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Demontration von QUERDENKEN-30 und "Wir sind viele", Berlin, 2. August 2025
Weltfrieden, für ein Leben in Frieden und Freiheit
Von Arbeiterfotografie
Im Aufruf heißt es: "QUERDENKEN-30 und 'Wir sind viele' laden ein: Am 2. August versammeln wir uns in Berlin – wie jedes Jahr seit 2020 – für Frieden und Freiheit. Das Motto der diesjährigen Versammlung: Weltfrieden. Denn während in den Machtzentren dieser Welt weiter auf Aufrüstung gesetzt wird, erinnern wir an das, was wirklich zählt: Menschlichkeit, Dialog, Gewaltfreiheit. Kriege und Eskalationen lösen keine Probleme – sie verschärfen sie. Was unsere Kinder brauchen, ist nicht neue Pflichterfüllung im Dienste der Rüstung – sondern Lebensfreude, Perspektiven und Frieden. Seit dem 1. August 2020 stehen wir gemeinsam auf – für unsere Grundrechte, für eine ehrliche Aufarbeitung der Corona-Jahre, für freie Medien und für eine Politik, die dem Leben dient. Viele gesellschaftliche Entwicklungen bereiten uns Sorge: zunehmende Spaltung, einseitige Berichterstattung, die Instrumentalisierung von Klima und Gesundheit – oft begleitet von politischen Maßnahmen, die unsere Selbstbestimmung einschränken. Doch wir schauen nicht weg – wir zeigen Haltung. Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts." Der Arbeiterfotograf Frank Becker hat für die NRhZ Impressionen von der Demo eingefangen.

1 Weltfrieden (Alle Fotos: Frank Becker)

2 Frieden

3 Schlafwandeln in den Atomkrieg

4 Demonstration für Weltfrieden

5 USA go home

6 Hansestadt Stralsund

7 Westfront 1914 - Hiroshima 1945 - Die Menschen - Die Herrschenden

8 Demonstration für Weltfrieden

9 Demonstration für Weltfrieden

10 Deutschland raus aus: WEF, NATO, WHO

11 Frieden - Wahrheit

12 Wer schweigt, stimmt zu!

13 Das deutsche Volk steht nicht hinter "unserer" korrputen Regierung

14 NATO raus - raus aus der NATO

15 Gegenprotest

16 EU-Fahne

17 Demonstration für Weltfrieden

18 Frieden mit Russland!

19 Gegenprotest

20 Heute Panzer, morgen Flugzeuge, übermorgen unsere Söhne - Nein zu deutscher Kriegsbeteiligung

21 Krieg ist nie die einzige Wahl, aber immer die schlechteste!

22 Worte statt Waffen

23 An der Demo-Route

24 Kein Angriff auf Kaliningrad! Denn es ist hirnverbrannt und verfassungswidrig

25 An der Demo-Route

26 Demonstration für Weltfrieden

27 Demonstration für Weltfrieden

28 Deutschland wird von Lügnern, Betrügern und geldgierigen Personen regiert,,,

29 Demonstration für Weltfrieden
Die Querdenken-Bewegung bleibt für die Machthaber in Deutschland ein Rotes Tuch. Das zeigt sich an den Attacken, die gegen sie gefahren werden. Sie steht unter Beobachtung. Aus NRW war im Auftrag der "Marienstraße" zu diesem Zweck ein Friedensbündnisaktivist zur Beobachtung dabei. Und es waren diverse Gegenproteste zu verzeichnen.
Auf der website "berlin-gegen-nazis.de" wird gegen die Demonstration Stimmung gemacht. Ein Bündnis mit der Bezeichnung "ALLE ZUSAMMEN GEGEN DEN FASCHISMUS" diffamiert die Veranstalter als "rechte Verschwörungsideologinnen" und nennt das Motto "Weltfrieden, für ein Leben in Frieden und Freiheit" heuchlerisch. Es sei "auch diesmal mit Neonazis, Rassistinnen und Antisemit*innen zu rechnen." Das machen sich auch ver.di Bezirk Berlin sowie eine in Berlin operierende so genannte gewerkschaftliche Linke unter dem Motto "Gegen rechte Friedenslügen" zu eigen.
ver.di-Mitglied Alexander King hat dazu einen offenen Brief verfaßt - überschrieben mit "Warum ich heute lieber zur Friedensdemo als zu eurer Gegendemo gegangen bin".
Unter Bezugnahme auf den deutschen Kriegsminister, der Deutschland bis 2029 "kriegstüchtig" machen will, sagte Christiane Reymann in ihrer Rede: "Das heißt: Danach kann es losgehen. Das sind vier Jahre. Vier Sommer noch. Vier Weihnachten in Frieden. Das ist eine kurze Frist. Und schon wieder kommt mir eine Analogie in den Sinn: Hitlers Vierjahresplan, um die deutsche Wirtschaft und deutsche Gesellschaft 'kriegstüchtig' zu machen, wie es damals hieß. Kriegstüchtig. 1936 beschlossen, sollte Deutschland in vier Jahren kriegstüchtig sein. Etwas vorfristig begannen der Überfall auf Polen und der Zweite Weltkrieg. 1941 dann der ganz große Krieg, Plan Barbarossa, Krieg gegen die Sowjetunion. So etwas darf sich nie, niemals wiederholen."
Neben der Publizistin und Politikwissenschaftlerin Christiane Reymann waren auf der Bühne: Hermann Ploppa (Politologe, Journalist), Jens Fischer Rodrian Trio (Musik), Yann Song King (Musiker), Anselm Lenz & Henrik Sodenkamp (Herausgeber Demokratischer Widerstand) sowie Guido De Gyrich & The Kant (Musiker).
Online-Flyer Nr. 850 vom 20.08.2025
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Demontration von QUERDENKEN-30 und "Wir sind viele", Berlin, 2. August 2025
Weltfrieden, für ein Leben in Frieden und Freiheit
Von Arbeiterfotografie


