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Globales
Burkina Faso: soziale Projekte gegen den Terror
Vertrauen ist gut – Kontrolle besser
Von Georges Hallermayer
1917 haben die Bolschewiki in Russland „Brot & Frieden“ auf ihre Fahnen geschrieben, um den Krieg gegen das feudal-imperialistische Deutschland um die Neuaufteilung der Welt zu beenden. Für die revolutionäre Allianz der Sahelstaaten Mali, Burkina Faso und Niger heißt dies heute „Sicherheit & Ernährungs-Selbstversorgung“. Sicherheit nach außen in der Allianz, nach innen gegen kriminelle Banden und djihadistische Terrorgruppen. Sich selbst mit Nahrungsmitteln zu versorgen, ist das ehrgeizige Ziel – den unseligen Kreislauf zu durchbrechen von Rohstoff-Export für Import von Nahrungsmitteln gegen Schulden. Die revolutionäre Regierung folgt dem Rat Lenins, dass Vertrauen zwar gut, aber Kontrolle doch besser sei. Der Premierminister evaluiert also halbjährlich die Fortschritte des Regierungsprogramms, eine Selbstkontrolle für alle überprüfbar, wie sie auf den unteren Ebenen gleichermaßen diskutiert wird
Rechenschaft ablegen - Evaluation des Premierministers
Am 4. August legte die Ministerrunde dem Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo dar, wieweit ihre Zielvereinbarungen im Regierungsprogramm für das erste Halbjahr realisiert sind. Bei allen zufriedenstellenden Ergebnissen verweisen sie auf verschiedene Hemmnisse, insbesondere Budgetschwierigkeiten. Etwas Abhilfe soll die einheitliche Finanz-Plattform für die Überweisungen aus der Diaspora schaffen.
Auch auf regionaler Ebene wird in öffentlichen Runden der „Aktionsplan für Stabilität und Entwicklung“ (PA-SD) im ersten Quartal diskutiert. So sei zum Beispiel in der Region Kadiogo (um die Hauptstadt) hauptsächlich in die Bildung investiert worden (Neubau und Ausstattung von Klassen) in Impfkampagnen und Dünger für die Landwirtschaft.
Safety first
Gegen die Interventionsdrohung der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft CEDEAO hatten sich die drei Staaten zur AES zusammengeschlossen und sich der militärischen Unterstützung Russlands versichert.
Aber im Innern ist das für afrikanische Verhältnisse kleine Land – etwa so groß wie die alte Bundesrepublik - an drei Fronten von islamistischen Terrorgruppen bedroht: Im Norden über die Grenze zu Mali von GSIM (JNIM), geführt von Iyad Ag Ghali. Zur Gruppe JNIM hatten sich 2017 vier Islamistengruppen zusammengeschlossen: Ansar Dine, Katibat Macina, Al-Bourabitoun und AQMI. JNIM befeuert die Auseinandersetzungen zwischen nomadisierenden Rinderzüchter Peul und Ackerbauern um Weide- und Wegerechte. In der östlichen Zone der „drei Grenzen“ zu Mali und Niger hat sich die islamistische EiGS festgesetzt. Im Südosten des Landes operiert Al-Quaida von Benin aus und entzieht sich der Verfolgung. Deshalb ist die Grenze zu Benin immer noch geschlossen.
Der burkinische Verteidigungsminister Celestin Simporé erklärte in der oben erwähnten Kabinettsitzung, 72,70 Prozent des Landes seien sicher (2022 40 %) und bis Ende des Jahres werden weitere Gebiete befreit und mit Unterstützung der Bevölkerung durch militärische Stützpunkte befestigt. So konnte Anfang Juli auch die kanadische Goldmine von Boungou ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Aber gegen die islamistischen Terrorgruppen im Lande heißt es, einen langen Weg zu gehen, diese nicht nur militärisch zu bekämpfen, sondern vor allem die eigene Bevölkerung zu mobilisieren, sich selbst zu schützen: zum einen mit der 30.000 Mann starken Freiwilligen-Miliz VDP („Volontaires pour la défense de la patrie“) und den Interventionsgruppen der Gendarmerie (GUMI) und zum anderen mit sozialen Projekten den Islamisten den Boden zu entziehen – zum Beispiel im Zuge der landwirtschaftlichen Entwicklung die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, Verteilung von Traktoren, Saatgut und Dünger, aber auch die Renovierung und Bau von Schulen und Wohnungen für Flüchtlinge.
