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Aktueller Online-Flyer vom 16. Dezember 2018  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (121)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Dass WIR reden, wo man schweigt, dass WIR lieben, wo man hasst, dass WIR handeln, wo man sich abwendet, dass WIR den Frieden leben…“ „Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und siehst den Balken in deinem eigenen nicht.“ „Warum ist es so schwer, nach eigenem Gewissen ausgeglichen (nicht aggressiv) zu leben, die Zusammenhänge zu erfassen und aufeinander zuzugehen? Würden alle den Willen und die Energie aufbringen, hätten Aggressionen keine Chance.“ „Wenn du die Welt ändern willst, fang bei dir selber an!“ „Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 121 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1429. Dass WIR reden, wo man schweigt, dass WIR lieben, wo man hasst, dass WIR handeln, wo man sich abwendet, dass WIR den Frieden leben…


1430. Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und siehst den Balken in deinem eigenen nicht.


1431. Warum ist es so schwer, nach eigenem Gewissen ausgeglichen (nicht aggressiv) zu leben, die Zusammenhänge zu erfassen und aufeinander zuzugehen? Würden alle den Willen und die Energie aufbringen, hätten Aggressionen keine Chance.


1432. Einer für alle und alle für einen


1433. Fremde Welten treiben aufeinander zu, doch allein steht das Herz. Trau Dich zu fragen, denn nur in kleinen Schritten wird der Frieden füreinander ewig sein!


1434. Wenn du die Welt ändern willst, fang bei dir selber an!


1435. Hoffnung: Hilfe, Offenheit, Frieden, Freude, Nächstenliebe, Untereinander, Neuanfang, Gemeinschaft


1436. Träume nicht Dein Leben – lebe Deinen Traum! Es muss immer weitergehen. Am besten Du hast Lust! Sorge Dich nicht – Lebe!


1437. Gott schuf das Gesicht, lächeln musst du selber! (Irisches Sprichwort)


1438. Zusammen sind wir stark!


1439. Man ist nicht da zuhause, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da, wo man verstanden wird.


1440. Ich denke: Was ist denn hier los? Wo können die sonst hin, als auf diese Welt? Mein Blick: Die Erde: Krieg, Habgier, Konkurrenz – Meine Unzufriedenheit versuche ich allein durch mich zu bekämpfen, ohne andere mit hineinzuziehen.


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (120):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25053

Online-Flyer Nr. 669  vom 25.07.2018

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