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Aktueller Online-Flyer vom 19. November 2017

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Immer wieder mittwochs
Köln (NRhZ, 15.11.2017) Auch wenn es in manchen Medien anders dargestellt wird: wir gehen davon aus, dass die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen trotz der Versuche, sie zu verhindern, wie geplant am 14. Dezember 2017 im Babylon in Berlin stattfindet - sorgen wir alle dafür, dass das so kommt und die Feinde der Demokratie nicht die Oberhand gewinnen! Nun zum Inhalt der aktuellen NRhZ-Ausgabe: Die Reise von US-Präsident Donald Trump durch den fernen Osten; die soziale Kälte, die sich in Deutschland ausgebreitet hat; die Rolle von Konrad Adenauer als Diener für Kapital und US-Imperium; der so genannte Klimawandel und seine Ursachen; der Kampf für Frieden; Politik und Medien mit ihren Fake News und ihrer Nachrichtenmanipulation; Syrien, Jemen, Saudi-Arabien, Vietnam, Nordkorea, Palästina und einiges mehr sind Themen in NRhZ-Ausgabe 637. Im Filmclip kommt Hans Bauer von der "Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung" (GRH) zum Thema "100 Jahre Dekret für den Frieden - 100 Jahre Roter Oktober - Hände weg von Russland" zu Wort. Die Fotogalerie widmet sich der Demonstration "Schluss mit dem faulen Zauber – Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus". Mit dem Appell "Atomkraft nicht vergessen!" grüßt Hendrik von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg bei Gorleben die NRhZ-LeserInnnen. Wir wünschen eine anregende Lektüre. Für die notwendige Unterstützung der NRhZ und der geplanten Preisverleihung an Ken Jebsen danken wir. Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 25.10.2017
Berlin, 14.12.2017: Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen
KenFM – ein "Organ der Demokratie"
Von Redaktion und Herausgebern der NRhZ

Darf mensch in einer Demokratie Fragen stellen, Argumente austauschen, gegensätzliche Positionen vertreten? Ja, aber nur zwölf Minuten lang. Das empfiehlt der Bundespräsident der Jugend bei „Jugend debattiert“. Darf ein Journalist Fragen stellen, Argumente durchleuchten, Positionen verschiedener Interessengruppen gegenüberstellen. Ja, aber nicht alle Fragen, nicht in öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten und nur mit genehmen Diskutanten. Warum die Macht der Macher unter Kontrolle gehalten werden muss, belegen einfache Beispiele der Kriegsrhetorik, die der Preisträger des Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik, Ken Jebsen, ständig in seinem unabhängigen Medienkanal KenFM zur Debatte stellt: „So sind illegale NATO-Angriffskriege heute 'friedenssichernde Maßnahmen', bezahlte Killer werden uns als 'moderate Rebellen' verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein.“ (Ken Jebsen) mehr...

 

Aktuelles  vom 18.11.2017
Kultursenator Lederer boykottiert Preisverleihung
Der Berliner Babylon-Skandal
Ein Kommentar von Wolfgang Bittner

Wir haben es schon seit Jahren immer mehr mit Politikern und Journalisten zu tun, die sich windschnittig im gesteuerten Mainstream etabliert haben, die Krieg als Mittel der Politik befürworten und für jede Gemeinheit und Aggression der USA Verständnis bekunden. Zu diesem Personenkreis der sogenannten Atlantiker gehört offenbar auch der Berliner Kultursenator Klaus Lederer, der kurioserweise der Partei DIE LINKE angehört. Da wird dann das Messer gewetzt, wenn etwas nicht in die vorgegebene Ideologie passt, deren Befolgung oder sogar Verinnerlichung man seine Karriere zu verdanken hat. Jetzt hat Lederer dafür Sorge getragen, dass die Verleihung des Kölner Karlspreises für engagierte Literatur und Publizistik (benannt nach Karl Marx) an den Journalisten und Verleger der Internetplattform KenFM, Ken Jebsen, im Kinopalast Babylon in Berlin-Mitte vertragswidrig abgesagt worden ist. mehr...

