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Aktueller Online-Flyer vom 22. November 2017  

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Aktuelles
VORTRAG / FORUM – Boniface Mabanza: Europa Plündert Afrika? Francisco Marí: Freihandel: fair gestaltet? Beispiel Afrika (13.9., Wuppertal), Matin Baraki: Afghanistan im Rahmen der Geostrategie des US-Imperialismus (14.9., Berlin), Ludwig Watzal: Jerusalem, die Hauptstadt eines Staates Palästina (17.9., Köln), Die Lage in Somalia und Swisso Kalmo Hilfe (19.9., Zürich), Fairer Handel in Palästina - Wirtschaftliche Perspektiven und Chance zur Selbständigkeit (21.9., Freiburg), Werner Rügemer: Lesung "Merkel - das kleine Trumpel?" (23.9., Köln), sicht.weisen - Ingmar Solty und Markus Wissen: Von Krieg und imperialer Lebensweise... (27.9., Berlin), 100 Jahre Oktoberrevolution - 100 Jahre Dekret über den Frieden, Freidenker-Konferenz (30.9., Berlin), Auferstanden aus Ruinen - Festveranstaltung zur DDR-Gründung (7.10., Bochum), Schlaumeierreisen zur Nazi-Ordensburg Vogelsang/Eifel (14.10., Anmeld. bis 30.9.), Mischi Steinbrück und Lota Ponitka: Wasserexistenzen (15.10., Köln), Werner Rügemer: Frau Wasserschmitz'''' Kölner Odyssee (16.10., Köln), Roter Oktober 1917-2017: Revolution hat Zukunft (21.10., Berlin) – AUSSTELLUNG – Eröffnung: 15.9., Gunter Demnig: Das Projekt Stolpersteine (Köln), ... bis 24. September, Erik Levine – As a Matter of Fact (Aachen) ... bis 25. 9., Kunst im Fluss (Schleiden Gemünd) ... bis 1.10., Optische Schreie. Der Aachener Wandmaler Klaus Paier (Aachen) ... bis 7. Oktober: Ursula Behr - Syrienbilder (Berlin) ... bis 8. Oktober: Rassendiagnose Zigeuner" (NS-Dok Köln) ... bis 24. Oktober: Jürgen Kassel Fotografien "10 Jahre Duisburg Marxloh" ( Duisburg) ... bis Ende Oktober: Christian Sievers u.a. - fiber and liquids (im "Darknet") ... bis 20. Dezember: Aktion+Kunst=DaSchauHer (Friedensmuseum Nürnberg) – THEATER – „Ich werde nicht hassen“ von Izzeldin Abuelaish (23.9., Bonn-Bad Godesberg), "Bonnopoly. Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf" (23., 24., 29.9., und 1., 7., 11., 15., 28.10., Bonn), Hoffnung kommt aus Bolivien. Bettler auf goldenem Thron (28./29.9., Tournee Berliner Compagnie Tübingen, Stuttgart) – AKTION – Frische Luft für Köln (16.9., Köln), Montag Friedensmahnwache (18.9., Frankfurt/M) +++ REGELMÄSSIG +++
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool


VORTRAG / FORUM


Mittwoch, 13. September, 18.30 Uhr, Wuppertal
Dr. Boniface Mabanza: Europa Plündert Afrika?
Francisco Marí: Freihandel: fair gestaltet? Beispiel Afrika

Die Färberei, Stennert 8 Ecke Berliner Straße (B 7), W-Oberbarmen



Vortrag und Diskussion mit Francisco Marí, (Brot für die Welt) Referent für Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik. Bundestagskandidaten und -kandidatinnen sind angefragt. Freihandel: fair gestaltet? Erfahrungen mit Investitionsschutzabkommen und Handelsverträgen - am Beispiel Afrika.
Während die Europäische Union mit CETA, TiSA und TTIP neue „Freihandels“-Verträge durchsetzen will und weiter hinter verschlossenen Türen verhandelt, leben andere Regionen der Welt bereits mit den (negativen) Folgen solcher Handels- und Investitionsschutzverträge. Anknüpfend an die bereits erfolgten Diskussion-Veranstaltungen mit dem Wuppertaler Oberbürgermeister und Akteuren aus der Wirtschaft sowie dem kirchlichen und sozialen Bereich, mit überregionalen Abgeordneten und - zuletzt Anfang 2017 - zu Freihandelsabkommen in Mittelamerika geht es nun um Afrika.

Europa plündert  Afrika ?

Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA
Zum Vortrag: Das Wuppertaler Aktionsbündnis legte seine Schwerpunkte bisher auf die bereits bestehenden und geplanten Freihandelsabkommen CETA, TiSA und TTIP. Mit der Veranstaltung im September wollen wir unser Augenmerk verstärkt auf die afrikanischen Länder richten. Mit dem Neokolonialismus, dem westlichen Lebensstil, den Waffenlieferungen und den Investitionsschutzabkommen (u.a. den EPAs) trägt der Westen dazu bei, dass Menschen in Afrika ihrer Existenzgrundlage beraubt werden. Dies soll bei der Veranstaltung verdeutlicht werden. Als Option für einen gerechten Welthandel werden Alternativen aus afrikanischer Sicht vorgestellt:

"Auswirkungen der westlichen Handelspolitik auf Länder und Menschen Afrikas mit einem Ausblick auf das Alternative Handelsmandat"


Veranstalter:
WAT - Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP und andere "Freihandel"sfallen (attac Wuppertal, BaSo, BUND, E-W-Nord, Greenpeace Wuppertal, IKAP, Infobüro Nicaragua, Kein Mensch ist illegal Wuppertal, PEGAH Wuppertal, Stiftung W. Wuppertal, Therapeutikum Wuppertal, Verband Deutscher Schriftsteller NRW, Wuppertaler Bündnis gegen Krieg und Terror, sowie viele Einzelpersonen)

www.facebook.com/keinTTIPmitWuppertal/
Tel. Veranstaltungsort: Telefon: 0202 - 643064
www.faerberei-wuppertal.de/kultur-detail/items/ceta-tisa-ttip-fairer-handel-oder-nur-investorenschutz.html
Veranstaltungsort: Telefon: 0202 - 643064




Donnerstag, 14. September 2017, 17 Uhr, Berlin
Matin Baraki: Afghanistan im Rahmen der Geostrategie des US-Imperialismus

Seminarraum 1 des ND-Gebäudes, Franz-Mehring-Platz 1



Professor Matin Baraki ist Politikwissenschaftler für Internationale Politik an den Universitäten Marburg, Gießen, Kassel und Münster und publizierte über den Mittleren Osten sowie Zentralasien, vor allem über seine Heimat Afghanistan in Büchern, Zeitschriften und Zeitungen Deutschlands und der Schweiz.

Eine Veranstaltung der OKV, GBM, GRH, Freidenker und „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“




Sonntag, 17. September 2017, 12-15 Uhr, Köln
Ludwig Watzal: JERUSALEM – die Hauptstadt eines Staates Palästina

im Allerweltshaus, Körnerstraße 77, 50823 Köln



Jerusalem ist seit mehr als 50 Jahren Brennpunkt des Nahostkonfliktes. Der Anspruch Israels auf Jerusalem als die alleinige, unteilbare Hauptstadt Israels ist sowohl historisch als auch völkerrechtlich nicht haltbar – Jerusalem war und ist die Hauptstadt Palästinas. Der zionistische Anspruch auf ein Alleinvertretungsrecht in Jerusalem ist nicht überzeugend. Darüber herrscht zwischen Israelis und Palästinensern Uneinigkeit.

