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Aktueller Online-Flyer vom 01. Februar 2023  

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Soldatengottesdienst am 19. Januar 2023 im Kölner Dom
Furchtbar und verabscheuungswürdig
Von Arbeiterfotografie

Die NATO kann zufrieden sein mit ihrem Kardinal Rainer Maria Woelki, wenn der beim Soldatengottesdienst 2023 im Kölner Dom vom "furchtbaren und verabscheuungswürdigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine" spricht. Damit ist der Kardinal voll auf Linie. Er ist damit wie viele, viele andere ein Meister im Ausblenden. Und er weiß sich auch einig mit der "transatlantisch" operierenden Bundeswehr, wenn er gegen Ende seiner Predigt sagt: "Wenn es im Weißbuch der Bundeswehr heißt, 'Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichtet uns, im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen, um gemeinsam Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu verteidigen', dann soll das dem Wohlergehen und der Sicherheit der Menschen in Europa und der ganzen Welt dienen." Dieser Sichtweise steht die des Aufrufs zum Protest gegenüber. Darin heißt es: "Wir wollen nicht zusehen, wie auf dem Boden der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und der Russischen Förderation ausgefochten wird." Und: "Wer Soldaten segnet, erleichtert deren Gewissen. Er sorgt dafür, dass Kriege weiterhin gerechtfertigt werden, statt im Vorfeld zu ziviler Konfliktlösung und Sicherheit durch Entspannungspolitik zu mahnen. Soldaten in Uniform haben in einer Kirche nichts zu suchen, damit wird das Gotteshaus entweiht." Die NRhZ dokumentiert das Geschehen vom 19. Januar 2023 in Zusammenhang mit dem Soldatengottesdienst im Kölner Dom anhand von Fotografien der Arbeiterfotografie.


1 Am 19. Januar 2023 anlässlich des Soldatengottesdiensts am Kölner Dom (alle Fotos: arbeiterfotografie.com)


2 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


3 Kardinal Woelki beim Soldatengottesdienst im Kölner Dom


4 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


5 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


6 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


7 Kardinal Woelki beim Soldatengottesdienst im Kölner Dom


8 Kardinal Woelki beim Soldatengottesdienst im Kölner Dom


9 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


10 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


11 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


12 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


13 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


14 „Kein Militär im Dom! Soldatengottesdienst: NEIN!“ – Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


15 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


16 Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


17 Soldatengottesdienst im Kölner Dom


18 „Der Tod dankt für die gesegnete Ernte“ – Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


19 Nach dem Soldatengottesdienst im Kölner Dom


20 Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


21 Kardinal Meisner: „In betenden Händen ist die Waffe vor Missbrauch sicher.“ – Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


22 Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


23 Anlässlich des Soldatengottesdiensts am Kölner Dom


24 „Ja! Beitritt der Bundesrepublik zum Atomwaffen-Verbotsvertrag der UNO!“ – „Nein! Gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr für 100 Milliarden Euro!“ – Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


25 Gemeindereferentin Marianne Arndt (Maria 2.0) - Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts  (Rede siehe unten)


26 „Wir.Dienen.Deutschland“ – Protest anlässlich des Soldatengottesdiensts


Aufruf zum Protest: Mit Gottes Segen in den Kugelregen?

Gerade angesichts der verheerenden Zerstörungen und zehntausender getöteter Menschen auf beiden Seiten des Krieges in der Ukraine erwarten wir von der Kirche eine genauso entschiedene Absage an das Schlachten – wie durch Papst Franziskus – und keine Segnung von Soldaten in Uniform!

Was schützen und wen verteidigen Soldaten unter Einsatz ihres Lebens? Neben dem Sterben, Verwundungen und seelischem Leid, sowie materiellen Verlusten bewirken Kriege und deren Vorbereitung eine Verrohung der ganzen Gesellschaft. Verluste an Familienangehörigen, durchlebte Ängste und erlebte Traumatisierungen wirken noch Jahrzehnte nach, teilweise über Generationen.

Unsere Regierung hat eine Zeitenwende verkündet und 100 Milliarden Euro Sonderschulden zum Zweck der weiteren Aufrüstung beschlossen. Profitieren an diesen Ausgaben wird die Wirtschaft, insbesondere die Rüstungskonzerne. Gleichzeitig verschlechtern sich aktuell die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Deutschland. Einkommen werden durch die Inflation entwertet, es findet eine kalte Enteignung des ärmeren Teils der Bevölkerung statt. Privatinsolvenzen sind an der Tagesordnung, den Tafeln fehlen Lebensmittel zur Versorgung der verarmten Bevölkerung. Mietrückstände und Obdachlosigkeit nehmen zu.

