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Medien
Aus der Werkstatt eines Bürgerfunkers
Mal kurz am Kopf gekratzt
Von Don Franco
Bürgerfunker Don Franco, Foto: NRhZ-Archiv
Neulich las ich landesweit in verschiedenen Zeitungen, ich hätte keine Lobby als Bürgerfunker, während deren Verleger Land auf Land ab von der geplanten Novelle des Landesmediengesetzes durch die Landeregierung kräftig profitieren würden. Man würde mich im Radio sogar abschalten, hieß es da, wenn ich mal wieder über Vereine, soziale Themen, Kulturschaffende, kleine engagierte Zeitungen, Harz IV-Empfänger, politisch Engagierte oder politischen Klüngel berichte. Daraufhin habe ich mich als kleiner Mann mal kurz am Kopf gekratzt und dann in meiner Radiowerkstatt zum Telefon gegriffen. Raus kam dabei, dass ich im Sinne einer repräsentativen Demokratie sogar die Mehrheit der Bürger hinter mir habe, was sich durch die kleine völlig unbedeutende Veranstaltung am 17. März in Gestalt der jetzt absehbaren Bühnenbesetzung beweiskräftig dokumentiert.
Dafür Dank den Kölner und landesweiten Bürgerfunkwerkstätten, der Lfb und den vielen ungenannten Helfern für ihre Unterstützung und solidarische Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Demo. Insbesondere den engagierten Zuarbeitern wie z.B. Rainer Stach, Christoph Schaefler und Raphael Mader (Radio Flok), Nici Liebrich (M.S.V./Technik), Reiner Tüschenbönner (Katholisches Bildungswerk), Thomas Löber und Stefan Otten (Radioclub Böcklerplatz ) aber auch Emma Weiß (www.nrhz.de) und Jörg Mährle (DGB).
Mein Dank gilt natürlich auch den bürgernahen Kölner Kulturschaffenden Gerd Köster, Frank Hocker, Wilfried Schmickler, Rolly Brings, Klaus dem Geiger, Heinrich Pachl, Andrea Eberl und Simple-Nergy, die an diesem Tag kostenlos auftreten werden. Auch die Landtags-Opposition nutzt die Gelegenheit, auf der Bühne Stellung zu beziehen, umzingelt von DGB, Verbands- und Kirchenvertretern, was man in dieser seltenen Eintracht ja nun wirklich nicht alle Tage erlebt.
Als kleiner Mann kann ich danach sicher beruhigt weitermachen, muss mein Sendeprofil als Bürgerfunker über RADIO KÖLN 107,1 nicht ändern, oder mich dafür erst mal QUALIFIZIEREN UM DANN FACHGERECHT ZU SCHWEIGEN.
Was mir zu meinem kleinen Glück im Augenblick noch fehlt, sind schönes Wetter an dem Tag der Demo und möglichst viele BürgerInnen, die für IHR Medium vor der Bühne Präsenz zeigen und dieser Mitbestimmungs- und Bürger-feindlichen Landeregierung mal kräftig ins
Föttchen zu treten. Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn auch die Herren Zeitungsverleger sich trauen würden, bei dieser Gelegenheit den engagierten Bürgern mal die Ehre zu erweisen und den KünstlerInnen auf der Bühne sportlich Beifall zu klatschen. Und selbstverständlich halte ich dort bis zuletzt ein Plätzchen für einen mutigen CDU-Politker frei, der mir erklärt dass das Ganze nur ein Missverständnis gewesen sei, über das man unbedingt noch mal
reden müsste. Dann könnten wir uns nämlich den Weg zum Bundesverfassungsgericht sparen.....grins!
Gruss aus der Werkstatt fürs Wesentliche
www.magic-street-voices.de
Online-Flyer Nr. 86 vom 14.03.2007
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Aus der Werkstatt eines Bürgerfunkers
Mal kurz am Kopf gekratzt
Von Don Franco
Bürgerfunker Don Franco, Foto: NRhZ-ArchivNeulich las ich landesweit in verschiedenen Zeitungen, ich hätte keine Lobby als Bürgerfunker, während deren Verleger Land auf Land ab von der geplanten Novelle des Landesmediengesetzes durch die Landeregierung kräftig profitieren würden. Man würde mich im Radio sogar abschalten, hieß es da, wenn ich mal wieder über Vereine, soziale Themen, Kulturschaffende, kleine engagierte Zeitungen, Harz IV-Empfänger, politisch Engagierte oder politischen Klüngel berichte. Daraufhin habe ich mich als kleiner Mann mal kurz am Kopf gekratzt und dann in meiner Radiowerkstatt zum Telefon gegriffen. Raus kam dabei, dass ich im Sinne einer repräsentativen Demokratie sogar die Mehrheit der Bürger hinter mir habe, was sich durch die kleine völlig unbedeutende Veranstaltung am 17. März in Gestalt der jetzt absehbaren Bühnenbesetzung beweiskräftig dokumentiert.
Dafür Dank den Kölner und landesweiten Bürgerfunkwerkstätten, der Lfb und den vielen ungenannten Helfern für ihre Unterstützung und solidarische Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Demo. Insbesondere den engagierten Zuarbeitern wie z.B. Rainer Stach, Christoph Schaefler und Raphael Mader (Radio Flok), Nici Liebrich (M.S.V./Technik), Reiner Tüschenbönner (Katholisches Bildungswerk), Thomas Löber und Stefan Otten (Radioclub Böcklerplatz ) aber auch Emma Weiß (www.nrhz.de) und Jörg Mährle (DGB).
Mein Dank gilt natürlich auch den bürgernahen Kölner Kulturschaffenden Gerd Köster, Frank Hocker, Wilfried Schmickler, Rolly Brings, Klaus dem Geiger, Heinrich Pachl, Andrea Eberl und Simple-Nergy, die an diesem Tag kostenlos auftreten werden. Auch die Landtags-Opposition nutzt die Gelegenheit, auf der Bühne Stellung zu beziehen, umzingelt von DGB, Verbands- und Kirchenvertretern, was man in dieser seltenen Eintracht ja nun wirklich nicht alle Tage erlebt.
Als kleiner Mann kann ich danach sicher beruhigt weitermachen, muss mein Sendeprofil als Bürgerfunker über RADIO KÖLN 107,1 nicht ändern, oder mich dafür erst mal QUALIFIZIEREN UM DANN FACHGERECHT ZU SCHWEIGEN.
Was mir zu meinem kleinen Glück im Augenblick noch fehlt, sind schönes Wetter an dem Tag der Demo und möglichst viele BürgerInnen, die für IHR Medium vor der Bühne Präsenz zeigen und dieser Mitbestimmungs- und Bürger-feindlichen Landeregierung mal kräftig ins
Föttchen zu treten. Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn auch die Herren Zeitungsverleger sich trauen würden, bei dieser Gelegenheit den engagierten Bürgern mal die Ehre zu erweisen und den KünstlerInnen auf der Bühne sportlich Beifall zu klatschen. Und selbstverständlich halte ich dort bis zuletzt ein Plätzchen für einen mutigen CDU-Politker frei, der mir erklärt dass das Ganze nur ein Missverständnis gewesen sei, über das man unbedingt noch mal
reden müsste. Dann könnten wir uns nämlich den Weg zum Bundesverfassungsgericht sparen.....grins!
Gruss aus der Werkstatt fürs Wesentliche
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