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Aktueller Online-Flyer vom 13. Dezember 2017  

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Lokales
Zwei Professoren, die Firma Hochtief AG und die archäologische Zone in Köln
Hoch und tief am Heumarkt
Von Werner Rügemer

Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen um das Jüdische Museum und die archäologische Zone Köln spiegeln einen Konflikt wieder, der seit Jahrzehnten in der Kölner und nordrhein-westfälischen Archäologie und Denkmalpflege tobt. Er ist in der Öffentlichkeit praktisch unsichtbar, weil die Medien, die Stadtverwaltung und der Stadtrat den inhaltlichen Streit verdecken. Die Versuche der Stadt, den langjährigen archäologischen Mitarbeiter Sven Schütte zu kündigen, wurden immer mit öffentlichen Begründungen wie "unfähig zur Zusammenarbeit", "Beleidigung des Direktors des römisch-germanischen Museums", Professor Hellenkemper, versehen.
 

Professor Hansgerd
Hellenkemper – bis
2010 Direktor des
Römisch-Germanischen
Museums der Stadt Köln
In Wirklichkeit geht es, vereinfacht gesagt, um zwei unterschiedliche Auffassungen. Die eine dominiert im Landschaftsverband Rheinland (LVR), im Römisch-Germanischen Museum und in der NRW-Regierung: Hier hält man daran fest, dass die Römerzeit archäologisch das Wichtigste ist. Museen sollen vor allem rituale Gegenstände zeigen. Die andere Auffassung, die sozialhisto-rische, besteht darin, dass im Kölner Untergrund wie z.B. jetzt in der archäologischen Zone viele unbekannte Zeugnisse zu finden sind, die etwa die konkrete Geschichte des Judentums deutlich machen. Schon beim Umbau des Heumarkts Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts standen sich diese beiden Auffassungen gegenüber. Zur Verdeutlichung auch des heutigen Konflikts bringen wir deshalb den Artikel "Ungenehmigte Grabungen in der Archäoszene" von Werner Rügemer, der dazu auch mal in die Rolle eines Ex-Rechnungsprüfers geschlüpft war. Der Artikel wurde zuerst in der Kölner StadtRevue und 2002 in Rügemers Buch "Colonia Corrupta" veröffentlicht. – Die Redaktion
 
Ungenehmigte Grabungen in der Archäoszene
 
Seit ich aus dem Rechnungsprüfungsamt der Stadt rausgedrängt wurde, mit einer guten Abfindung, kann ich viel spazierengehen. Da kann man mal über die Vergangenheit nachdenken, über den ganzen Quatsch zum Beispiel, den man jahrelang mitgemacht hat. Und was einem dann die Leute so mitteilen, auch ehemalige Kollegen aus der Stadtverwaltung, die noch da arbeiten! Manchmal sprudelt es richtig. Da packt mich der alte Beruf, der übrigens viel mit Archäologie zu tun hat: Schicht um Schicht tiefer graben, Belege abkratzen, von allen Seiten begucken.
 
Zum Beispiel traf ich neulich den Kollegen K. von der Bodendenkmalpflege. Ich ging gerade am Heumarkt spazieren. Das gucke ich mir gerne an, seit da wieder gegraben wird. Kollege K. ging auch da rum, etwas frustriert, wie mir schien, aber freundlicher als früher, als ich immer seine Abrechnungen prüfen mußte. Er hatte beruflich hier zu tun, er soll in Vertretung der Frau Spiegel in Fachaufsicht machen über die privaten Grabungsfirmen, die jetzt im Auftrag von Hochtief hier buddeln. Seitdem treffen Kollege K. und ich uns öfter am Heumarkt. Inzwischen kommen gelegentlich noch Kollege P. vom Stadtmuseum und Kollegin F. vom Römisch-Germanischen Museum dazu. Ob das alles stimmt, was die mir erzählen? Jedenfalls bilden wir in Dienst- und Freizeit eine lustig-frustrierte Hobby-Archäologen-Runde. Wir graben alles Mögliche aus. Manchmal ziehen wir uns in ein nahegelegenes Brauhaus zurück und halten unsere Erkenntnisse auf Stößen von Bierdeckeln fest.
 
