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Aktueller Online-Flyer vom 17. Januar 2018

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Immer wieder mittwochs (Nächste Ausgabe: 17.01.2018)
Köln (NRhZ, 27.12.2017) Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern, die uns über alle Klippen hinweg die Treue halten und ihre Solidarität zum Ausdruck bringen. Das ist in Zeiten, in denen der Frieden im Innern wie nach außen immer stärker bedroht ist, eine Sache von großem Wert. Wir danken auch noch einmal all den Menschen, die mitgeholfen haben, die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik am 14. Dezember 2017 im Berliner Babylon sowie die Kundgebung "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen" vor den Toren des Babylon – unter den gegebenen widrigen Bedingungen – zu letztlich erfolgreichen Veranstaltungen zu machen. In Anbetracht der immer größer werdenden Kriegsgefahr appellieren wir an alle, zusammenzustehen und gemeinsam die Kräfte des Krieges zurückzudrängen. Wir brauchen keine Ost-Erweiterung der NATO, sondern wie Ken Jebsen sagt, eine West- und Ost-Erweiterung der Friedensbewegung. Im Mittelpunkt von NRhZ-Ausgabe 642 steht noch einmal die Dokumentation der Ereignisse rund um das Babylon – erweitert um Grußworte, die Rede von General von Plattnitz und das Statement des Babylon-Chefs als Videos und eine Zusammenstellung von Videos, die die Ereignisse am 14.12. in Berlin dokumentieren. Wir wollen es an dieser Stelle noch einmal betonen: die Neue Rheinische Zeitung beteiligt sich an keiner Menschenjagd – gegen wen und auf welche Weise auch immer! Bei allem Streit muss der Austausch von Argumenten im Vordergrund stehen. Wir wünschen eine anregende Lektüre. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung sind wir Euch sehr dankbar. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Aktuelles  vom 17.01.2018
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
Sich nicht von den Interessen des Volkes entfernen
Von Jürgen Heiducoff (ex ISAF Kabul)

Der Diplom-Militärwissenschaftler Jürgen Heiducoff war 40 Jahre im Militärdienst im In- und Ausland - als Offizier der Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) und der Bundeswehr, Rüstungskontrollstabsoffizier beim Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw). 1995/96 fungierte er als Militärbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Tschetschenienkrieg. 2004/05 folgte ein Einsatz im Stab der "Kabul Multinational Brigade" der ISAF (international security assistance force). 2006 bis 2008 war er militärpolitischer Berater an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan, dann bis 2011 Leiter des Dezernats Nukleare Rüstungskontrolle im Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr ZVBw. Während seines dreijährigen Dienstes als Offizier der Bundeswehr in Afghanistan wurde er Zeuge unverhältnismäßiger militärischer Gewalt gegenüber Zivilisten. (Quelle: nrhz.de / deacademic.com) mehr...

 

Aktuelles  vom 28.12.2017
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte die neue Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM – Volker Hermsdorf: Kuba macht es vor – Recht auf Gesundheit (27.1.2018, Rostock), Konferenz »Zur Zeit der Verleumder« mit Moshe Zuckermann, Rolf Becker, Esther Bejarano u.a. (10.2.2018, Berlin), Ulrich Mies: Fassadendemokratie und tiefer Staat – Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter (17.2.2018, Köln) – AUSSTELLUNG –  ...bis 25.3.2018: Fotografien von Eusebius Wirdeier u.a.,: Trotzdem Alaaf! (Köln),  ...bis 25.3.2018: Fotografien von Karin Richert: Im rechten Licht (Köln), ... bis 14. Januar 2018: Alle Jahre wieder - gestaltete Karten aus der Sammlung B&H Hahn (Köln), ... bis 22. Januar 2018: David Bacon, USA: the border, the work, the fight for justice ( Berlin) – FILM – Zero Days, Regie: Alex Gibney (6.12.,ff., Köln)  Django - Ein Leben für die Musik (Kinostart 26.10.2017) – THEATER – Anders als du glaubst. Tourneetheater der Berliner Compagnie (1.,2.3.,4.,5.8.,9 März in Blomberg, Minden, Tittmarshausen, Höhr-Grenzenhausen, Castrop-Rauxel, Schongau, Kaufbeuren) – KONZERT – Ernst-Busch-Chor: „November 1918 – Brüder, nicht schießen!“ (27.,28.1.2018, Berlin) – AKTION – Demonstration/en im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung (14. und 15.1.2018, Berlin) +++ REGELMÄSSIG +++ mehr...

