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Kommentar
Kurzkommentar vom Fuße des Blauen
Die Koscher-Macher und ihre Helfer
Von Evelyn Hecht-Galinski
Die ganze Welt ist entsetzt über die schrecklichen Vorgänge in Japan. Die ganze Welt schaut in den Nahen und Mittleren Osten und nach Nordafrika. Einzig der Zentralrat der Juden, in Gestalt von Dieter Graumann, warnt in "von und zu's" Haus- und Hoforgan Bild am Sonntag vor neuem Antisemitismus in Deutschland. Den Grund hat er selbstverständlich auch schon ausgemacht: "Zuwanderung von Muslimen". Grenzt das nicht fast an "Volksverhetzung"?
Für wie dumm will man uns eigentlich verkaufen, wenn ich heute, am 13.März lese, als Reaktion auf den Anschlag in der Siedlung Itamar, im Westjordanland, mit einer von einem Palästinenser getöteten 5köpfigen Familie, wird der Bau von 500 neuen Siedlungen begründet und genehmigt? Über Nacht diese Entscheidung - Israel ist wirklich einmalig schnell in seinen Planungen. Täglich werden immer mehr Dörfer und Häuser von der israelischen Armee zerstört, dafür steht dann der "Jüdische Nationalfonds" bereit, um neue Bäume zu pflanzen. Diese angebliche "Umweltorganisation" ist in Wirklichkeit eine der schlimmsten Organisationen zur Vernichtung palästinensischen Landes. Sehr stark auch unterstützt mit deutschen Spendengeldern.
Online-Flyer Nr. 293 vom 13.03.2011
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Kurzkommentar vom Fuße des Blauen
Die Koscher-Macher und ihre Helfer
Von Evelyn Hecht-Galinski
Die ganze Welt ist entsetzt über die schrecklichen Vorgänge in Japan. Die ganze Welt schaut in den Nahen und Mittleren Osten und nach Nordafrika. Einzig der Zentralrat der Juden, in Gestalt von Dieter Graumann, warnt in "von und zu's" Haus- und Hoforgan Bild am Sonntag vor neuem Antisemitismus in Deutschland. Den Grund hat er selbstverständlich auch schon ausgemacht: "Zuwanderung von Muslimen". Grenzt das nicht fast an "Volksverhetzung"?
Diese gefährlichen Aussagen des Präsidenten einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen nicht unwidersprochen hingenommen werden! Er behauptet nämlich weiter: "Durch die Zuwanderung von Muslimen erhält der Antisemitismus in Deutschland Auftrieb." Kritik übt Graumann auch an der deutschen Wirtschaft, wegen der Handelsbeziehungen mit Iran, "diesem Weltmeister in Sachen Antisemitismus, der den Holocaust leugnet und Israel von der Landkarte tilgen will". Graumann versucht hier in unerträglicher Manier, jüdisch-israelische "Hetzpolitik" zu betreiben; es ist an der Zeit und überfällig, dass diesem Treiben von offizieller Seite Einhalt geboten wird.
War Graumann nicht auch einer der wenigen unheilvollen Mahner - natürlich neben israelischen Politikern -, die den Umsturz in Ägypten am liebsten verhindert hätten? Warum gehört Israel wohl mittlerweile zu den unbeliebtesten Staaten dieser Welt? Gibt es uns nicht zu denken, wenn wir lesen, dass Gaddafis Sohn noch am 18.Februar 2011 nach Israel zu Gesprächen mit Netanjahu und Barak flog? Berichtete Haaretz nicht von der israelischen "Sicherheitsfirma", die von einem israelischen General geleitet wird und als einer der größten "Söldner-Exporteure" gilt?