Der Byzantinist
 
In der ersten Schicht unserer ungenehmigten Grabung haben wir zunächst einen leibhaftigen Professor aus der Jetztzeit freigelegt. Er steht voll im Saft der kleinen, aber feinen Kölner Archäoszene. Er ist der Chef und heißt Hellenkemper. Jeder richtige Klüngelant beginnt mit einer harschen Kritik des Klüngels. So auch Hellenkemper, als er noch nicht Direktor des Römisch-Germanischen Museums und Professor war. Schrieb der heiße Jungsporn damals in seinem Artikel „Archäologie und U-Bahn-Bau in Köln“: „... hat die Kölner Archäologie fünf schwarze Jahre im Dienst des Fortschritts erlebt, von 1964 bis 1969... Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, hier wird nicht der U-Bahn-Bau beklagt, sondern die Versäumnisse der archäologischen Bodendenkmalpflege... Eine mit dem Bauvorhaben abgestimmte Rettungsgrabung hätte einen bedeutenden wissenschaftlichen Ertrag für die Geschichte des römischen Köln erbracht.“
 
Diese Kritik hinderte den Jungarchäologen nicht, danach nun selbst weitere schwarze Jahre im Dienst des Fortschritts zu organisieren. Als er ab 1981 verantwortlich war für die Grabungen beim Bau des Rheinufertunnels und der Philharmonie, ließ er hunderte von LKW-Ladungen mittelalterlicher Kölner Kulturschichten schnell auf diverse Müllkippen verteilen. Schulkinder fanden damals schöne Antiken auf der Müllkippe Immendorf, und das Stadtmuseum kaufte eine herrliche Bronzeschale, die Hellenkemper als Leiter der Abteilung Bodendenkmalpflege im Römisch-Germanischen Museum bei der gesetzlich vorgeschriebenen Ausgrabung hätte zutage fördern müssen.
 
An der Bonner Universität hat Hellenkemper seinen Doktor als historischer Geograph gemacht. In seiner Dienstzeit hielt er danach an der Kölner Universität Seminare in „Byzantinischer Archäologie“, in einer Wissenschaft also, die es bis dato nicht gegeben hatte. Auf diesen Ausweg war er verfallen, da ihn das Archäologische Institut der Universität mit Seminaren nicht betraut hatte. Die Byzantinisten freuten sich über den kreativen Neuzugang. Zur Belohnung brauchte der Chef der Kölner Bodendenkmalpflege keine eigene Habilitationsschrift zu verfassen wie sonst üblich, um habilitiert zu werden. Es reichte die „wissenschaftliche Gesamtleistung“ seiner Seminare. Und so wurde er als Nicht-Archäologe von Nicht-Archäologen schließlich noch zum Professor der „Byzantinischen Archäologie“ ernannt.
 
Der Ministeriale
 
Die nächste Schicht unserer ungenehmigten Grabungen erschloß uns noch einen Professor. Heinz Günter Horn, Referent für Bodendenkmalpflege im Düsseldorfer Ministerium für Landesentwicklung, hat zehn Semester lang während seiner Dienstzeit den Weg von Düsseldorf nach Köln und zurück auf sich genommen, um an der Kölner Universität Seminare zum „Denkmalrecht in den römischen Provinzen“ abzuhalten: Denkmalrecht I, im folgenden Semester Denkmalrecht II, dann Denkmalrecht III undsoweiter; danach im Zyklus „Was ist ein Bodendenkmal“, „Was ist Bodendenkmalpflege“ undsoweiter. Für seine dergestaltige „wissenschaftliche Gesamtleistung“ während der Dienstzeit wurde er im Juni 1995 an der Kölner Universität habilitiert, und zwar von einem Gremium, dessen Mitglieder sämtlich von den finanziellen Zusatzmitteln abhängen, die der nunmehrige Professor Horn als zuständiger Referent des Düsseldorfer Ministeriums verteilt.
 

