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Aktueller Online-Flyer vom 07. Februar 2023  

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Kultur und Wissen
Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind weiterhin erstrebenswerte Ziele aller Menschen
Ohne Psychologie wird die Menschheit nicht weiterkommen
Von Rudolf Hänsel

Auch wenn die Überlebensfrage der Menschheit angesichts eines möglichen präventiven Atomkriegs (1) gegenwärtig im Zentrum aller Überlegungen steht, sollten weise Aufklärer „über den Tag hinaus“ denken und überlegen, wie die Mitmenschen in einer Neuen Weltordnung asiatischer Prägung leben wollen. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind weiterhin erstrebenswerte Ziele aller Menschen. Wie auch immer sich die Welt entwickeln wird – ohne die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Psychologie wird die Menschheit nicht weiterkommen. Als langjähriger Psychologe und Psychotherapeut steht der Autor zu seiner Prognose. Im Folgenden soll die Entwicklung der modernen Psychologie kurz dargestellt werden.

Es wird nicht leicht sein, Mitbürgern mit verschiedenem Bildungsgrad sowie Jung und Alt das Wissen über sich selbst und die Menschen generell zu vermitteln. Bis heute werden sie von Eltern, Kirche und Staat autoritär und religiös erzogen und so programmiert, dass es schwer sein wird, sie auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

Doch Bildung bedeutet, den Menschen zu vermitteln, wie sie ihre Probleme lösen und wie sie leben können. Auch sollten sie erfahren, welche Meinung sie über sich selbst, ihre Partner, Nachbarn, über den Staat und die Gemeinde und welche Haltung sie gegenüber ihren Kindern haben sollen.

Erst in der Neuzeit begannen die Menschen, sich zu erkennen

Vor dem Zeitalter der Psychologie herrschte im Gegensatz zur auf Kausalität beruhenden Wissenschaft die magische Weltanschauung des Mittelalters und der Religion, die die Menschen fest im Griff hatte. Man war der Meinung, dass die Seele des Menschen hier auf dieser Welt nur eine Prüfung durchmacht und dass der Mensch in den Himmel gehört; dort sei das ewige Leben.

Erst Ludwig Feuerbach hat dieses Problem erschüttert, indem er aufzeigte, dass dem nicht so ist (2). Doch seine Erkenntnis wird immer noch bekämpft und nicht weitervermittelt. Noch heute gilt in den Schulen das alte Prinzip der Religion, der übernatürlichen Bestimmung des Menschen. Auch die Gefühle der Menschen durften nicht erforscht werden; die Kirche war dagegen. Naturforscher waren deshalb auf dem falschen Weg, wenn sie andere Völker – die so genannten Wilden – beobachtet haben.

Erst durch die materialistische Geschichtsauffassung im vorletzten Jahrhundert haben die Menschen angefangen, sich mit sich selbst zu befassen. Sie begannen, den Menschen zu erkennen, zu deuten und sich zu erklären, warum er sich so verhält. Das war der Beginn der Neuzeit.

Die materialistische Geschichtsauffassung war ein großer Einbruch in die Gefühlswelt der Menschen. Karl Marx und die freiheitlichen Sozialisten haben angefangen, den Menschen richtig zu sehen. Wären diese Gedanken nicht bekämpft worden, wäre die Menschheit bereits viel weiter; die Menschen könnten sich das Leben in jeder Beziehung besser einrichten. Dabei hatte Marx den deutschen Philosophen Wilhelm Hegel als Vorbild. Und der hatte noch Gott und das Absolute in der Natur gesehen.

Karl Marx stützte sich jedoch auf Feuerbach ab, lehnte die übernatürliche Tendenz ab und fand heraus, dass die Haltung des Menschen geändert werden kann. Die Tiefenpsychologie bestätigt das. Marx war der Auffassung, dass das Bewusstsein des Menschen durch die Verhältnisse geprägt wird (Das Sein bestimmt das Bewusstsein.). Er hat den Menschen zurückgeholt auf die Erde. Auch hatte er Recht, dass sich die Menschen ändern, wenn ihr Leben gesichert ist, wenn sie einen gedeckten Tisch haben. Sie haben dann andere Gedanken, andere Gefühle und eine andere Beziehung zu den Mitmenschen. Solange die Menschen Angst haben, glauben sie. In der materialistischen Geschichtsauffassung hörte der Glaube an Götter und übernatürliche Wesen auf.