 

Aktuelles  vom 16.11.2017
Verleihung des Kölner Karlspreises der NRhZ an Ken Jebsen unter Beschuss
Säuberungs-Senator Lederer – Torhüter der einzig möglichen Ordnung
Von Ullrich Mies

Die Zeiten eines halbwegs gepflegten Umgangs miteinander gehören in Deutschland längst der Vergangenheit an. Die geistigen Brunnenvergifter in Politik und Medien haben Hochkonjunktur. Ehrabschneider bestimmen die obrigkeitsstaatlich gestattete Diskursbandbreite. Demokraten haben sich auf eine autoritäre, neoliberale Parteiendiktatur einzustellen. Das ist das Ende der Demokratie – wie wir sie kannten. Am 14.12.2017 soll Ken Jebsen für seine Verdienste im Kinopalast BABYLON mit dem Karlspreis (nach Karl Marx) der Neuen Rheinischen Zeitung geehrt werden. Das darf nicht sein. mehr...

 

Aktuelles  vom 15.11.2017
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Atomkraft nicht vergessen!
Von Hendrik

Es ist Hendrik von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, der mit seinem GRUSS den Leserinnen und Zuschauern der Neuen Rheinischen Zeitung deutlich macht, dass bei der ganzen Diskussion um Energie aus Kohle die Gefahren der Atomkraft nicht aus dem Blickfeld geraten dürfen. Und ansonsten prima Klima? Westliche Handels- und Wirtschaftspolitik zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Die Welt gerät aus den Fugen. Rücksichtsloser Raubbau an der Natur findet statt. Völlig außer Acht geraten militärische Eingriffe in die Erdatmosphäre. Schon in den 1980er Jahren warnten Alice Stewart und Rosalie Bertell vor der radioaktiven Verseuchung der Erde auch durch niederschwellige Strahlung und erhielten 1986 dafür den Alternativen Nobelpreis. Alice Stewart: Einzellige Lebewesen konnten erst existieren, als die Strahlung vor vielen Millionen Jahren auf den heutigen Stand gesunken war. Und für unser Überleben brauchen wir eine genauso sorgfältig ausbalancierte Umwelt. Doch die Menschheit in ihrer Arroganz erhöht mittlerweile die Strahlenbelastung und dreht die Uhr der Evolution zurück. (0:23) (af) mehr...

 

Aktuelles  vom 15.11.2017
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte die neue Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM – Jeff Halper: ohne Gerechtigkeit kein Frieden (17.,18.11, Bonn, 19.11., Köln), Blue und Black Planet Award der Stiftung ethecon (18.11., Berlin), 22. Linke Literaturmesse (17.-19.11., Nürnberg), Daniele Ganser Vorträge (28.11., Berlin), Das Rheinische Braunkohlenrevier, Überblend-AV-Show von Herbert Sauerwein (1.12., Köln), Kölner Karlspreisverleihung an Ken Jebsen (14.12., Berlin) – AUSSTELLUNG – Eröffnung: Alle Jahre wieder... Künstlerkarten aus der Sammlung Barbara und Horst Hahn (24.11., Köln), Eröffnung: David Bacon, USA: the border, the work, the fight for justice (4.12., Berlin), ... bis 20. Dezember: Aktion+Kunst=DaSchauHer (Friedensmuseum Nürnberg) – FILM –  Django - Ein Leben für die Musik (Offizieller Kinostart 26.10.2017) – THEATER – Theater ohne Probe - Improtheater für Berlin, Schwerin und die Welt (17.11., Berlin), „Ich werde nicht hassen“ von Izzeldin Abuelaish (ÄNDERUNG! 18. Nov., Neubiberg, 7.,8.Dez., Köln), Das Bild vom Feind (15. November, Tournee Berliner Compagnie Bad Kreuznach... ) – AKTION – aktuell: jeden Morgen, 7.30 Uhr gegen Baumfällungen an der Bonner Straße (Köln), bundesweiter Aktionstag Frieden (18.11., Berlin, Frankfurt,...), Mahnwache und Meditation (18.11., Jagel) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Inland  vom 15.11.2017
Berlin, 14.12.2017: NRhZ verleiht den Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik
Ken Jebsen: mutig und unabhängig
Claudia von Werlhof

Als emeritierte Professorin für Politikwissenschaft und Frauenforschung an der Universität Innsbruck, Gründerin und Obfrau des unabhängigen Forschungsinstituts für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen, FIPAZ, Innsbruck, und Redaktionsmitglied der online-Zeitschrift "BUMERANG – Zeitschrift für Patriarchatskritik" des FIPAZ (www.fipaz.at/bumerang) unterstütze ich die Verleihung des Kölner Karlspreises an Ken Jebsen. Er ist im Moment einer der ganz Wenigen, die mutig und unabhängig, immer umfassend informiert und engagiert ihre Ziele verfolgen, die Dinge richtig zu stellen, die wir sonst nicht - mehr - erfahren, die aber klarmachen, in welchem System – nicht bloß in welcher Gesellschaft – wir tatsächlich leben. mehr...