Nach einer Serie offensiver Operationen im Mai und Juni ist den Bataillonen der Schnellen Eingreiftruppe der Armee (BIR) in Kooperation mit Spezialkräften und Freiwilligenverbänden der VDP gelungen, den Terroristen in neuer mobiler Taktik „Motorräder statt Panzer“ in mehreren Regionen schwere Verluste zuzufügen (von Verfolgungen in den Wäldern bis zur Neutralisierung von Nachschub-Konvois).
So darf es nicht wundern, dass die Bevölkerung von Sindou am 10. August den Truppen einen triumphalen Empfang bereitete, zur Befreiung der Zone um Leraba an der Grenze zur Elfenbeinküste.

@Sindwaya
Der Strafgerichtshof zur Verfolgung terroristischer Handlungen in Ouagadougou hat im Halbjahr in sieben Sitzungen 65 Verfahren mit 125 Angeklagten durchgeführt und dabei 13 Personen zu lebenslanger Haft verurteilt, 63 Personen zu Gefängnisstrafen von 10 bis 21 Jahren und zu hohen Geldstrafen über insgesamt 12 Mio. FrancCFA. Neben den Geldstrafen von insgesamt 184 Mio. FrancCFA wurde Eigentum beschlagnahmt, insbesondere um die Finanzierung des Terrorismus zu unterdrücken. Zahlreiche Terror-Opfer konnten in Zivilklagen Entschädigungen erreichen, besagte das Communique des Generalstaatsanwalts vom 13. August.
Der Minister für nationale Solidarität legte beachtliche Zahlen vor: Über eine Million Binnenflüchtlinge (PDI) wurden im Halbjahr in ihre Dörfer zurückgeführt, wofür 2024 das ganze Jahr benötigt wurde. Die 65.000 geborenen Flüchtlingskinder wurden als Neubürger registriert. Eintausend Sozialwohnungen, übers Land verteilt, werden für sie gebaut, so die Familienministerin Nandy Somé beim Besuch der Baustelle der ersten 50 Häuser.
2000 Hektar Gartenland wurde Flüchtlingen übergeben. Auch Gefängnis-Insassen bepflanzen Gartenland zur Selbstversorgung. 26.000 Flüchtlingshaushalte wurden mit Haushaltsgerätschaften versorgt. 7. 000 Waisenkinder wurden eingeschult, über 260.000 Personen psychosozial betreut.
Der Städtebauminister Mikailou Sidibé verwies auf den Ausbau von 50 km Straßen und Abwasseranlagen, den Bau von 300 Häusern, auf 12.000 erschlossene Parzellen für den Hausbau in Eigeninitiative und die Kontrolle von 5000 Bauvorhaben.
Ernährungssicherheit
Die Förderung der örtlichen Landwirtschaft steht für Präsident Ibrahim Traoré an oberster Stelle, aber auch Kampagnen zur agro-ökologischen Fortbildung und technischen Modernisierung.
Der Landwirtschaftsminister Ismail Sombié vermeldete zufrieden auf der Kabinettssitzung am 4. August, die neun übertragenen Vorhaben seien zu 56,63 % realisiert, keins sei bedroht. Zur Fischzucht seien 938 große Aquakulturkäfige verteilt und installiert worden, um die lokale Versorgung zu 80 % abzudecken.
In den Weidegebieten der Viehzüchter seien 300 Hektar für Futterpflanzen geschaffen worden. Die Viehzucht (Schaf, Ziege, Rind je 1/3, Schwein nur 3 %) ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: 70 % der aktiven Bevölkerung erwirtschaftet 11 % des Bruttosozialprodukts. Bereits Anfang Mai hat Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo das Werk FASO GUULGO in Betrieb genommen, hervorgegangen aus der nationalisierten Fabrik zur Herstellung von Viehfutter.
„Brigaden der Agrar-Mechanisierung“ in den Kommunen werden Samen und Düngemittel zur Verfügung gestellt. Der Region Nando (nahe Grenze zu Ghana) mit 5.600 ha Anbaufläche zum Beispiel 720 Tonnen Samen und 5.673 Tonnen Kunstdünger. 44 Traktoren werden für 10.000 FrancCFA pro Hektar von den Kommunen ausgeliehen.
Nach einer Note der Weltbank vom April 2025 ist es der Regierung gelungen, die absolute Armutsrate im letzten Jahr zu senken: von etwa einem Viertel auf ein Fünftel der Bevölkerung zum ersten Mal seit fünf Jahren in einem der ärmsten Länder der Welt (PNUD 2023: Platz 184 von 191). Der Hunger ist besiegt. Die Analphabetenrate sinkt weiter. Die Revolution schreitet fort. Die Afrikanische Entwicklungsbank in ihrem Länderreport 2025 ist mit einem erwarteten Wachstum von 5 % optimistisch: „Burkina Faso verfügt über beträchtliche natürliche Ressourcen, um seine Ziele zu erreichen.“ Natürliche Unwägbarkeiten wie die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen wie Sturmregen und Trockenheit, die Ausbreitung der Sahelwüste oder auch Epidemien werden den anti-imperialistischen Elan der BurkinaBe nicht schwächen können.
