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Aktueller Online-Flyer vom 11. Dezember 2017  

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Medien
Medienhetze gegen Russland findet kein Ende
Wenn Brandstifter ihr Werk vollenden
Von Joachim Sondern

Zurzeit versuchen instrumentalisierte Medien alles, um das Feindbild des Aggressors Russland aufrecht zu erhalten und übersehen dabei, dass die Welt kurz vor dem nächsten Weltkrieg steht. Glücklicherweise können jene hetzerischen Massenmeldungen dennoch kaum Wahrheiten verdrängen, denn das neue Buch von Udo Ulfkotte „Gekaufte Journalisten – wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“ erobert momentan sämtliche Büchercharts, liegt sogar bei Amazon in vielen Kategorien auf Platz 1, was beweist, dass etliche Bürger mehr über das Thema wissen wollen.


SPIEGEL Nummer 31
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Trotzdem kreieren klassische Medien fortlaufend trügerische Meldungen wie beispielsweise Welt Online in ihrem Bericht „Russland steuert auf eine gigantische Finanzkrise zu“. In dem Artikel wird vermutet, dass „Putin die Leidensfähigkeit seines Volkes testet“, weil er keinerlei Reservefonds plündert, Goldreserven nicht ausspielt. Mitnichten verwunderlich, denn würde Wladimir Putin jetzt seine ganzen Asse hinsichtlich wirtschaftlicher Möglichkeiten ausspielen, hätte Russland keine Chance, dem aktuellen Irrsinn langfristig entgegenzutreten. Es scheint, als wolle man Putin dazu zwingen, sofort sämtliche Sicherheiten einzusetzen, damit Russland tatsächlich gefangen bleibt innerhalb einer erneut inszenierten Finanzkrise.
 
Bedeutungslose Währungsvergleiche und der Schatten dahinter
 
Warum fiel der russische Rubel? Weshalb leidet die russische Bevölkerung? Sicherlich nicht wegen Wladimir Putins Handeln. Diese Grafik veranschaulicht Russlands Entwicklung während 15 Jahren Putin.



 
Sprechen solche Werte für eine „gigantische Finanzkrise“? Keineswegs, viel eher verdeutlichen sie eine positive, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Gespräche mit einigen russischen Bürgern, welche Urlaub in Europa machen, bestätigen dies. Sogar Kritiker Putins fasziniert diese wirtschaftliche Entwicklung: „Vor Putins Amtszeit war keinesfalls an Urlaub oder Familienplanung zu denken, er hat Perspektiven geschaffen.“
 
Anno 2014 soll nunmehr plötzlich eine russische Finanzkrise drohen? Ja, allerdings aufgrund unverantwortlicher NATO-Beschlüsse, haltloser Sanktionen der USA sowie Europas gegen Russland. Fakt ist, dass die USA wie Europa Russlands Stärke fürchten, obwohl Europa eigentlich verschiedene Möglichkeiten entdecken könnte, die eine Partnerschaft mit Russland tatsächlich bieten würde. Der Ukraine-Konflikt wurde geschaffen, um Russland zu zerstören, getreu konspirativer Dollar-Schutzmechanismen. Als Libyen erstarkte, musste Gaddafi weg, im Irak beseitigten Westmächte Saddam Hussein wegen seiner Absicht Ölgeschäfte mittels anderer Währungen umzusetzen. Wann wacht Gattung Mensch endlich auf?
 
Freund statt Feind – Verantwortung muss jeder Mensch tragen
 
Abraham Lincoln formulierte einst treffend:     „Wir sind keine Feinde, sondern Freunde. Wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn – und das ist sicher – die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.“
 
Das Feindbild „Russland“ ernährt sich gerade in Deutsch- land aus geschichtlichen Zusammenhängen. Doch Geschichte darf niemals unsere Gegenwart prägen, ansonsten drohen endlose, dramatische Wiederholungen. Freiheit setzt voraus, fernab jedweder projizierter Feindbilder Leistungen anzuerkennen, unterschiedliche Mentalitäten zu respektieren, ganz gleich ob man jeweilige Handlungen persönlich gar befremdlich findet oder befürwortet. Augenblicklich agiert Russland unter Wladimir Putin offensichtlich vernünftiger als diverse westliche Staaten. Kiew warnt Russland vor weiteren Hilfskonvois. In was für einer verrückten Zeit leben wir? Anscheinend möchte US-Europa gelegentlich alle souveränen Politiker eliminieren, doch dieses Mal steht der dritte Weltkrieg vor der eigenen Tür. (PK)
 
Joachim Sondern hat diesen Beitrag auf der Seite http://www.buergerstimme.com/ veröffentlicht. 


Online-Flyer Nr. 477  vom 24.09.2014

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