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Aktueller Online-Flyer vom 07. Juli 2022

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Köln (NRhZ 794, 06.07.2022) – Nächste Ausgabe am 20. Juli 2022
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 794 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Der Appell "DEN KRIEGSTREIBERN IN DEN ARM FALLEN" kann online unterzeichnet werden! Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de mehr...
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Aktuelles  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Aktuelles  vom 12.01.2022
In einem Jahr mehr als 36.500 Todesfälle gemeldet, also tatsächlich mehr als 1,2 Mio Todesfälle
Corona-Impf-Alarm (3)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Todesfälle, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/2021 bis zum 1.1.2022 – also innerhalb eines Jahres – mehr als 36.500 Todesfälle. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,2 Millionen Todesopfern. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Verantwortlichen gehen weiter über Leichen. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht absehbar. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.03.2020
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Ausgabe 793: Die NRhZ beschränkt sich seit März 2020 (Ausgabe 739) im Wesentlichen auf die Ankündigung von Terminen, die der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit gelten. Montagsmärsche, 18 Uhr, deutschlandweiter Protest gegen Impfzwang, ab Rathaus (Köln: ab Dom/Roncalliplatz)

Samstag, 2. Juli 2022, Berlin, Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Kriege! 100 Milliarden für eine demokratische, zivile & soziale Zeitenwende", Bebelplatz, 14 Uhr

NEUER TERMIN: 7. bis 9. Juli 2022, Berlin, Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie: "Corona. Die Inszenierung einer Krise - Hintergründe und Folgen" u.a. mit Almuth Bruder-Bezzel, Hannes Hofbauer, Johanna Degen, Klaus-Jürgen Bruder, Magda von Garrel, Michael Schneider, Rudolph Bauer, Uli Gellermann...

28. bis 31. Juli 2022, Friesack bei Berlin, Pax Terra Musica - Friedensfestival mit Workshops, Vorträgen, Musik, Begegnungen...

27./28. August 2022, Berlin, UZ-Pressefest - Volksfest der DKP, Rosa-Luxemburg-Platz

10./11. September 2022, Hamburg, dieBASIS-Friedenskonferenz

Grundrechte-Demos bunt und vielfältig...
Wir machen auf
Free Assange: Aktionen und Info international
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Lokales  vom 06.07.2022
Schreiben an die Stadt Köln vom 16. Juni 2022, dem internationalen Tag der Elektrosensibilität
Warum wir 5G-Mobilfunk ablehnen
Von "5G-freies Köln"

Sehr geehrte Damen und Herren des Kölner Stadtrates, sehr geehrte Frau OB Reker, sehr geehrter Herr Roßmann, am 8. Juni machten wir im Rahmen eines Presseinterviews für das Magazin Drehscheibe des ZDF mit einigen Mitgliedern unserer Bürgerinitiative 5G-freies Köln eine Besichtigung der neuen 5G-Straßenlaternen von Vodafone am Heumarkt und am Dom. Drei Personen sind zum Teil hochgradig elektrohypersensibel und haben in einer Entfernung von ca. 20 m unmittelbar starke körperliche Symptome wie Hautreize, Herzrasen, Kopfschmerzen und Unwohlsein entwickelt. Nach kurzer Zeit mussten wir uns von den Laternen entfernen. Stellen Sie sich vor, es geht eine junge Mutter mit ihrem Baby daran vorbei oder hält sich ahnungslos länger im Strahlungsbereich auf. Sicherlich wird es einen gesundheitlich nachteiligen Effekt geben, von dem die Frau aber nichts weiß und vielleicht auch nichts spürt, das Baby aber kann sich sowieso nicht der Beeinträchtigung erwehren. Dies ist umso gravierender, als sich das Gehirn von Kindern mindestens bis zum 10. Lebensjahr im Aufbau befindet und bei einer Dauerexposition durch Mobilfunk- oder WLAN-Strahlung Schaden nehmen kann. Bitte lesen Sie auch die ärztlichen Stellungnahmen mehr...

