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Aktueller Online-Flyer vom 17. Juni 2024  

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Kommentar
Ein Appell aus tiefer persönlicher Betroffenheit
Um Himmels willen, sprecht mit der Jugend und hört ihnen zu!
Von Rudolf Hänsel

Heute bekam ich aus dem Kreis meiner Familie, die in einem wohlhabenden Land lebt, einen schockierenden Anruf. Ein 19jähriger junger und noch nicht stabiler Erwachsener, den ich sehr ins Herz geschlossen habe, hat sich bei den Freunden seiner Wohngemeinschaft, in der er seit längerem lebt, schriftlich verabschiedet, ließ Handy und Computer als deren zukünftigen Besitz zurück und wird seit Tagen von der Familie und Polizei ergebnislos gesucht. Es war, als wäre ein Stück von mir gegangen.

Dieser junge Mann hat sich inzwischen aus einer nahegelegenen Stadt telefonisch bei der Mutter gemeldet. Er lebt also. Nähere Umstände sind mir noch nicht bekannt. Doch was auch immer geschehen ist, das eine weiß ich seit langem und wiederhole es als Vater, Großvater, ehemaliger Lehrer, Schulberater und Schulpsychologe, als Erziehungswissenschaftler und Diplom-Psychologe das xte Mal: Ihr Väter und Mütter, Ihr Lehrpersonen, Erzieherinnen und Erzieher, Ihr Betriebsmeister, Freunde, Verwandte und Bekannte, sprecht mit Euren Kindern, mit den Euch anvertrauten oder mit Euch lebenden Jugendlichen, seid ihnen erstrebenswerte Vorbilder, hört ihnen zu und versucht zu erfahren, wie es ihnen wirklich geht, wie sie sich fühlen, was ihnen am Herzen liegt!

Seit Monaten nehmen Depressionen, Lebensängste, Suizidgedanken und vollendete Suizide unter der jungen Generation sprunghaft zu. Kinder sagen ihren Müttern, dass sie nicht mehr leben wollen. Psychologen und Jugendpsychiater in psychiatrischen Anstalten schlagen Alarm. Doch viele Erwachsene schlagen alle Warnungen in den Wind, wissen es besser, haben zuhause oder in der Schule, im Verein, im Betrieb oder in der Wohngemeinschaft gar keine Probleme; die haben nur die anderen.

Wie soll sich die Jugend in einer Welt zurechtfinden, in der wir Erwachsene uns schon lange nicht mehr zurechtfinden, weil sie aus den Fugen geraten ist? Jeden Tag kommen neue Anweisungen „von oben“ – um vorgeblich unsere Gesundheit zu schützen: man raubt uns die Freiheit, der Jugend werden keine privaten und beruflichen Perspektiven mehr eröffnet, viele Familien wurden und werden weiterhin in den finanziellen Ruin getrieben, das Gesicht wird durch so genannte Schutzmasken entstellt und ist für den Gesprächspartner nicht mehr erkennbar, von den Familienmitgliedern, Klassenkameraden, Arbeitskollegen, Freunden und anderen Mitmenschen sollte man sich tunlichst distanzieren, die körperliche Unverletzlichkeit und Freiwilligkeit ist trotz Nürnberg-Kodex von 1947 durch den allgemeinen Impfzwang nicht mehr gewährleistet und so weiter und so fort.

Und diejenigen freien Geister – inzwischen auch Schauspieler –, die aus gutem Grund versuchen, ihre Mitbürger aufzuklären und ein sofortiges Ende der krankmachenden und tödlichen politischen Maßnahmen und des Schürens irrationaler Ängste in den alten Medien fordern, werden als Verschwörungstheoretiker oder kranke Irre diskriminiert und medial „hingerichtet“.

