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Aktueller Online-Flyer vom 18. Dezember 2017  

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Kultur und Wissen
Das große Geschäft der Gamescom in Köln
Verherrlichung von Kriegsspielen ist wieder in
Von Maria Mies

Das Kölner Stadtbild wird in diesen Tagen geprägt von Werbung für die Computer“spiel“messe Gamescom – von fröhlich dreinschauenden Familien und Szenarien aus der Kriegs“spielkiste“ bis hin zum comicartig aufgemachten „Suicide Squad“, einem Selbstmord-Kommando, bei dem Daddys Lil Monster einen (Baseball) Schlagstock schwingt, wie er – auch von jungen Frauen – bei der faschistischen Treibjagd in Odessa im Mai 2014 zum Einsatz kam. Alles nur eine Frage der dauerhaften Konditionierung und des richtigen Feindbildes. Die emeritierte Kölner Soziologie-Professorin Maria Mies ist entsetzt. 2009 initiierte sie den Aufruf gegen Computergewalt. Der ist heute aktueller denn je, zumal alle Risiken des übelsten Mordhandwerks weggeschummelt werden. (Die Redaktion)


Battlefield-1-Werbung (von Electronic Arts EA) Kriegsspiel aus dem Ersten Weltkrieg mit „dynamischem Wetter, das als Teil eines größeren Immersionsökosystems auftreten kann... Dynamisches Wetter gibt jedem Spiel etwas Besonderes und führt zu unvergesslichen Momenten, die sich einzigartiger anfühlen – persönlicher“. Wie sich Giftgas und Leichengeruch anfühlen, wird nicht vorgestellt.

Am 17. August 2016 öffnete Europas größte Computerspielmesse ihre Tore in Köln. Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte einen Ankündigungstext unter der harmlos klingenden Überschrift: „Basteln an fantastischen Welten“. Im ganzen Artikel geht es nur um die gigantischen Ausmaße, die 1000 Quadratmeter des verbauten Areals,  die Breite der Leinwände, die fantastischen „Welten“  und Möglichkeiten dieser virtuellen „Spiele“. Der Originator (Begründer) und Hauptbetreiber der Gamescom ist wie in früheren Jahren Electronic Arts. Die Firma hat inzwischen einen Sitz in Köln. Über die verschiedenen Inhalte der diversen Playstations und Spiele erfährt der Leser so gut wie nichts. Nur am Schluss steht: „Als weiteren optischen Höhepunkt erwarten die Besucher – passend  zum Szenario des beworbenen Spiels „Battlefield 1“ zwei maßstabsgetreue Fahrzeuge aus dem 1. Weltkrieg“. Also, Kriegsveteranen  können in Kriegsnostalgien schwelgen. Kinder und Jugendliche können sich über den „Fortschritt“ der Kriegstechnologie freuen. Electronic Arts kann durch die diesjährige Gamescom eine ungeheure Nachfrage nach Kriegsspielen erwarten. Und die Waffenindustrie kann sich auf weitere Kriege freuen. Denn „Krieg ist gut für die Wirtschaft“.

Selbst in den Kölner Dom hält die Computer-Messe Einzug, und der Dompropst sei begeistert, heißt es. Der Hausherr des Domes zählt mit einer Lichtperformance mit Duftbeigabe (Weihrauch statt Verwesung) auf junges Publikum, das die Erwartungen eines Weltjugendtages übertrifft. Die Erinnerung an das Soldaten-Koppelschloss mit der Prägung „Gott mit uns“ aus dem Ersten Weltkrieg rundet den Irrwitz des Aberglaubens ab. Adolf Hitler schätzte besonders die gläubigen Soldaten, und Kardinal Meisner befand in seinen zelebrierten Soldatengottesdiensten schlicht: „In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher“.

Vor Jahren haben meine Kollegin Elke Ostbomk-Fischer und ich eine breite Protestbewegung gegen diesen „Krieg in den Köpfen und den Herzen“ gestartet. Tausende Menschen und Organisationen haben unseren Aufruf damals unterschrieben, darunter Künstler, Pädagogen, Psychologen, Kriminalbeamte und der damalige Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann.


AUFRUF

Wie kommt der Krieg in die Köpfe -und in die Herzen?
Kölner Aufruf gegen Computergewalt


1. Killerspiele sind Landminen für die Seele

5-, 15-und 25jährige sitzen heute Stunden, Tage und Nächte vor Computern und Spielekonsolen. In „Spielen“ wie „Counter-Strike“, „Doom 3“, „Call of Duty“, „Halo 3“, “Crysis”, “Grand Theft Auto IV“ u.a. üben sie systematisches und exzessives Töten mit Waffen vom Maschinengewehr bis zur Kettensäge. Sie demütigen, foltern, verstümmeln, zerstückeln, erschießen und zersägen Menschen an ihren Bildschirmen.

