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Aktueller Online-Flyer vom 17. Dezember 2017  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (81)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Wenn Jesus jetzt lebte, wäre er Palästinenser“ „Man muss sich erinnern: Israel dankt seine Existenz der UNO. Aber was die UNO von Israel verlangt – seit 60 Jahren! – ist Israel ganz egal. Es haut weiter auf die Palästinenser! Schrecklich!“ „Im Namen meines Vaters: Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen. Menschenrechte sind unteilbar, auch für die Palästinenser – Free Palestine – Free Gaza“ „Gerade wir Deutschen dürfen nicht wieder wegsehen wie seit 1933, wenn jetzt das Volk der Palästinenser seiner Lebensrechte beraubt wird.“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Es begann vor 26 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 81 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


949. Nein zum Krieg


950. Wenn Jesus jetzt lebte, wäre er Palästinenser


951. Man muss sich erinnern: Israel dankt seine Existenz der UNO. Aber was die UNO von Israel verlangt – seit 60 Jahren! – ist Israel ganz egal. Es haut weiter auf die Palästinenser! Schrecklich! (Stephane Hesse, Juni 2010)


952. Im Namen meines Vaters: Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen. Menschenrechte sind unteilbar, auch für die Palästinenser – Free Palestine – Free Gaza (Evelyn Hecht Galinski, 17.11.2010)


953.


954. Gerade wir Deutschen dürfen nicht wieder wegsehen wie seit 1933, wenn jetzt das Volk der Palästinenser seiner Lebensrechte beraubt wird. (Sabine Werner, 22.5.2010)


955. Frieden für alle von uns! Jetzt…


956.


957. Keine Gerechtigkeit – Kein Frieden! Land, Recht und Frieden für Palästina!


958. Kritik an israelischer Besatzungspolitik ist kein Antisemitismus. Freunden muss man manchmal die Wahrheit sagen, auch wenn es schmerzt. Israel und Palästina haben Lebensrecht! Schalom und salam!


959. Friede auf Erde!


960. „Das Leben der Palästinenser in ihren Dörfern zu stören und unerträglich zu machen, ist der eigentliche Auftrag der israelischen Besatzungsarmee.“ (Breaking the Silence)


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (80):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24050

Online-Flyer Nr. 626  vom 30.08.2017

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