NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 25. September 2021  

zurück  
Druckversion

Globales
Vom Aberglauben einer panisch erschrockenen Bevölkerung und den unsichtbaren Playern
Die Corona-Welt als Puppentheater
Von Rudolph Bauer

Der folgende Beitrag veranschaulicht, in welcher Situation sich die Einwohner derjenigen Länder befinden, deren Regierungen, Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen von dem Wahn besessen sind, dass sich das für einen Teil ihrer Bevölkerung bedrohliche Virus Covid-19 einschließlich seiner Mutanten völlig ausrotten ließe. Zu fragen ist auch nach dem Warum des offiziellen Pandemie-Aberglaubens, und ob es keinen Ausweg aus der massenhysterischen Gesamtlage gibt. Zur Veranschaulichung dient ein einfacher Vergleich: der des Puppentheaters.

Die Puppenspieler und die Spielpuppen

Die Figuren des Puppentheaters bewegen sich an Fäden. In Bewegung gesetzt werden die Fäden von den Puppenspielern. Diese verleihen den Spielpuppen auch ihre Stimme. Kurz: die Spieler sprechen und haben es in der Hand, wie sich die Puppen an den Fäden bewegen, was sie sagen.

Die Spielpuppen auf der Puppenspiel-Bühne stellen das Volk dar. Bewegt werden sie an Fäden, von denen später die Rede sein wird. Die Fäden und somit die mittels der Fäden dirigierten Puppen, sprich; die Bevölkerung, werden in Bewegung gesetzt durch die Puppenspieler. Das sind die Politiker der Regierungen und der Parlamente, ebenso die Journalisten und Medienmacher.

Dann gibt es da noch die Stückeschreiber, die sich das Puppentheaterstück ausgedacht haben. Um das Stück möglichst realitätsgerecht zu inszenieren, sind auch Experten, Berater und dergleichen im Spiel. Über die Stückeschreiber weiß man wenig: Sie treten beim Puppenspiel nicht in Erscheinung. Es handelt sich gewissermaßen um die unsichtbaren Player.

Die Feinen Leute als Ideengeber für die Stückeschreiber

Bei den Stückeschreibern kann man an Leute wie Bill Gates denken. Oder an Klaus Schwab, den Gründer des Weltwirtschaftsforums. Oder etwa an diejenigen Feinen Leute, die sich jährlich in Davos treffen, oder bei den Bilderbergern, oder bei der Münchner Sicherheitskonferenz.  Vielleicht schreiben diese Herrschaften das Theaterstück gar nicht selber. Als Ideengeber beauftragen sie andere mit der Schreibarbeit. Diese werden dafür bezahlt, bekommen einen Orden, machen Karriere. Wie auch immer.

Betrachten wir Bill Gates etwas näher. Einen Großteil des Vermögens dieses Multimilliardärs aus den USA verwaltet die Bill und Melinda Gates Stiftung. Diese  nimmt mit ihren Fördermitteln gezielt Einfluss: auf Organisationen, auf Institutionen, auf Print- und elektronische Medien, auf Parteien und einzelne Politiker – im Grund genommen auf alles, was Rang und Namen hat. Das ist legal. Von Korruption sprechen die Feinen Leute nicht. Bekanntlich fördern sie gute Zwecke, engagieren sich für Menschenrechte – und nicht zuletzt liegt ihnen die Gesundheit am Herzen, unsere und die der Weltbevölkerung. Angeblich.

Nun gibt es nicht nur die Gates Foundation und eine Vielzahl anderer Stiftungen in den USA. Es gibt Foundations auf der ganzen Welt. Natürlich auch in Deutschland, z. B. die Bertelsmann-Stiftung, die Volkswagen-Stiftung, die Hertie-Stiftung, die BMW-Stiftung, die Bosch-Stiftung usw. Mittels der Stiftungen umgehen die Unternehmen erstens Steuern. Sie sind als gemeinnützig anerkannt. Zweitens werden aus den Stiftungsmitteln immer auch Projekte gefördert, die Zwecken dienen, bei denen der Stifter oder das Stiftungsunternehmen als Investor erneut Gewinne macht.

