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Aktueller Online-Flyer vom 13. November 2018  

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Lokales
Zwei Jahre nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs - Erinnern an die Katastrophe
Schutt und Schande
Von "Köln kann auch anders"

Auch am zweiten Jahrestag des Archiveinsturzes erinnern wir daran, dass wir immer noch entsetzt sind über das Zustandekommen der Katastrophe, die durch eine Form organisierter Verantwortungslosigkeit beim Bau der U-Bahn ermöglicht wurde. Zwei Jahre nach der Katastrophe hat noch immer niemand die politische Verantwortung oder Teilverantwortung für das Desaster übernommen.


Kölner Stadtarchiv nach dem Einsturz vor zwei Jahren
NRhZ-Archiv
 
Wir haben Kevin und Khalil nicht vergessen, die in den Trümmern des Archivs starben und auch nicht den Verlust des historischen Gedächtnisses unserer Stadt. Der 3. 3. fällt in diesem Jahr auf Weiberfastnacht – was wäre passiert, wenn am 3. 3. 2009 Weiberfastnacht gewesen wäre?
 
Wir lassen uns vom Feiern nicht abhalten, aber von 13:13 bis 13:58 Uhr halten wir inne und versammeln uns am Unglücksort Waidmarkt, um mit Trommeln und Gesang die subversive Tradition des Karnevals zu leben.
 
Ob Ihr Jeck seid oder Karnevalsmuffel – ob im Kostüm oder in Alltagskleidung – kommt und zeigt, dass wir nicht vergessen! Es spielen Trööt op jück, es singen Anne Rixmann, Marion Radtke, Irene Schwarz, es trommeln Karnevalisten der Ahl Säu und alle die Lust haben
 
U-BAHN-LEED
auf die Melodie vom Camping-Leed von Karl Berbuer
Text von Marion Radtke
 
Refrain:
Do laachs do dich kapott dat nennt mer U-Bahn
Do laachs do dich kapott he jingk der Zoch
Do han'se Stein un Stahl vermaggelt
bes et janze Veedel waggelt
wat mer han es jetz es riesich Loch
 
 
Kölle hät Jedächnisschwund
alles litt em Ungergrund
Dat Stadtarchiv wor leider nur op Sand jebaut
Lange hät dat jot jejange
doch dann han'se aanjefange
sich durch die Ääd zo wöhle jropp un laut
(Refrain zweimal)

Die Junge vun dr KVB
han sich selver kontrolleet
an sich en Unding doch do wor et ald zo spät
stund dr Kirchturm och jet schräch
Tosca bahnt sich ihre Wäch
Verantwortung? Jo keiner dä se dräht
(Refrain zweimal)
 
Treffen von KÖLN KANN AUCH ANDERS jeden Montag, von 18:00–18:30 Uhr bei der "Ständigen Bürgervertretung" vor dem Historischen Rathaus
Bürgerbewegung für mehr Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und gegen Korruption in Politik, Verwaltung und kommunalen Betrieben der Stadt Köln.
Mischen Sie sich ein unter www.koelnkannauchanders.de


Online-Flyer Nr. 291  vom 02.03.2011

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