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Aktueller Online-Flyer vom 14. Dezember 2018  

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Aktuelles
Rainer Mausfeld (4.11., Hamburg), Klaus Hartmann (5.11. Nürnberg), Deutschlandtour Clemens Messerschmid aus Ramallah – AUSSTELLUNGEN ... noch bis ...
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Von Infopool

Vortrag, 4.11.2016, 20 Uhr, Hamburg
Prof. Dr. Rainer Mausfeld
Die Angst der Machteliten vor dem Volk - Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken, Hamburg

Großer Saal, Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 12, 20148 Hamburg
(10 Min. zu Fuß v. Bahnhof Dammtor)



Die IPPNW-Regionalgruppe (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) Hamburg lädt ein zum Vortrag: "Die Angst der Machteliten vor dem Volk", Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken. Für anschließende Diskussionen bleibt nach dem Vortrag viel Zeit.

Bei der Frage, in welcher Demokratie wir leben, geht es um das Verhältnis von Eliten und Volk. Schließlich erklärt er, warum Demokratie und Kapitalismus unvereinbar sind. „Die Hauptverantwortung einer Regierung in einer "Demokratie" ist, die Minorität der besitzenden Klasse gegen die Majorität der Nicht-Besitzenden zu schützen. Eine repräsentative Demokratie repräsentiert NICHT den Willen des Volkes. Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Solche Sätze hören wir nicht sehr häufig.“ (NRhZ).

Prof. Dr. Rainer Mausfeld, Psychologe an der Universität Kiel, bietet einen Einblick in die tatsächliche Verwaltung unserer Demokratie und wie mit den Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements das Volk in Apathie und der Illusion des Informiertseins gehalten wird. Er bietet Aufklärung in einem lebensnahen Format. Titel seiner 2 Vorträge, die in der Friedensbewegung auf großes Interesse stießen.

Kostenbeteiligung: 10,00 Euro (Studis, Hartz4 etc. 5,00 Euro)
Überschuss geht an Hinz & Kunzt, HH
Anmeldung: ab sofort unter: mausfeld-2016-hh@gmx.de
(Bitte nur falls kein Internetzugang: 0170 452 51 78)
Restkarten: an der Abendkasse


siehe auch

NRhZ
Rainer Mausfeld: Strategien der Erzeugung von Duldung und Lethargie
Warum schweigen die Lämmer? (1)
Warum schweigen die Lämmer? (2)

Prof. Rainer Mausfeld im Interview mit A. Fikentscher / A. Neumann
Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (1)
Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (2)

Prof. Rainer Mausfeld im Interview mit Jens Wernicke
Über Mechanismen der Gegenaufklärung und Manipulation

Videos
Warum schweigen die Lämmer? Strategien der Erzeugung von Duldung und Lethargie (22.6.2015 in Kiel Video-Aufzeichnung)
Der Neoliberalismus ist das geplante endgültige Ende der Demokratie. (22.4.16 in Aachen, Vortrag als Videoaufzeichnung bei newscan-TV)


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Samstag, 5.11.2016, 15 Uhr, Nürnberg
Vortrag von Klaus Hartmann: DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO!
NATO RAUS AUS DEUTSCHLAND!*

im Rahmen der 21. Linken Literaturmesse, (Eintritt frei)
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, Nürnberg



Die Situation entwickelt sich bedrohlich in Richtung Krieg. Da gibt es für alle Kräfte des Friedens nur eins: Sagt NEIN! Deutschland muss aussteigen aus den imperialen Strukturen des Krieges! Deshalb muss die Devise lauten: NATO-Vertrag kündigen! DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO! Truppenstationierungs-Vertrag kündigen! Alle US-Militäreinrichtungen schließen! NATO RAUS AUS DEUTSCHLAND! Mit Russland kooperieren!

