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Medien
Betrachtungen zum Buch "Gekaufte Journalisten" von Udo Ulfkotte
Wie aus der Geheimdienst-Feder
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Die Serben logen, daß sich die Balken bogen.“ „Während die Nato zwar restriktiv, aber grundsätzlich nicht unwahr berichtete, lief in Belgrad die Propagandamaschinerie auf Hochtouren.“ „Im Gegensatz zur jugoslawischen Propaganda waren die Mitarbeiter des Brüsseler MOC [Media Operation Center] Waisenknaben.“ Vielfach wird von „serbischer Propaganda“ gesprochen. Milosevic wird als „serbischer Diktator“ tituliert. Rudolf Scharping wird als „Verteidigungsminister“ bezeichnet. Man dürfe „der Nato nicht unterstellen, während des Krieges gelogen zu haben“. Nato-Angriffe gegen Zivilisten werden als „Fehler“ deklariert. Der Nato-Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien wird als „Kosovo-Krieg“ bezeichnet. Es ist von der „serbischen Desinformationspolitik“ und von „serbischen Propaganda-Märchen“ die Rede. Der Umstand, „die Flüchtlingsflut sei erst durch die Bombenabwürfe der Nato verursacht worden“, wird als „zynische serbische Propagandameldung“ bezeichnet. Dem "Geheimdienstexperten" Ulfkotte gebührt Dank für diese NATO-kompatible Darstellung. Der Dank der NATO!


Jugoslawien, 1999 – Einschlag einer NATO-Nagelbombe in ein Garagentor in der Innenstadt der serbischen Stadt Nis (Foto: arbeiterfotografie.com)

Und dann kommt Ulfkotte zu einem besonders brisanten Themenkomplex, zum Einsatz von abgereichertem Uran, von Depleted Uranium (DU). Die Leser können gespannt sein, was sie über das heimtückische Gift und die damit einhergehenden bösartigen Erkrankungen erfahren. Nichts! Zu lesen ist lediglich: Der Einsatz von abgereichertem Uran führe „nicht zu einer erhöhten radioaktiven Strahlung“. Thema abgehakt!

Von der „Propagandafront“ der russischen Führung, von den „Moskauer Propagandaapparaten“ und den „Lügen der Russen“ ist die Rede. Der für den US-Sender "Radio Liberty" arbeitende Reporter Andrej Babiszki sei der einzige gewesen, der „vorurteilsfrei aus Grosnyj berichtete“. Die Russen „bombardieren gnadenlos“ und „mordeten“, heißt es. Auch Putin wird ins Visier genommen. Er hätte „Berichte über Erschießungen von Zivilisten, Massaker und Säuberungen... nicht gebrauchen“ können.

Nebenbei erfahren die Leser von den Nagelbomben der Nato: „Allein die amerikanische Luftwaffe“ habe 1999 mehr als 1000 Streubomben „gegen serbische Ziele eingesetzt“. „In einem Metallbehälter sind bis zu 202 Einzelbomben mit bis zu 1800 rasiermesserscharfen Metallsplittern enthalten. Insgesamt haben die Vereinigten Staaten mehr als 200.000 Einzelbomben gegen serbische Ziele eingesetzt. Die Wirkung jeder einzelnen entspricht der einer Nagelbombe.“ Formulierungen wie „bombardieren gnadenlos“ und „mordeten“ fehlen hier.

Nach "So lügen Journalisten" kommen "Gekaufte Journalisten"

Das alles ist in Udo Ulfkottes 2001 bei Bertelsmann und 2003 bei Goldmann erschienenem Buch über lügende Journalisten zu lesen. Es liest sich wie von einem Nato-Agenten geschrieben. Titel des Buches: "So lügen Journalisten". Seit 2014 gibt es im Kopp-Verlag ein neues Buch zu einem vergleichbaren Themenkomplex von Ulfkotte. Es trägt einen ähnlichen Titel: "Gekaufte Journalisten". In der Öffentlichkeit ist – auch durch Interviews – der Eindruck entstanden, Ulfkotte habe seiner Vergangenheit abgeschworen. Ist dem so? In der Tat enthält das Buch vieles, was aufklärenden Charakter zu haben scheint. Das Themenfeld hat sich verschoben. Ist Ulfkotte deshalb vom Saulus zum Paulus geworden?

