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Aktueller Online-Flyer vom 30. Mai 2026  

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Kommentar
Schreiben an die "Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe" in Sachen Auszeichnung der NATO mit dem Westfälischen Friedenspreis
Kein Friedenspreis für Mord!
Von Helene und Dr. Ansgar Klein (Sprecher der "Aachener für eine menschliche Zukunft")

Werte Drs. Reinhard Zinkann und André Vielstädte, Sie, Herr Dr. Vielstädte, haben am 26. Mai 2026 den "Bürgerdialog" in der Friedenskapelle am Friedenspark in Münster eröffnet, und Sie, Herr Dr. Zinkann, haben dort gesagt: „Wir wollen mit dem Preis sichtbar machen, dass sich Engagement für den Frieden lohnt. Frieden beginnt mit einer klaren Haltung, und Frieden braucht Stärke. Die NATO hat seit 80 Jahren zu Stabilität, Sicherheit und Freiheit geführt." Schlimmer kann man die Realität nicht schönreden.

Denn "Keine Organisation war an so vielen Morden beteiligt wie die NATO. Ob 1999 bei der Bombardierung Jugoslawiens, um einen Regime-Change herbeizuführen, oder im Herbst 2001 bei einem völkerrechtswidrigen Angriff auf Afghanistan oder im Jahr 2011 bei einem mörderischen Krieg gegen Libyen: Immer war die NATO gern dabei, Frauen, Kinder und Männer zu bombardieren, kaltblütig und brutal im Interesse der USA Menschen umzubringen. Keiner dieser Kriege war über den Artikel 5 des NATO-Vertrags, der den Angriff auf ein NATO-Mitglied als Voraussetzung für einen Krieg festlegt, zu erklären. Zehntausende NATO-Tote werden in diesen Tagen auch noch verspottet: Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V. (WWL) verleiht den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens 2026 an die NATO." (rationalgalerie.de [https://www.rationalgalerie.de/home/preist-den-henker-fuer-mord] Wir schließen uns diesen Worten des Herrn Uli Gellermann vollinhaltlich an.

Mit dieser "Preisverleihung" tun Sie das genaue Gegenteil von "Engagement für den Frieden"! Sie loben eine Organisation, die von Anfang an im Interesse der Hegemonialpolitik der USA gegen Russland gerichtet war: "Vom ersten Generalsekretär des Bündnisses, Lord Ismay stammt die Kurzform: Die NATO soll die Amerikaner in Europa drin, die Sowjets draußen und die Deutschen klein halten." (deutschlandfunk.de)

Mit diesem "Preis" für die NATO reihen Sie sich ein in die Reihe der Kriegstreiber gegen Russland wie Steinmeier, Merz, Wadephul, Pistorius etc., die die Goebbelsche Formel "Kriegstüchtigkeit" propagieren. Wozu diese "Kriegstüchtigkeit" gebraucht werden soll, hat Wadephul klipp und klar gesagt: "Russland wird immer ein Feind für uns bleiben." (berliner-zeitung.de) Dass Sie den BlackRock-Funktionär F. Merz als Laudator präsentieren, ist sehr plausibel, denn Rüstung und Krieg sind ein Geschäft und der größte Anteilseigner an Rüstungsfirmen ist BlackRock!

Noch können Sie zurück! Noch haben wir nicht den "1. August 1914"! Doch "Wiederholt sich 1914? Bricht der Krieg zwischen Europa und Russland endgültig offen aus?" (seniora.org) Machen Sie nicht den Fehler: "Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu ewig verdammt, sie zu wiederholen" (George Santayana). Wir beide (Jahrgang 1937) haben den 2. Weltkrieg hautnah erlebt. Besorgte Grüße!


Siehe auch:

Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO
Dieses Friedensspektakel ist in Wirklichkeit ein Kriegsspektakel
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29813

Westfälischer Friedenspreis für NATO
Preist den Henker für Mord!
Von Ulrich Gellermann
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29830



Online-Flyer Nr. 863  vom 29.05.2026

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