 

Inland  vom 17.01.2018
Privat geht vor Staat
Selbstmord der Linkspartei
Von Ulrich Gellermann

Es sei ja nur die Berliner Linkspartei, nur Fuzzis aus dem Landesparlament, es sei ja nicht die Bundesebene, die gerade jetzt sich und andern das soziale Messer in den Gedärmen umdreht, wenn sie, in der rot-rot-grünen Koalition agierend, den Bau von Schulen privatisieren will. Ach nee: Die Stadt ist voll von linken Wichtig-Leuten der Bundesebene, der Parteivorstand treibt durch die einschlägigen Cafés, die parteinahe Rosa Luxemburg-Stiftung sitzt mit ihrem 60 Millionen-Etat am Berliner Franz-Mehring-Platz, und wenn die rot-rot-grüne Koalition im Landesparlament den Schröder macht, soll das ein lokaler Vorfall sein? Quatsch. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen (Max Horkheimer, 1939)
Vom Faschismus redet, wer über Kapitalismus nicht schweigt (Déjà-vu, 2017)
Von Günter Rexilius

"Egal, wohin man blickt, man kommt an der neoliberalen Dekonstruktion des desolaten Zustandes, in dem Mensch und Natur sich befinden, nicht vorbei. Sie wird allerdings erst zum aufdeckenden Erkenntnisinstrument, wenn sie die Mechanismen offenlegt, die dazu beitragen, einem unmenschlichen und ungerechten System dadurch zum Durchbruch zu verhelfen, dass sie Hirn und Herz vernebeln und lähmen, durch Worte und Bilder." "Die verbal getunte Oberfläche gesellschaftlicher Realität verbirgt, dass nicht Trump oder Le Pen oder wie die rechtsradikalen ProtagonistInnen sonst heißen, das größte globale Problem sind, sondern ein ökonomischer und politischer Klassenverband, dessen markante Wucherung sie bilden. Weitaus gefährlicher für Menschen und ihre Heimat, den Planeten Erde, sind Macron, Juncker, Steinmeier, Merkel, von der Leyen, Stoltenberg und Tusk und wie sie alle heißen, weil ihre Verbrechen gegen Mensch und Natur, pseudodemokratisch glattgebügelt, als solche nicht mehr erscheinen. Sie steuern das kapitalistische, imperialistische, neoliberale Streben nach globaler Sicherung von Ressourcen und Einfluss. Faschistoide Pervertierung kapitalistischer Produktion und der mit ihr verzahnten ist die Kehrseite maßloser Ansprüche und ungebremster Handlungsroutinen, die zu einer globalen Gefahr geworden sind." "Wer gegen unerträgliche oder unhaltbare Zustände aufstehen will, kommt nicht umhin, sich der neoliberalen ökonomischen und politischen Logik, deren Puls faschistisch schlägt, zu stellen." Das sind Zitate aus einem Essay von Günter Rexilius, den die Neue Rheinische Zeitung hier wiedergibt. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Ein Diskussionsbeitrag zur Versachlichung
Gilad Atzmons „The Wandering Who“, die Meinungsfreiheit und ich
Von Clara S.

Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Karls-Preis-Verleihung an Ken Jebsen wurde u.a. die Einladung von Gilad Atzmon zum Politikum. Die auf die Schnelle zusammengestellte Zitatensammlung von Elias Davidsson, die im Rubikon erschien, reichte mir als Grundlage dafür, einen Menschen und seine Gedanken für vollkommen indiskutabel zu halten, nicht aus. Und das schrieb ich der Rubikon-Redaktion. Die Heftigkeit der prompten Reaktion von Herrn Wernicke und Herrn Davidsson hat mich überrascht und sehr getroffen. Ich hatte eindeutig eine Grenze überschritten. Aber welche? Keiner Gruppe angehörend, war ich auf der Suche nach Antworten auf mir wichtige Fragen irgendwann auf Atzmons Bücher gestoßen und so ebenso auf die Tatsache, dass er als Antisemit und „Holocaust-Leugner“ gilt. Deswegen weigern sich auch oder besonders Linke, ihm überhaupt zuzuhören. Bei der Beschäftigung mit seinen Ideen, habe ich dann selbstverständlich auch nach Beweisen für diese Behauptung gesucht, jedoch nirgends gefunden, dass er den Genozid der Nazis an Juden als historisches Ereignis bestreitet. Doch dazu später mehr. Ich finde seine Gedanken „thought-provoking“ [Gedanken provozierend]. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Seltsames beim „Internationalen Frühschoppen“
Bis zum bitteren Ende?
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