„Ich habe früher [1986 bis 2003] selbst für renommierte 'Qualitätsmedien' wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gearbeitet. Ehrlich gesagt: Heute schäme ich mich dafür.“ So ist im Buch "Gekaufte Journalisten" zu lesen. „Ich habe vor vielen Jahren schon den Bestseller 'So lügen Journalisten' über das Mediengeschäft veröffentlicht“, schreibt Ulfkotte dort lapidar über das Buch aus dem Jahr 2001. Kein Wort darüber, dass er sich auch dafür schämt. Es ist bei Kopp immer noch (als DVD) im Angebot. Und auch für die vielen anderen desinformierenden Bücher schämt er sich offenbar nicht.

Feindbild Islam

Distanziert er sich von seinem im Dezember 2001 von Goldmann veröffentlichten Buch "Propheten des Terrors: Das geheime Netzwerk der Islamisten", das wie folgt angepriesen wird: „Nichts ist seit dem 11. September mehr, wie es war. Überall in der Welt herrscht Angst vor neuen Terror-Anschlägen. Die Militäraktion in Afghanistan dient dem Ziel, das Netzwerk gewaltbereiter Islamisten zu zerschlagen… Die Fäden des geheimen Terror-Netzes sind längst global gesponnen. Von Südostasien über den Mittleren Osten und Afrika bis nach Europa und in die Vereinigten Staaten halten Selbstmord-Attentäter von mehr als zehn verschiedenen islamistischen Gruppen enge Kontakte. Die Al Qaida des Usama Bin Ladin ist nur die bekannteste und gefährlichste dieser Organisationen. In vielen Ländern warten 'Schläfer' auf die Gelegenheit, als Selbstmord-Attentäter abermals die ihnen verhaßte westlich-abendländische Kultur zu demütigen.“ Das liest sich, als wäre das Buch von der CIA selbst verfasst. Es unterstellt, es seien tatsächlich Muslime gewesen, die die Verbrechen vom 11. September 2001 begangen haben. Damit wird das Rechtsstaatsprinzip der Unschuldsvermutung mit Füssen getreten. Und so wird in perfider Weise das Feindbild Islam geschürt, wie es für die imperialistischen Kriege benötigt wird. Distanziert sich Ulfkotte davon? Nein, von diesem Pamphlet distanziert er sich nicht.

Und wie sieht es mit dem 2008 bei Kopp erschienenen Buch "SOS Abendland: Die schleichende Islamisierung Europas" aus – erschienen also nachdem er angeblich vom Saulus zum Paulus geworden ist? Dieses Buch wird wie folgt angepriesen: „In diesem Buch lesen Sie, was die Islamisten gerne vor Ihnen verborgen hätten. Es ist die wohl erschreckendste Chronologie über die Ausbreitung des Islam in Europa. Hier lesen Sie aber auch, was Ihnen die deutschen Massenmedien verschweigen. Fakten, die Ihnen den Atem stocken lassen – in einer Fülle, die erdrückend ist. Was schon lange prophezeit wurde, scheint nun finstere Realität zu werden: der Untergang des Abendlands!“ Distanziert sich Ulfkotte – 2005 von Jürgen Elsässer in der Zeitung "junge Welt" als "Investigativjournalist" klassifiziert – von dieser mit den Interessen des US-Imperiums korrespondierenden Islam-Hetze? Nein, natürlich nicht. Er setzt sie ungehemmt fort, bis ins Jahr 2015 bei seinem Auftritt bei PEGIDA, den so genannten "Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes".

Ablenkungsmanöver PEGIDA

Am 23.12.2014 wirbt er beim Kopp-Verlag, bei dem er seit 2008 operiert und in dem sein Buch "Gekaufte Journalisten" erschienen ist, mit "16 Argumente[n], um für PEGIDA auf die Straße zu gehen". Zum Thema Islamisierung heißt es dort: „Politik und Medien ignorieren die Sorgen der Bevölkerung über die Aufgabe unserer Werte vor allem gegenüber dem Islam. Sie bestreiten eine 'Islamisierung'. Doch die Islamisierung ist in der Realität rundherum sichtbar... Für Muslime gibt es offenkundig überall Sonderrechte. So wird bei Muslimen die Polygamie anerkannt. Und bei Muslimen wird vor Gericht auch stets auf die kulturellen Besonderheiten Rücksicht genommen. Das ärgert viele Bürger. Viele stört auch die Islamisierung der Städte durch immer neue Moscheen. Und sie stören sich am Koranunterricht in deutschen Moscheen, wo jungen Muslimen beigebracht wird, dass ihr Vorbild Mohammed im Jahr 627 nach unserer Zeitrechnung in der Stadt Yatrib mehr als 500 Menschen, die ihm nicht folgen wollten, Gräben ausheben und dann den Kopf abschneiden ließ.“ Und auch bei seinem Auftritt bei PEGIDA bringt er seine Islam-Hetze unter die Leute.

