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Aktueller Online-Flyer vom 20. Juni 2026  

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Fotogalerien
Impressionen vom Friedensfest am 30. Mai 2026 im Berliner Mauerpark
Unsere Kinder kriegt ihr nicht!
Fotos und Text von Ulrich Falke

Mit ausgewählten Momentaufnahmen bietet der Arbeiterfotograf Ulrich Falke einen ersten Einblick von der von dem Bündnis „Wir sind viele“ organisierten Demo und ihrem anschließenden Friedensfest am Amphitheater im Berliner Mauerpark am 30. Mai 2026. Deren diesjährige Friedensinitiative lief unter dem an das Anti-Kriegs-Lied von Reinhard Mey angelehnten Motto: „Unsere Kinder kriegt ihr nicht!“. (vergleiche: facebook.com, und: „Live-Bericht vom Friedensfest“, „Der Igel-Stream“, insgesamt 4 Stunden, youtube.com; auszugsweise empfohlen ab Minute 45) Neben seinen insgesamt neun Fotomotiven und Bildunterschriften fügt der Berliner Publizist, wie oben in seinem Einstieg bereits ausgeführt, eine Reihe von Links und Quellenangaben als Service für Leserinnen und Leser zur möglichen Vertiefung in die jeweils angesprochen Aspekte an.

Die Schwerpunkte der bisher insgesamt sechs Friedensfeste von „Wir sind viele“ im Mauerpark war der Protest gegen die konterrevolutionäre Politik der totalitären „Corona“-Maßnahmen – mit ihrem Effekt der gewaltigen Vermögensumverteilung von „Arm“ nach „Reich“ in Höhe von weltweit 21 Billionen Dollar, – gegen die, ebenfalls konterrevolutionären und totalitären Angriffe auf die Presse- und Meinungsfreiheit mit dem bisher prominentesten Opfer Julian Assange und nun gegen die Forcierung derselben Akteure, den materiell reichsten Oligarchen des Monopol- und Finanzkapitals, ihres Krieges gegen das „heilige Russland“ (Helmut Schmidt),. Die Nation der erfolgreichen Revolution von 1917 repräsentiert seither wie kein zweites Land „den Sozialismus“, den die Klasse der Multimilliardäre fürchtet wie der Teufel das Weihwasser und für den sie ihre Sprachrohre aus Politik und Medien die gleichen Kampfbegriffe wie vormals ihrem Adolf Hitler wie „Zeitenwende“ und „Wehrwilligkeit“ nachplappern und dieselben Bedrohungsszenarien „aufzeigen“ lassen wie das Angsteinjagen vor der „roten“, und, je nach Opportunität, auch vor der „gelben Gefahr“.

(vergleiche Lucía Hernandes, „Ein Staatsstreich im gesundheitlichen Gewand“, Demokratischer Widerstand, 6. Juni 2020, Seite 4, demokratischerwiderstand.de; „Robert F. Kennedy Jr. Speaks at Berlin Rally for Freedom and Peace“, Team Children’s Health Defense, 29. August 2020 childrenshealthdefense.org und childrenshealthdefense.org; Ullrich Mies, „Der Putsch von oben“, Manova, vormals Rubikon, 2. Februar 2023, manova.news; Marc Friedrich, „Beschleunigte Evolution“, Manova, 1. Februar 2024, manova.news; Michael Parenti, „Democracy for the Few, 2nd Edition“, New York 1977; David Graeber, Kapitel 11 und 12, „Das Zeitalter der kapitalistischen Imperien“ und „1971 – Der Anfang von etwas, das noch nicht bestimmt werden kann“, in „Schulden – Die ersten 5000 Jahre“, Stuttgart 2012, Seite 323 folgende und Seite 379 folgende; Ulrich Falke, „Hitlers Rede“, Teil 3 und Teil 1 von 4, vom 6. Februar und 31. Januar 2026, manova.news und manova.news, sowie derselbe Autor: „Das zweite Geschöpf“, Manova, vormals Rubikon, 4. März 2021, manova.news; Chris Hedgs, Thilo Hahn, „Neuigkeiten zur Petition: Der Fall Assange ist der wichtigste Kampf um die Pressefreiheit in unserer Zeit“, Change.org, 2. November 2021, change.org. Helmut Schmidt, erhard-eppler-kreis.de; Rudi Dutschke, „Demokratie, Universität und Gesellschaft (Wir sind dabei, die akademische Würde zu verlieren – und das ist gut so)“, in „Geschichte ist machbar – Texte über das herrschende Falsche und die Radikalität des Friedens“, dn790007.ca.archive.org