Wenn die gesellschaftlichen Verhältnisse die Menschen ändern, assoziieren sie sich mit ihren Mitmenschen, glauben an sie und fühlen sich in sie ein, indem sie an sie appellieren. Der andere Mensch will so gut leben wie ich, er will ein Dach über dem Kopf haben. Er macht mit, sagten die freiheitlichen Sozialisten, die Anarchisten. Vor den anderen Menschen muss man keine Angst haben und in ihrer Freiheit keine Gefahr sehen. Die freiheitlichen Sozialisten wollten eine Gemeinschaft haben, wo jeder Mensch entscheidet, welchen Weg er wählen, mit wem er sich assoziieren, wie er leben will. Diese Freiheit sollte man allen Menschen geben.

Freiheit bedeutet, dass der Mensch seine Sicherheit hat und nicht um die Kirchensuppe betteln muss. Das Prinzip der Freiheit sollte so verstanden werden, dass jeder arbeitende Mensch weiß, dass wenn er nicht mehr arbeiten kann, wenn er erkrankt, dass er dann dieselbe Möglichkeit hat zu leben, dass er den Lohn, den er heute hat, weiter haben wird, dass er seine Wohnung behalten, dass er weiterleben kann. 

Doch eines hat Karl Marx den Menschen nicht zugemutet: dass man sie sofort freilassen kann. Er hatte es sich so vorgestellt, dass Revolutionäre die Macht und den Staat übernehmen und diese dann Gerechtigkeit und das Recht auf Leben, Grund und Boden schaffen. Wenn in den Fabriken Arbeiterräte das Sagen hätten, würde der Staat absterben, sich zurückziehen. Doch das hat sich als Irrtum erwiesen, weil sich Menschen unter dem Prinzip der Gewalt und Autorität nicht entwickeln können, sondern korrupt werden.

Wenn das Sein das Bewusstsein bestimmt, wie Marx sagte, dann beginnt das Sein, wenn den Menschen die Freiheit gegeben wird – und zwar sofort! Nicht der Staat, sondern die Gemeinschaft der Menschen entscheidet: der Bauer, der Angestellte, der Arbeiter in der Fabrik und die Gemeinde. Es muss kein Kommissär oder Städter kommen und Anordnungen treffen. Was will jemand, der das Problem nicht kennt, dem Bauern beibringen?

Die Tiefenpsychologie – ein Kind der Naturwissenschaft

Ohne materialistische Geschichtsauffassung wäre die Psychologie in ihrer Forschung nicht auf dem heutigen Stand. Die Psychologie ist eine Wissenschaft über das Wesen des Menschen, über die menschliche Natur. Als empirische Wissenschaft erforscht sie das geistige und seelische Leben des Menschen mittels systematischer Beobachtung und aufgrund von Erfahrungen: wie wird der Mensch, wie wächst er heran, welche Erlebnisse macht er und wie findet er sich in seinem Leben zurecht.

Naturwissenschaftlich orientierte Psychologen beobachten, messen und analysieren mit dem Ziel, Regelmäßigkeiten zu erkennen und ihre Forschungsergebnisse allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Damit kann die Psychologie den Menschen vermitteln, wie sie naturgemäß leben und ihre Lebensprobleme lösen können. Auch lernen sie, die eigenen Gefühle und Reaktionsweisen und diejenigen der anderen Menschen zu erkennen und zu verstehen. Wenn sie die Gefühlswelt der Mitmenschen kennen lernen, dann können sie auch ihre Taten und Handlungsweisen einschätzen – diejenigen ihrer Mitbürger und diejenigen von Politikern und Machthabern.

Leider wird die Wissenschaft der Psychologie in vielen Ländern immer noch unterschätzt oder falsch eingeschätzt. Es gibt nämlich keine Politik ohne Psychologie und auch die Tatsache, dass Kriege geführt werden, ist auf den Mangel an psychologischer Erkenntnis zurückzuführen. Während des deutschen und weltweiten Faschismus haben die meisten Psychologen kläglich versagt und sich für mörderische Kriege einspannen lassen (3).

