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Aktueller Online-Flyer vom 18. Mai 2026  

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Fotoreportage über den "Tag des Sieges" am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow, 9. Mai 2026
81 Jahre nach dem Sieg über Hitler-Deutschland
Fotos von Frank Becker, Text: NRhZ

Am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park feiern russische Bürger und Nachfahren der Roten Armee am 9. Mai den Tag des Sieges. Das Mahnmal, errichtet 1945 bis 1949 auf dem Gelände, wo über 7.000 gefallene sowjetische Soldaten ruhen, symbolisiert den Triumph über Hitler-Deutschland. Es ist ein Ort des Gedenkens an die Millionen Opfer des „Großen Vaterländischen Krieges“ und des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zur Befreiung Deutschlands und Europas vom Faschismus. Die Sowjetunion trug die bei weitem größte Last: mit rund 27 Millionen Toten. Am 9. Mai legen Russen und ihnen verbundene Menschen anderer Nationalität Kränze nieder, tragen Porträts gefallener Angehöriger und ehren die Befreier. Für viele ist Treptow ein heiliger Ort historischer Selbstbehauptung fern der Heimat. "Westlich" orientierte Herrschaftsmedien und Politiker verunglimpfen die Feierlichkeiten hingegen zunehmend als Siegeskult, um damit erneut das Feindbild Russland zu schüren. Sie erwecken den Eindruck, als seien die USA die eigentliche Macht, die den Faschismus bekämpft hat und ihn bis heute bekämpft. Vergessen wird dabei häufig, dass anglo-amerikanisches Kapital (u.a. Ford, Standard Oil, ITT, IBM) wesentlich zum wirtschaftlichen und militärischen Aufstieg des NS-Regimes – wie auch anderer faschistischer Staaten – beigetragen hat, also es das anglo-amerikanische Kapital gewesen ist, das das "Böse" hat entstehen lassen – entsprechend der Maxime "The Best Enemy Money Can Buy" (Der beste Feind, den Geld sich kaufen kann), wie der britische Historiker Antony C. Sutton es formuliert hat – um das "Böse" dann bekämpfen zu können. Das Mahnmal in Treptow erinnert somit nicht nur an den sowjetischen Sieg, sondern auch an die Ungereimtheiten in der "westlichen" Geschichtsdarstellung.


1 Gedenken am "Tag des Sieges"


2 Gedenken am "Tag des Sieges"


3 Der russische Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland kommt


4 Gedenken am "Tag des Sieges"


5 Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland


6 Mutter Heimat


7 Dank Euch Sowjetsoldaten! Kriegshetze, Russenhass: Nein! Frieden mit Russland!


8 Gedenken am "Tag des Sieges"


9 Die Befreiung vom Faschismus ist erst dann vollendet, wenn die Bandera-Faschisten, die zusammen mit den SS-Truppen Juden ermordet haben, nicht mehr als Helden geehrt werden.


10 Delegation der DKP


11 Unser Dank an die Sowjetsoldaten für ihren Kampf und Sieg gegen den deutschen Faschismus! Unser Dank an die Sowjetunion und die DDR für 44 Jahre Friedenserhalt von 1945 bis 1878!


12 Im Gedenken an die Millionen Opfer des deutschen Faschismus, Nazismus und Militarismus - Die Deutsche Demokratische Republik


13 Matthias Werner, Vorsitzender des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden (OKV)


14 NVA-Veteran


15 Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch! Für Frieden und Völkerfreundschaft! Deutscher Freidenker-Verband, LV Berlin


16 Gedenken am "Tag des Sieges"


17 Gedenken am "Tag des Sieges"


18 Gedenken am "Tag des Sieges"


Siehe auch die Fotoreportage:

Ein Rundgang des Arbeiterfotografen und Publizisten Ulrich Falke über das Gelände des Sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Treptow am "Tag des Sieges", 9. Mai 2026
Im Zentrum der Kultur des Erinnerns
Fotos und Text von Ulrich Falke
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29809

Online-Flyer Nr. 862  vom 15.05.2026

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