Denn, so die Analyse des Politikwissenschaftlers und Künstlers Rudolph Bauer, – und mit der Überzeugung, dass die raffgierigen und selbstsüchtigen Akteure niemals mit dem Volk zu dessen Wohle teilen wollen: Der Geldwirtschaft des monopolkapitalistischen Establishments bleiben bei der sich immer offenkundiger werdenden ‚Vermögensspreizung’ im erreichten Stadium des imperialistischen Kapitalismus am Ende nur noch diese beiden Auswege: „Entweder die kriegerische Zerstörung im Außen, das heißt die territoriale Eroberung von Ressourcen und Märkten, sowie Wiederaufbaumaßnahmen im Gefolge der Zerstörungen. In diesem Zusammenhang werden Russland und China von der imperialistischen Nato zu Feindbildern stilisiert. Oder/und das kapitalistische System erzwingt im Inneren eine grundlegende Umwälzung der Produktionsweise. Ziel ist es, die Produktivkräfte im Sinn der industriellen Revolution des ‚Great Reset‘ (Schwab/Malleret 2020) grundlegend umzuschichten und von oben nach unten neu auszutarieren. In diesem Kontext wiederum gilt die Staatsordnung der VR China den westlichen Eliten als Vorbild.“ Die Bundesrepublik gilt dabei schon heute, mindestens bei der Vermögensspreizung, als das ungerechteste Land der Welt.

(Rudolph Bauer, „Vernunft in Quarantäne – Der Lockdown als Zivilisationsbruch und Politikversagen“, Bergkamen 2021, Seite 6; Daniel Sandmann, „Das Karzinom des Kapitalismus – Rudolph Bauer zeigt in seinen Aufsätzen, dass linke Corona-Kritik zwingend ist“, Manova, vormals Rubikon, 2. Juni 2021, manova.news; Günter Rexiius, „Demonstrationen ‚gegen rechts‘“, Ossietzky 3/2024, ossietzky.net; Hartmut König, “Ist da ein Vormärz,” Ossietzky, 10/2026, ossietzky.net)
 
Hier nun meine Fotoreportage von der friedlichen Initiative für den Frieden am 30. Mai in Berlin:


(1) Frieden ist Liebe, Sammelpunkt für die Demo auf dem Berliner Alexanderplatz unter dem Motto 'Unsere Kinder kriegt ihr nicht!’ und dem anschließenden 'Friedensfest' am Amphitheater im Mauerpark, Stadtteil Prenzlauer Berg, am 30. Mai 2026.


(2) Auftakt des Friedensfestes mit anspruchsvollen Eigenkompositionen, die nicht nur die Gäste des Festivals, sondern auch andere Besucher des Mauerparks aufhorchen und verweilen ließen. Dies zumal direkt neben einer solch prächtigen Natur-Kulisse wie die in voller Blüte stehenden Holunderbüsche.


(3) Viel getanzt bei friedlicher Stimmung. Mir fa¨llt trotzdem Friedrich Nietzsche wieder ein, der eigentlich nichts von uns Deutschen hielt („Gut deutsch sein, heißt sich entdeutschen“), und der, so der Autor und Regisseur Reinhold Jaretzky in seiner 1999 im ZDF ausgestrahlten Dokumentation „Der Fall Friedrich Nietzsche - Kriminalgeschichte einer Verfälschung“ stattdessen „in fast jeder Hinsicht auf die Russen, und auf die Juden“ setze. So führte der Ausnahme-Philosoph in seinem Aphorismus über „Die Deutschen als Künstler“ unter anderem aus: „Und so sind ihre Krämpfe oftmals nur Anzeichen dafür, dass sie tanzen möchten: diese armen Bären, in denen versteckte Nymphen und Waldgötter ihr Wesen treiben — und mitunter noch höhere Gottheiten!“

(vergleiche Friedrich Nietzsche, „Die fröhliche Wissenschaft. (‚la gaya scienza‘)“, 2. Buch, 105, hier die Online-Veröffentlichung von Freie Säkulare Humanisten Hamburg, fshh.rschr.de)


(4) Russland ist nicht unser Feind. Die Publizistin und Friedensaktivistin Christiane Reymann stellt in ihrer Agitationsrede die wichtigsten Anliegen der von ihr mitgegründeten Kampagne vor. Sie spricht auch davon, welches Leid und Elend sie als Beobachterin in Gaza aktuell selbst gesehen hat und davon, dass die Welt spätestens jetzt wissen kann, dass die Vertrags-Unterschriften „des Westens“ absolut nichts wert sind. So hätten von den 10 Punkten des eigentlich völkerrechtlich verbindlichen Zwei-plus-Vier-Vertrages, der die Grundlage für die deutschen „Wiedervereinigung“ bildete, die beteiligten West-Mächte bis auf den einen Punkt der Festlegung der Außengrenzen der Bundesrepublik sämtliche anderen „Artikel“ gebrochen.