Der ungleichmäßige Ausbau der Infrastruktur in den israelisch und den palästinensisch bewohnten Gebieten Jerusalems, die Apartheidmauer und deren Verlauf, die für die Palästinenser zunehmend mehr Teile der Stadt vom Stadtzentrum abtrennt, sowie die fortschreitende Okkupation Ostjerusalems durch Israelis sorgen für regelmäßige Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern. Diese sollen im Vortrag vorgestellt werden, ebenso wie die Perspektiven, die es für Jerusalem geben kann. Wir freuen uns sehr, Dr. Ludwig Watzal, Journalist, Buchautor und Nahost-Politik- Kenner, zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Es wird, wie immer, ein kleines Buffet mit palästinensischen und deutschen Spezialitäten geben. Auf unserem Büchertisch gibt es einige neue Titel und natürlich können Sie auch wieder palästinensisches Kunsthandwerk kaufen (es sind neue Stickereien angekommen!).

Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch sehr willkommen.
Das Café Palestine Colonia freut sich auf Ihren Besuch!

https://cafepalestinecolonia.wordpress.com/aktuelle-veranstaltung/




Dienstag, 19 September, 19 Uhr, Zürich
Dominik Langenbacher: Die Lage in Somalia und Swisso Kalmo Hilfe

Kirchgemeindesaal Aussersihl, Stauffacherstrasse 10, 8004 Zürich



Einladung zum Informations- und Diskussionsabend mit Dominik Langenbacher, ehemaliger Schweizerischer Botschafter in Somalia und
Dr. med. Abdi Hersi, Leiter von Swisso Kalmo in Afrika.

Mit grosser Freude stellen wir Ihnen ein neu genehmigtes Projekt von Swisso-Kalmo vor. Es handelt sich hierbei um die Hebammenschule in Dhusamareb, in der Region Galgadud in Südsomalia. Ziel dieses Projekts ist die Ausbildung von Hebammen um eine qualitativ hochwertige und sichere Betreuung von schwangeren Frauen und Ihren neugeborenen Kindern zu gewährleisten. Zusätzlich wird in diesem Projekt, in Zusammenarbeit mit dem somalischen Gesundheitsministerium. 26 Jahre Bürgerkrieg in Somalia resultieren unter anderem. in einem nur noch eingeschränkt funktionierenden Gesundheitssystem. Die Müttersterblichkeit liegt bei 12 je 1000 lebend geborenen Kindern. 108 von 1 000 lebend geborenen Kindern sterben vor Ihrem 1. Geburtstag. Diese Raten zählen zu den höchsten der Welt.

Swisso Kalmo wurde 1990 von der Schweizer Krankenschwester Magda Nur-Frei zusammen mit ihrem somalischen Mann Nur Scecdon Olad gegründet. Heute leitet die Organisation der somalische Arzt Dr. Abdi Hersi. Swisso Kalmo gehört zu den wenigen Hilfswerken, die in den letzten Jahren, trotz dem Bürgerkrieg im Land geblieben sind und die Bevölkerung in der Gesundheitsversorgung und mit humanitärer Hilfe unterstützt haben.

Dominik Langenbacher hat in seiner diplomatischen Karriere über 20 Jahre in verschiedenen Ländern Afrikas, der «Mutter der Kontinente», gearbeitet. Zuletzt war er Schweizerischer Botschafter in Äthiopien und bei der Afrikanischen Union (2010-2013) und dann, bis zu seiner Pensionierung, in Somalia (2013-2016). Dort war er zuvor schon UNO-Koordinator (1996-1999).
Er ist mit einer Kenianerin verheiratet und lebt in Nairobi, Kenia.

Dr. Abdi Hersi ist Tropenarzt mit Ausbildung in Somalia und England. Der Fokus seiner 25-jährigen medizinischen Tätigkeit liegt in Somalia auf der Bekämpfung von TB, Malaria, HIV/AIDS, Fehl- und Unterernährung sowie von hygienebedingten Krankheiten.

Für weitere Informationen laden wir Sie herzlich ein zu unserer
Informationsveranstaltung mit anschliessendem Apéro.

www.swisso-kalmo.ch




Samstag, 23. September, 20.00 Uhr, Köln
Werner Rügemer: Lesung "Merkel – das kleine Trumpel?"

Galerie Kunstknoten, Ehrenfeldgürtel 157 a



... am Vorabend der Bundestagswahl ...

http://www.kunstknoten.com/





Donnerstag, 21. September 2017, 19.30 Uhr, Freiburg
Fairer Handel in Palästina
Wirtschaftliche Perspektiven und Chance zur Selbständigkeit
Weltladen Gerberau, Gerberau 12



Mit einem live übersetzten Bildervortrag berichten Ibtissam Musa und Fida Abdallah von Canaan Fair Trade/Palästina.

Palästina ist eine sehr fruchtbare Region. Hier gedeihen Früchte, Gemüse, Mandeln und Kräuter besonders gut. Doch die schwierige politische Lage erschwert die kleinbäuerliche Landwirtschaft und dadurch die Existenz vieler Familien. Die Arbeit der Fairhandelsorganisationen Canaan Fair Trade und Palestine Fair Trade Association verbessert die Handelsbedingungen für Kleinbauern, erhält den Zugang zu internationalen Märkten und trägt zu einem existenzsichernden Einkommen bei.

Musikalische Beiträge von Dr. Hadji Ahmed Abdelali

Fida Abdallah lernte während ihres Studiums Fida die weltweite Fair Trade Bewegung kennen. Wie diese globale Armut bekämpft, sich für Nachhaltigkeit einsetzt und kleinbäuerliche Dorfstrukturen unterstützt: All dies hat Fida inspiriert, Teil des Fairen Handels zu werden. Seit Ende ihres Studiums setzt die 27-Jährige sich voller Leidenschaft für diesen ein – als Mitglied der „Familie“ von Canaan Fair Trade. Fida wuchs im palästinensischen Bauerndorf Al Zababdeh nahe Jenin im nördlichen
Westjordanland auf, sie hat drei Geschwister. Ihre Mutter führt ein eigenes Reisebüro; dabei wird sie unterstützt vom Vater, der gelernter Schneider ist. Fida ist Absolventin mit Ehrenabschluss im Fachgebiet Buchhaltung der Arabisch-Amerikanischen Universität Jenin. Die junge Frau betont: “Das ist für mich keine gewöhnliche Verkaufstätigkeit. Ich bin Teil eines Familienunternehmens mit einer sozialen Mission. Diese fängt bei den Kleinbauernfamilien und ihren wunderbaren persönlichen Lebensgeschichten an. Die hohe Qualität ihrer handwerklich produzierten Lebensmittel und die einzigartigen Obstanbauflächen in voll integrierter Permakultur, die sich über Tausende von Jahren entwickelt hat – all das verleiht meiner Arbeit eine ganz besondere Bedeutung.“

