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Aktueller Online-Flyer vom 22. August 2019  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (152)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Aber wenn wir gemeinsam träumen, wird es Wirklichkeit.“ „Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!“ „Wir als Menschen grüßen alle anderen Menschen dieser einzigartigen Welt und hoffen, dass auf immer Friede werde!“ „Jeder im Leben braucht jemanden, den er liebt. Ich liebe Anja.“ „Ich wünsche mir Frieden auf der ganzen Welt! Wir wünschen uns für den Rest der Welt Glück, Hoffnung, keine Hungersnot, keine Kriege, keine Feinde sondern nur FREUNDSCHAFT!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 152 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1801. Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Aber wenn wir gemeinsam träumen, wird es Wirklichkeit.


1802. Frieden ist ein starkes Wort. Es wird immer ausgesprochen, aber es wird nie gehört.


1803. Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!


1804. Ich glaube an Gott! Er wird uns Frieden bringen!


1805. Die Welt ist nur EIN LAND. Und alle Menschen sind seine Bürger.


1806. Rettet den Planeten – und Frieden


1807. Wir als Menschen grüßen alle anderen Menschen dieser einzigartigen Welt und hoffen, dass auf immer Friede werde!


1808. Liebe allen, die diese Karte lesen - Frieden


1809. Jeder im Leben braucht jemanden, den er liebt. Ich liebe Anja.


1810. Fürchte nicht, schwach zu sein. Sei nicht stolz, stark zu sein. Blicke nur in dein Herz, mein Freund, es wird die Wiederkehr zu Dir selber sein, die Wiederkehr der Unschuld.


1811. Ich wünsche mir Frieden auf der ganzen Welt! Wir wünschen uns für den Rest der Welt Glück, Hoffnung, keine Hungersnot, keine Kriege, keine Feinde sondern nur FREUNDSCHAFT!


1812. Warum töten wir Menschen? Wer tötet Menschen? Um zu zeigen, dass das Töten von Menschen falsch ist?


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (151):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25771

Online-Flyer Nr. 700  vom 10.04.2019

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