 

Inland  vom 06.07.2022
Rechtsstaat in Deutschland war gestern - wie eine korrupte Clique mit ihren Kritikern aufräumt – geht’s noch erbärmlicher?
Terror gegen Michael Ballweg
Von Hermann Ploppa

Wir kneifen uns in die Arme. Träumen wir oder wachen wir? Haben wir geschlafen, und sind jetzt in der Transkaukasischen Diktatur Sub-Grusinien wieder aufgewacht? Es hieß doch immer, wir hier in der Bundesrepublik hätten einen Rechtsstaat mit gesetzlichen Mindestgarantien auf Schutz der Privatsphäre und gesetzlich geschützter Meinungsfreiheit. Das hat im Großen und Ganzen ja auch viele Jahrzehnte geklappt. Doch was sich hier seit Verkündung des Corona-Notstands in der Bundesrepublik Deutschland so selbstverständlich abspult, steht nicht mehr auf dem Boden unserer Verfassung. Die Clique, die unser Land in ihren festen Krallen hält, gibt sich keine Mühe mehr, auch nur den Anschein von Rechtsstaatlichkeit zu erwecken. mehr...

 

Globales  vom 06.07.2022
Zum 10. Todestag von Dr. Rosalie Bertell
Ihr "planetares Bewusstsein" wird uns ein Vorbild sein
Von Claudia von Werlhof

Am 14. Juni 2022 ist der 10. Todestag von Rosalie Bertell. Die PBME – Planetare Bewegung für Mutter Erde - gedenkt ihrer mit Hochachtung, Wertschätzung und großer Dankbarkeit! Was hätte Rosalie wohl zu alldem gesagt, was seitdem weltweit geschehen ist? Sie hatte nach Erscheinen ihres Buches «Planet Earth. The Latest Weapon of War», das erstmals zur Jahrtausendwende im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, bis 2011 viele Ergänzungen zu ihrer bahnbrechenden Arbeit verfasst, die seither in die deutsche Ausgabe ihres Werks sowie in allen anderen, die darauf folgen sollten, eingingen – die spanische, italienische, französische und schließlich die neue, überarbeitete englische Ausgabe, über die sich Rosalie vermutlich ungeheuer gefreut hätte. mehr...

 

Globales  vom 06.07.2022
NATO-Gipfel in Madrid 29./30.06.2022
Ausgerechnet: Völkerrechtsbrecher als Richter über Völkerrechtsbruch
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Eine Entspannungspolitik ist dringend erforderlich. Stattdessen beobachten wir das Gegenteil, eine unkontrollierte Spannungspolitik als Riesenproblem, das zum Ukraine-Krieg führte. Die Schuld dafür fällt in erster Linie auf die NATO-Staaten, denn der Krieg hätte verhindert werden können und müssen. Die NATO-Staaten haben die Sicherheitsinteressen Russlands missachtet, was die militärische Reaktion Russlands provoziert hat, als der Kreml erkannte, dass Verhandlungen mit dem Westen zu nichts führten, da der Westen nicht willig war, Russlands Sicherheitsinteressen zu respektieren. mehr...

 

Globales  vom 06.07.2022
Bitte Protestbriefe schreiben
Die Vergessenen
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Corona, die dauernden Eskalationen der NATO, die Kriege des Imperiums, dazu gehörend der befürchtete Krieg in Europa, all dies hält uns auf Trab. Im Windschatten all dieser lebenswichtigen Ereignisse droht das Schicksal derer, die sich gegen Militarismus, Imperialismus und Faschismus zur Wehr setzen, in Vergessenheit zu geraten: Die politischen Gefangenen, sie gehören zu uns! mehr...

