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Aktueller Online-Flyer vom 24. Oktober 2017  

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Sport
Zahme Löwinnen 1:0 gegen Jena, ein Punkt für Bayern unter Wölfinnen, Bad Neuenahr siegt 6:0
Knappe Niederlage auf Augenhöhe
Von Bernd J.R. Henke

Thorsten Zaunmüller, der neue Trainer des FF USV Jena, trat zufrieden die Heimreise an. In der Duisburger „Löwenhöhle“ nahe der  Auen des Niederrhein hatte seine tapfere Schüler- und Studentenmannschaft aus Thüringen die Antwort auf dem Rasen gesucht, zeigte Kampf und  Pflichterfüllung  und hatte keine Palastrevolte gegen den Trainer gesucht.

Denn Sündenböcke sind auch im Frauenfußball gefragt. Ein vorletzter Tabellenplatz  sowie eine sieben Tore Klatsche zu Hause gegen die Kurstädterinnen aus Bad Neuenahr standen negativ im realen Raum der Fankurve und in der virtuellen Medienöffentlichkeit, als die Spielerinnen Jenas auf den Platz liefen. Gegen den Tabellendritten und Deutschen Pokalmeister FCR 01 Duisburg waren sich im Vorfeld alle Fachleute einig: es gibt eine Niederlage für Jena, nur die Höhe des Ergebnisses gäbe noch  Anlass für Wetten, wie oft wohl Torjägerin Inka Grings das Netz zum Wackeln bringen  und ihre Trefferquote im Wettbewerb mit der Frankfurterin Kerstin Garefrekes um die Krone  der Torschützenkönigin steigern würde.
                                                                   

Carolin Schiewe - Sportstudentin und neue Mannschaftsführerin des FF USV Jena |  Fotoagentur A2 Hartenfelser, Neu-Isenburg

Konzentriert   
                                                                                                                                         

Für Potsdams Fußballstratege Bernd Schröder erschien es jüngst sowieso als sehr verwunderlich, dass die Ex-Potsdamerin und U-23 Nationalspielerin Carolin Schiewe kurz nach ihrem Wechsel nach Jena von ihrer Mannschaft schon die Kapitänsbinde anvertraut bekam. „Schröder hat Schiewe voriges Jahr aus dem Erstliga Kader seiner Turbine Mannschaft ausgemustert, folglich war sein Bild grundsätzlich ein anderes, als Jena es haben würde. Carolin Schiewe, eine 1,82 Meter große Spielerin, die letzte Saison überwiegend nur in der zweiten Mannschaft des 1.FFC Turbine Potsdam spielen durfte, kann es in dieser aufregenden Woche als ihren Verdienst ansehen und beanspruchen, dass die USV-Mannschaft in fairen Gesprächen mit Trainer Zaunmüller die letzte Niederlage gegen den SC 07 Bad Neuenahr hatte gründlich aufarbeiten können, “erklärte Fußballexperte Joe Blaha. Das Ergebnis war zu spüren: eine positive, konzentrierte Stimmung vor dem Spiel.  
Präsenz                                                                                                                                                    

Auch Jenas Geschäftsführer Markus Etzel liegt in der Beurteilung Schiewes ebenso anders als Schröder: „Carolin Schiewe brachte viel Erfahrung mit, trotz ihres jungen Alters, außerdem ist sie vielseitig einsetzbar und hat eine beeindruckende Präsenz auf dem Platz. Wir konnten sie zum einen durch die sportlichen Perspektiven beim FF USV Jena überzeugen, zum anderen war für sie genauso wichtig, dass in Jena hervorragende Voraussetzungen gegeben sind, um Bundesligafußball und ein Studium miteinander zu verknüpfen.“


Kein Durchkommen für Inka Grings - Abwehrchefin Carolin Schiewe  organisiert die Defensive mit Julia Arnold (4), Marlyse Ngo Ddoumbouk (25), Lisa Seiler (17) |  Foto Wiesner, Jena

Das Team des FF USV Jena überzeugte bei der Neuauflage des DFB-Pokalfinales mit einer geschlossenen Teamleistung und einer ersten Spielhälfte auf Augenhöhe gegen den derzeitigen Tabellendritten aus Duisburg. Jenas Trainer setzte von Beginn an auf totale Defensive, und das FCR-Team tat sich zumindest in der ersten Halbzeit mit dieser Betontaktik schwer. Allerdings versteckte sich der Gast nicht völlig, sondern beschäftigte mit gelegentlichen Kontern die FCR-Defensive.  

