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Aktueller Online-Flyer vom 31. Oktober 2014  

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Inland
Ein Mathematiker bekämpft die demographische Demagogie
Panikmache mit Statistik
Von Hans-Dieter Hey und Hans-Detlev v. Kirchbach

"Heute ist alles erlaubt, was dramatisch wirkt -  gelogen kann's bis zum Gehtnichtmehr sein." - Wenn ein Statistiker die "Seriosität" eines Teils seiner eigenen Zunft derart bewertet, dann kann es sich eigentlich nur um den Kölner Gerd Bosbach handeln. So jedenfalls zog der "Mathe-Prof" als Gastreferent an der Universität zu Köln zum Abschluß des auslaufenden Semesters gegen die Umwertung von Statistik zum Mittel demographischer Hysterie zu Felde. Unsere Mitarbeiter haben sich als "Seniorenstudenten" der spannenden Lektion über politische Verdummung durch Bevölkerungsstatistik unterzogen. - Die Reaktion.

Mit Tabellenkurven Angst und Schrecken verbreiten

Die Welt will betrogen sein - "mundus vult decipi" -  diese zynisch treffende Erkenntnis aus dem alten Rom schlägt sich als unerschütterliche Richtlinie jeglicher Machtausübung vor allem in den diversen Kunststückchen suggestiver Magie nieder, die das zur Leichtgläubigkeit erzogene Volk seit jeher auf die Linie der Herrschenden bringen sollen.  Was zur Römerzeit die "Auguren" besorgten, jene sprichwörtlichen Priester und Wahrsager, welche den Willen der Götter aus dem Vogelflug ablasen, haben in unseren scheinaufgeklärten Zeiten die wachsenden Heerscharen von Trendforschern, Beratern und Statistikern zu besorgen. Die jagen dem Simpel auf der Straße heute nicht mehr mit den Flugkurven irgendwelcher Federviecher, sondern mit Zahlenkolonnen und Tabellenkurven Angst und Schrecken ein. Hinsichtlich abergläubischen Blödsinns unterscheiden sich moderne statistikbegründete "Prognosen" allzu oft freilich kaum von den obskuren "Prophezeihungen" ihrer antiken Vorgänger. Winston Churchill wußte schon, wovon er sprach, als er - vermutlich mit "augurischem Lächeln" - in der Tradition des "mundus vult decipi" seinen  berühmten Ausspruch tat: "Ich vertraue keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe." Von daher ist es auch bitter notwendig, daß es in Deutschland wenigstens einen ausgewachsenen Statistik-Professor gibt, der zu seinen Arbeitsschwerpunkten insbesondere die Entlarvung und Bekämpfung von "Statistikmißbrauch" zählt.

 
Mission Impossible: Aufklärung gegen Angstmache
 
Der Kölner Mathematiker Gerd Bosbach ist  dieser unbeugsame  Don Quichotte, der unerschrocken gegen die Windmühlenflügel der offiziellen Zahlenlügen anrennt - ein ebenso erforderliches wie höchstwahrscheinlich aussichtsloses Unterfangen. An der Fachhochschule Koblenz, Außenstelle Remagen, betreut Bosbach  die an sich trocken erscheinenden Bereiche Mathematik, Statistik und Empirik, die allerdings unter seinem analytischen Scharfblick zu verminten Geländen werden, denn überall lauert die Statistikfalle. In die sind jedenfalls statistische Mehrheiten von Medien und Bevölkerung längst hineingetappt, zum Beispiel, was das seit Jahren mit antiker Apokalypse-Prophetie hochgezogene Thema der angeblichen "Demographie-Krise" oder gar der "Geburtenkatastrophe" angeht.

Waren die Deutschen zu Reichszeiten  noch ein "Volk ohne Raum", so verkümmert Deutschland nunmehr, dank egoistisch gebärunwilliger Frauen, zum "Raum ohne Volk", wenn man den Jammerkantaten von Merkel bis Münte, von "Zeit" bis "Bild", glauben will. "Bild", das deutsche Zentralblatt für Volksvermehrung und okkulte Prophetie, zog auch hier das  Expertengeraune in eine handfeste Schreckens-Schlagzeile zusammen:  "In 12 Generationen sind wir Deutschen ausgestorben" - circa also bis zum Jahr 2300.   Gegen solche mit Rentenangst und Propaganda für Sozialabbau einhergehenden völkischen Untergangsvisionen wettert Bosbach in einer bereits statistisch beeindruckenden Vielzahl von Publikationen und, jenseits der akademischen Klausur, landauf landab in Interviews und Vorträgen. So zum Semesterschluß an der Universität zu Köln.