1 Weltfrieden (Alle Fotos: Frank Becker)
2 Frieden
3 Schlafwandeln in den Atomkrieg
4 Demonstration für Weltfrieden
5 USA go home
6 Hansestadt Stralsund
7 Westfront 1914 - Hiroshima 1945 - Die Menschen - Die Herrschenden
8 Demonstration für Weltfrieden
9 Demonstration für Weltfrieden
10 Deutschland raus aus: WEF, NATO, WHO
11 Frieden - Wahrheit
12 Wer schweigt, stimmt zu!
13 Das deutsche Volk steht nicht hinter "unserer" korrputen Regierung
14 NATO raus - raus aus der NATO
15 Gegenprotest
16 EU-Fahne
17 Demonstration für Weltfrieden
18 Frieden mit Russland!
19 Gegenprotest
20 Heute Panzer, morgen Flugzeuge, übermorgen unsere Söhne - Nein zu deutscher Kriegsbeteiligung
21 Krieg ist nie die einzige Wahl, aber immer die schlechteste!
22 Worte statt Waffen

23 An der Demo-Route
24 Kein Angriff auf Kaliningrad! Denn es ist hirnverbrannt und verfassungswidrig

25 An der Demo-Route

26 Demonstration für Weltfrieden

27 Demonstration für Weltfrieden

28 Deutschland wird von Lügnern, Betrügern und geldgierigen Personen regiert,,,

29 Demonstration für Weltfrieden
Die Querdenken-Bewegung bleibt für die Machthaber in Deutschland ein Rotes Tuch. Das zeigt sich an den Attacken, die gegen sie gefahren werden. Sie steht unter Beobachtung. Aus NRW war im Auftrag der "Marienstraße" zu diesem Zweck ein Friedensbündnisaktivist zur Beobachtung dabei. Und es waren diverse Gegenproteste zu verzeichnen.
Auf der website "berlin-gegen-nazis.de" wird gegen die Demonstration Stimmung gemacht. Ein Bündnis mit der Bezeichnung "ALLE ZUSAMMEN GEGEN DEN FASCHISMUS" diffamiert die Veranstalter als "rechte Verschwörungsideologinnen" und nennt das Motto "Weltfrieden, für ein Leben in Frieden und Freiheit" heuchlerisch. Es sei "auch diesmal mit Neonazis, Rassistinnen und Antisemit*innen zu rechnen." Das machen sich auch ver.di Bezirk Berlin sowie eine in Berlin operierende so genannte gewerkschaftliche Linke unter dem Motto "Gegen rechte Friedenslügen" zu eigen.
ver.di-Mitglied Alexander King hat dazu einen offenen Brief verfaßt - überschrieben mit "Warum ich heute lieber zur Friedensdemo als zu eurer Gegendemo gegangen bin".
- Sehr geehrte Kollegen vom ver.di Bezirk Berlin, ich bin seit vielen Jahren Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Als solches erreichte mich am Dienstag euer Aufruf, ich solle mich an diesem Samstag an der Demonstration „Alle zusammen gegen den Faschismus!“ beteiligen. Leider musste ich feststellen: Diese Demonstration richtete sich keineswegs „gegen den Faschismus“, sondern gegen eine am selben Tag stattfindende Friedensdemonstration unter dem Motto „Frieden und Freiheit“. Bei der Friedensdemonstration sei mit der Teilnahme von „Neonazis, Faschist*innen und Antisemit*innen“ zu rechnen und die AfD würde dort Anhänger rekrutieren, hieß es in einem von euch verschickten Aufruf zur Gegendemo.