Professor Heinz Günter Horn, bis Ende
2005 Ministerialrat für „Bodendenkmal-
schutz und Bodendenkmalpflege“
Quelle: wikipedia
Bei wichtigen archäologischen Fragen tritt nun der akademisch geadelte Ministeriale in Köln als Gutachter auf. Dabei betrachtet es der oberste Archäologe des Bundeslandes als seine Aufgabe, mit der Ausweitung seines eigenen Arbeitsplatzes die Archäologie mehr oder weniger sanft zum Verschwin- den zu bringen. So bezeichnete er beispielsweise die in einer Neubau- grube am Perlenpfuhl gefundenen zentnerschweren Pfeilerbasen und Säulenstümpfe aus römischer Zeit als „sensationellen Fund“; anderer- seits dürften „dem Investor keine Opfer in Sachen Denkmalschutz zugemutet“ werden. Dabei geht die marktwirtschaftliche Radikalität bekehrter Sozis auch hier weiter als die Marktwirtschaft selbst: Hatte doch der Bauherr, die Richmodis-Grundstücksgesellschaft, angeboten, ein kleines archäologisches „Forum-Museum“ unter dem Perlenpfuhl einzurichten, da dort noch weitere Funde zu erwarten sind. Der Byzantinist und der Ministeriale lehnten dankend ab.
 
Der Investor
 
Für die Freilegung der nächsten Schicht hatte unsere Grabungsrunde, die wiederum im Brauhaus Sion tagte, noch Zugang aus dem Büro des Oberstadtdirektors. Auch ein etwas geheimnisvoll tuendes Ratsmitglied der schwarzen Fraktion gesellte sich zeitweise dazu und brachte ein paar hochwichtige Unterlagen mit, die wir freilich selbst schon ausgegraben hatten.

Vorstand der Hochtief AG
Quelle: http://berichte.hochtief.de
 
Bekanntlich sind die Kassen der Stadt Köln leer. Das erzählen uns zumindest der Oberbürgermeister Burger und der Oberstadtdirektor Ruschmeier, deren Taschen voll sind. In dieser Frage, der wir bei unseren Brauhausrunden später einmal auch noch nachbohren wollen - im Rahmen der Kölner Aktual-Archäologie - sind noch interessante Grabungsfunde zu erwarten. Weil die öffentlichen Kassen also leer sind, empfehlen uns die Herren mit den vollen Taschen neuerdings immer folgende Lösung: Ein privater Investor muß her. Der zahlt selbst, ist billiger, effizienter, flexibler undsoweiter. Im Falle des Heumarkts heißt der Investor Hochtief AG, ein alter Bekannter, der zur großen RWE-Familie gehört, die schon mit dem Milliarden-Müllofen undsoweiter zugange ist.
 
Nun schreibt glücklicher- oder auch unglücklicherweise die Landesbauordnung vor, daß pro soundsoviel Quadratmeter Büro-, Kneipen-, Wohnungs- usw. -Fläche in den Innenstädten ein Autostellplatz zur Verfügung zu stellen ist. Wer keine Stellplätze baut, muß eine Stellplatzabgabe an die Stadt bezahlen. Damit kann die Stadt dann zum Beispiel Tiefgaragen bauen. Sie kann das Geld, wie in diesem Falle 10 Millionen DM, auch an eine Firma verschenken, die sich zu diesem Zwecke Investor nennt. Was die Hochtief AG auch tat. Hochtief suchte sich dann ein schönes und rentierliches Plätzchen für die Tiefgarage aus, den nördlichen Heumarkt. Da dort aus zweitausendjähriger Kölner Altlast vielleicht der archäologisch interessanteste Platz Mitteleuropas liegt, ist der Investor gesetzlich verpflichtet, anstehende archäologische Grabungen zu bezahlen. Also beschloß der Kölner Rat: „Der Investor führt die erforderlichen Grabungen auf eigene Rechnung durch.“ Der mit 10 Millionen DM bereits beschenkte Investor wurde aber erwartungsgemäß - und vom Oberstadtdirektor unterstützt - frech und verlangte, daß die Stadt auch die Grabungen bezahlt.
 
