NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 28. April 2017  

zurück  
Druckversion

Aktuelles
VORTRAG ... Jürgen Wagner: NATO-Aufmarsch gegen Russland (19.4., Aachen), Hans Bauer: Recht und Unrecht – Anwalt in zwei deutschen Staaten (19.4., Berlin), Dr. Martin Breidert: Was will BDS (20.4., Kassel), Anton Latzo: 100. Jahrestag der Oktoberrevolution (20.4., Rostock), Edda und Karl-Helmut Lechner: Religiöser Fundamentalismus (22.4., Bitterfeld), Felix Kamella: Lobbyismus in der Bildung (25.4., Köln), Werner Rügemer: Demokratie – ein taktisches Zugeständnis auf Zeit (28.4., Aachen, 18. Friedenstage), Gabriele Krone-Schmalz: Russland verstehen (10.5., Aachen) – AUSSTELLUNG ... Vernissage: 7+1 Freunde zu Gast (22.4., Köln) bis 24.4. Exodus: Sebastião Salgado (Erfurt) ... ArtCologne (26.-29.4., Köln) ... bis 28.4. "Licht ins Dunkel" Wisthleblower ( Berlin), ... bis 14.5. Jos Deenen u.a.: Kunst und Religion (NL/D), ... bis 28.5.: "Das Malik Kabinett" (Veranstaltungen 21.4. / 5.u. 19.5., Berlin) – KUNST IN AKTION ... Kunst Macht Frieden (5.5., Aachen, 18. Friedenstage) – FILM ... "We are here" mit Filmgespräch Sabrina Dittus (27.4., Bremen) – THEATER Weltenbrand-Geschlechterkampf-Kassandra (rohestheater, 28./30.4. u. 4./5.5., Aachen) – KONZERT Mikis Theodorakis: "Das Lied der Erde" (24.5., Düsseldorf) – AKTION Prosteste gegen RWE-Hauptversamlung (27.4., Essen) ... Proteste gegen Bayer Aktionärsversammlung (25./27./28./29.4., Bonn, Köln, Berlin), Prozesse gegen Ende Gelände Aktionen (9./16./23./31.5, Erkelenz)
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool


VORTRAG


Mittwoch, 19. April, 19 Uhr, Aachen
Jürgen Wagner: NATO-Aufmarsch gegen Russland
oder wie ein neuer Kalter Krieg entfacht wird

Evangelisches Erwachsenenbildungswerk, Frere Roger Str. 8-10



Jürgen Wagner, Politikwissenschaftler und Historiker, ist Mitarbeiter der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI), Tübingen (Trägerin des Aachener Friedenspreises 2011): Wir erleben derzeit eine in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Aufrüstung und weltweite Kriegsbeteiligung, einhergehend mit einer zunehmend weiter fortschreitenden Osterweiterung der NATO und massiven Aufrüstung ihrer Ostflanke. Selbst Walter Steinmeier warnte davor, die Lage „durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ weiter anzuheizen. Spätestens seit der Ukraine-Krise ist das belastete westlich-russische Verhältnis in einem Maße eskaliert, dass man von einem neuen Kalten Krieg sprechen kann. Führende NATO-Kommandeure scheuen nicht einmal davor zurück, zu erklären, es sei zwar nicht zwingend, aber doch „sehr wahrscheinlich“, dass es zu einem Atomkrieg mit Russland kommen werde. Bei diesem hochriskanten Spiel mit dem Feuer reklamiert die Bundesrepublik eine Führungsrolle für sich. Sich entwickelt sich aktuell zur „Drehscheibe“ des US- und NATO-Aufmarsches und befindet sich damit bei den Auseinandersetzungen mit Russland an vorderster Front. Dies betrifft nicht zuletzt auch jüngste Bestrebungen, eine massive Militarisierung der Europäischen Union voranzutreiben.

Wie konnte es dazu kommen? Aus Sicht der NATO trägt Russland die alleinige Schuld, unter anderem wegen des Ukraine-Konfliktes. Jürgen Wagner setzt diesem „Narrativ“ auf der Grundlage von Fakten eine kritischere Sichtweise auf die Rolle des Militärbündnisses entgegen.

Veranstalter:
Arbeitskreis Antimilitarisierung im Aachener Friedenspreis e.V
Ev. Erwachsenenbildungswerk Aachen
Antikriegsbündnis Aachen (AKB),
Attac Aachen
pax christi Aachen
VVN-BdA Aachen

https://kraz.ac/events/232/nato-aufmarsch-gegen-russland
http://www.kirchenkreis-aachen.de/erwachsenenbildung/
https://antikriegsbuendnis-aachen.net/antikriegsbuendnis-aachen/




Mittwoch, 19.04.2017, 18 Uhr, Berlin-Hohenschönhausen
Recht und Unrecht – Anwalt in zwei deutschen Staaten

Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, Ribnitzer Straße 1b
S-Bahn Linie S75, S-Bahnhof Wartenberg, Straßenbahn Linien M4 (Richtung Zingster Straße) und M5, Haltestelle RIZ, Bus Linie 256, Haltestelle S-Bahnhof Wartenberg



Es spricht Rechtsanwalt Hans Bauer.

http://rotfuchs.net/




Donnerstag, 20. April 2017, 17 Uhr, Rostock
100. Jahrestag der Oktoberrevolution – überaus Wesentliches aus der unausweichlichen Zukunft

Mehrgenerationenhaus Evershagen, Maxim-Gorki-Straße 52
Buslinien 25 und 38, Haltestelle Maxim-Gorki-Straße