Ibtissam Musa, 47 Jahre alt und Mutter von acht Kindern, ist eine stolze palästinensische Frau. Vor Jahren fasste sie den Entschluss, sich den großen Herausforderungen ihres Lebens zu stellen – gegen alle Widerstände. Sie will nicht aufgeben, bis sie ihren Traum verwirklicht hat, ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen. Aufgewachsen ist Ibtissam in Dair Ballout, einer palästinensischen Stadt im nördlichen Westjordanland. Ihre Eltern und Großeltern hatten eine kleine Landwirtschaft. Zum Unterhalt ihrer Familien kultivierten sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten und züchteten Hühner sowie Schafe. Ibtissam lebte viele Jahre ein einfaches, aber schönes Leben. Sie arbeitete gemeinsam mit ihrem Mann, um für die Familie zu sorgen und genug für die Schulausbildung der Kinder zu verdienen. Doch Ibtissam war schon immer eine Unternehmerin. So fand sie sich mit bestehenden Realitäten nicht einfach ab, sondern machte sich daran, diese zu verändern. Am Anfang stand die Investition in den Kauf von Rindern, dann wechselte sie in kleinere Catering-Projekte für den lokalen Markt. Im Jahr 2008 ergriff Ibtissam eine weitere Chance, die sich ihr bot: Canaan Fair Trade und die Palestine Fair Trade Association (PFTA) suchten nach Frauen, die neue Genossenschaften gründen sollten, um qualitativ hochwertigen Maftoul (palästinensischer Couscous) herzustellen.

Hadji Ahmed Abdelali ist promovierter Physiker und stammt aus Algerien. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer Fusion aus traditioneller Sufi-Musik, arabischer Musik und afrikanischen Rhythmen.

Eintritt frei
Fairköstigung von Leckereien aus den Projekten

Veranstalter: Cafe Palestine Freiburg e.V. und Süd-Nord-Forum e.V./ Weltladen Gerberau in Kooperation mit der dwp eG, Ravensburg

http://www.weltladen-gerberau.de/
http://cafepalestinefreiburg.blogspot.de/




Mittwoch, 27. September 2017, 18- 20 Uhr, Berlin
sicht.weisen – Ingar Solty und Markus Wissen: Von Krieg und imperialer Lebensweise zu Frieden durch Arbeit und Entwicklung

ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, Raum Tucholsky/Woolf 7.A



Schon immer waren Kriege auch Kämpfe um den Zugang zu Rohstoff- und Absatzmärkten, Kämpfe um Wirtschafts- und Lebensräume. Während dieser Zusammenhang zwischen ökonomischen Imperialismus und Krieg für z.B. historisch-materialistische Arbeiten etwa zu den Ursachen des 1. Weltkriegs offenkundig war, so fehlt dieser in vielen zeitgenössischen Analysen. Stattdessen wird in diesen häufig ein vermeintlich kulturell bestimmter Zusammenstoß von Zivilisationen behauptet, während sozioökonomische Bedingungen als Ursache von Konflikten aus dem Blickfeld geraten. Im Gegensatz zu kulturell argumentierenden Ansätzen sollen in dieser Veranstaltung folgende Fragen diskutiert werden: Welche friedenspolitischen Konsequenzen haben die verschiedenen Krisen der Gegenwart, wie Klima-, Ernährungs-, Finanz- und Verteilungskrise? Wie wirkt die dominierende Ausprägung von Produktions- und Konsummustern auf die globale Friedens- und Sicherheitspolitik? Und inwiefern ist es gerechtfertigt, von einer imperialen Lebensweise zu sprechen, die sich der ökologischen und sozialen Ressourcen andernorts bedient, um den eigenen hohen Lebensstandard aufrechtzuerhalten? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und zugleich die Bedeutung einer globalen Transformation für eine Friedenspolitik erörtern, die der Maxime folgt, dass alle Menschen frei von Armut und Not leben und das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit haben sollen, auf menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen, auf Anerkennung und Respekt.

Ingar Solty ist Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Markus Wissen ist Professor für Gesellschaftswissenschaften mit

Anmeldungen bitte per E-Mail: sichtweisen@verdi.de
(Michael Fischer)




Samstag, 30. September 2017, 10.30 – 17 Uhr, Berlin
100 Jahre Oktoberrevolution – 100 Jahre Dekret über den Frieden

Rathaus Pankow, Ratssaal, Breite Straße 24 A –26



Öffentliche wissenschaftliche Freidenker-Konferenz: Lehren aus hundert Jahren geschichtlicher Erfahrung im Ringen für eine dauerhaft freie Gesellschaft und für Frieden statt Konfrontation mit Russland.

Vorträge und Diskussion:
Die Oktoberrevolution – Aufbruch in gesellschaftliches Neuland
Bruno Mahlow, Berlin

Frauen als Gestalterinnen der Geschichte - Oktoberrevolution und ihre Folgen
Prof. Dr. Helga Hörz, Berlin

Stalin, Repressionen, Sowjetdemokratie: UdSSR - eine Kriminalgeschichte?
Michael Kubi, Wiesbaden

Über Fernwirkungen der Oktoberrevolution
Andreas Wehr, Berlin

Sowjetunion – konsequente Friedenspolitik seit dem Dekret über den Frieden
Dr. Marianne Linke, Stralsund

Immer wieder ostwärts: Die Konfrontationspolitik der NATO
Rainer Rupp, Saarburg

Alternative Russlands zur Expansion der EU in Osteuropa
Prof. Dr. Anton Latzo, Michendorf

Veranstalter:
Deutscher Freidenkerverband, Verbandsvorstand + LV Berlin
in Zusammenarbeit mit:
Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden (OKV) e.V.,
Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) e.V.,
Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung (GRH) e.V.,
Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde (BüSGM) e.V.
Arbeiterfotografie Bundesverband
Marx-Engels-Stiftung Wuppertal
Marx-Engels-Zentrum Berlin

Konferenzgebühren: 10 Euro / erm. 7 Euro

www.freidenker.de




Samstag, 7. Oktober 2017, Tagesveranstaltung, Bochum   
Auferstanden aus Ruinen ...

Mit Anmeldung. Der Veranstaltungsort bekannt zeitnah gegeben.



Für den 7. Oktober 2017 lädt das DDR-Kabinett Bochum e.V. zur Geburtstagsfeier der DDR ein. Nicht rückwärts sondern der Zukunft zugewandt: die Festredner werden entgegen der herrschenden Verteufelung die sozialistischen Errungenschaften der DDR würdigen und auf ihre Tauglichkeit für künftige Gesellschaften jenseits von Ausbeutung und Krieg abklopfen. Zentrales Thema wird der 100ste Jahrestag der Oktoberrevolution sein. Denn diesem Ereignis haben wir nicht nur die Befreiung vom Faschismus zu verdanken. Dieses Ereignis schuf die Basis für sozialistische Versuche in anderen Ländern. Für das Musikprogramm haben sich angesagt der Freidenker Ernst Schwarz aus Frankfurt (einige kennen ihn durch seine musikalische Streik-Unterstützung der Amazon-Belegschaft in Bad Hersfeld) und das Remscheider Balalaika-Orchester Druschba.