In der Fernsehsendung auf Phoenix „Internationaler Frühschoppen“ am Sonntag 7.1.2018 unter dem Titel „Instabil und unberechenbar - Die Welt im Jahr 2018.“ wurde der US-Atomkonflikt mit Nordkorea als gefährlicher unlösbarer Konflikt für das Jahr 2018 richtig erwähnt, aber seltsamerweise ging kein Teilnehmer auf den chinesisch-russischen Vorschlag ein, der auf der internationalen Tagesordnung steht, um die Lage USA versus Nordkorea zu entspannen. Auch die erfolgreichen Gespräche zwischen beiden Teilstaaten Koreas verdienten keine eingehende Aufmerksamkeit in dieser Sendung, wobei Journalisten aus den USA, Russland (allerdings Deutsche Welle, also auf deutscher Regierungslinie), China, Frankreich und Deutschland die vor uns liegenden außenpolitischen Themen besprachen. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Hoffnung auf eine rechtsstaatliche Außenpolitik Europas
Destabilisierungsversuch im Iran
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Das Jahr 2018 begann mit Protesten unbekannten Ursprungs in verschiedenen Städten Irans, auch in Teheran. Ähnlich wie in Syrien 2011 gab es gewalttätige Handlungen gegen Staatseinrichtungen, Attacken gegen die Polizei und Streitkräfte. Während sich die US-Administration offen auf die Seite der Demonstranten stellte und sogar ganz frech über einen „Regime-Change“ schwadronierte, hat sich die EU in Brüssel davon schwach aber immerhin klar distanziert. Irans Präsident Rohani praktiziert eine neoliberale Politik und hat gehofft, dass die westlichen Sanktionen aufgehoben würden. Aber die US-Administration hat diese wirtschaftliche Chance für den Iran sabotiert. Die Proteste waren keine Massendemonstrationen, sondern kleine Demos mit randalierenden Jugendlichen, hauptsächlich in der Provinz und kleinen Städten. Also unbedeutende Proteste, die in den sozialen Medien mittels der Äußerungen von Trump und Netanjahu hochgespielt wurden. So die islamwissenschaftliche Expertin Petra Wild. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Zu Nordkorea, Syrien und anderen Konfliktregionen
US-Vorgeschichte von Gewalt und Aggression beachten
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die Berichterstattung von ZDF und ARD am 9.1.2018 über die begrüßenswerten Gespräche zwischen beiden Staaten Koreas war höchst desinformativ. Die tendenziöse Falschheit wurde am Tag darauf durch die Süddeutsche Zeitung wiederholt („Die Feinde reden wieder miteinander“ von Christoph Neidhart, SZ 10.1.2018), was die Direktive bestätigt, der sich deutsche Medien unterwerfen. Von Feindschaft zwischen den koreanischen Staaten zu sprechen, ist völlig fehl am Platz. Zwischen beiden koreanischen Staaten gab es nie eine Feindschaft, denn es handelt sich um dasselbe Volk, das unter unterschiedlichen wirtschaftlich-sozialen Systemen lebt, aber Südkoreaner und Nordkoreaner sind keine Feinde. Es gibt in Südkorea sogar seit langem ein Ministerium für die Vereinigung mit allen Behörden, die dafür zielgerichtet arbeiten und in Nordkorea ein Ministerium für interkoreanische Beziehungen. Gerade der südkoreanische Minister für Vereinigung nimmt an den aktuellen Gesprächen mit Nordkorea teil. Die nordkoreanische Regierung hat niemals Südkorea bedroht, auch nicht Japan. Im Gegenteil, Drohung und aggressives Verhalten kamen von einem anderen Staat, nämlich den USA, die Nordkorea vernichtend attackierten (1950-1953). mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Die Regime-Change-Pläne von israelischen und US-Geheimdiensten
Was ist los im Iran?
Von Rainer Rupp

Die USA, Israel und die Saudis machen sich "Sorgen" um Demokratie und Menschenrechte im Iran. Deutsche Staatsmedien leisten Schützenhilfe. Obwohl ein Umsturz im Iran unwahrscheinlich ist, scheinen die Ereignisse Teil eines größeren Plans gegen Teheran zu sein. Rainer Rupp gibt ein Beispiel: Der Leiter des neuen CIA-Zentrums namens "Iran Mission Centers", Michael D’Andrea, ist einer der rücksichtslosesten CIA-Offiziere überhaupt. In einschlägigen Kreisen hat er den Spitznahmen "Schwarzer Prinz" oder – wegen seines Übertritts zum Islam – auch "Ayatollah Mike". Mit seiner kalten Effizienz und extremer Skrupellosigkeit bringt Mr. D’Andrea zweifelsfrei die richtigen Qualifikationen mit für seine neue Rolle als Chef des harmlos klingenden "Iran Mission Centers". Schon im Juni werteten Beobachter seine Berufung in den neuen Job als Signal für "muskulösere" Spionageaktionen und verdeckte Operationen gegen den Iran. Als daher am 30. Dezember 2017 vor dem Hintergrund der ersten Massendemonstrationen eine obskure sunnitische Terrorgruppe eine Öl-Pipeline im Südwesten den Irans in der Nähe der irakischen Grenze in die Luft jagte, dachte jeder sofort an die Handschrift von D’Andrea. mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Trump stellt neue "Nationale Sicherheitsstrategie" vor
Kontinuität US-amerikanischer Weltmachtpläne
Von Wolfgang Effenberger

