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Aktuelles
Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock zum Jahrestag des Hitler-Attentats
Die hochgefährliche Ansprache von Navid Kermani
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Sie hat besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung erzielt - auch in Kreisen, die kritisch drauf sind: die Ansprache von Navid Kermani beim „feierlichen Gelöbnis“ der Bundeswehr am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock, am Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler. Diese Einschätzung basiert auf einigen herausgegriffenen Passagen. Doch insgesamt betrachtet ist die Ansprache verheerend NATO-konform. Extrem deutlich wird diese Sicht mit dem Satz: „…würden die Ukrainer ihre Freiheit nicht so heroisch verteidigen, stünde womöglich jetzt schon auch unsere eigene Freiheit als Europäer unter Beschuss.“ Schlimmer lässt sich das Russland-Feindbild kaum bedienen. Hiermit wird suggeriert, Russland habe die Absicht, Deutschland und die ganze EU zu überfallen, und deshalb sei es erforderlich, extrem aufzurüsten und so Krieg gegen Russland vorzubereiten. Da hilft auch ein Satz wie dieser nicht: "Sollte eine künftige Bundesregierung Sie in einen Krieg führen wollen, der so offenkundig völkerrechtswidrig und auch politisch desaströs ist wie der jüngste Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran, wird es Ihre Pflicht sein, den Befehl zu verweigern.“ Betrachten wir die Ansprache weiter.

Bild: arbeiterfotografai
Navid Kermani bedient die Feindbilder Russland und Iran. Er spricht vom „russischen Überfall auf die Ukraine“ und davon, dass der Iran, "Anfang dieses Jahres mutmaßlich an die dreißigtausend Demonstranten innerhalb von zwei Tagen erschossen" habe. Die erste der beiden Formulierungen stammt aus dem Passus, mit dem er Russland unterstellt, die EU überfallen zu wollen. Er lautet: "Historisch betrachtet ist es unwahrscheinlich, dass Ihr Leben noch vollständig in eine Friedensphase fällt. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist eine der gegenwärtigen Fronten nahe an Deutschland gerückt, und würden die Ukrainer ihre Freiheit nicht so heroisch verteidigen, stünde womöglich jetzt schon auch unsere eigene Freiheit als Europäer unter Beschuss."
Die Äußerung, mit der Kermani das Iran-Feindbild bedient, stammt aus folgender Passage: "...als Kind iranischer Eltern bin ich zugleich Bürger eines Staates, der Anfang dieses Jahres mutmaßlich an die dreißigtausend Demonstranten innerhalb von zwei Tagen erschossen hat. Ich könnte jenen, die die Bundesrepublik für einen Unrechtsstaat halten, viel über wirkliches Unrecht erzählen. Aber genauso könnten sie die eigene deutsche Geschichte studieren, um sich selbst der Lächerlichkeit zu überführen. Dass jemand wie ich, der nach den Maßstäben der Partei, die die nächste Bundesregierung anführen könnte, nicht einmal ein echter, vollgültiger Deutscher ist, bei diesem hochoffiziellen Akt politische Repräsentanten des Staates scharf kritisieren kann, allein das zeigt, wie großartig unsere Bundesrepublik Deutschland ist." Diese Aussage zielt auf eine mögliche AfD-Regierung, die sich dem Russland-Feindbild verweigern könnte – ein Horror für die Kriegstreiber im Westen.
Kermani baut mehrfach den propagandistischen, NATO-kompatiblen Begriff der "regelbasierten Ordnung" in seine Ansprache ein. Sich in diese "regelbasierte Ordnung" (ein Begriff, der seinerzeit noch gar nicht erfunden war) eingliedern zu wollen, unterstellt Kermani Konrad Adenauer, und verbindet damit ein Loblied auf die BRD: "Und so gehörte es zur obersten Priorität des ersten Kanzlers der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, Deutschland in die regelbasierte internationale Ordnung zu integrieren. Denn ja, nicht nur Menschen, auch Gesellschaften, ja die Menschheit insgesamt ist imstande zu lernen: Die Anerkennung des Völkerrechts, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte,... sind Meilensteine der Zivilisationsgeschichte, und Deutschland hat sein Ansehen in der Welt nicht zuletzt dadurch wieder gewonnen, dass es die regelbasierte Weltordnung stets verteidigt und vorangebracht hat." Damit werden die "regelbasierte Ordnung" des US-Imperiums und das Völkerrecht auf eine Stufe gestellt. Das ist Irreführung ohnegleichen.

