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Aktueller Online-Flyer vom 05. Dezember 2019  

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Hände weg von Venezuela!
Von Arbeiterfotografie



https://youtu.be/tKYkKimO7QgtKYkKimO7Qg

Der Neoliberalismus sprich Kapitalismus zeigt seine ungeschminkte Fratze aktuell auch in Venezuela. Methoden der Gewalt auf den Straßen gehören ebenso dazu wie die Verknappung der Lebensmittel und medizinischen Versorgung. Es handelt sich dabei um nicht unbekannte Methoden. Sie folgen u.a. der Warden Doktrin, die Bevölkerung zu zermürben mit zahlreichen Beispielen von Chile bis Guatemala - und Nicaragua. Auf offizieller und Medien-Bühne wird die Sorge um die Demokratie vorgeschoben mit Maßstäben, die immer nur bei Bedarf angelegt werden. Dazu spricht der Jurist Dr. Heiner Fechner, Vorstandsmitglied der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. auf dem Bremer Marktplatz am 7. Februar 2019: "Maduro wurde von knapp 67 % der Wähler_innen gewählt. Das sind mehr als 30 % der Wahlberechtigten. Vergleichen wir: bei Präsident Trump waren es 25,5 %. Weniger übrigens als bei Hillary Clinton, die nicht Präsidentin wurde. Aber Herr Trump hält die Wahlen in Venezuela für illegitim. Und verlangt Neuwahlen. Mit welchem Recht? Und warum fordert die Bundesregierung keine Neuwahlen in den USA?"

Fazit des Bremer Friedensforums:

"Die USA, die EU und viele europäische Staaten versuchen mit allen Mitteln in Venezuela einen regime change durchzusetzen. Putsch- und Mordversuche, Destabilisierung, Sanktionen, Desinformation, Manipulation sozialer Medien, Unterstützung paramilitärischer Organisationen haben bisher nicht vermocht, die venezolanische Regierung zu kippen. Welches „Verbrechen“ haben die venezolanischen Regierungen unter Chávez und Maduro begangen? Sie haben versucht, die Lebenssituation der armen Bevölkerung zu verbessern. Sie haben versucht, einen Teil des Reichtums des Landes der Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen. Die Oligarchie in Venezuela, zwanzig Familien, die sich seit Jahrhunderten Reichtum und Macht im Land teilen, hat begriffen, dass den Armen nur geben kann, wer den Reichen nimmt. Das soll verhindert werden. Mit Gewalt. Die Kampagne gegen die Regierung erinnert an den Putsch in Chile 1973. Auch damals wurde maßgeblich von den USA eine wirtschaftliche Krise provoziert, die das Militär dann als Vorwand für den Sturz und die Ermordung des gewählten sozialistischen Präsidenten Allende nahm. Dass Trump den rechtsradikalen Vertreter der venezolanischen Oberschicht Guaidó als Präsidenten anerkennt, wundert nicht. Er hat ja auch den brasilianischen Faschisten Bolsonaro zum Freund. Aber dass der bundesdeutsche Außenminister Maas sich so unverfroren über Recht und Gesetz hinwegsetzt und sich auf die Seite des Putschisten Guaidó stellt, zeigt einmal mehr, was die wirklichen westlichen Werte sind. In diesem Falle sind die westlichen Werte das venezolanische Öl. Die USA bedrohen Venezuela mit 5000 Soldaten an der Grenze. Die EU stellt Ultimaten. Die venezolanische Bevölkerung wird ausgehungert um endlich aufzugeben. Menschenrechte, Völkerrecht, ein Dreck, wenn es darum geht zu verhindern, dass ein Volk seinen eigenen Weg geht und die Reichtümer des Landes einsetzt für Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheit. Diesem Programm gilt unsere Solidarität." (Hartmut Drewes)

Veranstalter: Bremer Friedensforum und "Bremen-Cuba: Solidarität konkret"

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Online-Flyer Nr. 692  vom 05. Dezember 2019



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