Es spricht Prof. Dr. Anton Latzo.

http://rotfuchs.net/




Donnerstag, 20. April, 19 Uhr, Kassel
Palästina. Was will BDS (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen)?
mit Dr. Martin Breidert

Café Buch-Oase (KulturSaal), Germaniastr. 14



Dr. Martin Breidert war als evangelischer Pfarrer in Hessen-Nassau und in Ghana, später als Dozent für Sozialethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal mit dem Schwerpunkt Menschenrechte tätig. Seit vielen Jahren engagiert er sich gegen die israelische Besatzung für die Menschenrechte und die Verwirklichung des Völkerrechts in Palästina: als stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft, als Mitglied des Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung (BIB) und der BDS-Gruppe Bonn. Wir wollen mit Dr. Martin Breidert unter anderem folgende Fragen diskutieren:

• Welche Entstehungsgeschichte, Zielsetzungen und Wirkungen hat die internationale BDS-Kampagne?
• Welche Unterstützung erfährt BDS in Deutschland und anderen Ländern?
• Mit welchen Widerständen und Gegenargumenten hat BDS in Deutschland zu tun?
• Wie reagiert die Regierung Israels auf BDS?
• BDS knüpft an den Kampf gegen die Apartheid in Südafrika an. Ist es legitim, Israel wie einen Apartheidstaat zu behandeln?
• Gegen wen richtet sich BDS genau: Nur gegen israelische und ausländische Unternehmen, die in den besetzten Gebieten aktiv sind? Gegen alle Unternehmen und Institutionen in Israel?
• Christen in Palästina haben das Kairos-Palästina-Dokument veröffentlicht, in dem die christliche Pflicht zum friedlichen Widerstand gegen die Besatzung betont wird. Dies schließe auch Boykottmaßnahmen ein. Wie stehen die Kirchen in Deutschland zu diesem Dokument?

Wir laden ein zu einer offenen, kontroversen, aber sachlichen Diskussion.
Veranstalter: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft - Regionalgruppe Kassel.

Eintritt: Frei - Spenden willkommen

http://dpg-netz.de
http://cafebuchoase.de
Tel: 0176 / 227 265 11




Samstag, 22. April 2017 - 10.00 Uhr, Bitterfeld-Wolfen
Religiöser Fundamentalismus

Städtisches Kulturhaus. Puschkinplatz 3,



Es sprechen die Theologen Edda und Karl-Helmut Lechner.

http://rotfuchs.net/




Dienstag, 25. April 2017, 19.30 Uhr, Köln
Felix Kamella: Lobbyismus in der Bildung

Humanwissenschaftliche Fakultät, Gronewaldstraße 2
Hauptgebäude, Seminarraum S 131



Vortrag und Diskussion: Lobbyisten von Banken, Großkonzernen und Wirtschaftsverbänden haben die Schule als Handlungsfeld für sich entdeckt. Sie erstellen Unterrichtsmaterialien, veranstalten Schulwettbewerbe oder bilden Lehrer fort. Ziel: Meinungsmache für Profitorientierung und die marktradikale Gesellschaft. Moderner Lobbyismus nimmt nicht nur Einfluss auf die Politik, sondern auch auf Medien und Gesellschaft. Dabei gilt: je früher desto besser - wie bei der Werbung. So vermischen sich private Profitinteressen und kapitalistische Einflussnahme mit dem eigentlich fortschrittlichen öffentlichen Bildungsauftrag - und erscheinen plötzlich "normal".

Felix Kamella vom gemeinnützigen Verein LobbyControl erläutert, wie Lobbyismus an Schulen aussieht und warum er ein Problem ist. Er macht Vorschläge dafür, was LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen dagegen tun können und wie die Politik handeln sollte.

Organisiert von Attac Campus in kooperation mit StaVV
und AK Bildung von Attac Köln, Campus-Gruppe für Köln.
Wir treffen uns dieses Semester jeden Dienstag 19 Uhr an der Uni im Cafe Chaos im Hauptgebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät > Treppab im Keller

Freier Eintritt

http://attac-koeln.de/campus




Freitag, 28. April 2017, 18.30 Uhr, Aachen
Werner Rügemer: Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet...

Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10



Im Rahmen der 18. Aachener Friedenstage trägt Werner Rügemer (Journalist, Buchautor, Referent, Berater, Interventionistischer Philosoph, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland) vor: „Manches aus der verleugneten Geschichte der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, der Vereinigten Staaten von Amerika kam ans Licht der Öffentlichkeit und verschwand wieder.“ Zwar durften wir sieben Jahrzehnte in Frieden leben. Aber die Regierungen, welcher parteipolitischen Couleur auch  immer, unterstützten – erzwungen, mitläuferisch, begeistert – seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland weltweit Kriege und Subversionen. Die Demokratie war und ist keine wirkliche, weil die Mehrheit vom bestimmenden  Eigentum  ausgeschlossen  bleibt. Frieden, Wohlstand und Demokratie waren ein taktisches Zugeständnis auf Zeit, gemacht von mächtigen Opportunisten und Populisten diesseits und jenseits des Atlantiks. 

In seinem aktuellen Buch "Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet Transatlantische Sittenbilder aus Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur" stellt der Autor Veröffentlichungen aus drei Jahrzehnten vor. Dabei geht es nicht nur um die „großen Fragen“ diesseits und jenseits des Atlantiks, sondern um das, was sich in Städten, Kirchen, Unternehmen, Finanzoasen, Straßen, Gerichtssälen und Verwaltungen tat, im Kunst-, Musik- und Literaturbetrieb.