Gegen die offiziellen Zahlenlügen - Prof. Gerd Bosbach
Gegen die offiziellen Zahlenlügen - Prof. Gerd Bosbach
Foto: Hans-Dieter Hey



"Initiative Neue Soziale Planwirtschaft"
 
Allerdings war er nicht von den professoralen Fachkollegen eingeladen, sondern von der "Initiative Neue Soziale Planwirtschaft". Und dabei handelt es sich um eine studentische Gruppierung, die sich bemüht, der gerade an der Kölner Universität vorherrschenden konservativen und "neoliberalen" Lehre im Bereich der Wirtschaftswissenschaften alternative Denk- und Erkenntnisansätze entgegenzusetzen. Die ironische Anspielung auf die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) - die vielleicht einflußreichste Propagandaagentur, mit der "Arbeitgeber" - und "Wirtschafts"-Kreise einen neoliberalen, sozialdarwinistischen "Ruck" in Politik und Öffentlichkeit herbeizuagitieren versuchen, soll die Kampfansage an den Mainstream unterstreichen. Womit sie sich zugleich gegen zwei einflußreiche Professoren der eigenen Universität richten, die als "Botschafter" der INSM an der wissenschaftlichen "Begleitung" des allfälligen Sozialabbaus teilnehmen: Prof. Dr. Juergen B. Donges, Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität zu Köln und Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik, und Professor Dr. Johann Eekhoff vom Wirtschaftspolitischen Seminar der Universität zu Köln, 1991 bis 1994 Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft.

In diesen akademischen Beritt paßt Bosbach nicht so recht, dessen Vortrag den Höhe- und Schlußpunkt der wirtschaftswissenschaftlichen Alternativ-Vorlesungen des verflossenen Semesters bildete.  Er führt seine Aufklärungskampagne gegen den "bevölkerungspolitischen Statistikmißbrauch" nicht nur aus wissenschaftlicher Wahrheitsliebe, sondern  begreift sie als Beitrag zur Abwehr eben jener sozialdemontistischen Politik, die nicht zuletzt in den Konzeptküchen der INSM zusammengebraut wird. Diese Politik aber, so verdeutlichte Bosbach, nutzt die Hysterie vom aussterbenden Volk auch, um den sozialen Kahlschlag mit einem zugkräftigen Vorwand als unumgänglich zu vermitteln.

Mit von der Panik-Partie: DER SPIEGEL
Mit von der Panik-Partie: DER SPIEGEL
Foto: Hans-Dieter Hey



Der Deutsche als gefährdete Art: Urängste und bizarre Visionen

Einer der Hauptprotagonisten der Gebärpanik ist auch ein Professor, nämlich der Bevölkerungsforscher Herwig Birg. Er ist einer der "wissenschaftlichen" Kronzeugen für die Propheten des "Geburten-GAUs" oder auch des "Volkstodes" durch emanzipationsideologisch bedingte Geburtensabotage. Bereits 1998 wante Birg in Springers "Welt", Europa werde "als Kulturraum verschwinden", wenn es mit der Volksschrumpfung so weitergehe. Es ist nicht zuletzt die Expertenkategorie a la Birg, auf deren sturem Weiterrechnen bis in eine Zukunft, die von keiner statistischen Prognose mehr sinnvoll erfaßbar ist, die politische Renaissance einer christlich-konservativen Familienidylle und kruder deutschnationaler Gebärideologie  beruht.  Begleitet wird derlei Rückfall in die fünfziger Jahre von kollektiven Untergangsvisionen  in Horror-Balkenlettern der Boulevardpresse,  wie etwa der zitierten BILD-Vision eines Verschwindens Deutschlands bis etwa 2300. Die toppte das ebenfalls für patriotische Aufrüstung zuständige ZDF mit der dräuenden Weissagung : "Wenn der Mensch geht, kommt der Wolf."  Was bei Bosbachs Vortrag den aktuellen Zwischenruf provozierte: "Oder der Bär."