Wenig Spielräume

Die ghanaesische 31-jährige Nationalspielerin Adojoa Bayor, die ehemalige „Miss Afrika“ in den FIFA Ranglisten, war nach langer Verletzungspause wieder genesen und verstärkte mit ihrer Cleverness und Erfahrung den Kader der Thüringerinnen enorm.  Die Zweikämpfe wurden angenommen und Adojoa Bayor verteilte die Bälle im Mittelfeld mit viel Übersicht. Nach zwei Chancen für die Duisburgerinnen spielte Jena sich mit einer gelungenen Kombination vor das gegnerische Tor. Nach Flanke von Jofie Stübing landete die Kopfballabwehr bei der aufgerückten Ex-Potsdamerin U-20-Nationalspielerin Laura Brosius, die den Ball zu Genoveva Anoma weiterschob. Deren Schuss aus spitzem Winkel konnte von Duisburgs Torhüterin Ursula Holl entschärft werden (8.).

Einen Fehler der Duisburger Vorwärtsbewegung brachte die größte Chance für Jena.  Adojoa Bayor eroberte den Ball Höhe Mittellinie und bediente anschließend Sturmspitze Genoveva Anonma, die aber knapp im Abseits stand (15.). Die Jenaer Abwehr war sattelfest und ließ den FCR-Stürmerinnen Kozue Ando und Inka Grings keine Freiräume. Nach einer FCR Ecke wurde es zum ersten Mal gefährlich im Jenaer Strafraum, aber Lisa Seiler klärte per Kopf (18.). Auf der anderen Seite war es wieder Seiler, die nach einem Eckball am höchsten sprang und gegen die Laufrichtung von Torfrau und Nationalspielerin Ursula Holl köpfte, Duisburgs Abwehr klärte den Ball aber (30.). Vor dem Gang in die Kabinen wurde der FCR noch zweimal gefährlich, konnte aber die kompakt stehende Jenaer Abwehr nicht durchbrechen. Grings Schuss nach einem Sololauf ging drüber (43.).


Adjoa Bayor und Inka Grings, dahinter Barbara Müller
Foto Wiesner, Jena

Siegtor                                                                                                                                                 

Die FF USV Frauen ließen zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas auf sich warten. Als die taffe  Schiedsrichterin Miriam Dietz anpfiff,  waren zwar alle Jenaer Spielerinnen wieder auf dem Platz, aber scheinbar noch in Gedanken in der Kabine. Diesen Umstand  nutzten die Duisburgerinnen eiskalt aus. Nach zwei Steilpässen durch die Schnittstellen im Mittelfeld war Grings nach einer scharfen Hereingabe von Jennifer Oster am linken Pfosten zur Stelle und schoss aus fünf Meter zum 1:0 ein (46.). Jena gab sich nicht auf, kämpfte weiter und wäre in der 53. Minute fast belohnt worden, als Bayors abgefälschter Schuss nur Zentimeter am rechten Winkel vorbeiflog. Aber nun kam Duisburg in Fahrt und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Nach einer Flanke von rechts stoppte Grings den Ball im Strafraum, schoss aber aus acht Meter Entfernung knapp am linken Pfosten vorbei (54.). Duisburg hatte in dieser Phase die weitaus größeren Spielanteile.


