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Aktueller Online-Flyer vom 16. Dezember 2017  

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Lokales
Wie Jens Erbe es schaffte, Nummer 1 in der MüTZe zu werden – Teil II
„VENI VIDI VICI“
Von Walter Herrmann

Aus gutem Grund haben wir, über den zweiten Teil von Walter Herrmanns kritischer Bestandsaufnahme zum Bürgerzentrum in Köln-Mülheim das berühmte Zitat von Gaius Julius Caesar „VENI VIDI VICI“ („Ich kam, sah und siegte“) in die Überschrift gestellt. Unsere LeserInnen, die schon in Teil I in der NRhZ 386 über die Machenschaften der "HerrInnen" der MüTZe aufgeklärt worden sind, werden verstehen, warum. – Die Redaktion  

Walter Herrmann, Initiator der Kölner Klagemauer, vor der MüTZe
Quelle: INA

Anfang 2011 kam es zwischen Veronika Franzen, die im Möbellager einen 400 Euro-Job hatte, und ihrem Bruder Christoph zum Bruch, Sie verließ das Möbellager, um eine eigene Karriere zu starten und mit ihrem Bruder gleichzuziehen. Seit längerem interessierte sie sich für das Cafe.

Zwischenstation „Zukunftswerkstatt“

Um dahin zu kommen, aktivierte sie ihren Mann Jens Erbe, der bis dahin in der MüTZe nicht aktiv war. Gemeinsam entwickelten sie auf einer Sitzung des Beirats ihre Vorstellung von einer „Zukunftswerkstatt“, zu deren Realisation sie selbst einen Beitrag leisten wollten. Im Sommer startete das Projekt. Es waren dafür 5 Samstagnachmittags-Workshops angesetzt Es ging jeweils um einen Bereich in der MüTZe. In diesem Rahmen konnten Vorschläge für Verbesserungen gemacht werden. Den Teilnehmern ging es vor allem um mehr Transparenz und Basisbeteiligung. Die Diskussionsleitung lag bei Jens Erbe. Seine Frau sorgte für die Bewirtung. Die Unkosten übernahm der Verein.

Zum Abschluss wurden Vorschläge für Arbeitsgruppen notiert und Interessenten für die einzelnen AGs eingetragen, dazu auch bei wem jeweils die Verantwortung liegen sollte. Aufgabe der AGs sollte es sein, spezielle Anträge für den Vorstand und die Mitgliederversammlung zu formulieren. Als Verantwortliche für die Bereiche Cafe, Finanzen, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke trugen Jens Erbe und seine Frau sich wechselweise selbst ein.

Im Nachhinein erwies sich das Projekt „Zukunftswerkstatt“ als eine Inszenierung mit dem Ziel, sich bei der Vereinsbasis ein gutes Image zu verschaffen und auf der folgenden MV Christoph Franzen als Nr. 1 der MüTZe abzulösen: Keine der AGs hat je getagt. Keiner der Vorschläge für mehr Transparenz und Basisbeteiligung wurde später umgesetzt. Auf der MV vom 14.12.11 übernahm Jens Erbe die Versammlungsleitung und wurde dann erwartungsgemäß in den Vorstand gewählt. Dort nahm er gleich die Zügel in die Hand und bediente seine Leute.

Defizite im Cafe

Nun ist Veronika Franzen schon einem Jahr Leiterin des MüTZe-Cafes. Zeit für eine erste Bilanz: Aus den vom Steuerberater ermittelten Finanzdaten ergibt sich für die Zeit von Januar bis einschließlich August 2012 ein Defizit von ca. 45.000 Euro. Würden die Nebenkosten im Cafe wie Strom, Gas und Wasser nicht von der Hauptverwaltung beglichen, wäre das Defizit wohl noch um etwa 4.000 Euro größer. Soviel zur kaufmännischen Qualifikation der Cafeleiterin. Das miese Ergebnis hat vermutlich auch mit ihrem Arbeitsverständnis zu tun: Sie lässt andere für sich arbeiten. Hat immer wieder Zeit für Schwätzchen im Haus. Stiefelt mit angesteckter Zigarette von Büro zu Büro. Und wenn im Cafe mal nicht viel los ist, kann es passieren, dass sie schon am Freitag um 15 Uhr das Cafe dicht macht.