Montage von John Heartfield: Der Krieg und sein Schatten – Zwei alte Herren: reif fürs Panoptikum, 1961
Die Vermischung von "regelbasierter Ordnung" und Völkerrecht betreibt Kermani auch an anderer Stelle – überdeckt mit der in friedensbewegten Kreisen honorierten Kritik an Kanzler Merz. Er sagt: "Schließlich häufen sich die Stimmen auch in Deutschland, dass die regelbasierte Ordnung nur noch etwas fürs Feuilleton sei. Kein Geringerer als der Bundeskanzler hat es sich zur Gewohnheit gemacht, das Völkerrecht klein- und Völkerrechtsverstöße schönzureden, wo es ihm politisch opportun erscheint."
Kermani beklagt die mangelnde Anerkennung für die weltweit – grundgesetzwidrig – operierende Bundeswehr. Und statt zu würdigen, dass US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen Afghanistan 2021 nach zwanzig Jahren beendet hat, verunglimpft er den Friedensschluss als "ungeordneten Rückzug". Das geschieht in der folgenden Passage: "Seit ihrer Gründung 1959 war die Bundeswehr in siebzig Ländern im Einsatz. Allein seit 1991 haben mehr als fünfhunderttausend deutsche Soldaten im Ausland gedient... Besonders für ihren größten Auslandseinsatz in Afghanistan steht die Politik in der Schuld der Bundeswehr. Denn mit dem ungeordneten Rückzug infolge der Machtübergabe an die Taliban, also praktisch der Kapitulation vor einem menschenverachtenden, frauenfeindlichen Regime, hat der Westen und damit auch Deutschland nicht nur die Millionen Afghanen und insbesondere die Afghaninnen im Stich gelassen... Wenn sich die Bundesrepublik zu einem Auslandseinsatz entschließt, muss sie ihre Soldaten ausreichend ausstatten, damit sie ihren Auftrag erfüllen können. Und sie muss ihnen vor allem: danken." In diesen Sätzen versteckt Kermani geschickt seine Auffassung, dass der Krieg hätte weitergehen sollen. Nicht Krieg scheint für ihn tödlich zu sein – sondern Frieden.
Den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien unter Beteiligung der Bundeswehr im Jahr 1999 und unter Einsatz von Krebs auslösendem abgereichertem Uran (deadly dust) verbrämt Kermani mit den Worten: "So umstritten einzelne Missionen waren, insbesondere der Kosovo-Einsatz, lag doch in keinem Fall ein offenbares Unrecht vor, das Widerstand grundsätzlich zur Pflicht gemacht hätte, wie man es für den deutschen Angriffskrieg von 1939 sagen muss." Kann man umhin, das als krasse NATO-konforme Propaganda zu werten?
Zum Schluss noch einmal die Passage, aufgrund derer ein besonders positiver Eindruck suggeriert worden ist: „Liebe Rekrutinnen und Rekruten... Es ist unwahrscheinlich, dass die nächsten Jahrzehnte so friedlich bleiben, wie es die letzten Jahrzehnte für Deutschland alles in allem waren. Sollte eine künftige Bundesregierung Sie in einen Krieg führen wollen, der so offenkundig völkerrechtswidrig und auch politisch desaströs ist wie der jüngste Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran, wird es Ihre Pflicht sein, den Befehl zu verweigern.“ Selbst diese Sätze sind mit Vorsicht zu geniessen. Sie stimmen auf Krieg ein und zielen auf die AfD, deren Absicht es sein könnte, in einer "künftigen Bundesregierung" den Krieg gegen Russland abzuwenden statt ihn zu führen, und er zielt auf den verhassten US-Präsidenten Trump, der mit dem Krieg gegen den Iran das "desaströse" Scheitern der großen Weltmacht heraufbeschworen hat.
Wessen Spiel Kermani treibt, wird auch dadurch deutlich, dass Herrschaftsmedien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (1) oder der Kölner Stadt-Anzeiger (2) seine Ansprache bereitwillig in Gänze wiedergeben. Wer aufgrund "selektiver Wahrnehmung" – wie Doris Pumphrey es nennt – meint, Kermani sei vom Saulus zum Paulus geworden, irrt gewaltig.
