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Aktueller Online-Flyer vom 23. Mai 2018  

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Aktuelles
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
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Von Infopool

VORTRAG / FORUM – Traumatherapeut Mark Braverman (USA): Die Mauer überwinden, Eine Vision für Israelis und Palästinenser (24.,25.,26., Bonn, Freiburg, Stuttgart), Vesper „Menschenrechte aktuell“ zum Thema ...mehr Videoaufklärung, mehr Datenschutz, mehr Sicherheit? (25.1., Berlin), Widerstandslesung "das siebte Kreuz" mit Hartmut Barth-Engelbart, Ulrike Eifler, Philipp Hoffmann (26.1., Gelnhausen), Denn ich sah eine neue Erde. Thomas Müntzer (27.1.2018, Köln), Volker Hermsdorf: Kuba macht es vor – Recht auf Gesundheit (27.1.2018, Rostock), Festveranstaltung zum 200. Geburtstag von Karl Marx (27.1., Wuppertal), Eva und Markus Heizmann: Versöhnung, Rückkehr, Wiederaufbau, Syrien im Oktober 2017 (2.2.,Darmstadt), Konferenz »Zur Zeit der Verleumder« mit Moshe Zuckermann, Rolf Becker, Esther Bejarano u.a. (10.2.2018, Berlin), Ulrich Mies: Fassadendemokratie und tiefer Staat – Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter (17.2.2018, Köln), Rainer Mausfeld: "Neoliberale Demokratie": Subventionsstaat oder Repressionsstaat? (17.2., Mönchengladbach), Rainer Rupp: Die NATO und die atomare Bedrohung (12.8., Frankfurt/M), Der Nazi-Kunstraub und die Folgen (24.2., Schlaumeier Reisen, Ziel Bonn), Steigerführung in Alsdorf (26.5., Schlaumeier Reisen, Ziel Aachen) – AUSSTELLUNG – ... bis 28. Januar 2018: Benjamin und Brecht. Denken in Extremen (Berlin), ...bis 25.3.2018: Fotografien von Eusebius Wirdeier u.a.,: Trotzdem Alaaf! (Köln),  ...bis 25.3.2018: Fotografien von Karin Richert: Im rechten Licht (Köln) – THEATER – Anders als du glaubst. Tourneetheater der Berliner Compagnie (1.,2.3.,4.,5.8.,9 März in Blomberg, Minden, Tittmarshausen, Höhr-Grenzenhausen, Castrop-Rauxel, Schongau, Kaufbeuren) – KONZERT – Giorgos Chatziantonis im "Singenden Holunder" (28.1., Köln),  Ernst-Busch-Chor: „November 1918 - Brüder, nicht schießen!“ (27.,28.1.2018, Berlin) – AKTION – Mahnwache der Frauen in Schwarz (26.1., München), "Drei von Zwölf" Protestaktion am Fliegerhorst Jagel (27.1., Jagel/Flensburg), Freitag der Dreizehnte (13.4., Aktion Arbeitsunrecht) +++ REGELMÄSSIG +++


VORTRAG / FORUM


Vortragsreise 21. bis 26. Januar 2018
Mark Braverman (USA): Die Mauer überwinden, Eine Vision für Israelis und Palästinenser




Der jüdische Autor und Traumatherapeut, Mark Braverman (USA), liest aus seinem neuen Buch und stellt sich der Diskussion. Er hat die Mauer überwunden, indem er Palästinenser kennengelernt hat. „Von der anderen Mauerseite erkannte ich, dass es die Israelis sind, die sich selbst gefangen genommen haben.“ Braverman zieht Parallelen zwischen heute und dem Palästina der Zeit Jesu und ermutigt dazu, sich von Martin Luther King und dem Südafrikaner Desmond Tutu inspirieren zu lassen, um die Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen die Besatzung zu stärken. Für die Deutschen sieht er darin die Gelegenheit, ihr Trauma des Dritten Reiches zu überwinden: „Solange sie es für unmöglich halten, die Palästinenser zu unterstützen und damit den Israelis und Juden bei der Befreiung von ihrer Angst zu helfen, bleiben die Deutschen in der Vergangenheit stecken.“

"Selten gelingt es einem jüdischen Autor so unbefangen und unparteiisch, aus Liebe zu beiden Völkern, eine der tragischsten Begebenheiten unserer Zeit mit Hoffnung zu füllen. Was aussichtslos erscheint, ist für Mark Braverman die Herausforderung, Lösungen zu finden, die im Bereich des Möglichen sind. Eine bittere Feindschaft könnte - und müsste - auf diesem Wege entfeindet werden."
Paul Oestreicher, Brighton, ehem. Vorsitzender von Amnesty International Großbritannien

"Ein jüdischer Tabubrecher, dem man zuhören sollte."
Ruth Fruchtman, Mitbegründerin der 'Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost', Berlin

Eintritt frei (willig), soweit nicht anders angegeben
 
Mittwoch, 24. Januar  um 19 Uhr, Bonn
Alt-Katholische Gemeinde St. Cyprian (und FrauenWegeNahost, Institut für Palästinakunde u.a.)
Adenauerallee 61                                                                                     
           
Donnerstag, 25. Januar  um 20 Uhr, Freiburg
Auferstehungsgemeinde Freiburg-Littenweiler   (mit Ev. Erwachsenenbildung/ KDA und Pax Christi; Café Palestine Freiburg)
Kappler Str. 25
Eintritt: 6/4 EURO
 
Freitag, 26. Januar  19 Uhr, Stuttgart
Katholisches Bildungswerk
Königstraße 7  
        
das Buch:
Mark Braverman, "Die Mauer überwinden. Eine Vision für Israelis und Palästinenser"
Hamburg, WDL-Verlag 2017

http://markbraverman.org/




Donnerstag den 25. Januar 2018, um 19.00 Uhr, Berlin
Vesper „Menschenrechte aktuell“
mit Michael Böhl, Jana Schönefeld und Fredrik Roggan

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4



Mehr Videokameras, mehr Videoaufklärung, mehr Datenschutz, mehr Sicherheit: Stimmt das? Gegen mehr Sicherheit, weniger Kriminalität und mehr verurteilte Verbrecher kann eigentlich niemand etwas haben. Aber wie kann das erreicht werden? Nach Verbrechen wird von konservativen Politiker*innen und den Polizeigewerkschaften immer wieder ein Ausbau der Videoüberwachung gefordert. Mit Videoaufnahmen werde erfolgreich nach Tätern gefahndet. Aber die rot-rot-grüne Landesregierung möchte, bis auf wenige Ausnahmen, keine weiteren Kameras aufstellen.

