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Aktueller Online-Flyer vom 18. Oktober 2017  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (24)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Die Zukunft liegt in der Gegenwart. Bekämpft Rassismus, Faschismus und Apartheid…“ „Israel: rassistische Gesellschaft. Schande über sie.“ „Gebt der Welt Frieden, Liebe und Aufrichtigkeit – keinen Rassismus, Hass und dergleichen“ „Stell Dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin!“ So steht es auf vier der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben.



Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 24 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


277.


278. „Süß und ehrenvoll ist's, für's Vaterland zu sterben.“ – Lasst Frieden an die Stelle dieser alten Lüge treten.


279. Gebt der Welt Frieden, Liebe und Aufrichtigkeit – keinen Rassismus, Hass und dergleichen


280. Frieden


281. Rettet die Welt! Wir haben nur eine!


282. Wir sind satt mit Faschismus! Nazis raus aus der Welt!


283. Mögen wir alle an Frieden, Liebe und Glück teilhaben!


284. Israel: rassistische Gesellschaft. Schande über sie.


285. Es ist schon gut, sich eine Welt ohne Krieg herbeizuwünschen. Aber hierfür müssen sich alle zusammenschliessen. Man muss diplomatisch, nicht masslos/exzessiv vorgehen,und man muss sich selber auch in Frage stellen. Die Welt gehört allen, was aber nicht bedeutet, dass jeder machen kann, was er will, denn man ist ja nicht alleine auf der Welt. Einer für alle! Alle für einen!


286. Dritte Welt + Erste Welt = Eine Welt!


287. Die Zukunft liegt in der Gegenwart. Bekämpft Rassismus, Faschismus und Apartheid…


288. Stell Dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin!


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (23):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22911

Online-Flyer Nr. 569  vom 06.07.2016

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