Jennifer Oster, die Außenstürmerin mit den Goldflanken | Foto: FCR

Abseits                                                                                                                                                      

Auf Jana Burmeister war in dieser Phase verlass, einen seitlichen Volleyschuss von Inka Grings hielt sie sicher (66.) und ein weiterer Schuss von ihr aus 18 Meter wäre wohl im linken Winkel gelandet, wenn Jenas Torfrau nicht glänzend pariert hätte. Richtig eng wurde es aber nie, weil die Gäste nach dem Rückstand nicht in der Lage waren, den Schalter auf Angriff umzulegen. Ein Fehler  von der FCR-Verteidigerin Luisa Wensing  sorgte trotzdem für Gefahr, als sie im eigenen Strafraum Jenas Marlyse Ngo Ndoumbouk anschoss: Doch die dritte Jenaer Afrikanerin und Offensivkraft aus Kamerun war zu überrascht, um mit dieser Chance ein Tor zu erzielen. In der permanenten Duisburger Druckphase gelang Jena kurz vor Ende eine Konterchance, die in der Begegnung den Löwinnen noch einmal gefährlich werden können, doch die heraus stürmende Ursula Holl war einen Schritt eher am Ball, als Genoveva  Anonma (86.). Die reguläre Spielzeit war schon abgelaufen, da landete der Ball noch einmal im Netz, das vermeintliche 2:0. Aber der Treffer von Mandy Islacker wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben.

Haushalten                                                                                                                                 

Fußballexperte Joe Blaha meinte: „Jena hätte einen Punkt verdient gehabt, die Löwinnen hatten in der zweiten Halbzeit mehr Glück als Verstand. Duisburg sollte sich mental auf das Achtelfinale im Pokal und die Champions League Spiele konzentrieren. Für die Deutsche Meisterschaft reicht es in dieser Verfassung im WM-Jahr nicht mehr. Ambitionen reduzieren, mit dem knappen Spielerinnen-Kader Kraft sparend haushalten ist besser, als ein Tanz auf allen Hochzeiten, “ betonte Fußballexperte Joe Blaha. Martina Voss-Tecklenburg, die erfahrene Trainerin des FCR Duisburg, zollte in sportlicher Fairness der Jenaer Mannschaft Respekt: „Wir sind nicht zufrieden mit unserem Spiel,  uns fehlt momentan die Konzentration und das Selbstbewusstsein. Es war ein Zittern bis zum Ende, Jena hat uns das Leben schwer gemacht.“ Die Neuauflage des DFB-Pokalfinales von 2010 ergab für den FCR 2001 Duisburg ein glückliches 1:0 (0:0) gegen den FF USV Jena. Duisburg liegt nun mit 20 Zählern immer noch in Reichweite vom  Tabellenzweiten 1.FFC Frankfurt und Spitzenreiter 1.FFC Turbine Potsdam. Nächstes Wochenende trifft Jena den Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam zum Pokal Achtelfinale im Jenaer Paradies. Im deutschen Ostderby werden die drei topfitten Afrikanerinnen Bayor, Anonma und Ngo Ndoumbouk mit Verlaub sicherlich sprichwörtlich Farbe und Kreativität ins Spiel bringen.

Genoveva Anonma |  Fotoagentur A2 Hartenfelser, Neu-Isenburg

Zufriedenheit

Auch der neue FC Bayern München Trainer Thomas Wörle trat an diesem Spieltag zufrieden die Heimreise an. Sein Team hatte aus der „Wölfinnen-Höhle“ ein torloses Unentschieden herausgeholt. Mittlerweile weiß es ja jeder in der Liga, dass der VfL Wolfsburg zu Hause eine Macht darstellt. Wer Frankfurt, Potsdam und Duisburg schlägt, besitzt internationale Klasse. Bayern München zeigte eine sehr gute Leistung, spielte vor allem in den ersten zwanzig Minuten dominanter,  hatte insgesamt die größeren Spielanteile. Mut und Einsatz der Münchnerinnen bremste die favorisierte Heimmannschaft der Autostadt. Wörles Taktik  mit einem 4-2-3-1-System zu spielen lähmte die bekanntlich gefährlichen Wolfsburger Außenpositionen. Trainerkollege Ralf Kellermann ließ die wieder genesene Nationalspielerin Navina Omilade von Anfang an auflaufen. Omilade stabilisierte mit der Neuseeländerin Rebecca Snith die Innenverteidigung der Wolfsburgerinnen. Zwingende Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten aus. VfL-Torfrau und US-Amerikanerin Jaime Souza war es zu verdanken, dass es torlos in die Pause ging. Sie parierte gegen Petra Wimbersky (43.), die kurz vor der Pause im Strafraum frei vor ihr stand.