Dagegen hat sich das „Aktionsbündnis für mehr Videoaufklärung und Datenschutz“ gegründet. Es fordert einen massiven Ausbau der Videoüberwachung in Berlin. Zusätzlich zur bisherigen Videoüberwachung sollen an über fünfzig Orten Kameras die Menschen überwachen. Sie versprechen sich davon eine bessere Aufklärung und sehen ihre Initiative als einen Beitrag zum Datenschutz. Ihr Ziel will die Initiative durch eine Volksabstimmung über ihren Gesetzesentwurf erreichen. Seit September sammelt sie die nötigen Unterschriften für die erste Stufe des Volksbegehrens. Wie ist der Stand der Videoüberwachung in Berlin? Was steht in dem Gesetzesentwurf? Was ist daran zu kritisieren? Kann Videoüberwachung zu einer sicheren Stadt beitragen? Kann Videoüberwachung überhaupt Verbrechen verhindern? Was bedeutet Videoüberwachung für die Menschen, die von Kameras beobachtet werden?

Auf dieser Vesper wollen wir diskutieren mit
Michael Böhl (Bund Deutscher Kriminalbeamter, Landesvorsitzender)
Jana Schönefeld (Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Referatsleiterin Polizei)
Prof. Dr. Fredrik Roggan (Professor für Strafrecht an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg)

+++ Unter dem Motto „Menschenrechte aktuell“ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit kleinem Buffet.

Zum Vespern stehen Brot und Käse, Wein und Wasser bereit.

Internationale Liga für Menschenrechte e.V.
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Tel. +49 30 396 21 22
www.ilmr.de




Freitag, 26. Januar 2018, 19 Uhr, Gelnhausen
Hartmut Barth-Engelbart, Ulrike Eifler, Philipp Hoffmann: Das 7. Kreuz fiel nicht vom Himmel: NAZI-Terror gegen den Volksentscheid für “Fürstenenteignung” 1926

ehemalige Synagoge, Brentanostr. 8



Lesung mit Hartmut Barth-Engelbart (Schriftsteller, Publizist, Kabarettist) aus das "Siebte Kreuz" von Anna Seghers. Ulrike Eifler, DGB-Geschäftsführerin Südosthessen, Enkelin des Hirschhorner KPD-Vorsitzenden und Dachau-Häftlings liest aus den Berichten ihres Großvaters. Philipp Hoffmann (Instrumentalist, Bariton) singt Lieder aus dem Widerstand.

Gegen die Enteignung der Fürsten, der Kriegstreiber und Kriegsgewinnler des ersten Weltkrieges rief die NSDAP-Führung zu einer Kampagne zur “Enteignung aller nach 1914 eingewanderten Juden” auf.  Ihr KdF (“Kraft durch Freude”)-Programm finanzierte sie dann nach dem Sturm auf die Gewerkschaftshäuser – nach dem noch mit dem ADGB gemeinsam gefeierten 1. Mi 1933  vom 2.Mai 33 bis 1936/37 aus den geraubten Streikkassen des ADGB, aus den geraubten Kassen der KPD und der SPD, wobei der größte teil des Raubgutes in den Ausbau des Terrorapparates  floss, bestand die Gefahr für die Verursacher und (trotz militärischer Niederlage) deutschen Gewinner des 1. Weltkrieges, dass die Lasten des imperialistischen Versailler Vertrages nicht von den Opfern sondern von den Tätern bezahlt werden müssen . Der Forderung nach entschädigungsloser Enteignung der Fürsten – wie es in Österreich mit großen sozialpolitischen Erfolgen direkt nach dem Kriegsende geschah: gigantische Sozialwohnungsprojekte, Schulen, Krankenhäuser, Schwimmbäder  … sollte Ähnliches auch in Deutschland ermöglichen. In der sicheren Annahme des Erfolges begannen viele Länder, Städte, Kreise, sogar Dörfer – wie  das hessische Langenselbold – mit zunächst noch Kredit-finanzierten gigantischen Wohnungsbau- und Infrastrukturmaßnahmen:  ganze Stadtteile entstanden im Bauhausstil, Stadien, Hafenanlagen, Schulen , Schwimmbäder: so in Frankfurt am Main die Bauhaus-May-Stadtteile Goldstein-“Zickzackhausen”, Riederwald , die  “Römerstadt”… das Waldstadion für die “Arbeiter-Olympiade” …. , die Langenselbolder “Spessartstraßen-Wohnblöcke”, das Michelstädter  Heinrich-Ritzel-Waldstadion,  … Dass das Geld durch die Enteignung der Fürsten in diese Projekte fließen würde, war so sicher wie das Amen in der Kirche! ?  Doch da hatten die “linken” Länder und Städte, Kreise und Dörfer die Rechnung ohne  Thron und Altar,  ohne das Kapital von Kohle und Stahl und ihre Nazi Kapos gemacht. Hitler strafte die Strömung um Gregor Strasser  und seine “Bierzelt-SA-Kohorden” geschimpften, getreuen Schläger ab, weil selbst auch die zunächst für den Volksentscheid für die Fürsten-Enteignung stimmten, so wie große Teile des Zentrums, der Liberalen, der Klein- und Mittelbauern auch.  Und die absolute Mehrheit der SPD-Mitgliederbasis.

Selbst die Deutsch-Nationalen folgten zunächst in Massen der Enteignungs-Kampagne , stimmten gegen die “Fürstenabfindung”
http://www.barth-engelbart.de/wp-content/uploads/2018/01/Volksentscheid-Kundgebung-768x521.jpg Große Protestkundgebung der Deutschnationalen gegen die Fürstenabfindung im Lustgarten in Berlin.
Blick auf die kollossale Menschenmenge im Lustgarten in Berlin.