Geradezu an "Urängste" werde hier appelliert, meinte Bosbach. Wobei die - je nach Standpunkt erschreckende oder erfreuliche - Verheißung einer deutschenlosen Welt  keineswegs den Gipfelpunkt absurder Statistikzauberei markiert, die Wissenschaft endgültig in okkulte Beschwörungskunst umschlagen läßt. Statistik-Experten der UNO, so erläuterte Bosbach vor amüsiertem Publikum, schlugen mit einer ganz besonderen "Prognose" den Abgesang auf Deutschland und die Deutschen bis 2300 noch um Längen. Eine UNO-Studie nämlich sagte gleichfalls für das Jahr 2300 voraus, daß dann in Kenia 18 Milliarden Menschen leben würden, in Berlin hingegen nur noch zweitausendsiebenhundert. Als er diesen Unsinn in der Zeitung gelesen habe, erzählte Bosbach, habe er zuerst gedacht, die UNO-Experten wollten mit solch abstrusen "Hochrechnungen" die Fragwürdigkeit bevölkerungsstatistischer "Langzeitprognosen" satirisch aufs Korn nehmen - "doch Pustekuchen: Es war ernst gemeint." Somit lieferte Bosbach nicht nur einen Einblick in die Manipulation und Vernutzung von Statistik für interessengeleitete politische Zwecke, sondern schärfte auch die notwendige Skepsis gegenüber dem Gültigkeitsanspruch statistischer Prognostik überhaupt.

Wahrsagerei und Wahrheitsgehalt der Bevölkerungsprognostik
 
"Kaffeesatzleserei" ist für den gestrengen Mathematiker und Empiriker denn auch vieles, was auf dem Gebiet der Bevölkerungsprognose präsentiert wird. Eine Prognose über einen Zeitraum von etwa zwanzig Jahren hinaus hält er ohnehin für unsinnig, die beliebten und viel zitierten 50-Jahre-Prognosen mithin für völlig unseriös. Zumindest in der Form, in der sie öffentlich als unumstößliche Tatsachenerkenntnisse präsentiert werden. Wäre sich die Öffentlichkeit deutlich darüber bewußt, wie oft die offiziellen Prognosen des Statistischen Bundesamtes bereits korrigiert worden sind und wie oft sie in der Vergangenheit durch nicht vorhersehbare Entwicklungsfaktoren über den Haufen geworfen worden sind, so würden irgendwelche "Bevölkerungsprognosen" wahrscheinlich keinen Menschen mehr aufregen und wären auch für politische Instrumentalisierungen unbrauchbar.

Da man aber genau diese Anwendbarkeit erhalten will, läßt man zum Beispiel im Dunkeln, daß die  letzten neun Bevölkerungsprognosen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt vier Jahre hielten und dann wieder über den Haufen geworfen werden mußten. Oder daß eine 50-Jahres-Prognose für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts schon an fundamentalen Entwicklungen gescheitert wäre wie der um 1950 noch nicht vorhersehbaren "Pille", der damit einhergehenden Ablösung von Sexualität und Fortpflanzung und den Bevölkerungsverschiebungen durch Arbeitsimmigration und Zuwanderung seit Ende der 50er Jahre. Das Gejammere über die "alternde Gesellschaft", so ein weiteres Argument Bosbachs, unterschlägt im übrigen auch, daß die angeblich überbelastete arbeitende Generation nicht nur die Versorgung von Rentnern sicherzustellen hat, sondern daß eben auch noch nicht arbeitsfähige Kinder versorgt werden müssen.

Antwort gibt 'Initiative Neue Soziale Planwirtschaft'
Antwort gibt 'Initiative Neue Soziale Planwirtschaft'
Foto: Hans-Dieter Hey



Wovon soll die Demographie-Demagogie ablenken?

Die Rentenkassen leiden nicht etwa, weil die pflichtvergessene deutsche  Frau aus Gründen egoistischer Selbstverwirklichung die natürliche Gebärpflicht verweigert. Vielmehr sieht Bosbach  die Grundproblematik für die Finanzierung der sozialen Leistungssysteme in der steigenden Massenarbeitslosigkeit trotz oder gerade infolge wachsender Produktivität. Derlei Erkenntnisse aber sind weder bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft noch bei der Bertelsmann-Stiftung und schon gar nicht bei der Großen Koalition beliebt. Denn damit würde der Focus der Kritik auf das ökonomische System gelenkt werden, was natürlich die Hauptprotagonisten der demographischen Panik gerade verhindern wollen. Denn ihnen kommt es gerade darauf an, die Verantwortung für die materielle Absicherung zu "privatisieren", Arbeitgeber und Kapital aus jeder sozialer Verpflichtung zu entlassen, und an die Stelle von kollektiv finanzierten Solidarsystemen die rein "private Vorsorge" des Gering- und Normalverdieners zu setzen. (Siehe auch "Hintermann - gut getarnt" in dieser Ausgabe.)

