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Aktueller Online-Flyer vom 11. Dezember 2017  

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Medien
EU will Osteuropa wegen der Ukraine-Krise mit „der Wahrheit“ beglücken
Arbeitsgruppe für EU-Propaganda gegründet
Von Peter Kleinert

Als Antwort auf ihr Image-Debakel im Zuge der Ukraine-Krise, will die EU in osteuropäischen Staaten nun verstärkt medial tätig werden. Die vergangenen 1,5 Jahre haben gezeigt, dass es einen Bedarf gibt, gegen „Russlands anhaltende Desinformation“ anzugehen, so ein Aktionsplan, der bereits im Juni dieses Jahres unter der Führung von der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini entwickelt wurde und nun ab September umgesetzt wird.

Propagandagraphik der EU - kindlich und einfach gehalten
Quelle: EU
 
Das so genannte East StratCom Team soll fortan dafür sorgen, dass „die Wahrheit“ im Sinne der EU den Bürgern in osteuropäischen Ländern schmackhaft gemacht wird. Im besonderen Fokus stehen dabei die Ukraine, Moldawien und Georgien. In diesen Ländern sollen von der EU gesteuerte Mediennetzwerke besonders stark ausgebaut werden. Auch ein polnisch-holländisches Gemeinschaftsprojekt will künftig Nachrichten in russischer Sprache anbieten
 
Das Konzept wird von der EU selbst als „strategische Kommunikation“ bezeichnet. Dass es sich dabei um genau das handelt, was die Europäische Union Russland vorwirft, nämlich einseitige Stimmungsmache und Propaganda durch RT Deutsch, wird in dem Papier ebenfalls mehr als deutlich. So sei eines der primären Ziele: 
„Die effektive Kommunikation und das Bewerben der EU-Politik und ihrer Werte gegenüber der östlichen Nachbarn.“
 
Dabei gelte es, den Bürgern osteuropäischer Staaten zu vermitteln, dass wirtschaftliche Reformen, die von der EU durchgeführt werden (gemeint ist neoliberale Austeritätspolitik) einen „positiven Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen haben können“. Besser, es wird dann nicht aus Griechenland berichtet. So plant die EU einen medialen und juristischen Kampf gegen die  international im Westen wirkenden russischen Medienunternehmen RT und Sputniknews. 

Aber um wirtschaftliche Tatsachen oder gar ökonomische Theorie soll es in dem geplanten Propaganda-Netzwerk der EU auch gar nicht gehen. Am erfolgversprechendsten sei eine „einfache Sprache“, die „von echten Erfolgsgeschichten erzählt“. Ein "East Stratcom Team" soll demnächst dafür zielgruppengenaue Kampagnen entwickeln. (PK)

Quelle: RT Deutsch
 


Online-Flyer Nr. 529  vom 23.09.2015

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