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Lokales
Leverkusener Skaterjungs starten Ende Juli ihre zweite Deutschland-Tour
Für den Erhalt von Arbeitsplätzen
Von Peter Kleinert

Vor dem Start im Sommer 2007
Die erste Skatingtour der beiden Schüler vor einem Jahr über die Landstraßen - manchmal aber auch auf Feld- und Waldwegen - war zwar anstrengender als sie gedacht hatten, aber richtig erfolgreich. In den Raststädten zwischen Augsburg und Leverkusen wurde über ihre ungewöhnliche Aktion in lokalen Medien berichtet. Es kam zu Treffen nicht nur mit Gewerkschaftern vor oder in Betrieben wie bei Siemens und mit linken Initiativen. Sogar von einigen Lokalpolitikern und BürgermeisterInnen, darunter auch CDU-Mitglieder, wurden sie zu Gesprächen empfangen. Deshalb entschlossen sich Adrian und Dennis, die Protestfahrt in diesem Jahr erneut zu machen.
„So kann es nicht weitergehen“
„Wir sind Jugendliche und haben mitbekommen wie überall in Deutschland die Arbeitsplätze abgebaut werden“, heißt es zur Begründung auf ihrer Internetseite http://skaterjungs.sagbaybay.de. „Viele Väter und Mütter verlieren ihre Arbeit, und die Kinder bekommen das Elend mit. So kann es nicht weitergehen… Daher machen wir unsere zweite Protestfahrt.“ Diese neue Tour für den Erhalt von Arbeitsplätzen wollen die Beiden allerdings möglichst nicht allein machen wie im vergangenen Jahr. Deshalb laden sie Jugendliche aus ganz Deutschland zum Mitmachen per Skateboard ein. Organisatorisch unterstützt werden sie dabei vor allem von Adrians Vater Norbert Löffler, zunächst 25 Jahre Werkschützer bei BAYER, nun bei BIS in Dormagen, seit zwei Jahren dort auch im Betriebsrat. Der habe seine Unterstützung so begründet, sagt Adrian in einem Interview mit der NRhZ: „Wenn schon die Arbeitnehmer, die betroffen sind, sich nicht richtig wehren, dann wird es Zeit, dass die Jugendlichen in Deutschland dafür sorgen, dass sie später gute Bedingungen für einen Arbeitsplatz haben.“
Die Tour wird voraussichtlich 12 Etappen haben und in einem Zickzackkurs durch verschiedene Bundesländer führen. Sollte es regnen oder sollten andere Schwierigkeiten auftauchen, wollen die Beiden halt zu Fuß gehen, nur in Extremsituationen werden sie einen Bus nehmen, um kleine Teilabschnitte zu schaffen. Voraussichtliche Stationen für Übernachtungen und Treffen sind nach dem Startplatz Leverkusen Bochum-Wattenscheid, Hamm, Lippstadt, Paderborn, Hameln, Hildesheim, Braunschweig, Bad Helmstedt, Magdeburg, Brandenburg, Potsdam und schließlich Berlin, wo ihnen, wie ihr Vater sagt, „von einigen Kollegen der BAYER-Tochter Schering AG der Boden vorbereitet wurde“.
Spender und Sponsoren gesucht
Übernachten werden Adrian und Dennis in Jugendherbergen, wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen, eine andere gesponserte Unterkunft zu finden. Deshalb brauchen sie Geld für die Übernachtungen, liest man auf ihrer Internetseite und: „Wir brauchen Geld für Ausrüstung, für Verpflegung usw. Da wir noch Schüler sind, ist uns jede Art der Zuwendung willkommen. Jeder Spender wird namentlich aufgeführt, ebenso die Sponsoren!!! (Siehe Skatertour 2007) Es gibt natürlich auch anonyme Spender, dies bitte dann vermerken!“
Einige kostenlose Übernachtungsplätze haben die beiden Jungs inzwischen schon sicher – in kleinen Hotels, bei Privatleuten und beim Fussballclub Magdeburg. Die NRhZ wird wie über die erste Tour auch über die neue nach deren Start in einer Serie berichten.
Wer die Skaterjungs unterstützen will kann unter dem Stichwort „Skatertour Berlin“ einen kleinen Betrag überweisen an: Adrian Löffler, Deutsche Bank Leverkusen, Konto 7163975, BLZ 37570024.
Weitere Informationen: www.skaterjungs.sagbaybay.de
Kontakt: noloe@web.de.