Wer Soldaten segnet, erleichtert deren Gewissen. Er sorgt dafür, dass Kriege weiterhin gerechtfertigt werden, statt im Vorfeld zu ziviler Konfliktlösung und Sicherheit durch Entspannungspolitik zu mahnen. Soldaten in Uniform haben in einer Kirche nichts zu suchen, damit wird das Gotteshaus entweiht.

Wir wollen nicht zusehen, wie auf dem Boden der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und der Russischen Förderation ausgefochten wird. Wir fordern als erste Schritte einen sofortigen Waffenstillstand, Stopp jeglicher Waffenlieferungen und die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Ziel eines Systems der gemeinsamen Sicherheit in Europa!

Stopp der Waffenlieferungen – Waffenstillstand – Verhandlungen
Geld für Soziales und Bildung statt 100 Milliarden Euro für Aufrüstung

(Quelle: koelner-friedensforum.org)



Protest-Flyer


Predigt von Kardinal Woelki

Liebe Soldatinnen und Soldaten, liebe Schwestern, liebe Brüder, es sind bereits wieder einige Wochen vergangen, seitdem wir es im Weihnachtsevangelium hörten. Manchem aber klingt es noch in den Ohren: Die Botschaft der Engel auf den Feldern von Betlehem: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lk 2,14). Die Engel jubeln über die Geburt des Kindes in der Krippe, das als Retter, als Erlöser, als Friedensstifter verkündet wird.
 
Ihre Botschaft lautet: Gott kommt in diesem Kind Jesus in die Welt, der der Christus, d.h. der Messias ist, um wirkliche Versöhnung und wahren Frieden zu bringen. Und zwar allen Menschen! Bis heute hat das Fest der Geburt Christi eine wunderbar friedensstiftende Wirkung. Selbst in dem furchtbaren und verabscheuungswürdigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine herrschte der gute Vorsatz zum Weihnachtsfest, das dort am 6. Januar gefeiert wird, wenigstens für diesen einen Tag die Waffen ruhen zu lassen – auch wenn dies alles dort unter äußerst fragwürdigen Vorzeichen geschieht. Friede, den das Weihnachtsevangelium meint, ist jedoch nicht einfach nur ein Waffenstillstand. Das ist immer nur der erste Schritt, die Bedingung der Möglichkeit wahren Friedens. Shalom, das ursprüngliche hebräische Wort, das sich an vielen Stellen in der Bibel findet und im Deutschen mit Frieden übersetzt wird, bedeutet viel mehr. Shalom umfasst Sicherheit, Gesundheit, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Wohlergehen. Und in der Tat: das Wohlergehen wirklich aller ist doch die Basis jeden Friedens! Soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeit aller Art, Armut, Katastrophen und der Kampf um Ressourcen – all das fördert Unruhen und am Ende Krieg. „Friede den Menschen“ – Was auf den ersten Blick eine Zusage der Engel ist, ist zugleich ein Auftrag. Wir alle, die wir es als Christen diesem Kind in der Krippe ähnlich tun wollen, sind aufgerufen, dass, was wir an Weihnachten mit einem Hauch von Seligkeit oder Romantik gar erfahren durften, weiter zu tragen in die Welt, in das Leben und den Alltag der Menschen. Was aber ist von dieser Sehnsucht nach Frieden geblieben? Die Weihnachtszeit ist vorbei, auch wenn sich in manch einer Kirche noch bis Maria Lichtmess Krippendarstellungen finden lassen. All der festliche Schmuck aber und die leuchtenden Sterne, Bäume und Lichterketten sind zumeist verschwunden. Der Alltag hat uns alle wieder fest im Griff. Da ist es nicht leicht, die Freude über die Botschaft der Engel und die Ereignisse von Weihnachten wach zu halten. Noch viel weniger leicht ist es, den Frieden der Weihnacht zu bewahren. Doch der Auftrag dazu bleibt aktuell. Er gilt nicht nur an Weihnachten. 
 
„Selig, die Frieden stiften“ (Mt 5,9), das gilt immer. Und Sie, liebe Soldatinnen und Soldaten, haben daran – wie im letzten eine jede und ein jeder von uns auch – in besonderer Weise daran teil. Sie tragen durch ihren Dienst in einzigartiger Weise mit Sorge um den Frieden in der Welt. Und zugleich spüren Sie die Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen als erstes. Ihr Leben wird dadurch auf dramatische Weise berührt. Im Zweifelsfall setzen Sie sogar in der Fremde Ihr Leben auf’s Spiel für den Frieden, für die Freiheit unserer Nation, für ein freies Europa, für eine gerechte Welt in Sicherheit mit lebenswürdigen Bedingungen. 
 