Stiftungen als Steuerspar- und Geschäftsmodell

Beispiel: Gates fördert Impf-Kampagnen, bei denen Impfstoffe aus Pharmaunternehmen verabreicht werden, in die Gates zuvor investiert hat. Ähnlich verfährt Bill Gates beim Landkauf und in der industrialisierten Landwirtschaft. Er investiert in Traktoren-Firmen, in Kunstdünger- und Unkrautvernichtungs-Projekte (Stichwort Monsanto).

Die Vergiftung der Böden und des Grundwassers macht Menschen krank. Dagegen werden Medikamente entwickelt – gleichfalls von Giganten der Pharma-Industrie, bei denen die Stiftung gewinnbringend investiert. Wenn man sich über diese Kreisläufe informiert und sich ernsthaft schlau macht über die Stiftungen und ihre Netzwerkverbindungen weltweit, dann öffnen sich einem die Augen für die gruseligen Verbrechen im Mantel des philanthropischen Gutmenschentums. Das ist leider so. Wer da von Verschwörungstheorie redet, hat keine Ahnung.

Auf dem Weg zur 4. Industriellen Revolution?

Zurück zum Vergleich mit dem Puppentheater. Wir wissen jetzt, wer die Stücke schreibt bzw. schreiben lässt: Es sind die großen Konzerne und Banken. Es sind: die Digital-Branche, die Hightech-Industrie, es sind die Pharma-Giganten, die Food- und Bestell-Gastronomie, die Konzerne der Lebensbewirtschaftung und der Lebensmittel-Industrie. Sämtliche dieser Wirtschaftszweige haben ein Interesse daran, große Teile der bisherigen Produktions- und Arbeitsweise, der kleinen und mittleren Betriebe, des Einzelhandels und des Dienstleistungssektors sowie des Kulturschaffens unwiederbringlich hinwegzufegen, sie auszulöschen, sie kaputt zu machen, sie in die Pleite zu treiben.

An die Stelle des Small Business treten Big Players, Sie haben ein Interesse der Umwälzung der Produktionsweise, am „Reset“. Für sie kam die Pandemie wie gerufen. Sie nutzen die Pandemie als willkommene Chance, ihre Agenda durchzusetzen.

Denn: Während alle wie gebannt auf das Virus starren, vollzieht sich ein gewaltiger Umbruch des imperialistischen Wirtschaftssystems. Die Entwicklung der Produktivkräfte erzwingt – wenn sie weiterhin nach Maßgabe der kapitalistischen Profitmaximierung erfolgt – einen politisch-ökonomischen Umschwung, der als 4. industrielle Revolution bezeichnet wird. Die Weltwirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts findet im Windschatten der Corona-Pandemie statt.

Um einen – wie angedeutet – so fundamentalen politisch-ökonomischen Umschwung herbeizuführen, muss die bisherige wirtschaftliche und verfassungsmäßige Ordnung umgewälzt und aus den Angeln gehoben werden. Das erleben wir gegenwärtig. Und das spielt sich ab: quasi hinter unserem Rücken bzw. auf der Hinterbühne des Corona-Puppentheaters.

Verdammt gefährlich, wer die Intrige durchschaut!

Aus meiner Sicht und nach meiner Überzeugung läuft im Weltmaßstab eine Intrige unvorstellbaren Ausmaßes. Sie ist so unvorstellbar, dass sie von den allermeisten Menschen nicht für möglich gehalten wird. Im Hintergrund intrigieren riesige Weltkonzerne, Banken, Investoren und Investmentagenturen wie Black Rock. Ihre arglistige Kabale übersteigt die schlimmsten dystopischen Alptraumphantasien. Sie bedeutet eine tiefe psychologische Kränkung für jeden von uns Menschen. Wer lässt sich schon gerne über den Tisch ziehen? Wer wird schon gerne verarscht?

Deshalb verstehen sich die meisten Menschen in der Bevölkerung lieber als Verschwörungsleugner. Aus Selbstschutz halten sie den CIA-Aberglauben von den Verschwörungstheoretikern für die einzige Wahrheit. Wer nicht genauso denkt und spricht wie die Regierung und die dominanten Medien, sei rechtsaffin, Coronaleugner, Aluhut, Antisemit, Esoteriker, Covidiot, vom Verfassungsschutz zu überwachen, gefährlich, gefährlich … verdammt gefährlich.

