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Aktueller Online-Flyer vom 22. August 2017  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (25)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Nun schwang die Fee ihren Zauberstab und verwandelte den skrupellosen Soldaten in einen sensiblen Mann.“ „Ich habe keine Erfahrungen mit Krieg. Aber ich bin gegen Krieg.“ „Kommunikation führt zu Verständnis.“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 24 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:



289. Kommunikation führt zu Verständnis


290.


291.


292.


293. Nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki, nie mehr Krieg! Liebe! Frieden!


294. Nun schwang die Fee ihren Zauberstab und verwandelte den skrupellosen Soldaten in einen sensiblen Mann. Der Panzer wurde plötzlich eine Friedenstaube, und aus dem Krieg wurde ein unendlich langer Frieden…


295.


296.


297.


298.


299. Der ewigreiche Gott woll uns bei unserem Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort.


300. Bei einem Besuch in Japan wurde mir diese Friedensbotschaft von einer Schülerin überreicht: „Lieber Freund, ich bin Studentin im zweiten Jahr an der Bihoro High School in Hokkaido. – Die ersten Atombomben wurden auf Hiroshima und Nagasaki 1945 abgeworfen. – Ich habe keine Erfahrungen mit Krieg. Aber ich bin gegen Krieg. Lasst uns zusammen arbeiten, um Atomwaffen zu verbannen. Ich wünsche allen Glück.“


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (24):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22929

Online-Flyer Nr. 570  vom 13.07.2016

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