 

Inland  vom 15.11.2017
Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung 100 Jahre nach der Wahl Konrad Adenauers zum Kölner Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Konrad Adenauer und das Kapital
Von Werner Rügemer

Angeregt durch Werner Rügemer, der an einem Buch über den ehemaligen Kölner Oberbürgermeister und späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer arbeitet, hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit der Volkshochschule Köln, dem EL-DE-Haus-Verein und dem Friedensbildungswerk Köln eine Podiumsdiskussion arrangiert. Ihr Titel: "Der 'Überbürgermeister' - Konrad Adenauer - Kölner Lichtgestalt und Autokrat". Wie die Stiftung der "Linken" die Diskussionsrunde zusammengestellt hatte, war bemerkenswert. Neben Werner Rügemer, dem ein Platz links außen zugeordnet war, saßen auf dem Podium als Diskutanten Hanns Jürgen Küsters (Konrad-Adenauer-Stiftung), Corinna Franz (Adenauerhaus Rhöndorf), Wolfgang Uellenberg-van Dawen (Ex-DGB-Vorsitzender von Köln) und Werner Jung (NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln). Eingeleitet von Karl-Heinz Heinemann (Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW) und moderiert durch Martin Stankowski wurde ohne Beteiligung des Publikums diskutiert. In einer einleitenden Runde kamen alle Diskutanten mit einem Statement zu Wort - zuletzt, nachdem die anderen bereits ca. eine Stunde gesprochen hatten, Werner Rügemer. Seine leicht überarbeiteten Ausführungen, die sich von allen anderen Beiträgen deutlich abhoben, sind im Folgenden wiedergegeben. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 15.11.2017
Eindrücke aus Duisburgs Norden
Der heilige Martin und die Kälte
Von Katrin Gems (Geschichtswerkstatt Duisburg-Nord)

Kalt ist es noch nicht wirklich, wenn die Tage auch schon kurz geworden sind und es ungemütlich regnet - der Winter kommt erst. Am 11. November feierten wir den Tag des heiligen Martin, des römischen Soldaten, der bei eisiger Kälte seinen wärmenden Mantel mit einem armen Mann teilt, "hat Kleider nicht, hat Lumpen an". "So hilf mir doch in meiner Not, sonst ist der bittere Frost mein Tod", ruft er der Legende nach dem Vorrüberreitenden zu und der zeigt eine in Vergessenheit geratene Eigenschaft: Barmherzigkeit. Er wirft dem Mann keine Münze zu, er teilt. Das ist kein Almosen. Der Soldat hat es jetzt weniger warm, aber der Mann im Schnee kann weiterleben. mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
Aus "Welt ohne Leib" – erschienen in "Bumerang" (6)
Gefühl und Verstand im maschinell-alchemistischen Verfahren (und) der Megamaschine
Von Claudia von Werlhof

"Bumerang" ist eine "Zeitschrift für Patriarchatskritik". Im Herbst 2017 ist Ausgabe 3 erschienen. Ihr Schwerpunkt ist "Patriarchat als Technik". Claudia von Werlhof hat dafür einen ca. 150 Seiten umfassenden Leitartikel geschrieben. Sein Titel lautet vollständig: "Welt ohne Leib – Die Maschine als das 'höhere Leben' – Auf der Einbahnstraße zum 'Omnizid' – Das utopische Projekt der modernen Technik und seine die irdischen Lebensbedingungen bewusst vernichtenden Folgen". Daraus gibt die NRhZ Auszüge wieder. Hier Auszug Nr. 6: mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
Pressekonferenz am 11.11.2017 in Hanoi (Vietnam)
Eine zerrüttete Welt heilen - mit anderen Nationen gut auskommen
Von Donald Trump

