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Protest gegen die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn, September 2026
Brücken statt Mauern (2)
Von Arbeiterfotografie
Unter dem Vorwand des willkürlich Russland angelasteten Drohnenvorfalls am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundesregierung das deutsch-russische Kulturabkommen (betreffend das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin) gekündigt sowie die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn-Bad Godesberg (zum 18. September) verfügt. Russische Mitarbeiter beider Einrichtungen wurden zur Ausreise aufgefordert; das Personal des Generalkonsulats wurde Mitte September ausgeflogen, die Flagge eingeholt und der Betrieb eingestellt. Das Russische Haus stellte den Betrieb bereits Anfang September weitgehend ein. Russland reagierte mit der Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg und der Goethe-Institute. Am 4. September 2026 demonstrierten mehr als 1000 Menschen vor dem Russischen Haus in der Friedrichstraße für dessen Erhalt - organisiert vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) unter dem Motto „Brücken statt Mauern“. Am 18. September 2026 organisierte das BSW erneut eine Aktion - eine Menschenkette - mit rund 100 Teilnehmern vor dem Haus. Am 10. September 2026 organisierte die Partei dieBasis vor dem russischen Generalkonsulat in Bonn-Bad Godesberg Protest gegen Schließung und Kriegstreiberei. ArbeiterfotografInnen haben das Geschehen in Berlin und Bonn dokumentiert.

1 Berlin, 4. September 2026

2 Berlin, 4. September 2026

3 Berlin, 4. September 2026

4 Berlin, 4. September 2026

5 Berlin, 4. September 2026

6 Berlin, 4. September 2026

7 Berlin, 4. September 2026

8 Berlin, 4. September 2026

9 Berlin, 4. September 2026

10 Berlin, 4. September 2026

11 Berlin, 4. September 2026

12 Berlin, 4. September 2026

13 Berlin, 18. September 2026

14 Berlin, 18. September 2026

15 Berlin, 18. September 2026

16 Berlin, 18. September 2026

17 Bonn, 10. September 2026

18 Bonn, 10. September 2026

19 Bonn, 10. September 2026

20 Bonn, 10. September 2026
Kurzvideos vom Protest am 10. September 2026 vor dem russischen Generalkonsulat:

21 Berlin, 1. September 2026
Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, 1. September 2026
Am 1. September 2026 wurde der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew in das Auswärtige Amt einbestellt, wo ihm gegenüber Protest im Zusammenhang mit einer angeblichen Beteiligung staatlicher Stellen Russlands an einem Vorfall erhoben wurde, bei dem in der Nacht zum 5. August 2026 am Flughafen in Leipzig der Einsatz einer mit Sprengstoff bestückten Drohne versucht worden sein soll. Ohne Vorlage jeglicher Beweise oder Argumente machten die deutschen Behörden Russland für die Vorbereitung der angeblich beabsichtigten Sabotage verantwortlich. Unter Verweis auf die „zunehmenden hybriden Angriffe Moskaus“ wurde die Verhängung weitreichender Sanktionen sowohl auf Ebene der Europäischen Union als auch bilateral angekündigt. Zu den letzteren zählen insbesondere die Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Bonn bis spätestens 18. September 2026 sowie die Beendigung der Gültigkeit des deutsch-russischen Regierungsabkommens aus dem Jahr 2011 über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren, die die Schließung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin zur Folge hat. Sämtliche Mitarbeiter des Generalkonsulats und des Russischen Hauses sowie ihre Familienangehörigen wurden aufgefordert, das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland in kürzester Zeit zu verlassen. Die deutsche Seite bezeichnete diese Schritte als eine „abgewogene und verhältnismäßige“ Reaktion und äußerte die Erwartung, dass die russische Seite von Gegenmaßnahmen absehen werde.
Der russische Botschafter wies die von Berlin erhobenen Vorwürfe entschieden als unbelegt, absurd und dem gesunden Menschenverstand widersprechend zurück. Er betonte, dass die hastig zusammengezimmerte Provokation am Flughafen in Leipzig ausschließlich den Interessen des Kiewer Regimes, des militaristischen Flügels der europäischen politischen Klasse sowie der Großunternehmen des militärisch-industriellen Komplexes dient, die an einer weiteren Anheizung des Ukraine-Konflikts interessiert sind. Der Botschafter erklärte, dass die von deutscher Seite angekündigten Maßnahmen eine beispiellose Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen darstellen und nicht ohne Folgen bleiben werden. Die volle Verantwortung für diese Folgen liegt bei der Bundesregierung. Zugleich äußerte er sein Bedauern darüber, dass die deutschen Behörden ihren Kurs der systematischen Zerstörung des einst tragfähigen Fundaments der russisch-deutschen Zusammenarbeit fortsetzten.
Quelle: germany.mid.ru/de
Siehe auch:
Fotogalerie
Kundgebung zum Erhalt des Russischen Hauses, Berlin, Friedrichstraße, 4. September 2026
Brücken statt Mauern (1)
Texte und Fotos von Ulrich Falke
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29945
Stellungnahme zur Nutzung der Bauten der ehemaligen sowjetischen Handelsvertretung in Köln - mit Fotogalerie
Frieden stiften – Gebäude sinnvoll nutzen
Von Stadtverband Köln der Basisdemokratischen Partei Deutschland (dieBasis) mit Fotos der Arbeiterfotografie
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29954
Online-Flyer Nr. 869 vom 24.09.2026
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Protest gegen die Schließung des Russischen Hauses in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn, September 2026
Brücken statt Mauern (2)
Von Arbeiterfotografie
Unter dem Vorwand des willkürlich Russland angelasteten Drohnenvorfalls am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundesregierung das deutsch-russische Kulturabkommen (betreffend das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin) gekündigt sowie die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn-Bad Godesberg (zum 18. September) verfügt. Russische Mitarbeiter beider Einrichtungen wurden zur Ausreise aufgefordert; das Personal des Generalkonsulats wurde Mitte September ausgeflogen, die Flagge eingeholt und der Betrieb eingestellt. Das Russische Haus stellte den Betrieb bereits Anfang September weitgehend ein. Russland reagierte mit der Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg und der Goethe-Institute. Am 4. September 2026 demonstrierten mehr als 1000 Menschen vor dem Russischen Haus in der Friedrichstraße für dessen Erhalt - organisiert vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) unter dem Motto „Brücken statt Mauern“. Am 18. September 2026 organisierte das BSW erneut eine Aktion - eine Menschenkette - mit rund 100 Teilnehmern vor dem Haus. Am 10. September 2026 organisierte die Partei dieBasis vor dem russischen Generalkonsulat in Bonn-Bad Godesberg Protest gegen Schließung und Kriegstreiberei. ArbeiterfotografInnen haben das Geschehen in Berlin und Bonn dokumentiert.
1 Berlin, 4. September 2026