Längst ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Mediengewalt und vor allem Killerspiele verheerende Wirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche haben.

Ebenso ist im Alltag von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern längst unübersehbar, dass Kinder und Jugendliche durch Computerspiele aggressiver, gewalttätiger und abgestumpfter werden. Belegt ist: Je brutaler die Spiele sind und je mehr Zeit die Kinder damit vergeuden, desto schlechter sind die Schulleistungen.

Viele Eltern sind verzweifelt, Lehrerinnen und Lehrer haben mit steigender Brutalität und Schulversagen zu kämpfen.

2. Killerspiele sind aktives Kriegstraining

Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten „Spiele“ sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität: Sie erzeugen Angst, Stress und andauernde Adrenalinschübe. Sie erzwingen unmittelbare Handlungen in einem Reiz-Reaktions-Schema und verhindern so gezielt kritische Distanz und Mitgefühl. Die virtuellen Räume und die reale Welt durchdringen sich, werden ununterscheidbar. Der „Spielraum“ unserer Kinder und Jugendlichen entspricht der Wirklichkeit des Kampfes von Soldaten in den völkerrechtswidrigen Kriegen z.B. im Irak und in Afghanistan. Vor genau solchen Zielmonitoren sitzen Panzer-, Flugzeug-und Hubschrauberbesatzungen und schießen wirkliche Menschen einzeln ab – gelernt ist gelernt.

3. Wer profitiert vom Krieg in den Köpfen?

Die „Global Player“ der Spieleindustrie profitieren in einer stagnierenden globalen Wirtschaft vom größten Wachstumsmarkt. Die Computerspielbranche hat einen weltweiten Jahresumsatz von über 30 Milliarden Euro. Computerspiele sind gigantische Geldmaschinen: Die Branche wächst zweistellig, die Rendite ist riesig, denn Computerspiele sind teuer bei geringen Investitionen. Dieser boomende Markt wird in Deutschland sogar staatlich gefördert.

Zudem arbeiten Computerspielindustrie und Militär in Forschung, Entwicklung und Anwendung eng zusammen: Spielentwicklung und Forschungen über militärische Simulationen ergänzen einander. Die US-Armee setzt Computerspiele zur Anwerbung von Soldaten ein (z.B. www.americasarmy.com). Games-Konzerne dienen somit als Teil des militärisch-industriell-medialen Komplexes dazu, mit „Spielen“ die künftigen Soldaten heranzuziehen. Das Alltagsleben wird vom Krieg durchdrungen, um Akzeptanz für die derzeitigen und künftigen Kriege zu schaffen. Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz. Warum also wird hiergegen nichts unternommen?

4. Komplizen, Kollaborateure und Profiteure der Killer-Industrie

Die Entwicklung von Computerspielen wie die Verharmlosung ihrer Wirkungen funktionieren nur, weil Wissenschaftler und Hochschulen seit langem mitspielen. Hochschulen richten Studiengänge für die Games-Industrie ein und Wissenschaftler kreieren eine neue Sprache, die die Wirklichkeit verschleiert statt aufzuklären: Mit Nebelbegriffen wie „Medienkompetenz“ und „Rahmungskompetenz“ wird pseudo-wissenschaftlich suggeriert, dass Kinder und Jugendliche mit Killerspielen sinnvoll „umgehen“ könnten, ohne seelischen und körperlichen Schaden zu nehmen. Die Spiele sind aber gerade so angelegt, dass dies nicht möglich ist.

Kritik an Computerspielen wird als „unwissenschaftlich“ diffamiert. Tatsächlich gibt es aber keinen sogenannten „Wissenschaftsstreit“: Über 3500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität.

Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriellmedialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstützung der Games-Industrie. Die Hochschulen bekommen kaum mehr staatliche Gelder und werden so immer mehr zum Dienstleister der Industrie. So wird wissenschaftliche Korruption und Abhängigkeit von Wirtschaft und Militär geradezu provoziert.

Auch die Politik macht sich zum Handlanger dieser Interessen: Derzeit laufen Beschlussanträge im Bundestag, die Computerspiele zum „Kulturgut“ erklären wollen. Gelten Gewaltspiele als „Kunst“, kann damit aber der Jugendschutz ausgehebelt werden.