Werner Rügemer ist 2008 der erste Kölner Karlspreisträger der Neuen Rheinischen Zeitung für engagierte Literatur und Publizistik.

Eintritt frei – Spenden erwünscht

http://euregioprojekt-frieden.org

alle Veranstaltungen der 18. Aachener Friedenstage/Flyer
http://euregioprojekt-frieden.org/media/media/pdf/Flyer_2017.pdf




Mittwoch, 10. Mai 2017, 18 Uhr, Aachen
Gabriele Krone-Schmalz: Russland verstehen
Evangelisches Erwachsenenenbildungswerk, Frere Roger Str. 8-10



Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens
Vortrag mit anschließender Diskussion: Gabriele Krone-Schmalz
(Achtung: Termin wird bei der VHS FALSCH - mit dem 17.5. - angekündigt!)

Wie ist es um die politische Kultur eines Landes bestellt, in dem ein Begriff wie „Russlandversteher“ zur Stigmatisierung und Ausgrenzung taugt? Muss man nicht erst einmal etwas verstehen, bevor man es beurteilen kann?
Gabriele Krone-Schmalz bietet in diesem Buch eine Orientierungshilfe für all jene, denen das gegenwärtig in den Medien vorherrschende Russlandbild zu einseitig ist.

Antirussische Vorbehalte haben in Deutschland eine lange Tradition und sind in zwei Weltkriegen verfestigt worden. Auch in der Ukraine-Krise lässt sich ihre Wirksamkeit beobachten. Tatsächlich ist aber nicht nur das Verhältnis zwischen Russland, dem Westen und der Ukraine vielschichtiger, als es der Medien-Mainstream suggeriert, sondern auch die russische Geschichte seit dem Ende des Kalten Krieges. Demokratie und Menschenrechte verbreiten – wer möchte das nicht. Es lässt sich aber sehr wohl über das Tempo und über die Methoden streiten. Und es lässt sich fragen, welche Interessen der Westen unter dem Deckmantel einer Menschenrechtsrhetorik verfolgt.

Der Eintritt ist frei

Veranstalter:
Attac Aachen in Kooperation mit dem EineWeltForum Aachen, dem Evangelischen Erwachsenenbildungwerk im Kirchenkreis Aachen, dem Logoi – Institut für Philosophie und Diskurs und der VHS Aachen

http://www.kirchenkreis-aachen.de/erwachsenenbildung/


#####################################################


AUSSTELLUNG


... bis 28. Mai, Veranstaltungen 13./21.4., 5./19.5., Berlin
Das "Kabinett Malik"

FMP1, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin



Das "Kabinett Malik" öffnet feierlich seine Tore. Vor Hundert Jahren gründet Wieland Herzfelde den legendären Malik-Verlag. Zusammen mit George Grosz, John Heartfield und vielen anderen beeinflussten sie die Ästhetik der Weimarer Republik und wurde ein Anziehungspunkt für die Künstlerinnen und Künstler jener Zeit. Das Münzenberg Forum Berlin nimmt dies zum Anlass und zeigt eine vielzahl von Mappen, Hefte und die berühmten Buchumschläge des Verlages.

Dauer: 3.4.-28.5.2017
Öffnungszeiten:
Do/Fr: 17-21 Uhr
Sa/So: 14-20 Uhr

Eintritt: frei

noch begleitende Veranstaltungen: 

Freitag, 21.4.2017: "Futuristen in Istanbul!", Beginn: 18:30 Uhr   
Freitag, 5.5.2017: "Satire vor Gericht! Der Fall George Grosz" mit Rosa von der Schulenburg und Ana Fonell, Beginn: 18:30 Uhr  
Freitag, 19.5.2017: nd-live   
   
Alle Veranstaltungen/Veranstalter: Münzenberg-Forum

Das Münzenberg-Forum ist ein lockerer Verbund wissenschaftlicher Projektgruppen, von Trägern politisch-kultureller Bildung und Medienunternehmungen. Es fühlt sich der historischen Aufarbeitung der Lebensleistung Münzenbergs und der internationalen Solidaritätsbewegungen verpflichtet, liefert der Forschung eine Plattform und will davon ausgehend Impulse in die analogen und virtuellen Gegenwarten aussenden

www.heartfield-grosz.berlin
https://www.franzmehringplatz.de/events/3236/




Eröffnung: Samstag, 22. April, 19 Uhr, Köln
7+1 - FREUNDE ZU GAST BEI VICTOR DAHMEN
Atelier Victor Dahmen, Schönsteinstr. 3, 50825 Köln



Erneut hat Victor Dahmen sieben Künstler zu sich ins Atelier eingeladen. Paul Avus, Igor Chepikov, Robert Haiss, Christine Kaul, Bernhard Peters, Ingrid Roschek und Andreas Szöke sind dieses Mal zu Gast in Köln-Ehrenfeld.