Fußnoten:
1 Kermanis Ansprache in der Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/navid-kermanis-rede-zum-geloebnis-der-rekruten-im-bendlerblock-201048909.html
2 Kermanis Ansprache im Kölner Stadt-Anzeiger
https://www.ksta.de/politik/rede-von-navid-kermani-zum-20-juli-dieser-tag-lehrt-sie-nein-zu-sagen-1335084
Siehe auch:
Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock zum Jahrestag des Hitler-Attentats
Pistorius und Kermani – eine gemeinsame Botschaft
Von Doris Pumphrey
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29904
Online-Flyer Nr. 867 vom 09.08.2026
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Aktuelles
Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock zum Jahrestag des Hitler-Attentats
Die hochgefährliche Ansprache von Navid Kermani
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Sie hat besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung erzielt - auch in Kreisen, die kritisch drauf sind: die Ansprache von Navid Kermani beim „feierlichen Gelöbnis“ der Bundeswehr am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock, am Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler. Diese Einschätzung basiert auf einigen herausgegriffenen Passagen. Doch insgesamt betrachtet ist die Ansprache verheerend NATO-konform. Extrem deutlich wird diese Sicht mit dem Satz: „…würden die Ukrainer ihre Freiheit nicht so heroisch verteidigen, stünde womöglich jetzt schon auch unsere eigene Freiheit als Europäer unter Beschuss.“ Schlimmer lässt sich das Russland-Feindbild kaum bedienen. Hiermit wird suggeriert, Russland habe die Absicht, Deutschland und die ganze EU zu überfallen, und deshalb sei es erforderlich, extrem aufzurüsten und so Krieg gegen Russland vorzubereiten. Da hilft auch ein Satz wie dieser nicht: "Sollte eine künftige Bundesregierung Sie in einen Krieg führen wollen, der so offenkundig völkerrechtswidrig und auch politisch desaströs ist wie der jüngste Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran, wird es Ihre Pflicht sein, den Befehl zu verweigern.“ Betrachten wir die Ansprache weiter.
Bild: arbeiterfotografai
Navid Kermani bedient die Feindbilder Russland und Iran. Er spricht vom „russischen Überfall auf die Ukraine“ und davon, dass der Iran, "Anfang dieses Jahres mutmaßlich an die dreißigtausend Demonstranten innerhalb von zwei Tagen erschossen" habe. Die erste der beiden Formulierungen stammt aus dem Passus, mit dem er Russland unterstellt, die EU überfallen zu wollen. Er lautet: "Historisch betrachtet ist es unwahrscheinlich, dass Ihr Leben noch vollständig in eine Friedensphase fällt. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist eine der gegenwärtigen Fronten nahe an Deutschland gerückt, und würden die Ukrainer ihre Freiheit nicht so heroisch verteidigen, stünde womöglich jetzt schon auch unsere eigene Freiheit als Europäer unter Beschuss."
Die Äußerung, mit der Kermani das Iran-Feindbild bedient, stammt aus folgender Passage: "...als Kind iranischer Eltern bin ich zugleich Bürger eines Staates, der Anfang dieses Jahres mutmaßlich an die dreißigtausend Demonstranten innerhalb von zwei Tagen erschossen hat. Ich könnte jenen, die die Bundesrepublik für einen Unrechtsstaat halten, viel über wirkliches Unrecht erzählen. Aber genauso könnten sie die eigene deutsche Geschichte studieren, um sich selbst der Lächerlichkeit zu überführen. Dass jemand wie ich, der nach den Maßstäben der Partei, die die nächste Bundesregierung anführen könnte, nicht einmal ein echter, vollgültiger Deutscher ist, bei diesem hochoffiziellen Akt politische Repräsentanten des Staates scharf kritisieren kann, allein das zeigt, wie großartig unsere Bundesrepublik Deutschland ist." Diese Aussage zielt auf eine mögliche AfD-Regierung, die sich dem Russland-Feindbild verweigern könnte – ein Horror für die Kriegstreiber im Westen.
Kermani baut mehrfach den propagandistischen, NATO-kompatiblen Begriff der "regelbasierten Ordnung" in seine Ansprache ein. Sich in diese "regelbasierte Ordnung" (ein Begriff, der seinerzeit noch gar nicht erfunden war) eingliedern zu wollen, unterstellt Kermani Konrad Adenauer, und verbindet damit ein Loblied auf die BRD: "Und so gehörte es zur obersten Priorität des ersten Kanzlers der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, Deutschland in die regelbasierte internationale Ordnung zu integrieren. Denn ja, nicht nur Menschen, auch Gesellschaften, ja die Menschheit insgesamt ist imstande zu lernen: Die Anerkennung des Völkerrechts, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte,... sind Meilensteine der Zivilisationsgeschichte, und Deutschland hat sein Ansehen in der Welt nicht zuletzt dadurch wieder gewonnen, dass es die regelbasierte Weltordnung stets verteidigt und vorangebracht hat." Damit werden die "regelbasierte Ordnung" des US-Imperiums und das Völkerrecht auf eine Stufe gestellt. Das ist Irreführung ohnegleichen.

