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Aktueller Online-Flyer vom 24. Mai 2017  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (23)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Eine 'Elite' von 'Kriminellen', die Neue-Weltordnungs-Mafia versklavt den Rest der Welt und beherrscht Politik, Medien und Konzerne“ „Wir wünschen uns, dass die Menschen endlich lernen, in Frieden zu leben!“ „So lange wie Rambo-Filme die Köpfe unserer Kinder verdrehen, solange wird sich auch bei dieser Generation die Einstellung zum Krieg nicht ändern.“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben.



Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 23 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:



265.


266. Make love not war


267.


268. Die Menschheit ist eine


269. Jeder von uns muss in seiner Zeit und in der Geschichte seine Rolle spielen – Lasst uns unsere individuelle und kollektive Kraft nutzen, um auf uns selbst, den anderen und die Erde aufzupassen, alt und noch schön – wir können es besser machen – indem wir jetzt beginnen!


270. Eine „Elite“ von „Kriminellen“, die Neue-Weltordnungs-Mafia versklavt den Rest der Welt und beherrscht Politik, Medien und Konzerne


271. Die Welt hat genug für die Bedürfnisse von jedermann, aber nicht für jedermanns Gier. Missbraucht sie nicht!


272. Ich komme aus Jugoslawien, und ich weiß, dass die meisten Menschen dort diesen Krieg nicht wollen. Beendet ihn durch Politiker, nicht durch Waffen.


273. Wir wünschen uns, dass die Menschen endlich lernen, in Frieden zu leben!


274. Nur durch Hilfsbereitschaft und Liebe wirst auch Du Freunde finden!


275.


276. So lange wie Rambo-Filme die Köpfe unserer Kinder verdrehen, solange wird sich auch bei dieser Generation die Einstellung zum Krieg nicht ändern.


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (22):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22888

Dokumentation der nachfolgenden Woche (24):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22929


Online-Flyer Nr. 568  vom 29.06.2016

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