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Aktueller Online-Flyer vom 22. April 2024  

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Kultur und Wissen
Er ist nicht krank, er ist nicht richtig aufgeklärt
Der Mensch ist gut, aber irritiert (Teil I)
Von Rudolf Hänsel

Verehrte Leser! Als Bürgerinnen und Bürger haben Sie ein Anrecht darauf, richtig aufgeklärt zu werden, psychologische Menschenkenntnis zu erwerben und die Wahrheit zu erfahren, auch wenn vieles zunächst unverständlich erscheint. Der therapeutische Nachlass meines geschätzten Lehrers Friedrich Liebling veranlasst mich immer wieder, meine Stimme zu erheben und der Wahrheit die Ehre zu erweisen. Aufgrund seiner lebenslangen Suche nach Frieden und Humanismus ist dieser große Psychologe und Psychotherapeut auch unter die allseits bekannten Friedenskämpfer einzureihen (1). Gemäß seiner Schülerin, der Schweizer Psychotherapeutin Gerda Fellay, wies Friedrich Liebling alle seine Mitarbeiter an, „den Humanismus zu erproben und den Beweis zu erbringen, dass die Menschheit sozial sei, gut und fähig, ohne Waffen und Kriege zusammenzuleben. (2) Dann fügte er hinzu: „Wenn ihr euch einig bleibt in der Forschung, werdet ihr ein Loch in die Welt schlagen.“ (3)

Sein psychologisches und psychotherapeutisches Vorgehen nannte Liebling „Denken lernen“, im Gegensatz zum Glauben. Hierzu schreibt Fellay in ihrem Buch über sein Leben und Werk: „Glauben an Gott, glauben an die Wissenschaft, glauben an die Autoritäten, glauben an die Eltern usw. verhindere das Denken. Dieses Vorgehen Friedrich Lieblings, seine Schüler und Patienten „Denken zu lehren“, wurde innerhalb der „Lehre von der vernunftgemäßen Denkweise“ in der therapeutischen Beziehung in den kleinen und großen Gruppen unterrichtet. Dieses Vorgehen basiert auf der grundlegenden Erkenntnis: ‚Der Mensch ist nicht krank, er ist nicht richtig aufgeklärt.‘ Die Menschen sind nicht ‚krank‘, man braucht sie nicht zu heilen, man soll sie aufklären. Wenn der Mensch die Methode der vernunftgemäßen Denkweise kennt, ist er befähigt, mit anderen in Verbindung zu treten, sich mit ihnen verbunden zu fühlen, und damit wird er fähig, sein Leben in Freiheit zu gestalten. Er wird sich seines irrigen Verhaltens bewusst werden, seiner Neurosen und ihrer Verwurzelung in den mystischen Vorstellungen seiner Erziehung. Damit wird er zu Veränderungen fähig. Haltungen verändern sich nicht von einem Tag auf den andern.“ (4)

Einleitung

Wenn wir uns in der Welt umsehen, stellen wir fest, dass die Menschen zwar gut sind, jedoch psychisch irritiert. Kein Mensch kann seine Probleme in der Ehe, mit den Kindern oder im gesellschaftlichen Leben lösen. Wir schlagen die Kinder und führen mörderische Kriege.

Da die Menschen von allen Institutionen programmiert werden – angefangen von der Erziehung zuhause und in der Schule bis hinauf zur Rekrutenschule und das „Feld der Ehre“ – hat man es schwer, sie auf ihre Probleme aufmerksam zu machen und ihnen zu helfen.

Die Menschen werden so programmiert, dass sie dann alles machen, was die Machthaber von ihnen verlangen. So hat das deutsche Volk von ungefähr 100 Millionen Menschen – ein Volk der Dichter und Denker – Adolf Hitler zugejubelt und zugestimmt. Alle sind mit ihm mitgegangen – angefangen vom Papst, von der katholischen Kirche und den anderen Kirchen bis hin zu allen Gelehrten, den Philosophen und Psychologen und allen Arbeitern und Sozialisten. Sie wurden so gut programmiert, dass sie sich in den Tod führen ließen.