Der NSDAP-Führung war klar, dass sie die “Bierzeltfraktion” früher oder später liquidieren musste, auf dem Altar von Kaput-Baal auf dem Weg zur Macht.  Und dieses später kam schneller als gedacht:  die SA war nach 1933/34  -zudem auch noch von Kommunisten und Sozialdemokraten unter dem “Überläufer”-Deckmantel  unterwandert-   als ausgediente Schlägerbande im Weg. Die Liquidierung Röhms und Strassers durch die SS-Elite um Dr. Best  war nur folgerichtig. Auch die Auflösung der “wilden SA-KZs” – wie das in Osthofen -und ihre Ersetzung durch ordentliche. SS-geführte Konzentrationslager – wie das für Sinti und Roma in Berlin Marzahn  für ein “sauberes Groß-Berlin” für die “Friedensspiele” 1936 –  zeigt dies deutlich.

weiterlesen geht hier:
www.barth-engelbart.de/?p=201190

Eintritt frei
Spenden willkommen




Samstag, 27. Januar 2018, 16 Uhr, Köln
Denn ich sah eine neue Erde. Thomas Müntzer – Theologe, Reformator, Revolutionär

NRW-Freidenker Zentrum, Bayenstrasse 11
(erreichbar mit KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle "Ubierring"
bzw. KVB-Bus-Linie 106 Haltestelle  " R h e i n a u h a f e n " )



Thomas Müntzer ist vielen lediglich als theologischer Gegenspieler Martin Luthers bekannt. Aber es war nicht die Theologie, die sie entzweit hatte. Die Ursachen für ihre unterschiedlichen Positionen und Parteinahmen während der Bauernaufstände zu Beginn des 16. Jahrhunderts sind in den damaligen sozialen und politischen Umwälzungen zu suchen. Auf der Grundlage der Schrift von Friedrich Engels 'Der deutsche Bauernkrieg' wird ein kurzer Abriss über diese Zeit gegeben. Anschliessend zeigen wir den 1970 in der DDR produzierten Film „Denn ich sah eine neue Erde.“

Eintritt frei
Spenden willkommen




Samstag, 27. Januar 2018, 10 Uhr, Rostock
Volker Hermsdorf: Kuba macht es vor – Recht auf Gesundheit weltweit

Mehrgenerationenhaus - Evershagen (MGH), Maxim-Gorki-Str. 52



Während wohlhabende Industrienationen die Gesundheitsleistungen für die Bevölkerung reduzieren und zu einer Zwei-Klassen-Medizin zurückkehren, steht Kuba für einen anderen Weg. Die sozialistische Karibikinsel garantiert seit dem Erfolg der Revolution nicht nur die kostenlose Versorgung der eigenen Bürger, sondern schickt auch medizinisches Personal in die Krisengebiete zahlreicher Länder.

Kubanische ÄrztInnen, Krankenschwestern und PflegerInnen bekämpften als erste die Ebola-Epidemie in Westafrika und den Cholera-Ausbruch in Haiti nach dem schweren Erdbeben von 2010. Darüber hinaus hat Kuba in der im Jahre 1999 gegründeten Lateinamerikanischen Schule für Medizin (ELAM) bisher schon mehr als 30 000 Studenten aus 103 Ländern, darunter auch Stipendiaten aus den USA zu Ärzten ausgebildet.

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion mit Volker Hermsdorf (freier Journalist und Buchautor)

Flyer: Kuba macht es vor – solidarisch für das Recht auf Gesundheit weltweit

Veranstalter:
Rotfuchs / Rostock




Samstag. 27. Januar 2018, 13.30 bis 17.30 Uhr, Wuppertal
Festveranstaltung zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Historisches Zentrum Wuppertal, Museum für Frühindustrialisierung, Engels-Haus, Engelsstraße 10/18



Die in Wuppertal beheimatete Marx-Engels-Stiftung lädt zu einer Festveranstaltung ein. Anlass ist der  bevorstehenden 200. Geburtstag von Karl Marx (* 5. Mai 1818 in Trier) Nach der Begrüßung durch den Leiter des Historischen Zentrums, Dr. Eberhard Illner, wird der Prof. Georg Fülberth, Marburg, den Festvortrag halten.

Im Anschluss daran präsentiert das Weber-Herzog-Musiktheater, Berlin, die Uraufführung der historischen Collage : „Frau Kapital und Dr. Marx“. Das Stück bringt in anschaulicher und unterhaltsamer Form Marx’ Hauptwerk Das Kapital auf die Bühne – unakademisch und den Blick auf die politischen Möglichkeiten der Gegenwart gerichtet. Die Musik von Christof Herzog setzt die Tradition von Kurt Weill und Hanns Eisler fort.
 
Der Eintritt ist frei. Spende willkommen.
 
Zum Historischen Zentrum sind es keine 10 Gehminuten vom Bahnhof W-Barmen; wer mit dem Fernzug in Wuppertal Hbf (= Elberfeld) ankommt, sollte sich das Vergnügen einer Fahrt mit der Schwebebahn (Richtung W-Oberbarmen) gönnen. Deren Haltestelle Adlerbrücke – 11 Fahrtminuten ab Hbf – liegt nur 4 Gehminuten vom Historischen Zentrum entfernt.




Freitag, 2. Februar 2018, 19 Uhr, Darmstadt
Eva und Markus Heizmann:
Versöhnung, Rückkehr, Wiederaufbau, Reisebericht Syrien im Oktober 2017
Bessunger Knabenschule, Teestube, Ludwigshöhstraße 42



Eva und Markus Heizmann von der Gruppe „Hände weg von Syrien“
Basel berichten in ihrem Vortrag mit Präsentation (z.B. vom Wiederaufbau in Aleppo siehe Bild) und Diskussion von ihren vielen Gesprächen mit Menschen aus allen gesellschaftlichen und religiösen Schichten, von ihren Begegnungen, ihrer Einschätzung der Lage und den Perspektiven.