Leni Larsen-Kaurin im Zweikampf mit Carina Wenninger |  Foto: VfL

Torlose Druckphase

Die erste Chance nach der Pause, als die frisch eingewechselte Andrea Wilkens aus dem zentralen Mittelfeld für die pfeilschnelle, kampfstarke Schweizer Nationalspielerin Martina Moser vorlegte, die aber in aussichtsreicher Tornähe nicht an Ball kam. Bayern konterte mit guten Möglichkeiten (55.), doch sie blieben ungenutzt. In den Gegenzügen brillierte die ungarische Nationalspielerin Zsanett Jakabfi auf der rechten Seite für Wolfsburg. Es blieb torlos. Als dann Wolfsburgs Neuzugang, die Ex-Jenaerin Yvonne Hartmann, für Leni Larsen-Kaurin in die Partie kam, erhöhte sich der Wolfsburger Druck auf Bayern. Sturmspitze Martina Müller erhielt von Hartmann mehr Unterstützung, Martina Moser ging auf die linke Seite. Nach einer Ecke von Yvonne Hartmann konnte die Münchner Torhüterin Kathrin Längert den Nachschuss von der finnischen  National-  und  Mittelfeldspielerin Anna-Kaisa Rantanen jedoch knapp über das Tor lenken. Nur wenige Minuten stand erneut Längert im Mittelpunkt, die einen Schuss von Hartmann zur Ecke parierte.

Defensiv stark

So blieb es am Ende beim 0:0-Unentschieden. Beide Abwehrketten standen stabil und kompakt, beide Teams waren zu schwach die offensiven Kräfte zu unterstützen. Beide Mannschaften liegen kurz vor Ende der Saisonhalbzeit so weit vom Spitzenduo Potsdam und Frankfurt entfernt, dass Meisterschaftsambitionen ausgeschlossen werden können. Ein dritter Platz ist noch machbar für beide, Wolfsburg aber hat viele Gegentore kassiert. Fazit:  die Rückkehr von Navina Omilade in die Wolfsburger Viererkette  war bitter nötig, um in Zukunft weniger Gegentore zu bekommen oder zu Null spielen zu können. Diesmal klappte es ja.


Verena Faisst bedrängt von Julia Simic |  Foto: VfL

Im Gegensatz zu den Trainern Thorsten Zaunmüller und Thomas Wörle musste Saarbrückens Coach Stefan Fröhlich mit einer katastrophalen Niederlage und wenig Freude die Heimreise antreten. Nur eine Woche nach dem 7:0 beim USV Jena landete der SC 07 Bad Neuenahr in der Frauenfußball-Bundesliga einen weiteren Kantersieg, nämlich ein 6:0 (1:0) gegen den 1. FC Saarbrücken. Dabei glänzte Nicole Rolser als dreifache Torschützin.

Einspruch
                                                                                                                                                 
Was wäre wenn? In der 41. Minute wurde die Saarbrückerin Julia Leykauf von Bad Neuenahrs Laura Störzel kurz vor dem Strafraum gefoult und bekam von Schiedsrichterin Mirka Derlin aus Bad Schwartau die gelbe Karte.  FCS-Trainer Stefan Fröhlich sah eine rüde Notbremse und forderte Platzverweis. Emotionen gingen durch die Reihen der Zuschauer. Zuvor hatte es in der 36. Minute ein klares Abseitstor zur 1:0 Führung gegeben. Der Pass von Nationalspielerin Celia Okoyino da Mhabi auf die U-19-Nationalspielerin Nicole Rolser, die zum Torschuss kam, verursachte ein Abseits durch Rolser. Fröhlich und die Saarbrücker Fans. Heftiger Einspruch der Saarbrücker war umsonst.