Deshalb ist es unsere Aufgabe, allen Menschen das psychologische Wissen über sich selbst und die Mitmenschen zu vermitteln, damit sie ihre persönlichen Probleme lösen können und beginnen, die Welt in eine friedliche Bahn zu lenken. Eine friedliche Welt kann nur durch die Änderung der Menschen und eine Änderung der gegenwärtigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse entstehen.

In diesem Sinne weise ich weiterhin auf die große Bedeutung der Aufklärung hin und versuche zu erklären, was unter der Psychologie zu verstehen ist. Da der Standpunkt der humanistischen Psychologie relativ neu und noch nicht gründlich erarbeitet ist, ist sie schwer vermittelbar und nicht im Interesse der Herrschenden. Doch ohne Psychologie wird die Welt nicht weiterkommen!

Zur Bedeutung der Aufklärung

Da die Politik in den Köpfen und Herzen der Menschen vorbereitet wird, handeln die Menschen morgen so, wie sie heute denken. Deshalb kann die Bedeutung der Aufklärung nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Der Sinn der aufklärerischen Bemühungen ist die Reinigung des menschlichen Bewusstseins von individuellen und kollektiven Vorurteilen. Die Beseitigung von Vorurteilen bedeutet mehr als ein bloßes intellektuelles Unterfangen. Der „aufgeklärte Verstand“ ist fähig, gesunde Lebensziele ins Auge zu fassen.

Die Zukunft unserer Kultur wird wesentlich davon abhängen, ob es genug „Aufklärer“ geben wird, die imstande sein werden, der Bevölkerung jene Vorurteile zu nehmen, die der ideologische Hintergrund der Menschheitskatastrophen sind. Intellektuelle haben dabei eine große Verantwortung, denn ihre Pflicht wäre es, für andere Menschen zu denken (Romain Rolland) und mit der Freiheit des Denkens die Freiheit überhaupt zu proklamieren.

In einer Zeit, in der die Bedrohung durch die Atombombe die Selbstvernichtung der Menschheit als möglich erscheinen lässt, bedürfen wir mehr denn je der „freien Geister“, die uns lehren, was Wahrheit und was Lüge ist.

Paul-Henri Thiry d‘Holbach schrieb bereits in seinem 1878 erschienenen Buch „Der gesunde Menschenverstand des Pfarrers Meslier. Kritische Gedanken über die Religion und ihre Auswirkung auf die kulturelle Entwicklung“ über den Ursprung der Vorurteile: (Orthographie, Interpunktion und Satzstellung wie im Original)

„Das menschliche Gehirn ist besonders in der Kindheit wie weiches Wachs, das jede beliebige Eindrücke bereitwillig aufnimmt. Die Erziehung überliefert dem Menschen fast alle seine Meinungen, zu einer Zeit, in welcher er selbst noch keines Urtheils fähig ist. Man glaubt wahre und falsche Ideen von der Natur oder bei der Geburt eingefangen zu haben, welche doch in einem zarten Alter unseren Köpfen eingeprägt worden sind; und diese „Reservation“ ist eine der Hauptquellen unserer Irrthümer.

Das Vorurtheil bestärkt in uns die Meinungen Jener, die sich mit unserer Belehrung beschäftigt haben. Wir glauben, dass sie uns überlegen sind und halten sie von dem überzeugt, was sie uns lehren. Wir setzen das grösste Vertrauen in sie. In Folge der Sorge, die sie für uns hatten, als wir noch nicht im Stande waren, für uns selbst zu sorgen, halten wir sie für unfähig, uns betrügen zu wollen. Heute finden wir die Beweggründe, welche uns tausend gewichtige Irrthümer aufbürden, ohne einen andern Grund als den des schändlichen Wortes Jener, die uns erzogen haben; selbst das Verbot, über das nicht nachzudenken, was sie uns gesagt, vermindert unser Vertrauen nicht und trägt vielmehr oft noch bei unsere Achtung für sie zu erhöhen.