 

Globales  vom 06.07.2022
Gesundheitspolitische Katastrophe: Die Corona-"Impfungen"
Was tun mit den vielen Impfopfern?
Von Uwe G. Kranz

Weltweit sind inzwischen über drei Milliarden Menschen „C-geimpft“. In Deutschland sind es 64 Millionen – etwa 76 Prozent der Bevölkerung. Viele von ihnen erleiden als Folge der „Impfung“ Nebenwirkungen, zum Teil erhebliche Schädigungen, eine große Anzahl verstirbt. Politik und Medien tun dies als Verdachtsfälle ab. Inzwischen werden auf internationaler Ebene diese Krankheitsschädigungen nach einer gentherapeutischen Injektion unter dem Namen „Post-Vac-Syndrom“ (PVS) zusammengefasst. Im Wesentlichen liefern uns die Datenbanken EudraVigilance (EMA), DEMED (US-Militär) und VAERS (USA) die Daten für das Wissen um die unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) der „Impfstoffe“. mehr...

 

Globales  vom 08.06.2022
Rede beim Flashmob im Rahmen der Kundgebung am 23. April 2022 in Brüssel
"Wir werden diesen Kampf gewinnen, wir müssen diesen Kampf gewinnen. Befreit Julian Assange!!!"
Von Stella Assange – in deutscher Übersetzung von Bettina Irmgard van den Berg-Graef

Danke euch allen, es berührt mich so sehr! Danke dafür, dass ihr hier seid! Menschen fragen mich, wie es mir geht, ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Frage beantworten soll, denn die meiste Zeit geht es mir gut, aber es ist hart. Es ist nun einen Monat her, dass Julian und ich geheiratet haben, im Belmarsh-Gefängnis, und es war ein süßer und glücklicher Moment für uns, trotz des ganzen Horrors. Und da ist etwas in der Erfahrung, das immer klarer und offensichtlicher wurde, das ist nämlich, dass, so groß auch der Horror sein mag, da Menschlichkeit ist, Mitgefühl... Und das darf man nicht aus den Augen verlieren. Was sie Julian antun, ist grauenvoll, aber es lässt in normalen Menschen, in Menschen mit menschlichem Mitgefühl, etwas erwachen, das unbedingte Bedürfnis, zu zeigen, dass sie voller Abscheu und Empörung sind, dass das nicht toleriert werden wird. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 41, Juni 2022
Alles Theater mit dem Feindbild Russland
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Russlands Eingreifen in der Ukraine: völkerrechtswidrig? Nein, denn: "Von der Regel des Gewaltverbots nach Art. 2 Nr. 4 der UN-Charta gibt es die Ausnahme in Artikel 51: 'das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung'. Nach den Verträgen über Beistand und Freundschaft zwischen Russland und den Donbass-Republiken waren die Bedingungen für die Wahrnehmung des Rechts auf Selbstverteidigung gemäß UN-Charta gegeben. Russland führt also keinen 'Angriffskrieg' und es hat auch keinen Krieg 'begonnen', denn es griff in einen schon acht Jahre dauernden Krieg ein..." So formuliert es in aller Klarheit der Deutsche Freidenker-Verband. Der US-Friedensrat bekräftigt diese Sichtweise: "Auf der Grundlage von Artikel 51 hat die Russische Föderation ihr Recht auf Selbstverteidigung geltend gemacht und den Sicherheitsrat ordnungsgemäß informiert. Russland bringt wichtige Argumente für seine Anwendung von Gewalt nach Artikel 51 vor." Zudem darf nicht übersehen werden, dass es die NATO ist, die seit Jahren aggressiv gegenüber Russland auftritt. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Irrsinnige Kriegspolitik der Bundesregierung gegenüber Russland