Nun möchte ich aber gleichzeitig - und zwar weil ich das für sehr wichtig halte - in der Lage sein, mit Russland auszukommen, mit China auszukommen, mit Vietnam auszukommen und mit vielen anderen Ländern gut auszukommen, weil es eine Menge von Problemen gibt, für die wir Lösungen finden müssen. Und offen gesagt können insbesondere Russland und China uns beim Problem Nordkorea helfen, das eines unserer wirklich großen Probleme ist. [...] Ich glaube, dass Präsident Putin fest davon überzeugt ist, sich nicht in unsere Wahlen eingemischt zu haben. Und was er glaubt, das glaubt er. Was ich glaube, ist, dass wir uns an die Arbeit machen müssen. [...] Wir müssen uns an die Arbeit machen, um eine Lösung zu finden für Syrien, für Nordkorea, eine Lösung für die Ukraine, eine Lösung für den Terrorismus. Und was viele nicht verstehen, Russland unterliegt bereits sehr, sehr schweren Sanktionen. Das sind Sanktionen auf einem sehr hohen Niveau, und das geschah erst vor Kurzem. Jetzt ist es an der Zeit zurückzukehren dazu, die Welt zu heilen, eine Welt, die zerrüttet und kaputt ist. Das sind sehr wichtige Dinge. Und ich spüre, dass - anstatt ständig gegeneinander zu kämpfen - eine freundschaftliche Haltung gegenüber Russland ein Gewinn für die Welt und ein Gewinn für unser Land ist, und keine Belastung. [...] Mit anderen Nationen gut auszukommen, ist eine gute Sache und keine schlechte Sache. Glauben Sie mir. Es ist eine gute Sache, keine schlechte Sache. mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
US-First Lady in Tokio: Frieden in japanischer Kaligrafie geschrieben
Asienreise des US-Präsidenten: Station Seoul
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Seine Asienreise-Station in Seoul am Dienstag, 7.11.2017, hat bei US-Präsident Trump eine bemerkenswerte Wende offen gelegt, die zur Entspannung der Atomkrise mit Nordkorea führen kann. Schon im Vordergrund der Gespräche beider Präsidenten, Donald Trump und Moon Jae-in, stand der Frieden für ganz Korea, für den die koreanische Bevölkerung engagiert demonstrierte. Sie lehnt jede militärische Provokation der USA ab. Diese eindeutige Botschaft war von der US-Delegation in Seoul nicht zu überhören. Militärische Gewaltanwendung im politischen Bereich muss definitiv abgeschafft werden. Der US-Präsident hat aber die Kurve gekriegt und zeigte sich offen für Verhandlungen mit Nordkorea, d.h. er lässt Raum für eine Außenpolitik gegenüber Pöngjang. Seine militärische Rhetorik ist dagegen völlig kontraproduktiv und fehl am Platz. Der Präsident Südkoreas hat ihn auch zu dieser notwendigen Wende beeinflusst. Beide koreanische Staaten gehören zusammen, es ist dasselbe Volk, das in Frieden leben will und jeden Aggressor zurückweist. mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
Zerstörte internationale Ordnung von US-Präsident Obama übernommen
Wie ein behindertes Kind, das ohne Stütze nicht laufen kann
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der Jammer von Stefan Kornelius in seinem Leitartikel „USA-Selbstentmachtung“ (SZ 7.11.2017) über das Ende der Nachkriegszeit ist Indiz seines fehlenden persönlichen Urteilsvermögens, um eine eigenständige Außenpolitik Deutschlands zu konzipieren und zu fördern, wie es zu freien demokratischen Staaten und Personen gehört. Welche Weltordnung hat US-Präsident Donald Trump zerstört? "Die USA haben die erste spektakuläre Niederlage ihrer Geschichte in Vietnam erlitten. Psychologisch hat sich die 'Superpower' von dieser Demütigung bis heute nicht erholt, vielmehr ist dieser Koloss, dessen Potential und technologischer Vorsprung zur Stunde noch unerreicht sind, seitdem von einem militärischen Fehlschlag zum anderen gestolpert." („Der Tod im Reisfeld – Dreißig Jahre Krieg in Indochina“ von Peter Scholl-Latour, Ullstein Verlag, 6. Auflage 2016). Gehen nicht der Überfall auf Jugoslawien, der Angriffskrieg gegen den Irak, der Einmarsch in Afghanistan auf das Konto vorhergehender US-Präsidenten? Geht nicht der Putsch und Krieg in der Ukraine, in Libyen und in Syrien auf das Konto Obamas? Hat Obama nicht als Terror-Pate in Libyen, Syrien und in der Ukraine Rebellen und militante Banden unterstützt, um Chaos zu schüren und die jeweiligen Regierungen zu stürzen? Hat Stefan Kornelius jemals gegen diese barbarische US/NATO-Außenpolitik, gegen diesen eklatanten wiederholten Bruch der internationalen Ordnung Position bezogen? Sind ihm die internationalen Regeln bekannt? US-Präsident Donald Trump kann man fehlende Finesse ankreiden, aber er hat keine Weltordnung zerstört. Er hat eben eine zerstörte internationale Ordnung von seinem Vorgänger Obama übernommen. Und leider konnte er den Zerfall bisher nicht reparieren. mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
Rückfall des US-Präsidenten in aggressive Sprache in Vietnam
Menschenfeindliche US-Außenpolitik erkennen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Asienreise des US-Präsidenten Donald Trump markiert in Vietnam am 10.11.2017 einen Rückfall Trumps in wiederholte aggressive Sprache. Das Wort „Freund“ oder „Freundschaft“ aus seinem Mund gegenüber Vietnam, ein Land, das nach der Grausamkeit des Korea-Krieges dieselbe infernale Grausamkeit, Verwüstung und Vernichtung von den USA im Vietnam-Krieg erleiden musste, sogar unter Einsatz von US-Chemiewaffen, ist der Superlativ an Zynismus und Heuchelei. Hat sich jemals ein US-Präsident für jene grausame Barbarei in Vietnam entschuldigt und die Opfer entschädigt? Erkennt die aktuelle US-Regierung die jahrzehntelange extreme Brutalität ihrer menschenfeindlichen Außenpolitik? Ist das Weiße Haus imstande, seine barbarische Außenpolitik zu ändern? mehr...