Die Lehrer des menschlichen Geschlechts sind so klug, ihre religiösen Prinzipien den Menschen einzupflanzen, ehe sie noch im Stande sind, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden, oder die rechte Hand von der linken. Es würde eine ebenso schwere Aufgabe sein, dem Verstande eines Menschen von vierzig Jahren die verkehrten Begriffe, welche man uns über die Gottheit gibt, einzuprägen, als diese Begriffe einem Menschen zu entziehen, welche er in der Kindheit eingesogen hat.“ (5)

Die Wissenschaft der Psychologie

Die Psychologie ist eine Wissenschaft über den Menschen, über die menschliche Natur: wie er wird, wie er heranwächst, wie er sich im Leben zurechtfindet. Seine Erfahrungen werden ihm vor allem von den Eltern und den Lehrern vermitteln. Es ist dann das Produkt seiner Erlebnisse und Eindrücke in der Kindheit.

Bereits in den ersten Lebensjahren – mit fünf bis sechs Jahren – hat das Kind einen Kompass. Wenn es in den Kindergarten kommt, weiß es bereits, wie es sich zu verhalten hat. Auch hat es eine Meinung über das andere Kind, den Vater, die Mutter und die Geschwister. Es hat bereits seine Charaktereigenschaften und kennt seine Stellung in der Welt.

Die wissenschaftliche Psychologie will dieses geistige und seelische Leben des Menschen erforschen: seine Gedanken, seine Gefühle und seine Erlebnisse. Wenn man die Gefühle und Reaktionsweisen des Menschen einmal erkannt und verstanden hat, wie er heranwächst, dann versteht man sich selbst, den anderen, die Gesellschaft und die ganze Welt.

Auch die Medizin ist erst vorangekommen, nachdem sie die Funktionen des Körpers untersucht und erkannt hatte. Zunächst durfte der Mensch den Menschen – seine Organe und sein ganzes Inneres – nicht kennen lernen, nicht studieren. Die Kirche war aus bestimmten Gründen dagegen, dass man den Menschen erforscht. Erst als man die Notwendigkeit erkannt hatte, sind Leichen gestohlen worden und die Mediziner sind darangegangen, den Menschen zu erforschen.

Wenn wir den Menschen verstehen lernen, dann verstehen wir auch das Problem des Krieges, weil wir die Handlungsweisen und Taten des Menschen einschätzen können und verstehen, was in ihm vorgeht. Wir finden dann eine Antwort auf die Frage: Sind es Menschen wie wir, die die Kriege auslösen oder sind es ganz andere Menschen?

Alle Fragen unseres Lebens, unserer Gedanken, unserer Gefühle, unserer Erlebnisse sind zu erklären, wenn wir den Menschen verstehen, seine Rektionsweisen und Gefühle kennen und wissen, wie er heranwächst, wie er die Welt sieht und was in ihm vorgeht. Wir besitzen dann eine andere Art des Denkens und Fühlens. Lassen wir uns also darauf ein und gehen den Weg, psychologische Menschenkenntnis zu erwerben.


Fußnoten:

(1) Fellay, Gerda (1977). Friedrich Liebling. Leben und Werk – eine Einführung. New York, Paris, Bern, S. 187
(2) A. a. O., S. 55
(3) A. a. O.
(4) A. a. O., S. 51
(5) D’Holbach, Paul-Henri Thiry (1976). Der gesunde Menschenverstand des Pfarrers Meslier. Kritische Gedanken über die Religion und ihre Auswirkung auf die kulturelle Entwicklung. Zürich, S. 19. Original 1878.



Teil II:
Die Menschheit ist fähig, ohne Waffen und Kriege zusammenzuleben, weil die Natur des Menschen friedlich ist.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=28491

Teil III:
D‘Holbach: „Der Mensch ist nur darum unglücklich, weil er die Natur verkennt. Man muss ihm die Wahrheit zeigen“
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=28492



English version:
He is not ill, he is not properly enlightened
Man is good, but irritated (Part I)