Montage von John Heartfield: Der Krieg und sein Schatten – Zwei alte Herren: reif fürs Panoptikum, 1961
Die Vermischung von "regelbasierter Ordnung" und Völkerrecht betreibt Kermani auch an anderer Stelle – überdeckt mit der in friedensbewegten Kreisen honorierten Kritik an Kanzler Merz. Er sagt: "Schließlich häufen sich die Stimmen auch in Deutschland, dass die regelbasierte Ordnung nur noch etwas fürs Feuilleton sei. Kein Geringerer als der Bundeskanzler hat es sich zur Gewohnheit gemacht, das Völkerrecht klein- und Völkerrechtsverstöße schönzureden, wo es ihm politisch opportun erscheint."
Kermani beklagt die mangelnde Anerkennung für die weltweit – grundgesetzwidrig – operierende Bundeswehr. Und statt zu würdigen, dass US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen Afghanistan 2021 nach zwanzig Jahren beendet hat, verunglimpft er den Friedensschluss als "ungeordneten Rückzug". Das geschieht in der folgenden Passage: "Seit ihrer Gründung 1959 war die Bundeswehr in siebzig Ländern im Einsatz. Allein seit 1991 haben mehr als fünfhunderttausend deutsche Soldaten im Ausland gedient... Besonders für ihren größten Auslandseinsatz in Afghanistan steht die Politik in der Schuld der Bundeswehr. Denn mit dem ungeordneten Rückzug infolge der Machtübergabe an die Taliban, also praktisch der Kapitulation vor einem menschenverachtenden, frauenfeindlichen Regime, hat der Westen und damit auch Deutschland nicht nur die Millionen Afghanen und insbesondere die Afghaninnen im Stich gelassen... Wenn sich die Bundesrepublik zu einem Auslandseinsatz entschließt, muss sie ihre Soldaten ausreichend ausstatten, damit sie ihren Auftrag erfüllen können. Und sie muss ihnen vor allem: danken." In diesen Sätzen versteckt Kermani geschickt seine Auffassung, dass der Krieg hätte weitergehen sollen. Nicht Krieg scheint für ihn tödlich zu sein – sondern Frieden.
Den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien unter Beteiligung der Bundeswehr im Jahr 1999 und unter Einsatz von Krebs auslösendem abgereichertem Uran (deadly dust) verbrämt Kermani mit den Worten: "So umstritten einzelne Missionen waren, insbesondere der Kosovo-Einsatz, lag doch in keinem Fall ein offenbares Unrecht vor, das Widerstand grundsätzlich zur Pflicht gemacht hätte, wie man es für den deutschen Angriffskrieg von 1939 sagen muss." Kann man umhin, das als krasse NATO-konforme Propaganda zu werten?
Zum Schluss noch einmal die Passage, aufgrund derer ein besonders positiver Eindruck suggeriert worden ist: „Liebe Rekrutinnen und Rekruten... Es ist unwahrscheinlich, dass die nächsten Jahrzehnte so friedlich bleiben, wie es die letzten Jahrzehnte für Deutschland alles in allem waren. Sollte eine künftige Bundesregierung Sie in einen Krieg führen wollen, der so offenkundig völkerrechtswidrig und auch politisch desaströs ist wie der jüngste Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran, wird es Ihre Pflicht sein, den Befehl zu verweigern.“ Selbst diese Sätze sind mit Vorsicht zu geniessen. Sie stimmen auf Krieg ein und zielen auf die AfD, deren Absicht es sein könnte, in einer "künftigen Bundesregierung" den Krieg gegen Russland abzuwenden statt ihn zu führen, und er zielt auf den verhassten US-Präsidenten Trump, der mit dem Krieg gegen den Iran das "desaströse" Scheitern der großen Weltmacht heraufbeschworen hat.
Wessen Spiel Kermani treibt, wird auch dadurch deutlich, dass Herrschaftsmedien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (1) oder der Kölner Stadt-Anzeiger (2) seine Ansprache bereitwillig in Gänze wiedergeben. Wer aufgrund "selektiver Wahrnehmung" – wie Doris Pumphrey es nennt – meint, Kermani sei vom Saulus zum Paulus geworden, irrt gewaltig.
Fußnoten:
1 Kermanis Ansprache in der Frankfurter Allgemeine Zeitung
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/navid-kermanis-rede-zum-geloebnis-der-rekruten-im-bendlerblock-201048909.html
2 Kermanis Ansprache im Kölner Stadt-Anzeiger
https://www.ksta.de/politik/rede-von-navid-kermani-zum-20-juli-dieser-tag-lehrt-sie-nein-zu-sagen-1335084
Siehe auch:
Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock zum Jahrestag des Hitler-Attentats
Pistorius und Kermani – eine gemeinsame Botschaft
Von Doris Pumphrey
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29904
Online-Flyer Nr. 867 vom 09.08.2026
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