Sehr wahrscheinlich ist, dass die Entstehung von PEGIDA geheimdienstlich begleitet ist. Nur so sei das schnelle Anwachsen der Bewegung zu erklären, führt Jürgen Meyer in seinem Artikel "Fahndung im VS-Geheimdienst-Milieu: Wer inszenierte Pegida?" aus. Und er schreibt dann: „Die USA sind an einer Destabilisierung GANZ Europas interessiert – politisch-strategisch und (das ist das Hauptziel): ökonomisch. Rechtslastige oder auch rechtsextreme Gruppierungen in Europa kommen den USA gelegen. In der Ukraine wird mit ihnen offen kooperiert und sie werden sogar von den USA bewaffnet. Was hat das mit PEGIDA zu tun? Eine Menge: Bevor eine starke Bevölkerungsschichten übergreifende Friedensbewegung entstehen kann, kann man Deutschland mit PEDIGA-Scheiße vollmüllen. Das wäre eine greifbare Strategie? Diese Strategie GREIFT gerade.“

Ulfkotte nennt Namen

Ulfkotte brüstet sich in seinem neuen Buch damit, die Journalisten der 'Qualitätsmedien', die das Geschäft der Desinformation betreiben, beim Namen zu nennen. Dankenswerterweise gibt es ein Namensregister im Buch. Eine Stichprobe. Wir suchen nach einem der schlimmsten Propagandisten des US-Imperiums, nach dem für die Süddeutsche Zeitung schreibenden Hans Leyendecker. Ja, in der Tat, das Namensregister enthält den Namen. Auf Seite 72 gibt es eine Passage, die mit Leyendecker zusammenhängt. Sie ist aufschlussreich. Es geht um den "vom Zigarettenhersteller Reemtsma ... verliehenen 'Liberty Award' für 'mutige Journalisten'. Und dort ist zu lesen: „Hans Leyendecker sagte zu dem Versuch, auch ihn zu vereinnahmen: 'Als die Offerte kam, war mir klar: Ich lasse mich da nicht nominieren. Überhaupt muss ein Journalist wissen, wohin er geht, von wem er sich einladen lässt, von wem er sich auch bezahlen lässt. Das ist egal, ob es ein Preis ist, eine Rede ist, eine Moderation ist. Ein Journalist lässt sich nicht kaufen, ein Journalist geht nicht zu solchen Veranstaltungen.' Andere hatten keine Probleme, den Preis der Tabakindustrie anzunehmen.“ Kein Sterbenswort über Leyendeckers Rolle im Interesse des US-Imperiums. Kein Wort über seine perfide Rolle in einer Fernsehsendung, in der der Journalist Gerhard Wisnewski fertig gemacht werden sollte, weil er es gewagt hatte, in einer vorangegangenen Fernsehsendung des WDR die offizielle Darstellung der Verbrechen vom 11. September in Frage zu stellen. Kein Wort über Leyendeckers US-kompatible Äußerungen, wie z.B. diese: „Ich sage, der 11. September war, wie er war: 'ne Gruppe, die von Osama bin Laden ausgeguckt wurde, hat die Anschläge gemacht.“ Kein Wort darüber, dass Leyendecker diejenigen für verrückt erklärt, die bei ihren Recherchen zu anderen Ergebnissen kommen.

Eine weitere Stichprobe: die Politikerin und Autorin Jutta Ditfurth, die wesentlich dazu beigetragen hat, die "neue" Friedensbewegung in der Sendung "Kulturzeit" des "Qualitätsmediums" 3sat mit Begriffen wie "neu-rechts" in Verruf zu bringen und damit wie eine Handlangerin des US-Imperiums in Erscheinung getreten ist. Sie kommt in folgender Passage vor: „Wie man aber ganz generell in den USA junge deutsche Politiker für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren versucht, das beschreibt Jutta Ditfurth auf Seite 145 ihres Buches 'Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen'.“ Ähnliche Erfahrungen, wie sie habe Ulfkotte sowohl in den USA als auch in Deutschland gemacht. Er zitiert Ditfurth folgendermaßen: „Obgleich der Abend im offenen Streit endete, blieb unser Gastgeber vom American Institute for Contemporary German Studies erstaunlich gelassen und fragte mich, ob ich bereit sei, eine Studie über meine Partei zu verfassen. Ich lehnte ab. Um mich zu überreden, nannte er mir Namen von Grünen, die kooperationsbereiter waren. Einer hieß Lukas Beckmann, der andere Otto Schily. Petra Kelly kannte man gut. Es blieb beim Nein. Ich erfuhr in diesen Tagen eine Menge darüber, welche 'Zusatzausbildung' deutschen Politikerinnen angeboten wird, die man für brauchbare Führungskräfte hält. Daran musste ich denken, als ich elf Jahre später las, man kenne Fischer gut. Das ist die übliche Sprachregelung, wie man sie heute zum Beispiel über Verteidigungsminister zu Guttenberg in den Wikileaks-Dokumenten wieder findet.“ Das ist das gleiche Prinzip wie bei Leyendecker. Mittels eines Zitats wird Jutta Ditfurth rein gewaschen. Der Vorwurf der Käuflichkeit wird auf andere abgeleitet.