Im Trubel der Vorweihnachtstage veröffentlichte das Weiße Haus am 17. Dezember 2017 die neue "Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten" (NSS). In ihr finden sich die außen- und sicherheitspolitischen Prioritäten der Regierung und nicht zuletzt auch die des Präsidenten. Man durfte also gespannt sein! Wie bereits im Wahlkampf angekündigt, geht Trump gleich in der Einführung auf sein Mantra "America First" ein: „Amerika an die erste Stelle zu setzen, ist die Pflicht unserer Regierung und die Grundlage für die Führungsposition der USA in der Welt. Ein starkes Amerika ist nicht nur im vitalen Interesse der amerikanischen Bevölkerung, sondern auch derjenigen auf der ganzen Welt, die gemeinsam mit den Vereinigten Staaten dieselben Interessen, Werte und Visionen verfolgen. Diese Nationale Sicherheits-Strategie setzt Amerika an die erste Stelle.“ mehr...

 

Globales  vom 17.01.2018
Eine regionale, eine globale und eine religiöse Betrachtung
Was ist los im Iran und was in Israel?
Von Yavuz Özoguz

In der Zeit des Softwars schießen die Presstituierten der Westlichen Welt im Minutentakt ihre Giftmunition in die Welt hinaus, so dass Journalisten, die an sich selbst den Anspruch erheben, bedacht zu agieren und ernsthaft zu recherchieren, kaum Zeit zum Luftholen zwischen den Giftsalven bleibt, geschweige denn sachlich nachprüfbare Informationen und qualifizierte Kommentare wiederzugeben. Bedauerlicherweise betrifft die Ungeduld nicht nur die noch verbliebenen politikinteressierten Bürger mit Westaffinität, sondern zunehmend auch jugendliche Muslime, die in der Ungeduld des Zeitgeistes nach Antworten verlangen, welche als Gegengift der ihnen minütlich eingeflößten Propaganda entgegenwirkt. mehr...

 

Globales  vom 28.12.2017
Einwurf in eine kontroverse Debatte
Alles bekannt über den Holocaust?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Ist alles bekannt über den Holocaust? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass die westlichen Alliierten USA und England vom Holocaust Kenntnis hatten, die Zufahrtswege zu den KZs hätten bombardieren können, es aber nicht getan haben? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass es die USA waren, die mit ihren Firmen ITT und IBM die Technologie geliefert haben, die für die Judenerfassung benötigt wurde? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass es auch Zionisten waren, die an der Judenverfolgung ein Interesse hatten und es Gespräche mit dem 1962 in Israel hingerichteten Adolf Eichmann gegeben hat? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass Zionisten und deutsche Faschisten das so genannte Ha'avara-Abkommen abgeschlossen haben, das in den Jahren 1933 bis 1938 die Auswanderung von Juden nach Palästina regelte. Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass die Kriegsmaschinerie der Nazis bis zuletzt über die Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ mit einem US-Banker an der Spitze finanziert worden ist? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass es mehr als 60 Jahre lang keinen Zugang zum Holocaust-Archiv in Bad Arolsen gab und warum? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass in den USA der Tag des Kolumbus Jahr für Jahr zelebriert wird - und damit der Holocaust an den Indianern in einer Größenordnung von 75 Millionen Toten? Ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass der Begriff Holocaust erst Ende der 1970er Jahre durch die US-Fernsehserie mit dem Titel Holocaust seine Verbreitung gefunden hat und damit die Phase der Instrumentalisierung des Holocaust zur Rechtfertigung neuer Verbrechen begonnen hat? NEIN! Das ist alles nicht im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit! mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 17.01.2018
Ein friedenspolitischer Rück- und Ausblick auf das Jahrhundertjahr des „Roten Oktober“
Erfolgreicher Widerstand gegen die Kriegsgefahr erfordert 2018 die breitest mögliche Abwehrfront
Von Irene Eckert