Das demographische Katastrophen-Szenario dient denn auch - neben allen kruden ideologischen Zielsetzungen - in der aktuellen "Debatte" vor allem als Hilfsargument für den Abbau der Sozialsysteme.  Insofern profitieren von der Demographie-Panik die Unternehmen. Sie wollen die "Lohnnebenkosten" senken. Der Arbeitgeber-Anteil an den Renten- und Gesundheitskosten soll möglichst auf null zurückgefahren werden. Die Kassen sind leer, weil es zuwenig Nachwuchs gibt, heißt es dann ausgerechnet von Seiten jener, die eine Massenarbeitslosigkeit von fünf bis sechs Millionen zu verantworten haben. Alternative dazu dann: die private Kranken- und Altersversicherung - wenn man sie sich leisten kann. Womit sich erklärt, daß die Versicherungswirtschaft den "demographischen Knick" bereits als Werbeargument nutzt. So daß etwa Allianz über kräftiges Wachstum dank "wachsender Nachfrage nach privater Altersvorsorge" jubeln kann - und zur Feier des Superprofits ein paar tausend Beschäftigte auf die Straße setzt.

Erkenntnisinteresse Irreführung
 
"Experten irren - Experten irren interessengeleitet", so Bosbachs Bilanz. Doppelbödig formuliert, denn: Irrtum kann ja trotz gutwilliger und sorgfältiger Bemühung um "Wahrheit" unbeabsichtigt unterlaufen. Ein interessengeleiteter Irrtum aber ist ein Widerspruch in sich selbst. Der interessengeleitete Irrtum beinhaltet vielmehr die Absicht, das Publikum zur Stärkung der "erkenntnisleitenden" Lobby-Interessen irrezuführen. Wie das funktioniert, wie und warum diese Irreführung gerade auf dem Gebiet der "Demographie-Panik" gezielt erzeugt wird, konnte man bei Gerd Bosbach lernen. Etwa am Beispiel der aktuellen Klagechoräle über den "Altenberg", die "Seniorenlast", die untragbare "Alterung der Gesellschaft".

So betrug die statistische Lebenserwartung von Frauen um 1900 48 Jahre   - im Jahre 2004 lag sie bei 81 Jahren. Bis 2050 will das Statistische Bundesamt eine weitere Erhöhung um sechs auf 87 Jahre prognostizieren - im Vergleich zur Entwicklung seit 1900 also eine durchaus bescheidene Perspektive. Angesichts gerade aber der Sozialdemontage, der schrittweisen Zusperrung des Gesundheitswesens für weniger zahlungskräftige Schichten, der zunehmenden Verschärfung und Prekarisierung der Arbeits- und Lebensperspektiven scheint es jedoch eher fraglich, ob der heute jungen Generation wirklich noch ein relevanter Anstieg ihrer Lebenserwartung zuteil werden wird.

"Mehr Kinder" - mehr Arbeitslose
 
Thema: "Immer weniger Junge." - 1900 war in der Tat noch jeder zweite unter 20, im Jahr 2000 jeder fünfte. Das heißt, eine rapide Abnahme des Anteils von Kindern und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung findet bereits seit etwa 1900 statt. Bis zum Jahr 2050 erwartet das Statistische Bundesamt eine weitere Abnahme dieser Altersgruppe, der dann nur noch jede(r) Sechste angehören werde. Also doch auch in den ohnehin schon fragwürdigen 50-Jahres-Prognosen des Wiesbadener Bundesamtes nur noch eine ausgesprochen mäßige Fortsetzung dieses Abnahmetrends. "Kinder- und Jugendlichen-Rückgang von jedem zweiten auf jeden fünften, das haben wir verkraftet, von jedem fünften auf jeden sechsten - das soll jetzt die Katastrophe bringen" - mit dieser Gegenüberstellung verdeutlichte Bosbach, auf welch schwachem Tatsachen-Fundament die grell ausgemalten Szenarien der demographischen Panikmache beruhten. Dagegen, fand Bosbach, lasse sich eines leider ganz klar prognostizieren: "Was würden denn mehr Kinder bringen -  bei der jetzigen Verfassung der Gesellschaft? Vor allem: mehr Arbeitslose. Also mehr Kinder kann nur dann eine sinnvolle Antwort sein, wenn wir die anderen Probleme im Griff haben." Denn: "Wir haben die Versorger des Jahres 2050 heute schon - auf der Schulbank. Wenn wir aber weiterhin zum Beispiel die Erträge des Produktivitätsfortschritts zugunsten der 'Arbeitgeber' umverteilen und die Arbeitslosigkeit weiterlaufen lassen, dann wird diese Generation ihre Versorgungsaufgabe für Alte und Kinder eben nicht erfüllen können."  

Um das sicherzustellen, wäre vielleicht wirklich ernsthaft und nicht nur ironisch  eine "Initiative Neue Soziale Planwirtschaft" nützlich. Aber auch das wäre, zugegeben, eine unsichere Langzeitprognose.


Online-Flyer Nr. 52  vom 12.07.2006

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