Krasse Unfähigkeit
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Diskussion in der ARD-Fernsehsendung „Anne Will“ am 26.06.2022 stellte bloß, dass kein Teilnehmer, kein dort anwesender Politiker, weder aus der CDU, noch aus der SPD oder FDP tauglich ist, einzusehen und klarzustellen, dass diese besorgniserregende Krise die Folge der irrsinnigen Kriegspolitik der Bundesregierung gegenüber Russland ist und – was gerne vergessen gemacht werden soll – Folge des völligen Versagens nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Ein Null-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und der Euro ohne eine europäische Föderation, ohne eine echte europäische einheitliche Wirtschafts- und Sozialpolitik und jetzt zusätzlich eine Kriegspolitik der EU, die alles andere an Problemen kaschiert und einen Krieg ungeahnten Ausmaßes auf europäischem Boden in Kauf nimmt, ist der helle Wahnsinn, der zu beenden ist. Nicht nur die Grundlage der deutschen Wirtschaft ist damit gefährdet, sondern die Existenz von uns allen steht auf dem Spiel. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Russland gegenüber feindselig gesonnen
Der Westen ist kein zivilisatorischer Maßstab
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die ARD-Fernsehsendung „Maischberger“ am 28.06.2022 kam zu einer richtigen Einschätzung der internationalen Lage dank des intelligenten Teilnehmers Professor Christian Hacke und der US-Expertin Claudia Schwarzer. Vor allem Professor Hacke hat die NATO-Osterweiterung in den früheren 1990er Jahre als völlig kontraproduktiv und dumm dargestellt, weil Russland darin die westliche Hemisphäre erweitert sieht, die ihm feindselig gesonnen ist. US-Präsident Joe Biden ist keine Führungspersönlichkeit, die diese Krise richtig und entschlossen meistern könnte. Biden hat auch nicht vor, den Krieg in der Ukraine zu beenden, was selbstverständlich für Europa nicht hilfreich ist, sondern es weiter schädigen wird. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (239)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Liebe und Frieden – Grüße an die Welt“ „Lächle und die Welt lächelt dich an!“ „Nimm die Worte der Politiker nicht als selbstverständlich hin. Wenn ihr gehört werden wollt, schreit! Und unterstützt das, woran ihr glaubt.“ „Wenn wir uns all der Leben, Empfindungen und Blicke bewusst wären, die unser materieller Egoismus zerstört, würden wir uns entscheiden, zu fliehen, aufzugeben und von vorne anzufangen.“ „Wann werden alle Kriege und der Rassismus aufhören, damit wir alle (und zwar ausnahmslos alle) glücklich leben können?“ „Wir lieben euch alle. Zum Teufel mit der Bombe! Schließt euch zusammen und heilt die Welt mit Liebe. Bewahrt den Frieden, nicht den Krieg! Macht Liebe, nicht Krieg! Zum Teufel mit Chirac!“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2022 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 83 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Synchronisierung der EU zur wehrfähigen "Werte-Supermacht" oder:
Einbindung in den finalen Kampf um eine unipolare Welt?
Von Wolfgang Effenberger