22.04. bis 07.05.17
Öffnungszeiten:
Di-Fr 17-19:00 h, Sa 14-16:00 h
u.n.V. 0172.253 04 11

Kunstroute Ehrenfeld: 06. + 07. Mai
Öffnungszeiten: Sa 14-22:00 h + So 14-19:00 h

EMPFEHLUNGEN VON KOELN-ART
Arbeiten von Victor Dahmen auf koeln-art
www.koeln-art.de




... bis 24. April 2017, Erfurt
Exodus: Fotografien von Sebastião Salgado

Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7 – Haus zum Roten Ochsen, 99084 Erfurt


Foto: Sebastião Salgado, jade maiwan avenue, Afghanistan

Jahr für Jahr Armut, Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg. Verwerfung globalen Ausmaßes: Ausstellung unter Schirmherrschaft von Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen. Es ist beinahe eine Generation her, seit diese Fotografien zum ersten Mal ausgestellt wurden, und doch hat sich die in ihnen porträtierte Welt nur wenig verändert, weil Jahr für Jahr Armut, Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg Millionen von Menschen dazu treiben, ihre Heimat zu verlassen. Mitunter bleibt ihnen nur die Zuflucht in Flüchtlingslagern, die gleichsam über Nacht zu kleinen Städten anwachsen; in anderen Fällen setzen sie ihre Sicherheit und ihr Leben für den Traum von einem gleichsam mythischen Gelobten Land aufs Spiel. Die Flüchtlinge und Migranten heute scheinen das Produkt aktueller Krisen zu sein, doch die in ihre Gesichter eingeschriebene Verzweiflung wie auch die darin aufschimmernde Hoffnung unterscheiden sich kaum von jenen, die in diesen Fotografien dokumentiert sind.

Eine sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich.
Beinahe alles, was auf der Welt geschieht, ist irgendwie miteinander verbunden. Wir alle sind betroffen von der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen arm und reich, von der globalen Überbevölkerung, von den Folgen der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der Umweltzerstörung, von Scheinheiligkeit und Fanatismus im Dienst politischer Ziele. Die aus ihrer Heimat verstoßenen Menschen sind lediglich die sichtbarsten Opfer einer Verwerfung globalen Ausmaßes.

Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor Kunstmuseen
Tel. +49 361 655-5660, Fax +49 361 655-5669
http://kunstmuseen.erfurt.de/kunsthalle
kunsthalle@erfurt.de

Dienstag bis Sonntag: 11 – 18 Uhr
Donnerstag: 11 – 22 Uhr
Führung mit Viola Basler im März
Sonntag, 26.03. 11.15 Uhr

siehe auch

Erfurts traditionsreiche Kulturstätte wieder eröffnet
Sebastião Salgado in Erfurt, Von Uwe Pohlitz
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23640



Donnerstag - Samstag, 26. - 29. APRIL 2017, Köln
51. INTERNATIONALER KUNSTMARKT ART COLOGNE

Koelnmesse, Messeplatz 1, 50679 Köln



Seit 1967 ist die ART COLOGNE Treffpunkt der internationalen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Bekannt geworden als die älteste Kunstmesse weltweit, versammelt die ART COLOGNE heute jährlich rund 200 renommierte Galerien mit qualitativ hochwertigen Arbeiten aller Preissegmente von über 2.000 Künstlern der Klassischen Moderne bis zur neuesten cutting-edge Art junger aufstrebender Galerien. Gegründet einst von Klaus Staeck und Joseph Beuys.

Darüber hinaus präsentiert die ART COLOGNE mit dem Sektor NEUMARKT die zentrale Plattform für „cutting edge art“ junger Galerien, die maximal zehn Jahre alt sind. Zusätzlich gibt es im Sektor NEUMARKT kuratierte Präsentationen und besondere Projekte von Galerien aller Altersklassen. Einst gab es den offenen NEUMARKT der Künste am Kölner Neumarkt ...

http://www.artcologne.de/ART-COLOGNE/F%C3%BCr-Besucher/Eintrittskarte/index.php
Tageskarte     21,25 EUR (Vorverkauf)
2-Tage-Karte     29,75 EUR (Vorverkauf)
Abendkarte    17,00 EUR (Vorverkauf) ab 16h, 29.04. ab 15h

Telefon +49 221 821-0
Telefax +49 221 821-2574

www.artcologne.de/ART-COLOGNE




... bis 28. April, Berlin
"Licht ins Dunkel"
– Whistleblower
Alte Jakobstr. 79/80 (Sitz DJV), 10179 Berlin



Demokratie lebt vom öffentlichen Diskurs. Dazu braucht sie Whistleblower, die genau jene Missstände offenlegen, die die Mächtigen an den Schaltstellen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gern vertuschen oder unter Geheimschutz stellen. Whistleblower können oft als einzige aufgrund ihres Insider- und Expertenwissens Alarm schlagen, wenn sie Rechtsbrüche und gravierendes Fehlverhalten oder Gefahren für Gesundheit und Umwelt, Demokratie und Frieden bemerken. In seiner Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen“ präsentiert Whistleblower-Netzwerk (WBNW) gemeinsam mit dem Fotografen Petrov Ahner 26 deutsche Whistleblower-Fälle und die Schicksale ihrer Protagonisten. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von der gesellschaftlichen Bedeutung der Informationen, die durch WB bekannt geworden sind, aber auch von den rechtlichen Risiken, denen Whistleblower in allen Berufsfeldern nach wie vor ausgesetzt sind. Seit seiner Gründung hat Whistleblower-Netzwerk mit dieser Wander-Ausstellung zur Publizität und gesellschaftlichen Akzeptanz von Whistleblower-Fällen beigetragen. Es ist uns gelungen, das Interesse über den Einzelfall hinaus am aufklärerischen Sinn und demokratischen Nutzen des Whistleblowing zu wecken.