Die Weihnachtsbotschaft der Engel ist so in besonderer Weise auch Ihre Berufung und Ihr Auftrag. Auch jetzt. Tage und Wochen nach Weihnachten. Über das ganze Jahr hinweg halten Sie sie wach. Auch wenn Sie sich auf einen Einsatz vorzubereiten haben, ist das nie Selbstzweck, sondern allenfalls letzte Eskalationsstufe. 
 
Nicht gewollt, im Zweifelsfall jedoch nötig, um durch Verteidigung die Bedingung der Möglichkeit für Frieden zu schaffen. In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag, den wir hier und heute miteinander begehen, lenkt Papst Franziskus sein Augenmerk auf jene Herausforderungen, vor die uns die Pandemie gestellt hat und die den Frieden in der Welt erschweren. Er blickt auf die Schwierigkeiten, die sich aus der Pandemie ergeben, lädt ein zur Reflexion über das, was wir aus dieser Krise lernen können. Bereits in seiner Enzyklika Fratelli Tutti 2020 resümiert er dazu: „Eine globale Tragödie wie die Covid-19-Pandemie hat für eine gewisse Zeit wirk-lich das Bewusstsein geweckt, eine weltweite Gemeinschaft in einem Boot zu sein, wo das Übel eines Insassen allen zum Schaden gereicht“ (FT 32). Dieses Übel hat die Welt fragil werden lassen. Die Pandemie hat seiner Meinung nach „einige blank liegende Nerven in der Sozial- und Wirtschaftsordnung berührt und Widersprüche und Ungleichheiten zum Vorschein gebracht (…). Sie hat die Sicherheit des Arbeitsplatzes vieler Menschen bedroht und die immer weiter verbreitete Einsamkeit in unserer Gesellschaft verschärft, insbesondere die der Schwächsten und der Armen. Selten entwickeln sich die Einzelnen und die Gesellschaft in Situationen weiter, die ein solches Gefühl der Niederlage und Verbitterung hervorrufen. Es schwächt nämlich die Bemühungen um den Frieden und provoziert soziale Konflikte, Frustration und verschiedene Formen von Gewalt. In diesem Sinne scheint die Pandemie selbst die friedlichsten Teile unserer Welt erschüttert und unzählige Schwachstellen zum Vorschein gebracht zu haben“, so Papst Franziskus.
 
Umso wichtiger scheint es in dieser Zeit, Frieden zu stiften, zu suchen und zu bewahren. Dass der Aufgabenbereich der Bundeswehr sich ständig erweitert, darf deshalb nicht verwundern. Wenn es im Weißbuch der Bundeswehr heißt, „Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichtet uns, im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen, um gemeinsam Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu verteidigen“, dann soll das dem Wohlergehen und der Sicherheit der Menschen in Europa und der ganzen Welt dienen. Wenn sie internationales Krisenmanagement und internationale Katastrophenhilfe übernimmt, dient sie damit einem Frieden, der nicht nur Waffenstillstand ist. 
 
Sie, liebe Soldatinnen und Soldaten dienen so vielmehr einem Frieden, der viel umfassender ist und unseren christlichen Auftrag widerspiegelt. Amen.

(Quelle: erzbistum-koeln.de)


Rede von Marianne Arndt (Maria 2.0):


Ich beginne mit einem Wort von Papst Franziskus: „Tatsächlich stellt dieser Krieg (in der Ukraine) zusammen mit all den anderen Konflikten rund um den Globus eine Niederlage für die ganze Menschheit dar und nicht nur für die direkt beteiligten Parteien.“

Liebe Freunde, als katholische Theologin bin ich sehr dankbar, dass ihr diese Worte von Franziskus aufgegriffen habt für die Protestaktion.

Nachdem ihr mich gefragt habt, ob ich heute hier gerne zu euch spreche, habe ich spontan und überzeugt gesagt: ja. Aber was dahinter steckt, ist mir dann auch noch bewusst geworden. Aber dennoch bin ich dankbar, heute hier zu sein. Es fordert mich heraus, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Einige meiner Freunde, die sagen: ja, ich bin überzeugte Pazifistin, aber in dieser Situation, die wir heute haben… Ja, so höre ich oft in diesen Tagen!