Daraufhin beschloß die Ratsmehrheit, daß Hochtief aus der leeren Stadtkasse weitere 6,1 Millionen DM erhält. Folgenden herrlichen Satz haben wir aus der dazugehörigen Ratsvorlage ausgegraben: „Die unter Umständen erforderliche Anfinanzierung in Höhe von 300.000 DM wird in 1995 durch Haushaltsreste sichergestellt.“ Unter Umständen! Anfinanzierung! Haushaltsreste! Irgendwo sind in der leersten Stadtkasse immer schöne Reste zu finden, man muß nur suchen - eine alte Archäologenweisheit übrigens. Dem Investor wurde noch zugestanden, daß er ein Erbbaurecht auf 50 Jahre (mit Verlängerungsoption) hat, daß „der Erbbauzins bis zum Erreichen der Wirtschaftlichkeit ausgesetzt“ wird und daß er die Tiefgarage nach Fertigstellung auch verkaufen darf, wenn er möchte.
 
Die Ausgräber
 
1992 begann unter Leitung von Sven Schütte, damals Leiter des Amtes für Bodendenkmalpflege, die Testausgrabung am nördlichen Heumarkt. Hellenkemper hatte die Leitung des Amtes abgegeben, weil er inzwischen zum Direktor des Römisch-Germanischen Museums geworden war. Sein Aufstieg fiel unglücklicherweise mit dem Abstieg des Museums zusammen. Es hatte in den 70er Jahren als vorbildlich in Deutschland gegolten und hatte zunächst 700.000 Besucher jährlich angezogen. Danach wurde auf diesem Gebiet in Köln nicht mehr viel getan, vielmehr setzte sich nun auf der anderen Seite des Doms der Schokoladenfabrikant mit seinem Kunstmuseum durch. Die Besucherzahlen fielen in Hellenkempers Zeit auf 300.000 im Jahr.
 
Byzantinist Hellenkemper, nun als Abwickler der Kölner Archäologie eingesetzt, erwartet von der zweitausendjährigen Altlast am Neumarkt archäologisch nichts: keine Kaiserköpfe, keine Goldsärge, nur Funde aus dem Alltag der handwerkelnden und handeltreibenden Kölner. Im Römisch-Germanischen Museum platziert er nun Ausstellungen über „25 Jahre Sendung mit der Maus“ und ähnlich Beliebiges. Hellenkemper setzte Schütte und die Testausgrabung ab, Schütte wurde ins Stadtmuseum strafversetzt. Hellenkemper bekam - zusätzlich zu seiner Direktorenstelle im Museum - wieder die Leitung des Amtes für Bodendenkmalpflege.
 
Zunächst beantragte er im Januar 1996 das wichtigste, nämlich eine Gehaltserhöhung für sich selbst. Dann sorgte er in Abstimmung mit dem Oberstadtdirektor und dem Investor dafür, daß mit den Ausgrabungen zwei Privatfirmen, nämlich die „Arbeitsgemeinschaft Heumarkt“ beauftragt wurde. Die eine der beiden Firmen, die Land GmbH, ist die größte Grabungsfirma Deutschlands. Eine öffentliche Ausschreibung wurde dadurch umgangen, daß der Auftraggeber der Grabung eben ein privater Investor ist. Der Rat beschloß brav „die Reduzierung des Grabungsstandards“ und drängt nach vier vertrödelten Jahren nun plötzlich auf Zeitersparnis. Ob Hochtief die 6,1 Millionen ganz für die Grabungen ausgibt, ist nicht verpflichtend festgelegt.
 