By Dr. Rudolf Hänsel

Dear readers! As citizens you have a right to be properly enlightened, to acquire psychological knowledge of human nature and to learn the truth, even if many things seem incomprehensible at first. The therapeutic legacy of my esteemed teacher Friedrich Liebling always prompts me to raise my voice and pay homage to the truth. Because of his lifelong search for peace and humanism, this great psychologist and psychotherapist is also to be ranked among the universally known peace fighters (1). According to his student, the Swiss psychotherapist Gerda Fellay, Friedrich Liebling instructed all his co-workers to "try out humanism and prove that humanity is social, good and able to live together without weapons and wars.” (2) Then he added: "If you remain united in research, you will punch a hole in the world." (3)

Liebling called his psychological and psychotherapeutic approach "learning to think", as opposed to believing. On this Fellay writes in her book on his life and work: "Believing in God, believing in science, believing in authorities, believing in parents, etc., prevent thinking". This approach of Friedrich Liebling to "teach his students and patients to think" was taught within the "teaching of reasoned thinking" in the therapeutic relationship in the small and large groups. This approach is based on the fundamental realisation: 'People are not sick, they are not properly enlightened.' People are not 'sick', they do not need to be cured, they should be enlightened. When man knows the method of rational thinking, he is enabled to relate to others, to feel connected with them, and thus he becomes capable of shaping his life in freedom.  He will become aware of his erroneous behaviour, his neuroses and their rootedness in the mystical ideas of his upbringing. With this he becomes capable of change. Attitudes do not change from one day to the next." (4)

Introduction

When we look around in the world, we see that people are good, but psychologically irritated. No human being can solve his problems in marriage, with the children or in social life. We beat the children and wage murderous wars.

Since people are programmed by all institutions – starting from education at home and school up to the recruit school and the "field of honour" – it is difficult to make them aware of their problems and help them.

People are programmed in such a way that they then do whatever those in power ask them to do. This is how the German people of about 100 million people – a people of poets and thinkers – cheered and agreed with Adolf Hitler. Everyone went along with him – starting with the Pope, the Catholic Church and the other churches, to all the scholars, the philosophers and psychologists and all the workers and socialists. They were so well programmed that they allowed themselves to be led to their deaths.

Therefore, it is our task to give all people the psychological knowledge about themselves and their fellow human beings so that they can solve their personal problems and begin to lead the world into a peaceful path. A peaceful world can only come about by changing people and changing the present social and economic conditions.

In this sense, I continue to point out the great importance of enlightenment and try to explain what is meant by psychology. Since the standpoint of humanistic psychology is relatively new and not yet thoroughly elaborated, it is difficult to communicate and not in the interest of the ruling class. But without psychology, the world will not progress!

On the importance of enlightenment

Since politics is prepared in people's minds and hearts, people will act tomorrow as they think today. Therefore, the importance of the Enlightenment cannot be overestimated.

The purpose of Enlightenment efforts is to purify human consciousness of individual and collective prejudices. The elimination of prejudice means more than a mere intellectual endeavour. The "enlightened mind" is capable of envisaging healthy life goals. 

The future of our culture will largely depend on whether there will be enough "enlightened minds" capable of removing from the population those prejudices that are the ideological background of humanity's catastrophes. Intellectuals have a great responsibility in this, because it would be their duty to think for other people (Romain Rolland) and to proclaim freedom in general with the freedom of thought.

At a time when the threat of the atomic bomb makes the self-destruction of humanity seem possible, we need more than ever the "free spirits" who teach us what is truth and what is a lie.

Paul-Henri Thiry d'Holbach already wrote in his 1878 book "The Common Sense of Father Meslier. Critical Thoughts on Religion and its Effect on Cultural Development" about the origin of prejudice (spelling, punctuation and sentence order as in the original):

"The human brain, especially in childhood, is like soft wax, readily absorbing any impression. Education hands down to man almost all his opinions, at a time when he himself is not yet capable of any judgement. We believe that we have caught true and false ideas from nature or at birth, which have been imprinted on our minds at a tender age; and this "reservation" is one of the main sources of our errors.

The prejudice reinforces in us the opinions of those who have occupied themselves with our instruction. We believe that they are superior to us and hold them convinced of what they teach us. We place the greatest confidence in them. As a result of the care they had for us when we were not yet able to care for ourselves, we consider them incapable of wanting to deceive us. Today we find the motives which burden us with a thousand weighty errors without any other reason than that of the shameful word of those who educated us; even the prohibition not to think about what they told us does not diminish our confidence, and rather often contributes to increasing our respect for them.

