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Aktueller Online-Flyer vom 25. August 2019

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Immer wieder mittwochs (nächste Ausgabe am 28.08.2019)
Köln (NRhZ, 14.08.2019) Filmclip und Fotogalerie in NRhZ-Ausgabe 715 widmen sich dem "Linken Liedersommer" – der Filmclip der Präsentation von Mahmoud Darwishs Poesie des Widerstands durch Eva und Markus Heizmann – die Fotogalerie gibt einen Überblick. Rüdiger Rauls beleuchtet das Geschehen in Hongkong und bei "Fridays for Future" unter dem Aspekt von "Facebook-Revolten". Um den "angedrohten" Abzug von US-Truppen aus Deutschland geht es bei LUFTPOST und Ulrich Gellermann. LUFTPOST sieht darin eine Steilvorlage für die Friedensbewegung, die es beim Schopf zu packen gilt. Deutschland kann die US-Kriegsmaschinerie aus dem Land werfen – das sehen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann anhand von Analysen des Bundesrichters Dieter Deiseroth bestätigt. Der 74. Jahrestag des US-Mega-Verbrechens von Hiroshima und Nagasaki ist Anlass für die von Georg Maria Vormschlag per Video dokumentierte Kundgebung in Bremen und Betrachtungen von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait. Von Ansgar Klein kommen die monatlichen "Alarmsignale". Evelyn Hecht-Galinski und Arn Strohmeyer befassen sich mit den Machenschaften Israels. Erstere sieht in Jerusalem die Hauptstadt der Besatzung und Unterdrückung. Arn Strohmeyer durchleuchtet die Rolle eines Dr. Dr. Marcus Ermler und macht das Verschwinden-Lassen von Nakba-Dokumenten zum Thema. Georges Hallermayer thematisiert Frankreichs Gelbwesten und die Situation von Whistleblowern in China im Vergleich zum "Westen". Rudolf Hänsel geht den Ursachen von Gewalt nach. Harry Popow bespricht in "Die Zitterpartie der Macht" Rainer Mausfelds Buch "Angst und Macht". Die Medien werden in vier Beiträgen unter die Lupe genommen: Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait untersucht in "Russophobie ausschalten und abrüsten" die ZDF-Produktion "Alte Bündnisse, neue Bedrohungen". Bei Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam geht es in "Zerrbild Ukraine stützt Feindbild Russland" um die "Macht um Acht". Hajo Kahlke sieht im junge-Welt-Artikel "Hetzjagd an der Grenze" die Ideologie der "open society". Und Werner Rügemer liefert einen erschreckenden Erfahrungsbericht mit dem Titel "junge Welt: Eine Fälscherwerkstatt". Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 14.08.2019
Hongkong und "Fridays for Future"
Facebook-Revolten
Von Rüdiger Rauls

„Das US-Verteidigungsministerium und die CIA lieben Technologie... Facebook ist eine Art verlängerter Arm des imperialistischen Programms der USA... Es ist schier mega-genial“, ist im Januar 2008 im "Guardian" zu lesen. „In Beziehung zur Protestbewegung in Ägypten haben mehrere von den USA finanzierte zivilgesellschaftliche Gruppen den Protest auf Twitter und Facebook angeführt“, schreibt Michel Chossudovsky und bezieht sich damit auf "Voice of America", wo am 25.1.2011 zu lesen war: „Aktivisten der ägyptischen Kifaya (Genug)-Bewegung – eine Koalition von Regierungsgegnern – und die Jugendbewegung 6. April organisierten die Proteste auf Facebook und Twitter.“ Thierry Meyssan erwähnt die Funktion von Facebook und Twitter beim Schüren der Unruhen im Iran 2009. Nun wirft Rüdiger Rauls die Frage bezüglich Hongkong und "Fridays for Future" auf: „Hongkong wird von Unruhen erschüttert. Sie zeigen sehr viele Ähnlichkeiten mit der Bewegung Fridays-for-Future. Werden die Farbenrevolutionen nun abgelöst von den Kampagnen der sozialen Medien wie facebook? Ist die Zeit der von Werbefachleuten initiierten Facebook-Kampagnen angebrochen?“ Die NRhZ veröffentlicht nachfolgend seinen Artikel "Facebook-Revolten". mehr...