Nachdem EU-Ratspräsident Charles Michel vorgeschlagen hatte, die Ukraine und Moldau zu EU-Beitrittskandidaten zu machen, hieß es am 21. Juni 2022 im Entwurf der Abschlusserklärung des EU-Gipfels am 23. Und 24. Juni in Brüssel: „Der Europäische Rat hat beschlossen, der Ukraine und der Republik Moldau den Status eines Kandidatenlandes zu verleihen.“ (Georgien soll der Kandidatenstatus verliehen werden.) Es wird davon ausgegangen, dass die 27 Staats- und Regierungschefs der Empfehlung der EU-Kommission folgen werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte, dass die Ukraine seiner Meinung nach bereits zu Europa gehört. Das von Russland attackierte Land beweise jeden Tag, dass es schon Teil eines vereinten europäischen Werteraums sei. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Strategien des "Westens" gegen Russland und China
G7 und der Rest der Welt
Von Wolfgang Effenberger

Während der erbarmungslose Krieg in der Ukraine wieder an Dynamik zunahm, trafen sich vom 26. bis 28. Juni 2022 die Staats- und Regierungschefs von USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland, Japan, Italien und Frankreich im idyllisch gelegenen bayrischen Schloss Elmau. Als Vertreter der Europäischen Union nehmen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel an allen drei Tagen am G7-Gipfel teil. Zum Auftakt ihrer Beratungen wurden Witze über den gern einmal mit nacktem Oberkörper posierenden russischen Präsidenten Wladimir Putin gerissen – ausgelöst durch die Frage, ob die Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen ihre Jacketts ausziehen sollten. Nachdem dieses Problem gelöst war, riefen die Teilnehmer eine vom US-Präsidenten angestoßene "Partnerschaft für Globale Infrastruktur" als Antwort auf das 2013 von China gestartete erfolgreiche Projekt "Neue Seidenstraße" (One Belt, One Road), mit dem China neue Handelswege nach Europa, Afrika, und Lateinamerika erschließt, ins Leben. Um Chinas steigenden Einfluss einzudämmen, soll viel Geld in die Hand genommen werden (bis 2027 ca. 600 Milliarden US-Dollar, von denen die USA allein 200 Milliarden mobilisieren). mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 06.07.2022
Ein Rückblick bis ins Jahr 1945
Kanzler Scholz, der Marshall-Plan und die neue NATO-Strategie
Von Wolfgang Effenberger

Am 22. Juni 2022 im Bundestag und sechs Tage später in seiner Abschlussrede auf dem Ende des G7-Gipfels in Elmau forderte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz fast gebetsmühlenartig einen Marshallplan für die die Ukraine. Gemeinsam mit der EU solle eine entsprechende internationale Konferenz mit Experten und Wissenschaftlerinnen organisiert und ein umfassendes Konzept zum Wiederaufbau entwickelt werden. Damit erweckt Scholz den Eindruck, dass der vormalige Marshallplan ein karitatives Unternehmen gewesen sei. Olaf Scholz ist Jahrgang 1958 und könnte sich noch an ähnliche Bilder aus seiner Kindheit erinnern. Zumindest aber an entsprechende werbewirksame Darstellungen in den Schulbüchern. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 12.01.2022
Ist es wieder soweit?
In 5 Minuten in den Untergang!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Trotz der Großdemonstration im Bonner Hofgarten am 10. Oktober 1981 und des millionenfachen Protests mittels des Krefelder Appells wurden ab 1983 in Westdeutschland atomare Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und Cruise Missiles stationiert. Mit den der 56. Feldartillerie-Brigade der USA zugeordneten Pershing-II-Raketen konnte Moskau innerhalb von ca. 5 Minuten erreicht und "enthauptet" werden. Mit dem am 8. Dezember 1987 von USA und Sowjetunion unterzeichneten Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen (INF) wurden sie abgebaut und 1991 das 56. Feldartillerie-Kommando aufgelöst. Doch im August 2019 wurde der INF-Vertrag seitens der USA aufgekündigt. Und seit November 2021 ist das 56. Feldartillerie-Kommando reaktiviert – in Mainz-Kastel, einem Stadtteil von Wiesbaden unweit des Hauptquartiers der US Army Europe (USAREUR). Und wieder sollen Raketen – so genannte Hyperschallraketen – stationiert werden, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können. mehr...

 

Kommentar  vom 06.07.2022
Kommentar vom Hochblauen
Der "Werte-Westen" auf dem Weg in den Abgrund
Von Evelyn Hecht-Galinski

Am Montag, dem 4. Juli 2022, begann im schweizerischen Lugano eine zweitägige Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine. Man reibt sich ungläubig die Augen; gerade noch finanzieren wir den Krieg und geben Milliarden für Waffen aus, und unsere Regierung stimmt uns Bürger schamlos darauf ein, zu leiden und demnächst auch noch zu frieren, weil angeblich „unsere“ Freiheit in der Ukraine verteidigt wird. Und schon stehen ukrainische „Kriegshelden-Minister“ auf der Matte mit ihren dreisten Forderungen für ihre großkotzigen Pläne für eine digitale Infrastruktur und „Prioritäten“ für die Ukraine. Neben Regierungs- und Wirtschaftsvertretern aus 40 potenziellen Geberländern nehmen internationale Organisationen wie die UN und Finanzinstitutionen wie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung teil. Wie will man eigentlich die „mindestens“ 720 Milliarden Euro „Wiederaufbau-Hilfe“ den unter Rezensionsangst, Inflation und Corona gebeutelten europäischen Bürgern verkaufen? Und wie lange werden deutsche und europäische Bürger sich noch so an der Nase herumführen lassen, um widerspruchslos die transatlantischen „Träume“ zu erfüllen? Würde es den Herrschenden wirklich um das Wohlergehen der ukrainischen Bürger gehen, hätte man schon längst Anstrengungen unternommen, eine Friedenskonferenz auszurichten. Das aber ist weder im Interesse der USA und seiner europäischen Vasallen, noch der Ukraine unter Selenskyj. Wird hier nicht das „Fell des Bären“ vor dem Erlegen verteilt? mehr...