(vergleiche Christiane Reymanns Rede am 2. August vor dem Brandenburger Tor, Unsere Zeit (UZ), 18.August 2025, unsere-zeit.de; Laura von Wimmersperg, „Offener Brief aus Berlin an die russischländische Bevölkerung“, Friedenskoordination Berlin, Netzwerk gegen Krieg seit 1989 (Friko), 7. März 2020, frikoberlin.de)


(5) Arnulf Rating, Mitgründer der, wie es in der Anmoderation hieß, anarchistischen West-Berliner Kabarett-Gruppe „3 Tornados“ von 1977 unterhielt mit seiner kurzweiligen Einlage die Gäste, meist aus der Zielgruppe, wie er – und wie ich selbst – „älteren Semesters“. Insbesondere ging er mit Wortwitz auf die Auflösung des Warschauer Paks als „Der Warschauer packt“ ein, und darauf, dass nach Übernahme und dem Ausverkauf der ehemaligen DDR durch die BDR deren Herrschenden mit Schrecken realisierten, dass plötzlich keine Feinde mehr da waren. Es drohte Frieden – und damit die Begründung zur Aufrechterhaltung ihres riesigen Geschäftsfeldes der Rüstung und des Militärs wegzubrechen. Nach mehreren Umwegen und Fehlversuchen gelang es den Profiteuren des militärisch-industriellen Komplexes mit Hilfe ihrer Sprachrohre aus der Politik und ihrer Medien das seit Hitler „bewährte Schreckgespenst“ des barbarischen Iwan wieder aufzubauen, der nichts besseres mit sich anzufangen wüsste, als seinem Land, dem größten der Welt ,nun unbedingt auch noch die Bundesrepublik und andere hochverschuldete NATO-Länder einzuverleiben. Für die herrschenden Oligarchen-Familien im unchristlichen ‚Westen‘ hingegen ist der Krieg „ein besseres Geschäft als der Frieden“, stellte Carl von Ossietzky schon vor rund 95 Jahren klar. Und, so der Publizist und Friedensnobelpreisträger von 1935, er starb 1938 an den Folgen der in KZ-Haft erlittenen Torturen und Folterungen: „Die beutegierige Canallie hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“

(vergleiche „Arnulf Rating bei Dieter Hallervordens Friedensgala 2024“, youtube.com; Rudi Dutschke, „Besetzt Bonn!“, in „Geschichte ist machbar – Texte über das herrschende Falsche und die Radikalität des Friedens“, dn790007.ca.archive.org; Carl von Ossietzky, „Offener Brief an Reichswehrminister Groener“, Die Weltbühne, 8. Dezember 1931, Seite?839?folgende, Internet-Archiv, „Die Weltbühne 27/2 1931“, archive.org)


(6) Die deutsch-ägyptische Dichterin und Sängerin Nina Maleika, musikalisch am Synthesizer begleitet von Sinclair. Ihr drohte – zu dem Zeitpunkt noch – eine sechsmonatige Haftstrafe wegen „Volksverhetzung“, weil sie in Posts über den Völkermord in Gaza geschrieben hat und dabei angeblich verbotene Zeichen von „Terroristen“ verwendet haben soll. Inzwischen steht fest, die Friedensaktivistin bleibt auf freiem Fuß, nachdem das Verfahren gegen sie am 3. Juni 2026 vor einem Hamburger Amtsgericht nochmals aufgerollt wurde. Maleika, die, wie sie sagte, zum Islam konvertiert ist, erinnerte daran, wie sie es auch in ihrem Plädoyer vor einem Jahr „unter Tränen“ ausgeführt hätte, dass Deutschland eine Mitschuld an dem Genozid an Palästinenser in Gaza trägt, der seit dem 8. Oktober 2023 durch Steuergeld der Deutschen in Höhe von bisher 500 Millionen Euro mitfinanziert würde.