 

Aktuelles  vom 14.08.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Große Kuba-Jugend-Konferenz (24.-25. August 2019, Bonn, Flyer), Deutschlehrerinnen und -lehrer aus der Aachener Partnerstadt Kostroma (RF) lesen aus „Blockadebuch“ Leningrad 1941-1944 (25. August 2019, 11–13 Uhr, Aachen, Haus der Ev. Kirche, Frère-Roger-Straße), Marx in Marxloh - Inge Holzinger: Warum wir auch heute noch zum Antikriegstag besonders aktiv sein müssen (1. September 2019, 11-13h, Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Str. 284), Johanna Arndt, Anna von Rohden und Nicolas Miquea: Ich schreibe, um zu leben. Gefängnisbriefe, Betrachtungen und Lieder (Mi, 25.9.2019, 19.30, Darmstadt, Bessunger Knabenschule), Albert Dulk Preis an Peter Grohmann (15.11.2019, 20 Uhr, Stuttgart, Kulturtreff Untertürkheim), Ulrich Mies, Hermann Ploppa, Annette Groth u.a.: Der "Tiefe Staat" oder: wer regiert den Westen? (Sa., 16.11.2019, 10.30-17h, Stuttgart, freidenker.de), Fahrt zum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo (7. Dezember 2019, Schlaumeierreisen, ab Duisburg, frühzeitig anmelden: Edith Fröse 0151/14 27 49 34 & Hannah Schönig 0160/95 66 50 21), Stephan Mögle-Stadel (Dag Hammarskjöld-Biograph): Heimatland Erde (Di., 10.12.2019, Wuppertal, cafe pegahAUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – David Bacon: In the Fields of the North / En los campos del norte (June 16, 2019 - August 18, 2019, The Museum of Ventura County's Agricultural Museum, Santa Paula, dbacon.igc.org), Mein Blick auf "Das junge Rheinland" - Die Sammlung Günter Krusch (bis 18.8.2019, Dinslaken, Museum Voswinckelshof im Stadthistorischen Zentrum, Eintritt frei), Kunst im Park, Skulptur 2019 von Stefan Bücher, Bert Didillon, Claudia Robles-Angel (So, 1. September 2019, 11-18h, Köln, Vorgebirgspark), Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram (3. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – Mischi Steinbrück: Columbina streikt. Literatur um Acht mit offener Lesebühne (Di, 20. August, 20h, Köln, El Greco, Ubierring 31), Deutschlehrerinnen und -lehrer aus der Aachener Partnerstadt Kostroma (RF) lesen aus „Blockadebuch“ Leningrad 1941-1944 (25. August 2019, 11–13 Uhr, Aachen, Haus der Ev. Kirche, Frère-Roger-Straße), Gina und Frauke Pietsch: Sagen was ist - eine Hommage an Rosa Luxemburg (30.8. Rheinsberg), lisa fitz life: Flüsterwitz (August 2019, lisa-fitz.de), "Hilfe, das Volk kommt", Gruppenlesung der Kölner Literaturtage u.a. mit Mischi Steinbrück - Clombina streikt - und Werner Rügemer - Schlummerndes Unrecht (Fr, 11. Oktober 2019, 19h, Köln, DGB-Haus, Großer Saal), Albert Dulk Preis an Peter Grohmann (15.11.2019, 20 Uhr, Stuttgart, Kulturtreff Untertürkheim) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT Johanna Arndt, Anna von Rohden und Nicolas Miquea: Ich schreibe, um zu leben. Gefängnisbriefe, Betrachtungen und Lieder (Mi, 25.9.2019, 19.30, Darmstadt, Bessunger Knabenschule) – AKTION – Wald statt Kohle, 60 Monate Waldspaziergang im Hambacher Wald (Sonntag, 18. August), Blockade der IAA (Do, 12.-So, 15.09., Frankfurt/M., Messegelände),  Europäische Aktionswoche gegen Schiedsgerichte (Fr, 11.-Sa, 19.10.), Fahrt zum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo (7. Dezember 2019, Schlaumeierreisen, ab Duisburg, frühzeitig anmelden: Edith Fröse 0151/14 27 49 34 & Hannah Schönig 0160/95 66 50 21) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++
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Lokales  vom 14.08.2019
Pressemitteilung der "AG Hafen" vom 12.08.2019 zu neuen Anzeichen für den drohenden Ausbau des Godorfer Hafens im Kölner Süden
Ausbau Godorfer Hafen unnötig
Von Klaus Otto Fruhner

In den letzten Tagen ist in verschiedenen Medien über die anstehende LKW-Durchfahrtsverbotszone in Köln und die daraus möglicherweise folgende Beeinträchtigung für die Wirtschaft im Süden Kölns berichtet worden. Rettung bringe nur der Ausbau des Godorfer Hafens für den Container-Verkehr, da dann die LKW-Fahrten von Süd nach Nord zum Hafen Niehl I entfielen und in Godorf die Container aus dem Süden umgeschlagen werden könnten. Die Entwicklung der Wirtschaft im Süden Kölns sei nur mit dem Ausbau des Godorfer Hafens sicherzustellen - so der Tenor in den Medien. mehr...