 

Kommentar  vom 06.07.2022
Ein Erfahrungsbericht
Covid 19 – eine Waffe der 4. industriellen Revolution?
Von Claudia von Werlhof

Covid 19 ist keine Krankheit, sondern eine Waffe, mit der die erneute Auslösung der sogenannten „Vorerkrankungen“ der je betroffenen Person mittels einer unbekannten Technik sowie oft eine Beschädigung der Lunge, des Gehirns oder eines anderen Organs erfolgen. Wie diese Waffe beschaffen ist, in den Körper kommt, ob sie dort bleibt, ob und wie sie wieder entfernt werden kann, und was ihre eigentliche, womöglich längerfristige Aufgabe ist, ist unbekannt. Die Tatsache, dass das neue Corona-Virus nicht nachgewiesen wurde, sollte also nicht weiter dazu verleiten anzunehmen, es gäbe mit der so genannten  Covid 19 „Erkrankung“ kein Problem. mehr...

 

Kommentar  vom 06.07.2022
Symbole in Haft
Von Assange bis Ballweg
Von Ulrich Gellermann

Den jüngst verhafteten Michael Ballweg in dieselbe Schublade zu stecken wie den vom Tode bedrohten Julian Assange scheint vermessen. Und doch gibt es eine wesentliche Ähnlichkeit zwischen beiden: Sie sind Symbole. Assange ist neben Edward Snowden das bekannteste Symbol für die internationale Meinungsfreiheit. Und Michael Ballweg ist ein deutsches Symbol für die Freiheit, die „Pandemie“ als medizinischen Vorwand zum Abbau von Meinungsfreiheit zu erklären. mehr...

 

Filmclips  vom 27.06.2022
Linker Liedersommer 2022 – 9. Kulturseminar des Deutschen Freidenker-Verbands
Stimmen zu Frieden und Freiheit
Von Arbeiterfotografie

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Fotogalerien  vom 22.06.2022
Linker Liedersommer 2022
Erfolg trotz Anschlag der "untertänigsten Diener des Imperiums"
Von Arbeiterfotografie (Fotos) und NRhZ (Text und Interview mit dem Vorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbands Sebastian Bahlo)