Und noch eine Stichprobe in Kürze: Michel Friedman. Der „selbstverliebte Moderator Michel Friedman“ wird bei Ulfkotte mit dem Satz zitiert: „Ich habe mich zu wenig selbst geliebt.“ Nichts sonst! Kein Wort über Friedmans heimtückisches Agieren gegen diejenigen, die Verbrechen des zionistischen Israel anprangern. Nichts!

Auch durch die Hervorhebung der FAZ, für die Ulfkotte 17 Jahre gearbeitet hat, wird Ablenkung betrieben. Das Hauptproblem ist nicht unbedingt die FAZ. Sie hat schon Arundhati Roy in Sachen 11. September zu Wort kommen lassen. Und auch, dass der Krieg gegen Libyen von langer Hand geplant war, war der FAZ zu entnehmen. Es sind vielmehr Medien wie Springer, Spiegel und taz, die den verlängerten Arm des US-Imperiums bilden.

Verwirrung und Irreführung

Und dann kommt noch Ulfkottes desorientierendes Verständnis von rechts und links, das auch Albrecht Müller, den Betreiber der Nachdenkseiten, in Erschrecken versetzt und wesentlich zu dessen Einschätzung des Buches beiträgt: „Das Buch dient leider der Irreführung.“ Ulfkotte schreibt, die Leserschaft der Zeitungen wolle „sich den politisch-korrekten Einheitsbrei der zumeist linksgestrickten Redaktionen nicht länger bieten lassen“. Wie kommt er zu der Einschätzung "linksgestrickt"? „Die Realität in deutschen Redaktionsstuben lautet: Nach einer repräsentativen Studie stehen 34 Prozent der Journalisten den Grünen nahe, weitere 25 Prozent der SPD“, schreibt er. Aha! Dann sind also 59 Prozent der Journalisten links – wenn denn die Zahlen stimmen sollten. Dass die Grünen – zumindest was außenpolitische Fragen betrifft – oft weiter rechts stehen als die CDU, hat Ulfkotte anscheinend noch nicht mitbekommen. Nein, so wird es nicht sein. Eine Partei, die sich stärker als andere zum Handlanger des US-Imperiums und deren Kapitalverbrechen macht, als links zu bezeichnen, ist als strategischer Schachzug zum Zwecke der Desorientierung zu werten.

„Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden?“ Das fragt Ulfkotte in "Gekaufte Journalisten". Ja, das ist sehr wohl vorstellbar – auch, dass dies auf Ulfkottes Veröffentlichungen zutrifft. „Unsere Alpha-Journalisten sind nichts anderes als der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle“, schreibt er. Offen bleibt, ob er sich selbst mit einbezieht.

Das Buch "Gekaufte Journalisten" ist Teil einer Strategie. Über die Akzeptanz der Kritik an den Medien – an der "Lügenpresse" – sollen die Leser konditioniert werden, sich auch das Feindbild Islam verkaufen zu lassen. Das Buch ist gewissermaßen die Hinführung zu PEGIDA, einer Bewegung, die den Ummut der Menschen – weg von relevantem Protest gegen herrschendes Unrecht – in eine falsche Richtung ableiten und damit unschädlich machen soll. Kräfte werden gebunden, indem sie gegen PEGIDA auf die Straße gehen. Damit wird insbesondere die Friedensbewegung geschwächt. Und auch die Kritik an den Medien soll unschädlich gemacht werden, indem sie aus einer rechten Ecke vorgetragen wird. Erkennbar wird das Prinzip der Kontamination von Aufklärung mit Desinformation: bei Ulfkotte wie beim Kopp-Verlag insgesamt. Der Anschein von Aufklärung soll die Trojaner verbergen.(PK)


Vorab-Veröffentlichung aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 12 (März 2015) – Grundsatzschrift über die Freiheit des Denkens – bissig – streitbar – schön und wahr und (manchmal) satirisch.



Mehr dazu und wie es sich bestellen lässt, hier: http://www.das-krokodil.com/


Online-Flyer Nr. 499  vom 25.02.2015

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