Erwachsene Mitbürger, sprecht am gemeinsamen Mittagstisch oder am Abend beim Tee mit euren Kindern und mit der Jugend über das, was in unserer Gesellschaft Merkwürdiges und noch nie Dagewesenes abgeht – und fragt sie, wie es ihnen dabei geht! Wenn Ihr unsicher seid, dann holt Euch Rat bei aufgeklärten Mitmenschen oder bei den neuen Medien. Es gibt noch viele ehrenwerte Wissenschaftler, die die wahren Gründe für den gewaltigen und fatalen Umbruch in unserer Gesellschaft genau und verständlich darlegen, aber in den alten Medien nicht zu Wort kommen. Die Menschen sollen die Wahrheit nicht erfahren.

Mit denen, die das gegenwärtige Unheil weltweit anrichten, kann man nicht sprechen; sie sind zu krank. Ihr Mitbürger müsst selbst den Mut aufbringen und Euch Eures Verstandes bedienen und aufwachen und NEIN sagen – bevor es zu spät ist!



English version:
An appeal from deep personal concern
For Heaven's Sake, Talk to the Youth and Listen to Them!

By Dr. Rudolf Hänsel

Today I received a shocking phone call from my family, who live in a wealthy country. A 19-year-old young and not yet stable adult, whom I have taken very much to my heart, has said goodbye in writing to the friends of his shared flat where he has been living for some time, left behind his mobile phone and computer as their future possessions and has been searched for by the family and police for days without result. It was as if a piece of me had gone.

This young man has since contacted the mother by phone from a nearby town. So he is alive. I am not yet aware of further circumstances. But whatever happened, I have known one thing for a long time, and as a father, grandfather, former teacher, school counsellor and school psychologist, as an educational scientist and graduate psychologist, I am repeating it for the umpteenth time: You fathers and mothers, you teachers, educators, company foremen, friends, relatives and acquaintances, talk to your children, to the young people entrusted to you or living with you, be worthwhile role models for them, listen to them and try to find out how they are really doing, how they feel, what is close to their hearts!

For months, depression, fear of life, suicidal thoughts and completed suicides have been increasing by leaps and bounds among the young generation. Children tell their mothers that they no longer want to live. Psychologists and youth psychiatrists in psychiatric institutions are sounding the alarm. But many adults ignore all the warnings, know better, have no problems at home or at school, in a club, at work or in a shared flat; only the others have them.

How are young people supposed to find their way in a world in which we adults have not been able to find our way for a long time because it has gone off the rails? Every day, new instructions come "from above" – ostensibly to protect our health: We are robbed of our freedom, young people are no longer offered private and professional prospects, many families have been and continue to be driven into financial ruin, the face is disfigured by so-called protective masks and is no longer recognisable to the person we are talking to, one should distance oneself from family members, classmates, work colleagues, friends and other fellow human beings as far as possible, bodily inviolability and voluntariness are no longer guaranteed by the general compulsory vaccination despite the Nuremberg Code of 1947, and so on and so forth.

And those free spirits – now also actors – who for good reason try to enlighten their fellow citizens and demand an immediate end to the sickening and deadly political measures and the stoking of irrational fears in the old media are discriminated against as conspiracy theorists or sick lunatics and "executed" by the media.

Adults, talk to your children and youth about what is going on in our society – strange  and unprecedented – at lunch or over tea in the evening and ask them how they feel about it! If you are unsure, then seek advice from enlightened fellow human beings or from the new media. There are still many honourable scientists who explain the true reasons for the enormous and fatal upheaval in our society in a precise and comprehensible way, but who do not have their say in the old media. People are not supposed to know the truth.

You cannot talk to those who are causing the present disaster worldwide; they are too sick. You fellow citizens must muster up the courage yourselves and use your brains and wake up and say NO – before it is too late!



Dr. Rudolf Hänsel ist Diplom-Psychologe und Erziehungswissenschaftler.
Dr Rudolf Hänsel is a qualified psychologist and educationalist.




Online-Flyer Nr. 766  vom 28.04.2021

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