Der entscheidende Durchbruch in den intellektuellen Gesellschaftsschichten gelang den Naturwissenschaften erst im 17. Jahrhundert. Das löste im Zusammenhang mit der Aufklärung eine wissenschaftliche Revolution aus. Über zwei Jahrhunderte später entdeckte und erforschte der österreichische Arzt, Tiefenpsychologe, Kulturhistoriker und Religionskritiker Sigmund Freud das Unbewusste im Menschen und begründete die Psychoanalyse.

Freud war der Auffassung, dass die ganze Welt ein Spital sei, ein Kranken- oder Irrenhaus. Es gäbe keinen Menschen, der seine Probleme lösen könne. Wenn wir uns heute in der Welt umschauen, stellen wir fest, dass alle Menschen ohne Ausnahme durch die traditionelle Erziehung nicht gesund, sondern psychisch irritiert sind. Erfahrene Psychotherapeuten bestätigen dies. Aus diesem Grunde sind Aufklärung und Bildung der Menschen von großer Bedeutung. Wichtiger jedoch ist das Problem der Erziehung, welches – nach dem deutschen Schriftsteller Jean Paul – den eigentlichen Hebelarm der Kultur darstellt.

Die Bedeutung der Erziehung für eine lebenswerte Zukunft

Wenn es uns ein Anliegen ist, dass alle Bürger zukünftig in einer friedlichen, freien und gerechten Welt leben, dass die Menschen sich und ihre Mitmenschen verstehen und dass Gewalt, Kriege und die Herrschaft von Menschen über den Menschen ein ende finden, dann müssen wir uns dem Erziehungsproblem zuwenden und über die vergangenen und zukünftigen Erziehungsmethoden sprechen.

Die neuere tiefenpsychologische Forschung hat Eltern, Lehrkräften, Pädagogen, Psychologen und allen anderen Interessierten bewusst gemacht, dass der Mensch in einem derartigen Maße das Produkt seiner Erziehung ist, dass man die Hoffnung haben darf, durch bessere, das heißt psychologische Erziehungsmethoden Menschen heranbilden zu können, die gegen die Verstrickungen des Machtwahns gefeit sein werden.

Die Erziehungsmethoden der Vergangenheit schufen einen Menschentypus, der die Tragödie der Geschichte verursachen konnte. Das autoritäre Prinzip, jahrhundertelang als fraglos-gültige Grundlage des erzieherischen Verhaltens angesehen, drosselte bereits in den Kindheitsjahren das Gemeinschaftsgefühl der Menschen und stattete sie mit jener Aggressionsbereitschaft aus, durch die eine gewalttätige Welt im Zustand der Gewalttätigkeit verharren konnte.

Indem die Pädagogik in Elternhaus und Schule auf unangemessenes Autoritätsgebaren und auf Gewaltanwendung verzichtet und sich mit wahrem Verständnis dem kindlichen Seelenleben widmet, wird sie einen Menschentypus hervorbringen, der keine „Untertanen-Mentalität“ besitzt und darum für die Machthaber in der Welt kein gefügiges Werkzeug mehr sein wird.

Die Demokratisierung der Erziehung im Sinne der Achtung vor der kindlichen Persönlichkeit und die freundschaftliche Zuwendung des Erziehers zu seinem Zögling auf der Grundlage einer konsequenten zwischenmenschlichen Anti-Autorität wird den wertvollsten Beitrag zum Aufbau einer humanen Gesellschaftsordnung leisten.