*Eine Initiative von Freidenkern und Arbeiterfotografie
veranstaltet von Zeitschriften Arbeiterfotografie, Freidenker und DAS KROKODIL

http://www.arbeiterfotografie.com/verband/2016-linke-literaturmesse/arbeiterfotografie-flugblatt-linke-literaturmesse-2016.pdf
Video
Klaus Hartmann, Vortrag "Raus aus der NATO" UZ-Pressefest 2016


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Deutschlandtour von Clemens Messerschmid (Ramallah)
"Bis zum letzten Tropfen – Die palästinensische Wasserkrise"

Koordination: Cafe Palestine Freiburg e.V.
Cafe Palestine auf Facebook


 
In den Debatten über den palästinensischen und israelischen Wasserkonsum wird meist so getan, als handele es sich um zwei gleichberechtigte Partner. Dabei wird der Zugang zu Wasser ganz und gar von der israelischen Besatzung bestimmt. Israel beansprucht nicht nur das meiste Wasser für sich - der israelische Staat beansprucht die Kontrolle über das gesamte Wasser in Palästina.

Fast immer wird im Zusammenhang mit dem Palästina-Israel-Konflikt von einer Wasserknappheit in der Region ausgegangen. Das ist ein Mythos.  Die extreme Wasserkrise in Nahost ist keine üble Laune der Natur. Sie ist politisch erzeugt – sowohl von der jeweiligen israelischen Regierung als auch durch das stillschweigende Dulden dieser untragbaren Situation durch Geberländer wie Deutschland.

Clemens Messerschmid, von Beruf Hydrogeologe, lebt und arbeitet seit fast 20 Jahren in Palästina, vornehmlich in der West Bank (Ramallah). Neben seiner Tätigkeit in lokalen und internationalen Projekten zur Erkundung, Erschliessung und Nutzung der örtlichen Grundwasserressourcen, arbeitet er in der Projektplanung und Evaluierung. Er ist ausgesprochener Fachmann für hydropolitische Analysen und Öffentlichkeitsarbeit über den Nahen Osten.
Ab Oktober wird er in Deutschland auf Vortragtour unterwegs sein.

Fr, 28.10. Heidelberg, 19h30
Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Str. 76
Veranstalter: Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg

Mi, 2.11. Stuttgart, 19 Uhr
Haus der Katholischen Kirche,  Königstraße 7, Stuttgart
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Stuttgart in Kooperation mit:  Freunde von Sabeel Deutschland, Pax Christi (Nah Ost AG), Förderverein Bethlehem-Akademie Dar al-Kalima,  Pro Ökumene, Ohne Rüstung leben, Palästina Komitee Stuttgart

Fr, 4.11. Hamburg, 19 Uhr
Curiohaus( Hinterhaus ) Rothenbaumchaussee 15, Hamburg
Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft

Mo, 7.11. Hannover, 19 Uhr
Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92
Veranstalter: Palästina-Initiative Region Hannover (im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Bündnisses zum Tag der Menschenrechte)

Di, 8.11. Bremen, 19 Uhr
Überseemuseum, Bahnhofstraße, 28195 Bremen
Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., ICAHD-Gruppe Bremen, Bremer Friedensforum, Nahost-Arbeitskreis Bremen und biz-Bremen

Mi, 9.11. Berlin, 19 Uhr
Ökumenische Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit, Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin
Veranstalter: AK Nahost Berlin, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Ökumenisches Zentrum, Palästinensische Stimme

Mo, 14.11. Nürnberg, 19.30 Uhr
Gemeindesaal der Zionsgemeinde, Hohfederstr. 33, 90489 Nürnberg
Veranstalter: Arbeitskreis Palästina im Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden

Mi, 16.11. Ulm, 20 Uhr
VH Ulm, EinsteinHaus, Unterer Saal, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm
Veranstalter: VH Ulm

So, 20.11. Bonn, 15 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt Bonn, Café, Brüdergasse 16 – 18, 53111 Bonn
Veranstalter: Institut für Palästinakunde e.V., Bonn

Mo, 21.11. Kassel, 19 Uhr
Kultursaal im Café Buch-Oase, Germaniastr. 14, 34119 Kassel - Vorderer Westen
Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Regionalgruppe Kassel
Angefragt: RL-Stiftung, Kasseler Friedensforum, Die Linke, Kreisverband Kassel

Di, 22.11. Hagen, 19h30
AllerWeltHaus, Potthofstr. 22, 58095 Hagen
Veranstalter: Amnesty International Gr. 1190 Hagen

Mi, 23.11. Mühlheim a. d. Ruhr, 19h30
Gemeindehaus Kolo, Koloniestr. 41
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Speldorf, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft

Do, 24.11. Frankfurt a.M., 20 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt
Veranstalter:  Club Voltaire


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AUSSTELLUNGEN


... bis 28. Januar 2017, Berlin
Rudolph Bauer: „Rüste-Wüste“ – Militarismuskritische Bild-Montagen

ANTI-KRIEGS-MUSEUM, 13353 Berlin, Brüsseler Straße 21 –
täglich 16-20 Uhr, auch sonn- und feiertags
Tel.: 030 - 45490110



„Rüste-Wüste“ … heißt eine Publikation des Bremer Friedensforums mit militarismuskritischen Bild-Montagen des Sozialwissenschaftlers Rudolph Bauer (Bremen), der auch als bildender Künstler tätig ist. Der Titel nimmt Bezug auf den expressionistischen Maler und Dichter Otto Nebel, der den Ersten Weltkrieg an den deutschen Fronten im Osten und Westen überlebt hatte und 1926 die Schrift „Rüste-Wüste“ veröffentlichte. Die Bild-Bild-Bezüge in Bauers Montagen basieren auf Materialien, die den Alltag visuell bestimmen: vor allem auf Fotos, Grafiken, Werbung und anderen Druckerzeugnissen, wie sie in Zeitungen, Zeitschriften, Bildbänden, Prospekten, Katalogen, Plakaten oder im Internet veröffentlicht werden. Bauer will mit seinen Antikriegscollagen auf kritische, satirische oder karikaturistische Weise Stellung beziehen, intervenieren, provozieren, Gewohnheiten in Zweifel ziehen und Veränderungen anmahnen.

Rudolph Bauers Bild-Montagen, die sich nicht immer leicht erschließen lassen, werden begleitet von erläuternden Texten, die der Pastor i. R. Hartmut Drewes beigesteuert hat, der seit Jahrzehnten aktiv in der Friedensbewegung ist. Auf seiner Sinn- und Hintersinn-Suche verortet er die Montagen in der frühen Tradition künstlerischer Arbeiten gegen Militarismus und Krieg, etwa von Käthe Kollwitz oder Otto Dix – um dann die Eigenheiten und Auffälligkeiten der Werke Bauers herauszuarbeiten. Auffällig sei, so Drewes, dass Rudolph Bauer darauf verzichte, „die Grausamkeit des Krieges in den Mittelpunkt zu rücken“. Letztlich gehe es ihm darum, „Relativierung, Verschleierung und Verdrängung des Militarismus und der Militarisierung offenzulegen“, wie sie ins „schöne Leben“, ins Kommerzielle, ja in alle Lebensbereiche mehr oder weniger unauffällig und unbemerkt eindringen; wohl deshalb werden recht häufig Modeaccessoires mit Militärsymbolen, Modells mit Soldaten und Kriegsgerät kombiniert – Verknüpfungen, die Bauer unter „Mode und Mord“ verbucht. Tatsächlich ist Rudolph Bauer bestrebt, mit seinen Bild-Montagen die Ästhetisierung, Verharmlosung und Veralltäglichung des Militärischen zu entlarven. Es ist der Versuch, auf künstlerische Weise – dialektisch- überraschend, verfremdend, subtil oder plakativ – den Prozess der Militarisierung und die Schrecken des Krieges in das „visuell zugemüllte“ Bewusstsein zu heben, um auf diese Weise womöglich Denk- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.
Rolf Gössner (Ossietzky – Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, Nr. 14/2016)

Rudolph Bauer / Hartmut Drewes: „Rüste- Wüste“. Militarismuskritische Bild-Montagen, Rote Reihe_4 des Bremer Friedensforums, 52 Seiten DIN-A-4- Format, Spende erwünscht auf das Konto Ekkehard Lentz (Kennwort: Bremer Friedensforum), IBAN: DE 47 2501 0030 0123 2683 06, BIC: PBNKDEFF. Bestellung per E-Mail unter: info@ bremerfriedensforum.de.

unterstützt von der Internationale der Kriegsdienstgegner/innen e. V.
www.anti-kriegs-museum.de
www.bremerfriedensforum.de

Online-Flyer Nr. 584  vom 12.10.2016

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Von Kostas Koufogiorgos
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