Die staatliche „Bundeszentrale für politische Bildung“ beteiligt sich zudem seit Jahren an der Verharmlosung von Gewaltspielen. Hier veröffentlichen nahezu ausschließlich solche „Medienpädagogen“, die der Games-Industrie nahestehen und deren Schriften offen für Gewaltspiele werben. So finanzieren die Bürger mit ihren Steuergeldern ihre eigene Desinformation. Die Bundeszentrale verstößt damit gegen den grundgesetzlichen Auftrag zur Friedenserziehung.

5. Wer verantwortlich ist

Verantwortlich sind also nicht Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, denen die Bewältigung der Folgen immer zugeschoben wird. Verantwortlich sind Hersteller und Kriegsindustrie; die inflationäre Verbreitung der Spiele ist politisch gewollt und wird von „Wissenschaft“ und Medien bereitwillig vorangetrieben.

Tatsächlich brauchen Kinder und Jugendliche nicht „Medienkompetenz“, sondern eine Medienbildung, die Herzensbildung mit einschließt. Kinder und Jugendliche müssen an die sinnvolle und mitmenschliche Bewältigung der realen Aufgaben unserer Zeit herangeführt werden. Daher müssen Eltern, Lehrer und alle Bürger die Verantwortlichen benennen und zur Rechenschaft ziehen.

Wir lassen nicht zu,
  • dass die Köpfe und Herzen unserer Kinder weiterhin durch Killerspiele mit Krieg und Gewalt vergiftet werden;
  • dass Kinder und Jugendliche zu Tötungsmaschinen auf den virtuellen und realen Schlachtfeldern dieser Welt abgerichtet werden;
  • dass neue Feindbilder geschaffen und Fremdenfeindlichkeit verbreitet wird;
  • dass die humanen und zum Frieden verpflichtenden Grundlagen unserer Gesellschaft zugrundegerichtet werden und Krieg zur Normalität wird;
  • dass Menschenrechte, Grundgesetz und Völkerrecht durch Gewaltspiele unterminiert werden.
Wir fordern,
  • dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen für Kinder und Erwachsene verboten werden -denn Krieg ist nicht nur schlecht für Kinder, sondern auch für Erwachsene;
  • dass die „Bundeszentrale für politische Bildung“ verharmlosende Schriften zurückzieht und gemäß ihrem Auftrag über den tatsächlichen Stand der Forschung informiert;
  • dass Wissenschaftler ihre Finanzierung durch die Games-Industrie offenlegen;
  • dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum „Kulturgut“ erklären wollen, zurückziehen;
  • dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstützung erhält;
  • dass Medienbildung über die tatsächliche Wirkung von Gewaltdarstellungen aufklärt und zum Frieden erzieht;
  • dass Politiker, Wissenschaftler und Medienvertreter ihrem Auftrag gerecht werden, dem Frieden zu dienen, wie es Grundgesetz, Menschenrechte und Völkerrecht verlangen – sonst müssen sie abtreten.
Erstunterzeichner:

