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Aktueller Online-Flyer vom 17. Oktober 2017  

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Sport
24 Auswahlspielerinnen trafen im bayerischen Aschaffenburg auf Norwegen
U-20-Frauen Kader fit für Japan
Von Bernd J.R. Henke

„Ja, das war wirklich ein tolles Spiel,“ lobte Steffi Jones im Interview mit der TV-Journalistin Cilia Eckrich (main-tv) die deutsche U-20 Nationalmannschaft nach dem Länderspiel gegen Norwegen. Trotz gewaltiger Regenschauer während der Halbzeit und danach blieben alle Zuschauer, keiner floh vor Petrus nasser Wolkenpracht. Gebannt erlebte das Publikum ein phantastisches packendes Fußballspiel. Am Schlusstag des vorletzten Lehrgangs vor der WM erreichte Deutschlands U-20 Nationalmannschaft einen krönenden Abschluss ihrer ersten Vorbereitungsrunde für ihre Japanreise. Die Norwegerinnen verloren klar mit 5:0 (2:0). 


                                                                                                                                                                                                                     Norwegens Trainer Jarl Torske umarmt Bundestrainerin Maren Meinert, links Co-Trainerin Bettina Wiegmann
Alle Fotos: Dietmar Tietzmann, Frankfurt
 
Schmerzhaft
                                                                                                                                  Vierundzwanzig Nachwuchs-Spielerinnen nutzten die Gelegenheit sich vor dem kritischen Blick von Bundestrainerin Maren Meinert einen Stammplatz für die Startformation in Japan zu erkämpfen. Vom 18.August bis 8.September 2012 findet in Japan, dem Land des Lächelns und der schmerzhaften Atomkatastrophe, die FIFA U20-Weltmeisterschaft statt. Eigentlich sollte die WM durch den Fußballverband der zentralasiatischen Republik Usbekistan ausgerichtet werden, aber der usbekische Fußballverband hatte große Schwierigkeiten, die organisatorischen Auflagen der FIFA zu erfüllen. Der japanische Frauenfußball hingegen erfährt in diesen letzten Monaten im Land des WM-Gewinners 2011 großen Zuspruch an Zuschauern und Bewunderung einer bisher dominanten Männergesellschaft im Fußball. Die „Nadeshiko“ – die japanische Frauennationalmannschaft – gilt nun was.

                                                                                                                                                                                                                      Norwegens Mannschaft beim Einlaufen, erkennbar durch Trikotnummern: Anette Tengesdal (Klepp) mit Nummer 5, Guro Reiten(Kattern) mit Nummer 8 und Ida Aardalen (Sarpsborg 08) mit Nummer 15
 
 
Japanisch                                                                                                                                                    Mittels dieser förderlichen Prämissen war natürlich ein schneller unprätentiöser Wechsel des Veranstalterlandes möglich. Die leidgeprüfte japanische Nation erlebte durch den WM-Sieg ihrer Frauenmannschaft – Nadeshiko – im Turnier in Deutschland viel Trost, aber auch weltweite Anerkennung. Die japanischen Medien berichten seitdem ununterbrochen über die deutsche Frauen-Bundesliga und die drei in Deutschland spielenden japanischen Weltmeisterinnen – Kozue Ando (FCR 01 Duisburg), Saki Kumagai (1.FFC Frankfurt) sowie Yuki Nagasato (Turbine Potsdam), die sich nach ihrer jüngsten Heirat nun Yuki Ogimi nennen darf. Geheiratet wurde natürlich zuhause im fernen Japan nach strenger japanischer Zeremonie.
 
Wohlklingend
                                                                                                                                       
Steffi Jones, die wie immer mit stoischer Hingabe, diesmal waren es die Aschaffenburger Kids, für persönliche Fotos und Autogramme zur Verfügung stand, bemerkte nach dem klaren Sieg der deutschen Frauen zufrieden: „Wir haben direkt gut angefangen. Man sieht, dass die Mannschaft einfach in einer sehr guten Vorbereitung ist, schon in einer guten Form und sich auf Japan gut vorbereitet.“ Das waren wohl aus berufenem Munde einer einflußreichen DFB-Direktorin wohlklingende Worte für das Trainerinnentrio: Bundestrainerin Maren Meinert, Co-Trainerin Bettina Wiegmann sowie Tortrainerin Silke Rottenberg, die im Lehrgang drei Torfrauen zu betreuen hatte. Jedenfalls applaudierten am Ende die 1230 Zuschauer im Stadion am Schönbusch mit viel Beifall. Viel Spielfreude, Teamgeist und Disziplin zeichneten diesen Nachwuchs aus, in dessen Reihen die Talente für zukünftige Nationalspielerinnen zu finden sind.