Veranstalter: Bundesverband Arbeiterfotografie, Deutscher Freidenker-Verband, Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien, Vereinigung für Internationale Solidarität VIS




Samstag, 10. Februar 2018, 10 bis ca. 22.30 Uhr, Berlin
Konferenz »Zur Zeit der Verleumder« mit Moshe Zuckermann, Rolf Becker, Esther Bejarano, Moshé Machover, Jackie Walker u.a.

Ortsangaben folgen (bei Anmeldung)



Eine ideologiekritische Intervention gegen die Instrumentalisierung von Juden, Judentum und der jüdischen Katastrophe.

Der Rechtstrend in der westlichen Welt hat bizarre Erscheinungsformen. Linke werden als »Nazis«, jüdische Antifaschisten als »Verräter« diffamiert. Bereits Anfang der 1980er-Jahre klagte der Dichter Erich Fried die Stigmatisierung jüdischer Linker als »rote Antisemiten« durch »Sprecher des Westens« an. Seine von den ersten Verwerfungen des neoliberal radikalisierten Kapitalismus geprägte Gegenwart beschrieb er als »Zeit der Verleumder«. Was damals mit wütenden Polemiken begann, ist heute zu einem Komplex aus Rufmordkampagnen und Sanktionen ausgewachsen, die aus den etablierten Parteien und AfD, von neokonservativen »Antideutschen«, »Antinationalen« und christlichen Fundamentalisten initiiert und von den hegemonialen Medien propagiert werden.

Kritische Juden sind wüstesten Attacken ausgesetzt: Drohungen, vereinzelt sogar Tätlichkeiten, meist aber Beschimpfungen und Herabwürdigungen, wie »Alibi-Jude« und »selbsthassender Jude«, sogar Holocaust-Überlebender und deren Nachkommen, gehören mittlerweile zum politischen Alltag. Die im September von der Deutschen Bundesregierung angenommene groteske Antisemitismus-Definition, mit der so gut wie jede Kritik an Israel, sogar an »nicht-jüdischen Einzelpersonen und/oder deren Eigentum« als Erscheinungsformen von Judenhass gebrandmarkt werden soll, zielt auf eine Kriminalisierung jüdischer Marxisten und anderer kapitalismuskritischer Linker. Die jüngst von deutschen Bürgermeistern und ihren Magistraten auf den Weg gebrachte Verordnung des Entzugs öffentlicher Veranstaltungsräume, durch den offensichtlich ein Redeverbot für jüdische Linke im Täterland exekutiert werden soll, wird den ohnehin in der Berliner Republik fortschreitenden Prozess der Entdemokratisierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit beschleunigen.

Wie konnte es so weit kommen?

Der Verrat an der Emanzipations- und Aufklärungsagenda aller fortschrittlichen Kräfte degradiert nicht nur dissidente Juden zu Bauernopfern. Er bedeutet unweigerlich die Kapitulation vor dem deutschen Großmachtstreben, der bellizistischen Regime-Change-Politik der NATO und dem mörderischen Krieg gegen die Flüchtlinge aus Afrika und Asien. Auf der ideologischen Ebene fördert er irrationale kulturkämpferische bis antisemitische Welterklärungsmodelle, Eliten- und Westliche-Welt-Chauvinismus, Islamhass bis hin zu offenen antimuslimischen Rassismus. Nicht zuletzt sind die mit ihm einhergehende Inflationierung des Antisemitismusvorwurfs und die Entleerung und Verdinglichung des kategorischen Imperativs »Nie wieder!« untrügliche Zeichen der Auflösung linker Fundamentalopposition und der Errungenschaften des Historischen Materialismus.

Das 2017 gegründete Projekt Kritische Aufklärung wird diesen dramatischen Niedergang auf einer ideologiekritischen Konferenz mit Vorträgen und anderen Beiträgen von deutschen und internationalen Wissenschaftlern, Künstlern, Journalisten und Aktivisten analysieren, aufarbeiten und Gegenstrategien diskutieren.

Projekt Kritische Aufklärung

ist ein Zusammenschluss für ideologiekritische Interventionen gegen rechte Tendenzen in Deutschland. Er wurde im Juli 2017 von deutschen und israelischen Marxisten – u.a. Journalisten, Künstler, Wissenschaftler, die meisten sind politische Aktivisten – gegründet, die besonders besorgt sind über antiemanzipative Bestrebungen, den fortschreitenden Verrat an kritischer Aufklärung und Verfall der politischen Kultur innerhalb linker Bewegungen, Parteien und Medien.

Teilnehmerbeitrag 5 Euro.
Anmeldungen bitte an:
pka@projektkritischeaufklaerung.de

Spendenkonto
D. Gloe
IBAN: DE98213522400001373365
Stichwort: Berlin Konferenz

http://projektkritischeaufklaerung.de/




Samstag, 17.02.2018, 19.00-21.00 Uhr, Mönchengladbach
Rainer Mausfeld: "Neoliberale Demokratie": Subventionsstaat für die Reichen, Repressionsstaat für den Rest?

Gymnasium am Geroweiher, Balderichstraße 8, kleine Aula



Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst stetig, in Deutschland, in Europa, in der Welt. Diese Entwicklung ist unbestritten und wird seit geraumer Zeit beobachtet. Der Reichtum der Welt konzentriert sich in den Händen einer kleinen Gruppe. Immer weniger Menschen besitzen immer mehr. Doch was genau sind die Ursachen für diese Entwicklung? Lässt sich diese Entwicklung überhaupt ursächlich verstehen und erklären, und wenn ja, wie? Professor Dr. Rainer Mausfeld beleuchtet in seinem Vortrag mögliche Hintergründe der Entstehung und Entwicklung neoliberaler Demokratie, so wie sie sich uns heutzutage darstellt.