(vergleiche instagram.com und instagram.com Udo Hochschild „Gewaltenteilung: Ein Blick auf die deutsche Justiz“, gewaltenteilung.de; Ulrich Falke, „Das Demokratie-Schlusslicht“ Teil 1 und 2 von 2, Manova, 20. April und 17. Mai 2024, manova.news und manova.news)


(7) Plakatierung hoher Ziele: „Raus aus der NATO und aus dem Arsch der USA“

(vergleiche Diether Dehm, Premiere seines Protest-Songs „Ami go home“ bei der Abschlusskundgebung der Demo „Frieden jetzt! Ohne Waffen!“ auf der Karl-Liebknecht-Straße, veröffentlicht am 7. November 2022, diether-dehm.de;
vergleiche Werner Rügemer, „Russland erobern, diesmal transatlantisch. Vor 50 Jahren, am 19.4.1967, starb Konrad Adenauer.“, Manova, vormals Rubikon, 19. April 2017, manova.news; Gabriele Gysi auf dem Friedensfest am 21. Juni 2025 im Mauerpark, gabriele-gysi.de; Anna Tortajada, „Mord per Knopfdruck – Auf den amerikanischen Basen in Ramstein und Stuttgart leistet Deutschland den USA systematisch aktive Beihilfe zum gezielten Mord.“, Manova, ehemals Rubikon, 2. März 2023, manova.news)


(8) Zitat von Karl Liebknecht von 1915, 'Der Hauptfeind steht im eigenen Land!’, mein Plakat am Friedenstag, links davon, im Profil, ebenfalls unscharf fokussiert, die fantastische russische Sa¨ngerin Tatjana, die mit Sinclair auftritt und mit der ich dort ins Gespräch kam.

(vergleiche Werner Rügemer, „BlackRock & Co. enteignen! Auf den Spuren einer unbekannten Weltmacht“, Frankfurt am Main, 2021, 2. Auflage, Seite 131 folgende; vergleiche Werner Rügemer, „Pandora Papers: Weißwäsche des westlichen Finanzsystems – Es fehlen die wichtigsten Finanzoasen und deren Nutzer“, Lunapark, 19 Februar, 2022, lunapark21.net; Offener Brief von „Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!“, veröffentlicht in der Berliner Zeitung vom 27. Mai 2026 (hinter der Bezahlschranke), abrufbar auch unter, „Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg; Offener Brief von US-Ökonom Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz“, Die Weltwoche“, 29. Mai 2026, weltwoche.ch); Ulf Immelt, „Jeder Euro für den Krieg – Europarat kritisiert Armut in Deutschland. Bevölkerung zahlt für die Profite des militärisch-industriellen Komplexes“, Unsere Zeit (UZ), 29. März 2024, unsere-zeit.de)


(9) Seitenansicht mit den Stufen des Amphitheaters im Mauerpark – und zugleich, nach vier Stunden unterstützende Teilnahme, mein Abschlussfoto von dem diesjährigen Friedensfest der Initiative “Wir sind viele“. Verpasst hatte ich durch diesen „vorzeitigen“ Aufbruch, wie mir später eine Teilnehmerin sagte, die bis zum Schluss des Festes um fast 22 Uhr blieb, den großartigen, mehr als einstündigen Aufritt des Sängers und Komponisten Yann Song King und unter anderem den bitter-ironischen Vortrag des Autoren und Filmemachers Uli Gellermann. So bleibt mir ersatzweise noch der Hinweis auf die Internetseiten dieser klaren Analytiker und Wortakrobaten und ihren Werken, und auch auf die von Captain Future, einem der Veranstalter der Demo und des Friedensfestes, der als DJ bis zum Schluss für gute Stimmung und viel „Bär-befreiten“ Tanzen gesorgt hat.

(vergleiche https://yannsongking.de/; https://www.blaetter.de/autoren/uli-gellermann; Michael Bründel, alias Captain Future, https://freedomparade.de/ueber-uns-captain-future/
 
Und ganz zum Schluss noch meine persönliche Empfehlung zum Thema „Den Frieden gewinnen!“, die „Rede gegen den Krieg; Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden“ von Eugen Drewermann. Seine Ansprache vom 21. Mai 2022 in der Humboldt-Universität Berlin kann man sich auf den Seiten der „Kulturwerkstatt Beckingen“, dort auch mit englisch übersetzten Untertiteln und transkribiert als Fließtext anschauen: dahemm.de



Online-Flyer Nr. 864  vom 17.06.2026

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