 

Globales  vom 14.08.2019
Wie ein Verteidiger der israelischen Besatzung mit Falschbehauptungen publizistisch Stimmung macht
Das Beispiel Dr. Dr. Marcus Ermler
Von Arn Strohmeyer

Er hat zwei Doktor-Titel erworben und arbeitet als Mathematiker und Informatiker an der Bremer Universität. Über ihn heißt es auf dem Blog von Henryk M Broder „Achse des Guten“ (achgut.com), er blicke in seiner Freizeit kritisch auf die politische Linke und religiösen Fundamentalismus. Außerdem berichte er regelmäßig über das „politische Biotop Bremen“ („Deutschlands Venezuela: Bremen taumelt in den Sozialismus“, so ein neuer Artikel von ihm); die rechte Postille „Junge Freiheit“ bezeichnet seine Beiträge als „scharfsinnig“. mehr...

 

Globales  vom 14.08.2019
Gedanken anlässlich des Gesprächs mit einem alten Freund
Ist Griechenlands Zukunft neoliberal?
Von Arn Strohmeyer

Im Juli 2019 habe ich auf Kreta einen alten Freund wieder getroffen, einen gestandenen Bewohner der Insel, der im Tourismus arbeitet und da sehr gut über die Runden kommt. Er hat es zu einigem Wohlstand gebracht. Dennoch stand er früher politisch eher auf der Seite der Linken – wie die meisten Kreter, für die Opposition und Widerstand gegen die Obrigkeit eine uralte Tradition sind. Wir kommen schnell auf die Politik zu sprechen, denn die Parlamentswahlen in Hellas liegen erst wenige Wochen zurück. Kyriakos Mitsotakis von der rechten Nea Demokratia ist der neue Ministerpräsident, er hatte die Auseinandersetzung mit seinem linken Rivalen von der Syriza, Alexis Tsipras, klar für sich entschieden. Mein Freund (ich will seinen Namen nicht nennen und ihn um der Anonymität willen Nikos nennen) äußert sich begeistert über die neue politische Situation im Land. „Endlich“, sagt er, „wird in Griechenland wieder vernünftige Politik gemacht. Die neue Regierung ist auf den Boden der Realität zurückgekehrt, die Zeit der Versprechungen und der linken Illusionen ist vorbei. Unser Land kann wieder Hoffnung für die Zukunft haben.“ mehr...

 

Globales  vom 14.08.2019
Israel zieht belastende Dokumente über seine Vergangenheit aus dem Verkehr
Aber die Dämonen der Nakba lassen sich nicht vertreiben
Von Arn Strohmeyer

Wie hätte die Welt wohl reagiert, wenn deutsche Behörden nach dem Krieg 1945 und dem Zusammenbruch des Hitler-Staates versucht hätten, Zeugnisse und Dokumente seiner Verbrechen so zu tilgen, dass die Nachwelt davon keine Kenntnis mehr hätte nehmen können? Einmal ganz davon abgesehen, dass das gar nicht möglich war, weil es zu viele Zeugen der deutschen Untaten gab. Nun sollen die monströsen NS-Verbrechen nicht auf eine Stufe mit Israels Verbrechen an den Palästinensern gestellt werden, Hitlers Untaten haben eine ganz andere Dimension, aber die Nakba von 1948 – also die Vertreibung von 800.000 Palästinensern, der Raub ihres Landes und Eigentums und damit die Zerstörung ihrer Gesellschaft und Kultur – war ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (der israelische Historiker Ilan Pappe). mehr...

 

Globales  vom 14.08.2019
Sie bereiten heißen Herbst vor:
Die Gelbwesten im Sommerloch
Von Georges Hallermayer

Auch diesen Samstag, act XXXIX, ließen sich Hunderte von „Gilets Jaunes“ nicht von der Hitze (und den polizeilichen Personenkontrollen) in den Straßen von Paris abschrecken. Sie forderten vor allem den Rücktritt von Innenminister Christophe Castaner. Christoph Castaner steht als Innenminister seit Wochen in der öffentlichen Kritik. Aktuell werden ihm die 29 Selbstmorde von Polizisten angelastet wie auch die 12monatige Suspendierung von Alexandre Langlois, des Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft VIGI Police, was nicht nur ein juristisches Nachspiel haben wird. Aber was als Dauerbrenner die Regierung beunruhigt, so franceinfo am 3. August, ist der Einsatz der Police Nationale in Nantes, wo der 24jährige Steve Maia Canico in der Loire ertrunken ist. mehr...