Am 7. November 1917 begann mit der Russischen Oktober-Revolution ein Epochenwechsel, dessen Geburtswehen noch andauern. Mit der Parole „Brot und Frieden“ zog sich die junge Sowjetmacht einseitig aus dem Gemetzel des Ersten Weltkrieges zurück. Das russische Volk begann unter Führung Lenins und der bolschewistischen Partei mit dem opferreichen Aufbau einer neuen, einer humaneren Ordnung ihrer Gesellschaft. Offene und geheime Störmanöver ausländischer Mächte im Bunde mit der inneren Opposition ließen allerdings nicht auf sich warten. Lenins Bemühungen um einen sofortigen und bedingungslosen Frieden mit dem Hauptkontrahenten Deutschland wurden vom Doppelagenten in der jungen Sowjetregierung, dem Ukrainer Lev Davidovitsch Trotsky torpediert. Trotzdem kam es schließlich im 2. Anlauf zum für die Russen äußerst verlustreichen Friedensschluss von Brest-Litowsk in Weißrussland unterzeichnet im Hauptquartier Ost der deutschen Armee. Bereits am 23. Dezember 1917, am Tage nach der ersten Verhandlungsrunde hatten Großbritannien und Frankreich in Paris ein Abkommen getroffen, das die Zerlegung Sowjetrusslands vorsah. Von nun arbeitete man in den Botschaften der Amerikaner, Briten und Franzosen mittels eines Heeres von Geheimdienstagenten fieberhaft und mit erheblichen Mitteln daran, die junge Sowjetherrschaft zu stürzen und eine Militärdiktatur zu errichten. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 17.01.2018
Rück- und Ausblick zur Kampagne Stopp Air Base Ramstein
Es gibt nur einen Weg: Stationierungsvertrag kündigen und aus der NATO austreten
Von LUFTPOST

"Der Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Air Base Ramstein hat die Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg zu sehr in den Vordergrund gerückt und zu wenig auf die wachsende Kriegsgefahr und die Bedrohung hingewiesen, die von der auf dieser Base befindlichen Befehlszentrale für den US-Raketenabwehrschild für die Anwohner, die gesamte Westpfalz und die angrenzenden Gebiete im In- und Ausland ausgeht." So schreibt die LUFTPOST. Und weiter: "In der Broschüre 'Warum die Kampagne Stopp Ramstein: Keinen Drohnenkrieg', mit der zu den Aktionen im Jahr 2017 aufgerufen wurde, ist zu lesen: 'Das langfristige Ziel der Kampagne ist die Schließung der US-Militärbasis Ramstein.' Dahin führt nur ein Weg: Nur wenn eine Bundestagsmehrheit den Stationierungsvertrag kündigt, müssen zwei Jahre danach alle ausländischen Truppen aus Deutschland abgezogen und ihre Basen geschlossen sein. Während des Abzugs könnte, ebenfalls mit Bundestagsmehrheit, der Austritt aus der NATO beschlossen werden, der nach nur einem Jahr – möglichst gleichzeitig mit dem vollendeten Abzug aller ausländischen Truppen – wirksam würde." Das aber wird von der Kampagne Stopp Air Base Ramstein nicht mit der notwendigen Deutlichkeit gefordert. Warum? "LUFTPOST – Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein" liefert einen Rück- und Ausblick zur Kampagne Stopp Air Base Ramstein. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 17.01.2018
Trumps Forderungen an Nato-Bündnispartner
Muss Deutschland den Rüstungshaushalt auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen?
Von Peter Vonnahme

Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten haben bei ihrem Treffen im September 2014 in Wales Ziele für die künftige Militärpolitik formuliert. Hierbei wurden sie von folgenden Überlegungen geleitet („… we are guided by the following considerations“): Bündnispartner, deren Militärausgaben unter 2 % ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen, werden die Verteidigungsausgaben nicht weiter kürzen; darauf abzielen, die realen Verteidigungsausgaben im Rahmen des BIP-Wachstums zu erhöhen; darauf abzielen, sich innerhalb von zehn Jahren auf den Richtwert von 2 % zuzubewegen („… aim to move towards the 2 % guideline within a decade“). Die schrittweise Erhöhung der Militärausgaben wurde unter dem Eindruck der Ukrainekrise - gewissermaßen als Mahnung an Russland - beschlossen. An den tatsächlichen Militärausgaben änderte sich in der Folgezeit jedoch nichts Wesentliches. Erst als der neue US-Präsident Trump die weitere Bündnistreue der USA mit dem Zwei-Prozent-Ziel von Wales verknüpfte, erhöhte sich der Druck auf die Verbündeten, die Zusage einzuhalten. Die US-Administration ist der Auffassung, dass alle Nato-Länder die zwei Prozent wirklich erreichen müssen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 17.01.2018
Psychological notes on a fatal human weakness
Indolence of the heart
By Rudolf Hansel