 

Globales  vom 15.11.2017
Über die Gefahr eines "großen Krieges"
"Deutschland würde in Schutt und Asche fallen"
Wolfgang Bittner - interviewt von Marcus Klöckner

„Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt“, sagt der Schriftsteller Wolfgang Bittner gegenüber den NachDenkSeiten. In einem Interview zum Thema Krieg und Frieden legt der Autor und Jurist dar, wie er die gegenwärtigen Spannungen in der Weltpolitik wahrnimmt. Ob die Krise in der Ukraine, die Aufrüstungspolitik der Nato oder die militärischen Drohgebärden gegenüber Nordkorea: Bittner betont, dass „mehrere Zündschnüre“ brennen und nicht absehbar sei, „ob sich der Frieden in der Welt bewahren“ lasse. Bittner sagt, dass sowohl Medien als auch Politik nicht korrekt über die Hintergründe und Ursachen dieser Konflikte und politischen Spannungen aufklären. Es finde gerade auch „hinsichtlich des Ukraine-Konfliktes und der Auseinandersetzung mit Russland eine unglaubliche Indoktrination der Bevölkerung“ statt. „Die Fakten“, so Bittner, „werden vernebelt und verdreht, es wird gehetzt und gelogen.“ mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 15.11.2017
Erklärung des Deutschen Freidenker-Verbands vom 12.11.2017
Freidenker unterstützen Appell "abrüsten statt aufrüsten"
Von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender

Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt den Appell "abrüsten statt aufrüsten" als Protest gegen Militarisierung und Aufrüstung. Auf 2% ihrer Wirtschaftsleistung sollen die Ausgaben für Krieg und Vernichtung in den NATO-Staaten bis 2024 steigen. Für Deutschland bedeutet diese Steigerung auf über 70 Milliarden Euro fast eine Verdoppelung des Wehretats. Diese von US-Präsident Trump wiederholt angemahnte Verpflichtung stammt noch aus der Zeit seines Vorgängers und „Friedensnobelpreisträgers“ Obama, der diesen Wahnsinn beim NATO-Gipfel 2014 den „Partnern“ ins Pflichtenheft diktiert hat. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 15.11.2017
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (92)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Du kannst Menschen töten, du kannst Freude töten, aber du kannst nicht die Hoffnung töten!“ „Wir wollen Frieden überall auf der Welt. Aber den meisten von Euch ist das egal.“ „Leben ist zerbrechlich, behandle es mit Andacht! Schwarz und Weiß, fürchtet Euch nicht, wir sollten einig sein. Tanze im Wind! Die Welt ist unser.“ „Ich wünsche mir am allerliebsten, dass die Welt nicht untergeht. Schützt die Umwelt.“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Ein Kommentar zum so genannten "Klimawandel"
CO2 ist gar nicht das Problem!
Von Claudia von Werlhof

Ausgelöst durch die bei KenFM veröffentlichte "Tagesdosis" vom 7. November 2017 möchte ich zu bedenken geben: Es ist doch erstaunlich wie viele auch sehr kritische Menschen wie lange auf das hereinfallen, was von oben kommt – von Al Gore bis zum IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, im Deutschen oft als 'Weltklimarat' bezeichnet), von den Grünen bis zu Merkel, vom letzten Klimagipfel in Paris bis zu dem gerade in Bonn, ja bis zum Papst: Sie alle behaupten, industrielles CO2 sei der Grund für einen so genannten Klimawandel, und der werde die Erde zerstören, wenn nichts dagegen unternommen wird. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Zum Artikel "Kampagne Stopp Airbase Ramstein 2017 – Licht und Schatten"
Diffamierende Angriffe aus den Reihen der Linken nehmen erschreckende Ausmaße an
Von Elias Davidsson