Online-Flyer Nr. 153 vom 02.07.2008
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Leverkusener Skaterjungs starten Ende Juli ihre zweite Deutschland-Tour
Für den Erhalt von Arbeitsplätzen
Von Peter Kleinert

Vor dem Start im Sommer 2007
Die erste Skatingtour der beiden Schüler vor einem Jahr über die Landstraßen - manchmal aber auch auf Feld- und Waldwegen - war zwar anstrengender als sie gedacht hatten, aber richtig erfolgreich. In den Raststädten zwischen Augsburg und Leverkusen wurde über ihre ungewöhnliche Aktion in lokalen Medien berichtet. Es kam zu Treffen nicht nur mit Gewerkschaftern vor oder in Betrieben wie bei Siemens und mit linken Initiativen. Sogar von einigen Lokalpolitikern und BürgermeisterInnen, darunter auch CDU-Mitglieder, wurden sie zu Gesprächen empfangen. Deshalb entschlossen sich Adrian und Dennis, die Protestfahrt in diesem Jahr erneut zu machen.
„So kann es nicht weitergehen“
„Wir sind Jugendliche und haben mitbekommen wie überall in Deutschland die Arbeitsplätze abgebaut werden“, heißt es zur Begründung auf ihrer Internetseite http://skaterjungs.sagbaybay.de. „Viele Väter und Mütter verlieren ihre Arbeit, und die Kinder bekommen das Elend mit. So kann es nicht weitergehen… Daher machen wir unsere zweite Protestfahrt.“ Diese neue Tour für den Erhalt von Arbeitsplätzen wollen die Beiden allerdings möglichst nicht allein machen wie im vergangenen Jahr. Deshalb laden sie Jugendliche aus ganz Deutschland zum Mitmachen per Skateboard ein. Organisatorisch unterstützt werden sie dabei vor allem von Adrians Vater Norbert Löffler, zunächst 25 Jahre Werkschützer bei BAYER, nun bei BIS in Dormagen, seit zwei Jahren dort auch im Betriebsrat. Der habe seine Unterstützung so begründet, sagt Adrian in einem Interview mit der NRhZ: „Wenn schon die Arbeitnehmer, die betroffen sind, sich nicht richtig wehren, dann wird es Zeit, dass die Jugendlichen in Deutschland dafür sorgen, dass sie später gute Bedingungen für einen Arbeitsplatz haben.“
Die Tour wird voraussichtlich 12 Etappen haben und in einem Zickzackkurs durch verschiedene Bundesländer führen. Sollte es regnen oder sollten andere Schwierigkeiten auftauchen, wollen die Beiden halt zu Fuß gehen, nur in Extremsituationen werden sie einen Bus nehmen, um kleine Teilabschnitte zu schaffen. Voraussichtliche Stationen für Übernachtungen und Treffen sind nach dem Startplatz Leverkusen Bochum-Wattenscheid, Hamm, Lippstadt, Paderborn, Hameln, Hildesheim, Braunschweig, Bad Helmstedt, Magdeburg, Brandenburg, Potsdam und schließlich Berlin, wo ihnen, wie ihr Vater sagt, „von einigen Kollegen der BAYER-Tochter Schering AG der Boden vorbereitet wurde“.
Spender und Sponsoren gesucht
Übernachten werden Adrian und Dennis in Jugendherbergen, wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen, eine andere gesponserte Unterkunft zu finden. Deshalb brauchen sie Geld für die Übernachtungen, liest man auf ihrer Internetseite und: „Wir brauchen Geld für Ausrüstung, für Verpflegung usw. Da wir noch Schüler sind, ist uns jede Art der Zuwendung willkommen. Jeder Spender wird namentlich aufgeführt, ebenso die Sponsoren!!! (Siehe Skatertour 2007) Es gibt natürlich auch anonyme Spender, dies bitte dann vermerken!“
Einige kostenlose Übernachtungsplätze haben die beiden Jungs inzwischen schon sicher – in kleinen Hotels, bei Privatleuten und beim Fussballclub Magdeburg. Die NRhZ wird wie über die erste Tour auch über die neue nach deren Start in einer Serie berichten.
Wer die Skaterjungs unterstützen will kann unter dem Stichwort „Skatertour Berlin“ einen kleinen Betrag überweisen an: Adrian Löffler, Deutsche Bank Leverkusen, Konto 7163975, BLZ 37570024.
Weitere Informationen: www.skaterjungs.sagbaybay.de
Kontakt: noloe@web.de.
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