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Aktueller Online-Flyer vom 21. Oktober 2017  

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Inland
Erfolgreicher Aktionstag für Freilassung der “Miami 5“ in Düsseldorf
Forderung an Obama
Von Heinz-W. Hammer

Im Rahmen Internationaler Solidaritätsaktionen anlässlich des 11. Jahrestages der Inhaftierung der “Miami 5“ veranstalteten unter dem Dach des Solidaritätskomitees “¡Basta Ya!“ mehrere Cuba-Solidaritätsgruppen, darunter die Essener Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., am 11. September einen erfolgreichen Aktionstag in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.

Mit den "Miami 5" vor dem US-Konsulat
Quelle:www.cubafreundschaft.de

Dutzende Cubafreund/innen versammelten sich auf dem zentralen Bertha-von-Suttner-Platz direkt gegenüber dem US-Konsulat und klärten die Passanten über die Ungerechtigkeiten auf, die den cubanischen politischen Häftlingen Gerardo Hernández Nordelo, Ramón Labañino Salazar, Antonio Guerrero Rodríguez, Ferenando González Llort und René González Sehwerert - weltweit bekannt als "The Cuban 5", "The Miami 5" oder "Los Cinco Heroes" - seit nunmehr 11 Jahren täglich angetan werden (s. NRhZ 203 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13927).
 
Unter großflächigen Transparenten kam es am Infostand und auf dem ganzen Platz zu zahlreichen Informationsgesprächen und Diskussionen, bei denen viele Unterschriften unter die Forderung an US-Präsident Obama nach Freilassung der Fünf sowie für das Besuchsrecht der Familienangehörigen, das ihnen skandalöserweise bis heute verweigert wird, gesammelt wurden. Einige Besucher nahmen direkt Unterschriftenlisten für ihren eigenen Wirkungskreis mit.


Erinnern auch an die Twin Towers und an Chile
Quelle: www.cubafreundschaft.de  

Über die Lautsprecheranlage wurden laufend Originalberichte über die skandalösen Haftbedingungen der fünf Gefangenen sowie aus der Entschließung des cubanischen Parlaments vom 1. August zur Ablehnung des US-Supreme Court vom 15. Juni, den Fall zur erneuten Behandlung anzunehmen, verlesen.
 
Anlässlich des 8. Jahrestages des Attentats auf die Twin Towers in New York wurde darauf hingewiesen, das die US-Regierungen zwar für sich selbst das Recht in Anspruch nehmen, ihr Land vor Terrorakten zu schützen, sie dieses Recht jedoch anderen Staaten verweigern und die fünf Cubaner stellvertretend für das ganze revolutionäre Cuba seit nunmehr 11 Jahren in politischer Geiselhaft halten – einzig aus dem Grunde, weil sie terroristische Gruppen in Miami unterwandert und damit zahlreiche Terrorakte gegen ihre Heimat verhindert hatten.

Lieder des ermordeten Victor Jara
 
Zudem erinnerte der Sprecher der Solidaritätsgruppen an den 11. September 1973, an dem unter Anleitung der CIA der faschistische Putsch gegen die Unidad Popular-Regierung in Chile stattfand, dem der sozialistische Präsident Salvador Allende bei der Verteidigung des Regierungspalastes Moneda den Putschisten zum Opfer fiel und nach dem Tausende in Konzentrationslager verschleppt, bestialisch gefoltert und ermordet wurden. Einer von ihnen war der chilenische Volkssänger Victor Jara, den die Faschisten grausam folterten, die Hände abhackten und ermordeten. In Gedenken an all diese Opfer wurden die Lieder dieses großen Künstlers gespielt.

CDU, FDP und Putschisten
 
Erinnert wurde auch daran, dass es 1973 ein CDU-Bundestagsabgeordneter war, der nach einem Besuch im zum KZ umfunktionierten Stadion von Santiago der Chile meinte, bei schönem Wetter sei es dort “recht angenehm“, während sich heute die FDP-nahe Naumann-Stiftung ganz offen auf die Seite der Putschisten in Honduras stellt (siehe NRhZ 204 http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13971). (PK)

Online-Flyer Nr. 215  vom 16.09.2009

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