2 Berlin, 4. September 2026

3 Berlin, 4. September 2026

4 Berlin, 4. September 2026

5 Berlin, 4. September 2026

6 Berlin, 4. September 2026

7 Berlin, 4. September 2026

8 Berlin, 4. September 2026

9 Berlin, 4. September 2026

10 Berlin, 4. September 2026

11 Berlin, 4. September 2026

12 Berlin, 4. September 2026

13 Berlin, 18. September 2026

14 Berlin, 18. September 2026

15 Berlin, 18. September 2026

16 Berlin, 18. September 2026

17 Bonn, 10. September 2026

18 Bonn, 10. September 2026

19 Bonn, 10. September 2026

20 Bonn, 10. September 2026
Kurzvideos vom Protest am 10. September 2026 vor dem russischen Generalkonsulat:

21 Berlin, 1. September 2026
Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, 1. September 2026
Am 1. September 2026 wurde der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew in das Auswärtige Amt einbestellt, wo ihm gegenüber Protest im Zusammenhang mit einer angeblichen Beteiligung staatlicher Stellen Russlands an einem Vorfall erhoben wurde, bei dem in der Nacht zum 5. August 2026 am Flughafen in Leipzig der Einsatz einer mit Sprengstoff bestückten Drohne versucht worden sein soll. Ohne Vorlage jeglicher Beweise oder Argumente machten die deutschen Behörden Russland für die Vorbereitung der angeblich beabsichtigten Sabotage verantwortlich. Unter Verweis auf die „zunehmenden hybriden Angriffe Moskaus“ wurde die Verhängung weitreichender Sanktionen sowohl auf Ebene der Europäischen Union als auch bilateral angekündigt. Zu den letzteren zählen insbesondere die Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Bonn bis spätestens 18. September 2026 sowie die Beendigung der Gültigkeit des deutsch-russischen Regierungsabkommens aus dem Jahr 2011 über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren, die die Schließung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin zur Folge hat. Sämtliche Mitarbeiter des Generalkonsulats und des Russischen Hauses sowie ihre Familienangehörigen wurden aufgefordert, das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland in kürzester Zeit zu verlassen. Die deutsche Seite bezeichnete diese Schritte als eine „abgewogene und verhältnismäßige“ Reaktion und äußerte die Erwartung, dass die russische Seite von Gegenmaßnahmen absehen werde.
Der russische Botschafter wies die von Berlin erhobenen Vorwürfe entschieden als unbelegt, absurd und dem gesunden Menschenverstand widersprechend zurück. Er betonte, dass die hastig zusammengezimmerte Provokation am Flughafen in Leipzig ausschließlich den Interessen des Kiewer Regimes, des militaristischen Flügels der europäischen politischen Klasse sowie der Großunternehmen des militärisch-industriellen Komplexes dient, die an einer weiteren Anheizung des Ukraine-Konflikts interessiert sind. Der Botschafter erklärte, dass die von deutscher Seite angekündigten Maßnahmen eine beispiellose Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen darstellen und nicht ohne Folgen bleiben werden. Die volle Verantwortung für diese Folgen liegt bei der Bundesregierung. Zugleich äußerte er sein Bedauern darüber, dass die deutschen Behörden ihren Kurs der systematischen Zerstörung des einst tragfähigen Fundaments der russisch-deutschen Zusammenarbeit fortsetzten.
Quelle: germany.mid.ru/de
Siehe auch:
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Brücken statt Mauern (1)
Texte und Fotos von Ulrich Falke
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29945
Stellungnahme zur Nutzung der Bauten der ehemaligen sowjetischen Handelsvertretung in Köln - mit Fotogalerie
Frieden stiften – Gebäude sinnvoll nutzen
Von Stadtverband Köln der Basisdemokratischen Partei Deutschland (dieBasis) mit Fotos der Arbeiterfotografie
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29954
Online-Flyer Nr. 869 vom 24.09.2026
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