The teachers of the human race are so wise as to implant their religious principles in men before they are yet able to distinguish the true from the false, or the right hand from the left. It would be as difficult a task to impress upon the mind of a man of forty the perverse notions which are given us about the Deity, as to withdraw these notions from a man which he imbibed in childhood." (5)

The science of psychology

Psychology is a science about man, about human nature: how he becomes, how he grows up, how he finds his way in life. His experiences are imparted to him above all by his parents and teachers. It is then the product of his experiences and impressions in childhood.

Already in the first years of life – at the age of five to six – the child has a compass. When it comes to kindergarten, it already knows how to behave. It also has an opinion about the other child, the father, the mother and the siblings. It already has its character traits and knows its position in the world.

Scientific psychology wants to explore this mental and spiritual life of the human being: his thoughts, his feelings and his experiences. Once you have recognised the human being's feelings and ways of reacting and understood how he grows up, then you understand yourself, the other person, society and the whole world.

Medicine, too, only progressed after it had studied and recognised the functions of the body. At first, man was not allowed to get to know the human being – his organs and his whole interior – not to study him. The Church was against studying the human being for certain reasons. It was only when the necessity was recognised that corpses were stolen and doctors began to study the human being.

If we learn to understand man, then we also understand the problem of war, because we can assess man's actions and deeds and understand what is going on inside him. We then find an answer to the question: Is it people like us who cause the wars or is it completely different people?

All the questions of our life, our thoughts, our feelings, our experiences can be explained if we understand the human being, know his ways of reaction and feelings and know how he grows up, how he sees the world and what is going on in him. We then have a different way of thinking and feeling. So let's get involved and go the way of acquiring psychological knowledge of human beings.


Footnotes:

(1) Fellay, Gerda (1977). Friedrich Liebling. Life and work - an introduction. New York, Paris, Bern, p. 187.
(2) op. cit., p. 55
(3) op. cit.
(4) op. cit., p. 51
(5) D'Holbach, Paul-Henri Thiry (1976). The common sense of the priest Meslier. Critical thoughts on religion and its impact on cultural development. Zurich, p. 19. Original 1878.



Part II:
Humanity is capable of living together without weapons and wars because human nature is peaceful.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=28491

Part III:
D'Holbach: "Man is only unhappy because he misjudges nature. He must be shown the truth"
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=28492



Dr. Rudolf Lothar Hänsel ist Schul-Rektor, Erziehungswissenschaftler (Dr. paed.) und Psychologe (Dipl.-Psych.). Nach seinen Universitätsstudien wurde er wissenschaftlicher Lehrer (Professor) in der Erwachsenenbildung: unter anderem Leiter eines freien Schul-Modell-Versuchs und Fortbildner bayerischer Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen. Als Pensionär arbeitete er als Psychotherapeut in eigener Praxis. Bei einer Öffentlichen Anhörung zur Jugendkriminalität im Europa-Parlament war er Berichterstatter für Deutschland. In seinen Büchern und Fachartikeln fordert er eine bewusste ethisch-moralische Werteerziehung sowie eine Erziehung zu Gemeinsinn und Frieden. Für seine Verdienste um Serbien bekam er 2021 von den Universitäten Belgrad und Novi Sad den Republik-Preis „Kapitän Misa Anastasijevic“ verliehen.

Dr. Rudolf Lothar Hänsel is a school rector, educationalist (Dr. paed.) and psychologist (Dipl.-Psych.). After his university studies, he became an academic teacher (professor) in adult education: among other things, he was the head of an independent school model experiment and a trainer of Bavarian counselling teachers and school psychologists. As a retiree, he worked as a psychotherapist in private practice. He was rapporteur for Germany at a public hearing on juvenile delinquency in the European Parliament. In his books and articles, he calls for a conscious ethical-moral education and an education for public spirit and peace. For his services to Serbia, he was awarded the Republic Prize "Captain Misa Anastasijevic" by the Universities of Belgrade and Novi Sad in 2021.




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