Verfasst am 17. August 2025, updated 18. August 2025
Online-Flyer Nr. 850 vom 20.08.2025
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Globales
Burkina Faso: soziale Projekte gegen den Terror
Vertrauen ist gut – Kontrolle besser
Von Georges Hallermayer

Rechenschaft ablegen - Evaluation des Premierministers
Am 4. August legte die Ministerrunde dem Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo dar, wieweit ihre Zielvereinbarungen im Regierungsprogramm für das erste Halbjahr realisiert sind. Bei allen zufriedenstellenden Ergebnissen verweisen sie auf verschiedene Hemmnisse, insbesondere Budgetschwierigkeiten. Etwas Abhilfe soll die einheitliche Finanz-Plattform für die Überweisungen aus der Diaspora schaffen.
Auch auf regionaler Ebene wird in öffentlichen Runden der „Aktionsplan für Stabilität und Entwicklung“ (PA-SD) im ersten Quartal diskutiert. So sei zum Beispiel in der Region Kadiogo (um die Hauptstadt) hauptsächlich in die Bildung investiert worden (Neubau und Ausstattung von Klassen) in Impfkampagnen und Dünger für die Landwirtschaft.
Safety first
Gegen die Interventionsdrohung der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft CEDEAO hatten sich die drei Staaten zur AES zusammengeschlossen und sich der militärischen Unterstützung Russlands versichert.
Aber im Innern ist das für afrikanische Verhältnisse kleine Land – etwa so groß wie die alte Bundesrepublik - an drei Fronten von islamistischen Terrorgruppen bedroht: Im Norden über die Grenze zu Mali von GSIM (JNIM), geführt von Iyad Ag Ghali. Zur Gruppe JNIM hatten sich 2017 vier Islamistengruppen zusammengeschlossen: Ansar Dine, Katibat Macina, Al-Bourabitoun und AQMI. JNIM befeuert die Auseinandersetzungen zwischen nomadisierenden Rinderzüchter Peul und Ackerbauern um Weide- und Wegerechte. In der östlichen Zone der „drei Grenzen“ zu Mali und Niger hat sich die islamistische EiGS festgesetzt. Im Südosten des Landes operiert Al-Quaida von Benin aus und entzieht sich der Verfolgung. Deshalb ist die Grenze zu Benin immer noch geschlossen.
Der burkinische Verteidigungsminister Celestin Simporé erklärte in der oben erwähnten Kabinettsitzung, 72,70 Prozent des Landes seien sicher (2022 40 %) und bis Ende des Jahres werden weitere Gebiete befreit und mit Unterstützung der Bevölkerung durch militärische Stützpunkte befestigt. So konnte Anfang Juli auch die kanadische Goldmine von Boungou ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Aber gegen die islamistischen Terrorgruppen im Lande heißt es, einen langen Weg zu gehen, diese nicht nur militärisch zu bekämpfen, sondern vor allem die eigene Bevölkerung zu mobilisieren, sich selbst zu schützen: zum einen mit der 30.000 Mann starken Freiwilligen-Miliz VDP („Volontaires pour la défense de la patrie“) und den Interventionsgruppen der Gendarmerie (GUMI) und zum anderen mit sozialen Projekten den Islamisten den Boden zu entziehen – zum Beispiel im Zuge der landwirtschaftlichen Entwicklung die Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, Verteilung von Traktoren, Saatgut und Dünger, aber auch die Renovierung und Bau von Schulen und Wohnungen für Flüchtlinge.
Nach einer Serie offensiver Operationen im Mai und Juni ist den Bataillonen der Schnellen Eingreiftruppe der Armee (BIR) in Kooperation mit Spezialkräften und Freiwilligenverbänden der VDP gelungen, den Terroristen in neuer mobiler Taktik „Motorräder statt Panzer“ in mehreren Regionen schwere Verluste zuzufügen (von Verfolgungen in den Wäldern bis zur Neutralisierung von Nachschub-Konvois).
So darf es nicht wundern, dass die Bevölkerung von Sindou am 10. August den Truppen einen triumphalen Empfang bereitete, zur Befreiung der Zone um Leraba an der Grenze zur Elfenbeinküste.