Als Verteidiger des US-Imperialismus innerhalb der so genannten Linken haben sich in jüngster Zeit folgende Personen geoutet: Klaus-Dieter Heiser (DIE LINKE, Neukölln und Friedensbewegung Berlin), Lühr Henken (Bundesausschuss Friedensratschlag), Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands), Stephan Lindner (Attac), Markus Pflüger (AG Frieden Trier, DFG-VK Trier) und Tobias Pflüger (IMI, DIE LINKE). Sie unterstützen den US-Imperialismus im Gewand eines diffamierenden Angriffs auf Personen, die aus fundierten Gründen die offizielle Legende vom 11. September 2001 (9/11) ablehnen und die Öffentlichkeit darüber informieren. Diese Diffamierung ist bei "Krieg beginnt hier" und am 12. Oktober 2017 unter dem Titel "Kampagne Stopp Airbase Ramstein 2017 - Licht und Schatten" auch auf der Website der attac-Bewegung erschienen. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Kommentar vom Hochblauen
Wer hat Angst vor philosemitischen Antisemiten?
Von Evelyn Hecht-Galinski

Beginnen wir mit dem denkwürdigen Datum, als eine der philosemitischsten aller deutschen Kanzler/innen, Angela Merkel, ehemalige FDJ-Sekretärin und christliche Zionistin, ihre „zionistischen Leitlinien“ in die deutsche Grundordnung einführt. Möglicherweise hat der 18. März 2008, als sie ihre Rede vor dem israelischen Parlament, der Knesset, hielt, dem ungebremsten Philosemitismus alle Schleusen geöffnet und mit dieser "Merkel-Doktrin" die "Stunde der Bewährung", O-Ton Merkel, eingeläutet. (1) Merkel erhob damit die Beziehungen zwischen Deutschland und dem "Jüdischen Staat", der seit Jahrzehnten palästinensisches Land besetzt und raubt, auf ein noch höheres, mehr als fragwürdiges Podest. Selbstverständlich waren auch Bundeskanzler vor - und werden es sicher auch nach Merkel sein - sich der "besonderen historischen Verantwortung“ bewusst. Diese „besondere historische Verantwortung“ heißt jedoch nicht, dass man schweigen sollte zu dem von Israel tagtäglich begangenen Unrecht, sondern die Politik muss sich endlich mit dem aufgrund der Nazi-Vergangenheit doch sonst so verinnerlichten „NIE WIEDER“ in die Politik des Besatzerstaats Israel einmischen, und endlich ihre Verantwortung für das palästinensische Volk übernehmen. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Sieben Millionen Hungertote im Jemen und Folgeschäden des Vietnamkrieges
Wir sind Barbaren!
Von Rudolf Hänsel

Zwei Meldungen im Morgen-TV vergangene Woche haben mich tagelang nicht losgelassen. Die erste: Die UNO warnt vor einem „Massensterben“ durch Hunger in Afrika, wobei im Jemen der Hungertod von sieben Millionen Kindern und Erwachsenen erwartet wird; die größte Hungersnot, die die Welt seit Jahrzehnten erlebt hat. Die zweite: US-Präsident Trump nimmt an der APEC-Konferenz (Asia-Pacific Economic Cooperation) in Da Nang teil, einer Stadt in Vietnam, das noch 50 Jahre nach dem größten Chemie-Angriff der Geschichte an den Folgeschäden des von der US-Armee aus Flugzeugen versprühten Entlaubungsmittels Agent Orange leidet. Ich unterbreche mein Frühstück, weil ich nichts mehr essen kann und setze mich an den Computer, um es in die Welt hinauszuschreien: Wir sind Barbaren! Diejenigen, die die Genozide begehen, wie auch wir, die dies zulassen. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Reformen im Rahmen der deutsch-saudischen Freundschaft
Merkel im Bett mit Kindermördern
Von Ulrich Gellermann

