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Aktuelles
Erklärung zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001
9/11 & Co: Lügengebäude zum Einsturz bringen
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Am 11. September 2026 jährt sich zum 25. Mal der Tag, an dem die Türme des World Trade Centers in New York und das Pentagon in Washington angegriffen wurden. Für den Bundesverband Arbeiterfotografie ist dies kein Anlass zu ritualisierter Trauer im Rahmen der herrschenden Sichtweise, sondern eine Aufforderung zur konsequenten Medienkritik und zur Frage nach der Wahrheit. Vor hundert Jahren, 1926, entstand im Umfeld der KPD und auf Initiative Willi Münzenbergs – des „roten Pressezaren“ mit seinem Neuen Deutschen Verlag und der Arbeiter-Illustrierten-Zeitung (A-I-Z) – die Arbeiterfotografen-Bewegung. Die Vereinigung der Arbeiterfotografen Deutschlands (VdAFD) und die Zeitschrift „Der Arbeiter-Fotograf“ verstanden die Kamera als Waffe im Klassenkampf: nicht als Zerrbild der Wirklichkeit, sondern als Mittel, die realen Lebensbedingungen der Ausgebeuteten sichtbar zu machen und die herrschende Bild- und Nachrichtenproduktion zu durchschauen. Münzenberg und die Arbeiterfotografen wussten: Die bürgerliche Presse ist Organ der herrschenden Kräfte. Sie produziert nicht Information, sondern weitgehend Desinformation. Die Aufgabe der Arbeiterfotografie war und ist es, dieser Verdummungsmaschinerie mit dem Anspruch entgegenzutreten, der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen.

Diese historisch gewachsene Aufgabe bleibt aktuell. Die Mainstream-Medien haben den 11. September 2001 – die Operation 9/11 – als beispiellosen Terroranschlag islamistischer Fanatiker präsentiert, der den „Krieg gegen den Terror“ und eine „neue Sicherheitsarchitektur“ legitimierte. Kritische Prüfung der Bilder, der physikalischen Abläufe (insbesondere des Einsturzes von WTC 7), der ungeklärten Finanztransaktionen und der gleichzeitigen Militärübungen wurde als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt und aus dem Diskurs verbannt. Die Medien fungierten dabei erneut als Organe der herrschenden Kräfte: Sie setzten die offizielle Sicht durch, unterdrückten alternative Fragen und schufen die emotionale und politische Grundlage für Folgekriege.

Auf Initiative zahlreicher Organisationen wie der Architects & Engineers for 9/11 Truth ist in den USA eine breite Bewegung gegen den gleichgeschalteten Mainstream entstanden, die das Regierungs-Narrativ von „Ali Baba und den 19 Teppichmessern“ als Lügengebäude entlarvt hat. Bereits am 11. September 2001 hatte der Immobilien-Unternehmer und jetzige US-Präsident Donald Trump in einem live geführten Telefoninterview – wenige Stunden nach den Anschlägen – das Lügengebäude ins Wanken gebracht. Als Kenner von Hochhausbauten hat er öffentlich bezweifelt, dass eine Passagiermaschine die massive Stahlkonstruktion wie die des World Trade Centers hat durchdringen können.

Die alte Frage „Cui bono?“ – Wem nützt es? – bleibt unerlässlich. Wer profitierte von der geopolitischen Neuordnung, den Kriegen in Afghanistan und Irak, dem Ausbau der Überwachungsapparate, den Rüstungsgewinnen und der Verschiebung der globalen Machtbalance? Die Antwort liegt nicht in der offiziellen Darstellung von 19 Attentätern mit Teppichmessern, sondern in den Interessen jener Kräfte, die seit langem an der Umgestaltung der Weltordnung arbeiten.

In diesem Zusammenhang steht der Begriff des „Omni War“: ein totaler, allumfassender Krieg, der nicht nur mit Bomben und Armeen geführt wird, sondern in allen Lebensbereichen – Information, Gesundheit, Wirtschaft, Psyche. Der 11. September 2001 markierte einen entscheidenden Einschnitt in dieser fortgesetzten Auseinandersetzung um Kontrolle und Unterwerfung. Die Ausrufung der „Corona-Pandemie“ durch die WHO am 11. März 2020, erscheint in dieser Perspektive als weitere Phase desselben Kontinuums. Auch hier dienten Medien als Verstärker einer einheitlichen Sicht. Kritischen Stimmen wurde der Raum genommen, und massive gesellschaftliche, wirtschaftliche und gesundheitliche Eingriffe wurden mit dem Verweis auf „Wissenschaft“ und „Notlage“ durchgesetzt. Die Parallelen in der medialen Gleichschaltung, der Dämonisierung von Zweiflern und der Durchsetzung weitreichender Maßnahmen sind unübersehbar.