                                                                                                                                                                                                                                 Steffi Jones mit den Aschaffenburger Kids
 
Überdacht
                                                                                                                                                 Der gastgebende Verein Viktoria Aschaffenburg, ein traditionsreicher Club an der bayrisch- hessischen Grenze am „Weißwurstäquator Main“, sorgte für eine entspannte Stimmung, als beim neuerlichen Regenguss für alle Besucher der Stehplätze die überdachten Sitzplätze der Tribünen geöffnet wurden. Unter den Zuschauern waren zu sehen: die ehemalige dänische Nationalspielerin Louise Hansen, nunmehr erfolgreiche Geschäftsführerin der Frankfurter Mädchenfußballschule „Girls wanted Soccer“, in Begleitung der beiden Frankfurter Bundesligastars Sandra Smisek und der schwedischen Nationalspielerin Sarah Thunebro, die in knapp zwei Wochen bei den Olympischen Spielen in London 2012fürdenWMittenantreten                                       


                                                                                                                                                                                   Warmlaufen des deutschen Kaders
 
Wohlmeinend                                                                                                                                          
Selbst die ehemalige U-20 Spielerin und noch U-20-Weltmeisterin Svenja Huth war aus dem 20 km nahen Nachbarort Alzenau herübergekommen, um ihre möglichen WM-Nachfolgerinnen zu beobachten und ihnen wohlmeinende Tipps mitzugeben. Bei so prominenter Zuschauerkulisse konnte an diesem Sonntag nichts schief gehen. Laura Benkarth (SC Freiburg) und die erfahrende A-Nationalspielerin Dzenifer Marozsan (1.FFC Frankfurt) waren bei der letzten U20-WM 2010 schon einmal dabei, Sie werden nun die Gelegenheit haben, zum zweiten Mal Weltmeisterinnen zu werden.
 
Startformation                                                                                                                                        
Beide Fußballerinnen standen gegen Norwegen in der Startformation. Sie spielten bis zum Ende durch, ohne ausgewechselt zu werden. Insbesondere für Torhüterin Benkarth, die zwar 2010 ausschließlich auf der Bank saß, eröffnet nun die Turnier-Erfahrung aus dem Jahr 2010 eine große Hilfe. Bemerkenswert war, dass diesmal im endgültigen Japan-Kader nur eine Spielerin des Deutschen Meisters Turbine Potsdam zu finden sein wird: die Champions League (CL) erfahrene Jennifer Cramer, die in den Halbfinalspielen gegen den französischen Pokalsieger, Meister und CL-Gewinner glänzen konnte.


                                                                                                                                                                                                                      Deutsche Startelf im Länderspiel gegen Norwegen, von links Reihe oben: Laura Benkarth, Luisa Wensing, Kathrin Hendrich, Anja Hegenauer, Carolin Simon,
Dzenifer Marozsan. Von links Reihe unten: Jennifer Cramer, Leonie Meier, Lena Lotzen, Melanie Leupolz, Ramona Petzelberger                                                                                                                                             
 
Spielmacherin
                                                                                                                                              
Im VIP-Zelt, zünftig ausgestattet mit bayerischen Weißwürsten, Krautsalat und Semmeln, trafen wir Trainer Milorad Pilipović (SC Freiburg), der sich über seine beiden weiteren im Japan-Aufgebot befindlichen Spielerinnen erfreuen konnte. Sowohl die Spielmacherin Melanie Leupolz (SC Freiburg) im Zusammenspiel mit Kathrin Hendrich (Bayer Leverkusen) und der Sturmspitze Lena Lotzen (FC Bayern München) sowie Anja Meike Hegenauer (SC Freiburg) im defensiven Mittelfeld zeigten unter den Augen ihres Trainers eine tolle Leistung.
 