Prof. Dr. Rainer Mausfeld lehrt an der Universität Kiel und veröffentlichte zahlreiche Studien im Bereich der Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung.

http://vhs-mg.de/inhalte-slider-home/forum-politik/

Mausfeld Texte / videos
http://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/




Samstag, 17. Februar 2018, 16 Uhr, Köln
Ulrich Mies: Fassadendemokratie und tiefer Staat – Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter

Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB- Bahn-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)



Wir erleben die schleichende Transformation parlamentarischer Demokratien in Richtung autoritärer Systeme. Die Regierungen der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterwerfen sich zunehmend Kapitalinteressen. Gemeinsam mit den ökonomisch Mächtigen dieser Welt schaffen sie inner- und suprastaatliche Strukturen, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen. Vom Volk gewählte politische Repräsentanten degradieren sich zu Handlangern der Akteure „hinter den Kulissen“. Grund- und Menschenrechte bleiben dabei ebenso auf der Strecke wie das Völkerrecht.“

Da sich die Parteien immer weniger voneinander unterscheiden, hat sich der Parlamentarismus der westlichen Demokratien zu einem Theaterstück für die Öffentlichkeit entwickelt. Die reale Macht hinter dem Vorhang liegt jedoch im „Tiefen Staat“. Dieser Tiefe Staat ist ein Werkzeug der ökonomisch Mächtigen, deren Funktionseliten sich u.a. in transatlantischen Think-Tanks organisieren. Internationale Medienkonzerne stehen den Mächtigen als Propaganda-Helfer zur Seite und kommunizieren die neoliberale Ideologie und den neuen Militarismus als angeblich alternativlos. Wirtschaftliche und militärische Logik dominieren. Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, scheint besiegelt.

Die in diesem Band versammelten Autoren teilen die Überzeugung, dass sich die liberalen Demokratien, wie sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet haben, im Niedergang befinden. Ihr aktueller Status ist mit dem Begriff der „Fassadendemokratie“ passend beschrieben.

Ullrich Mies (geb. 1951), Sozialwissenschaftler/ Politikwissenschaftler, studierte in Duisburg und Kingston/Jamaica. Interessen: Internationale politische Konflikte, Neoliberalismus, Demokratieerosion, Kapitalismus- und Militarismuskritik, Erhaltung der Biodiversität; war wissenschaftlicher Assistent, 10 Jahre Mitarbeiter einer Bundesbehörde, seit 1994 selbständig, lebt seit 30 Jahren in den  Niederlanden. Politischer Aktivist seit 2000, Gründungsmitglied der „Unbelehrbaren für Frieden und Völkerverständigung“; schreibt für RUBIKON, die Neue Rheinische Zeitung, sputnik und scharf-links.

Ullrich Mies und Jens Wernicke (Hg.): Fassadendemokratie und Tiefer Staat., Promedia-Verlag, Wien, 272 Seiten;19,90 Euro, ISBN: 978-3-85371-425-6; E-Book: 15,99 Euro, ISBN: 978-3-85371-855-1;
Rezension von Bernhard Trautvetter:
https://kenfm.de/buchempfehlung-fassadendemokratie-und-tiefer-staat/
mit Beiträgen von Jörg Becker, Daniele Ganser, Bernd Hamm, Hans-Georg Hermann, Hannes Hofbauer, Jochen Krautz, Mike Lofgren, Rainer Mausfeld, Ullrich Mies, Hermann Ploppa, Jürgen Rose, Werner Rügemer, Rainer Rupp, Andreas Wehr, Wolf Wetzel und Ernst Wolff.

Eintritt frei
Spenden willkommen




Sonntag, den 18. Februar 2018, von 11 bis 13 Uhr, Frankfurt/M.
Rainer Rupp: Die NATO und die atomare Bedrohung

Bürgerhaus Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24



Vortrag und Diskussion: Der NATO-Insider, Volkswirt und Journalist Rainer Rupp beleuchtet die nukleare Strategie des nordatlantischen Kriegsbündnisses. Er berichtet von seiner Rolle in der durch das Able-Archer-Mannöver Anfang der 1980er Jahre provozierten Krise, als er entscheidend dazu beitrug, die Menschheit vor einem Atomkrieg zu bewahren, und gibt Antworten auf die Frage, wie sich die die Weltkriegsgefahr in der heutigen geopolitischen Situation darstellt.

Rainer Rupp wurde 1945 in Saarlouis geboren. Er studierte zunächst Volkswirtschaft an der Johannes-Gutten­berg Uni in Mainz. Seit 1969 arbeitete er im Hauptquartier der NATO in Brüssel und leitete ab 1977 die politische Abteitung des NATO-Wirtschaftsdirektorat. Unter dem Decknamen „Topas“ lieferte er in den folgenden zwölf Jahren Dokumente der höchsten Geheimhaltungsstufe „COSMIC Top Secret“ aus dem Inneren der NATO an den Auslandsgeheim­dienst der DDR. Am 30. Juli 1993 wurden er und seine Ehe­frau in Saarburg verhaftet, er wurde zu 12 Jahren Freiheitsstrafe wegen Landesverrats verurteilt.

http://www.freidenker-hessen.de/?p=1015

siehe auch:

Online-Flyer Nr. 407  vom 22.05.2013
Das Emirat in Qatar unterstützt Opposition gegen Assad mit Milliarden Dollar
In Syrien geht’s ums Gas

Von Rainer Rupp

Video(s) mit Rainer Rupp:

Online-Flyer Nr. 547  vom 03.02.2016
Berlin, 9. Januar 2016, Veranstaltung der Europäischen Linken
Rainer Rupp: Neocons sind keine Linken

Rainer Rupp: Warlords und IS unterwegs im US-Auftrag


das volle AF/NRhZ-Video-Programm auf youtube
https://www.youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos




Samstag, 24. Februar 2018 – Ziel Bundeskunsthalle Bonn
Bestandsaufnahme Gurlitt: Der Nazi-Kunstraub und die Folgen

Schlaumeier Reisen des Deutschen Freidenker-Verbands



Als im November 2013 bekannt wird, dass die bayrische Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt (1932–2014) beschlagnahmt hat, ist das öffentliche Aufsehen groß. Denn die 1500 Kunstwerke, die der zurückgezogen lebende Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895–1956) von seinem Vater geerbt hatte, sind verdächtig: Handelt es sich um Raubkunst aus der Zeit der faschistischen Gewaltherrschaft?