Auf der Seite www.ddr-kabinett-bochum.de wird zeitnah der Veranstaltungsort bekannt gegeben. Anmeldung erforderlich: info@ddr-kabinett-bochum.de

www.jugendmusikundkunstschule.de/druschba-orchester.html
www.ddr-kabinett-bochum.de




Samstag, 14. Oktober 2017
ACHTUNG! Anmeldung bis zum 30. September 2017

Fahrt zur Nazi-Ordensburg Vogelsang in der Eifel



Fahrt zur Nazi-Ordensburg Vogelsang in der Eifel. Liebe Schlaumeier! Unsere 3. Schlaumeierreise in diesem Jahr führt uns am 14. Oktober 2017 in die Eifel. Dort haben die Nazis unmittelbar nach der Machtübernahme im Jahre 1933 eine von drei Schulen für Elite-Nazi-Militär-Staffeln errichtet: die „NS“-Ordensburg Vogelsang. Es ist ein in der Eifel oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid errichteter Gebäudekomplex bei Gemünd, einem Ortsteil von Schleiden. Die Anlage diente der NSDAP zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Nachwuchs ihrer Führungskader. Finanziert wurde der Bau durch die Enteignung der Gewerkschaften. Die Anreise erfolgt in einem Reisebus. Die Fahrtkosten liegen bei 21,50 € p.P. Mit jeder weiteren Anmeldung reduziert sich der Fahrpreis. Geplanter Reiseverlauf: 8.00 Uhr Abfahrt ab Walsum Rathaus 8.30 Uhr Abfahrt ab Duisburg Hauptbahnhof – Busbahnhof 9.15 Uhr Abfahrt ab Düsseldorf Hauptbahnhof – Busbahnhof Ankunft in Schleiden ca. 11 Uhr 11 – 12.30 Uhr Führung durch die Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen“ 13.00 Uhr Mittagessen im Gemünder Brauhaus und Bummel durch den Ortskern 16.00 Uhr Rückfahrt. Änderungen vorbehalten! Eintritt für die Führung durch die Dauerausstellung: 12 € p.P.

Schlaumeier Reisen
Deutscher Freidenkerverband

Anmeldung an: efroese@online.de
unter Angabe von Namen, Adresse und Telefonnummer
bis zum 30.09.2017

Allen Teilnehmenden wird eine kleine Info-Broschüre
über Vogelsang per Post zugesandt.
Bei Rückfragen: Hannah Schönig 0160/95 66 50 21




Sonntag, 15. Oktober, 17 Uhr, Köln
Mischi Steinbrück und Lota Ponitka: Wasserexistenzen

Galerie Arbeiterfotografie, Merheimer 107, 50733 Köln



Im Wasser, am Waser auf dem Wasser, ums Waser herum: Existenzen. Exemplarische und nicht exemplarische! Menschliche, zauberische und kämpfende. Lota Ponitka mit Erzählungen, Mischi Steinbrück mit Lieder zwischendurch und mit Biografien der griechischen Kapitäninnen im Freiheitskampf. Im Rahmen der 3. Kölner Literaturtage zum Thema Wasserzeichen

Eintritt frei – Spenden willkommen

arbeiterfotografie.com
vs-koeln.de




Montag, 16. Oktober, 19 Uhr, Köln
Werner Rügemer: Frau Wasserschmitz' Kölner Odyssee

Café Goldmund, Glasstr. 1, Köln (am Bahnhof Köln-Ehrenfeld)



Lesung aus dem Buch "Staatsgeheimnis Abwasser" (1994):  Erkundungen in der Kölner Kanalisation, im Großklärwerk Stammheim und bei einem frustrierten Staatsanwalt. Veranstaltung im Rahmen der 3. Kölner Literaturtage. Café Goldmund, Glasstr. 1, Köln (am Bahnhof Köln-Ehrenfeld)

http://werner-ruegemer.de/termine/




Samstag, 21. Oktober, 11.30 bis 22 Uhr, Berlin
ROTER OKTOBER. REVOLUTION HAT ZUKUNFT!
Konferenz, Podiumsdiskussion, Konzert, Kulturprogramm

Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30



11.30 Uhr Einlass Stände Imbiss

13 Uhr Konferenz
Die Oktoberrevolution – Der Beginn einer neuen Menschheitsgeschichte
Götz Diekmann, RotFuchs Förderverein, Historiker
Aufbruch in Neuland und ein erster Schritt zum Frieden
Bruno Mahlow, Ältestenrat der Partei Die Linke
 Revolution und Parteifrage
Patrik Köbele, Vorsitzender der
Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)

Sozialismus ohne Macht? – Macht nichts
Dietmar Dath, Autor
Lesung über Ronald M. Schernikau
Ellen Schernikau
Was passiert in Venezuela?
Videobotschaft von Carolus Wimmer, Internationaler Sekretär der KP Venezuela

Kulturbeiträge während der Konferenz
Gina Pietsch, Achim Bigus, Erich Schaffner und RotFuchs-Singegruppe
Workshops der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ)
zeitgleich mit der Konferenz in separaten Räumen des Babylon:
Oktoberrevolution – ein mit deutschem Geld finanzierter Putsch?
„Die Mutter“ von Bertolt Brecht
 
16.30 Uhr Podiumsdiskussion
Revolution, Staat, Machtfrage und die deutsche Linke heute
Ellen Brombacher, Kommunistische Plattform in der Partei Die Linke
Wolfgang Dockhorn, RotFuchs Förderverein
Florian Hainrich, Bundesgeschäftsführung der SDAJ
Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
Bruno Mahlow, Ältestenrat der Partei Die Linke
Vertreter/in des Unterstützerkreises
Moderation: Stefan Huth, Chefredakteur der jungen Welt

19.30 Uhr Konzert
mit Free Willy, Bejarano & Microphone Mafia

Veranstalter:

DKP, Rotfuchs, SDAJ

Unterstützer:
Bundesverband Arbeiterfotografie
Deutscher Freidenker Verband
Freundeskreis Ernst-Thälmann-Gedenkstätte
GRH
Gruppe Kommunistische Arbeiterzeitung
KI Gera 2010
KPD
Marx-Engels-Stiftung
OKV
Revolutionärer Freundschaftsbund e.V. 
Rote Hilfe

Eintritt:
Konferenz 5 Euro, Konzert 6 Euro, Kombikarte 10 Euro

Vorverkauf bei den Unterstützern und
www.uzshop.de


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AUSSTELLUNG


Eröffnung: Freitag, 15. September 2017, 19 Uhr, Köln
Mit Gunter Demnig: Das Projekt STOLPERSTEINE

Ein KunstDenkmal als Bürgerbewegung
Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln, Bischofsgartenstr. 1



Aus Anlass des 70. Geburtstages Gunter Demnigs im Oktober (Jg. 1947) und des 25. Jahrestages der Verlegung des ersten ‚STOLPERSTEINES‘ vor dem Historischen Rathaus in Köln am 16. Dezember 1992 zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln in einer Ausstellung vom 16. September bis zum 12. November 2017 dieses bürgerschaftliche Engagement anhand ihrer umfangreichen Bestände zu Gunter Demnig und dem Projekt STOLPERSTEINE.