Leverkusener Trio
                                                                                                                                         
Neben drei Top-Spielerinnen vom SC Freiburg befanden sich mit Kathrin Hendrich (Bayer Leverkusen), der Mannschaftskapitänin Ramona Petzelberger (Bayer Leverkusen) und der auf der Reservebank sitzenden Torfrau Lisa Schmitz (Bayer Leverkusen) ebenfalls drei Leverkuserinnen im Aufgebot für Japan..                                      


                                                                                                                                                                                      Annabel Jäger (VfL Wolfsburg) beim Einlaufen, sie wurde eingewechselt ab der 46. Minute
 
Bayerische Farben
                                                                                                                                           
Lena Lotzen (FC Bayern München), sie debütierte bei Silvia Neid beim Algarve-Cup 2012 im Länderspiel mit der A-Nationalmannschaft gegen Island, war nicht die alleinige Spielerin vom Deutschen Pokalmeister FC Bayern München im Kader Maren Meinerts. Mit der eingewechselten Verteidigerin Clara Schöne (FC Bayern München) und der während des Spieles auf der Reservebank sitzengebliebenen Stürmerin Ivana Rudelic, vertraten drei Münchnerinnen bei diesem Lehrgang die bayrischen Farben. Ivana Rudelic wird wahrscheinlich zu den drei Spielerinnen gehören, die von den 24 Spielerinnen nicht nach Japan reisen werden. Nur 21 Spielerinnen pro Nation können für das WM Turnier nominiert werden.
 
Autostadt-Aufgebot
                                                                                                                                              Durch die Neuverpflichtungen der beiden Verteidigerinnen Luisa Wensing (VfL Wolfsburg, vormals FCR Duisburg) und Carolin Simon (VfL Wolfsburg, vormals Hamburger SV) und den beiden Neuverpflichtungen Lina Magull (VfL Wolfsburg, vormals FSV Gütersloh 2009), zentrales Mittelfeld, und Annabel Jäger (VfL Wolfsburg, vormals FSV Gütersloh 2009), einer vielseitigen Offensivspielerin, war der VfL Wolfsburg mit vier Spielerrinnen der am meisten genannte Verein. Der VfL-Vereinstrainer Kellermann holte nicht nur A-Nationalspielerinnen ins neue Team, sondern setzt frühzeitig auf den Nachwuchs. .
 
Duisburgs Schwäche
                                                                                                                                                  Der ehemalige Deutsche Pokalmeister FCR 01 Duisburg hatte noch im Jahre 2010 im WM-Aufgebot mit Popp, Prießen, Hegering und Knaak vier Spielerinnen positionieren können. Diesmal wird keine Duisburgerin dabei sein, da das große Talent, die Verteidigerin Luisa Wensing mit der ehemaligen U-20 Torjägerin Alexandra Popp nach Wolfsburg wechselte. Der Vergleich von Wolfsburg mit Duisburg zeigt aber auch, dass es neben dem Geld wohl auch an den besseren Ausbildungs- und Berufsbedingungen liegt, neben dem Marketing sowieso, welche ein Volkswagen als Hauptsponsor anbieten kann, dass es viele junge U20 Spielerinnen nach Wolfsburg zieht. Der FCR 01 Duisburg wird wohl damit in der Meisterschaft der nächsten zwei Jahre nicht mehr vorne mitspielen. Bittere Zeiten für einen Verein, der ehemals reihenweise den Nachwuchs zu Top-Spielerinnen formte. Ein Lehrstück für alle, die glauben nur sportlich siegen zu wollen, ohne die Marke "Frauenfußball" Sponsoren zur beidseitig lukrativen Nutzung anhand zu geben.