Info und Anmeldung
efroese@online.de unter Angabe von Namen, Adresse und Telefonnummer Bei Rückfragen: Hannah Schönig 0160/95 66 50 21




Samstag, 26. Mai 2018, Ziel AachenSteigerführung in Alsdorf und Stadtrundfahrt durch Aachen
Schlaumeier Reisen des Deutschen Freidenker-Verbands



2018 werden die letzten beiden Zechen in Ibbenbüren und Bottrop geschlossen. Für uns Anlass, die Grube Anna in Alsdorf zu besuchen. Hier vor Ort wurde bis Anfang der 80er Jahre Steinkohle abgebaut. Wir erhalten einen ganz persönlichen und authentischen Einblick in das Arbeitsleben „op de Kull“, der Grube Anna II. Neben bergmännischem Fachwissen gibt es auch ganz viel „Verzällchen“ vom Leben und Arbeiten unter- und übertage sowie einen Bergmannsschnaps.

Info und Anmeldung
efroese@online.de unter Angabe von Namen, Adresse und Telefonnummer Bei Rückfragen: Hannah Schönig 0160/95 66 50 21


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AUSSTELLUNG


... bis 28. Januar 2018, Berlin
Benjamin und Brecht. Denken in Extremen

Akademie der Künste, Hanseatenweg



Die Beziehung zwischen Walter Benjamin (1892–1940) und Bertolt Brecht (1898–1956) ist eine außergewöhnliche Konstellation. Höchst unterschiedlich geprägt, nähern sich der Kritiker und der Dichter in der Weimarer Republik einander an. Sie diskutieren Grundfragen der Kunst und der Politik in einer Form, die bis heute Spannungen erzeugt. Im Exil entsteht eine verlässliche Freundschaft. Die Ausstellung der Akademie der Künste zeigt die Aktualität dieser Begegnung, das historisch Dokumentierbare, das Echo von Freunden und Feinden sowie Momente der Rezeption. Sie geht aus von der persönlichen Nähe und reagiert auf den Umstand, dass die Namen Benjamin und Brecht Chiffren geworden sind, Modelle für die Kunst und die Weltbetrachtung. Zu sehen sind Handschriften, Objekte aus Brechts Wohnung und – teils fragwürdige – künstlerische Kommentare...

Di – So, 11 – 19 Uhr
27.1. geöffnet bis 24 Uhr

Eintritt 9/6 Euro
Bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei




... bis 25. März 2018, Köln
Karin Richert: Im rechten Licht

Kölner Stadtmuseum, Zeughausstraße 1-3



Ein Eröffnunstermin ist nicht bekannt.
Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechte Szene in Köln und NRW intensiv mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Mit rund 150 Fotografien deckt die Fotoausstellung Realitäten jenseits unseres demokratischen Grundverständnisses auf.

Gezeigt wird das "offen" sichtliche: Strassenszenen und Graffitis.

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen (ausser an Feiertagen)

https://www.museenkoeln.de/portal/pages/636.aspx?s=636
T 0221 - 221-22398 (außerhalb der Öffnungszeiten 0221 - 221 25789)

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung 5,00 €, ermäßigt: 3,00 € (Studierende, Auszubildende)
Kombiticket (Ständige Sammlung und Sonderausstellung) 7,50 €, ermäßigt 5,00 €, freier Eintritt (Ständige Sammlung) Kinder unter 6 Jahre, Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber




... bis 25. März 2018, Köln
Eusebius Wirdeier u.a.: Trotzdem Alaaf!
Kölner Rosenmontagszug 1991

Kölner Stadtmuseum, Zeughausstraße 1-3



Ein Eröffnunstermin ist nicht bekannt.
Die Fotoausstellung zeigt die Ereignisse rund um den 1991 wegen des Golfkrieges ausgefallen Rosenmontagszug. Die Kölner feierten damals „Trotzdem“ ihren Fastelovend. Es wurde ein außergewöhnlicher, verrückter, unorganisierter und ursprünglicher Rosenmontag – und eine spontane Demonstration gegen den Golfkrieg.

Nach einem verschollenen Film - aus dem KAOS-Archiv? - wird noch gefahndet. Wer was weiss, bitte melden bei der NRhZ-Redaktion: redaktion@nrhz.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen (ausser an Feiertagen)

https://www.museenkoeln.de/portal/pages/636.aspx?s=636
T 0221 - 221-22398 (außerhalb der Öffnungszeiten 0221 - 221 25789)

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung 5,00 €, ermäßigt: 3,00 € (Studierende, Auszubildende)
Kombiticket (Ständige Sammlung und Sonderausstellung) 7,50 €, ermäßigt 5,00 €, freier Eintritt (Ständige Sammlung) Kinder unter 6 Jahre, Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber


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THEATER

 

Anders als du glaubst. Ein Theaterstück über Juden, Muslime, Christen und den Riss durch die Welt.
Tourneetheater der Berliner Compagnie

Mi 01.03.17, 19.30 Uhr, Blomberg    
Schießhalle des ABS, Alter Dreschplatz
Do 02.03.17, 19 Uhr,  Minden,Westf    
Leo-Sympher-Berufskolleg, Habsburgerring 53A
Fr 03.03.17, 20 Uhr, Rittmarshausen (Göttingen)    
Kulturscheune, Am Rittmarshäuser Thie 2
Sa 04.03.17,
19.30 Uhr, Höhr-Grenzenhausen    
Gaststätte Till Eulenspiegel, Rathausstr. 34
So 05.03.17, 19
Uhr, Castrop-Rauxel    
Willy-Brandt-Gesamtschule, Bahnhofstr.160
Mi 08.03.17,
19.30 Uhr, Schongau    
Jakob-Pfeiffer-Haus, Jakob-Pfeiffer-Str.13
Do 09.03.17, 20
Uhr,  Kaufbeuren    
Stadtsaal, Augsburger Str. 2



Ob unter dem Deckmantel der Religion machtpolitische oder wirtschaftliche Interessen ausgetragen werden, ob fanatische Gläubige aufeinander losgehen: Religion hält her für Terroranschläge, Eroberungen, Mord und Totschlag. Das ist die eine Seite. Andererseits: Selbst wenn der Religion nur zugestanden wird, Seufzer der Kreatur zu sein, so ist sie doch auch Protest gegen Ungerechtigkeit, gegen die Aufspaltung der Welt in arm und reich.

Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies ?
Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Eine abenteuerliche Reise führt sie zu den irdischen, menschengemachten Orten der Hölle. Denn wie steht es im Koran: „Allah verändert nicht den Zustand der Menschen, bis sie selbst ihren eigenen Zustand verändern!“
Mit einfachsten Mitteln, viel Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie den Zuschauer mit durch alle Höhen und Tiefen einer abenteuerlichen Reise.

Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries, Regieassistenz: Chris S. Möller, Künstlerische Mitarbeit: Rudolf Stodola Foto: Kamila Zimmermann 
DarstellerInnen: Rondo Beat, Helma Fries, Jean-Theo Jost, Selin Kavak, Angelika Warning

2009 - Verleihung des Nationalen Aachener Friedenspreises
www.berlinercompagnie.de


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KONZERT


Sonntag, 28. Januar 2018, 18 Uhr, Köln
Singender Holunder mit Giorgos Chatziantonis
mit der Terpsichore-Musigruppe

Weißer Holunder, Gladbacherstr. 48



Köln grüßt Saloniki. Partnerschaftssingen im Weißen "singenden" Holunder. Terpsichori ist Mitglied in der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften und im Stadtmusikverband Köln. Gründung: April 1995

Weißer Holunder
Gladbacherstr. 48
50672 Köln
Öffnungszeiten
So bis Do 16:00 Uhr - 01:00 Uhr
Fr + Sa 16:00 Uhr - 02:00 Uhr
Telefon: 0221 94526500
(nur zu Öffnungszeiten)

Kleine gemütliche Kneipe
Rechtzeitig eintreffen! Kann voll werden!
Eintritt frei (Spenden willkommen)
Nur die Zeche muß bezahlt werden...




Sa. und So., 27. und 28. Januar 2018, jeweils 15 Uhr, Berlin
„November 1918 – Brüder, nicht schießen!“

Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176 - 179,


   
Der Ernst-Busch-Chor Berlin lädt herzlich ein zu seinen traditionellen Januarkonzerten. Gast: Aeham Ahmad palästinensisch-syrischer Pianist und Sänger.

Eintrittspreis: 12,00 €
Kartenbestellung und –verkauf:
Frau Schönborn, 030/9712317
Frau Bieß, 030/9716000
oder E- Mail ebcb@gmx.de
Restkarten an der Tageskasse

Veranstalter:
Ernst-Busch-Chor
www.ernstbuschchorberlin.de/


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AKTION


Freitag, 26. Januar 2018, 13 - 14 Uhr, München
Frauen in Schwarz München: Mahnwache für einen gerechten Frieden im Nahen Osten

Fußgängerzone, Richard-Strauss-Brunnen



Im Januar 1988, 20 Jahre, nachdem Israel im so genannten Sechstagekrieg Juni 1967 die Westbank, Gaza und Ostjerusalem besetzt hatte, brach im Dezember 1987 die erste Intifada, der erste palästinensische Aufstand aus. Einen Monat später versammelten sich israelische, jüdische und palästinensische Frauen an öffentlichen Plätzen in Jerusalem, schwarz gekleidet, mit Schildern in Form schwarzer Hände und weißer Aufschrift: „Stop the Occupation“ („Ende der Besatzung!“) in hebräischer, arabischer und englischer Sprache. Sie standen und stehen noch jede Woche zur selben Zeit am selben Ort, schweigend, um gegen die Gewalt und gegen das Unrecht zu protestieren, das den Palästinensern angetan wurde und wird.

Inzwischen gibt es weltweit Mahnwachen der Women in Black in ca. 30 Ländern, deutschlandweit gibt es die Frauen in Schwarz in ca. 12 Städten. Women in Black sind keine Organisation, sondern eine Bewegung, deren Gemeinsamkeit in der besonderen Form der Mahnwache besteht, wie sie die Frauen in Jerusalem entworfen haben und bis heute praktizieren. Seit 1991 wurden Women in Black mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2001 mit dem Millennium Frauen-Friedenspreis der UNIFEM (United Nations Development Fund for Women).

In Israel sind Women in Black Mitglied der Coalition of Women for Peace, einem Verband, in dem 10 Frauen-Friedensgruppen organisiert sind. Er wurde nach dem Ausbruch der zweiten (Al-Aqsa-)Intifada im September 2000 gegründet und ist heute eine führende Stimme der Friedensbewegung ).

www.womeninblack.org
www.coalitionofwomen.org
Kontakt:
Christa Ortmann, Palnkamer Str. 77, 83624 Otterfing
Yvonne Baur-Saleh, Kunigundenstr. 68, 80805 München
fraueninschwarzmuenchen@googlemail.com

+++ regelmäßig +++
jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 13 – 14 Uhr




Freitag, der 13. April 2018, bundesweit
bis spätestens 15. Februar 2018 Kandidatennennung
ab 16.2. Online-Abstimmung




Nennen Sie uns Fertigmacher, Gewerkschaftsfeinde und Betriebsratsfresser!

Das Grauen kehrt zurück: Der 13. April 2018 ist wieder ein Schwarzer Freitag. An diesem Tag wird die aktion ./. arbeitsunrecht zusammen mit Unterstützer_innen in ganz Deutschland Protestaktionen gegen Horror-Jobs und schikanöse Unternehmen durchführen.

Wir rufen die arbeitende Bevölkerung zum Widerstand auf: Gegen Union Buster, Fertigmacher, Betriebsratsfresser, Lohndrücker und skrupellose Profit-Maximierer! Welches Unternehmen hätte Ärger verdient? Warum genau? Was ist passiert? Wer sind die Fertigmacher? Welche Anwälte & Unternehmensberater waren beteiligt? Gibt es Berichte (Zeitung, Blogs, Facebook, Gewerkschaftsmedien)?