Der nördliche Heumarkt
 
In der letzten Schicht unserer ungenehmigten Grabungen kommen wir nun auf das sozusagen eigentliche Objekt. Köln stellt die größte kontinuierliche Ansiedlung seit der Römerzeit in Deutschland dar. Auf dem Heumarkt wurde von den Römern gebaut - die Mauern sind gut erhalten -, danach zweitausend Jahre nicht mehr. Der Bereich wurde aber die ganze Zeit über genutzt, als Markt, als Platz für Handwerkerbuden („Gademmen“). Köln als größte Stadt Mitteleuropas war Hansestadt und Umschlagplatz zwischen Nord und Süd, West und Ost. Noch in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts wurden hier Kartoffeln, Kaninchen und Gemüse aus dem Vorgebirge verkauft. Da nicht neu gebaut wurde, sind die abgelagerten Reste all dieser Tätigkeiten chronologisch übereinander gelagert, nicht miteinander vermischt. Das ergäbe, bei sorgfältiger Grabung, beispielsweise die Möglichkeit, eine für ganz Mitteleuropa gültige Keramik-Chronologie zu erstellen.
 
Der Byzantinist aber, der die Fachaufsicht über die Grabungen hat, ist an einer schnellen Lösung interessiert, wie schon beim Rheintunnel und der Philharmonie. Der Byzantinist, der Ministeriale, die Kulturdezernentin Dittrich von Weringh sind dabei, eine gemeinsame Privatstiftung „Archäologie in Köln“ zu gründen. Sie suchen mithilfe privater Investoren Spektakuläres, um den „Standort Köln“ attraktiv zu machen. Unter ihrer Anleitung wird der ungeliebte Jahrtausendschutt vom Heumarkt fachaufsichtlich abgeräumt. Mit der unmittelbaren Fachaufsicht haben sie mit Elisabeth-Maria Spiegel sicher die richtige betraut: Sie hat keine einschlägige Berufsausbildung, ist aber Tochter des ehemaligen Diözesanbaumeisters Schlombs und Schwester der Direktorin eines Kölner Museums. Papa hat ihr damals die Stelle in der Bodendenkmalpflege verschafft. In Veröffentlichungen der kleinen, aber feinen Kölner Archäoszene darf sich die abgebrochene Archäologiestudentin auch schon mal als Wissenschaftlerin und Doktorin bezeichnen.
 
Die ansonsten nun weniger beschäftigten Mitarbeiter des Amts für Bodendenkmalpflege können während der Dienstzeit in Brauhäuser gehen, unserer frustiert-fröhlichen Runde mal Unterlagen mitbringen oder auch einer bezahlten Nebentätigkeit nachgehen - ein breites Spektrum dienstlicher Handlungen also, von denen ein Teil vielleicht dann doch letztendlich dem echten archäologischen Fortschritt dient. Die Bierdeckel mit unseren Brauhausprotokollen wollen wir in den Grundstein der Tiefgarage einschmuggeln. Vielleicht kommt ja irgendwann ein richtiger Klüngelarchäologe... (PK)
 
 
Der Kölner Publizist, Lehrbeauftragte und Berater Werner Rügemer erhielt 2008 den Kölner Karls-Preis der NRhZ.
Jüngste Veröffentlichungen:
„Heuschrecken“ im öffentlichen Raum. Public Private Partnership – Anatomie eines globalen Finanzinstruments. Bielefeld 2011 (2. Erweiterte Auflage) 
"Ratingagenturen. Einblicke in die Kapitalmacht der Gegenwart" 190 S., transcript Verlag, April 2012. Inhalt: Globalisierung des US-Ratingsystems. Die Eigentümer. Kriterien, Arbeitsweise. Finanzmathematik und Amnesie. Ratingfreie Räume. Unbeauftragte, suggestive, feindliche, inszenierte Ratings. Regulatory Capture-Komplizenschaft der Finanzaufsicht. Debt Factory Working. Reformversuche in USA, EU, China. Strukturen der Kapitalmacht der Gegenwart. Alternative: Die große Entschuldung
 


Online-Flyer Nr. 392  vom 06.02.2013

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Von Kostas Koufogiorgos
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