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Aktueller Online-Flyer vom 13. Dezember 2017  

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Kultur und Wissen
Dokumentarfilm "Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien"
Wikipedia – unterhöhlt von ideologischen Termiten
Von Wolfgang Effenberger

Wie kann ich die Massen so geschickt manipulieren, dass sie es nicht merken? Bestimmt nicht mehr so, wie es Goebbels Propagandamaschinerie in den Anfangsjahren des Rundfunks vorgemacht hat, mit Geschrei und theatralischen Gesten. In einer modernen, demokratischen Informationsgesellschaft muss ich raffinierter vorgehen, die Menschen müssen das Gefühl haben, sich auf Grund von Fakten und pluralistischen Kommentaren ihre eigene Meinung zu bilden. Also muss ich sie gezielt mit Informationen füttern, die genau die gewünschte "Meinung" generieren – und zwar unauffällig, unter dem Deckmantel seriöser, unabhängiger, wissenschaftlich fundierter Recherche. Was wäre dazu geeigneter als das allseits gern genutzte Internetlexikon Wikipedia – es ist nicht kommerziell, die Informationen werden laufend korrigiert, die Quellen jeweils angegeben. Jeder kann sich daran beteiligen. Eine großartige Idee der demokratischen und wissenschaftlichen Kontrolle! Nur leider hat sich die Realität von Wikipedia von dieser Idee inzwischen weit entfernt.

Schon in seiner Vorgänger-Dokumentation "Die dunkle Seite der Wikipedia" von 2015 (ca. 475.000 Zuschauer) prangerte Markus Fiedler manipulative Machenschaften innerhalb der Wikipedia an, drangen aber damals noch nicht zu deren Urhebern und ihren Zielen vor. In der neuen Doku – Premiere war am 18. Februar 2017 im Berliner Babylon Kino, am Rande der Berlinale – kamen Fiedler und seine Mitstreiter nun einem Netzwerk systematischer Wahrheitsverdreher auf die Spur.

Vehement bekämpft werden zum Beispiel Vertreter alternativer Heilmethoden mit Hilfe und im Sinne der Pharma-Industrie, Kritiker der US-Kriegs- und Interventionspolitik sowie Zweifler an Realität der offiziellen Narrative über terroristische Anschläge etc. All das geschieht im Namen einer behaupteten "Wissenschaftlichkeit" – da werden Professoren mutwillig verunglimpft, von Benutzern sorgfältig recherchierte Korrekturen unmittelbar und regelmäßig gelöscht, ja sogar im besten Glauben handelnde User, die nicht ins Schema passen, willkürlich gesperrt.


Screenshot der Wikipedia-website

Wikipedia scheint aber nur die Spitze eines Eisbergs zu sein. Im täuschend gleichem Gewand kommt das spezielle Internetlexikon PSIRAM daher. Auf dessen Seite unter https://www.psiram.com/ ist zu lesen:

„Psiram (früher EsoWatch) versorgt Sie mit dem notwendigen Realismus zu den Themen Esoterik, Religion, Gesundheit, und hilft Ihnen dabei, Ihren Geldbeutel zu schonen. Psiram präsentiert falsche Prediger, Ideologen, Scharlatane und Betrüger. Psiram versteht sich als kritischer Verbraucherschutz vor scheinheiligen, nutzlosen und wirkungslosen Produkten, Therapien und Ideologien.“


Screenshot der PSIRAM-website

Hier sind alle Verfasser/Verfasserinnen anonym und verbergen sich hinter mythischen Comic-Namen. Der Sitz ist in Panama bzw. Bulgarien. Somit sind sie juristisch nicht fassbar. Damit ist Tür und Tor für jede beliebige Ruf- und Geschäftsschädigung geöffnet, wie sich beim Lesen bestimmter Biografien schnell herausstellt. Bei diesem menschenverachtenden Pseudolexikon handelt es sich um einen Internetpranger. Hier wird gezielt Rufmord am ideologischen Feind betrieben. Da hilft dem Betroffenen auch der §187 StGB (Verleumdung) nicht weiter, da eine Klage wegen der Anonymität und wegen des Auslandssitzes so gut wie nicht zugestellt werden kann. "PSIRAM" scheint mit den Sekten "GWUP" (Atheisten als selbsternannte „Skeptiker“ mit Hang zu totalitärem Wahrheitsanspruch) und "The Brights" (wissenschaftliche Rationalisten mit Absolutheitsanspruch), sowie mit dem fragwürdigen Blog "Ruhrbarone" (neuerdings "correctiv.ruhr") eng verwoben zu sein.


Screenshot der GWUP-website

Markus Fiedler hat die gegenseitigen Verlinkungen und Verweise analysiert; er zeigt ein verblüffendes Netzwerk ähnlich gearteter Institutionen, die durch permanente Verbindungen eine Bedeutung im Internet generieren, die sie bei einer google-Recherche regelmäßig an die obersten Plätze führt. Auffällig sind die häufigen Rückgriffe von Wikipedia auf Quellen wie PSIRAM und entsprechende Stiftungen.

Wie um einen Beweis zu liefern, hat PSIRAM schon in der Nacht zum 18. Februar 2017 einen Beitrag zu Markus Fiedler mit polemischen Hinweisen auf seine angeblich "rechte" Gesinnung und seine Russlandfreundlichkeit angelegt, der im übrigen viele sachliche Fehler enthält. Markus Fiedler hatte in einem Interview mit Ken Jebsen am 16. Februar 2017 eine dahingehende Befürchtung geäußert.

Die "rechte Ecke", in die von PSIRAM und den verwandten Organisationen jeder kritische Wissenschaftler oder Journalist gestellt wird, scheint inzwischen ungeheure Ausmaße angenommen zu haben. Dabei wird eine solche Verleumdung nicht belegt. Es wird mit Andeutungen und Unterstellungen gearbeitet. Fiedler zeigt das am Beispiel von Daniele Ganser.

Auch wenn die Darstellung der Nutzerprotokolle von Wikipedia oder die akribische Entschlüsselung von Namenskürzeln und ihre Zuordnung zu staatlich und kommunal geförderten aggressiven Kampfbünden wie z.B. den "Antideutschen" viel Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert, so ist dieser Film doch äußerst empfehlenswert, denn es wird genau nachgewiesen, die versteckte Einflussnahme, die bei Wikipedia bereits zur Machtübernahme geführt hat, vonstatten geht.

Unbedingt anschauen!


Trailer zum Film "Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien" von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer



Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Fiedler und Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

Online-Flyer Nr. 609  vom 19.04.2017

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Von Kostas Koufogiorgos
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