Arbeiterfotografie - Forum für engagierte Fotografie, Köln; Marie Bardischewski, Filmemacherin, München; Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Facharzt f. Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg; Gabie Baumann, Psychotherapeutin, GwG, Köln; Prof. Dr. Jörg Becker, Geschäftsführer KomTech GmbH, Solingen; Prof. Dr. Veronika Bennholdt-Thomsen, ITPS e.V., Bielefeld; Prof. Dr. Lutz Bieg, Erftstadt; Beate Bogalho, Rektorin, Kerpen; Ilona Bogdal-Klumpe, Fachberaterin für Kindertagespflege, Bergisch-Gladbach; Kirsten Boie, Kinder-und Jugendbuchautorin, Hamburg; Dr. Malte Brinkmann, PH Freiburg; Peter Bürger, kath. Theologe, Publizist, Bertha-von-Suttner-Preisträger 2006, Düsseldorf; Susanne Dahlmann, Kinderpflegerin, Köln; Dipl.-Psych. Ulrike Dienstbach u. 10 weitere Mitarbeiter, Evangelisches Beratungszentrum, Hannover; Dr. med. Angelika Eibach-Bialas, Fachärztin f. Kinder-u. Jugendpsychiatrie, Bonn; Dr. Maria Emmerich, Schulpflegschaftsvorsitzende, Bedburg; Willi Fährmann, Schriftsteller, Deutsche Akademie für Kinder-und Jugendliteratur, Xanten; Dr. Ing. Christian Fischer, Köln; Dr. med. Christian Firos, Facharzt f. Psychiatrie/Psychotherapie, Reha-Klinik Glotterbad, Glottertal; Joachim Fischer, Künstler, DFG-VK Niedersachsen-Bremen; Frauenhaus Herford e.V.; Tabea Freitag, Psychologische Psychotherapeutin, Fachstelle für exzessiven Medienkonsum „return“, Haste; Thomas Freitag, Freie Waldorfschule, St. Augustin; Wolf Gauer, Journalist, São Paulo (BR); Lothar Gothe, Öko-Bauer, Bergneustadt; Jürgen Grässlin, Bundessprecher DFG-VK, Freiburg; Heidi Graichen, CSU-Stadträtin, Erlangen; Hans Peter Graß, Friedensbüro Salzburg (AT); Dany Gruneberg, Bornheim; Gerhardt Haag, Leiter Theater im Bauturm, Köln; Eva Hack, Autonomes Frauenhaus Kassel; Dipl.-Päd. Renate Hänsel, Gymnasiallehrerin, Wallenwil (CH); Dipl.-Psych. Dr. Rudolf Hänsel, Schulberater, Wallenwil (CH); Peter Härtling, Schriftsteller, Möhrfelden-Walldorf; Dr. Jürgen Harrer, Papyrossa-Verlag, Köln; U. Hedwig, Bildungswerk Köln, Köln; Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, München; Christoph Hirte, Aktiv gegen Mediensucht e.V., München; Dr. Werner H. Hopf, Schulberatung Oberbayern-Ost; Dr. med. Susanne Hörnemann, Neurologin und Psychiaterin, Köln; Prof. Dr. Günter L. Huber, Universität Tübingen; Prof. Dr. Gerald Hüther, Zentralstelle f. Neurobiolog. Präventionsforschung d. Univ. Göttingen u. Mannheim/Heidelberg; Dietrich Hyprath, Sant Josep (ES); Dipl.-Soz. Gabriele Isele, ECP, GwG, Hamburg; Christin Jonas, Kinder-und Jugendpsychotherapeutin, Engelskirchen; Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister und 20 Stadträte der Stadt Fürth; Hidir Kalay, Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Köln; Hermine Karas, Mutter und Großmutter, Köln; Dr. med. Heinz Katlun, Naturheilarzt, Bergheim; Dr. Paula Keller, GEW, Köln; Dr. med. Reinhard Kennemann, Detlef Gerdes, Fachärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Essen Karla Keucken, Psychotherapeutin, GwG, Köln; Prof. Dr. Constanze Kirchner, Universität Augsburg; Angela König, kath. Religionslehrerin, Wuppertal; Klaus Kordon, Schriftsteller, Berlin; Margarete Kramer & Funda Aras, Frauen helfen Frauen e.V., Köln; Prof. Dr. Jochen Krautz, Alanus Hochschule, Alfter; Rosalia Krenn, arge wehrdienstverweigerung und gewaltfreiheit; Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski, Universität Bremen, Vorsitzender d. Forums InformatikerInnen für Frieden u. gesellschaftliche Verantwortung e.V.; Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff, Berlin; Heinz Kruse, Dipl. Volkswirt, Wirtschaftsdezernent d. LH Hannover AD, Ministerialrat AD; Prof. Bernhard Kunst, FH Köln; Annette Lehnert, Lehrerin, Pulheim; Dr. Felix Lenz, DFG-VK Ortsgruppe München; Gerd Lohwasser, Bürgermeister der Stadt Erlangen; Meggie Lück, Bäuerin, Bergneustadt; Michael Martens, Feuerwehrmann, Bergisch Gladbach; Gabi Martens und weitere zehn Tagesmütter, Bergisch Gladbach; Prof. Dr. Maria Mies, Köln; Christa Meves, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Uelzen; Hella und Reinhard Mey, Liedermacher, Berlin; Hans Peter Mortier, Informationsstelle für Friedensarbeit, Meckenheim; Prof. Dr. Eric Mührel, FH Emden; Prof. Dr. Carsten Müller, FH Emden; Prof. Dr. Benno Müller-Hill, Köln; Roland Näf, lic. phil., Grossrat, Vizepräsident SP