Ich habe mein Grundlagenbuch, die Bibel zur Rate gezogen: Im Alten Testament hören wir beides, wir hören von vielen kriegerischen Auseinandersetzungen... Da könnten wir nun einige aufzählen… Aber worum geht es da, wenn wir das Bild von Jesaja (jes. 2.1) hören, das viele Friedensbewegte kennen: „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen, und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen.“

Es geht in der Bibel, einem der Bücher unserer Menschheitsgeschichte, gerade um die Schaffung von Frieden angesichts des Wissens, wie gewalttätig die Welt und die Menschheit ist! Das Jesajawort, das in der großen Friedensvision des Propheten eingebettet ist, macht deutlich, worum es geht: Krieg bringt Elend, Verrohung, Verlust, Tod, schafft Perspektivlosigkeit, Hunger…. Es darf in keiner Weise Duldung erfahren. Dass die Jesaja-Vision leider bis in unsere Zeit keine Wirklichkeit gefunden hat, sehen wir heute angesichts dessen, dass wir mehr Flüchtlinge auf der Welt haben als jemals zuvor (es geht auf die 100 Millionen Menschen zu).

Es zeigt, dass menschliches Bemühen um Frieden seine Grenzen hat. Den Frieden, den wir anstreben, den haben wir nicht in den Händen, aber wir müssen uns darum bemühen, und das geht nie, wenn wir auf Recht und Recht pochen.

Es muss um eine andere Gerechtigkeit gehen – nicht um eine, die bei Friedenskompromissen den einen oder anderen Partner über den Tisch zieht, der sich dann benachteiligt fühlt und das ggf. auch so geschieht.

Die Spirale der Gewalt kann nie zu Frieden führen, sondern immer nur zu Verlusten. Denken wir an die Menschen, die heute wieder Opfer werden in all den Konflikten weltweit! Frieden kann da beginnen, wo wir machtlos und gierlos werden. Aber werden wir es schaffen?

Ich unterstelle all unseren Soldaten*innen eine gute Absicht – dass sie sich für den Frieden einsetzen. Aber führt ein Segensgottesdienst dazu, oder legitimiert er nur noch mehr?

In der Bibel wird deutlich gemacht: Frieden beginnt da, wo Menschen einander die Hand reichen – als Menschen, nicht als Soldaten und nicht als Kirchenfürsten, nicht als Systeme, denen es um Machterhalt und Entwürdigung geht!

Damit zementieren wir Systeme, die der Zukunft unserer Welt und der Menschheit nicht gut tun, ja zerstörerisch sind, und Systeme, die sich gegenseitig so legitimieren wollen. Nein, darum kann es nicht gehen.

Bleiben wir bei der Ukraine: Viele wissen, dass ich als Krankenhausseelsorgerin arbeite. Im Krankenhaus habe ich auch verwundete ukrainische Soldaten begleitet, einen sehr schwer verletzten Menschen. Zugleich habe ich einen russischen Soldaten, der auch geflohen ist, weil dieser Krieg wie alle anderen keinen Sinn macht. Er ist Arzt und spricht schon ganz gut Deutsch. Er begleitet den nun amputierten ukrainischen Soldat, hilft beim Übersetzen und vielen anderen Dingen. Keiner der beiden trägt eine Uniform, aber sie schaffen Frieden – den Frieden, den wir Menschen so dringend brauchen. Dazu braucht es keine Uniform.

Liebe Freunde, auch das, was wir in der Kirche erfahren, gleicht kriegsähnlichen Zuständen, und die Macht des Geldes und des Amtes wird genutzt, Leben, Frieden, Menschenleben zu zerstören.

Shalom, das Friedenswort im Hebräischen, bedeutet mehr als nur Frieden, es bedeutet Wohlergehen. Erst dann, wenn wir unsere Machtgewänder ablegen und als Menschen einander die Hand reichen und zum Wohlergehen aller uns einsetzen, dann kann Frieden gelingen.

Aber ich glaube – wie in der Bibel steht – der Frieden, von dem Gott spricht, der ist hier nur zu erahnen, aber wir müssen und dürfen uns darum bemühen, aber nicht mit vermeintlichen Gottesdiensten, die wiederum eine Macht darstellen! Dann müssten heute alle eingeladen sein, die um Frieden und Gerechtigkeit bemüht sind!

Shalom Shaverim



Online-Flyer Nr. 805  vom 23.01.2023

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