Auch der 7. Oktober 2023 und die darauffolgende Eskalation in Gaza fügen sich in dieses Muster ein. Während die herrschenden Medien sofort die Narrative eines reinen „Terrorangriffs“ der Hamas festschrieben und damit das Vorgehen Israels bis hin zum Völkermord legitimierten, verwies der ehemalige UN-Waffeninspektor und US-Marine-Offizier Scott Ritter auf eine andere Verantwortung: Der größte Teil der israelischen Todesopfer an diesem Tag sei nicht primär durch Hamas-Kämpfer verursacht worden, sondern durch das israelische Militär selbst – durch den Einsatz der sogenannten Hannibal-Doktrin, durch Panzerschüsse und Artilleriefeuer auf Gebäude, in denen sich sowohl Geiseln als auch Zivilisten aufhielten. Wieder einmal dienten die Medien als Organe der herrschenden Kräfte, die kritische Fragen nach „Cui bono?“ und nach den tatsächlichen Abläufen systematisch ausblendeten.

Aktuell zieht sich ein historischer Bogen von den 1930er-Jahren bis in unsere Gegenwart. Damals bereiteten die herrschenden Kräfte in Deutschland – mitgetragen von Kräften des aufstrebenden anglo-amerikanischen Imperiums – den Angriffskrieg gegen die Sowjetunion vor – begleitet von einer systematischen Medienkampagne, die Feindbilder schuf, Lügen verbreitete und die Bevölkerung moralisch und emotional auf den Krieg einschwor. Die Arbeiterfotografen-Bewegung um Willi Münzenberg stellte sich dem entgegen: Sie entlarvte die Kriegspropaganda und versuchte, der Wahrheit Raum zu geben, bevor die Katastrophe unausweichlich wurde. Heute stehen wir erneut in einer Vorkriegsphase. Die NATO und die mit ihr verbundenen Medien bereiten systematisch die Konfrontation mit Russland vor – durch die Darstellung von Aufrüstung als „Verteidigung“, durch Eskalationsrhetorik und Feindbildproduktion. Die Parallelen sind unübersehbar. Die Aufgabe der Arbeiterfotografie bleibt dieselbe wie vor hundert Jahren. Es gilt zu verhindern, dass wir uns erneut in einen Krieg hineinmanipulieren lassen, dessen Leidtragende die Völker wären – während die Profiteure in den Schaltstellen der Macht sitzen.

Gegen die ungeheuerliche Realitätsverschiebung

Arbeiterfotografie seit ihren Anfängen ist Gegenposition, Information und Aufklärung – verstärkt mit den Mitteln der Medienkritik. Der Kritik an der interessengelenkten Manipulationsmaschinerie muss große Bedeutung beigemessen werden, wenn man erkennt, wie gewaltsam, allgegenwärtig und perfide die Methoden der Herrschaftssicherung sind. Die Kamera und das kritische Auge ersetzen nicht die politische Analyse, aber sie können helfen, Brüche in der offiziellen Bild- und Erzählproduktion sichtbar zu machen.

Zum 25. Jahrestag des 11. September und im hundertsten Jahr der Arbeiterfotografen-Bewegung fordern wir: keine Unterwerfung unter die herrschenden Narrative, sondern beharrliches Nachfragen. Cui bono? Wem nützt es? Wer schreibt die Geschichte? Und wessen Interessen dient die nächste „Notlage“? Die Arbeiterfotografie bleibt dem Anspruch verpflichtet, der Wahrheit näher zu kommen – gegen die Organe der Macht.


Erklärung als PDF:
https://arbeiterfotografie.com/verband/2026-zu-25-jahre-911/arbeiterfotografie-zu-25-jahre-911.pdf


Siehe auch:

Erklärung zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001
Frieden braucht Wahrheit – Wahrheit braucht Mut
Von AG Frieden im Stadtverband Köln der Partei dieBasis – mitgetragen vom Stadtverband
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29943



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