 

Globales  vom 14.08.2019
Eine vergleichende Betrachtung
Whistleblower: Im Kapitalismus verfolgt – in China belohnt
Von Georges Hallermayer

Die Volksrepublik China hat klar Stellung bezogen. Bestechlichkeit und Wirtschaftskriminalität gehen nicht straffrei aus. Steuerhinterziehung, Insidergeschäfte sind kein Kavaliersdelikt wie im Westen und wird wie Geldwäsche selbst im kapitalistischen Ausland verfolgt. Hohe Tiere wie auch kleine Möchtegerne bekommen ihre Strafe oder wie Präsident Xi Jingping sagte „Caging tigers, netting flies“. (Die Tiger einsperren, Fliegen fangen“). Allein seit Anfang des Jahres laufen gegen zwanzig Top-Bankmanager Ermittlungen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Bundesrichter Dieter Deiseroth zu Souveränität und Truppenstationierungsvertrag
Deutschland kann die US-Kriegsmaschinerie aus dem Land werfen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

"Deutschland ist völkerrechtlich gesehen ein souveräner Staat." Mit diesem Satz beginnt eine Betrachtung des ehemaligen Bundesrichters Dieter Deiseroth mit dem Titel "Stationierungsrechte, demokratische Selbstbestimmung und völkerrechtliche Souveränität". Und er fährt fort: "Im sogenannten 2+4-Vertrag, der am 15. März 1991 in Kraft getreten ist, ist wirksam vereinbart worden, dass die drei Westmächte und die Sowjetunion 'hiermit ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes' beenden." In einer weiteren Betrachtung geht es um die "Möglichkeiten der Überprüfung und Kündigung des Aufenthaltsvertrages vom 23.10.1954". Hier erwähnt Deiseroth den Notenwechsel vom 25.9.1990 und zitiert einschränkungslos die darin enthaltene Ziffer 3, wonach die Bundesrepublik Deutschland den Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland (kurz: Truppenstationierungsvertrag oder Aufenthaltsvertrag) "in Bezug auf eine oder mehrere Vertragsparteien durch Anzeige an die Vertragsparteien unter Einhaltung einer Frist von zwei Jahren beenden" kann. Und in einer dritten Betrachtung betont Deiseroth: "Zudem hat sich... Deutschland im 2+4-Vertrag im Zuge der Wiedervereinigung 1990 völkerrechtlich bindend verpflichtet, 'dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird'... Außerdem hat Deutschland in diesem zentralen Vertrag die völkerrechtliche Selbstverpflichtung abgegeben, 'dass das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen'." Es gibt also keinen Zweifel. Das vereinte Deutschland hat sich verpflichtet, dass von seinem Boden nur Frieden ausgeht. Und vor allem: Deutschland besitzt die Souveränität, den Truppenstationierungsvertrag (und die NATO-Mitgliedschaft) zu kündigen und damit einen maßgeblichen Anteil der Kriegsmaschinerie aus dem Land zu werfen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Informationen, die Sie vielleicht noch nicht haben – August 2019
Alarmsignale
Von Ansgar Klein

"Die Genehmigungen für deutsche Rüstungsexporte haben im ersten Halbjahr 2019 einen neuen Rekordwert erreicht und belaufen sich auf rund 5,3 Milliarden Euro..." Das ist Beihilfe zum Mord! Wo bleibt die gerichtliche Verfolgung dieser Straftat der Bundesregierung? „Russland bereitet sich auf regionale Kriege in Europa vor“, schreibt die „Welt am Sonntag“. Das ist gefährliche Kriegspropaganda ohne jeden sachlichen Hintergrund. „Als sie NuoViso TV sperrten, habe ich geschwiegen; die haben ja Klimaleugner eingeladen. Als sie KenFM sperrten, habe ich geschwiegen; dieser Ken Jebsen war mir schon immer suspekt! Als sie mich sperrten, war niemand mehr da, der darüber berichten konnte.“ Das sind einige der Kommentare in den von Ansgar Kleín zusammengestellten Alarmsignalen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Die deutsche Friedensbewegung sollte den von US-Botschafter Richard Grenell "angedrohten" US-Truppenabzug für eine eigene Kampagne mit dem gleichen Ziel nutzen
Grenells "Drohung": Steilvorlage für die Friedensbewegung
Von LUFTPOST