Ich bin nicht zu eurer Gegendemo gegangen, sondern habe mir stattdessen einen eigenen Eindruck von der Demonstration für „Frieden und Freiheit“ verschafft. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber. Denn was ich gesehen habe, sah anders aus, als von euch beschrieben. Zwar habe ich u. a. eine Fahne der rechtsextremen „Freien Sachsen“ und auch einen Zeitungsstand von „Compact“ gesehen. Aber das hat die Veranstaltung nicht inhaltlich geprägt. Im Gegenteil: Vor allem waren da viele Menschen (ich bin nicht gut im Schätzen von Teilnehmerzahlen, aber ich würde sagen: im vierstelligen Bereich), die sich nach Frieden sehnen, die für Diplomatie und gegen Aufrüstung sind und die eine konsequente Aufarbeitung der Corona-Zeit fordern. Diese Ziele teile ich. Die Reden, die ich anhören konnte, u.a. von der linken Journalistin und Friedensaktivistin Christiane Reymann, zeigten eine klare antifaschistische, zutiefst menschliche Haltung.
Von der AfD war zwar weit und breit nichts zu sehen, aber sollte sie solche Friedensdemonstrationen als Rekrutierungsfeld nutzen wollen, finde ich es erst recht sinnvoll, ebenfalls vor Ort zu sein und mit Leuten ins Gespräch zu kommen und sie von politischen Alternativen zu überzeugen. Warum sollten wir ausgerechnet einer militaristischen Partei wie der AfD, die den Wehrdienst wieder einführen und ohne Ende aufrüsten will, das Feld überlassen? Eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung bestätigt leider, dass die AfD derzeit strategisch erfolgreich in breite Teile der Bevölkerung vordringt.
Früher waren die Gewerkschaften an der Seite derjenigen, die für den Frieden demonstriert haben. Ich habe auch heute einzelne Gewerkschaftsmitglieder getroffen. Vielleicht sagt ihr jetzt: „Ja, wir sind auch für Frieden und Diplomatie und gegen die Aufrüstung. Aber wir wollen nicht mit Rechten demonstrieren.“ Das wäre sogar nachvollziehbar. Nur: Wir hören von den Gewerkschaften – und leider auch von euch – keinen Mucks angesichts von Aufrüstung und Kriegsvorbereitung.
Wo war ver.di, als der Senat seinen Rahmenplan „Zivile Verteidigung Krankenhäuser“ vorgestellt hat, der unsere Krankenhäuser mit Hilfe der Bundeswehr kriegstüchtig machen soll? Stattdessen demonstriert ver.di lieber gegen eine Friedensdemo, zusammen mit den Parteien (Grüne, SPD, Linke), die in Bundestag bzw. Bundesrat grünes Licht gegeben haben für die größte Aufrüstung in der Geschichte der Bundesrepublik, für Kriegskredite ohne Limit.
Dass Aufrüstung und Faschismus miteinander zusammenhängen, seht ihr nicht. Das halte ich für zu kurz gedacht.
Unter Bezugnahme auf den deutschen Kriegsminister, der Deutschland bis 2029 "kriegstüchtig" machen will, sagte Christiane Reymann in ihrer Rede: "Das heißt: Danach kann es losgehen. Das sind vier Jahre. Vier Sommer noch. Vier Weihnachten in Frieden. Das ist eine kurze Frist. Und schon wieder kommt mir eine Analogie in den Sinn: Hitlers Vierjahresplan, um die deutsche Wirtschaft und deutsche Gesellschaft 'kriegstüchtig' zu machen, wie es damals hieß. Kriegstüchtig. 1936 beschlossen, sollte Deutschland in vier Jahren kriegstüchtig sein. Etwas vorfristig begannen der Überfall auf Polen und der Zweite Weltkrieg. 1941 dann der ganz große Krieg, Plan Barbarossa, Krieg gegen die Sowjetunion. So etwas darf sich nie, niemals wiederholen."
Neben der Publizistin und Politikwissenschaftlerin Christiane Reymann waren auf der Bühne: Hermann Ploppa (Politologe, Journalist), Jens Fischer Rodrian Trio (Musik), Yann Song King (Musiker), Anselm Lenz & Henrik Sodenkamp (Herausgeber Demokratischer Widerstand) sowie Guido De Gyrich & The Kant (Musiker).
Online-Flyer Nr. 850 vom 20.08.2025
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