For decades asymmetrical wars have taken place before our eyes, with grave consequences for the civilian population of the country and the entire environment. They are predominantly nuclear wars with "dirty bombs" and post-nuclear wars with plasma weapons, as well as weather wars and deliberate and large-scale interventions with technical means in geochemical or biogeochemical cycles of the earth (geoengineering). All these wars follow a secret geo-strategic agenda of the Hegemon to secure world domination. The depopulation of resource-rich regions, especially in the Middle and Near East, is the goal. The ruling elites do not even shy away from extinguishing all human life (omnicide). Since we citizens of the West, out of indolence of our hearts, let these crimes happen far away from our supposedly safe countries, their fatal consequences are now catching up with us. And so only a few generations remain to do something. We are responsible for what we leave to the next generation. But that does not seem to concern us. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 04.01.2018
Offener Brief eines besorgten Bürgers an die Partei-Vorsitzenden Deutschlands anlässlich der bevorstehenden Regierungsbildung
Die Waffen nieder! Lay Down Your Arms!
Von Rudolf Hänsel

„Das allseitige Suggerieren „des“ (nicht: „eines“) kommenden Weltkrieges will nicht aufhören“, schrieb die österreichische Pazifistin und Friedens-Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner am 4. April 1914 in ihren Randnotizen „Der Kampf um die Vermeidung des Weltkrieges“. Drei Monate später brach er aus. Bereits 1889 erschien Suttners weltberühmter Roman „Die Waffen nieder!“, in dem sie die Schrecken des Krieges aus der Sicht einer Ehefrau beschreibt. Sie definierte Frieden als naturrechtlich verbürgten Normalzustand, dem der Krieg als eine Folge menschlichen „Irrwahns“ gegenüberstehe. Dadurch wird das Recht auf Frieden völkerrechtlich einforderbar. Es lohnt sich, sich noch einmal in aller Ruhe in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg einzulesen und sie mit der heutigen zu vergleichen. Man hat den Eindruck, als spräche Bertha von Suttner von heute. „Die Waffen nieder!“ Das ist auch meine Forderung an die Partei-Vorsitzenden Deutschlands anlässlich der bevorstehenden Regierungsbildung. Das heißt: Aussteigen aus den verhängnisvollen Bündnis-Verpflichtungen mit der US-NATO, Beendigung aller Kriegsbeteiligungen, US-Atomwaffen raus aus Deutschland und Umstellung der boomenden Kriegswirtschaft auf Friedenswirtschaft („Schwerter zu Pflugscharen“) als Regierungsprogramm. Die meisten Mitbürger stimmen mit mir darin überein. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 29.12.2017
Ein dringender Rat zum Jahreswechsel
Widerstand - der Natur abschauen?
Von Dietrich Schulze

Tja, liebe NRhZ-LeserInnen, was soll nun ein solcher Baumstumpf als Titelbild mit einem Online-Magazin zu tun haben, das sich an die von Karl Marx 1848 in Köln gegründete Zeitung anlehnt. Also meiner Phantasie hat dieses Bild gut getan. Es handelt sich wie beschrieben um einen ganz besonderen Wacholder-Baum, einen Windflüchter oder mancherorts „Windharfe“ genannt. Die Wuchsform wird durch vorwiegend aus einer Himmelsrichtung wehenden Wind bestimmt. Diese Bäume erfüllen durch kluges Ausweichen ihre Funktion in der Lebensgemeinschaft ihrer Umwelt. Auch die menschlichen Gemeinschaften haben solchen von ihnen nicht beeinflussbaren Umwelteigenschaften getrotzt. Heute gibt es ein völlig anderes Phänomen. Die kapitalistische Produktionsweise ist dabei, die Umwelt nachhaltig zu zerstören um des Profits willen. Dieses Profitsystem muss nachhaltig geändert werden. mehr...

 

Kommentar  vom 17.01.2018
Kommentar vom Hochblauen
Ein Bild geht um die Welt
Von Evelyn Hecht-Galinski

Man scheint gewöhnt an grausame Bilder, die Kinder in Kriegswirren, Elend und Hunger zeigen. Es betrifft Kinder im Jemen, Syrien oder Afrika, oft benutzt, um zu Spenden aufzurufen. Was aber auffällt ist, dass Bilder von palästinensischen Kindern unter jüdischer Besatzung so gut wie nie gezeigt werden, von Spendenaufrufen ganz zu schweigen. Nach den Schreckensbildern der 50tägigen israelischen Gaza-Gewaltorgie "Protective Edge", bei der unter den 2.205 ermordeten Palästinensern auch 480 tote Kinder zu betrauern waren und viele tausende verwundete Kinder, darunter  hunderte so schwer, dass sie für immer behindert bleiben werden, sind diese aus den Schlagzeilen verschwunden. Von den unzähligen Waisen und Halbwaisen ganz zu schweigen! mehr...