Kanton Bern (CH); Prof. Dr. med. Kurt Oette, Köln; Elke Ostbomk-Fischer, Dozentin und Ausbilderin, GWG, Köln; Dr. Rainer Patzlaff, Institut für Pädagogik, Sinnes-und Medienökologie (IPSUM), Stuttgart; Gudrun Pausewang, Schriftstellerin, Schlitz; Alfred Peil, Schulleiter, Xanten; Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover; Regine Pfeiffer, Dortmund; Günter Pohl, Bonn; Eva Maria Pott-Bärtsch, Ärztin, Langenfeld; Brigitte Queck, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg; Ruth Rampini, Musikerin und Mutter, Köln; Martina Reicheneder, Sonderpädagogin, Köln; Ursula Reinsch, Journalistin, Köln; Martha Reitmayer, Angehörigen-Selbsthilfegruppe Mediensucht, Hannover; Andreas Renger, Psychotherapeut, GwG, Bonn; Ellen Rohlfs, Mitglied von Gush Shalom und Pax Christi, Trägerin Bundesverdienstkreuz am Bande; Dipl. Päd. Jürgen Rose, Oberstleutnant, München; Prof. Dr. Klaus Sander, FH Düsseldorf, GwG, Köln; Gerhard Schäfer, GwG, Bergisch Gladbach; Wolfgang Schäfer, Mainz; Prof. Dr. Heinz Schernikau, Universität Hamburg; Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen; Saral Sarkar, Köln; Stephan Schimmelpfennig-Könen, Gymnasiallehrer, Kassel; Prof. Dr. Hans Schieser, Europäische Ärzteaktion e.V., Ulm; Dr. Sabine Schlippe-Weinberger, Kinder-u. Jugendlichenpsychotherapeutin, Erbendorf; Max Schmidt, Vorsitzender Bayerischer Philologenverband, Mitglied der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, München; Dr. Erasmus Schöfer, ver.di, Verband Deutscher Schriftsteller, Köln; Reinhard Schön, Rechtsanwalt, Köln; Katharina Schubert, Frauenforum, Brühl; Prof. Dr. Gert Sommer, Marburg; Jana Sommer-Gersippe, Kindertagesstätte der AWO, Bergisch-Gladbach; Prof. Dr. Hubert Sowa, PH Ludwigsburg; Prof. Dr. Manfred Spitzer, Universität Ulm; Hans-Christof Graf Sponeck, Müllheim; Dipl.-Theol. Lorethy Starck, Pastor, Bremen; Prof. Dr. Fulbert Steffensky, Hamburg; Otmar Steinbicker, Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.; Dr. Wolfgang Sternstein, Friedens-und Konfliktforscher, Stuttgart; Felizitas Traub-Eichhorn, StD’, SPD-Stadträtin, Erlangen; Dr. med. Thomas Unterbrink, Oberarzt f. Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg; Hamila Vasini, Iran.-deutsch. Frauenverein, Köln; Susann Wagener & Julie Weissenberg, Freie Waldorfschule, Köln; Annelie Wagner, Fachärztin f. Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Saarburg; Frieder Wagner, Filmemacher, Köln; Willy Wahl, seniora.org, Zürich; M. Magna Waldmüller, Schulleitung, Maria-Ward-Fachakademie f. Sozialpädagogik, Diözese Eichstätt; Michael Wallies, München; Konstantin Wecker, Liedermacher, München; Hermann Weische, Rechtsanwalt, Köln; Dipl.-Psych. Dr. Rudolf H. Weiss, Medienpsychologe, Auenwald; Klaus Wenzel, Präsident Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband, München; Werkstatt Frieden & Solidarität, Linz (AT); Prof. Dr. Claudia von Werlhof, Universität Innsbruck (AT); Marita Wißmann-Hardt, Jugendamt Bergisch Gladbach ... und weitere 426 Erstunterzeichner und 533 Unterstützer (Stand: 17.02.2009).


Siehe auch:

Fotogalerie
Kirche, Krieg und die Computerspielmesse Gamescom
Glorreich den Feind in den Untergang stürzen
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NRhZ 576 vom 24.08.2016
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23060

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Von Arbeiterfotografie
NRhZ 576 vom 24.08.2016
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23076

Psychologenverband befeuert Debatte über Gewaltspiele
Killerspiele haben Einfluss auf Gewaltbereitschaft
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NRhZ 576 vom 24.08.2016
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Zum dritten Mal Messe für elektronische Spiele in Köln
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NRhZ Nr. 317 vom 31.08.2011
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Killerspiele doch gefährlich!
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NRhZ Nr. 177 vom 17.12.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13254

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Kindheitskiller auf dem Gabentisch
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NRhZ Nr. 176 vom 10.12.2008
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13225

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