Fußnoten:

(1) https://www.globalresearch.ca/the-privatization-of-nuclear-war/5458265
(2) Feuerbach, Ludwig (1994). Das Wesen des Christentums. Stuttgart
(3) Baumgarten, Franziska (1949). Die Deutschen Psychologen und die Zeitereignisse. Zürich



English version:
Peace, Freedom and Justice Continue to be Desired Goals of All Human Beings
Humanity will not be able to advance without psychology

By Dr. Rudolf Hänsel

Even if the question of humanity's survival in the face of a possible pre-emptive nuclear war (1) is currently at the centre of all considerations, wise Enlightenment thinkers should think "beyond the day" and consider how fellow human beings want to live in an Asian-style New World Order. Peace, freedom and justice remain desired goals of all human beings. No matter how the world develops, humanity will not advance without the insights of scientific psychology. As a psychologist and psychotherapist of many years' standing, the author stands by his prognosis. In the following, the development of modern psychology will be briefly presented.

It will not be easy to teach fellow citizens with different levels of education as well as young and old the knowledge about themselves and people in general. Up to now, they have been brought up in an authoritarian and religious way by parents, church and state and they are programmed in such a way that it will be difficult to make them aware of their problems.

But education means teaching people how to solve their problems and how to live. They should also learn what opinion they should have about themselves, their partners, neighbours, about the state and the community, and what attitude they should have towards their children.

It was not until the modern era that people began to recognise themselves

Before the age of psychology, in contrast to science based on causality, the magical worldview of the Middle Ages and religion held a firm grasp on people. It was believed that man's soul was only undergoing a trial here in this world and that man belonged in heaven; there was eternal life.

It was Ludwig Feuerbach who shook up this problem by showing that this was not so (2). But his insight is still fought against and not passed on. Even today, the old principle of religion, the supernatural destiny of man, is still valid in schools. Even people's feelings were not allowed to be researched; the Church was against it. Naturalists were therefore on the wrong track when they observed other peoples – the so-called savages.

It was only through the materialistic view of history in the century before last that people began to concern themselves with themselves. They began to recognise and interpret human beings and to explain to themselves why they behave the way they do. That was the beginning of the modern age.

The materialist conception of history was a great incursion into the world of people's feelings. Karl Marx and the liberal socialists began to see man in the right way. If these thoughts had not been fought, humanity would already be much further ahead; people would be able to arrange life better for themselves in every respect. Marx had the German philosopher Wilhelm Hegel as his model. And he still saw God and the Absolute in nature.

Karl Marx, however, based himself on Feuerbach, rejected the supernatural tendency and found that man's attitude can be changed. Depth psychology confirms this. Marx believed that man's consciousness is determined by conditions (Being determines consciousness.). He brought man back to earth. He was also right that people change when their lives are secure, when they have a laid table. They then have different thoughts, different feelings and a different relationship with their fellow human beings. As long as people are afraid, they believe. In the materialistic view of history, belief in gods and supernatural beings ceased.

When social conditions change people associate with their fellow human beings, believe in them and empathise with them by appealing to them. The other person wants to live as well as I do, he wants to have a roof over his head. He joins in, said the liberal socialists, the anarchists. One must not be afraid of other people and see no danger in their freedom. The liberal socialists wanted to have a community where each person decides which way he wants to choose, with whom he wants to associate, how he wants to live. This freedom should be given to all people.

Freedom means that man has his security and does not have to beg for church soup. The principle of freedom should be understood in such a way that every working man knows that if he can no longer work, if he falls ill, that he will then have the same opportunity to live, that he will continue to have the wage he has today, that he can keep his home, that he can continue to live.

But there is one thing Karl Marx did not demand of people: that they could be set free immediately. He had envisaged revolutionaries taking over power and the state and then establishing justice and the right to life, land and property. If workers' councils were in charge in the factories, the state would die off, withdraw. But this has proved to be a mistake, because people cannot develop under the principle of violence and authority, but become corrupt.

If consciousness is determined by being, as Marx said, then being begins when people are given freedom – and immediately! It is not the state that decides, but the community of people: the peasant, the employee, the worker in the factory and the community. There is no need for a commissioner or a city official to come and issue orders. What does someone who does not know the problem want to teach the farmer?

Depth psychology – a child of natural science

Without a materialistic view of history, psychology would not be at its present level of research. Psychology is a science about the being of human beings, about human nature. As an empirical science, it investigates the mental and spiritual life of man by means of systematic observation and on the basis of experience: how does man become, how does he grow up, what experiences does he have and how does he find his way in life.