 

Kommentar  vom 17.01.2018
Kommentar vom Hochblauen
Kann denn BDS Sünde sein?
Von Evelyn Hecht-Galinski

Kann es wirklich Sünde sein, wenn eine Bewegung versucht, mit Boykott, Divestment und Sanktionen (BDS-Kampagne) das seit 70 Jahren besetzte palästinensische Volk in seinem Befreiungskampf zu unterstützen? Die Gründung der gewaltlosen BDS-Kampagne geht auf einen vom Kampf der Südafrikaner inspirierten Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft zurück, mit Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen Druck auf Israel auszuüben, bis der „jüdische Staat“ internationales Recht einhält und die illegale Besatzung Palästinas beendet. Am Beispiel von Südafrika und dem erfolgreichen Kampf gegen die Apartheid sieht man den Erfolg dieser friedlichen Kampagne, in der man allein durch ökonomischen und kulturellen Druck ein System stürzen kann. mehr...

 

Kommentar  vom 17.01.2018
Vorstellungen zur Lösung des palästinensisch-israelischen "Konflikts"
Ein Mann springt aus dem Fenster
Von Uri Avnery

NIEMAND HAT den Ausbruch des palästinensisch-israelischen Konflikts besser dargestellt als der Historiker Isaak Deutscher: Ein Mann lebt in einem Haus; das Haus gerät in Brand. Um sich zu retten, springt er aus dem Fenster. Er landet auf einem Passanten unten auf der Straße und verletzt ihn schwer. Zwischen den beiden entsteht bittere Feindschaft. Wer ist schuld? Natürlich kann kein Gleichnis die Realität genau widerspiegeln. Im Gleichnis landet der Mann, der aus dem Fenster des brennenden Hauses gesprungen ist, zufällig auf gerade diesem Passanten, in der Realität tut er das nicht. Jedenfalls wurde der Passant zum lebenslangen Invaliden. Im Ganzen trifft dieses Gleichnis die Situation besser als irgendein anderes, das ich kenne. Deutscher hatte keine Antwort auf die Frage bereit, wie der Konflikt zu lösen sei. Sind die beiden dazu verdammt, in Ewigkeit miteinander zu kämpfen? Gibt es überhaupt eine Lösung? mehr...

 

Kommentar  vom 17.01.2018
Jahrhunderte muslimisch-jüdischer Kultur ausgelöscht
Warum ich zornig bin
Von Uri Avnery

ICH BIN zornig auf die misrachische Elite. Wirklich sehr zornig. Misrach ist das hebräische Wort für Osten. Östliche Juden sind die, die viele Jahrhunderte in der islamischen Welt gelebt haben. Westliche Juden sind die, die im christlichen Europa gelebt haben. Die Wörter sind natürlich Fehlbezeichnungen. Russische Juden sind „Westler“, marokkanische Juden sind „Östler“. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Russland viel östlicher als Marokko liegt. Zutreffender wäre es, wenn man sie „Nördler“ und „Südler“ nennen würde. Jetzt ist es dafür allerdings zu spät. Westler werden im Allgemeinen „Aschkenasen“ genannt. Das Wort kommt von der hebräischen Bezeichnung für Deutschland. Östler werden gewöhnlich „Sepharden“ genannt, abgeleitet vom althebräischen Wort für Spanien. Aber nur wenige Östler sind wirklich Nachkommen der blühenden jüdischen Gemeinden im mittelalterlichen Spanien. mehr...

 

Kommentar  vom 17.01.2018
Über die Affäre des Präsidenten-Sohns Ja’ir Netanjahu
Bibis Sohn (oder:) Drei in einem Auto
Von Uri Avnery

NEIN, ich möchte nicht über die Affäre Ja’ir Netanjahu schreiben. Ich weigere mich standhaft. Keine Kraft der Welt kann mich zwingen, das zu tun. Und ach, da bin ich und schreibe über Ja’ir, verdammt noch mal. Ich kann nicht anders. Und vielleicht geht es ja wirklich um mehr als nur um Klatsch. Vielleicht ist es etwas, das wir nicht ignorieren dürfen. mehr...

 

Kommentar  vom 03.01.2018
Kommentar vom Hochblauen
Von Kopf bis Fuß auf Kriege eingestellt
Von Evelyn Hecht-Galinksi

Wie es scheint, darf in Deutschland, Europa und den USA nicht mehr darüber diskutiert werden, was die illegale Besatzung Palästinas eigentlich bedeutet. Pünktlich zum Neuen Jahr 2018, dem 70. Gründungsjahr des "Jüdischen Staates" auf Kosten des einheimischen palästinensischen Volkes, verkündet die regierende Likud-Partei, dass weite Teile des illegal besetzten Westjordanlandes annektiert werden sollen. Erstaunlich ist, dass dieser Beschluss des Parteikomitees zwar in Abwesenheit von Ministerpräsident Netanjahu gefasst wurde, aber doch genau zu seiner Politik passt. Dieser Annektierungs-Beschluss ist zwar nicht verpflichtend, setzt jedoch gezielt die Duftmarken für ein von Anfang an beabsichtigtes „Groß-Israel“. Zu dieser Provokation der Einverleibung palästinensischen Landes, nach dem unsäglichen Jerusalem-Beschluss von Trump, schweigt die so genannte westliche „Wertegemeinschaft“. mehr...