Von den neu geschaffenen Sicherheits- und Kontrollgesetzen im „Anti-Terror-Kampf“ und ihrem Abschreckungscharakter für Whistleblower sind direkt oder indirekt auch der Journalismus und die Pressefreiheit betroffen. Zusammen mit dem djv (Deutscher Journalistenverband) laden wir ein zur
Ausstellungseröffnung in den Räumen des djv (Deutscher Journalistenverband) mit Annegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower Netzwerk e.V. und Tatiana Bazzichelli, künstlerische Direktorin des „Disruption Network Lab“, Kunstquartier Bethanien in Berlin.

http://www.whistleblower-net.de/blog/2017/03/27/ausstellungseroeffnung-licht-ins-dunkel-am-7-april-in-berlin/
http://www.whistleblower-net.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-04-07_Einladung_Ausstellung.pdf




... bis 14. Mai, (NL), 14 Uhr (D) KUNST UND RELIGION
Jos Deenen in Doppel- und Gruppenausstellung

Museum Katharinenhof in Kranenburg
und Kunstmagazijn Nijmegen, Dauer: 19.02.2017 bis 14.05.2017


 
Für ‘Kunst und Religion/ Kunst en Religie’ reagieren fünfzehn Künstler (Bart Jansen, Andreas Hetfeld, Bart Jansen, Bars Janboud, Birgit Brebeck-Paul, Casper ter Heerdt, Dagmar Reichel, Dini Thomsen, Gerhard Stephanus de Groot, Jan Tregot, Jos Deenen, Jutta Rohwerder, Lutz Baumann, Martje Verhoeven, Rachel Kruithof en Selma Dronkers) aus der Grenzregion in ihrem Werk auf das Thema Religion. Während sich West-Europa stets mehr zu einer säkularen Gesellschaft entwickelt zu haben scheint, ist Religion in der sozialen Debatte dennoch omnipräsent; von einem Niqab-Verbot bis hin zu Missbrauch-Skandalen.In der Exposition ‘Kunst und Religion/ Kunst en Religie’ wird untersucht, inwiefern Religion noch eine Rolle in der Kunst spielt. Gleichzeitig wird erforscht, wie Kunst sowohl auf die aktuellen gesellschaftlichen Aspekte rundum Religion reagiert, sich aber auch mit der spirituellen, sinngebenden und mystischen Seite dieser verbindet. Im Museum Katharinenhof reagieren die teilnehmenden Künstler mit ihren Werken auf die religiösen Objekte der Kollektion des Museums.
Die Ausstellung ist die Erste aus der neuen Zusammenarbeit zwischen
Museum Katharinenhof und dem Kunstmagazijn Nimwegen.

noch Programm (niederländisch)
Lezing / Lesung Kunstmagazijn: Woensdag 29.maart 2017, 20:00 uur. ‘Wat heeft Kunst met Religie te maken?’, door Prof. Jean Pierre Wils

Entree: gratis / Eintritt frei

www.de-nl-kunst.eu
http://kunstmagazijn.nl/dubbelexpositie-kunst-en-religie-in-kranenburg-en-nijmegen/




... bis 28. Mai 2017, Frankfurt  
DANUBE REVISITED. THE INGE MORATH TRUCK PROJECT
DONAUREISE. AUF DEN SPUREN VON INGE MORATH

FFF Fotografie Forum Frankfurt
Braubachstr. 30-32, 60311 Frankfurt (Main)


Lurdes R. Basolí, Maria – I 2014, © Lurdes R. Basolí
 
Olivia Arthur » Lurdes R. Basolí » Kathryn Cook » Jessica Dimmock » Claudia Guadarrama » Claire Martin » Emily Schiffer » Ami Vitale » Inge Morath » Neun Frauen, acht Länder, ein Fluss: Unter dem Titel DONAUREISE. AUF DEN SPUREN VON INGE MORATH präsentiert das Fotografie Forum Frankfurt einen fotografischen Roadtrip quer durch Europa. Und es feiert zugleich die Rolle der Frauen in der zeitgenössischen Dokumentarfotografie. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Fundación Telefónica Madrid entstanden ist, zeigt mehr als 100 Arbeiten der acht internationalen Fotografinnen Olivia Arthur (GB), Lurdes R. Basolí (E), Kathryn Cook (USA/CH), Jessica Dimmock (USA), Claudia Guadarrama (MEX), Claire Martin (AUS), Emily Schiffer (USA) und Ami Vitale (USA). Alle acht sind Preisträgerinnen des "Inge Morath Awards", der jährlich von der Magnum Foundation und der Inge Morath Foundation an herausragende junge Fotojournalistinnen vergeben wird. Ergänzt wird die Schau mit Originalfotografien von Inge Morath (1923–2002) selbst.

Die gebürtige Österreicherin gilt als Pionierin des Fotojournalismus. 1951 begann sie ihre Laufbahn als Fotografin, von 1953 bis 1954 arbeitete sie als Assistentin für Henri Cartier-Bresson, 1955 wurde sie als erste Frau Mitglied in der Agentur Magnum Photos. Für ihre Fotodokumentationen, Bücher und Aufträge reiste sie in zahlreiche Länder der Welt – und immer wieder auch an die Donau. 1958 unternahm sie eine erste fotografische Expedition entlang der Donau, scheiterte jedoch am Eisernen Vorhang. Auch später, als sie längst mit ihrem Mann, dem US-Schriftsteller Arthur Miller, in den USA lebte, zog es sie fotografisch immer wieder an »ihre« Donau. Anfang der 1990er Jahre entstanden während verschiedener Aufenthalte auf Einladung der Galerie Fotohof Salzburg einzigartige Aufnahmen vom Fluss und dem Leben an seinen Ufern, auch in den Ländern des ehemaligen Ostblocks.