An welchen Fäden die Puppen sich bewegen lassen

Diese hysterische Sichtweise stützt sich auf bestimmte Denkstrukturen, auf die Adorno in einem Aufsatz von 1963 Bezug genommen hat. Im Kern sind diese Denkstrukturen zwar apolitisch. Sie sind kein Bestandteil der faschistischen Nazi-Doktrin. Aber sie haben politische Implikationen, heute dieselben wie damals im NS-Faschismus.

Diese Denkstrukturen bilden den gesellschaftlichen Humus, auf dem die Re-Faschisierung gedeiht. Sie sind gleichsam die Fäden, an denen die Puppenspieler die Puppen bewegen. Bei ihnen handelt sich beispielsweise: um die beflissene Anpassung an das je Geltende, um die zweiwertige Aufteilung in nur-Gut und nur-Böse, um das Fehlen unmittelbarer spontaner Beziehungen zu Dingen, Ideen und Menschen. Wilhelm Reich hat das bereits 1932 in seiner Schrift über „Der Massenpsychologie des Faschismus“ analysiert.

Die aufgrund ihrer Denkweise für autoritäre Systeme anfällige Bevölkerung hat ein gestörtes Verhältnis zu ihren Mitmenschen, zu ihrem Gegenüber. Sie erliegen einem zwanghaften Konventionalismus. Sie glaubt an das Bestehende um jeden Preis, auch da, wo es zu ihrem Nachteil ist.

Diese von panischer Angst – von nekrophober Todesangst – getriggerte, im Kern apolitische Mentalität beherrscht große Teile der Bevölkerung: Alte wie Junge. Die Menschen sind in Furcht und aufgrund ihrer Denkmuster nicht in der Lage zu erkennen, dass wir alle uns am Abgrund einer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Katastrophe – auch einer militärischen Katastrophe! – befinden.

Die Menschen funktionieren wie die Figuren des Puppenspiels. Sie sind die Opfer der Intrige, hängen an den „Fäden“ ihrer eingefahrenen Denkweise und vertrauen den Intrigen-Vollstreckern aus Politik, Politikberatung und Medien. Sie reden dasselbe wie die Puppenspieler – wie widersprüchlich die Botschaften von Politik und Experten sich auch erweisen mögen im Laufe der Zeit.

Falsches Vertrauen am Abgrund von Katastrophen

Die Regierenden treffen in Gestalt der Lockdown-Maßnahmen chaotische und gleichzeitig autoritäre Entscheidungen zu Gunsten des Intrigen-Kartells – Entscheidungen, deren Opfer die Bevölkerung ist. Nicht zuletzt die Werktätigen bekommen die Folgen der pandemischen Intrige zu spüren. Viele werden arbeitslos, viele verarmen, stürzen ins Elend, Kinder und Jugendliche werden traumatisiert. Von den Intrigenopfern in den armen Ländern des Südens ganz zu schweigen.

Wir müssen Masken tragen – die Maske ist das Symbol jener versteckten Intrige, hinter der sich die „Reset“-Player der Konzerne und Banken verstecken, um nicht entdeckt, überführt und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Sie heimsen weiterhin Staatszuschüsse aus Steuergeldern ein, verteilen üppig Dividenden und entlassen Mitarbeiter – siehe Lufthansa.

Die Maske ist ferner ein Zeichen der Gleichschaltung. Gleichschaltung hat in Deutschland Geschichte. Denken wir an 1933. Der allergrößte Teil derer, die heute leben, hat diese Zeit gar nicht erlebt. Diese Mitbürger sind daher überhaupt nicht sensibilisiert, um sich der Gleichschaltung zu widersetzen.