Clara Schöne (FC Bayern München), sie wurde in der 56. Minute als Abwehrspielerin eingewechselt für Leonie Meier (SC 07 Bad Neuenahr)
                                                                                                                                                                                         
 
Bad Neuenahr im Aufwind
                                                                                                                                           
Dem gegenüber ist bemerkenswert, dass es ein Kleinstadtverein wie der SC 07 Bad Neuenahr wieder geschafft hat, im Kader von Maren Meinert drei Spielerinnen zu positionieren. Im Aschaffenburger Spiel gegen Norwegen kam die Verteidigerin Leonie Maier (SC 07 Bad Neuenahr) in die Startaufstellung, die Mittelfeldspielerin Nicole Rolser (SC 07 Bad Neuenahr) wurde eingewechselt, während die Stürmerin Marie Pyko (SC 07 Bad Neuenahr) auf der Bank sitzenblieb, sicher wissend, daß sie trotzdem die Flugkarte nach Japan in der Tasche hatte. Dreimal SC 07 Bad Neuenahr, nullmal der FCR 01 Duisburg, so ändern sich die Zeiten innerhalb von zwei Jahren.

Offensiv
                                                                                                                                                 Dass Norwegen an diesem Tag kein echter Härtetest war, stand von Anfang an fest. Zu nachlässig wurde in Norwegen der Nachwuchs gefördert. „Ich habe nicht auf den Gegner geachtet. Wir wollten offensiv agieren und den Gegner früh unter Druck setzen. Das ist uns gut gelungen," erklärte Trainerin Maren Meinert, die insgesamt sieben Mal Spielerinnen einwechselte. Den ersten Torschuss erzielten überraschend die Norwegerinnen in der 3. Minute. Aber das war es wohl dann auch – die deutsche Formation bestimmte fortan das Geschehen. Dass die Harmonie und der Spielfluss der deutschen Mannschaft nicht gestört wurden, lag wohl auch am Gegner, der überhaupt zu seinem Spiel fand.
 
Energisch
                                                                                                                                                     Nur mit der Chancenverwertung klappte es für die auf ein Tor spielende deutsche Mannschaft zuerst nicht. Die Norwegerinnen konnten in der 12. Minute gegen Anja Hegenauer gerade noch mal zur Ecke klären. Lichterloh brannte es im norwegischen Strafraum in der 16. und 17. Minute, doch es fiel kein Tor. In der Pressekonferenz kommentierte die Bundestrainerin diese Spielphase sehr kritisch: "Es hat mir nicht gefallen, wie lange es bis zum ersten Tor gedauert hat, die Situationen wurden nicht richtig ausgespielt, der letzte Pass war schlecht.” Erst die Münchnerin Lena Lotzen brach den Bann. Die Frankfurterin Dzsenifer Marozsán hatte sich im Mittelfeld energisch durchgesetzt.
 
Elfmeterreif                                                                                                                                      
Der Ball ging auf die Kapitänin Ramona Petzelberger, die mit dem Ball über halblinks in den Strafraum dribbelte. Eine Norwegerin brachte sie elfmeterreif zu Fall, aber Lena Lotzen war frühzeitig zur Stelle und schob den freien Ball aus knapp zwölf Metern ins lange Eck zur verdienten 1:0 Führung. Wenig später wechselte Norwegen das erste Mal aus, eine Abwehrspielerin wurde gegen eine andere getauscht, doch diese Maßnahme von Trainer Jarl Torske zeigte keinerlei Wirkung. In der 36. Minute schoss die allseits präsente Dzsenifer Marozsán ins norwegische Torgehäuse und erhöhte die Führung zum 2:1.


                                                                                                                                                                                                                      
Deutsche U-20-Frauen beim Warmlaufen – von links: Nicole Rolser, Melanie Leupolz, Luisa Wensing, Dzenifer Marozsan
 
Lattenpech                                                                                                                                                  
Fünf Minuten vor der Pause hatte die Freiburgerin Anja Meike Hegenauer mit einem abgefälschten Schuss Lattenpech. Im Spiel war die deutsche Mannschaft überlegener als es der Zwischenstand aussagte. Man ging mit einem 2:0 Vorsprung in die Pause. Die Bundestrainerin begann nun intensiv mit dem Einwechseln von neuen Spielerinnen. Der Druck und die Überlegenheit gegenüber Norwegen ließen trotzdem nicht nach. Im Gegenteil die neuen Spielerinnen gingen besonders engagiert zu Werke. Auffällig für alle Zuschauer: die trickreiche Annabel Jäger (VfL Wolfsburg), sie brachte nach ihrer Einwechslung in der 46. Minute ordentlich Schwung auf den linken Flügel
 