 

Medien  vom 17.01.2018
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Es ist eine in der "jungen Welt" wiedergegebene Stellungnahme, die die Diffamierung von Teilen der Friedenskräfte in der "jungen Welt" nicht sehen will; der Charakter von Rassismus; die unzulässige Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran, die von den Herrschaftsmedien, darunter der Rhein-Neckar-Zeitung, praktiziert wird; sowie der Jubel in der gleichen Zeitung, wenn die iranische Monarchisten-Fahne hochgehalten wird; denen "Hajos Einwürfe" diesmal gewidmet sind. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Literatur  vom 17.01.2018
Für Nasim und Christian
Wellen schlagen
Von Afsane Bahar

Wellen, die heute vielfältig geschlagen werden
können morgen bewegende Melodien hervorrufen
So wandere mit einem Korb
voller Blumen zärtlicher Vertrautheit mehr...

 

Literatur  vom 17.01.2018
Rolf Verleger unterzieht in seinem neuen Buch Israels Politik einer radikalen Kritik und hofft auf eine Erneuerung des Judentums
Plädoyer für die Überwindung des Zionismus mit jüdischen Werten
Buchtipp von Arn Strohmeyer

Der deutsche Mehrheitsdiskurs über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern leidet vor allem daran, dass jede Kritik an der brutalen und völkerrechtswidrigen Besatzung, der Unterdrückung eines ganzen Volkes und der sich permanent wiederholenden Bombardierung eingeschlossener Bevölkerungsgruppen sofort unter den Antisemitismusvorwurf gestellt wird. Das Ziel eines solchen Vorgehens, das immer mehr inquisitorische, denunziatorische, also rufmörderische Züge annimmt, ist neben der Verschleierung dieser Untaten die Aufrechterhaltung eines Idealbildes von Israel, das mit der Wirklichkeit dieses Staates wenig oder nichts zu tun hat. Einer, der sich seit Jahren darum bemüht, dieses Israelbild zu korrigieren und die Debatte in Deutschland in rationalere Bahnen zu lenken, ist der deutsch-jüdische Neurologe und Publizist Rolf Verleger, einer der mutigsten und kompromisslosesten Kritiker des Zionismus und Streiter für eine humane Lösung der scheinbar unendlichen Tragödie im Nahen Osten. mehr...

 

Literatur  vom 17.01.2018
Ernst Wolff: "FINANZ TSUNAMI. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht"
Die Money-Diktatur
Buchtipp von Harry Popow

Es ist, wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des Gründers der Ford Motor Company vor über hundert Jahren, hat auch im Jahre 2018 nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat: Es ist gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir vermutlich noch vor morgen früh eine Revolution. Wie sonst kämen Politiker unseres Landes während ihrer Ansprachen zum Jahresausklang 2017 dazu, mit salbungsvollen Beruhigungspillen den Zusammenhalt zwischen allen Bürgern zu beschwören und Rüstung und Kriegsgefahr im Interesse der Kapitalmächte sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich total auszublenden? Mehr noch, den enormen Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und der privaten Aneignung und somit den fortwährenden Klassenkampf bewusst zu ignorieren? Die Verdummung des Volkes hat Hochkonjunktur. Noch... mehr...

 

Literatur  vom 17.01.2018
Schule der Brutalität
Der Schmierfink
Buchtipp von Karl Feldkamp

Nicht nur in Deutschland beklagen viele die weltweite nahezu ungebremste Zunahme an Gewalt und Brutalität sowie an übler Hetze und Todesangst auslösenden Bedrohungen. Kriege, Terrorismen, Hooligans, rechte Gewalttäter, politische Hetzer oder auch die rücksichtslose Fahrweise im Straßenverkehr sowie brutalste Raubüberfälle, nicht zuletzt von Jugendlichen an Jugendlichen ausgeübt, überschwemmen die Medien. Somit ist es kaum verwunderlich, wenn auch eine Romanschreiberin sich mit gewalttätigen Geschehen und Fantasien auseinandersetzt. Ungewöhnlich ist allerdings, wenn eine gerade einmal 22 Jahre alte Autorin sich abgrundtief - und somit zugleich alles andere als oberflächlich - dem Wesen und Entstehen lebensbedrohlicher vorwiegend männlicher Gewalttaten nähert. mehr...

 



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KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
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