T +49 (0)69-291726
contact@fffrankfurt.org
www.fffrankfurt.org
Di-So 11-18 Uhr | Mi 11-20 Uhr
http://photography-nowcom.cmail19.com/t/j-l-ujjykrl-yhdjtjlt-d/


#####################################################


KUNST in AKTION


... bis 3. Mai 2017, Köln
Beate Haltern Skulptur und Malerei

Galerie Rolf Hartung , Mühlenbach 18 , 50676 Köln , (Nähe Heumarkt)     



Die seit 2 Jahren bestehende "Galerie Rolf Hartung" wird einen neuen Bereich der Skulpturen mit Schwerpunkt aus dem Material Beton ("BETONGALERIE") mit einer Ausstellung von BEATE HALTERN eröffnen.

Vorführung und selbst ausprobieren vom "Betonschnitzen". Dieses neue / alte Material kann mittlerweile durch die langjährige Entwicklungsarbeit des Ingenieur und Tüftlers Sven Backstein vom "Betoncafè" geschnitzt, gegossen, modeliert und gefärbt werden und eröffnet so eine neue Welt der Skulpturen, Malerei, Möbel und vieles mehr. Im Gegensatz zu Ton muss es weder lasiert noch gebrannt werden und ist für Innen- und Außenbereich ideal. Die Oberflächen können gewachst, geölt, gestrichen oder anders kreativ verändert werden. Der Galerist Rolf Hartung ist selber Maler und Bildhauer, arbeitet im Beton Cafè Team und leitet Kurse, die neu in "BETONGALERIE und BETONCAFÈ Rolf Hartung" angeboten werden.

Di-Fr 15-19h u.n.V.
0176 7035 8640

www.betoncafe.com
www.galerieundantiquariat.de




Freitag, 5. Mai 2017, 18.30 Uhr, Aachen
KUNST MACHT FRIEDEN, 18. Aachener Friedenstage

Citykirche St. Nikolaus, An der Nikolauskirche 3



Bislang heißt Politik so viel wie Management der Interessen der jeweiligen Gruppe im Kampf gegen Andere. So hat Machtgewinn und Machtausübung gegenüber anderen Gruppen Priorität. Politik sollte die Kunst des Zusammenlebens in Frieden und Freiheit sein. Die Stilmittel der Kunst machen eine Verwirklichung der  humanistischen Prinzipien möglich, um die Grundlagen der Politik zu verändern.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes der Aachener Friedenstage sind in jedem Jahr nicht nur die Vorträge hochqualifizierter  Referenten,  sondern  auch die enge Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern der Region. Unter dem Thema KUNST MACHT FRIEDEN Die Macht der Worte sind in diesem Jahr mit einer Kirchenrauminstallation und Performance beteiligt: die bildenden Künstler Gerd Lebjedzinski (NL), H.-W. Menges-SPELL (D), Gerda Zuleger (D), die Schauspielerin Barbara Portsteffen (D), der Rezitator Andreas Grude (B), die Butho-Tänzerin Mieke Verhooren (NL), die Musiker Lasse Lemmer (D), Stephan Heinen (D)

Eintritt frei. Spenden erwünscht.

http://euregioprojekt-frieden.org
alle Veranstaltungen der 18. Aachener Friedenstage/Flyer
http://euregioprojekt-frieden.org/media/media/pdf/Flyer_2017.pdf


#####################################################


FILM


Donnerstag, 27 April 2017, 19-21.30 Uhr, Bremen
"We Are Here" von Sabrina Dittus

Übersee-Museum Bremen, Bahnhofspl. 13, 28195 Bremen



Film und Filmgrespräch "We Are Here“ - über das schwierige Leben der Kinder in Gaza, mit der Regisseurin Sabrina Dittus 19 Uhr, Überseemuseum, Bahnhofsplatz 13,  VA: Nahost-Arbeitskreis Bremen, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., ICAHD (Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung), Bremer Friedensforum, biz (Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung) in Kooperation mit dem FilmBüro Bremen e.V. [im Rahmen der Veranstaltungsreihe "50 Jahre israelische Besatzung. 70 Jahre UN-Teilungsplan. 100 Jahre Balfour-Erklärung. Wo bleibt Palästina?"]

Junge Schauspieler und Schauspielerinnen des ASHTAR Theatres stellen in selbst geschriebenen Monologen den Leidensweg und die Hoffnungen in Gaza dar. Sie wollen der Welt zurufen „Wir sind noch hier“!

Sabrina Dittus ist die Autorin des Films „Milliarden für den Stillstand“ und eine der Preisträgerinnen des 19. Dokumentarfilm Förderpreises.
einmaliger Termin

http://www.filmbuero-bremen.de/home/
http://nahost-forum-bremen.de

www.bremerfriedensforum.de
0421/3961892
0173/4194320


#####################################################


THEATER


28./30. April 2017 und 4./5. Mai 2017, Aachen
Weltenbrand-Geschlechterkampf-Kassandra

Mies-van-der-Rohe-Schule, Berufskolleg für Gestaltung und Technik
Neuköllner Straße 15, 52068 Aachen (Aula)



Im Jahr der Amtsübernahme des amerikanischen Präsidenten Donald Trump spielen wir mit Bezug auf die aktuellen weltpolitischen Brandherde unsere neue Eigenproduktion "Weltenbrand- Geschlechterkampf-Kassandra"  mit Motiven aus Christa Wolfs Roman „Kassandra“.