Carina Wenninger (FC Bayern München) |  Foto Jan Kuppert, Potsdam

Minutentakt
                                                                                                                                              
Die erste Halbzeit war außer dieser Aufreger auf beiden Seiten konzeptlos. Die Kurstädterinnen rannten sich fest, zu spätes Abspiel war die Regel. Standardsituationen im Strafraum klärte Saarbrückens Torfrau Romina Holz souverän. Nach dem Wechsel änderte sich der Spielverlauf. U-17-Juniorinnen Nationalspielerin Leonie Maier fasste sich ein Herz nach Zuspiel von Da Mbabi und marschierte Richtung gegnerisches Tor, zweimal halbherzig angegriffen blieb sie im Ballbesitz
und überwand aus spitzem Winkel auch Torfrau Romina Holz. Das 2:0 betäubte die verdutzten Saarbrückerinnen derart, dass Bad Neuenahrs Tormaschine im Minutentakt zuschlagen konnte.
Marie Pyko (51., 55.), Celia Okoyino da Mbabi (54.), Leonie Maier (57.) und Nicole Rolser (58.) konnten daraus aber zunächst kein Kapital schlagen, Ramona Petzelberger kam dem Tor noch am nächsten, sie traf die Querlatte (63.).

Zehn Minuten später in der Schlussphase überrollte Bad Neuenahrs Sturm die Gäste. Nadine Rolser bediente ihre Schwester Nicole mit einem langen

Cheftrainer Thomas
Obliers (SC 07 Bad Neuenahr)
Fotoagentur A2 Hartenfelser,
Neu-Isenburg
Ball, den die Stürmerin eiskalt zum 3:0 verwertete (73.). Nur drei Minuten später traf Nicole Rolser zum dritten Mal. Nach Zuspiel von Leonie Maier war sie zunächst an Romina Holz gescheitert, setzte aber erfolgreich zum 4:0 (76.) nach. Jetzt gelang den Kurstädterinnen alles. Bad Neuenahrs Trainer Thomas Obliers wechselte Torjägerin Nicole Rolser gegen die unbekannte 16-jährige Lisa Umbach (79.), die ihre Chance zum ersten Bundesligator zum 5:0 nutzte (87.) nach schöner Vorarbeit von Celia Okoyino da Mbabi. Das Ende besiegelte zum Schlusspfiff passend die überragende Celia Okoyino da Mbabi, die nach einem Traumpass von Claudia Götte  zum sechsten Tor einschob. Ein halbes Dutzend Tore an diesem Tag bedeuten für den SC 07 Bad Neuenahr eine Steigerung ihrer gesamten Torbilanz auf dreißig Tore.

Zum Vergleich: Potsdam mit 27 Toren und Duisburg mit 29 Toren liegen nicht besser in der Gesamtsumme der geschossenen Tore. Die Effizienz im Toreschießen eröffnet für die Rheinländerinnen Chancen ganz weit vorne mitspielen zu können. Als Tabellenvierter liegt Bad Neuenahr nur zwei Zähler hinter dem FCR 01 Duisburg. Tabellendritter Duisburg spürt den Atem des Verfolgers.  Im Pokal Achtelfinale kommt es für Celia Okoyino da Mbabi und ihre Mitspielerinnen in einer Woche am selben Ort zu Hause zur Wiederholung gegen den 1. FC Saarbrücken. Der Einzug in das Viertelfinale des DFB Pokals ist damit sicher erreichbar. Saarbrücken war schwächer. Bei Losglück für das Viertelfinale kann das Halbfinale für die Kurstädterinnen ein Ticket nach Köln bedeuten. Die Begeisterung in Bad Neuenahr ist derzeit mit Recht kaum zu bremsen. Saarbrücken bleibt abstiegsgefährdet. Nur der Ball ist rund. Und Teams wie der 1. FC Saarbrücken sind unberechenbar. (HDH)

Online-Flyer Nr. 272  vom 20.10.2010

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