Für wie dumm will man uns eigentlich verkaufen, wenn ich heute, am 13.März lese, als Reaktion auf den Anschlag in der Siedlung Itamar, im Westjordanland, mit einer von einem Palästinenser getöteten 5köpfigen Familie, wird der Bau von 500 neuen Siedlungen begründet und genehmigt? Über Nacht diese Entscheidung - Israel ist wirklich einmalig schnell in seinen Planungen. Täglich werden immer mehr Dörfer und Häuser von der israelischen Armee zerstört, dafür steht dann der "Jüdische Nationalfonds" bereit, um neue Bäume zu pflanzen. Diese angebliche "Umweltorganisation" ist in Wirklichkeit eine der schlimmsten Organisationen zur Vernichtung palästinensischen Landes. Sehr stark auch unterstützt mit deutschen Spendengeldern.
Bedauerlicherweise hat sich erst ein israelischer Diplomat - Ilan Baruch - von seinem "Propagandaposten" verabschiedet. Ist es nicht überfällig, dieser Propaganda von Graumann und Israel auf das schärfste zu begegnen? Die wirkliche Gefahr geht nicht von Zuwanderung der Muslime aus, sondern von einem "Jüdischen Staat", der Rabbiner gewähren lässt, die Konzentrationslager für Palästinenser fordern oder gleich deren Tötung "bis auf ihr Vieh". Beschließt nicht die Knesset beinahe täglich neue Gesetze, die einzig und allein dazu dienen sollen, Palästinenser zu drangsalieren und neue Tatsachen zu schaffen, um ihnen auch noch die letzten verbliebenen Rechte zu nehmen?
Präsident Graumann, warum distanzieren Sie sich nicht von solchen Taten des "jüdischen Staates"? Präsident Graumann, warum distanzieren Sie sich nicht von einem Israel, das tötet, siedelt, Gaza blockiert und bombardiert, anstatt Distanzierungen von in Deutschland lebenden Muslimen fordern? Woher nehmen Sie eigentlich die Dreistigkeit, so etwas zu fordern?
Präsident Graumann, wie lange darf man es Ihnen weiterhin erlauben, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die also auch vom deutschen Steuerzahler lebt, "vorzustehen", indem Sie Menschenrechtsverletzungen "koscher machen" und sich als Brandstifter gegen Muslime in Deutschland betätigen? Ich frage Sie Präsident Graumann, sind Sie und andere Juden wirklich hier "zu Hause", wenn Sie ständig die israelische Unrechtspolitik verteidigen und "Islamophobie" schüren?
Deutsche Juden, wie Heinz Galinski, die das jüdische Leben in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauten, haben sich auch gegen Widerstand aus Israel behauptet und sich auf wesentliche Arbeit in Deutschland konzentriert. Meinen Sie wirklich, Präsident Graumann, dass Ihr sogenanntes "zu Hause" sein, wie Sie sagen, "eine Vertrauenserklärung für die Menschen in Deutschland ist"? Ich bestreite das! DIETER MIR GRAUT VOR DIR!!!!
Evelyn Hecht-Galinski, ist Publizistin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Mit diesem Kommentar setzt sie ihre Serie fort, die sie "vom Fuße des Blauen", ihrem 1186 m hohen "Hausberg" im Badischen, schreibt. (PK)
Wieso eigentlich die Aufregung über die Tatsache, dass die Hamas den Holocaust nicht "lehren" will? Hat man in Gaza nicht täglich das Grauen und die Unterdrückung, Blockade und Ermorden hautnah als Anschauungsunterricht? Solange Israel nicht bereit ist, die Nakba in das offizielle Gedenken und Lehren einzubeziehen, sehe ich keinerlei Veranlassung, dass die Palästinenser als auch Leidtragende des Holocaust, diesen in den Unterricht aufnehmen. Im Gegenteil, Israel hätte die Verpflichtung auch einen Nakba Gedenktag einzuführen, anstatt den Palästinensern noch die Erinnerung an diesen verbieten zu wollen!! Bedauerlicherweise "Zweierlei Maß", wie immer wenn es um Israel geht!
Evelyn Hecht-Galinski, ist Publizistin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Mit diesem Kommentar setzt sie ihre Serie fort, die sie "vom Fuße des Blauen", ihrem 1186 m hohen "Hausberg" im Badischen, schreibt. (PK)
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