US-Botschafter Richard Grenell kann es nicht lassen. Weil ihn die Regierung der souveränen Bundesrepublik Deutschland gewähren lässt, spielt er sich immer wieder auf, als sei er der Statthalter einer überseeischen Provinz des US-Imperiums. Ein Botschafter hat die Interessen seines Landes gegenüber der Regierung seines Gastlandes zu vertreten und sich nicht ständig über die Medien seines Gastlandes in dessen Innen- oder Außenpolitik einzumischen. Da der diplomatische Vertreter der USA die nötige Zurückhaltung vermissen lässt und glaubt, das Parlament und die Regierung der Bundesrepublik ständig bevormunden und ihnen drohen zu können, hätte ihn der dafür zuständige deutsche Außenminister schon beim ersten diplomatischen Fauxpas einbestellen und verwarnen und beim zweiten ausweisen müssen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
USA als Verdreher jeder Ethik und Vertragsbrecher eine Gefahr für die Weltsicherheit
Auf Freitagsdemonstrationen nukleare Abrüstung fordern
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Kalte Krieg endete in den Jahren 1989-1991. Aber das Ende des Kalten Krieges schaffte gar keine sicherere Weltordnung. Im Gegenteil: Eine neue USA entstand, ohne Gegenmacht zur angestrebten weltweiten US-Dominanz. In der Tat sind aus dem Kalten Krieg die Vereinigten Staaten als großer Hegemon hervorgegangen. Der neue Hegemon versucht nun eine eigene unilaterale Weltordnung durchzusetzen. Doch mit seinem Unilateralismus stößt er auf zunehmenden Widerstand und schafft generelle Unsicherheit. Deswegen ist die Haltung Russlands als notwendiges Bremsen der hegemonialen US-Außenpolitik zu begreifen und zu begrüßen. Je länger Europa dazu schweigt und es unterlässt, die notwendigen Entscheidungen zu treffen, desto ermutigender wirkt die als zutreffend gesehene Einstellung Russlands auf die übrige Welt, denn Wladimir Putin äußert, was die meisten Staatsmänner denken. Mit anderen Worten: Die Welt sehnt sich nach einer Welt ohne US-Hegemon, ohne US-Drohung. Die letzten Jahrzehnte erleben, wie die Verhältnisse in den USA in Richtung Faschismus verkommen, und eine paralysierte Welt sieht ungläubig staunend zu. Die Europäische Union hat sich dabei als US-Eskorte und -Vasall betätigt, anstatt sich um seine Sicherheit selbst zu kümmern. Dieser Sumpf, dieser Bruch mit allem Recht und allen Normen zwischenstaatlicher Beziehungen machen die US-Regierung zu einem widerwärtigen Unrechtsregime, das dabei ist, immer weiter zu versinken. Als Verdreher jeder Ethik und als Rechtsbrecher ist damit eine Gefahr für die Weltsicherheit geworden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Atombomben-Abwurf der USA auf Hiroshima vor 73 Jahren am 6. August 1945 und auf Nagasaki am 9. August 1945
Die USA, die EU und das Ziel einer atomwaffenfreien Welt
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Aus dem Horror von Hiroshima und Nagasaki 1945 hat der Westen bisher keine Lektion gelernt, keine menschliche Schlussfolgerung gezogen. Gerade die USA, eine angeblich rechtstaatliche Demokratie, haben sich für den Abwurf je einer Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki als Kriegsverbrecher für die Geschichte gebrandmarkt und als abscheulichste Verbrecher gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Die USA sind der einzige Staat, der eine Atombombe eingesetzt hat, und das gleich zweimal. Das war ein Kriegsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ohne gleichen, für das die USA bisher straffrei blieben. Es ist zu hoffen, dass sie einmal vor Gericht gestellt und bestraft werden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (167)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Der Entschluss, keine Atombomben mehr zu bauen, und der tiefe Wunsch, Frieden zu erschaffen, sollte in jedes Herz gepflanzt werden. Die Entschlossenheit bewegt das Universum.“ „Nein zu Atomwaffen!“ „Sieh! Das ist Hiroshima!“ „Menschen sollen leben! Nicht überleben!“ „Das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, ist, dass wir nicht aus der Geschichte lernen. Gib Frieden eine Chance.“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 14.08.2019
Kundgebung in Bremen am 6. August 2019
74 Jahre Hiroshima und Nagasaki – Erinnern und Handeln
Von Georg Maria Vormschlag

Zum 74. Jahrestages der Atombombenabwürfe 1945 durch Bomber der USA auf Hiroshima und Nagasaki sehen die Rednerinnen Clara und Katja Tempel die Chance, das "Erinnern zum Anlass zu nehmen und zu fragen: was kann ich tun." Die 23jährige Clara Tempel ist Gründerin von JunepA (Jugendnetzwerk politische Aktion). Für ihre Überzeugung hat sie eine Gefängnisstrafe in Kauf genommen. Sie sieht, den "Gerichtssaal als Bühne für Argumente gegen Atomwaffen" und auch das "Gefängnis als weiteren Einsatzort im Kampf gegen Atomwaffen". Es sei wichtig mit vielen Menschen darüber in gedanklichen Austausch zu kommen und Mut zum Widerstand zu entwickeln. (ab 12.45) Ein wichtiger Aspekt atomar wirksamer Waffen gerät noch viel zu oft aus dem Blickfeld und es wird bis heute nicht die Verantwortung der Aggressoren dafür übernommen: das ist der Einsatz von abgereichertem Uran (DU depleted uranium) im illegalen NATO-Krieg gegen Jugoslawien unter US-Smiley-Präsident Bill Clinton (1999), zuvor im Irak-Krieg (1991, Stichwort Golfkriegssyndrom) ebenso wie in Libyen, Syrien und Afghanistan. Die Folgen bleiben im öffentlichen Diskurs meist "unsichtbar", für die betroffene Bevölkerung wirken sie "genozidal". Die so genannte Halbwertszeit (Wirkungsdauer), sprich Verseuchung der Umwelt beträgt 4 1/2 Milliarden (!!) Jahre. mehr...

