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Aktueller Online-Flyer vom 01. Dezember 2022  

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Medien
Richtige Lagebeurteilung erforderlich
Vorsicht, aber keine kollektive Panik!
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Niemand verneint oder bestreitet den Corona-Virus. Diese Behauptung bei Maischberger (01.12.2021) ist völlig falsch. Es geht um die richtige Einschätzung der Gefahr dieser Krankheit, und gerade hier gibt es großen Klärungsbedarf. Wie sieht es mit der Datenlage aus? Gibt es eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung, um die Verbreitung der Corona-bedingten Atemwegserkrankung Covid-19 festzustellen? Wer wird eigentlich dem PCR-Test unterworfen? Welche Test-Strategie steckt dahinter, mit welcher Begründung? 

Positives PCR-Testergebnis nur als Verdachtsfall einer Covid-Erkrankung verwertbar

Da der PCR-Test keine Erkrankung feststellen kann, wie die Testhersteller selber informieren, kann ein positives PCR-Testergebnis nur als Verdachtsfall der Covid-Krankheit gewertet werden, nicht als Infektion. Warum wird in Sendungen wie „Maischberger“ darüber nicht gesprochen?

Corona-Impfstoffe im Verdacht schwerer Nebenwirkungen und als Todesursache, fehlende Klärung, fehlender Vergleich mit anderen Impfstoffen

Auch das Auftreten von schweren Nebenwirkungen bis zum Tod der eingesetzten Corona-Impfstoffe stehen im Raum und verursachen Unruhe bei vielen Menschen. Klar zu stellen wäre, wie hoch die erfasste Häufigkeit von schweren Nebenwirkungen und Todesfälle im Vergleich zu bisherígen Impfstoffen ist. Bewegt sich diese Häufigkeit in der Größenordnung bisheriger ordnungsgemäß zugelassener Impfstoffe oder haben wir es hier wegen der Notfallzulassung und dem neuartigen Wirkmechanismus mit einem wesentlich höheren Risiko des Auftretens von schweren Nebenwirkungen zu tun, wie im Internet kolportiert wird? Warum stellen sich Sendungen wie Maischberger nicht diesen Fragen?

Jährliche Grippe-Impfung mit Abwehrsteigerung gegen Corona-Viren verbunden?

Alle Atemwegserkrankungen wie jede Grippe sind ansteckend und bei älteren Menschen besonders gefährlich, vor allem bei denjenigen älteren Menschen, die an einer chronischen Krankheit leiden. Die meisten Todesfälle bei Atemwegserkrankungen treffen gerade ältere Menschen mit einer Krankheitsvorgeschichte. Darüber kein Wort in der letzten Sendung „Maischberger“. Jedenfalls ist es für ältere Menschen ratsam, sich jährlich im Herbst gegen Grippe impfen zu lassen. Inwieweit eine derartige jährliche Grippe-Impfung eine Abwehrsteigerung gegen Corona-Viren bedeutet, sollte in Sendungen wie „Maischberger“ angesprochen werden.

Nur angesteckte Personen, also solche mit Symptomen, sind potentielle Anstecker!

Es ist auch unzutreffend, ja falsch, zu denken und im Fernsehen und Rundfunk zu propagieren, dass Nicht-Covid-Geimpfte in sich selbst die Covid-Krankheit tragen und anstecken können. Nur angesteckte Personen, also solche mit Symptomen, sind potentielle Anstecker. Wichtig ist deshalb zu wissen, welche Symptome zu beachten sind, um diese Krankheit rechtzeitig zu erkennen, nämlich: Kopfschmerzen, Halsschmerzen und hohes Fieber (38 Grad). Solche kranken Menschen sind sofort zu isolieren, genauso wie jede Person, die an Grippe erkrankt ist oder an einer Erkältung leidet. Erkältete Kinder sind nicht in die Schule zu schicken, so wie erkältete Menschen auch nicht ins Büro gehen dürfen, erst Recht nicht solche Personen, die ihr Fieber mit Medikamenten senken.

Unkontrollierte Großveranstaltungen wie Fußball oder Karneval sind zu verbieten. Vorsicht ist angesagt, aber nicht kollektive Panik, die zu keiner vernünftigen Maßnahme und Vorsorge führt, sondern nur zur allgemeiner Verblendung, Verwirrung und genereller Denkblockade.

Betrügerische Regierungspolitik

Am Anfang der Pandemie, als die Covid-Krankheit ausbrach, wurde im ZDF ein Arzt aus Mainz interviewt, der auch als Teilnehmer bei einer Sondersendung am Abend vorgesehen war, aber dann nicht erschien, ohne Klärung warum. Dieser Mainzer Arzt war sehr besonnen und aufklärerisch über die Covid-Krankheit. Es macht stutzig, wieso er von der öffentlichen Szene plötzlich verschwand. Wer hat Interesse an einer Panik-Macherei? Es ist Pflicht einer vernünftigen verantwortungsvollen Bundesregierung, die Bürger nicht in Panik zu versetzen, vor allem, wenn es keinen Grund dafür gibt. Die Verantwortung zu handeln liegt bei der Politik. Dass gerade während der Pandemie Betten in Krankenhäusern reduziert  wurden, zeigt wie betrügerisch die Regierungspolitik ist.

Bedenken beachten

Respekt gegenüber der Entscheidung der Nicht-Geimpften ist erforderlich, ihre Bedenken sind zu beachten, denn es ist nicht Bockigkeit, was sie zurückhalten lässt, sondern es sind begründete medizinische Bedenken angesichts ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte oder Skepsis angesichts der neuartigen Wirkweise und Notfallzulassung der Impfstoffe und deshalb fehlender Prüfungen. Sich impfen zu lassen ist deshalb eine persönliche Entscheidung, die respektiert und akzeptiert werden muss. Eine vernünftige Debatte darüber ist erforderlich, anstatt Verteufelung der Nichtgeimpften und ihr Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben.

Weitere Erforschung und Entwicklung wirksamer Medikamente gegen die Covid-Erkrankung und vollständig geprüfte Impfstoffe sind erforderlich, anstatt solche, die wie aktuell, nur eine Notfallzulassung haben.  Auch sollten Impfstoffe, die auf dem traditionellen Wirkmechanismus von Totvirus-Seren beruhen, gefördert werden und eine Zulassungsprozedur durchlaufen dürfen. Zu klären ist auch, warum solche traditionellen Totvirus-Impfstoffe, die zwei chinesische Unternehmen schon lange produzieren und die in China wie in vielen anderen Ländern der Welt zugelassen und mit Erfolg verabreicht werden, hier nicht zur Verfügung stehen und nicht anerkannt sind. Damit und mit der Datenerfassung zur Lageanalyse der Bevölkerungsgesundheit müssen sich Maischberger wie auch alle anderen politischen Diskussionen befassen.


Verfasst am 03.12.2021 unter Bezugnahme auf ARD-Fernsehsendung „Maischberger“ am 1.12.2021: „Spaltet die Impfpflicht die Gesellschaft? Ex-Bundespräsident Joachim Gauck“


Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war tätig im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.



Online-Flyer Nr. 782  vom 08.12.2021

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