Die diversen Kriegsherde haben in unseren Augen nicht nur Macht-, Herrschafts- und Gewinnstreben als Ursache, sondern es ist auch ein Geschlechterkampf entbrannt, in dem die weltweiten patriarchalischen Herrschaftsstrukturen versuchen, die Emanzipation der Frau zurückzudrängen. An deren Stelle treten in der Regel  ein von Männern initiierter neu aufkommender Nationalismus, religiöser Extremismus und politischer Despotismus.

Christa Wolfs Roman thematisiert in zeitloser, klassischer  Form das Aufkommenden des Krieges und problematisiert dessen Ursachen und Mechanismen. Er dient uns als literarisches Rückgrat für unsere diesjährige Produktion, die darüber hinaus auf dokumentarisches Material und eigenen Texte zurückgreift und versucht in eindringlichen Bildern nachdenklich zu machen und wachzurütteln. (Eckhard Debour, rohestheater)

Alle Termine – Beginn 20 Uhr
Sonntag, 30. April 2017 – Beginn 18 Uhr!
 
Eintritt 9 €, für Schüler und Studenten 5 €.
www.rohestheater.de.


#####################################################


KONZERT


Mittwoch, 24. Mai 2017, 20 Uhr, Düsseldorf
Theodorakis Classics: "Das Lied der Erde"

MENDELSSOHN-SAAL der Tonhalle, Ehrenhof 1      


Mikis Theodorakis kommt zu diesem Konzert nach Düsseldorf!

THEODORAKIS Symphonie Nr. 2 für Kinderchor, Klavier und Orchester "Das Lied der Erde", Symphonie Nr. 3, 3. Satz für Mezzosopran, Chor und Orchester, KAROZAS Homage an Theodorakis: Der Klang der Utopie (Arr.: Alexandros Karozas), DÜSSELDORFER SYMPHONIKER
   
"Mein ganzes Leben war ein endloser Kampf zwischen dem Ideal und der Wirklichkeit, dem Alltäglichen und der Vision." Mikis Theodorakis ist eine politische Ikone - "der Che Guevara Europas" (Roger Willemsen). Er ist musikalischer Botschafter seines Landes: Mit Folklore, Film und Avantgarde hat er Furore gemacht. Der 92-Jährige mischt sich noch immer ein - kraftvoll in Wort und Tat. Wir widmen ihm ein Konzert, in dessen Zentrum seine große 2. Symphonie "Das Lied der Erde" steht, von der Theodorakis sagt, sie sei "der musikalische Ausdruck für die Tragödie der Zeit". Dazu gibt es das bewegende Adagio aus der 3. Symphonie und als Uraufführung eine Hommage mit seinen bekanntesten Melodien.

Preise 29 - 77 Euro
50 % ERM. F. SCHUELER UND STUDENTEN
EINE KOOPERATION ZWISCHEN GREECE ON TOUR UND DER TONHALLE DÜSSEDORF
Telefon: 0211 - 8996 123
http://www.tonhalle.de/reihen/reihe/Komet/Theodorakis-3.-Symphonie/


#####################################################


AKTION


Donnerstag, 27. April, ab 8 Uhr, Essen
RWE - Hauptversammlung / Proteste

Messe/Gruga



Während andere Energieversorger aktiv werden, übernimmt RWE noch immer keine Verantwortung für seine Kohlelieferkette. Der Konzern importiert weiterhin „Blutkohle“ aus Kolumbien, obwohl dort Gewalt und Morde zunehmen. RWE hält Anteile an Blackhawk Mining LLC. Diese Firma betreibt das verheerende Mountaintop Removal-Abbauverfahren.

Rote Karte für die Gesundheitsgefährdung! RWE gibt zwar vor, die geltenden EU-Grenzwerte z.B. für Feinstaub-Emissionen einzuhalten. Tatsächlich nimmt RWE aber keine Rücksicht auf die Gesundheit von Menschen in der Region und Beschäftigten im Rheinischen Braunkohlerevier. RWE nimmt Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle in Kauf. Feinstaub- und Stickoxidemissionen (NOX) sind für die menschliche Gesundheit sehr gefährlich. NOX führt zu Asthma und Herz-Kreislauferkrankungen und verursacht pro Jahr allein in Deutschland mehr als 10.000 vorzeitige Todesfälle. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO hat die Krebsgefahr durch Feinstäube auf die höchstgefährliche „Gruppe-1-Karzinogen“ hochgestuft.
Ultrafeinstäube (UFP) dringen über die Lunge in unsere Blutbahn ein und verteilen sich in alle Organe. Sie sind stark gesundheitsgefährdend und oft krebserregend. Schon bei einer geringen Zunahme z.B. um 10% des EU- Wertes für Feinstäube in der Atemluft sind Schwangere bzw. ihre Föten besonders betroffen: Es werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 18% zu leichte Kinder

aus: Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der RWE AG am 27. April 2017 mit dem Ziel: Die Mitglieder des Vorstands der RWE AG werden nicht entlastet.

http://www.kritischeaktionaere.de/rwe.html
http://www.attac-koeln.de




Freitag, 28. April 2017, Hauptversammlung BAYER AG, Bonn
Samstag, 29. April 2017, Demo, Berlin
weitere Termine (auch Vorbereitung!) s.u.


BAYER/MONSANTO



Gefahr für alle!