Immer wieder bricht in deutschen Medien Jubel aus wenn in Saudi Arabien angebliche Reformen das düstere Licht der wahabitischen Diktatur erblicken. Das war so, als vor ein paar Jahren die Frauen tatsächlich Rad fahren durften und das ist jetzt so, weil der saudischen Hausfrau die Aufhebung des Autofahrverbots angekündigt wird. Immer wieder macht sich dann die redaktionelle Sprachpolizei bemerkbar: Mit Sprach-Arabesken wie dem „erzkonservativen Königreich“ wird das Wort islamistisches Terror-Regime schöngefärbt. Sorgenvoll fragt die gebildete ZEIT: „Wie viel Modernisierung verträgt ein Gottesstaat?“ Um dann zu einer interessanten These zu gelangen: „Die Massenverhaftungen in Saudi-Arabien zeigen: Der saudische Kronprinz will das Land von Grund auf reformieren.“ Das wird die Massen der Verhafteten aber freuen. Fest an der Seite des saudischen Regimes zeigt sich auch die FAZ. Unter einem Bild fröhlicher Frauen im Konfetti-Regen erklärt das Zentralorgan der Banken und Versicherungen: „Kronprinz Muhammad Bin Salman nimmt in diesen Tagen in Saudi-Arabien die Zügel fest in seine Hand. Er verfolgt dabei das Ziel, das Königreich auf ein neues Fundament zu stellen.“ So geht Hofberichterstattung. mehr...

 

Kommentar  vom 15.11.2017
Jasser Arafat und Jitzchak Rabin
Zwei Begegnungen
Von Uri Avnery

IN DEN LETZTEN Tagen traf ich mich mit zwei alten Freunden: Jasser Arafat und Jitzchak Rabin. Nun gut, der Ausdruck „Freunde“ ist vielleicht nicht ganz angemessen. Gewiss, Arafat nannte mich in einer Bandansage zu meinem 70. Geburtstag „mein Freund“, Rabin jedoch nannte niemanden „Freund“. Das entsprach nicht seinem Charakter. Ich bin froh, dass ich beide aus der Nähe kennen gelernt habe. Ohne sie wäre mein Leben ärmer gewesen. mehr...

 

Glossen  vom 15.11.2017
Wie gegen eine linke Tageszeitung Stimmung gemacht wird – Die Postboten-Verschwörung II
Deutsche Proletarier ab nach Dubai!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Welche eine Bösartigkeit! Die Verschwörung der Postboten scheint kein Ende zu nehmen. Es ist zu befürchten, dass die Kampagne gegen die marxistische Tageszeitung "junge Welt" weiter geht. Am 4. November 2017 hatten Postboten eine Ausgabe der Tageszeitung "junge Welt" ausgetragen und zusammen mit einem Faltblatt in die Briefkästen gesteckt, in dem in aller Offenheit mit den Stimmen der Herrschaftsmedien – darunter Springers "WELT" – in einer Art Querfront für eine andere Publikation geworben wurde. Und nun am 11. November – nur eine Woche später – findet sich in den Briefkästen schon wieder ein Fremdkörper, mit dem das Image der "jungen Welt" in den Dreck gezogen wird. Diesmal ist es das Prospekt eines Reiseunternehmens. Es wird so getan, als hätten deutsche Proletarier das Geld für Luxusreisen. Und dann vor allem: es wird der Eindruck erweckt, die Leserschaft der "jungen Welt" wäre so ungebildet, dass man ihr falsche Zuordnungen zwischen Orten und Ländern vorgaukeln könnte. Es ist nicht zu fassen! mehr...

 

Medien  vom 15.11.2017
Wie sich Mainstream-Journalisten aus der Glaubwürdigkeit katapultieren
Hintergrundrauschen aus dem Führungsbunker
Von Ullrich Mies

Wie verzweifelt müssen die Journalisten in den Redaktionsstuben der Herrschaftsmedien mittlerweile sein? Immer mehr Kritiker schlagen auf sie ein, immer weniger Menschen scheren sich um ihre Botschaften. Offensichtlich interessieren sich viele Journalisten nicht dafür, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Fähigkeit zur sachlichen Berichterstattung fortlaufend schwindet. Innerhalb der Spezies homo journalisticus hat sich eine bislang unbekannte Krankheit ausgebreitet. Wie anders ist der so hasstriefende Beitrag von Sandra Aid und Silvio Duwe zu erklären, der am 01.11.2017 auf NDR/ZAPP erschien? Der Einfachheit halber nennen wir sie fortan: SA & SD. Überschrieben ist der Beitrag: „Unkritische Berichte: Wenn Frieden für Propaganda missbraucht wird.“ mehr...