 

Kommentar  vom 14.08.2019
Kommentar vom Hochblauen
Hauptstadt der Besatzung und Unterdrückung
Von Evelyn Hecht-Galinski

Stellen wir uns einmal vor, Juden in aller Welt feiern ihre höchsten Feiertage wie Yom Kippur (Versöhnungstag) oder Rosch Haschanah (Neujahrsfest) und man würde sie am Beten hindern. Mit Sicherheit gäbe es rund um den Globus eine mediale Aufregung! Im Gegensatz dazu feiern Millionen von Muslimen rund um den Globus das Opferfest Eid-al-Adha und müssen hilflos mit ansehen, wie ihre palästinensischen Glaubensgenossen, die auf dem Haram al-Sharif und in der Al-Aqsa-Moschee beten wollen, daran gehindert werden. Zionistische Besatzertruppen und jüdische Siedler, Angehörige der extremistischen "Tempelberg-Gruppen, haben versucht, die heilige Moschee zu stürmen. Nachdem die jüdischen Extremisten und Besatzertruppen die muslimischen Gläubigen mit Gummigeschossen, Schlägern und Tränengas verletzt hatten, waren mindestens 61 Verletzte zu beklagen. Darunter auch Awqaf-Beamte der jordanischen Behörde, die den Haram al-Sharif verwaltet. Jordanien protestierte, wie schon so oft bevor. mehr...

 

Kommentar  vom 14.08.2019
Psychologische Anmerkungen zu den verstörenden Gewaltdelikten deutscher und ausländischer Jugendlicher und Erwachsener
Wir sind immer mitschuldig – selbst dann, wenn wir Opfer sind!
Von Rudolf Hänsel

In den letzten Monaten berichteten die Medien nicht nur über schreckliche Gewaltverbrechen kriegführender Staaten, sondern auch über Kapitalverbrechen ganz „normaler“ deutscher und ausländischer Bürger. Kriminologen, Psychologen und auch Laien fragen sich: Woher kommt die Gewalttätigkeit? Ist sie Ausdruck der menschlichen Natur, notwendige Äußerung der menschlichen Wesensbeschaffenheit oder Produkt geschichtlicher und kultureller Bedingungen? Wird es möglich sein, der Gewalt Herr zu werden, sie auszuschalten aus den Beziehungen der Einzelnen und der Gemeinschaften? Zu einer zufriedenstellenden Antwort kommen Experten wie auch Laien selten. Im Folgenden versuche ich, mich der Beantwortung dieser für den Erhalt unserer Kultur relevanten Fragestellungen anzunähern. mehr...

 

Glossen  vom 14.08.2019
Polen wird demographisch überleben
Bitte, Donald! Bleib!
Von Ulrich Gellermann

Er will nach Hause gehen. Donald, der Fels in der internationalen Brandung. Und nicht allein. Er will sie mitnehmen, die 35.000 US-Soldaten aus den Standorten Stuttgart, Grafenwöhr und Ramstein. Er will uns allein lassen. Der brutalen Gewalt der Russen und wer uns sonst noch überfallen will, überlassen. Angst breitet sich aus im Land. Auch will Donald all die schönen Waffen mitnehmen. Nach Polen. Als ob die da sicher wären. Die Polen können alles brauchen. Auch die entzückenden 20 Atombomben vom Typ B-61, die noch in der beschaulichen Vulkaneifel lagern. Auch damit wollen die Polen ihre wehrtechnische Blöße bedecken. Jene Sicherheitslücke, die der Russe sofort ausnützen würde, wenn es gerade keiner sieht. mehr...

 

Medien  vom 14.08.2019
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Ist es angemessen für eine marxistische Tageszeitung, ganz im Sinne von Open borders, Open doors & Open society zu agitieren? Das ist eine Frage, die in "Hajos Einwürfen" zum Thema gemacht wird. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Medien  vom 14.08.2019
Ein Erfahrungsbericht
junge Welt: Eine Fälscherwerkstatt
Von Werner Rügemer

Am 18.9.2017 veröffentlichte die junge Welt meinen Artikel „Mit Kirche und Kapital. Vor hundert Jahren wurde Konrad Adenauer, der spätere erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, zum Kölner Oberbürgermeister gewählt“. Wie sich herausstellte, war dies gar nicht wirklich der von mir verfasste Artikel, sondern ein von der Redaktion ohne jegliche Absprache an 45 Stellen umgeschriebener, gefälschter Artikel. mehr...