„Die untertänigsten Diener des Imperiums haben wieder zugeschlagen. Anschlag gegen den Linken Liedersommer (10.-12.6.22)... Der Vertrag mit dem Rahnenhof wurde... uns letzte Nacht am 2.6.22 um 23h59 per Mail gekündigt.“ So heißt es in einer SMS am 3. Juni 2022, die ein Freidenker an die Liedersommer-Unterstützer Arbeiterfotografie und NRhZ geschickt hat. Der "Herbergsvater" des Naturfreundehauses Rahnenhof in der Pfalz, mit dem der Linke Liedersommer langfristig vereinbart war, war per Denunziation unter Druck gesetzt worden. Eine eMail, die den Veranstaltern des Deutschen Freidenker-Verbands bekannt geworden ist, stammt von einem Funktionär der Naturfreundejugend Rheinland-Pfalz. Die darin formulierte Attacke richtet sich zum einen gegen die Künstler. Sie seien „im Großteil Querfrontler, Querdenker, Verschwörungsgläubige, Rassisten und Antisemiten“. Und auf der Freidenker-Website gehe es um „NWO, Great Reset, P(l)andemie u.ä.“. Doch der Anschlag verfehlte seine beabsichtigte Wirkung. Wegen der Kurzfristigkeit entschieden sich die Freidenker, zunächst nicht gerichtlich gegen die Absage vorzugehen, sondern einen Ausweichort für den unveränderten Termin zu suchen. Und das ist gelungen. Der Linke Liedersommer hat am 10. bis 12. Juni 2022 im „Hotel an der Therme“ in Bad Orb stattgefunden – mit großem Erfolg. Aber auch das war keineswegs selbstverständlich. Auch die Hotelbesitzer bekamen es mit Dienern des Imperiums – wenn auch aus einer anderen Ecke – zu tun. Doch die Hotelbesitzer blieben standhaft. Am 11. Juni kamen sie zu einer kurzen Ansprache zum Abendprogramm und versicherten auch für die Zukunft ihre Solidarität. Und auch der Deutsche Freidenker-Verband ließ sich nicht einschüchtern. Der ganze Saal tanzte, als der Opernsänger Dietmar Sander "Danser encore", die Hymne der Grundrechtebewegung, mit seiner mächtigen Stimme und seinem Keyboard intonierte. Die NRhZ dokumentiert den Linken Liedersommer 2022 mit seinen Workshops, seiner Abendveranstaltung am Samstag und seiner Matinee am Sonntag mittels Fotos der Arbeiterfotografie – gefolgt von einem Interview mit dem Freidenker-Vorsitzenden. mehr...

 

Fotogalerien  vom 08.06.2022
Kundgebung des Aachener Bündnisses #FreeAssange parallel zur Verleihung des Aachener Karlspreises, 26. Mai 2022
Stimmen der Demokratie, der Freiheit und des Rechts
Von Arbeiterfotografie

"Der Journalist Julian Assange aus Australien wird in diesem Jahr mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Er erhält die renommierte Auszeichnung für seinen mutigen Einsatz gegen staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung, Kriegsverbrechen und die Verletzung elementarer Menschenrechte durch das Regime der NATO-Staaten. Seit dem vergangenen Jahr seien auch in vielen dieser Staaten die Stimmen der Demokratie, der Freiheit und des Rechts immer vernehmbarer geworden: erst einige, dann immer mehr, heute seien es hunderttausende. Und es sei vor allem der Preisträger, der trotz Repression und Einkerkerung im Gefängnis ihrer Majestät der Königin von England in London-Belmarsh diesen Stimmen ein Gesicht gegeben habe, heißt es in der Begründung des Karlspreisdirektoriums." Dies ist ein Zitat, bei dem sich die Frage stellt, ob es echt ist. Hat das WDR-Fernsehen die Live-Übertragung der Karlspreisverleihung am 26.05.2022 aus dem Aachener Rathaus wirklich mit diesen Sätzen angekündigt? Nein! Das wäre zu schön, um wahr zu sein (realer Text: siehe unten). Tatsächlich ging der nach Kriegsherr Karl dem Großen benannte Preis nicht an Julian Assange, sondern an drei Frauen aus Belarus – ein Land, dass sich dem Zugriff des NATO-Kriegsbündnisses und des Corona-Regimes widersetzt und das deshalb einem Regime-Change unterworfen werden soll. Und tatsächlich gab es parallel zur Karlspreisverleihung wenige hundert Meter entfernt eine Protestveranstaltung für die Befreiung von Julian Assange, bei der auch dessen aus London angereiste Prozess-Beobachterin Deepa Driver sprach. Die NRhZ dokumentiert das Geschehen in Aachen am Himmelfahrtstag, dem 26. Mai 2022, anhand von Fotos der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 06.07.2022
Teil I: Die Post-Covid-Zeit – Annäherungen an ein merkwürdiges Interregnum *
"Die Pandemie ist – nicht – zu Ende..." – Von der Post-Corona-Gesellschaft in den totalitären Reset?
Ein Essay von Bernd Schoepe