Protest gegen die "Family" und Jens Erbe vor der MüTZe
NRhZ-Archiv

Eigentlich sollte das Cafe eine soziale Funktion erfüllen, die über die der Stadtteilcafes hinausgeht: ein Offener Treff für Initiativen aus dem Viertel, ein Aufenthaltsort auch für Menschen aus dem Umkreis der MüTZe in schwierigen Lebensverhältnissen wie Arbeitslose und Behinderte Das wurde von der „Teestube“ der „Mülheimer Selbsthilfe“ in der Zeit vor dem Bau der MüTZe intensiv geleistet und später in der MüTZe von der „Kantine“, für die sich Feri Vakof engagiert hatte. Dort konnten die „Außenseiter“ der Gesellschaft miteinander ihre Probleme besprechen und sich gegenseitig weiterhelfen. Es bestand dort auch die Möglichkeit, gemeinschaftlich ein Mittagessen zuzubereiten.

Das Cafe heute bietet diesen Menschen nicht die Atmosphäre, in der sie sich wohlfühlen. Sie kommen schon mal nicht mit den Preisen dort zurecht. Das billigste Mittagessen kostet 4.50 Euro (Im Internet wird fälschlich behauptet: 2.50 Euro!).

Das Interesse der Cafeleiterin richtet sich vornehmlich auf die Festivitäten und nächtlichen Partys in der großen Halle neben dem Cafe. Bei den Partys ist nebenher viel Kohle zu machen. Hans Leiseifer, Bereichsleiter für Soziales, ist dann regelmäßig als Türsteher bzw. Bodyguard im Einsatz.

Gegen selbstorganisierte Feten von Leuten aus dem Viertel ist nichts einzuwenden. Das gehört zu einem Bürgerzentrum. Anders verhält es sich mit ausgeweiteten rein kommerziellen Partys mit einem Zustrom von Besuchern, die mit dem Stadtteil nichts zu tun haben. Viele kommen mit dem Auto. Der Motorenlärm bei den Parkmanövern in tiefer Nacht ist eine Belästigung für die Anwohnerschaft, für die das Zentrum eigentlich gedacht ist. Zum Autolärm kommt die laute Partymusik. Die Räumlichkeiten der MüTZe sind nicht schallisoliert!

Eine klare Trennung von Cafe und Raumvermietung scheint es nicht zu geben. Bei Hochzeitsfeiern kassiert die Cafeleiterin nicht nur das Geld für die Bewirtung, sondern ab und zu auch die Raummiete, und zwar in bar. Bei Geldüberweisungen gäbe es mehr Kontrolle seitens des Bereichs Verwaltung!

Defizite im Bereich Soziales

Zum Bereichsleiter für Soziales wurde Hans Leiseifer erkoren. Von Beruf ist er Kleintransportunternehmer. Er schlitterte in die Insolvenz und kam als 1-Euro-Jobber in dieMüTZe. Zurzeit hat er eine Unmenge an Sozialstunden abzuleisten. Zu seinen besonderen Verdiensten zählt sein Einsatz für die Wahl von Jens Erbe in den Vorstand.

Eine Fachkraft für Sozialberatung, die in Mülheim-Nord, einem Sozialen Brennpunkt mit fast 30%-iger Arbeitslosigkeit, eigentlich ein Muss ist, kann ein Hans Leiseifer nicht ersetzen. Es gibt in seinem Bereich auch keine soziale Gruppenarbeit oder Gemeinwesenarbeit. Mithin fehlt dem Zentrum die soziale Verankerung im Stadtteil. Hans Leiseifers Glanzpunkte sind: Die Lebensmittel-Ausgaben der Kölner Tafel (Dienstag vormittags) und die Postverwaltung für eine Gruppe von Obdachlosen. Daneben gibt es noch Deubners Obdachlosenfrühstück, organisiert von dessen Mitarbeitern (einmal im Monat, Sonntag vormittags). Diese Events haben den Vorteil, dass sie die MüTZe nichts kosten und ihr andererseits einen sozialen Anstrich geben.