 

Medien  vom 14.08.2019
Erste Voraussetzung für Sicherheit: Gute Beziehungen mit allen Staaten
Russophobie ausschalten und abrüsten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Eine peinliche überflüssige ZDF-Produktion von keiner politischen Bedeutung zeigte das ZDF am 1.8.2019 um 21.45 Uhr unter dem Titel „Alte Bündnisse, neue Bedrohungen“. Für den normalen Zuschauer völlig belanglos widmete sich der Dokumentarfilm technischen Details von Panzerbewegungen und Raketen, die für Hobby-Militärfreunde vielleicht interessant sein konnten, nicht aber für die normale deutsche Bevölkerung als Zuschauer. Worauf wollte diese NATO-Sendung des ZDF hinaus, was war ihr Anliegen? Tendenziös versuchte sie, uns Russland als Feind darzustellen, um mit diesem künstlichen Feindbild den unermesslichen Militärapparat der NATO zu rechtfertigen. Eine US-Sicherheitsberaterin von Obama musste dazu vor die Kamera, um das gewollte konstruierte Schreckensbild von Russland zu unterstreichen. Dafür fand sich sonst kein deutscher Politiker, auffälligerweise auch kein Mitglied der amtierenden US-Regierung, sondern die Wahl des öffentlich-rechtlichen Fernsehens fiel auf diese, schon lange nicht mehr im Amt befindliche amerikanische Sicherheitsberaterin von Obama. Eine Außenpolitik, die auf guten Beziehungen mit allen Staaten beruht, ist die erste Voraussetzung für internationale Sicherheit. Diese elementare Überlegung fehlt offensichtlich bei den ZDF-Verantwortlichen für den am 1.8.2019 gesendeten Dokumentarfilm „Alte Bündnisse, neue Bedrohungen“, mit dem stattdessen ein konstruiertes Feindbild verbreitet werden sollte. mehr...

 

Medien  vom 14.08.2019
Seit dem Maidan-Putsch sendet ARD-aktuell transatlantische Propaganda über unser osteuropäisches Nachbarland und unterschlägt wichtige Informationen
Zerrbild Ukraine stützt Feindbild Russland
Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam gegen die "Macht um Acht"

Die Tagesschau meldet: „Der ukrainische Präsident Selenskyj kann sich nach der Wahl auf eine breite Machtbasis im Parlament stützen. Die jungen, unerfahrenen Abgeordneten sind Chance und Risiko zugleich. ... Damit steht der Ukraine ein großes politisches Experiment bevor.“ Solche Abziehbildchen von Politik und ukrainischer Realität sind nur scheinbar einmalig tumb. Tatsächlich verklebt die Tagesschau seit Juni 2019 nur ähnlich anspruchslose Betrachtungen über das politische Leben in unserem osteuropäischen Nachbarland – falls sie nicht lieber gleich gar nichts vermeldet. In ihrer jahrelangen Propagandaattacke auf das Kurzzeitgedächtnis des deutschen Publikums hat sie dem schließlich schon erfolgreich das Märchen eingetrichtert, der Maidan-Putsch sei eine demokratischen Neuausrichtung der Ukraine gewesen, ein Aufstand der Unterdrückten; die Demokratie sei nun nur noch den „Prorussen“ in der Ost-Ukraine beizubringen und die Krim wieder ukrainisch zu machen. mehr...

 

Filmclips  vom 14.08.2019
Linker Liedersommer 2019
Poesie des Widerstands – Eva und Markus Heizmann zu Gedichten von Mahmoud Darwish
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 15.08.2019
Linker Liedersommer 2019
Aufmuntern, bestärken, Mut machen
Von Arbeiterfotografie

"Aufmuntern, bestärken, Mut machen" – darum geht mit den Worten des politischen Liedermachers und Sängers Ernesto Schwarz beim Linken Liedersommer. "Wir knüpfen mit dem Linken Liedersommer an die Liedermacher-Tradition der APO-Zeiten auf Burg Waldeck an. Wir laden ein zu Musik und gemeinsamem Singen am abendlichen Lagerfeuer, zur Debatte über Kunst und Gesellschaft in Arbeitsgruppen, zum Abendprogramm aller Mitwirkenden auf der Freilicht-Bühne unter Beteiligung möglichst vieler Teilnehmer sowie zu einer besonderen Kultur-Matinée am Sonntag. Herzlich eingeladen sind Künstler, Musikgruppen, Sänger und Leute, die sich im Seminar oder am Lagerfeuer mit Gleichgesinnten austauschen möchten." So steht es in der Einladung zum Linker Liedersommer 2019 – veranstaltet vom Deutschen Freidenker-Verband in Zusammenarbeit mit der Jenny-Marx-Gesellschaft für politische Bildung, dem Bundesverband Arbeiterfotografie und der Neuen Rheinischen Zeitung. Die NRhZ gibt mit einen Einblick in die Aktivitäten des Jahres 2019 im Naturfreundehaus Rahnenhof in der Pfalz. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 14.08.2019
Die Karikatur der Woche
"Drohung" mit dem Abzug der US-Soldaten aus Deutschland
Von Kostas Koufogiorgos

