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Aktueller Online-Flyer vom 18. Oktober 2017  

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Folge VI: Krieg gegen Abessinien
Von Karlheinz Deschner



Mit Gott und den Faschisten  Folge VI Krieg gegen AbessinienDas Wort am Sonntag: „Mit Gott und den Faschisten“  ‒ Folge VI: Krieg gegen Abessinien
Karlheinz Deschner zur Politik der Päpste im 20. Jahrhundert      
       
Karlheinz Deschner, 1924 in Bamberg geboren, im Krieg Soldat, studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Über seine literarischen, literatur- und kirchen-kritischen Werke siehe auch unseren Dokumentarfilm „Im Grunde bin ich ein aus lauter Zweifeln bestehender gläubiger Mensch“  und die Reportage „Ketzerverbrennung“  in unserem KANAL 4-Magazin „Z“  11/94.

In zwölf Folgen zu je knapp zehn Minuten unter dem Serientitel „Mit Gott und den Faschisten“  beweist Deutschlands bedeutendster Kirchenkritiker, daß die „Stellvertreter Gottes“  im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben.

In Folge VI beschreibt Deschner die Haltung der katholischen Kirche zum Abessinienkrieg, den Mussolini schon seit 1933 vorbereitete - aus „Raumnot“ . Zwar gab es in Italien eigentlich genug unbebautes Land, doch das gehörte den Großgrundbesitzern und der Kirche. Während der Völkerbund den Überfall 1935 als widerrechtliche Aggression verurteilte, unterstützten ihn sieben Kardinäle, 29 Erz- und 61 Bischöfe sofort. Die Gläubigen wurden zu Spenden für den Sieg aufgerufen, hatte der Papst doch schon vor Kriegsausbruch verkündet, ein Verteidigungskrieg zum Zwecke der Expansion könne gerecht und richtig sein. Und während die Bischöfe Waffen und Bomber segneten, schickte die faschistische Regierung Marienbilder, Kanonen und Giftgas nach Abessinien. Zu den wichtigsten Kriegslieferanten gehörte eine vatikanische Munitionsfabrik.

Autor: Karlheinz Deschner, Auftraggeber: Kanal 4, 1992, 8,30 min, Regie: Peter Kleinert und Marianne Tralau, Kamera: Tom Kaiser, Ton: Lars Klietsch, Stephan Thonett, Schnitt: Peter Kleinert, Produktionsleitung: Peter Kleinert.


Brief von E.H., Kalkar: Da ich mich als Zeitzeuge und Historiker mit diesen Zusammenhängen seit geraumer Zeit befasse, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir zu einem Manuskript verhelfen könnten.

EXPRESS: „So schnoddrig-forsch, so wissenschaftlich untermauert ist den Kirchen noch keiner in die Parade gefahren.


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Online-Flyer Nr. 506  vom 18. Oktober 2017



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