@Sindwaya
Der Strafgerichtshof zur Verfolgung terroristischer Handlungen in Ouagadougou hat im Halbjahr in sieben Sitzungen 65 Verfahren mit 125 Angeklagten durchgeführt und dabei 13 Personen zu lebenslanger Haft verurteilt, 63 Personen zu Gefängnisstrafen von 10 bis 21 Jahren und zu hohen Geldstrafen über insgesamt 12 Mio. FrancCFA. Neben den Geldstrafen von insgesamt 184 Mio. FrancCFA wurde Eigentum beschlagnahmt, insbesondere um die Finanzierung des Terrorismus zu unterdrücken. Zahlreiche Terror-Opfer konnten in Zivilklagen Entschädigungen erreichen, besagte das Communique des Generalstaatsanwalts vom 13. August.
Der Minister für nationale Solidarität legte beachtliche Zahlen vor: Über eine Million Binnenflüchtlinge (PDI) wurden im Halbjahr in ihre Dörfer zurückgeführt, wofür 2024 das ganze Jahr benötigt wurde. Die 65.000 geborenen Flüchtlingskinder wurden als Neubürger registriert. Eintausend Sozialwohnungen, übers Land verteilt, werden für sie gebaut, so die Familienministerin Nandy Somé beim Besuch der Baustelle der ersten 50 Häuser.
2000 Hektar Gartenland wurde Flüchtlingen übergeben. Auch Gefängnis-Insassen bepflanzen Gartenland zur Selbstversorgung. 26.000 Flüchtlingshaushalte wurden mit Haushaltsgerätschaften versorgt. 7. 000 Waisenkinder wurden eingeschult, über 260.000 Personen psychosozial betreut.
Der Städtebauminister Mikailou Sidibé verwies auf den Ausbau von 50 km Straßen und Abwasseranlagen, den Bau von 300 Häusern, auf 12.000 erschlossene Parzellen für den Hausbau in Eigeninitiative und die Kontrolle von 5000 Bauvorhaben.
Ernährungssicherheit
Die Förderung der örtlichen Landwirtschaft steht für Präsident Ibrahim Traoré an oberster Stelle, aber auch Kampagnen zur agro-ökologischen Fortbildung und technischen Modernisierung.
Der Landwirtschaftsminister Ismail Sombié vermeldete zufrieden auf der Kabinettssitzung am 4. August, die neun übertragenen Vorhaben seien zu 56,63 % realisiert, keins sei bedroht. Zur Fischzucht seien 938 große Aquakulturkäfige verteilt und installiert worden, um die lokale Versorgung zu 80 % abzudecken.
In den Weidegebieten der Viehzüchter seien 300 Hektar für Futterpflanzen geschaffen worden. Die Viehzucht (Schaf, Ziege, Rind je 1/3, Schwein nur 3 %) ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: 70 % der aktiven Bevölkerung erwirtschaftet 11 % des Bruttosozialprodukts. Bereits Anfang Mai hat Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo das Werk FASO GUULGO in Betrieb genommen, hervorgegangen aus der nationalisierten Fabrik zur Herstellung von Viehfutter.
„Brigaden der Agrar-Mechanisierung“ in den Kommunen werden Samen und Düngemittel zur Verfügung gestellt. Der Region Nando (nahe Grenze zu Ghana) mit 5.600 ha Anbaufläche zum Beispiel 720 Tonnen Samen und 5.673 Tonnen Kunstdünger. 44 Traktoren werden für 10.000 FrancCFA pro Hektar von den Kommunen ausgeliehen.
Nach einer Note der Weltbank vom April 2025 ist es der Regierung gelungen, die absolute Armutsrate im letzten Jahr zu senken: von etwa einem Viertel auf ein Fünftel der Bevölkerung zum ersten Mal seit fünf Jahren in einem der ärmsten Länder der Welt (PNUD 2023: Platz 184 von 191). Der Hunger ist besiegt. Die Analphabetenrate sinkt weiter. Die Revolution schreitet fort. Die Afrikanische Entwicklungsbank in ihrem Länderreport 2025 ist mit einem erwarteten Wachstum von 5 % optimistisch: „Burkina Faso verfügt über beträchtliche natürliche Ressourcen, um seine Ziele zu erreichen.“ Natürliche Unwägbarkeiten wie die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen wie Sturmregen und Trockenheit, die Ausbreitung der Sahelwüste oder auch Epidemien werden den anti-imperialistischen Elan der BurkinaBe nicht schwächen können.
Verfasst am 17. August 2025, updated 18. August 2025
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