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Aktueller Online-Flyer vom 20. Oktober 2020  

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Kultur und Wissen
Die Karikatur der Woche
Die USA steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus
Von Kostas Koufogiorgos

In dieser Woche geht es um den Ausstieg der USA aus dem so genannten Klimaabkommen von Paris. tagesschau.de berichtet über eine Reaktion aus Kreisen des militärisch-industriellen Komplexes. Der mache sich Sorgen um die Zukunft unserer Kinder: "Führende Demokraten haben den Vollzug der 2017 eingeleiteten Kündigung als 'schockierend' bezeichnet. Der Klimawandel sei 'die existenzielle Bedrohung unserer Zeit' und gefährde Gesundheit und Wohlergehen aller Menschen, erklärte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi. Präsident Trump begehe damit Verrat an der Zukunft aller Kinder, erklärte sie." US-Präsident Donald Trump und seine Administration haben den frühest möglichen Termin für die Kündigung des Abkommens gewählt - anders als beim NATO-Vertrag, bei dem die Kündigung schon seit Jahrzehnten überfällig ist. In Artikel 28 des Klima-Abkommens heißt es: "Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von drei Jahren ... von diesem Übereinkommen zurücktreten." In Paragraph 13 des NATO-Vertrags lautet es: "Nach zwanzigjähriger Geltungsdauer des Vertrags kann jede Partei aus dem Vertrag ausscheiden". Das liegt nun schon 50 Jahre zurück. Aber auch das wäre ein geeigneter Termin für den Rückzug aus dem Kriegsbündnis. Damit könnten die USA unter Beweis stellen, dass sie der Zerstörung des Planeten durch ihre Militärmaschinerie, ihre Kriege und insbesondere ihr Geo-Engineering ein Ende setzen wollen. Aber dem hat der militärisch-industrielle Komplex einen Riegel vorgeschoben, indem er im Januar 2019 mittels Repräsentantenhaus dem US-Präsidenten untersagt hat, aus der NATO auszutreten.


Die USA steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus (Karikatur: Kostas Koufogiorgos)

In der NRhZ-Ausgabe Nr. 70 begann die Serie "Kostarikaturen" unseres griechischen Cartoonisten Kostas Koufogiorgos – Zeichnungen, mit denen er zu aktuellen politischen und sozialen Themen seinen ganz persönlichen Kommentar abgibt. 2010 konnte man Kostas Cartoons zusammen mit denen anderer KarikaturistInnen in einer Ausstellungsserie des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger u.a. in Berlin und im Haus der Geschichte der BRD in Bonn sehen. Und am 27.1.2012 kam er aus Berlin zurück, wohin ihn der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger für ein paar Tage eingeladen hatte - nominiert für die beste politische Karikatur. Leider hat er diesen Preis dann aber doch nicht erhalten.

Dafür erhielt er am 30. März 2012 eine Auszeichnung der Stifter des "Deutschen Preises für die politische Karikatur - Mit spitzer Feder“, der Akademie für Kommunikation Baden-Württemberg für eine NRhZ-Karikatur aus dem Jahr 2011. Und am 3.5.2016, am Tag der Pressefreiheit, wurde eine seiner Karikaturen vom Bayerischen Journalisten Verband (BJV) ausgezeichnet.


Karikatur der Vorwoche:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26323

Online-Flyer Nr. 725  vom 13.11.2019

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