 

Medien  vom 15.11.2017
Beschwerden gegen manipulierende Berichterstattung von ARD-aktuell mit ihrer Tagesschau
Gegen die Macht um Acht
Von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer

ARD-aktuell bringt einen vollkommen unkritischen, wertlosen und überflüssigen Beitrag über die so genannten Jamaika-Koalitionsgespräche, der an keiner Stelle einen Bezugspunkt zu den Interessen der Bevölkerung hat. Darum geht es in dieser Woche bei den Programmbeschwerden, die Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer beim NDR-Rundfunkrat eingereicht haben. "Die ARD-Nachrichten sind der Taktgeber für die meisten Medien der Bundesrepublik Deutschland. Wer sich kritisch mit ihnen auseinandersetzt, der kritisiert den Kern des deutschen Journalismus. Die Tagesschau-Maschine ist weder verlässlich noch neutral und keinesfalls seriös. Sie ist nur wenig Anderes als eben fünfzehn Minuten Staatsfunk." So heißt es im Vorwort des im Mai 2017 erschienenen Buches "Die Macht um acht - Der Faktor Tagesschau" von Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam. Die eingereichten Programmbeschwerden sind zu den "fünfzehn Minuten Staatsfunk" ein notwendiger Kontrapunkt. mehr...

 

Filmclips  vom 15.11.2017
Festveranstaltung des DDR-Kabinetts zum 68. Jahrestag der DDR-Gründung
Hans Bauer: 100 Jahre Dekret für den Frieden
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 15.11.2017
Demonstration am 11.11.2017 anlässlich der Weltklimakonferenz in Bonn
Karneval fürs Klima
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Greift das Klima nicht mit Atomwaffen an“, mahnt ein Teilnehmer der Demonstration "Schluss mit dem faulen Zauber – Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus", die vom Bonner Hauptbahnhof zur etwa vier Kilometer entfernten Genscher-Allee in die Nähe des Tagungsortes der Klimakonferenz führte. Denn es sind Atombombentests in der Atmosphäre, die einen wesentlichen Anteil an den Klima-Veränderungen haben. „Kommt am 11. November zum Tagungsort der Klimakonferenz nach Bonn und vertreibt mit uns die bösen Klima-Geister durch einen Karnevalszug und bunte karnevalistische Elemente“, hatte es in einem Aufruf zur Demonstration geheißen. Denn der Elfte im Elften war der Beginn der Karnevalssession. Doch der Aufruf überzeugte nicht ganz. Die Zahl der Demonstrationsteilnehmer konnte mit der Zahl der Jecken in den Karnevals-Hochburgen wie Köln und Düsseldorf nicht konkurrieren. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 15.11.2017
Theaterstück "Ich werde nicht hassen"
Gegen die Entmenschlichung der indigenen Palästinenser durch die israelische Besatzung
Von Tanya Ury

Mit vielen, in leuchtenden Farben erzählten Details, einer langen, hauptsächlich in der Ich-Form erzählten Lebensgeschichte, lädt Michael Morgenstern die Zuschauer ein, an den Erlebnissen des Izzeldin Abulaish teilzunehmen. In „Ich werde nicht hassen“, wandelt sich Morgenstern - in 75 Minuten alleine auf der Bühne - Szene für Szene von einem kleinen Jungen, frisch, vor Kraft strotzend und voller Erwartungen an die Zukunft, in einen Mann, der trotz schwierigster Lebensumstände im besetzten Palästina seine Offenheit und Fähigkeit zu staunen nicht verliert. mehr...

 

Literatur  vom 15.11.2017
Über die Begegnung mit einem Regierungsrat, der über die Neue Rheinische Zeitung schimpft
Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf
Von Georg Weerth (um 1848)

Heute morgen fuhr ich nach Düsseldorf
In sehr honetter Begleitung:
Ein Regierungsrat - er schimpfte sehr
Auf die Neue Rheinische Zeitung. mehr...

 

Literatur  vom 15.11.2017
Fariss Wogatzki über Palästina: "Möge keiner sagen er hätte es nicht gewusst!"
Die "Fackel" des HERAKLES
Buchtipp von Harry Popow

Herbst 2017: Das Maß des Erträglichen ist längst überschritten: Zum wiederholten Male lieferte der deutsche Imperialismus Waffen an den israelischen Staat, den Staat, der im Namen des Zionismus dem palästinischen Volk jedes Existenzrecht abspricht und dabei ist, dieses Volk von der Landkarte auszulöschen. Jüngst drei Dolphin-U-Boote, die sich mit Nuklearwaffen(!) bestücken lassen, sowie mehrerer Kampfboote. Und die Waffenlobby reibt sich die Hände. Es ist also Zeit, „den Problemen scharf ins Gesicht“ zu sehen und den Knoten nicht nur zu kennen, sondern ihn auch zu lösen, wie Aristoteles riet. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
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Karneval fürs Klima
Von Arbeiterfotografie