Mahnwache vor der MüTZe
Quelle: INA

Nach den Worten von Hans Leiseifer wird von seinem Bereich aus auch konkrete Nachbarschaftshilfe für Bedürftige im Stadtteil geleistet. Inwieweit das tatsächlich geschieht, ist zu hinterfragen. Während und außerhalb der Dienstzeit nutzt er hin und wieder den von Ford gestifteten und vom Paritätischen Wohlfahrtsverband vermittelten Behindertenbus, um zusammen mit Sozialstunden Ableistenden aus seinem Bereich Möbelteile und Geräte zu transportieren, die aus Wohnungsauflösungen stammen. Als Zwischenlager dient die sog. Garage. Angeblich sind die Sachen für bedürftige „Omas“ bestimmt. Inzwischen ist aufgefallen, dass seine „Omas“ und „Opas relativ jung sind: im Schnitt 20 bis 30 Jahre! Die sind durchaus in der Lage, für die gelieferten Möbelteile und Geräte rauszurücken, und tun das auch. Die Einnahmen bei diesen Touren werden nicht ordnungsgemäß verbucht. Es existiert auch kein Fahrtenbuch.

Die vorgebliche „Gemeinnützigkeit des Möbellagers

Das Möbellager ist fest in der Hand von Christoph Franzen. Ursprünglich sollte es das Bürgerhaus mit seinen sozialen und kulturellen Angeboten mitfinanzieren. Es war lange die Rede von einer „Mischfinanzierung“ des Bürgerhauses. Dieses Konzept hat aber noch nie so recht funktioniert. Das Möbellager profitierte in der Vergangenheit erheblich von seiner Anbindung an die MüTZe. Für die MüTZe war diese Verbindung eher eine Belastung. In der Geschichte des Bürgerzentrums spielte das Möbellager eine unheilvolle Rolle.

Schon vor 10 Jahren war zu erkennen, dass Christoph Franzen als Betreiber des Möbellagers auf Selbstbereicherung aus war. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn er nicht auch gleichzeitig die Dominanz im Bürgerzentrum für sich beansprucht hätte.

Es gab ein „Geschäftsführendes Team“, eine Runde der Bereichsleiter. Darin übernahm er die Regie. Seine Dominanz in diesem Gremium wurde nicht infrage gestellt, weil das Möbellager im Unterschied zu den anderen Bereichen viel Geld erwirtschaftete und davon auch dem Bürgerhaus abgeben konnte. Die wirtschaftliche Potenz des Möbellagers setzte Christoph Franzen um in politischen Einfluss auf das Gesamtzentrum.
 
Die Stadt sprang für das Möbellager ein

Dabei entsprach das, was an Geld vom Möbellager ins Bürgerhaus floss, bei weitem nicht dem, was man bei den Überschüssen, die im Möbellager erzielt wurden, hätte erwarten können. Im Wesentlichen war es der vereinbarte innerbetriebliche Transfer. Alle Bereiche in der MüTZe, die Geld erwirtschafteten, sollten 5 % ihres Umsatzes zur Finanzierung der
Verwaltungskosten des Gesamtzentrums beisteuern. Für das Jahr 2011 hätte das Möbellager demnach 13.750 Euro an das Zentrum weitergeben müssen. Angeblich konnte es diesen Betrag aber nicht aufbringen. Ersatzweise sprang schließlich die Stadt mit einem Zuschuss in Höhe dieses Betrags ein.

