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Aktueller Online-Flyer vom 25. Juni 2018  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (103)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. „Mein Traum ist klein, eigentlich nur mein… Doch heut’ will ich ihn sagen. Die Welt soll sich vertragen!“ „Bush, was machst du, wenn jemand dein Kind und deine Frau tot macht? Beende die Invasion in den Irak… Kein Bushshit mehr…“ „Herr Bush! Und Ihre Seele gehört jetzt mir! Wir seh’n uns in der Hölle! Ich freu mich drauf!“ „Die Iraker kommen vom Regen (Saddam) in die Traufe (USA). Jeder knüpft am eigenen Netz, versucht rauszuholen, was zu holen ist! Wer denkt da an Frieden?“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage an: redaktion@nrhz.de


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 103 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1213. Ein Traum: Mein Traum ist klein, eigentlich nur mein… Doch heut’ will ich ihn sagen. Die Welt soll sich vertragen! Gib Frieden eine Chance! Mach Frieden, nicht Krieg!


1214. Bush, was machst du, wenn jemand dein Kind und deine Frau tot macht? Beende die Invasion in den Irak… Kein Bushshit mehr…


1215. Herr Bush! Und Ihre Seele gehört jetzt mir! Wir seh’n uns in der Hölle! Ich freu mich drauf! (Gez. i. A. „Der Anti-Christ“


1216. Ich will Frieden. Kein Krieg!


1217. Wir brauchen den Frieden für die Kinder von Palästina


1218. Bomben und Panzer machen die Gegend unsicher – einschließlich für Krieger


1219. Gib Frieden eine Chance!


1220. Kein Krieg


1221. Frieden kommt aus unserer Seele. Du brauchst andere nicht zu beschuldigen oder zu unterstützen. Bewahre den Frieden in Deinem Herzen.


1222. Frieden in unserer Zeit. Für die Zukunft – und ihre Kindheit


1223. Die Iraker kommen vom Regen (Saddam) in die Traufe (USA). Jeder knüpft am eigenen Netz, versucht rauszuholen, was zu holen ist! Wer denkt da an Frieden?


1224. Bush versucht, die Welt zu homogenisieren. Aber erst die Vielfalt macht die Menschen so wertvoll. Liebe erobert alle.


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (102):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24642

Online-Flyer Nr. 651  vom 21.03.2018

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