Meinungsäußerungen und Verbreitung unzensierter Hintergrund-Informationen! (Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen sind selbstverständlich ausgenommen.) hier: https://arbeitsunrecht.de/?p=13207#respond

Der Aktionstag Schwarzer Freitag, der 13. April 2018 beleuchtet die Schattenseiten der deutschen Arbeitswelt. Wir üben öffentlichen Druck auf üble Unternehmer aus. Ziel ist es, Beschäftigte, Gewerkschafter_innen und Betriebsratsmitglieder zu unterstützen, die am Arbeitsplatz auf unzumutbare Weise unter Druck gesetzt werden.

Der Vorstand der Initiative aktion ./. arbeitsunrecht e.V. wird aus den nominierten Unternehmen drei Kandidaten auswählen, die am 16. Februar 2018 in die Online-Abstimmung gehen.

weitere Infos hier
https://arbeitsunrecht.de/schwarzer-freitag-was-sind-deutsche-horror-jobs-3/#respond

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REGELMÄSSIG
(Termine bitte mitteilen!)
info@nrhz.de


BERLIN

jeden Montag, 18-19 Uhr
Alexanderplatz, vor der Galeria Kaufhof
Montagsmahnwachen gegen jedwede Aggressionskriege auf der Welt.
Seit 18 Jahren wöchentlich...

jeden 1. Sonnabend im Monat, 11-12  Uhr
unter der Weltzeituhr
Motto: „NATO abschaffen!“ „Völkerrecht einhalten!“

jeden Mittwoch, 14.30-16.30 Uhr
vor dem Brandenburger Tor gegenüber der amerikanischen Botschaft
Motto: „Kein Krieg und keine Kriegshetze gegen Russland!“, „NATO-Hände weg von der Ukraine und anderen Ländern, die in ihrem Fadenkreuz stehen!“

veranstaltet von Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg   
(Antifaschisten,Kommunisten, Freidenker und Christen)
www.muetter-gegen-den-krieg-berlin.de




jeden letzten Donnerstag des Monats, 19 Uhr
Unter dem Motto „Menschenrechte aktuell“ veranstalten das Haus der Demokratie und Menschenrechte (Stiftung und Hausverein), die Internationale Liga für Menschenrechte e.V. und die Humanistische Union e.V. jeweils am letzten Donnerstag des Monats einen Diskussionsabend mit kleinem Buffet.
Zum Vespern stehen Brot und Käse, Wein und Wasser bereit.

Internationale Liga für Menschenrechte e.V.
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Tel. +49 30 396 21 22
www.ilmr.de




B O N N

14täglich Samstags 14-16 Uhr
BDS-Gruppe (Boykott Desinvestion Sanctions)
Zentrum Bonn, Münsterplatz
Rhythmus hier:
bdsgruppebonn.wordpress.com

http://bds-kampagne.de/
http://www.bds-info.ch/
http://bds-info.at/
https://bdsmovement.net/
links
http://bds-kampagne.de/hintergrund/die-internationale-bds-kampagne/




BREMEN

jeden Samstag, 11.30 bis 12.30 Uhr
vor den Domtreppen
Mahnwache für Palästina

http://nahost-forum-bremen.de




DUISBURG

Jeden 1. Sonntag im Monat
Marx in Marxloh, wechselnde Vortragsthemen
Mit Frühstück gegen Spende. Anmeldung 0203-597388

http://www.nordrhein-westfalen.freidenker.org/




FRANKFURT MAIN

14täglich montags, 18-20 Uhr, Frankfurt/M
Friedensmahnwache
am Brockhausbrunnen auf der Zeil
Kontakt: w.schulze.b@googlemail.com




JAGEL

einmal im Monat: "Drei von Zwölf"
Seit 2015 treffen sich Kriegsgegner*innen etwa einmal im Monat zu einer
Protestaktion am Fliegerhorst Jagel
27.1.2018 mit Pastor Christoph Touché von der St. Petri Gemeinde zu Flensburg

DFG-VK Flensburg
www.jagel.bundeswehrabschaffen.de




MÜNCHEN

jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 13 – 14 Uhr
Fußgängerzone, Richard-Strauss-Brunnen
Frauen in Schwarz München
Mahnwache für einen gerechten Frieden im Nahen Osten
Kontakt:
Christa Ortmann, Palnkamer Str. 77, 83624 Otterfing
Yvonne Baur-Saleh, Kunigundenstr. 68, 80805 München
fraueninschwarzmuenchen@googlemail.com




BUNDESWEIT

jeden Freitag, den 13ten: Aktionstag Schwarzer Freitag

Widerstandstag der arbeitenden Bevölkerung
Nominierung wird durch Online-Abstimmung ermittelt.
https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13-newsletter




DANIELE GANSER VORTRÄGE



«Jeder sollte in die eigene Medienkompetenz investieren und weniger TV
schauen und Zeitungen, die NATO-Propaganda verbreiten, schlicht abbestellen. Ich suche mir meine Informationen selber, das kann ich jedem nur empfehlen. Wenn man nur wartet, was einem vorgesetzt wird, erhält man ungefragt Kriegspropaganda. Viele Medien sind nicht dazu da, die Menschen zu informieren, sondern um sie zu steuern und zu lenken.»
(Illegale Kriege. Interview mit Daniele Ganser. Nachdenkseiten, 14.10.2016)

Viele schwadronieren über die Medien und sind selbst Teil davon. Die Vorgänge um den 11. September 2001 sind der Gradmesser für einen glaubwürdigen Journalismus – oder dessen Perversion... (nrhz)

Termine
https://www.danieleganser.ch/naechste_vortraege.html

siehe auch
GRUSS an die Leserinnen und Zuschauer der Neuen Rheinischen Zeitung
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24123
Daniele Ganser: Was ist Imperialismus? Mut zum Widerstand!
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24125


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alle Angaben ohne Gewähr




Online-Flyer Nr. 644  vom 24.01.2018

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Von Kostas Koufogiorgos
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