Am Freitag, 28. April 2017 findet in Bonn die diesjährige Hauptversammlung des BAYER-Konzerns statt. Es treffen sich die AktionärInnen, um ihre Gewinne für 2016 zu kassieren. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren ruft auf, den BAYER-Verantwortlichen und den AktionärInnen des Konzerns zu zeigen, was die Welt von dem Zusammenschluss von BAYER mit MONSANTO hält. Kritische AktionärInnen, unterstützt von Hunderten traditioneller AktionärInnen werden in der Hauptversammlung an den Mikrofonen ihrem Unmut Luft machen. Vor den Toren der HV werden sich VertreterInnen des Widerstands aus allen Kontionenten zusammenfinden. Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Geschädigte von BAYER-Produkten, VertreterInnen aus den Belegschaften der Werke, Ärztinnen und Ärzte, VerbraucherschützerInnen, AnwohnerInnen - kurz, Menschen aus aller Welt und über alle Berufe hinweg werden protestieren.

Im Mai 2015 wurde bekannt, dass BAYER den MONSANTO-Konzern schlucken möchte. Seit Mai 2015 mobilisiert die Coordination gegen BAYER-Gefahren die internationale Weltöffentlichkeit, um gegen die Gefahr eines bisher noch nie dagewesenen Monster-Konzerns Widerstand zu leisten.
Nicht ohne Erfolg: Im Oktober 2015 bereits wurde in Den Haag das große internationale MONSANTO-Tribunal ausgerichtet. Seitdem machen konzernkritische Gruppen in aller Welt Front gegen den Zusammenschluss. Die Kartell-Behörden in 52 Ländern sehen sich massiven Protesten ausgesetzt und sind aufgefordert, dem Zusammengehen von BAYER und MONSANTO nicht zuzustimmen.

http://www.cbgnetwork.org/1.html


BONN
Dienstag, 25. April 2017, 19.30 Uhr

Kick off Veranstaltung
“Stop BAYER/MONSANTO“
[Veranst.: CBG/IFOAM/Navdanya]
Universität Bonn, Hörsaal XVII
im Hauptgebäude
Regina-Pacis-Weg 1 / Am Hof 1
(U-Bahn-Station Universität/Markt)

KÖLN
Donnerstag, 27. April 2017, 19:30 Uhr

Internationales Townhall Meeting
[Veranst.: IFOAM/Navdanya]
Universität Köln, Aula 1
im Hauptgebäude 100,
Albertus-Magnus-Platz

BONN
Freitag, 28. April 2017

von 7 Uhr bis 10 Uhr morgens
Aktionen/Demonstration
„Stop BAYER/MONSANTO!“
vor der Hauptversammlung
des BAYER-Konzerns
[Veranst.: Coordination gegen
BAYER-Gefahren (CBG)]
World Conference Center Bonn,
Platz der Vereinten Nationen

BONN
Freitag, 28. April 2017
8.30 Uhr bis 10 Uhr morgens
Kundgebung in Bonn
„Stop BAYER/MONSANTO!“
vor der Hauptversammlung
des BAYER-Konzerns
[Veranst.: Coordination gegen
BAYER-Gefahren (CBG)]
World Conference Center Bonn,
Platz der Vereinten Nationen

BONN
Freitag, 28. April 2017
10 Uhr morgens bis 18 Uhr abends
Aktionen und Reden der
Kritischen BAYER-
AktionärInnen der CBG
in der Hauptversammlung
des BAYER-Konzerns
World Conference Center Bonn,
Platz der Vereinten Nationen

BONN
Freitag, 28. April 2017, 11 Uhr
Internationale Pressekonferenz
„Stop BAYER/MONSANTO!“
zur Hauptversammlung
des BAYER-Konzerns
[Veranst.: CBG/IFOAM/Navdanya]
IFOAM-Büro,
Charles-de-Gaulle-Straße 5, 53113 Bonn

BERLIN
Samstag, 29. April 2017

14 Uhr nachmittags
Demonstration in Berlin
„Stop BAYER/MONSANTO!“
[Veranstalter: Initiative „Stop
BAYER/MONSANTO“]
Auftaktkundgebung Berlin,
Petersburger Platz



Dienstag, 9. Mai 2017, 9 Uhr, Erkelenz
Prozesse gegen EG EndeGelände Aktionen

Amtsgericht Erkelenz


Folgende Termine zu Ende Gelände 2015 stehen an:

9.5. und 23.5.2017 Amtsgericht Erkelenz, jeweils 9 Uhr, Vorwurf: Hausfriedensbruch
16.5. Amtsgericht Erkelenz, Vorwurf: Landfriedensbruch
31.05., 12.06., 26.06. jeweils 9 Uhr Amtsgericht Erkelenz, Vorwurf: Landfriedensbruch
13.07.2017, 13 Uhr, Amtsgericht Erkelenz, Vorwurf: Hausfriedensbruch

Bei allen Prozessen ist Öffentlichkeit ausdrücklich erwünscht! Kommt vorbei, macht Soliaktionen, schreibt Solierklärungen und macht Fotos. Schickt alles gerne an antirrr@riseup.net (unser Schlüssel). Wir werden’s hier auf der Seite veröffentlichen. zu den Prozessberichten

Achtet auf Ankündigungen und haltet euch auf dem Laufenden!
Niemensch wird allein gelassen!

http://antirrr.blogsport.de/2016/08/09/prozesse-eg-2015/


::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
alle Angaben ohne Gewähr

Online-Flyer Nr. 609  vom 19.04.2017

Druckversion     



Startseite           nach oben

KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP


Der würgende Tod II: geheimes Patent für V-Kampfstoffe
Aus dem KAOS-Kunst- und Video-Archiv
FOTOGALERIE