Als Gunter Demnig vor 25 Jahren am 16. Dezember 1992 vor dem Historischen Rathaus in Köln zusammen mit Rom e.V. einen quadratischen Stein ins Pflaster verlegte, ahnte keiner der Beteiligten, dass es sich bei dieser Aktion um den Auftakt einer Serie von mittlerweile über 61.000 Steinen in 21 Ländern Europas handelte, die zu einem der bedeutendsten Gedenkprojekte Europas zusammenwuchsen: das Projekt „Stolpersteine“.
Mag der 1992 verlegte Stein, der zwar schon „Stolperstein“ genannt wurde, mit den heute bekannten „Stolpersteinen“ nur eine gewisse Ähnlichkeit haben, so zeigte jedoch schon dieser Auftakt ein Muster, das für das spätere Projekt „Stolpersteine“ kennzeichnend werden würde: bürgerschaftliches Engagement auf der einen und Aktion eines einzelnen Künstlers auf der anderen Seite. Innerhalb nur weniger Jahre entwickelte sich hieraus ein Phänomen, das vielfach als „Bürgerbewegung“ bezeichnet wird. Der Künstler
selber spricht von einer „Sozialen Skulptur“. Demnig adaptiert hierbei einen Begriff von Joseph Beuys und betont damit zugleich den künstlerischen Ursprung seines/dieses KunstDenkmals.

16. September bis 12. November 2017

Öffnungszeiten:
Di-Do 10-21.00 Uhr
Fr-So 10-18.00 Uhr
Mo 14-21.00 Uhr

https://museenkoeln.de/





... bis 24. September, Aachen
Erik Levine
As a Matter of Fact
Ludwigforum, Jülicher Straße 97–109



Was macht einen Mann zu einem ‚echten‘ Mann? Wie sehen Rituale der Männlichkeit aus, wie begegnen Männer ihren Herausforderungen, wie gehen sie mit dem Scheitern um? Der US-amerikanische Künstler Erik Levine (*1960 in Los Angeles) untersucht in seinen Video-Arbeiten unsere Gesellschaft auf ihr Normen, Rituale und männliche Stereotypen. In seinen Arbeiten umkreist er auf so einfühl-same wie rückhaltlose Art die Verhältnisse von Leben und Tod, gesellschaftlichen Regeln, Idealbildern und Realitäten. Weit entfernt davon, dokumentarisch zu sein, nähern sich Levines Videos mit eindrucksvollen Bildern und intensiven Sounds ihren Sujets: dem Drill, dem heranwachsende Jungs beim Sport ausgesetzt sind, der Zärtlichkeit, mit der Männer ihre Kampfhähne auf den Einsatz in der Arena vorbereiten, der stoisch nachgegangenen Arbeit in einem Schlachthaus oder dem Verfall und nahenden Tod von Menschen in einem Altersheim. Das Ludwig Forum zeigt als erste europäische Institution eine Auswahl seiner aktuellen Video-Arbeiten.

Begleitend ist eine Publikation im Verlag für Moderne Kunst mit Beiträgen von Andreas Beitin, Leonhard Emmerling, Leila Farsakh und Berta Sichel sowie einem umfassenden Interview von Hugh Davies und dem Künstler erschienen (Deutsch/ Englisch, hg. v. Andreas Beitin und Leonhard Emmerling, 32 Euro/ 29 Euro Museumspreis).

Kurator: Andreas Beitin

Eintrittspreise
Erwachsene 6 €, Ermäßigt 3 €
Gruppen ab 8 Pers. 3 €/Pers.
Six for Six- Karte 14 € (ermäßigt 10 €)
Alle unter 21 Jahren: Eintritt frei!
Ab sofort: Jeden Donnerstag freier Eintritt!

Tel. +49 241 1807-104
www.ludwigforum.de

Öffnungszeiten
Di–So 10–17 Uhr
Do 10–20 Uhr
Montags geschlossen




... bis 1. Oktober 2017, Aachen
Optische Schreie: Der Aachener Wandmaler Klaus Paier
Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109



Im Jahr 1978 tauchen in Aachen die ersten Bilder des anonymen „Aachener Wandmalers“ auf. Die politischen Bilder entstehen über Nacht im öffentlichen Raum und bestechen durch explosive Farbigkeit und eckig-kantige Figuren. Erst 1989 bekennt sich Klaus Paier (1945-2009) zu den „optischen Schreien“, wie er sie nennt. Noch zu seiner Studienzeit entwickelt er zusammen mit seinem Freund Josef Stöhr seine unverwechselbare Bildsprache, die lange das Straßenbild Aachens prägt. Viele Motive enthalten sprachliche Appelle und Warnsignale zu gesellschaftspolitischen Themen, von denen die meisten heute genauso relevant sind wie zur Zeit ihrer Entstehung.

Neben Fotografien der heute meist zerstörten Wandbilder zeigt die Ausstellung erstmals originale Skizzen aus dem Nachlass des Künstlers. Die Präsentation ist Teil des neuen Forschungsprojekts Die Erfindung der Neuen Wilden.

KuratorInnen: Marlen Lienkamp und Benjamin Dodenhoff

http://ludwigforum.de/event/optische-schreie/

Eintrittspreise
Erwachsene 6 €
Ermäßigt 3 €
Gruppen ab 8 Pers. 3 €/Pers.
Alle unter 21 Jahren: Eintritt frei!
Ab sofort: Jeden Donnerstag freier Eintritt!

Tel. +49 241 1807-104

Öffnungszeiten:
Di–So 10–17 Uhr
Do 10–20 Uhr
Montags geschlossen




... bis 7. Oktober 2017, 19 Uhr, Berlin
Ursula Behr:
Syrienbilder Kunst gegen Krieg
Coop Antikriegscafe Berlin, Rochstr.3  Berlin-Mitte (Alex),
S-Bahn Hackescher Markt/Alexanderplatz



Ausstellung mit Werken der Malerin Ursula Behr

Seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, am Jahrestag des Überfalls der deutschen faschistischen Wehrmacht auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.

Heute 78 Jahre später drücken die Bilder der Malerin Ursula Behr das grausame Leid und die unendliche Trauer in einem Krieg aus, der gegen das Land Syrien, gegen die Syrer geführt wird. Ein Krieg der seit 2011 tobt und damit inzwischen länger andauert als der 2. Weltkrieg, in dem 60 Millionen Menschen starben, davon fast 30 Millionen Bürger der Sowjetunion.

In Syrien sollen inzwischen über 400.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Man spricht von 11 Millionen Syrern, die zu Flüchtlingen gemacht wurden, weite Teile des Landes sind zerstört. Allein die materiellen Verluste des Krieges werden von der Weltbank auf weit über 200 Milliarden US-Dollar geschätzt. Nachdem die deutsche Regierung zu Beginn der Proteste in Syrien im Jahr 2011 zunächst die Beziehungen zu Damaskus aufrechterhielt, brach Deutschland 2012 die diplomatischen Beziehungen zu Syrien ab und gehörte ab diesem Zeitpunkt zu der Staatengruppe der sogenannten „Freunde Syriens“, die sich das Ziel eines gewaltsamen Sturzes der Regierung in Damaskus gestellt hatte. Gemeinsam beschloss man 2013 auf einer Konferenz in Katar unter Bruch des Völkerrechts die syrische „Opposition“ mit Waffen zu beliefern. Dessen Mitglieder lebten fast alle bereits seit Jahrzehnten im Exil und forderten nun eine ausländische militärische Intervention.