Inzwischen ist auch der Stadt Köln klargeworden, dass die Verquickung von Bürgerzentrum und Möbellager eine schlechte Sache ist. In ihrem Schreiben vom 27.Juni 2012 machte sie die weitere Zusammenarbeit mit der „Mülheimer Selbsthilfe“ insbesondere von der „strikten finanziellen, eventuell rechtlichen Trennung von Bürgerhaus und Möbellager“ abhängig. Zum Unmut der Stadt hat wohl auch die unzureichende Transparenz der finanziellen Abwicklungen im Möbellager beigetragen. In drei aufeinander folgenden Jahren hatte das Möbellager bei der Stadt einen „Defizitausgleich“ beantragt und auch erhalten, obwohl in diesen Jahren offensichtlich Überschüsse erzielt wurden.

Profitables Wirtschaften hatte bei Christoph Franzen stets Vorrang vor sozialen Belangen. Das zeigte sich auch Ende 2009, als es um die Verlängerung der Stelle von Veronika Leuchter, einer fachlich versierten Sozialpädagogin, die Sozialberatung anbot und in Bezug auf Gemeinwesenarbeit viel bewegt hat. Dank ihrer Kontakte zu Künstlergruppen, Institutionen und Firmen realisierte sie Programme vorwiegend für arbeitslose Jugendliche, die den Verein praktisch nichts kosteten. 27 Monate hatte sie schon in dieser Weise für die MüTZe gearbeitet. Christoph Franzen meinte aber, auf ihre Dienste verzichten zu können. Als Begründung für die Nichtverlängerung ihrer Stelle gab er an: Die Anschaffung eines neuen Wagens für die Lagerhalle sei wichtiger.

Auch in diesen Tagen ist bezüglich der Behauptung, das Möbellager sei „gemeinnützig“ Skepsis angebracht. Um den Anschein der „Gemeinnützigkeit“ zu erwecken, hängt neuerdings im Möbellager ein Plakat, auf dem zu lesen steht, dass das Möbellager nur „Bedürftige“ bedient. Aber wen interessiert schon das Plakat? Im Zweifel ist jeder „bedürftig“, der das riesengroße Möbellager aufsucht. Von einem „geschlossenen Verkauf“ kann keine Rede sein. In aller Regel wird die besondere „Bedürftigkeit“ nicht nachgeprüft, indem etwa auf die Vorlage eines Köln-Passes, eines Bescheids über den Bezug von Hartz 4 oder eines anderen entsprechenden Dokuments bestanden wird. Eidesstattlich bezeugte Stichproben stellen den behaupteten „geschlossenen Verkauf“ infrage!

Vor kurzem hat das Jobcenter 13 neue Integrationsstellen für das Möbellager bewilligt. Die von ihm geschickten Langzeit-Arbeitslosen werden als Ersatz für Arbeitskräfte des ersten Arbeitsmarkts eingesetzt, die der Betreiber des Möbellagers selbst finanzieren müsste. "Soziale Betreuung“?, „Besondere berufliche Förderung“? – Fehlanzeige!! Ein Möbelpacker hat Möbel zu packen. Einer beruflichen Bildung bedarf es dazu nicht.

Inkompetenz im Bereich Verwaltung

Aufgrund persönlicher Beziehungen kam eine Petra Grabowski als Ersatz für Feri Vakof in die MüTZe. Sie hat einen Dienstleistungsvertrag mit der MüTZe, wird für 30 Stunden in der Woche bezahlt. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Unternehmerin im gewerblichen Bereich („Kleintransportpartner/Kurierfahrten“). Mit der Buchhaltung kommt sie allein nicht klar. Sie ist auf die Zuarbeit eines Steuerberaters angewiesen, der ihr 2/3 der anfallenden Arbeit abnimmt. Trotzdem schafft sie es nicht, für die Vereinsmitglieder transparent zu machen, was in den einzelnen Bereichen finanziell abläuft. Sie legt keine Übersichten, keine analytischen Auswertungen vor, die eine solide Grundlage abgeben könnten für eine mittelfristige
Finanzplanung. Das Festhalten an ihr lässt sich nur erklären mit dem Interesse der „Family“. Von Feri Vakof weiß man, dass er nachprüft, was ihm präsentiert wird.