In der NRhZ-Ausgabe Nr. 70 begann die Serie "Kostarikaturen" unseres griechischen Cartoonisten Kostas Koufogiorgos – Zeichnungen, mit denen er zu aktuellen politischen und sozialen Themen seinen ganz persönlichen Kommentar abgibt. In dieser Woche geht es um eine besondere Form von Drohung. Die USA "drohen" damit, den Wunsch vieler friedensbewegter Menschen in Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen: "USA drohen Deutschland mit Truppenabzug". Zumindest meldet das die Nachrichtenagentur dpa und ergänzt: "Deutschland ist das Land, in dem die meisten US-Truppen in Europa stationiert sind. Und nach Japan ist es der zweitgrößte Auslandsstandort der US-Streitkräfte überhaupt. Die Kommandozentralen für die US-Truppen in Europa und Afrika sind in Stuttgart, der wichtigste Luftwaffenstützpunkt der USA im rheinland-pfälzischen Ramstein und einer der größten Truppenübungsplätze Europas im bayerischen Grafenwöhr. Insgesamt sind 35.000 US-Soldaten in Deutschland." Und nun drohen die USA, Deutschland von dieser Kriegsmaschinerie zu befreien? Schön wär's! mehr...

 

Literatur  vom 14.08.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (17)
"Kampfplatz" Adlershof: Der Autor als Berater
Von Harry Popow

Es ist der erste Dezember 1986, da geht Henry nach Beendigung seines Dienstes in der NVA das erste Mal wieder seit dem Herbst 1954, also seit 32 Jahren, in Zivil zur Arbeit. Mit der S-Bahn von Friedrichshagen nach Köpenick, von dort fährt er mit der Straßenbahn nach Adlershof, betritt dann diesen riesigen Gebäudekomplex des Fernsehens der DDR: Sein neuer Arbeitsplatz. Konkreter: Die Räume der Beratergruppe. Die ist im grauen Verwaltungsgebäude im obersten Stockwerk untergebracht. Einige Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, daß in Drehbüchern über die Armee und bei allen zu bearbeitenden militärischen Problemen keine fachlichen und politischen Unebenheiten stehen. Ein Oberst ist Henrys Vorgesetzter, sehr korrekt im Umgang mit seinen zwei Zivilleuten, zu denen auch Detlef gehört, ein äußerst beweglicher Geist mit immer neuen Ideen. mehr...

 

Literatur  vom 14.08.2019
Rainer Mausfeld: „Angst und Macht. Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“
Die Zitterpartie der Macht
Buchtipp mit einer satirischen Vorbemerkung von Harry Popow

Welch ein Glück im Unglück. Wie üblich nach einem Zwischenfall auf Leben und Tod so auch diesmal, wie erwartet: Kaum war das Kind vom Bahnsteig auf die Gleise zu Tode gestoßen worden, saßen auch schon die Oberen in einem Glashaus mitten in einem riesigen Gelände privaten Grund und Bodens beisammen und knobelten mit Hilfe künstlicher Intelligenz daran, was gegen das unendlich zunehmend scheinende Ungemach (Feindbilder im Osten, Rassismus, Korruption, Antisemitismus, Nationalismus, rechter Populismus, Gewalt, so genannte Gefährder, Rechtsradikale und, und, und...) im deutschen Lande umgehend in Angriff genommen werden muss: Mehr Überwachung. Mehr Polizei. Null Toleranz. Zum Beispiel gegenüber Drogendealern. Vielleicht auch neue Mauern, so an Bahnsteigen? Mehr Rüstung, mehr Drohnen... Dies auf jeden Fall! mehr...

 

Literatur  vom 14.08.2019
Gisela Becker-Berens: andere träume
Geträumtes aus anderen Realitäten
Von Karl Feldkamp

Unserer kapitalistisch, digital durchorganisierten Gesellschaft gehen bekanntlich die Utopien und Träumer aus. Vor allem solche, die sich auch in die angeblich wirtschaftswissenschaftliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit trauen. Gisela Becker-Berens traut sich mit ihren anderen Träumen offenbar überall hin. Lieber bewohnt sie daher „die schlösser der lüfte“. Und sie beklagt in ihrem Gedicht „baum des lebens“ den Raubbau an der Natur, „nun holzt man euch ab kalkuliert den profit“. Die Lyrikerin greift viele weitere – aber nicht inflationär viele – gesellschaftliche Probleme auf, darunter jene der Flüchtlinge, radikalisierter Jugendlicher, prekärer Arbeit und selbstverständlich auch die des Rassismus. Am liebsten würde sie sich wegträumen, dorthin, „wo mich kein wimpernschlag / trennt von mir selbst“. Dennoch verschließt sie ihre Augen nicht und hält realistisch Ausschau. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
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