Die regierungsnahe Stiftung „Wissenschaft und Politik“ in Berlin erstellte gemeinsam mit syrischen Anti-Assad Gruppen, denen in Berlin sogar ein Büro zur Verfügung gestellt wurde, ein Programm für den Umbau der syrischen Wirtschaft. Zur Durchsetzung des gewünschten „Regime-change“ dienten umfassende Wirtschafts- und Finanzsanktionen, die seit 2011 auf EU-Ebene eingeführt wurden. Syrische Auslandsguthaben wurden „eingefroren“, In- und Exporte verboten, die Wirtschaft brach zunehmend ein. Die Sanktionen werden seitdem jährlich verlängert und noch verschärft und gelten ausdrücklich nur für die Gebiete die, unter Kontrolle der Regierung stehen. Syrische Kirchenvertreter, Gewerkschaften und Hilfsorganisationen fordern seit Jahren eindringlich die Aufhebung der Sanktionen.

Seit Jahren ist die deutsche Bundeswehr außerdem auch militärisch in den Konflikt involviert,  mit Flugabwehrraketen,Tornado-Kampfjets, mit AWACS-Überwachungsflugzeugen und Tankflugzeugen für die US-geführte Militärkampagne gegen den IS.

Die deutschen Leitmedien berichten völlig einseitig über den Konflikt in Syrien. Die syrische Regierung, Präsident Assad und die syrische Armee werden fast ausschließlich als Vertreter eines verbrecherischen Regimes dargestellt. Seit dem Eingreifen Russlands aufgrund eines Hilfsersuchens der syrischen Regierung hat sich die Sicherheitslage im Land zwar wesentlich verbessert, aber die deutsche Berichterstattung kann den russischen Präsidenten nun auch noch als den Stützpfeiler des Schreckensregimes in Damaskus bezeichnen.

Man sollte den Krieg gegen Syrien deshalb im Zusammenhang mit dem andauernden Konflikt mit Russland sehen. In der Ukraine wurde ein Putsch durch rechtsradikale Kräfte unterstützt, die einen brutalen Krieg gegen die russischsprachige Minderheit im eigenen Land führten und NATO-Soldaten stehen jetzt direkt an der russischen Grenze. In Syrien werden in einem Stellvertreterkrieg Extremisten unterstützt, welche die Regierung in Damaskus stürzen sollen. In einem unerbittlichen Informationskrieg werden die Täter zu Opfern und die Opfer zu Tätern. Westliche Medien und Regierungen machen jedoch die Täter ausschließlich in Damaskus und in Moskau aus. 

So spannt sich der Bogen zum Antikriegstag, dem Jahrestag des  Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 1939 und zu den Syrienbildern von Ursula Behr. (pressetext)

http://atelier-behr.de
https://urs1798.wordpress.com

Montag bis Samstag ab 18 Uhr
http://www.coopberlin.de/ex/syrienbilder Tel. 030  25762764




... bis 8. Oktober 2017, 19 Uhr, Köln
"Rassendiagnose Zigeuner"

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln,
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln



...bis 8. Oktober 2017. Kleine Ausstellung im Kabinett des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: Einblick in die Bestände des Archiv- und Dokumentationszentrums. Ausstellung des Rom e.V. aus dem Bestand des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma aus Heidelberg mit Unterstützung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.
Das Archiv und Dokumentationszentrum des Kölner Rom e.V zu
Geschichte und Kultur der Roma gibt es seit 1999. „RomBuK“ heißt es
seit 2017, um die Vielfalt seiner Bildungs- und Kulturaktivitäten zum Ausdruck zu bringen. Neben einer Fachbibliothek bietet RomBuK eine bedeutende Sammlung an Grafik, Malerei, Bildpostkarten, Fotografie, Musik,
Film sowie Dokumenten der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma. Ein
Schwerpunkt sind Materialien, die von Angehörigen der Minderheit selbst produziert wurden. Außerdem werden Entstehung, Ausprägung und Folgen des Antiziganismus der Mehrheitsgesellschaft dokumentiert. Diese Bestände zählen zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Arbeit von RomBuK, das sich auch mit Veranstaltungen und Seminaren als Bildungs- und Kulturzentrum weit über Köln hinaus einen Namen gemacht hat.

Rom e.V.
Tel: 0221 278 6075
Mob: 0172 2621958
www.romev.de




... bis 24. Oktober 2017,  Duisburg
Fotografien von Jürgen Kassel: 10 Jahre Duisburg-Marxloh

Kath. Kirche St. Peter, Mittelstraße 2



Der Fotograf präsentiert Fotos einer Zeitspanne von zehn Jahren aus dem Stadtteil, in dem er lebt. Zur Eröffnung kann es einen geselligen Austausch geben...

Dauer der Ausstellung: 6 Wochen (ab dem 10.9.2017)
Öffnungszeiten: unbekannt

http://j-kassel.de/
siehe dort auch:

BUCH: Heartzland
Jürgen Kassel & Zepp Oberpichler
Das Ruhrgebiet in schwarz-weißen Zeiten
Eine Herzensangelegenheit
80 Seiten, 9,90 Euro
Jürgen Kassel (Fotos) und Zepp Oberpichler (Texte) geben ihrer – oft als Hartzland verschrienen – Region die ihr zustehende Würde zurück. Und viel Herz – denn unser Ruhrgebiet ist und bleibt eine Herzensangelegenheit.

http://geschichtswerkstatt-du-nord.de/




... bis 20. Dezemer 2017
Aktion+Kunst=DaSchauHer, Nürnberg   Friedensmuseum Nürnberg, Kaulbachstraße 2, 90408 Nürnberg



Nach einjährigem Sammeln eröffnen wir unsere neue Ausstellung und dokumentieren spektakuläre Aktionsformen sozialer Bewegungen:

Protest will gesehen werden. Protest will einladen zum Mitmachen. Wir haben unterschiedlichste Aktionsformen, aber auch Kunstvideos gesammelt, denen eines gemeinsam ist: Sie rufen: "Da schau her!"
Kreativer Protest legt den Finger in die Wunde, zwingt zum Nachdenken, zum Hinschauen. Die Protestformen, die dargestellt werden, kommen aus der globalisierungskritischen Bewegung, der Frauenbewegung, der Ökologie-Bewegung und der Friedensbewegung.

Mit Veranstaltungshinweis (13.7.2017 / Naturfreundehaus Fuchsloch):
Eine internationale Studie über Widerstandsbewegungen der letzten 100 Jahre (323 Fälle) hat gezeigt, dass gewaltfreie Aufstände doppelt so erfolgreich sind wie bewaffnete Revolutionen! Außerdem sind sie nachhaltiger, d.h. auch nach Jahren hält der Erfolg noch an.

Das Friedensmuseum Nürnberg ist Mitglied im International Network of Museums for Peace . Weltweit gibt es weit über 100 Friedensmuseen, die sich in diesem Netzwerk zusammengeschlossen haben.