Scientifically oriented psychologists observe, measure and analyse with the aim of recognising regularities and making their research results available to all people. In this way, psychology can teach people how to live naturally and solve their life problems. They also learn to recognise and understand their own feelings and ways of reacting and those of other people. When they learn about the emotional world of fellow human beings, they can also judge their deeds and ways of acting – those of their fellow citizens and those of politicians and those in power.

Unfortunately, the science of psychology is still underestimated or misjudged in many countries. Indeed, there is no politics without psychology, and the fact that wars are fought is also due to the lack of psychological knowledge. During German and worldwide fascism, most psychologists failed miserably and allowed themselves to be used for murderous wars (3).

The decisive breakthrough in the intellectual circles of society was only achieved by the natural sciences in the 17th century. This triggered a scientific revolution in connection with the Enlightenment. More than two centuries later, the Austrian physician, depth psychologist, cultural historian and religious critic Sigmund Freud discovered and researched the unconscious in humans and founded psychoanalysis.

Freud believed that the whole world was a hospital, a sick or insane asylum. There would be no human being who could solve his problems. If we look around the world today, we see that all people without exception are not healthy but psychologically irritated by traditional education. Experienced psychotherapists confirm this. For this reason, enlightenment and education of people are of great importance. More important, however, is the problem of education, which – according to the German writer Jean Paul – is the real lever arm of culture.

The importance of education for a future worth living

If we are concerned that all citizens live in a peaceful, free and just world in the future, that people understand each other and their fellow human beings, and that violence, wars and the domination of people over people come to an end, then we must turn to the problem of education and talk about past and future methods of education.

Recent research in depth psychology has made parents, teachers, pedagogues, psychologists and all other interested parties aware that man is the product of his upbringing to such an extent that we can hope that better, i.e. psychological, methods of upbringing will be able to train people who will be immune to the entanglements of the mania for power.

The educational methods of the past created a type of human being that could cause the tragedy of history. The authoritarian principle, for centuries regarded as the unquestionably valid basis of educational behaviour, already throttled people's sense of community in their childhood years and equipped them with that readiness for aggression through which a violent world could persist in a state of violence.

By renouncing inappropriate authority and the use of violence in the parental home and school and devoting itself with true understanding to the child's soul, pedagogy will produce a type of human being that does not have a "subject mentality" and will therefore no longer be a docile tool for those in power in the world.

The democratisation of education in the sense of respect for the child's personality and the friendly devotion of the educator to his pupil on the basis of a consistent interpersonal anti-authority will make the most valuable contribution to the building of a humane social order.


Footnotes:

(1) https://www.globalresearch.ca/the-privatization-of-nuclear-war/5458265
(2) Feuerbach, Ludwig (1994). The essence of Christianity. Stuttgart
(3) Baumgarten, Franziska (1949). The German Psychologists and the Events of the Times. Zürich



Dr. Rudolf Lothar Hänsel ist Lehrer (Rektor a. D.), Doktor der Pädagogik (Dr. paed.) und Diplom-Psychologe (Dipl.-Psych. mit Schwerpunkt: Klinische-, Pädagogische-, Medien- sowie Individual-Psychologie). Viele Jahrzehnte unterrichtete er und bildete Fachkräfte fort. Als Pensionär arbeitete er als Psychotherapeut in eigener Praxis. In seinen Büchern und pädagogisch-psychologischen Fachartikeln fordert er eine bewusste ethisch-moralische Werteerziehung und eine Erziehung zu Gemeinsinn und Frieden. Sein Lebensmotto (nach Albert Camus): Geben, wenn man kann. Und nicht hassen, wenn das möglich ist.

Dr. Rudolf Lothar Hänsel is a teacher (retired headmaster), doctor of education (Dr. paed.) and graduate psychologist (Dipl.-Psych. with specialisation in clinical, educational, media and individual psychology). He taught and trained professionals for many decades. As a retiree, he worked as a psychotherapist in his own practice. In his books and educational-psychological articles, he calls for a conscious ethical-moral values education and an education for public spirit and peace. His motto in life (after Albert Camus): Give when you can. And not to hate, if that is possible.




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