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Aktueller Online-Flyer vom 15. Dezember 2017  

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Lokales
SSM-Hilferuf aus Köln-Mülheim, um neue Arbeitsplätze zu schaffen
Stadt Köln bringt Selbsthilfe-Projekt in Not
Von Rainer Kippe und Heinz Weinhausen

Der "Mülheimer Tag" heute (1) mit seinem großen und vielfältigen Programm zeigt wieder eindrucksvoll, wie viel Engagement und Tatkraft bei den Mülheimer Vereinen, Initiativen und BürgerInnen vorhanden ist. Leider wurde beim Mülheim 2020-Programm von der Stadt vieles verschleppt oder verlief im Sande. So gehen nun 10 Millionen Euro zurück nach Brüssel. Ein trauriges Ergebnis.
 

Projekt- und Bürgeramtsleiter
Hans Oster (SPD)
NRhZ-Archiv
Was von Anfang an allerdings florierte, war der Verfügungsfonds, mit dem BürgerInnen mit wenigen Euros die tollsten Projekte zauberten. Da wäre noch viel mehr möglich gewesen, als nämlich ein Bürgerantrag, der die Aufstockung der Verfügungsfonds-Mittel auf 5 Mio. Euro forderte. Aber unser Bürgeramtsleiter und Projektleiter Hans Oster schmetterte dies ab und die Parteien griffen nicht ein. So sind sie nun futsch, die Fördermillionen für unseren benachteiligten Kölner Stadtteil.
 
Bürgeramts- und Projektleiter Hans Oster (SPD) durfte Nein sagen

Auch bei den so wichtigen Projekten gegen Arbeitslosigkeit und für Lokale Ökonomie ließen die Parteien den SPD-Mann Oster Nein sagen. Das Ergebnis: 12 Mio. Euro wurden in diesem Bereich gar nicht abgerufen. Kein einziger neuer Arbeitsplatz wurde geschaffen.

Der Skandal Langzeitarbeitslosigkeit füllt jeden Tag die Seiten unserer Zeitungen. Gewöhnlich wird dann von den Verantwortlichen in Bund, Land und Kommunen geantwortet, es sei für diese Menschen kein Geld da. In Köln-Mülheim war das Geld da, aber alle Projekte für Langzeitarbeitslose, wir nennen hier nur den Baurecyclinghof und das Internationale Geschäftshaus, wurden sabotiert und nicht umgesetzt.
 
Das Projekt "Neue Arbeit für Mülheim" scheitern gelassen
 
Seit fünfunddreißig Jahren versuchen wir von der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM) trotz aller Widerstände den Langzeitarbeitslosen Arbeit und Unterkunft zu schaffen, was uns an der Düsseldorfer Straße 74 vorbildlich gelungen ist. Aber bei unserer Erweiterung, der Halle am Rhein am Faulbach, sind wir beim Nein-Sager Oster am Ende mit unserem Latein. Bis zu 12 neue Arbeitsplätze hätten dort mit Fördergeldern entstehen können, aber Projektleiter Oster fand immer wieder neue Möglichkeiten, das dort vorgesehene Projekt »Neue Arbeit für Mülheim« scheitern zu lassen. Nicht einmal eine mögliche und leicht durchführbare sogenannte Weiterleitung war ihm möglich. Ein Schelm, wer Böses denkt: Das verfallene Fördergeld wurde in die Neugestaltung der Mülheimer Geschäftsstraßen gesteckt.

Wir brauchen Hilfe

Der SSM will neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür haben wir die Halle-am-Rhein vor dem Abriss gerettet und Finanzmittel des Vereins investiert. Die Stadt Köln verweigert Mittel, die uns nach dem vom Rat beschlossenen Mülheim-Programm zustehen.
Bitte helfen sie uns, unser Arbeitsprojekt in der Düsseldorfer Straße 74 und Am Faulbach 2 fortzusetzen.
Bitte geben Sie uns Aufträge für Wohnungsauflösungen, Umzüge und Transporte.
Rufen sie dafür an unter 0221 - 640 31 52
Unterstützen Sie uns mit einer Spende an den Förderverein MachMit e.V.
IBAN: DE53 3705 0198 1011 3427 04
BIC: COLSDE33
Stichwort: Arbeitplätze
Spenden werden steuerlich anerkannt. (PK)

(1) siehe http://muelheim2020.de


Online-Flyer Nr. 475  vom 10.09.2014

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Von Kostas Koufogiorgos
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