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Aktueller Online-Flyer vom 09. August 2026  

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Filmclips
Keine Militarisierung des Gesundheitswesens ::: Susanne Quast
Von Arbeiterfotografie



https://youtu.be/bJclMCbTDDkbJclMCbTDDk

Viel Gerede von so genannter Kriegstüchtigkeit erzeugt viel Widerstand aus der Bevölkerung. Auch wenn politisch die für die Menschen höchst nachteiligen Entscheidungen unter dem Radar – heißt auch bei massivem Medienversagen unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung – stattfinden, organisieren sich deutschlandweit mehr und mehr Friedensinitiativen. So auch in Köln die Gruppe 70plus, in der sich die Nachkriegsgeneration zu Wort meldet. Die Ärztin und Notfallmedizinerin Susanne Quast schildert bei einer Veranstaltung im Kölner Stadtteil Ehrenfeld, wie es um eine vorgespielte Versorgungssicherheit im Kriegsfall aussieht, wenn Krankenhäuser schon in Friedenszeiten Patienten nur unzureichend behandeln können. Susanne Quast warnt eindringlich vor dem bereits im Bundestag eingebrachten so genannten „Gesundheitssicherstellungsgesetz“, das vorsieht, Krankenhäuser einer militärischen Befehlskette unterzuordnen. „Wir haben eine ganz klare Trennung schon im Grundgesetz zwischen zivilem und militärischem Gesundheitswesen“, hebt die Ärztin hervor, und „wenn jetzt – wie geplant „1.600 Krankenhäuser unter eine militärische Diktatur gebracht werden“, werde niemand mehr sicher sein. Gesundheitsversorgung funktioniere nicht auf einer „Drehscheibe der NATO“. In Köln ist eine starke Bewegung gegen die Schließung zweier Spezialkliniken und gegen den Umbau von Köln-Merheim in eine Großklinik mit unterirdischem Lazarett seit Monaten aktiv. Der geplante Umbau läuft unter massiver Personaleinsparung. Im Notfall fehle es an Personal, so Susanne Quast. „Und noch einmal: ein ziviles Gesundheitswesen hat völlig andere Interessen als ein militärisches. Und deswegen müssen wir uns als Bevölkerung dagegen wehren, dass ein Militär entscheidet, wer von uns versorgt wird und wer nicht. Und das ist Aufgabe von uns allen und nicht nur der Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten.“

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Online-Flyer Nr. 866  vom 09. August 2026



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