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Aktueller Online-Flyer vom 16. Juli 2019  

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Denkwürdigkeiten im Jahr 2019
Systemfragen (1): Atom und Destruktion
Von Arbeiterfotografie

Ein großer Krieg braucht 5 Jahre Vorbereitung, heißt es. Hitler brauchte 6 Jahre mit seinen Wehrwirtschaftsführern und internationalen Geld- und Logistiklieferanten. 2019 jährt sich zum 80sten Mal der Beginn des Zweiten Weltkrieges. 20 Jahre ist es her, dass die NATO wie selbstverständlich völkerrechtswidrig die Bundesrepublik Jugoslawien überfiel – mit deutscher Beteiligung. Schon vergessen? Wer erinnert daran? Der seit 2001 wütende dezentrale Dritte Weltkrieg begann als paralleler Splitterkrieg, der eine Liste von zu überwältigenden Staaten abarbeitete. „Abgehakt“ sind Irak, Libyen, Somalia und der Sudan. Syrien will – dank Russland – nicht recht gelingen. Libanon ist das tägliche Ziel israelischer Bombardements. Iran ist der größte Brocken, der geschluckt werden will. Afghanistan wird gar nicht mitgezählt. Jemen ist ein Zusatzschmankerl. Der unter George Bush sen. proklamierte „gewinnbare“ Atomkrieg steht strategisch auf der Tagesordnung mit „Mini Nukes“ und atomar bestückbaren Mittelstreckenraketen. Aber auch der angewandte schleichende Atomkrieg mit Uran-Munition in Irak und Jugoslawien mit unheilbaren Folgen ist präsent. Die globalen Machtspiele (des „Westens“) kennen keine Schranken. Rund 1000 US-Militärbasen umspannen die Welt. Der Militärstützpunkt in Okinawa stand seitens der japanischen Regierung zur Disposition. Dann kam Fukushima 2011. Die Nachfolgeregierung manifestierte Okinawa. „Wie entstehen Kriege?“,  fragt die Kabarettistin Lisa Fitz bei den Protesten zur der Münchner „Sicherheitskonferenz“ 2017. „Als naiver Mensch denkt man, ja, da streiten sich zwei Regierungen, Interessenkonflikte usw., dann eskaliert das halt und dann – Bumms!! Nee.“  Die Proteste zur „Sicherheitskonferenz“ 2019 stehen vor der Tür, u.a. mit den Forderungen: Austritt Deutschlands aus der NATO und allen Militärstrukturen der EU. Und die Auflösung aller US- und NATO-Militärstützpunkte in Deutschland.



Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Hiroshima Nagasaki Fukushima" mit Bild des Hibakusha (Atombombenüberlebenden) Kazuo Soda aus Fukuoka. (alle fotos: arbeiterfotografie und Gerhard Jeske)


Hamburg, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. Vorbei am "Kriegsklotz" von 1934: "Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen"


Hamburg, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. Vorbei am 7 1/2 Meter hohen Relief einer schwangeren Frau mit einem größeren Kind in den Armen. Entwurf: Ernst Barlach. Eingeweihung in den frühen Morgenstunden des 2. August 1931 auf einem fast menschenleeren Platz.


Hamburg, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. Die Inschrift der Stele lautet:
Vierzigtausend Söhne der Stadt liessen ihr Leben für euch
1914–1918. Die eindeutige Aussage des Reliefs wird durch die Inschrift wieder zurückgenommen. Die Wendung "... für euch" ist der Versuch einer Legitimation des Kriegstods. (https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/kriegerdenkmaeler/hamburg)


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Kapitalismus abschalten"


Köln, 19. März 2011. Protest aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "AtomMafia Abschalten!"


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Urangela"


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Sicher ist nur das Risiko"


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Das Restrisiko"


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Wir nehmen Abschied von Mutter Erde"


Köln, 26. März 2011. Bundesweite Proteste aus Anlass der Atomkatastrophe von Fukushima. "Hiroshima Nagasaki Fukushima" mit Bild des Hibakusha (Atombombenüberlebenden) Kazuo Soda aus Fukuoka.

Online-Flyer Nr. 692  vom 13.02.2019

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Von Kostas Koufogiorgos
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