„Riesenhafte historische Veränderungen werden gewöhnlich nicht erkannt, während sie vor sich gehen.“ (Erwin Chargaff, 1905–2002) „Es gibt drei Arten von Menschen: diejenigen, die sehen, diejenigen, die sehen, was ihnen gezeigt wird, und diejenigen, die nicht sehen.“ (Leonardo da Vinci) „Unter dem unnachgiebigen Vorstoß sich beschleunigender Überbevölkerung und zunehmender Überorganisierung und mittels immer wirksamerer Methoden der Gehirnmanipulation werden die Demokratien ihr Wesen verändern; die wunderlich altmodischen Gebräuche – Wahlen, Parlamente, Verfassungsgerichtshöfe und alles übrige – werden bleiben, aber die zugrundeliegende Substanz wird eine neue Art von gewaltlosem Totalitarismus sein. (…) Die Verfassungen werden nicht widerrufen und die guten Gesetze nicht aus dem Gesetzbuch gestrichen werden; aber diese liberalen Formen werden bloß dazu dienen, eine zuinnerst illiberale Substanz zu maskieren und zu verzieren. (…) All die traditionellen Namen, alle die geheiligten Losungsworte werden genau die bleiben, die sie in der guten alten Zeit waren. Demokratie und Freiheit werden das Thema jeder Rundfunksendung und jedes Leitartikels sein – aber Demokratie und Freiheit in dem Sinn, den ihnen der Sprecher oder Schreiber geben wird. Mittlerweile werden die herrschende Oligarchie und ihre gut gedrillte Elite von Soldaten, Polizisten, Gedankenverfertigern und Gehirnmanipulatoren hübsch still das ganze Werk so laufen lassen, wie es ihnen passt.“ (Aldous Huxley, Wiedersehen mit der schönen Neuen Welt (1958), München 1987, S.119) mehr...

 

Literatur  vom 06.07.2022
Hans-Jürgen Hennig: "Burk der Neandertaler, Wolfskönigin Ardak und andere Geschichten"
Chance für die Zeit danach...
Buchtipp von Harry Popow

Liest man diesen außergewöhnlichen Titel vom Neandertaler, so mag man einerseits neugierig sein und sich fragen, wie wohl diese Bezeichnung für den Frühzeitmenschen in unsere heutige Zeit passt? Andererseits mag man auch etwas ungläubig den Kopf schütteln. Doch das Versprechen des Autors im Klappentext mag zunächst Aufmerksamkeit erzeugen: „Wer ungewöhnliche und fantasievolle Geschichten liebt, wird an diesem Buch seine Freude haben.“ Nun denn, das 101-seitige Werk lädt mit seinen fünfzehn Begebenheiten dazu ein, sich kurzweilig der guten oder auch ablenkenden Unterhaltung zu widmen. mehr...

 

Literatur  vom 06.07.2022
Vorwort aus "Corona. Die Inszenierung einer Krise"
Strategien der Macht
Von Klaus-Jürgen Bruder, Jürgen Günther und Almuth Bruder-Bezzel

Es ist unfassbar, und doch ist nun schon beinahe das zweite Jahr voll, in dem wir in einer seltsamen, bisher nicht gekannten, bedrückenden Situation leben, die regierungsamtlich, umgangs- und pressesprachlich als Corona-Krise oder Corona-Pandemie bezeichnet wird. Damit wird suggeriert, als hätte das Virus die Gesellschaften im globalen Maßstab im Griff, als sei das Virus das Subjekt des Geschehens, als hätten wir eine Naturkatastrophe und nicht eine Kulturkatastrophe vor uns. Stattdessen ist inzwischen deutlich genug, dass die „Pandemie“ mit den Folgen, die „epidemische Lage der Nation“ usw. inszeniert ist, - womit nicht die Existenz eines Virus geleugnet wird, allerdings ihr Gewicht. mehr...

 



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