzt. Nachdem die Baugitter verschwanden, strömten Nachbar*innen und Unterstützer*innen auf die Brache und eröffneten einen selbst organisierten Biergarten. Mit bis zu 60 Gästen war das Gelände gut besucht. Die Polizei rückte mit mehreren Fahrzeugen an, war von der Guerilla-Gastronomen-Aktion aber sichtlich überfordert und zog unverrichteter Dinge ab. So konnten die Teilnehmenden ungestört, den Tag mit vegetarischem Grillen, Live-Musik und Kölsch ausklingen lassen. mehr...

 

Literatur  vom 27.07.2016
Statt sie als Mörder vor (ein) Gericht zu stellen
Irrende Staaten
Von Siegfried Baudach

Angeblich dürfen Staaten sich irren,
sind wohl Menschen wie du und ich?
Ihr seht, so einfach kann man lügen,
man meint dann ja nicht sich. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
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Von Arbeiterfotografie
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Grillen wir die Gentrifizierung
Von Arbeiterfotografie