Ausstellungsdauer: bis 20. Dezember
Öffnungszeiten:
Montag 17-19 Uhr
Mittwoch 15-17 Uhr
jeden 1. Samstag im Monat 15-17 Uhr
oder nach Vereinbarung

0911/3609577
0911-336985
http://www.friedensmuseum.odn.de/

unter Einbeziehung der Kunstaktion der 17. Aachener Friedenstage
KUNST MACHT FRIEDEN (NRhZ/arbeiterfotografie-filmclip)
Online-Flyer Nr. 563  vom 25.05.2016


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KUNST specials


... bis 25. September 2017, Schleiden Gemünd
Kunst im Fluss

Kunstforum Eifel, Dreiborner Str. 22, 53937 SG



Das KunstForumEifel zeigt im Rahmen der Ausstellung Tierisch gut (bis 26. August) ab 9. Juli bis 25. September zusätzlich an den Mauern der Flussufer von Urft und Olef in Gemünd die Ausstellung  „Kunst im Fluss“/ ein Sommerstück unter Beteiligung von Laura Helene Förster, Klaus Erich Haun, Anne Ruth Kieschnick, Dietrich Schubert u.a.m.
Den Einladungsflyer und die teilnehmenden KünstlerInnen finden Sie hier

Tierisch gut bis 26. August, Flyer
Eine kritisch-künstlerische Auseinandersetzung über das Verhältnis zwischen Mensch und Tier.

Öffnungszeiten Kunstforum
Freitag bis Sonntag 13 - 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 2,00 EUR, Jugendliche unter 18 Jahre 1,50 EUR
Senioren und Behinderte 1,00 EUR
Kinder unter 10 Jahre frei

kunstforumeifel-gemuend.de
Führungen auf Wunsch:
Eva-Maria Hermanns 02445-911250
Rainer Martens 02440-959214




.... bis Ende Oktober 2017
Christian Sievers u.a.: fiber and liquids

Kunst im "Darknet"


motiv aus hop3.de

Der Künstler lädt ein zum Besuch seiner "Darknet"-Ausstellung „fiber and liquids“ noch bis zum 30. Oktober 2017: Welcome to fiber and liquids. You are two steps away from entering the exhibition space, featuring works by Graeme Arnfield, Laura Balboa, James Bridle, Louis Henderson, Till Krause, Tuomas A. Laitinen, Christian Sievers and Suzanne Treister.

Kunst ausser Kontrolle

Im Gespräch der Neuen Rheinischen Zeitung mit Christian Sievers (bei seiner Installation am 3. September im Kölner Vorgebirgspark) folgt die Entkenntnis, dass das Internet – und hier nicht das so genannte „Clearnet“, sondern vielmehr das so genannte „Darknet“ – der letzte freie und öffentliche Raum ist, der sich dem Zugriff durch die totale Kontrolle und Vercookisierung entzieht. Um den virtuellen Ausstellungsraum zu betreten, gibt es den Hinweis unter der u.a. website. Benötigt wird ein tor-browser (Anleitung dort). Den LeserInnen und ZuschauerInnen der NRhZ gibt Christian Sievers einen wichtigen Gedanken mit auf den Weg: „Keine Angst haben!“

christiansievers.info/
www.fiberandliquids.tv

siehe auch:
NRhZ 627 vom 06.09.2017
Christian Sievers: Cyber?
Gespräch anlässlich der Kunstaktion "Vorgebirgsparkskulptur 2017" in Köln am 3.9.2017

NRhZ 627 vom 06.09.2017
Auf den Spuren von Leben und Tod
Kunstaktion "Vorgebirgsparkskulptur 2017" in Köln am 3.9.2017


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THEATER

Samstag, 23. September 2017, 20 Uhr, Bonn-Bad Godesberg
„Ich werde nicht hassen“ von Izzeldin Abuelaish
Zentrifuge, Godesberger Allee 70



Ich werde nicht hassen ist die Geschichte von Dr. Abuelaish, einem palästinensischen Arzt aus Gaza. Er erzählt vom Alltag in Gaza, vom Warten an den israelischen Checkpoints, vom Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und vom tödlichen Angriff auf seine drei Töchter. Er hätte allen Grund zu hassen, stattdessen kämpft er für Verständigung und Versöhnung mit Israel. „Hass macht blind und führt zu irrationalem Denken und Verhalten. Frieden ist Menschlichkeit. Frieden bedeutet Respekt. Frieden ist ein offener Dialog. Heute notwendiger denn je.“

2010, 2011 und 2013 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Bühnenbearbeitung: Silvia Armbruster und Ernst Konarek
Regie: Ali Jalaly
Bühne: Peter Busmann
Darsteller: Michael Morgenstern

Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde Deutschland Bonn e.V., Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd e.V., Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V., AG für Völker- und Menschenrechte in Palästina und Israel e.V., Deutsch-Palästinensischer Frauenverein

Dauer: 75 Minuten (ohne Pause)
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro




23., 24., 29. September, 19.30 Uhr (sonntags 18 Uhr), Bonn
1., 7., 11., 15., 28. Oktober
 "Bonnopoly. Das WCCB, die Stadt und ihr Ausverkauf"

Kammerspiele Bonn-Bad Godesberg, Am Michaelshof 9



Bonn um die Jahrtausendwende. Nach dem Umzug der Bundesregierung kommt die Stadt auf eine grandiose Idee: Die alten Parlamentsgebäude sollen zu etwas ganz Großem werden. Zu einem World Conference Center. Die ehemalige Bundeshauptstadt bleibt als UN-Standort weiter Zentrum der internationalen Politik. Und der Umbau soll Stadt und Bürger nichts kosten...

Ein Investor aus dem fernsten Osten verspricht, alles auf eigene Kosten zu bauen und zu betreiben.weitere Aufführungen bis ende oktober. Werner Rügemer ist mit einem vorher aufgenommenen Interview eingeblendet - er hatte für die Linksfraktion im Bonner Stadtrat ein Gutachten zum desaströsen Immobilienprojekt World Conference Center Bonn erstellt.

Ein grotesker Politkrimi, in dem sich zypriotische mit hawaiianischen Heuschrecken vor dem Landgericht Bonn um öffentlichen Besitz streiten, Millionen auf Nimmerwiedersehen verschwinden – und die städtische Aufsicht ein Maß an Gutmütigkeit gegenüber kleinen und großen Vergehen entwickelt, von dem Otto Knöllchenzahler nur träumen kann. Am Ende dieser Krimikomödie haben die Bonner Bürger nicht nur die Zeche in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu zahlen. Sondern die angespannte Haushaltslage wird als Begründung herangezogen, um Bibliotheken, Schwimmbäder und soziale Einrichtungen zu schließen. Wie konnte es dazu kommen? Und wie jetzt weiter?

Diesen Fragen widmen sich Volker Lösch und sein Team; mit seinen politisch und sozial brisanten Rechercheprojekten am THEATER BONN (WAFFENSCHWEINE und NATHAN) ist Lösch bereits auf große Resonanz gestoßen. Gemeinsam mit dem Autor Ulf Schmidt und den DramaturgInnen Nicola Bramkamp, Elisa Hempel und Leonard Merkes untersucht er zur Spielzeiteröffnung einen Trend in der Kommunalpolitik, für den das WCCB exemplarisch steht: den Ausverkauf der Städte.

Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sinnvoll eine unternehmerische Stadt ist, die schwarze Zahlen schreibt, wenn ihre Bürger sich nicht mehr leisten können, in ihr zu wohnen. Was bringt Wirtschaftlichkeit auf Kosten der Bevölkerung? Welche Rolle übernehmen wir als Bürger im längst schon überregional gewordenen Sozialpolitikdebakel? Wollen wir, dass unsere Regierung die Stadt als Konzern betrachtet?
Und vor allem: Wem gehört die Stadt, in der wir leben?

theater-bonn.de




Donnerstag, 28. September 2017,  20Uhr, Tübingen    
Freitag, 29. September 2017, 20Uhr, Stuttgart/Bad-Cannstatt
Großer Kursaal, Königsplatz 1

Hoffnung kommt aus Bolivien. BETTLER AUF GOLDENEM THRON
Ein Theaterstück / Tournee der Berliner Compagnie
 


Was können wir von den Bolivianern lernen?
Das Ziel: „Vivir bien“ - gut leben, in Würde leben ohne Raubbau an der Natur. In unserem neuesten Stück zeichnen wir den langen Weg Boliviens aus Unterdrückung und Ausbeutung nach, mit seinen Widersprüchen, Rückschlägen, Erfolgen, und seinem langen Atem im politischen Kampf. Gründlich recherchiert, rasant inszeniert mit Musik, Humor und starken Bildern.

Hintergrund
Soziale Proteste erschüttern seit Jahren das politische Leben Lateinamerikas. Der vorerst letzte Aufbruch fand in Bolivien statt. Nicht erst seitdem dort ein Indigener als Staatsoberhaupt in den Regierungspalast eingezogen ist, herrscht in dem Land Skepsis gegenüber den westlichen Vorstellungen von Entwicklung. Zu oft haben diese die Traditionen und Träume der „unterentwickelten“ Völker auf gewaltsame Weise missachtet. Evo Morales sagt: „Es geht darum, gut zu leben, ‘vivir bien’, nicht besser d.h. im Luxus zu leben. Besser leben geht nur auf Kosten Dritter und zum Preis der Umweltzerstörung.“ Also: keine Ausbeutung von Menschen durch Menschen. Und: Leben im Einklang mit der Natur.
Und ist das Konzept des Vivir Bien nicht auch eine Chance für unsere eigene Gesellschaft? Ein auf Konsum ausgerichteter und räuberischer Lebensstil bedroht unser aller Überleben. In dem Sinne will der Titel des Theaterstückes nicht nur sagen: Das arme Bolivien sitzt auf gigantischen Reichtümern (z.B. Lithium), sondern meint auch: Es besitzt geistige Schätze, die es mit uns zu teilen bereit ist: den Spirit der Anden. Papst Franziskus: „Evo, meine Bewunderung. Ich begleite dich mit meinem Segen.“ Es lebe die Lateinamerika-Solidarität!

2009 - Verleihung des Nationalen Aachener Friedenspreises
www.berlinercompagnie.de


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AKTION



Samstag, 16.September 2017, Start 16 Uhr, Köln
Demo für saubere Luft - Frische Luft für Köln

Start Rudolfplatz, Abschluss Chlodwigplatz (ca. 18 Uhr)



Köln leidet unter der höchsten Stickoxidbelastung in ganz NRW. Zusammen mit Feinstaub führt das zu jährlich fast tausend Toten alleine in Köln. Besonders unsere Kinder leiden darunter. Wir haben alle ein Recht auf Unversehrtheit unserer Körper. Wir wollen saubere Luft einatmen, statt Gift! Kommt zahlreich und lasst uns alle gemeinsam bunt und laut für eine saubere Luft in Köln demonstrieren.
Start: 16 Uhr, Rudolfplatz / Hahnentor im Anschluss an ‚RingFrei‘ (12 – 16 Uhr) Abschlusskundgebung: 18 Uhr, Chlodwigplatz

v.i.S.d.P. Jan Henin
Infos unter: 0157 . 87 20 55 37




Montag, 18. September 2017, 18-20 Uhr, Frankfurt/M
Friedensmahnwache (alle 14 Tage)

am Brockhausbrunnen auf der Zeil



Ernst Schwarz wird am 18.09.2017 Lieder gegen die Kriegstreiber präsentieren. Es wird Redebeiträge der InitiatorInnen geben. An einem Infotisch werden Unterschriften für den "Ramsteiner Appell" - http://ramsteiner-appell.de/unterzeichnen.php -  gesammelt. Es gibt u. A. Informationen über die Lage in Syrien, in Venezuela und im Donbass.

Wir fordern: Frieden für Syrien! NATO, "Islamischer Staat", Zionisten, Golfmonarchen: Sie alle stehen seit sechs Jahren in einer Front gegen die Syrische Arabische Republik. Doch Syrien hält stand! Hinter dem Präsidenten Dr. Baschar al Assad zusammengeschlossen, trotzen die Syrer allen Widrigkeiten und halten den Staat am Leben, die Armee rückt gegen die Terroristen vor. Die Befreiung Aleppos im Dezember 2016 markierte einen Wendepunkt. Das Bündnis mit Russland und weiteren Verbündeten zur Auslöschung des "Islamischen Staates" bewährt sich.

Druschba Friedensfahrt Berlin-Moskau 2017: Die FriedensfahrerInnen sind erfolgreich in Berlin zurück. Die Friedensfahrt 2018 beginnt voraussichtlich im Juni 2018; die Vorbereitungen laufen. Weitere Informationen - https://druschba.info/ Wir fordern: Frieden und Zusammenarbeit mit Russland, statt weiter auf dem Weg in den 3. Weltkrieg.

Kontakt: w.schulze.b@googlemail.com


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REGELMÄSSIG

(Termine bitte mitteilen!)


BERLIN

jeden Montag, 18-19 Uhr
Alexanderplatz, vor der Galeria Kaufhof
Montagsmahnwachen gegen jedwede Aggressionskriege auf der Welt.
Seit 18 Jahren wöchentlich...

jeden 1. Sonnabend im Monat, 11-12  Uhr
unter der Weltzeituhr
Motto: „NATO abschaffen!“ „Völkerrecht einhalten!“

jeden Mittwoch, 14.30-16.30 Uhr
vor dem Brandenburger Tor gegenüber der amerikanischen Botschaft
Motto: „Kein Krieg und keine Kriegshetze gegen Russland!“, „NATO-Hände weg von der Ukraine und anderen Ländern, die in ihrem Fadenkreuz stehen!“

veranstaltet von Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg   
(Antifaschisten,Kommunisten, Freidenker und Christen)
www.muetter-gegen-den-krieg-berlin.de




BREMEN

jeden Samstag, 11.30 bis 12.30 Uhr
vor den Domtreppen
Mahnwache für Palästina

http://nahost-forum-bremen.de




DUISBURG

Jeden 1. Sonntag im Monat
Marx in Marxloh, wechselnde Vortragsthemen
Mit Frühstück gegen Spende. Anmeldung 0203-597388

http://www.nordrhein-westfalen.freidenker.org/




FRANKFURT MAIN

Montags, 18-20 Uhr, Frankfurt/M
Friedensmahnwache (alle 14 Tage)

am Brockhausbrunnen auf der Zeil
Kontakt: w.schulze.b@googlemail.com




JAGEL

einmal im Monat: "Drei von Zwölf"
Seit 2015 treffen sich Kriegsgegner*innen etwa einmal im Monat zu einer
Protestaktion am Fliegerhorst Jagel.

DFB-VK Flensburg
www.jagel.bundeswehrabschaffen.de




KÖLN

jeden Freitag, den 13ten: Aktionstag Schwarzer Freitag
Widerstandstag der arbeitenden Bevölkerung
13. Oktober 2017. Das Ziel der Proteste wird ab August 2017 durch offene Nominierung und Online-Abstimmung ermittelt.

https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter



::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
alle Angaben ohne Gewähr



Online-Flyer Nr. 628  vom 13.09.2017

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