Der „AK Strukturentwicklung Cafe/Möbellager“

Wie es mit der MüTZe weitergehen soll, wird in einem kleinen Zirkel verhandelt. Er definiert sich als „privater Freundeskreis“. Wortführerin ist die Quereinsteigerin Gisela Emons, die sich für eine Expertin in Sachen „Selbsthilfe-Projekte“ und „Projekte genossenschaftlichen Charakters“ hält. Sie hat auch ein eigenes Interesse daran, in der MüTZe mitzumischen. Teilnehmer des Zirkels sind die Mitglieder der „Family“ (Jens Erbe, Veronika Franzen, Christoph Franzen). Eine besondere Rolle scheint in diesem illustren Kreis Reinhold Mentzel, der Kassenprüfer der MüTZe, zu spielen. Als Teilnehmer zugelassen sind nur Vereinsmitglieder, die das O.K. der „Family" haben. Ausdrücklich ausgeschlossen: die Vorstandsmitglieder Achim Niewind und Frank Schreiber.

Bemerkenswert ist, dass es dem „privaten Freundeskreis“ offensichtlich nicht nur – wie von der Stadt gefordert – um die Abtrennung des Möbellagers vom Bürgerhaus geht. Auch das Cafe soll in private Hände gehen – und zwar als genossenschaftliches Unternehmen. Damit es sich dann auch lohnt, soll es Zugriff auf die benachbarte Halle haben, wie es derzeit schon der Fall ist. Vom Bürgerzentrum würde dann wohl nur noch ein trauriger Rest bleiben.

Für den „Freundeskreis“ ist unstrittig, dass Veronika Franzen Leiterin der Cafes bleiben soll. Vielleicht geht es dem Freundeskreis hauptsächlich darum, eine gemeinsame Linie zu finden, um  dann auf der nächsten MV miteinander abgestimmt zu agieren. So verstanden hat der „private Freundeskreis“ den Charakter einer pressure group. Es sieht danach aus, dass auf der MV im Januar zwei aus diesem Kreis für den Vorstand kandidieren: Gisela Emons und Reinhold Mentzel.

Mit Sicherheit wird im „Freundeskreis“ auch beredet, was zu tun ist, wenn die Stadt die Zusammenarbeit mit dem Verein Mülheimer Selbsthilfe aufkündigen sollte. Dafür spricht einiges: Nichts von dem, was die Stadt verlangte, ist realisiert worden: Noch immer keine Abtrennung des Möbellagers, kein Beirat mit Vertretern der Bürgerschaft des Stadtteils, noch keine durchsichtige organisatorische Struktur, kein erfolgreicher Abschluss des von der Stadt gesponserten Moderationsprozesses, Vetternwirtschaft und Begünstigung von Parteigängern. Für diesen Fall ist vorzusorgen!

In diesem Zusammenhang ist nicht uninteressant, dass Mitglieder des „Freundeskreises“ inzwischen den neugegründeten Verein „Heimat für Alle“ für sich entdeckt haben. Gisela Emons hat es sogar in den Vorstand des Vereins geschafft. Die Gründungsfeier fand sicher nicht zufällig in der MüTZe statt. Dem Verein geht es laut Satzung darum, den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken und zur Eingliederung der Bewohner mit Migrationshintergrund beizutragen. Zu seinen Aufgaben gehört u.a. die Förderung entsprechender „Zweckbetriebe“. 1. Vorsitzender ist Ali Demir, eine integre Persönlichkeit, der man nicht unterstellen kann, eigennützige Ziele zu verfolgen. Vermutlich wird er aber eines Tages ein Problem mit den inzwischen eingesickerten Mitgliedern des „Freundeskreises“ haben. (PK)
 
Teil I dieses Beitrags von Walter Herrmann finden Sie unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18564
 
 


Online-Flyer Nr. 387  vom 02.01.2013

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