1933 wurde die Gesellschaft, wurden die Kirchen, das Bildungswesen und die Gewerkschaften gleichgeschaltet – bzw. ausgeschaltet! So findet auch heute zum einen eine Gleichschaltung dieser gesellschaftlichen Bereiche statt. Und zum anderen werden heute – genauso wie damals – die Vertreter abweichender und kritischer Meinungen ausgeschaltet und mundtot gemacht. Sie werden massiv verachtet, zu einer Gefahr erklärt, wie Feinde behandelt. Sie werden manifest unterdrückt: durch Verbote, Zensur, Löschen auf Youtube, Staatsschutz, polizeiliche Repression und SA-Methoden von Gegendemonstranten.

Erneute Gleichschaltung – heute wie 1933

Neben der historischen Disposition, die sich bereits in die zweite und dritte Generation fortsetzt, lassen sich auch zeitgemäße Methoden der geistig-mentalen Gleichschaltung aufzählen: z.B. die permanent laufende Angstmaschinerie der Kriminalfilme und Thriller im Fernsehen, die lügenhafte Feindbildproduktion auf militärischem Gebiet (ebenfalls auf allen Kanälen), die Gehirnwäsche mittels mehr oder weniger seichter Unterhaltung, die Perversion von Liebe und Erotik zur Anstachelung von Missbrauchsphantasien und pornografischer Unterdrückungsgeilheit.

Die Gleichschaltung funktioniert hier obendrein in einem Land mit fast zwei Jahrzehnten Merkel-Kanzlerschaft und unter der repressiven Ägide der Großen Koalition und einer blutleeren Cancel-Culture-Opposition. Die politische Opposition ist zahnlos. Jegliche Opposition wird verteufelt: als rechts, antisemitisch, politisch inkorrekt, nicht gendergerecht, rassistisch. Zusätzlich wird die Gleichschaltung der Meinung durch die Berichterstattung und Kommentierung seitens der Print- und elektronischen Medien haltungsjournalistisch „normalisiert“.

Gibt es einen Ausweg aus der massenhysterischen Gesamtlage?

Zum Schluss die Frage, von welchen kommenden Entwicklungen in 2021 auszugehen ist. Wird die Bevölkerung, werden unsere Landsleute zum Widerstand erwachen?

Die sozio- und politisch-ökonomische Entwicklung, in der wir uns gegenwärtig befinden, verzweigt sich weltweit. Der Widerstand dagegen kann daher sehr unterschiedliche politische Anlässe, territoriale Brandherde und geopolitische Ausdehnungen haben. Es gibt keine Gewähr dafür, dass die Menschen in Europa, in den Ländern der EU, gar in Deutschland zum Widerstand bereit, mutig und fähig sind. Nicht zuletzt deshalb sind entsprechende Bedenken berechtigt, weil die gesamte linke Bewegung, wie sie sich gegenwärtig offenbart, die Zweifel daran befeuert, ob es sie überhaupt noch gibt.

Seltsam verstrickt in den Glauben an eine fortschrittliche Wissenschaft, verkennen diejenigen, die beanspruchen Linke zu sein, die Einbindung des heutigen Wissenschaftsbetriebs und des gegenwärtigen Gesundheitswesens in die als neoliberal bezeichnete Profitwirtschaft. Sie glauben an das wissenschaftlich Unhaltbare: an den Mythos der völligen Ausrottbarkeit von Viren wie Corona einschließlich ihrer Mutanten.

Die Umwälzung des Wirtschafts- und Finanzwesens, die von den intriganten neuen „Reset“-Playern angezettelt sowie von Politik und Medien blindergeben, subaltern und sichtbar chaotisch exekutiert wird – diese Umwälzung verlangt nach einer politischen und ökonomischen „Ordnung“ neuen Stils. Sie wird, ist zu hoffen, nicht von den Intriganten und den Intrigenvollstreckern, sondern von den Opfern der Intrige mit aufgeklärtem Verstand gestaltet werden. Die Kraft der Rebellion und die Energie eines neuen Bewusstseins werden den Weg bereiten für eine Zukunft, in der „der Mensch dem Menschen ein Helfer ist“, wie der Schriftsteller Bert Brecht es formuliert hat.


Dazu ein Künstler-Video von Meinhard Köster:




Online-Flyer Nr. 765  vom 14.04.2021

Druckversion     



Startseite           nach oben

KÖLNER KLAGEMAUER


Für Frieden und Völkerverständigung
FOTOGALERIE