Durchgerutscht
                                                                                                                                            
In den ersten zwanzig Minuten der 2. Halbzeit zeigte Norwegens Torhüterin Nora Gjoen bei Schüssen von Dzenifer Marozsán (50.), der Wolfsburgerin Lisa Magull (53.) und der Freiburgerin Melanie Leupolz (66.) gute Reaktionen. Wenig später in der 69. Minute aber ließ sie Lisa Magulls Versuch von halblinks zum 0:3 in den rechten Winkel durchrutschen. Nachdem Magull sich auf der linken Seite gegen Maria Thorisdottir durchgesetzt hatte, zog die Neu-Wolfsburgerin ab. Die Fingerspitzen von Gjøen waren noch dran, doch diesmal landete der Ball dennoch im Kasten.
 
Grundlinie                                                                                                                                                   
Das 0:4 passierte in der 72. Minute. Die Kurstädterin aus Bad Neuenahr, Nicole Rolser, hatte sich rechts stark durchgesetzt und brachte den Ball im Strafraum von der Grundlinie aus hart vor das Tor, wo die Norwegerin Maren Knudsen den Ball nicht der hinter ihr lauernden Münchnerin Lena Lotzen überlassen wollte und das runde Leder beim Versuch zu klären selber in die Maschen schob. Per Strafstoß stellte Marozsán in der 76. Minute den 5:0-Endstand her.


                                                                                                                                                                                                                       U-20 Spielerinnen aus Norwegen beim Einlaufen - von links: Caroline Hansen (Stabaek) und Andrine Stolsmo (Stabaek)
 
Zufrieden                                                                                                                                                
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich eine zufriedene Bundestrainerin Maren Meinert mit dem Spiel ihres Teams einverstanden. „Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis, aber auch mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Wir wollten offensiv agieren und den Gegner früh unter Druck setzen, das ist uns gut gelungen. Zufrieden bin ich auch, dass die vielen Wechsel keinen Bruch erzeugt haben. Wir haben immer gesagt, dass wir einen ausgeglichenen Kader haben, das hat sich heute bestätigt. Aber ein Sieg in einem Testspiel ist kein Grund sich zurück zu lehnen. Obwohl es wichtig war, zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
 
Bundestrainerin Maren Meinert wird drei Spielerinnen von der 24er Liste streichen. Der 21 Spielerinnen umfassende Kader für die WM wurde vor dem Norwegen-Spiel benannt, auch die drei betroffenen Spielerinnen, Ivana Rudelic (FC Bayern München), Isabella Schmid (Florida State University) und Katharina Leiding (SGS Essen). Das letzte Testspiel vor der WM bestreitet die U-20-Auswahl am 5. August um 11 Uhr in Meerbusch-Büderich gegen die U-23 Schwedens. Norwegen fährt ebenfalls zur WM nach Japan. Gegner in Gruppe D beim WM-Turnier der deutschen Mannschaft in Japan werden die Nationalmannschaften von China, USA und Ghana sein. Norwegen wird in Gruppe C gegen Nordkorea, Canada und Argentinien starten.
 
Deutschland:
L. Benkarth - L. Maier (56. C. Schöne), C. Simon (46. L. Magull), J. Cramer, L. Wensing (73. S. Howard), K. Hendrich (46. A. Jäger), M. Leupolz, R. Petzelberger (56. N. Rolser), L. Lotzen (76. K. Heinze), D. Marozsán, A. Hegenauer (46. S. Chojnowski)
 
Norwegen:
N. Gjöen - A. Sönstevold (73. I. Skaug), I. Söndena (27. M. Knudsen), C. Hansen (73. A. Thun), A. Stolsmo, M. Bjanesöy (80. G. Reiten), K. Hegland (80. V. Ludvigsen), A. Stolsmo, I. Aardalen, C. Dekkerhus (46. S. Reinas), M. Thorisdottir
 
Tore:
1:0 L. Lotzen (23.), 2:0 D. Marozsán (36.), 3:0 L. Magull (69.), 4:0 M. Knudsen (72. Eigentor), 5:0 D. Marozsán (76., Foulelfmeter) (PK)
 


Online-Flyer Nr. 363  vom 18.07.2012

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